Lara Cardella Ich wollte Hosen

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Inhaltsangabe zu „Ich wollte Hosen“ von Lara Cardella

Die literarische Entdeckung 1989 in Italien heißt zweifellos Lara Cardella. Wenige Wochen nach Auslieferung ihres Erstlings :Ich wollte Hosen9 (:Volevo i pantaloni9) schob sich das Buch auf Platz eins der italienischen Bestseller-Liste und behauptete monatelang diese Position. Es ist das sensationellste Debüt einer jungen Autorin seit Fran¿oise Sagans :Bonjour tristesse9. Inzwischen wurde das Buch so-gar verfilmt.
Lara Cardella beschreibt exemplarisch den sizilianischen Macho und die Ausbeutung und Unterdrückung der (sizilianischen) Frau. Sie zeichnet die archaischen und derben Bräuche ihrer Heimat nach - und kam dadurch in große Schwierigkeiten: Ihrem Vater, Versicherungsvertreter, blieben plötzlich die Kunden weg; die Mutter, Stationsschwester in einem Krankenhaus, mußte sich von ihrer Stelle beurlauben lassen, die jüngere Schwester die Schule wechseln. Sogar der Bürgermeister ihrer Heimatstadt Licata trat zurück.
Denn Lara Cardella hatte, plötzlich eine landesweite Berühmtheit, während einer Fernseh-Talkshow publik gemacht, daß eine jahrelang versprochen gewesene Gemeindebibliothek nie zustande gekommen war, desgleichen öffnete ein seit Jahren angekündigtes Familienberatungszentrum niemals seine Pforten. Beide Einrichtungen existieren inzwischen.

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  • Rezension zu "Ich wollte Hosen" von Lara Cardella

    Ich wollte Hosen

    erdbeerliebe.

    10. September 2012 um 19:19

    Die sizilianische Anetta hatte eine schreckliche Kindheit - und von dieser erzählt sie uns, in Retroperspektive in der Ich-Form. Im Grunde genommen bedient sie sich aus einem Katalog der Unterdrückung: Schläge, sexuelle Belästigung bis hin zu Missbrauch, ja sogar Kindesmissbrauch und Vergewaltigung, Zwangsheirat und Inszest. Im Hinterkopf hatte ich da stänig ein paar Rezensionen über das Buch, in denen andere sizilianische Frauen schrieben, die Autorin würde heftig übertreiben und das Buch sei nur deshalb so erfolgreich. Ich weiß es nicht. Falls die Autorin (und ihre Tante, und überhaupt alle Frauen in dem kleinen sizilianischen Dorf in dem die Handlung spielt) wirklich derartiges erleben mussten, haben sie mein tiefstes Mitleid - das sie dann auch noch den Mut zu besitzen ein Buch herauszubringen und nicht verrückt werden oder Selbstmord begehen, verdient Respekt. Falls die Schilderungen des Buches jedoch dramatisiert oder lediglich ausgedacht wurden, macht mich das traurig. Da ich mir über derartiges im Zwiespalt bin, bekommt das Buch nur 3 Sterne. Der Schreibstil ist flüssig, fast hatte ich das Gefühl einer echten Italienerin gegenüber zu sitzen, so schnell hintereinander und hastig sind die Worte in diesem Buch. Dennoch nimmt sich die Erzählung keine Zeit, die Handlung stürzt nur so vor sich hin und das Buch selbst ist nur knapp 130 Seiten lang. Eine halbe Empfehlung, dank angezweifelter Wahrhaftigkeit.

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  • Rezension zu "Ich wollte Hosen" von Lara Cardella

    Ich wollte Hosen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. October 2009 um 15:34

    Ein Mädchen lehnt sich auf. Gegen die häusliche Gewalt, gegen Bespitzlungen, gegen sexuellen Missbrauch und gegen die Unterdrückung der Frauen. Der Leser fühl in jedem Satz mit Anna, der Hauptakteurin dieses Buches. Die Auswirkungen die dieses Buch auf die Familie der Autorin hatte machen deutlich wieviele Demütigungen es auch in dem "heutigen Europa" noch gibt. Ich "musste" dieses Buch in der Schule lesen, weil die Klasse sich nicht auf einen Titel einigen und unserer Lehrerin schließlich entschied. Nach anfänglicher Lustlosigkeit wurde jedoch Seite um Seite unser Interesse geweckt und es entbrannten heftige Diskussionen, sowie die Erkenntniss wie gut es uns hier doch geht...

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  • Rezension zu "Ich wollte Hosen" von Lara Cardella

    Ich wollte Hosen

    daggi21

    15. June 2008 um 11:29

    Eine erstaunliche Geschichte ,in einer schwierigen Zeit für Mädchen auf Sizilien.

  • Rezension zu "Ich wollte Hosen" von Lara Cardella

    Ich wollte Hosen

    RosEmma

    31. December 2007 um 02:36

    Eine hautnah erzählte Geschichte über die verstörende Kindheit eines italienischen Mädchens. Die Brutalität wird durch die aufgeklärte Schreibweise der Autorin gemildert, aber verstärkt sie zugleich. Ein Buch, das Mut macht, erschreckt, zum Lächeln und vor allem zum Nachdenken bewegt...

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