Lara Connelly

 4.1 Sterne bei 32 Bewertungen
Lara Connelly

Lebenslauf von Lara Connelly

Lara Connelly wurde 1964 in Thüringen geboren. Schon als Kind fiel ihr schwer ein Buch aus der Hand zu legen, bevor sie die letzte Seite gelesen hatte. Sie vergaß alles um sich herum und tauchte in eine andere Welt ein. Trotz ihrem Interesse für Literatur kam sie erst sehr spät auf die Idee, selber einmal zu schreiben. Im Gegensatz zu vielen Autoren begann sie erst mit 40 Jahren, sich intensiv mit dem kreativen Schreiben zu beschäftigen. Anfang schrieb sie Kurzgeschichten und oft wurde sie gefragt, wie diese weitergehen. Sie konnte gar nicht anders, als diese Geschichten weiterzuentwickeln. So entstand der erste Roman „Kampf der Druiden“, in dem sie ihrer Leidenschaft für Mythologie, Geschichte und Irland freien Lauf ließ. Momentan schreibt sie an dem Folgeroman. Lara hat so einen Weg gefunden, Abenteuer zu erleben, die fern der Realität sind und ihre Leser in diese unbekannte Welt entführen. Die Autorin leben in Mittelhessen und arbeitet als kaufmännische Angestellte.

Alle Bücher von Lara Connelly

Kampf der Druiden

Kampf der Druiden

 (32)
Erschienen am 01.07.2011

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Ricas_Fantastische_Buecherwelts avatar

Rezension zu "Kampf der Druiden" von Lara Connelly

Rezension zu "Kampf der Druiden" von Lara Connelly
Ricas_Fantastische_Buecherweltvor 6 Jahren

Inhalt:

Conall ist verflucht. Nur alle 777 Jahre darf er zurück auf die Erde, um seinen Kampf mit Cennmhar weiterzuführen. Als es wieder einmal soweit ist, wird er vorzeitig losgeschickt, um sich einen Verbündeten zu suchen, der ihm helfen kann, mit den anderen Druiden Kontakt aufzunehmen. Wider aller Erwartungen ist sein Weggefährte eine Frau, Gwen. Doch sie ist weit mehr als das, denn sie ist sein Schicksal...

Charaktere:

Conall O'Neil ist ein Druide, ausgebildet von Cathbad persönlich. Zusammen mit seinen beiden Freunden, Ethain und Brensal, verlebte er die beste Lehrzeit seines Lebens. Doch dann kam der große Kampf zwischen seinem Lehrer und dem von Cennmhar, der auch die Lehrlinge getroffen hat. Conall wurde so schwer verwundet, dass nur die Thuata de Danann ihn retten konnten. So verbrachte er die letzten 777 Jahre im Reich der Götter und ist dementsprechend unwissend als er in die heutige Zeit zurückkehrt. So hat er zum Beispiel panische Angst vor allen Arten von Fahrzeugen.

Gwen Gordon hat gerade eine schlimme Trennung hinter sich. Am Liebsten würde sie in ihrem Selbstmitleid versinken, aber ihre beste Freundin Lily holt sie daraus, indem sie sie an Halloween auf eine Party schleift. Dort lernen die beiden Lugh und Conall kennen. Gwen spürt sofort eine Verbindung zu Conall und verbringt die Nacht mit ihm. Doch als er Tage später wieder auftaucht, nachdem er sich nach Halloween nicht mal verabschiedet hatte, ist sie sauer und reagiert nicht so, wie er gedacht hat.
Denn trotz all der unerklärlichen Ereignisse, die noch auf sie zukommen, bleibt sie bei Verstand und behält sich ihren eigenen Willen. Dadurch wirkt sie bisweilen etwas trotzig, aber auch stolz.

Eigene Meinung:

Kampf der Druiden von Lara Connelly weckt eher zwiespältige Gefühle in mir. Die Geschichte ist in Großbritannien angesiedelt, was mich persönlich ja immer anspricht.

Der Schreibstil ist bildhaft und flüssig und liest sich gut, allerdings wird man mit Wissen überhäuft. Auch wenn ich wirklich gerne was aus meinen Büchern mitnehme, sollte es doch so eingegliedert werden, dass der Roman nicht trocken erscheint. Gerade die Mythenwelt um Schottland und Irland interessiert mich brennend, aber viel schlauer fühle ich mich nach dem Buch nicht. Generell ist der Schreibstil neben seiner Qualität leider noch etwas holprig und die vermehrt auftauchenden Rechtschreibfehler sind nicht gerade eine Augenweide.

Viele Szenen waren leider auch sehr unglaubwürdig. Manches Verhalten hatte weder Hand noch Fuß. Ganz allgemein sind einige Charaktere besser gelungen als andere. So nimmt Conall als eigentlicher Protagonist neben den anderen ausdrucksstarken Charakteren irgendwie eine Nebenrolle ein. Normalerweise findet man als Leser den Helden der Geschichte ja attraktiv, aber ich hätte mich in Brensal verliebt.

Trotz der Mängel bereue ich es nicht, diesen Roman gelesen zu haben. Die Autorin hat die Erwartungen an die Druiden erfüllt und mit dem Geheimnis um Gwen den Leser bei der Stange gehalten. Nebenbei gab es einige unerwartete Wendungen und das Ende war sowohl skurril als auch fesselnd. Dank dem halben Cliffhanger muss man einfach wissen wie es weitergeht. Außerdem darf ma nicht vergessen, dass es Connallys Debut ist.

Fazit:

Lara Connellys "Kampf der Druiden" ist ein Roman mit Ecken und Kanten. Es passt wunderbar zu dieser Jahreszeit und Fans der grünen Insel werden sich in der Geschichte sehr wohl fühlen. Das Ganze ist noch ausbaufähig und ich setzte meine Hoffnungen in den zweiten Teil. Sehr gut 3/5 Sternen.

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Rezension zu "Kampf der Druiden" von Lara Connelly

Rezension zu "Kampf der Druiden" von Lara Connelly
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Gwen, die sich gerade frisch von ihrem Freund und Vorgesetzten Pete getrennt hat und durch eine kleine Racheaktion auch noch ihren Job verliert, lässt sich von ihrer Freundin zu einer Halloween-Party überreden um sich von dem ganzen Schlamassel etwas abzulenken.
An diesem Abend lernt sie Conall kennen und verbringt die Nacht mit ihm, nichtahnend, dass sich ihr Leben von nun an komplett verändern wird denn Conall ist ein Druide und der Mondstein, den Gwen um ihren Hals trägt, birgt große Macht in sich von der sie bisher nichts ahnt.
Conall kehrt nach Gorias zurück, dem Sitz der Tuatha De Danann - den Göttern der alten Zeit. Er ist überzeugt davon, dass Gwen und ihr Mondstein als Lockvogel für den Erzfeind Cennmhar dienen müssen, denn Cennmhar braucht diesen Mondstein um die Welt zu unterwerfen und die Menschheit zu vernichten.

Die Geschichte ist vielschichtig. Dachte ich anfangs noch, dass Gwen die Hauptprotagonistin ist, entwickeln sich im Verlauf fast alle Beteiligten zu interessanten Persönlichkeiten und man begibt sich auf eine spannende, abenteuerliche Reise von England über Irland nach Schottland und erfährt viel über Mythen und Legenden.
Gwen wird als eine junge Frau beschrieben, die nicht überaus attraktiv wirkt und auch nicht unbedingt mit Modelmaßen ausgestattet ist. Sie nimmt die übernatürlichen Dinge nicht einfach hin und lässt sich nicht mit vagen Andeutungen oder Ausflüchten abspeisen, das macht sie glaubwürdig und sorgt dafür, dass man sich gut in sie hineinversetzen kann.
Die Reise von Gwen und der Druiden die sie begleiten, ist wirklich spannend und abwechslungsreich erzählt. All die Ereignisse und Beschreibungen haben mich durchaus berührt und in diese andere, mystische Welt eintauchen lassen.
Ich kann jedem dieses Buch empfehlen, der sich für irische und schottische Mythologie und deren Völker oder einfach für gute Fantasy interessiert.

Einziger aber auch erwähnenswerter Kritikpunkt ist das nichtvorhandene Lektorat, bzw. Korrektorat. Es kommen leider sehr viele Fehler vor und aus diesem Grund muss ich einen Stern abziehen.

Abschließend kann ich sagen, dass mich die Autorin auf eine wunderschöne Reise mitgenommen hat, die noch nicht zu Ende ist und auf deren Fortsetzung ich sehr gespannt bin.

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steffis-und-heikes-Lesezaubers avatar

Rezension zu "Kampf der Druiden" von Lara Connelly

Rezension zu "Kampf der Druiden" von Lara Connelly
steffis-und-heikes-Lesezaubervor 6 Jahren

Inhalt:
Als Gwen an Halloween den geheimnisvollen Conall kennenlernt, ahnt sie nicht, dass sich ihr Leben durch diese Begegnung für immer verändern und sie in eine, ihr bisher unbekannte Welt gezogen wird. Denn Conall ist ein Druide, der vor 777 Jahre einen Kampf gegen seinen Widersacher Cennmhar verlor und seit dieser Zeit ins Reich der Tuatha De Danann verbannt wurde. Nun bekommt er die Chance sich seinem Erzfeind erneut zu stellen. Doch um dieses Mal als Sieger aus der Schlacht hervor zu gehen, benötigt er die Unterstützung von seinen treuen Freunden, sowie von Gwen. Denn auch sie ist mehr, als sie zu sein scheint und als ihr selbst bewusst ist.

Meinung:
Als ich im Klappentext las, dass sich die Handlung um Druiden und die Tuatha De Danann dreht, war das für mich ein absoluter Lesegrund. Seit der "Sevenwaters-Reihe" von Juliet Marillier sind mir diese Sagengestalten zumindest soweit vertraut, dass ich den Namen und die Verbindung erkannte und ich mehr davon lesen wollte. Zwar stellt Frau Connelly diese Feenwesen etwas anders dar, doch das störte mich nach den ersten Seiten nicht mehr.

Die Autorin schreibt sehr bildhaft und detailreich. Beim Lesen kann man sich richtig in die Erzählung hineinversetzen und sieht die Schauplätze vor seinem geistigen Auge. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wobei diese Wechsel vor allem zu Beginn etwas verwirren. So ist die Schreibweise teilweise noch etwas holprig und an manchen Stellen unstimmig (nicht nur durch störende Rechtschreib- und Satzzeichenfehler). Doch trotz dieser Kritikpunkte lässt sich der Roman zügig lesen und schafft es den Leser in seinen Bann zu ziehen.

Die Charaktere sind sehr vielschichtig und ausdrucksstark beschrieben. Jedoch konnten mich die Protagonisten nicht zu 100 % überzeugen. Mit Gwen kann man sich im Großen und Ganzen ganz gut identifizieren. Sie ist eher der ruhige Typ, der aber nicht zu naiv oder unüberlegt wirkt, weil sie viel hinterfragt und nicht einfach alles glaubt. Doch gerade deshalb scheint ihr schnelles Vertrauen und die Liebe zu Conall, zumindest anfangs, irgendwie unglaubwürdig und aufgesetzt. Von Conall habe ich mir irgendwie mehr erhofft. Er verblasst meiner Meinung nach etwas neben den anderen Druiden. Brensal und Ethain und auch noch manch andere Nebencharaktere wie Mairi oder Lugh sind so eindrucksvolle Charaktere, die mich durch ihren ganz eigenen Charme komplett für sich einnehmen konnten.

Die Geschichte wird trotz einiger Schwächen spannend und greifbar erzählt. Man erlebt zusammen mit den Charakteren ein neues Abenteuer und bekommt Einblick in die Welt der Mythen und Legenden Irlands. Fesselnd sind vor allem auch die ganzen Zusammenhänge, welche im Laufe des Romans aufgedeckt werden. Das Ende ist teilweise offen und hinterlässt noch einige offene Fragen, die hoffentlich im nächsten Teil der Reihe beantwortet werden.

Das Cover besteht aus einem umfassenden Landschaftsfoto und ist somit ungewöhnlich. Aber es passt zum Buch, da es eine Küstenlandschaft in Irland / Schottland zeigt, welche dem Roman entsprungen sein könnte. Jedoch wirkt es auf dem ersten Blick einfach zu unscheinbar. In einer Zeit in der Buchcover immer ausgefallener sein müssen, hat es ein schlichtes Bild eher schwer, die verdiente Aufmerksamkeit der Menge zu erregen. Mir persönlich wäre das Buch aufgrund des Covers wohl nicht ins Auge gefallen und ich hätte dahinter eher eine Landschaftsgeschichte, anstatt eines spannenden, mystischen Fantasieromans erwartet.

Fazit:
In Lara Connellys Erstlingswerk „Kampf der Druiden“ lässt sich neben einer spannenden, mystischen und lesenswerten Geschichte, sehr viel Potential entdecken, welches die Autorin aber leider noch nicht vollkommen ausschöpfen konnte. Jedoch habe ich große Hoffnung, dass sie einige Kritikpunkte in den Folgebänden besser umsetzen kann. Der nächste Teil wird „Druidenerbe“ heißen, ein Erscheinungsdatum ist aber noch nicht bekannt. Ich vergebe 3,5 von 5 Sterne.

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