Was von mir bleibt

von Lara Avery 
4,4 Sterne bei26 Bewertungen
Was von mir bleibt
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L

super Buch!! Hat mich unglaublich stark berührt

Skyline-Of-Bookss avatar

Erschütternd, emotional und voller Erinnerungen

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Inhaltsangabe zu "Was von mir bleibt"

Sammie ist klug, selbstbewusst und hat nur ein Ziel: den besten Schulabschluss machen und ihrer Heimatstadt so schnell wie möglich den Rücken kehren. Wäre da nicht diese unheilbare Krankheit, die ihr – so sagen die Ärzte – nach und nach alle Erinnerungen rauben wird. Doch Sammie will sie festhalten: die Erinnerung an Stuart und ihren ersten Kuss. An Maddie und den großen Streit. Und an Cooper, der wie kein anderer Sammie zum Lachen bringt. Sammie schreibt, um eins niemals zu vergessen: dass sie ihr Leben gelebt hat, bis zum Schluss.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783551583734
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Carlsen
Erscheinungsdatum:30.11.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Apathys avatar
    Apathyvor 4 Monaten
    Traurige Thematik, die mich aber emotional nicht überzeugen konnte

    Ich hatte das Buch durch eine Boxbuch erhalten, somit gar nicht auf dem Schirm gehabt. Der Klappentext klang nach einer emotionalen und traurigen Geschichte. Somit war ich schon gespannt, wie die Geschichte umgesetzt wurde.

    Der Anfang gestaltete sich für mich etwas schwierig. Mit dem Schreibstil der Autorin musste ich erst einml etwas warm werden. Die Sätze kamen mir teilweise zu abgehackt herüber. Nach und nach gelang es mir aber mich damit anzufreunden. Gefallen hat mir, dass die Geschichte in Form eines Tagebuches geschrieben wurde.

    Sammie, die Protagonistin, leidet an einer unheilbaren Krankheit, die ihr ihre Erinnerungen raubt. Um diese nicht zu vergessen, schreibt sie ihr Leben in ein Tagebuch. So bekommt man Einblick in ihren Tagesablauf, ihren Interessen, ihren Freunden und auch in ihre erste großen Liebe. Außerdem möchte Sammie gerne die beste im Debattieren sein und später auch studieren. Dabei ist sie sehr ehrgeizig und stark, denn sie will ihre Krankheit nicht gewinnen lassen und weiter an ihren Zielen arbeiten. Mir kam sie aber teilweise auch etwas egoistisch vor. So richtig warm wurde ich mit ihr nicht. Auch wenn ich viel Einblick in ihr Wesen und ihre Denkweise durch die Tagebucheinträge bekommen habe, wirkte sie teilweise nicht sehr sympathisch. Ich denke aber, dass es manchmal am Schreibstil der Autorin lag. Es hat die emotionale Tiefe im Schreibstil gefehlt.
    Sammie's Liebe zu Stuart wirkte zwar echt, aber irgendwie passten die Beiden für mich nicht wirklich zusammen. Stuart ist ein freundlicher Junge, aber auch bei ihm haben mir die Emotionen gefehlt.
    Auch die anderen Charaktere wirkten für mich eher wie Statisten, außer ihr bester Freund Cooper verkörperte etwas freundliches und angenehmes.

    Bei dieser Geschichte kann man auch nicht mit einem großen Knall rechnen, denn in vorhinein weiß man eigentlich schon, wie es ausgehen wird. Die Umsetzung ist hierbei entscheidend.

    Es ist wirklich eine traurige Thematik, die zum Nachdenken anregt. Dennoch konnte mich die Autorin nicht ganz mit dieser Geschichte überzeugen. Ich hatte immer das Gefühl, dass etwas fehlt. Zudem kam hinzu, dass ich mit dem Schreibstil anfangs nicht richtig zurecht kam und auch mit dem Charakteren nicht warm wurde.

    Aber hochachtungsvoll ist, dass die Autorin sich so einer traurigen und schweren Thematik angenommen hat. Ich stelle es mir auch schwierig vor, über sowas etwas zu schreiben. Ich bereue es nicht, diese Geschichte gelesen zu haben, leider hat mir nur an manchen Stellen die emotionle Tiefe gefehlt.

    Fazit:
    Eine Geschichte mit einem traurigen Thema, die einen nachdenken lässt. Besonders an dieser Geschichte ist, dass sie in Form von Tagebucheinträgen geschrieben ist, die so viel Einblick in die Themtik gibt. Dennoch konnte mich die Autorin nicht ganz mit ihrem Schreibstil und den Chrakteren überzeugen. Ich denke aber, dass andere Leser gefallen an dieser Geschichte finden werden.

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    dieDoreens avatar
    dieDoreenvor 5 Monaten
    Oh Sammie

    OMG auch ein paar Tage nach dem Lesen muss ich mir allein beim Gedanken an das Buch immernoch ein Tränchen wegwischen und dabei hatte ich zunächst echt meine Probleme mit Sammie.
    Sammie schreibt das Buch für ihr zukünftiges ICH. Sie ist wahnsinnig intelligent und der typische Snob. Ihren hohen IQ reibt sie gern anderen unter die Nase und mit ihren guten Noten erhofft sie sich nach der Highschool einen Platz an einer Uni in NY, damit sie ihr ödes Zuhause endlich verlassen kann. Doch dann kommt die Schockdiagnose und Sammie's Zukunftpläne sehen plötzlich ganz anders aus. Das worauf sie bisher so stolz war verlässt sie jetzt nach und nach und plötzlich sieht Sammie was sie bisher im Leben verpasst hat.
    Sie mach in dem Buch eine unglaubliche Wandlung durch und gerade die Passagen in denen die Krankheit von ihr Besitz ergreift gehen richtig unter die Haut. Plötzlich hat man eine ganz andere Sammie vor sich mit welcher man hofft, bangt und verzweifelt. Doch auch lachen und lieben kann man als Leser so gut mit ihr.
    So ist dieses Buch nicht nur traurig sondern steckt auch so voller Hoffnung und Lebenslust. Stellenweise hatte ich das Gefühl tatsächlich ein Erinnerungsbuch von Sammie zu lesen und sie somit auch gekannt zu haben.
    Sammie's Wandlung liest man auch an ihrem Schreibstil. War dieser anfangs noch sehr hochtrabend und Fremdwortreich, wird dieser im Laufe der Story immer normaler und angepasster. Besonders die Schübe ihrer Krankheit zeichnen sich durch einen völlig anderen Schreibstil aus und haben mich völlig geschockt. Gänsehaut pur.

    Mein Fazit

    "Was von mir bleibt" ging richtig unter die Haut. Dennoch musste ich mit der Protagonistin ersteinmal war werden. Jedoch hat sie es irgendwann geschafft mein Herz im Sturm zu erobern. Ich habe mit ihr gelacht, geliebt, gehofft, gebangt und geweint. Taschentuchalarm garantiert.

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    Buechertraeumes avatar
    Buechertraeumevor 7 Monaten
    Ein richtig klasse Buch!

    Meine Meinung:

    Als ich das Buch aus dem Regal gezogen habe um es zu lesen war ich auf den Schreibstil von Lara Avery sehr gespannt. Dann setzte ich mich auf die Couch und schlug die erste Seite auf und begann zu lesen und was soll ich sagen? Der Schreibstil war unheimlich flüssig, spannend und einnehmend, dass ich dieses tolle Buch regelrecht verschlungen habe und nicht aus der Hand legen konnte. Dazu kam, dass Lara Avery mit einer wundervollen leichten Intensivität schreibt, was meine Vorstellungskraft voll und ganz angeregt hat.


    Sammie ist eine Protagonistin, welche mich unheimlich fasziniert hat. Sie blieb stark trotz ihrer unheilbaren Krankheit und sie berührte mich auf eine völlig neue Art und Weise, welche mein Herz liebevoll brechen lies. Sammie ist für mich ein Mädchen, welches mich nachhaltig zum nachdenken angeregt hat. Ihre Entwicklung im Buch, ihre lockere und liebevolle Art, einfach alles an ihr gefiel mir so so gut. Auch die Nebencharaktere waren einfach unheimlich gut ausgebaut und jeder einzelne hatte Charisma.

    Die Story und die Storyline waren einfach unglaublich berührend, aufwühlend und emotional. Oft musste ich mich zusammenreissen um nicht zu weinen, denn die Story war einfach wundervoll. Was auch ganz toll war, war, dass die Storyline klare Linien hatte, welche leicht verständlich für mich waren und denen ich problemlos folgen konnte. Für mich ist die Story einfach rundum gelungen und berührte mich sehr.


    Die Handlung und der Handlungsstrang des Buches waren klar strukturiert und ich fand mich leicht zurecht. Auf die Handlung konnte ich mich vollkommen einlassen, da diese einfach strukturiert und bildlich verarbeitet wurde, was mich sehr gefreut hat. Auch der Handlungsstrang war locker und auch leicht nachvollziehbar, was das lesen richtig angenehm gemacht hat.

    Mein Fazit:

    Abschließend kann ich sagen, dass "Was von mir bleibt" ein sehr gelungenes Buch ist, welches eine starke und authentische Protagnistin inne hat. Auch der Schreibstil der Autorin war leicht zu lesen und zog mich voll und ganz in den Band der wunderbar ausgearbeiteten Story. Ein weiterer Pluspunkt ist die Handlung, da diese mich nachdenklich gestimmt hat und die Geschichte durchweg strahlen lies.

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    Skyline-Of-Bookss avatar
    Skyline-Of-Booksvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Erschütternd, emotional und voller Erinnerungen
    Erschütternd, emotional und voller Erinnerungen

    Klappentext

    „Sammie ist klug, selbstbewusst und hat nur ein Ziel: den besten Schulabschluss machen und ihrer Heimatstadt so schnell wie möglich den Rücken kehren. Wäre da nicht diese unheilbare Krankheit, die ihr – so sagen die Ärzte – nach und nach alle Erinnerungen rauben wird. Doch Sammie will sie festhalten: die Erinnerung an Stuart und ihren ersten Kuss. An Maddie und den großen Streit. Und an Cooper, der wie kein anderer Sammie zum Lachen bringt. Sammie schreibt, um eins niemals zu vergessen: dass sie ihr Leben gelebt hat, bis zum Schluss.“

     

    Gestaltung

    Auch wenn ich nicht unbedingt ein Fan des Babyblaus bin, so passt die Aufmachung des Covers doch wie die Faust aufs Auge zur Geschichte. Das Mädchengesicht, das hinter der blauen, löchrigen Wand verschwindet, symbolisiert ideal die Thematik des Erinnerungsverlustes dieses Buches, denn das Gedächtnis der Protagonistin wird löchrig, wodurch sie sich selbst verliert, wie auf dem Cover dargestellt. Eine tolle Idee, den Inhalt zu verbildlichen!

     

    Meine Meinung

    „Was von mir bleibt“ ist eine Geschichte, die mich zutiefst bewegt hat, denn es geht um die junge Sammie, die an einer unheilbaren Krankheit leidet. Diese Krankheit sorgt dafür, dass sie nach und nach alles vergisst: Erlebnisse, Freunde, Familie und auch sich selbst. Darum schreibt Sammie alles auf, was ihr wichtig ist. Genau diese Notizen kann der Leser von „Was von mir bleibt“ hautnah mitverfolgen, wodurch das Buch so berührend und besonders wird.

     

    Sammie schreibt an ihr zukünftiges Ich und erzählt dabei ihre Erinnerungen. Diese Erzählweise empfand ich als sehr einnehmend, denn so war ich als Leser immer direkt in Sammies Gefühls- und Gedankenwelt eingespannt. Ich konnte auf diese Weise aus erster Hand erfahren, wie sie versucht mit ihrer Krankheit umzugehen und was sie darüber denkt und fühlt. So ist der Leser immer mitten im Geschehen und emotional sehr beteiligt, da das Gefühlschaos der Protagonistin geradezu auf den Leser übergeht. Als auflockernd habe ich es dabei empfunden, dass die Kapitel nicht so lang waren und dass es auch immer wieder Erklärungen zu Sammies Familie oder Chatverläufe zu lesen gab, denn dies nahm dem Buch etwas die Schwere.

     

    Gerade der Kontrast aus Sammies Wünschen, Träumen und Hoffnungen und der Realität wird dabei immer wieder deutlich, wodurch sich mein Herz manchmal so anfühlte, als würde es zerreißen. Auf anschauliche Weise wird so klar gemacht, wie Sammie sich fühlen muss und wie sehr sie unter ihrer Krankheit leidet. Dies nahm mich beim Lesen auch wirklich mit, denn Sammie gibt nie auf, aber gleichzeitig verliert sie sich immer mehr durch die demenzähnliche Krankheit.

     

    Neben dieser emotionalen Involviertheit, die mich wirklich mitgerissen und beschäftigt hat, löste das Buch vor allem auch einiges an Erstaunen und Erschütterung bei mir aus. Vor allem dann, als die Krankheit das erste Mal richtig zugeschlagen hat, fühlte ich mich wie gelähmt. Durch den Schreibstil der Autorin werden diese Geschehnisse sehr realistisch, zumal es Sammies Krankheit wirklich gibt. Man merkt dem Buch an, wie gut recherchiert alles ist, denn dadurch wird alles unglaublich authentisch.

     

    Mein einziger Kritikpunkt ist jedoch, dass ich mir oftmals gewünscht hätte, gerne mehr über die (Neben-)Figuren zu erfahren. Ich konnte zwar mitverfolgen, wie alle reagieren und was die Krankheit sowohl für Sammie als auch für ihr Umfeld bedeutet, aber ein paar Einblicke in die Tiefe wären hier schön gewesen. Wie geht es ihrer Familie damit? Wie sind diese Figuren überhaupt zu charakterisieren? Manchmal konnte ich mir kein wirkliches Bild von den Charakteren machen, was vielleicht auch daran lag, dass der Fokus auf der Krankheit und dem Umgang damit lag und nicht auf dem Ausbau der Figuren.

     

    Fazit

    „Was von mir bleibt“ ist ein realistisches Buch über eine grausame Krankheit, die einem jungen Mädchen ihre Erinnerungen und ihr ganzes Leben nimmt. So ist das Buch sehr nachdenklich und durch die Erzählweise in Form von Tagebucheinträgen auch sehr mitreißend, da der Leser unmittelbar in die Gefühlswelt der Protagonistin eintaucht. Ich hätte mich gefreut, wenn wir dabei noch ein wenig mehr Tiefe bei den Figuren hätten entdecken können, aber insgesamt habe ich beim Lesen dieses Buches einfach nur emotional mitgelitten und wurde immer wieder erschüttert.

    4 von 5 Sternen!

     

    Reihen-Infos

    Einzelband

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    Si-Nes avatar
    Si-Nevor 9 Monaten
    Wenn ich verschwinde

    Fazit:

    Was gibt mir das recht hier zu sein? Auf dieser Welt...
    Ist es Zufall, wird mein Leben einfach so beendet werden?
    Kann ich kämpfen und leben?
    Nach meinen Vorstellungen...
    Verschwinden ist keine Option!
    Ich bin Sam und ich bin hier!!!

    Ich weiß gar nicht was ich sagen soll zu dem Buch. Es war einfach sehr gefühlvoll und schon von Anfang an legte sich eine Traurigkeit über mich. Ich habe das Buch geliebt und auch Sammie.

    Bewertung:

    Sammie ist gut und will einfach die Beste sein. Sie ist am Ende ihrer Schulzeit und hat alles unter Kontrolle, sie mag ihr Leben, so wie es ist, auch ohne sehr viel Pubertät oder was man in dieser Zeit erlebt. Bis es einfach anderes kommt. Sie wird alles vergessen und so nimmt das Leben seinen Lauf. Sie will alles festhalten in einem Buch.

    Das Buch ist eine Art Tagebuch von Sammie an die neue Sammie, die immer mehr vergessen wird. Eher eine Art Wörterbuch, in dem das Wichtigste für die neue Sammie drinsteht. Je mehr sie aufschreibt, desto mehr bleibt von Sam übrig. Das ist bestimmt nicht leicht, denn sie ist so klug und hat noch so viel im Leben vor. Besonders gibt sie sich sehr viel Mühe um gut zu sein und dann passiert ihr genau sowas. Ich würde kämpfen, strampeln und einen Trotzanfall bekommen, aber ich kann mir vorstellen, dass Sammie in ihren jetzigen Stadium weiß, dass es nichts bringt.

    Schon von Anfang an, weiß ich was passieren wird und das ist einfach traurig. Ich heule öfter, weil ich denke, was Sammie erwartet und sie sich trotzdem noch so viel Mühe gibt und weitermacht. Ich könnte es nicht, denn wäre es nicht egal? Weil was sie jetzt erreicht, kann sie später eh nicht fortführen? Also für mich ein starkes Mädchen, was nicht einfach so aufgibt. Sie hat einfach immer einen Plan, versteckt aber auch ihre Symptome vor lieben Menschen, sie will einfach noch sie selbst sein, auch wenn sie immer mehr verschwindet.
    Sie erlebt noch ein Stückchen Pubertät mit Alkohol, Jungs und Spaß, was sie vorher nicht gemacht hat. Sammie hat so viel Energie in sich und noch so viel geplant, einfach ein tolles Mädchen, auch wenn sie kein sehr soziales Wesen ist, eher in der Kommunikation mit anderen, als das sie kein Mitleid hätte.

    Es ist ein Buch, welches mich zum Heulen bringt. Es berührt mich einfach und meine Probleme werden so klein. Dazu fühle ich mich nachdem lesen immer noch so emotional, dass ich beim kleinsten bisschen anfangen kann zu heulen. Nach den ersten Seiten werde ich in ihr Leben hineingerissen, in dem die Krankheit nicht so doll zur Sprache kommt, ihr ganz normales Leben eben. Damit rückt die Krankheit in den Hintergrund und taucht manchmal ganz kurz auf. Irgendwann ändert sich das.

    Charaktere

    Sammie für mich ein intelligentes Mädchen, welches stark ist und so auch ihren neuem Schicksal gegenüber tritt. Sie weiß, was sie erwarten wird, aber trotzdem kämpft sie und will nicht aufgeben. Besonders das, was sie sich erarbeitet hat. Sie heult wenig und versucht immer geradeaus zu schauen. Sie ist ziemlich ehrgeizig, wenn sie dabei ist, wenn es sie nicht interessiert, ist es ihr auch egal.
    Sie lebte schon vorher in ihrer eigenen Welt, Smalltalk ist nicht ihr Ding und Gesellschaft auch nicht so. Sie scheint mir aber auch nicht so eine zu sein, die so etwas will. Sie mag ihr Leben so, wie es ist, mit den Dingen, die sie gerne mag. Dazu gehört zum Beispiel debattieren. Manchmal ist sie aber auch recht normal, sie verliebt sich, stalkt diesen Typen und bringt kaum ein Wort vor dem heraus. Ganz normale Pubertät... Sie mag aber gerne alles unter Kontrolle zu haben, deswegen wohl das alles, das gibt ihr Sicherheit.

    Viele Leute in ihrer Umgebung sind schockiert, so ein vielversprechendes Talent und dann sowas. So viel Mitleid, dass erträgt Sammie nicht. Sie will kein Mitleid und normal behandelt werden. Ich kann es verstehen, denn es betrifft sie und nicht die Anderen.
    Trotzdem versuchen diese sie gut zu behandeln und ihr noch ein Leben zu ermöglichen, allen voran ihre Eltern. Auch anderen Leuten hätte ich nicht so viel Anteilnahme zugetraut und das sie sich nicht von Sammie abwenden finde ich gut, besonders für Sam.

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    Katzyjas avatar
    Katzyjavor 9 Monaten
    Berührend

    Sammie ist ein sehr ehrgeiziges Mädchen. Sie hat sich hohe Ziele gesteckt und büffelt auch ordentlich dafür diese zu erreichen. Und sie hat ein Auge auf Stuart geworfen. Doch dann bekommt die die Diagnose Niemann-Pick Typ C. Das ist eine Krankheit bei der es zur Gelbsucht kommt, Leber und Milz werden vergrößert, Muskelschwächen, einnässen, Schulversagen, psychische Verhaltensstörung, Krampfanfälle, Erinnerungslücken..... wie man also lesen kann, ziemlich mistige Krankheit. 
    Zuerst wirkt Sammie darauf sehr abweisend und will die Krankheit einfach ausblenden, denn ihr geht es ja noch gut, also warum nicht einfach weitermachen bis es eben nicht mehr geht. Ihren Eltern gefällt Sammies Einstellung nicht, sie wollen sie beschützen, doch Sammie setzt sich durch. Trotzdem schreibt sie ein Erinnerungsbuch, falls sie sich später nicht mehr erinnern kann, so will sie ihrem späteren Ich wenigstens alles vor Augen führen können, was sie erlebt hat und was sie vergessen hat. 
    Dieses Buch lesen wir also aus der Sicht, ja man kann sagen aus der Sicht der älteren Sammie, so wie sie sich vorgestellt hat das es mal sein würde. Wir wissen nichts über ihr Leben und erlesen uns die Details. Der erste Kuss, die erste Liebe, der große Streit mit ihrer Freundin. Erfolge und Niederlagen. Und dem Verlauf ihrer Krankheit. Leider kann man nicht alles ausblenden und so lesen wir auch die schlechten Tage von Sammie, an denen sich die Krankheit bemerkbar macht. Das sind dann eben diese Stellen an denen man eine gewisse Hoffnungslosigkeit spürt, man weiß zwar das da war war, aber man bekommt es einfach nicht mehr zusammen....
    Je weiter wir kommen, desto öfter bringen sich auch Familie und Freunde mit in dieses Erinnerungsbuch ein. Die Idee ist wirklich toll. Ich habe oft den Hut vor Sammie gezogen, sie ist wirklich sehr ehrgeizig und akzeptiert nicht jeden Schicksalsschlag, doch irgendwann muss auch sie einsehen das sie es nicht ändern kann und wächst sogar noch an ihrer Krankheit, mit ihr auch ihre Familie und ihre Freunde. 
    Dieses Buch hat mich berührt und mitgenommen, aber durch Sammies stärke auch positiv gestimmt. Das Ende kam unerwartet und schnell, darauf war ich nicht vorbereitet, aber das Leben läuft nun mal nicht sanft und behütend, es kommt wie es kommt.

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    Bjjordisons avatar
    Bjjordisonvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr viele Emotionen....
    Hat mir gut gefallen.....

    Bei diesem Buch hier konnte ich nicht gleich eine Rezension schreiben, weil ich die Geschichte zuerst habe sacken lassen müssen.

    Das Buch ist in eine Art Tagebucheinträgen bzw. Erinnerungstagebucheinträgen erzählt. Sammie schreibt diese Dinge für die zukünftige Sammie auf, denn sie ist krank und wird ihr Gedächtnis verlieren. Es gibt auch im Laufe des Buches Abschnitte, die Erklärungen über ihre Familienmitglieder liefern.
    Dieser Erzählstil hat mir recht gut gefallen, denn so bekommt man als Leser sehr viele Eindrücke von Sammies Gefühlsleben und wie sie versucht mit der Krankheit fertig zu werden. Es werden aber auch alltägliche Probleme erwähnt, wie der erste Freund oder aber auch was sie sich eigentlich wünscht.

    Die Handlung fand ich sehr interessant und auch wenn die Emotionen hier nicht unbedingt positiv waren, fand ich es toll, wie gefühlvoll die Autorin diese Dinge dem Leser nähergebracht hat.

    Das Ende war ab einem gewissen Zeitpunkt der Geschichte absehbar.

    Sammie fand ich einen bewundernswerten Hauptcharakter. Sie machte auf mich einen recht starken Eindruck und ich fand es toll, wie sie trotz der Prognose versucht hat, ihr Leben zu leben. Ich empfand sie auch als sehr authentisch.

    Die Schreibweise war trotz der Thematik recht locker und flüssig. Das Buch hat sich sehr schnell lesen lassen. Die Abschnitte über die Krankheit wirkten auf mich sehr gut recherchiert und interessant beschrieben, sodass mir nicht langweilig wurde.

    Das Cover finde ich recht ansprechend und irgendwie passt es gut zur Handlung.

    Fazit:

    5 von 5 Sterne. Klare Kauf – und Leseempfehlung.

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    sweetpiglets avatar
    sweetpigletvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Viele Emotionen. Starke, individuelle Protagonistin. Ein tränenreiches Ende. Alles was ein gutes Buch braucht.
    Was von mir bleibt

    Eine starke Protagonistin muss nicht immer von Anfang an sympathisch sein, und genau das macht "Was von mir bleibt" so interessant für mich. Sammie erkrankt an einer unheilbaren Krankheit und versucht mit aller Macht sich diesem Druck entgegenzustellen, dabei soll ihr ein Erinnerungsbuch helfen.
    Sammie ist eine Einzelkämpferin. Dieser Umstand hat sie noch nie gestört, sondern viel mehr lebt sie es bewusst aus. Ihre Leidenschaft gilt neben dem Anstreben eines Stipendiums für das Collage auch dem Debattieren, wo sie mit so viel Hingabe dabei ist, und ein echtes Hobby und auch eine echte Freundin gefunden hat. Sammie war mir nicht unbedingt von Anfang an sympathisch, sie wirkte ab und an leicht egoistisch auf mich, was aber nur zwischen den Zeilen auffällt. Was ich an Sammie aber schätze ist ihr Wille, ihr Mut und ihre Kraft. Sie erfährt von ihrer Krankheit und will dennoch weitermachen wie bisher. Sie akzeptiert kein Nein, sie will um alles in der Welt alles durchsetzen, dass sie dann dabei hier und da egoistisch wird kann man vielleicht nachvollziehen.

    Und ich fand es bemerkenswert, dass Sammie sich nicht aufgibt, sondern sogar noch entwickelt, sie hätte weiterhin ihr "Schiene fahren können", aber stattdessen lässt sie Freundschaft und Liebe und soziales Leben viel mehr zu als zuvor. Genau das ist es auch was ich an "Was von mir bleibt" besonders toll fand. Natürlich waren auch die Protagonisten interessant: Stuart als ewiger Schwarm von Sammie der nicht erreichbar scheint, Maddie die offenbar einzige und beste Freundin von Sammie die selbst ein paar Probleme mit sich herumschleppt und Coop der Kindheitsfreund der einen ganz eigenen Charme entwickelt.
    Dennoch ist mir vor allem Sammies Gefühlswelt besonders hängen geblieben. Ich mochte die Idee des Erinnerungsbuches, und ich mochte es, wie sie die Welt aufnimmt. Ohne jetzt viel spoilern zu wollen, aber das Ende hat mich dann nochmal extrem heftig erwischt. Ich finde die Autorin hat ihr einen perfekten Abschluss gefunden und insgesamt einen wirklich schönen, aber auch tragischen Roman geschrieben.

    Fazit: Mit vielen Emotionen und einer starken, individuellen Protagonistin reißt Lara Avery mit "Was von mir bleibt" mich total mit und lässt mich bis zum Schluss nicht los. Die Umsetzung in Form eines Erinnerungsbuches ist gelungen und thematisch stimmig. Mich hat vor allem die Darstellung und Entwicklung von Freundschaft und Liebe überzeugt, besonders im Zusammenhang mit einer Lebensveränderten Krankheit.

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    Sturmherzs avatar
    Sturmherzvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sanftes und doch kraftvolles Buch über ein Mädchen das all seine Erinnerung verlieren wird und gehen muss. Tausen Sterne für Sammie
    Was uns bleibt sind Erinnerungen

    Sammie ein Mädchen wie kein anderes, mitten im Leben, kurz vor dem Schulabschluss und bereit für den grossen Schritt in die Zukunft als Erwachsene bekommt eine niederschmetternde Diagnose. Sie hat eine Krankheit bei der sie nicht nur all ihre Erinnerungen verlieren wird, sondern auch der Körper irgendwann aufhört zu funktionieren und sie gehen muss. Heilung gibt es keine, es ist so zu sagen ein warten auf den Tod.
    Was viele Menschen im Alter von Sammie wohl in die Knie zwingen würde, gibt unserer Protagonistin die nötige Kraft um weiter zu machen. Zu begreifen dass man das Leben in jeder einzelnen Sekunde auskosten muss und seine Träume niemals aufgeben soll. Im Wissen das sie alles vergessen wird, fängt Sammie ein Erinnerungsalbum an zu füllen mit allem was sie erlebt hat, damit sich ihr zukünftiges Ich mittels den niedergeschriebenen Worten erinnern kann. Auf dem Weg ins Ungewisse, wird Sammie von ihrer Familie begleitet, ihre Geschwister und ihre Eltern stehen ihr zur Seite und unterstützen sie wo sie nur können, auch dann noch wenn wir als Leser eigentlich genau wissen das es wohl nicht gut ausgehen wird. Sie will nicht nur den besten Schulabschluss hinbekommen, nein, sie will auch noch an einem Debattiertcontest teilnehmen und diese mit ihrer Freundin Maddie gewinnen. Debattieren ist eine von Sammies Lieblingsschulfächer.
    Und wo ein Lebenswille ist, da ist auch die Liebe nicht weit. Zum einen ist da Cooper, Sammies Kindergartenfreund der sie früher immer zu lachen gebracht hat und Stuart, für den schwärmt sie schon lange, traute sich aber nie ihm das zu sagen.

    Dieses Buch ist mir wirklich und sehr ans Herz gegangen. Das Ende hat mich zum weinen gebracht, jedoch auch zum nachdenken.
    Eine wundervoll sanfte und dennoch kraftvolle Geschichte über ein Mädchen mit einer unheilbaren Krankheit dass aber niemals aufhört zu hoffen und den Weg weiterzugehen.

    Tausend Sterne für Sammie.
    Lesen sollen es all jene die an solch starken Geschichten interessiert sind. Never give up!

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    Kathaaxds avatar
    Kathaaxdvor 9 Monaten
    Emotionales Buch

    Durch den Klappentext, bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden und es hat meine neugierde geweckt. Man erfährt hier gleich schon einiges über die Protagonistin Sammie, die eine seltene Krankheit hat. Diese Krankheit nennt sich Niemann-Pick Typ C und ist sehr selten in ihrer Altersgruppe. Es ist eine form von Demenz, die nach und nach zum Tod führt. Sammie allerdings hat noch so viel vor in ihrem Leben und hält alles in ein Erinnerungsbuch fest. Das Buch ist wie ein Erinnerungsbuch. Sie schreibt ihr erlebtes in ihren Notebook um sich immer wieder daran erinnern zu können. Sammie war mir auch gleich symphatisch. Den sie war stark, mutig und hatte Träume. Sie war auch immer freundlich und hat gekämpft. Die Idee mit einem Erinnerungsbuch finde ich klasse. Man bekommt von ihrer hautnah mit, was sie gerade fühlt, ihre Überlegungen und ihre Träume und Wünsche. Sie träumt davon, die Abschlussrede zu halten oder danach auf ein College in New York zu gehen. Bei ihren Träume spielen aber auch Jungs eine große Rolle. Man erlebt allerdings auch hautnah, was die Krankheit mit ihr macht und wie weit fortgeschritten diese ist. Ich habe immer gehofft, das sie ihre Ziele erreicht. Als Leser verfolgt man auch sehr schön, was Sammie schon alles erreicht hat. Aber auch sie erleidet Rückschläge. Trotzdem kämpft sie weiter, mit viel Humor und immer ihr Ziel vor Augen. Auch die anderen Charakter, wie ihre Freunde und ihre Familie, waren sehr authentisch und haben auch eine wichtige Rolle gespielt. Jeder Sorgt sich um Sammie und stärkt ihren Rücken, während sich Sammie um ihre Familie sorgt. Sie sorgt sich um finanzielle Engpässe wegen ihrer Behandlungen und wegen ihrer Geschwister. Die Erkenntnis, das Sammie unter dieser schweren Krankheit leidet, schwebt jedem schwer über dem Kopf. Der Gedanke, das Sammie irgendwann nicht mehr da sein sollte, nagt an ihnen. Ihre Eltern möchten am liebsten wissen, das ein Ersthelfer immer bei Sammie ist. Allerdings berücksichtigen auch ihre Wünsche und Träume, damit sie ihr Leben noch in vollen Zügen genießen kann. Das Buch war ruhig, traurig und voller Leben. Voller Wünsche und Träume und Hoffnungen. Der Schreibstil war auch locker und leicht. Die Idee das Buch als ein Erinnerungsbuch zu gestalten, ist für mich etwas neues. Die Geschichte regt einen auch zum nachdenken an und bleibt auch noch danach in Erinnerung. Leider ist man auch viel zu schnell mit dem Buch durch. Man möchte einfach wissen, was Sammie noch erlebt und wie es ihr geht. Ich empfehle es weiter, da es wirklich ein emotionales Buch ist. Man erfährt auch die wichtigsten Infos über die Krankheit Niemann-Pick.

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