Lara Avery Was von mir bleibt

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Inhaltsangabe zu „Was von mir bleibt“ von Lara Avery

Sammie ist klug, selbstbewusst und hat nur ein Ziel: den besten Schulabschluss machen und ihrer Heimatstadt so schnell wie möglich den Rücken kehren. Wäre da nicht diese unheilbare Krankheit, die ihr – so sagen die Ärzte – nach und nach alle Erinnerungen rauben wird. Doch Sammie will sie festhalten: die Erinnerung an Stuart und ihren ersten Kuss. An Maddie und den großen Streit. Und an Cooper, der wie kein anderer Sammie zum Lachen bringt. Sammie schreibt, um eins niemals zu vergessen: dass sie ihr Leben gelebt hat, bis zum Schluss.

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    Was von mir bleibt

    Lovinbooks4ever

    12. December 2017 um 09:46

    Ich habe das Buch vorgestern beendet und weiß immer noch nicht, wie ich zu diesem Buch eine Rezension schreiben soll ohne zu spoilern. Denn im Wesentlichen spielen sich die eigentlichen Gefühle und das interessante des Buches erst im letzten Drittel ab.  Für mich war Sammie zu Beginn, ehrlich gesagt, eher ein ziemlich langweiliger Charakter. Sie scheint ein Aussenseiter zu sein und ausser Lesen und ihrem Debattierclub scheint sie auch nichts interessantes in ihrem Leben zu haben. Das Buch wird aus ihrer Sicht als eine Art Erinnerungsbuch geschrieben. Denn sie leidet an einer Krankheit, die sie nach und nach alles vergessen lässt. Daher erfahren wir erstmal natürlich einige familiäre Details. Und ihre Familie ist wirklich toll. Ihre Geschwister und ihre Eltern stecken so voller Liebe zu ihr. Das war schön zu lesen. Auch wenn das wahre Ausmaß der Liebe erst zum Ende hin erscheint. Das erste Drittel des Buches fand ich eher langweilig. Ich bekam einfach keinen Bezug zu Sammie und konnte mich nicht so recht mit ihr identifizieren. Sie ist schon fast eine kleine graue Maus und interessanter wurde es erst etwas später. Auch wenn mir der Bezug zu Sammie fast das ganze Buch über fehlte, so fand ich die Art des Schreibstil echt klasse und auch die Story wurde witziger und interessanter. Da machte es eigentlich auch nicht wirklich etwas aus, dass der Bezug zu Sammie meinerseits fehlte.  Doch für mich macht das letzte Drittel das Buch zu etwas Besonderem. Erst hier werden, meiner Meinung nach, wahre Gefühle, Sorgen und Ängste deutlich. Und auch wenn ich mich jetzt an dieser Stelle auslassen könnte ohne Ende, so möchte ich es nicht, um euch natürlich nicht zu spoilern. Nur so viel: Das letzte Drittel hat es emotional in sich und meine Augen blieben nicht trocken.... Mir fehlte die Bindung zu Sammie und auch das erste Drittel des Buches fand ich eher lahm. ABER das letzte Drittel hat es defintiv in sich und reisst es für mich wieder raus. Besonders gut hat mir auch die Erzählperspektive gefallen und der Schreibstil. Auch dieses wird zum Ende sehr besonders und die letzten paar Seiten treffen einen mitten ins Herz. 4 von 5 Punkten

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  • ein tolles Buch über ein ernstes Thema das nachhallt

    Was von mir bleibt

    Pearsson

    06. December 2017 um 19:10

    Zitate:"Ich kann das besiegen. Ich weiß, dass ich es kann, denn je mehr ich für dich festhalte, desto weniger werde ich vergessen. Je mehr ich dir schreibe, desto mehr bleibt von mir." Seite 20"Es ist nämlich so, dass etwas in mir unbedingt außergewöhnlich sein will. Ich will glauben, dass man sein kann, wer immer man sein will, wenn man nur hart arbeitet und gute Ideen hat." Seite 35"Egal, was ich plane, egal, wie sehr ich meinen Eltern helfe - mein Körper lässt mich im Stich, und ich weiß nicht, was ich dagegen tun soll." Seite 134Meinung:Sammie hat die seltene Krankheit Niemann-Pick Typ C. Da diese in der Regel bei Kindern auftritt, sind Fälle in ihrem Alter selten und den meisten Ärzten fehlen die Erfahrungswerte. Aber ein paar Fakten dazu sind natürlich gegeben. NPC ist eine Form von Demenz, die nach und nach zum Tod führt. Aber Sammie hat doch so viel vor im Leben! "Was von mir bleibt" ist ihre ganz eigene Geschichte, die mich auf vielerlei Arten überrascht hat.Das Geschehen um Sammie wird von ihr, in Form eines Erinnerungsbuches erzählt. Sie schreibt dies auf ihrem Notebook, um sich an Dinge zu erinnern, die sie erlebt hat und die ihr etwas bedeuten. Diese Art zu schreiben hat mich von der ersten Seite an fasziniert. Ich empfinde das als eine tolle Idee, die den Leser in ihren Bann zieht. Wir sind immer hautnah an ihren Emotionen, Überlegungen und Träumen dran. So erfahren wir zum Beispiel, dass sie ganz klare Ziele vor Augen hat, wie die Meisterschaft im Debattieren zu gewinnen, die Abschlussrede zu halten und danach nach New York auf´s College zu gehen. Und natürlich spielen auch Jungs eine Rolle, wie das in ihrem Alter eben so ist. Durch dieses Erinnerungsbuch erleben wir auch, inwiefern sie diese Ziele überhaupt erreichen kann und wie sich ihre Krankheit zeitgleich auf sie auswirkt. Rückschläge, Erfolge und ihre ganz eigenen Gedanken dazu lassen eine sehr intime Geschichte entstehen, die mich emotional sehr mitgenommen hat. Dies liegt natürlich zum Großteil an Sammies Charakter. Ein junges Mädchen, deren größter Trumpf immer ihr Gedächtnis war und das sich vor allem dadurch auszeichnet, dass es NIEMALS aufgibt. Dies spiegelt sich in ihrem Humor wieder, den sie nicht verliert, aber auch in ihrer Stärke, ihrem Mut und ihrem Glauben daran, ihre Träume zu verwirklichen. Dieser enorme Kontrast zwischen ihrer Lust am Leben und dem Ernst der Lage hat mir persönlich das Herz oft sehr schwer gemacht!Ein weiterer Aspekt, der mir sehr gut gefallen hat, ist, dass ich ihre Familie und ihr Umfeld als sehr authentisch empfinde. Jede Person geht anders mit einer solchen Situation um und so spiegelt das Buch es auch wider. Sammie sorgt sich um ihre Geschwister, finanzielle Engpässe wegen ihren Behandlungen, wohingegen ihre Eltern zum Beispiel immer einen Ersthelfer in Sammies Nähe wissen wollen. Die Tatsache, dass dieser schwere Gedanke an NPC fast bei jeder Aussage, jedem Gedanken und jeder Handlung über ihnen schwebt, ist spürbar! Auch wenn jeder auf ihre Wünsche Rücksicht nimmt und versucht wird, die Krankheit nicht zu sehr das Leben bestimmen zu lassen. Unterschwellig ist das Thema jedoch immer da und nagt ein ihnen.Für mich ist "Was von mir bleibt" ein emotionales, nachdenkliches Buch voller Hochs und Tiefs. Ruhig, gefühlvoll, traurig und gleichzeitig voller Lebensmut! Ich denke, dass Sammies Geschichte noch eine ganze Weile in mir nachhallen wird, da sie einige Fragen hinterlässt, die man sich unweigerlich stellen wird.

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  • Ein wunderbar umgesetztes Buch

    Was von mir bleibt

    mirimann

    03. December 2017 um 16:36

    Insgesamt war schon von Anfang an für mich klar - selbst schon vor dem ersten Aufschlagen des Buches -, dass es ein sehr schweres und trauriges Thema werden würde, das die Autorin mit diesem Buch aufreißen würde. Und ich war sehr gespannt, wie sie es umsetzten würde. Denn unsere Protagonistin in diesem Buch leidet an einer schweren neuronalen Krankheit, durch die sie langsam ihr Gedächtnis verlieren wird. Doch selbst diese Diagnose hält Sammie nicht davon auf, ihre Ziele durchsetzen zu wollen. Sie ist nämlich bewundernswert zielstrebig und hat hochgesteckte Ziele, angefangen mit einem guten Schulabschluss, Studium und Kariere. Und selbst die Diagnose hält sie nicht davon auf, ehrgeizig zu bleiben, auch wenn klar ist, dass sie früher oder später sich nicht mehr an ihr Leben erinnern kann. Daher fängt sie an, ein Gedächtnisbuch zu schreiben, das sozusagen das Buch ist, was man als Leser liest.  Von den ersten Seiten an konnte ich mich mit Sammie identifizieren und das in einem Maße, das ich selten erlebt habe. Genauso wie sie bin ich sehr ehrgeizig in der Schule und denke sehr ähnlich wie sie. Daher habe ich das ganze Buch über mit gefiebert und mich an der Hoffnung geklammert, dass es doch noch ein Happy End für sie geben würde, dass das Buch vielleicht seinen Zweck erfüllt. Dennoch war von Beginn an klar, dass es nur Wunschdenken ist, was mich aber nicht davon abhalten konnte, dieser Illusion, der Sammie sich hingibt, auch zu glauben. Die Entwicklung der Krankheit und somit von Sammie selber ist dabei so liebevoll von der Autorin umgesetzt worden, dass man als Leser das Gefühl hatte, wirklich ein Tagebuch einer solchen Person zu lesen.  Allgemein finde ich die Art und Weise wie die Autorin diesen Gedanken umgesetzt hat, sehr gelungen. Es war wirklich erfrischend, die tiefen Gedanken von Sammie zu erfahren, ihre Hoffnung, Wünsche und Zweifel, die immer stärker werden. Auch das Format war sehr abwechslungsreich und so las man nicht nur "Liebes Tagebuch"-Einträge, sondern auch Notizen von Nebenfiguren, Listen oder Nacherzählungen von dem, was Sammie im Buch wenige Minuten vorher passiert ist, bevor sie es "niedergeschrieben hat". Als es dann unweigerlich den Berg ab ging mit Sammies Krankheitsentwicklung, hatte ich immer noch einen Hauch Hoffnung, obwohl alles dagegen sprach. Es wurden bei mir eine solche Bandbreite an Emotionen ausgelöst, angefangen bei Zuversicht, Verständnis bis hin zu den bitteren Geschmack von Trauer und Unfairness.  Da Sammie, die Protagonistin, sozusagen die Autorin des Buches ist, war die Sprache sehr flüssig, da es sich um niedergeschriebene Gedanken ging, die man gut nachvollziehen konnte. Dennoch hatte es auch ein gewisses Niveau, zumal Sammie vernarrt in Debattieren ist und sich sehr elaboriert ausdrücken und ihre Gedanken geordnet präsentieren kann. Allein diese Stimmigkeit von Charakter des Protagonistin und ihren Schreistil zeigt, wie wunderbar die Autorin ihr Projekt umgesetzt hat. FAZIT Ich habe zunächst zweifelnd überlegt, wie die Autorin wohl dieses erste und schwierige Thema in Form eines Tagebuches umsetzten wird. Ich war wirklich positiv überrascht, wie vielschichtig und authentisch sie diese Idee umgesetzt hat. Die Figuren waren wunderbar ausgearbeitet und ich konnte mich direkt auf Anhieb mit Sammie identifizieren und bei ihrem Umgang mit der Krankheit mitfiebern. Nach Macken oder negativen Aspekten kann ich nur suchen.

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  • Ein ernstes Thema

    Was von mir bleibt

    ClaudiasBuecherhoehle

    30. November 2017 um 11:59

    Was von mir bleibt von Lara Averyerschienen bei CarlsenZum InhaltSammie ist klug, selbstbewusst und hat nur ein Ziel: den besten Schulabschluss machen und ihrer Heimatstadt so schnell wie möglich den Rücken kehren. Wäre da nicht diese unheilbare Krankheit, die ihr – so sagen die Ärzte – nach und nach alle Erinnerungen rauben wird. Doch Sammie will sie festhalten: die Erinnerung an Stuart und ihren ersten Kuss. An Maddie und den großen Streit. Und an Cooper, der wie kein anderer Sammie zum Lachen bringt. Sammie schreibt, um eins niemals zu vergessen: dass sie ihr Leben gelebt hat, bis zum Schluss. (Quelle: Verlag) Zum BuchDie 18-jährige Sammie schreibt ein Erinnerungsbuch an ihr zukünftiges Ich, in dem sie ihr Leben festhält. Für den Leser ist es eine Art Tagebuch-Stil, bei dem auch gelegentlich SMS-Chats vorkommen. Hat mir ganz gut gefallen, da die einzelnen Kapitel dadurch auch nicht zu lang waren. Vor zwei Monaten erhielt das junge Mädchen die Diagnose Niemann-Pick-Krankheit, die es wirklich gibt. Einige erschütternde Details hat die Autorin in die Geschichte eingebracht. Man merkt hier ganz deutlich die umfassende Recherche. Eine richtig schreckliche Krankheit, von der ich bis dato noch nichts gehört hatte. Sammie lebt wohl schon „ungewöhnlich lange“ damit, was selbst die Ärzte erstaunt. Die Überlebenschancen stehen schlecht. Dabei ist Sammie ein junges Mädchen voller Energie und mit großen Zielen. Sie möchte aufs College gehen, um später einmal Anwältin zu werden. Wissen ist ihr Leben und sie ist mit viel Freude in einem Debattierclub. Obwohl Sammie manchmal recht nervig und auch albern sein kann und mir ihr Verhalten nicht immer ganz logisch erschien, habe ich mit ihr gelitten. Sie versucht mit einer gewissen Art von Humor immer das Beste aus ihrer ausweglosen Situation zu machen, was mir imponierte. Ansonsten aber zeigt Sammie erstaunlich wenig Emotion – oder sie versteckt sie sogar vor dem Leser sehr gut. Die Situation muss man sich mal vorstellen: In dem einen Moment ist man noch eine ganz normale Highschool-Absolventin, im nächsten kann man sich nicht mehr erinnern, was man gerade tun wollte oder warum man gerade an einem bestimmten Ort ist. Es ist aber nicht nur das Gedächtnis, was nicht mehr so funktioniert. Nein, es kommen auch körperliche Ausfälle hinzu, die nicht schön mit an zu sehen waren… Umso wichtiger ist dieses Erinnerungsbuch, in dem natürlich auch die erste Party und die große Schwärmerei festgehalten werden. Lara Avery hat mit Was von mir bleibt eine sehr ernste und für mich unbekannte Krankheit als Grundthema aufgegriffen. Die Recherche war umfassend und sehr gut in der Geschichte untergebracht worden. Ich war teilweise wirklich erschüttert und litt sehr mit. Vor allem, als die Krankheit das erste Mal in vollem Umfang zuschlug… Sammie konnte mich als Protagonisten nicht komplett überzeugen. Ihr und auch den Nebencharakteren fehlte es an entscheidender Tiefe. Da hatte ich doch wesentlich mehr Emotionen erwartet. Das Ende hingegen war richtig berührend und ließ mich meine Einhorn-Taschentücher benutzen. Es geht hier um ein nicht einfaches Thema, das einen nachdenklich stimmt. Denn Krankheiten schlagen immer und überall zu – da wird keine Rücksicht auf Alter, Rasse oder Geschlecht genommen… Ich vergebe 4 von 5 möglichen schwarzen Katzen. Zum AutorLara Avery wuchs in Kansas auf, in einer sportverrückten Familie, zusammen mit einem Golden Retriever namens Rusty. Heute ist sie Verlagslektorin, lebt in Minnesota und widmet ihre Freizeit komplett dem Schreiben. ab 14 Jahren400 Seitenübersetzt von Nadine PüschelISBN 978-3-551-58373-4Preis: 19,99 Euro© Cover und Zitatrechte liegen beim VerlagAn dieser Stelle möchte ich mich noch recht herzlich beim Verlag für die Bereitstellung dieses Exemplars bedanken!

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