Lara De Simone Linkshänderland

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Inhaltsangabe zu „Linkshänderland“ von Lara De Simone

Eine computergesteuerte Welt, die das Leben auf der Erde simuliert? Eine Welt, zu der nur Linkshänder Zutritt haben und in der man schon mit zwölf Jahren volljährig ist? Die 13-jährige Trix ist wie vom Schlag getroffen, als sie von diesem mysteriösen Linkshänderland (LHL) erfährt. Über zwei Mikrochips in ihrem Gehirn ist sie mit dem LHL vernetzt und kann ihren Avatar steuern. Sie muss lediglich in Gedanken den Wunsch formulieren, sich ins LHL einzuloggen und schon sieht es in der realen Welt so aus, als würde sie schlafen. Wie ihr Mentor Liam, 16, beginnt sie eine Ausbildung zur Spionin. Und schon bald stecken die beiden in einem gefährlichen Auftrag, bei dem sie an eine Untergrundgruppe geraten, die sich gegen das LHL auflehnt. Damit setzen sie nicht nur ihre Freundschaft, sondern vor allem auch ihr Leben aufs Spiel.

Enttäuschend. Die Autorin hätte eine Menge aus dem Buch machen können. Leider schlecht umgesetzt. 2.5 Sterne

— Azouka

Was ein konfuses Buch. Fortsetzung? Nein, danke.

— Nachtprinzessin

Solider Jugendroman mit kleinen Patzern. Man darf auf den zweiten Band gespannt sein.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Leider total enttäuscht... -.-

— Maikime

Leider enttäuschend!

— lenasbuecherwelt

Ein einzigartiger Roman - ich war selten so begeistert von einer Fantasygeschichte!

— lamarie_books

Das Buch war echt spannender, als zu Beginn erwartet. Nachdem sich das Durcheinander der ersten Seiten gelegt hatte, war es toll!

— Caro1893x

Spanne d und mitreißend bis zum Ende. Ich freue mich auf Band 2.

— Ralf93

Ein Auftakt mit Schwächen - Band 2 muss aber gelesen werden!

— Eltragalibros

Ungewöhnlich spannend bis zur letzten Seite.

— Karoline_

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  • Willkommen im Linkshänderland!

    Linkshänderland

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. February 2015 um 22:46

    Stellt euch vor, jeder Linkshänder hätte noch eine zweite Identität. Jeder Linkshänder könnte in eine andere Welt wechseln, eine Welt, die genauso real erscheint wie die eigentliche. Willkommen im Linkshänderland. Der Erstling von Lara De Simone dreht sich um diese virtuelle Welt, zu der nur Linkshänder Zugang haben. Wir folgen Liam, Trix und Jannik, jeder spielt eine andere Rolle in diesem Spiel. Trix,13 Jahre alt, kommt neu ins LHL und wird von Liam begleitet, der mit gerade einmal 16 Jahren ihr Mentor wird. Beide absolvieren eine Ausbildung zum Spion, um das LHL zu beschützen. Jannik hingegen steht auf der anderen Seite, der Seite der Rebellen, und schon bald kreuzen sich ihre Wege. Die Idee von Linkshänderland. Der Auftrag ist sehr originell und tatsächlich kann man sich beim Lesen vorstellen, dass so eine Welt wirklich existiert. Wer kennt das nicht, dass einem jemand begegnet, der mit leeren Blick vor sich hinstarrt und aussieht, als ob er in einer anderen Sphäre schweben würde? Wieso nicht in einer virtuellen Welt? Nach und nach erschließt sich dem Leser diese Welt und zusammen mit der unerfahrenen Trix geht man auf Erkundungstour. Dass dies erst ab Seite 100 passiert wirkt am Anfang schon verwirrend, doch wenn man sich erst einmal in die drei Perspektiven eingelesen hat, erschließt sich einem langsam diese Welt. Sehr gut gelungen ist der finale Konflikt, bei dem man als Leser bis zur letzten Sekunde mitfiebert und hofft, dass es sich so auflöst, wie man es sich wünscht. (Sorry wenn das vage ist – Spoiler!) Was meiner Meinung nach nicht so gut gelungen ist, sind die Charaktere. Sie ähnelten sich alle ziemlich, erst gegen Ende sind sie richtig klar voneinander zu unterscheiden. Auch größere Plotlücken lassen den Leser gelegentlich im Regen stehen. (Wenn ich schon eine Überraschungsparty groß ankündige, dann sollte ich wenigstens den Überraschungseffekt zeigen.) Was mich aber besonders geärgert hat, waren Flüchtigkeitsfehler. Hier man ein falscher Name, dort mal ein wirklich sehr holpriger Dialog. Das verschenkt viel von dem sonst vielversprechendem Jugendbuch. Dennoch hat mich Linkshänderland. Der Auftrag angefixt und ich bin gespannt, wie es in dem zweiten Band von Lara De Simone weitergeht.

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  • Linkshänderland: Der Auftrag (Lara De Simone)

    Linkshänderland

    LieLu

    15. December 2014 um 16:23

    Bastei Lübbe Verlag Die Autorin Lara De Simone wurde 1993 in Heidelberg geboren und gewann 2012 Preise bei verschiedenen Jugendschreibwettbewerben. Die ersten Ideen zum „Linkshänderland“ hatte sie bereits mit 13 Jahren, im gleichen Alter wie ihre aktuellen Protagonisten sind. Aktuell studiert sie Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim. Der Auftrag Die dreizehnjährige Trix hat sich eigentlich für ein ganz normales junges Mädchen gehalten, doch als der etwas ältere Liam immer öfter bei ihr auftaucht, scheint sich ihr Leben zu ändern. Er eröffnet ihr, dass sie Linkshänderin ist und damit Zugang zum Linkshänderland hat. Eine computerbasierte Realität mit welcher die Linkshänder aus der Wirklichkeit aussteigen und dort ein zweites Leben führen könnten. Sie gehen zur Akademie und entscheiden sich anschließend für fünf Bereiche, in welchen sie arbeiten können. Vor allem die Spionageabteilung hat es Trix angetan und so dauert es nicht lang, dass sie zusammen mit Liam auf eine erste Mission aufbricht. Doch diese stellt sich als schwieriger heraus als gedacht und plötzlich schweben die beiden sogar in Lebensgefahr. Fazit Zunächst einmal finde ich, dass es eine schöne neue Idee ist, ein „Linkshänderland“ zu erschaffen, um in diesem dann virtuell Kriminelle zu jagen. Allerdings könnte man meinen, dass die Autorin selbst Linkshänderin ist. Im Buch wird dieses computerbasierte Land dargestellt, wie eine Institution des Rechts. Vielleicht ist auch das der Grund, weshalb Liam und Trix nur zu Beginn des Buches in ihrer realen Welt dargestellt werden, dieses Leben im Linkshänderland aber in den Hintergrund rückt. Später scheint es weder ihre Eltern, noch Lehrer in der Schule, noch ihre Freunde zu interessieren, wieso die Körper von Liam und Trix nur noch im „standby“ agieren und nur noch eine leblose Hülle sind. Denn wenn man ins Linkshänderland „geht“ steigt man förmlich aus der realen Welt aus und stiert nur noch vor sich hin. Das finde ich wenig gut durchdacht. Überhaupt finde ich, dass es dem Roman des Öfteren an Informationen fehlt. Deshalb fehlt dem Leser ab und an der Zusammenhang zwischen einzelnen Geschehnissen. Spannend fand ich die Geschichte des Spionageauftrags der beiden, um welchen es im Roman geht. Hier wartet der Roman mit spannungsvollen Elementen auf. Leider finde ich die Protagonisten eher oberflächlich, weshalb auch zwischen ihnen keine richtige Beziehung aufkommt. Zunächst lernen Liam und Trix sich kennen, wobei Trix zunächst UNBEMERKT ein elektronischer Chip ins Gehirn gepflanzt wird, um ins Linkshänderland zu kommen. Die Beziehung der beiden ändert sich dahingehend, dass Liam nun vor anderen beteuert, dass er alles für sie tun würde. Das finde ich interessant, denn die beiden kennen sich noch kaum. Den Protagonisten Jannik finde ich sehr sypmathisch, wobei mir leider auch hier die nötige Tiefe fehlt. Als Liam und Janni später unter Beschuss stehen geht er mir mit seiner Art und Weise ziemlich auf die Nerven. Das ist schade, zieht sich aber leider ein wenig durch das ganze Buch. Ich finde, dass es von der Story her auf jeden Fall ein Buch ist, welches sich weiterentwickeln könnte. Da gibt es noch einiges an Potenzial, was ausgeschöpft werden könnte. Allerdings müssten meiner Meinung nach dann auch die Charaktere angepasst werden. http://immer-mit-buch.blogspot.de/2014/12/linkshanderland-der-auftrag-lara-de.html

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2014: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Die Seiten der Welt

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2014? Bestimmt hat es der ein oder andere von euch schon entdeckt: Seit gestern suchen wir beim Leserpreis 2014 wieder eure Lieblingsbücher des Jahres. In insgesamt 16 Kategorien könnt ihr die Bücher und Autoren nominieren, die euch 2014 am meisten begeistert haben, ganz egal, ob euch das Buch vor Spannung bis mitten in die Nacht wachgehalten hat, ihr Tränen gelacht oder aber mitgefühlt und -gefiebert habt. Nominiert ab sofort eure persönlichen Lieblingsbücher & -autoren und ermöglicht es ihnen so, es auf unsere Shortlists für die Abstimmungsphase zu schaffen, die am 20. November beginnt. Die Bücher und Autoren, die dann wiederum die meisten Stimmen erhalten, bekommen den Leserpreis in Gold, Silber und Bronze, der am 28.11. vergeben wird! Also schnell nominieren / abstimmen / Gewinner anschauen! ---- Unsere große Verlosung für euch! Da der Leserpreis für uns jedes Jahr wieder etwas ganz Besonderes ist, möchten wir unsere Freude daran mit euch teilen. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und wer kann nicht schöne neue Bücher gebrauchen? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier in einem Kommentar mit (wer mir schon eine E-Mail mit dem Link geschickt hat, muss dies nicht doppelt tun). http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafiken zum Einbinden in den Blog findet ihr hier. 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + usw. auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt in eurem Kommentar hier direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns hier in einem Kommentar das beste Buch, das ihr in diesem Jahr gelesen habt. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Wir wünschen euch ganz viel Spaß & bitte vergesst nicht, eure Lieblingsbücher zu nominieren & später abzustimmen! PS: Die angehängten Bücher und die auf dem Foto sind ein Beispiel, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen :)

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    • 1298
  • Langweilig und konstruiert!

    Linkshänderland

    splitterherz

    24. November 2014 um 22:00

    Inhalt (via Amazon): Eine computergesteuerte Welt, die das Leben auf der Erde simuliert? Eine Welt, zu der nur Linkshänder Zutritt haben und in der man schon mit zwölf Jahren volljährig ist? Die 13-jährige Trix ist wie vom Schlag getroffen, als sie von diesem mysteriösen Linkshänderland (LHL) erfährt. Über zwei Mikrochips in ihrem Gehirn ist sie mit dem LHL vernetzt und kann ihren Avatar steuern. Sie muss lediglich in Gedanken den Wunsch formulieren, sich ins LHL einzuloggen und schon sieht es in der realen Welt so aus, als würde sie schlafen. Wie ihr Mentor Liam, 16, beginnt sie eine Ausbildung zur Spionin. Und schon bald stecken die beiden in einem gefährlichen Auftrag, bei dem sie an eine Untergrundgruppe geraten, die sich gegen das LHL auflehnt. Damit setzen sie nicht nur ihre Freundschaft, sondern vor allem auch ihr Leben aufs Spiel. Meine Meinung: Es ist vielleicht nicht das netteste, das man über ein Buch sagen kann, aber vermutlich wird allein mit diesem Satz schon relativ deutlich, was ich über "Linkshänderland" denke: Puh, endlich durch! Die dystopisch angehauchte Geschichte von Trix, Liam und Jannik hat mich über Wochen aufgehalten und schlicht gesagt einfach nur gelangweilt - so sehr, dass ich danach schon gar keine Lust mehr hatte, irgendein anderes Buch zu lesen und das ist wohl eines der größten K.O.-Kriterien für eine Geschichte. Woran das lag? An einer sehr abgehackt klingenden und gewollten Sprache, an pubertierenden, auf cool gemachten, aber leider nicht cool wirkenden Figuren und einer  konstruierten Story, der ich bis zum Ende nicht wirklich folgen konnte. Was am Ende dabei herauskam? Lediglich die Freude, endlich durch zu sein und der langatmigen und leider auch relativ sinnfreien Geschichte entkommen zu sein, die weder besonders originell, noch wirklich mitreißend war. Was das Buch schon auf den ersten Seiten falsch macht, sind die wenigen Informationen, durch die allein schon der Einstieg in die Geschichte wahnsinnig schwer fällt. Man ist augenblicklich verwirrt - von den vielen unterschiedlichen Perspektiven, aber auch von dem sogenannten Linkshänderland, dessen Funktion und Sinn bis zum Ende ungeklärt bleibt - was zum Inhalt der Geschichte gehört, mich als Leser aber furchtbar aufgeregt hat. Diese Computersimulation war einfach derart sinnentleert (bzw. denke ich, dass die Autorin sich schon etwas dabei gedacht hat, nur in diesem Teil - scheint eine Trilogie zu sein - wurde dies eben nicht aufgeklärt!), dass ich leider schlichtweg das Interesse verloren habe. Dinge, die merkwürdig, aber faszinierend sind und dabei auf irgendeine Art und Weise auch Sinn ergeben, können mich durchaus fesseln, aber in diesem Fall entzog sich der Grund durchweg meinem Verständnis. Da haben wir dann auch schon Grund Nummer eins, warum das Linkshänderland in Zukunft für mich geschlossen bleibt: Ich verstehe es einfach nicht. Ebenso wenig glaubwürdig wirken die Protagonisten auf mich - insgesamt gibt es drei Perspektiven und jeder der Figuren war mir unsympathisch. Da ist einmal die hyperaktive Trix, die sich mit ihren dreizehn Jahren meinem Altersverständnis wohl völlig entzog, die aber auch als einzige (anfangs zumindest) an dem ganzen Quatsch gezweifelt hat, dann gibt es Liam, der wohl cool wirken sollte, in meinen Augen aber wie ein unreifer Junge wirkte, der weder nach vorne, noch nach hinten denkt und Jannik, der durch seine ängstliche Art ein wenig unterging. Prinzipiell blieben die Figuren schwarze Tintenflecke auf bedrucktem Papier: eindimensional, langweilig, ohne Konturen, blass. Ebenso wie alles andere: die Rebellion beispielsweise - eine lächerliche Ansammlung erwachsener Menschen, die sich aufführen, als wären sie Jugendliche. Sowieso wirkt die ganze Geschichte sehr kindlich und simpel - vielleicht daher eine Empfehlung für jüngere Leser, obwohl ich das Buch vermutlich auch vor zehn Jahren nicht interessant gefunden hätte. Keine Spannung, kein Nervenkitzel, nur langweilige Figuren, die in einer sinnlosen Simulation sinnentleerte Dinge tun. Fazit: "Linkshänderland" ist ein gutes Beispiel dafür, wie man eine Jugenddystopie nicht schreiben sollte. Nachdem ich mich einige Wochen mit der Geschichte herumgeschlagen habe, war ich mehr als froh, ihr endlich entfliehen zu können - mit einer sinnfreien Story, blassen und konstruierten Figuren und einem relativ langatmigen Schreibstil hat dieses Buch tatsächlich nichts, was mich bei Laune halten konnte. Von mir gibt es in diesem Fall (leider) ein klares: Das muss man nicht lesen!

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  • Lena 13 J. rezensiert "Linkshänderland"

    Linkshänderland

    lenasbuecherwelt

    17. October 2014 um 16:11

    Zwischen zwei Leben... Zwischen der virtuellen und der echten Welt... Trix ist 13 Jahre alt und volljährig-zumindest in ihrem Leben im Linkshänderland. Trix führt zwei Leben, einmal auf der "normalen" Erde und einmal im Linkshänderland, einer virtuellen Welt, in der nur Linkshänder zutritt haben. Trix soll im LHL nun eine Ausbildung zur Spionin anfangen und zusammen mit ihrem 16-jährigen Mentor Liam macht sie sich bald auf zum ersten Auftrag: Die Rebellen des LHL's beschatten. Doch diese sind gefährlicher als gedacht und schon bald stecken Trix und Liam tiefer in der Sache drin, als gedacht. Und dann müssen sie ja auch noch ihr Leben auf der Erde regeln.... Über Mikrochips in Trix Gehirn kann sie sich im Linkshänderland(LHL) ein- und ausloggen, dafür muss sie nur fest daran denken, das LHL zu erreichen und schon fällt sie in einen tiefen Schlaf und steuert per Gedanken ihren Avatar, doch nicht nur bei Trix ist dies so, sondern bei jedem Linkshänder. Eine virtuelle Welt? Nur für Linkshänder? Und eine geheime Organisation, die das LHL bedroht? Als ich das las, war ich sofort Feuer und Flamme! Leider konnte mich die Umsetzung nur bedingt überzeugen. Die Welt des Linkshänderlands ist toll aufgebaut und wirkte sehr lebendig, alles hatte seinen Sinn und Zweck, die außergewöhnlichen Jobs waren aufregend und so konnte mich das LHL begeistern. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und durch die vielen Wechsel kam ich ziemlich durcheinander. Überhaupt konnte mich das Buch leider gar nicht fesseln, ich habe mich gezwungen weiter zu lesen und mich dabei ertappt, wie ich die Seiten nur noch überflog, das Verlangen zu wissen, wie es weitergeht, hat sich bei mir leider nicht eingestellt. Trix und Liam hingegen haben mir gut gefallen, die beiden sind fast so wie Geschwister und beide sympathisch! Alles in allem muss ich sagen, dass mich Linkshänderland nicht überzeugen konnte. Das lag hauptsächlich daran, dass mich die Geschichte gar nicht packen konnte und mich durch die vielen Handlungsstränge auch sehr verwirrte.... Schade!

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  • Leider konnte mich das Linkshänderland nicht überzeugen.

    Linkshänderland

    Buechersalat_de

    13. October 2014 um 14:11

    Autor/in Lara De Simone, geb. 1993 in Heidelberg, gewann 2012 Preise bei verschiedenen Jugendschreibwettbewerben. Die ersten Ideen zu Linkshänderland hatte sie bereits mit 13 Jahren. Aktuell studiert sie Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim. Klappentext Eine computergesteuerte Welt, die das Leben auf der Erde simuliert? Eine Welt, zu der nur Linkshänder Zutritt haben und in der man schon mit zwölf Jahren volljährig ist? Die 13-jährige Trix ist wie vom Schlag getroffen, als sie von diesem mysteriösen Linkshänderland (LHL) erfährt. Über zwei Mikrochips in ihrem Gehirn ist sie mit dem LHL vernetzt und kann ihren Avatar steuern. Sie muss lediglich in Gedanken den Wunsch formulieren, sich ins LHL einzuloggen und schon sieht es in der realen Welt so aus, als würde sie schlafen. Wie ihr Mentor Liam, 16, beginnt sie eine Ausbildung zur Spionin. Und schon bald stecken die beiden in einem gefährlichen Auftrag, bei dem sie an eine Untergrundgruppe geraten, die sich gegen das LHL auflehnt. Damit setzen sie nicht nur ihre Freundschaft, sondern vor allem auch ihr Leben aufs Spiel. Meine Meinung Das Cover spricht für das Genre, es verrät jedoch nicht wirklich was von der Handlung oder dem Inhalt des Buches. Ich persönlich mag das, aber das ist Geschmackssache. Ich finde man hätte sicher noch etwas mehr aus dem Cover heraus holen können. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Die Autorin beschreibt sehr sachlich und realistisch Situationen und Gefühle. Dadurch wird dem Leser das "Linkshänder Land" gut "vor Augen geführt". Ich finde der Schreibstil spricht sehr für die Autorin, sie war schließlich noch sehr jung als das Linkshänderland seine Anfänge nahm. Ich finde die Grundidee dieser Parallelwelt gut. Auch wie das bewegen in der einen oder anderen Welt funktioniert ist gut erklärt und stimmig für den Leser. Am Anfang hatte ich ein wenig Probleme in die Geschichte reinzukommen, vor allem wegen der vielen Begriffe mit denen der Leser Anfangs so gar nichts anfangen kann. Hier hätte man die Erklärungen etwas früher bringen können. Alles in Allem klärt sich aber alles nach einigen Kapiteln auf und man kommt dann gut mit dem Geschehen mit. Trix wird von Liam in die Welt des Linkshänderlandes eingeführt. Er ist ein Spion und soll Trix alles Notwendige zeigen. Trix ist mehr als verwirrt, gewöhnt sich jedoch langsam an die neue Situation. Doch dann begreift sie langsam, was genau sie tun soll und auch die Ausmaße. Liam und Trix geraten dadurch in einen Strudel aus Konflikten und der Frage: Was ist Richtig und was Falsch? Die Protagonisten waren mir etwas zu farblos. Sowohl Liam als auch Trix sind nicht besonders hervor gehoben. Vorrang hat in diesem Buch vor allem das "Linkshänderland" und seine Probleme. Mir war die Geschichte um Liam, der schon länger vom Linkshänderland weiß und in beiden "Realitäten" ein Leben hat und Trix, die keine Ahnung vom Linkshänderland hat, einfach zu wenig. Am Ende kam die Geschichte in Fahrt, aber so richtig konnte mich dieses Buch leider nicht abholen. Fazit Leider konnte mich das Linkshänderland nicht überzeugen. Bewertung Cover: 4/6 Schreibstil: 3/6 Inhalt: 3/6 Grundidee und Umsetzung: 3/6 Protagonisten: 3/6 Gesamtpunktzahl: 16 Punkte von 30 Punkten

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  • Zunächst etwas verwirrend und langatmig, dann richtig spannend!

    Linkshänderland

    Caro1893x

    13. October 2014 um 12:54

    Zum Inhalt: Das Linkshänderland ist eine virtuelle Welt, ausschließlich für Linkshänder. Jeder Linkshänder auf der Welt, bekommt mittels eines Chips im Gehirn Zugang dazu und führt ab diesem Zeitpunkt zwei Leben. So auch die 13-Jährige Trix, die von einem auf den anderen Tag von der Existenz des Linkshänderlandes erfährt und mit einer zweiten Realität konfrontiert wird. Ihr Mentor, Liam, versucht das Beste, sie mit dieser Welt vertraut zu machen und ihr Sicherheit zu geben. Doch hat er nicht mit seinem nächsten Auftrag gerechnet. Ein Auftrag bei dem er die Abtrünnigen infiltrieren muss und dabei nicht nur sein Leben aufs Spiel setzt. Zeitgleich lernen wir Jannik kennen, der eben jenen Abtrünnigen angehört und nichts davon ahnt, dass seine Welt bald aus den Angeln gehoben wird. Meine Meinung: Der Klappentext von "Linkshänderland" weckte recht schnell mein Interesse und so freute ich mich sehr, als ich das Buch endlich in den Händen hielt. Leider kam dann zunächst einmal die große Enttäuscht und ich wurde überhaupt nicht mit der Geschichte warm. Der Beginn war mir einfach etwas zu konfus, zu durcheinander. Bevor ich mich an Trix gewöhnen konnte sprang die Geschichte weiter zu Liam, dann zu Jannik und zu Björn. Und das immer in, für mich, etwas zu schneller Geschwindigkeit. So kam ich schnell durcheinander und wusste nicht mehr, wer genau zu wem gehört und was die einzelnen Personen machen. Vor allem wurde ich aus dem Wechsel zwischen Linkshänderland und Realität überhaupt nicht schlau. Doch als ich dann Zeit hatte, etwas mehr an einem Stück zu lesen, kam ich plötzlich total schnell in die Geschichte rein. Nach dem doch sehr holprigen Anfang, hatte ich das so gar nicht mehr erwartet. Die Geschichte begann mich zu fesseln und so flogen die Seiten immer schneller dahin. Vor allem als die Geschichte sich dann an einer Stelle bündelt, fand ich sie richtig spannend und habe sie total gerne gelesen. Da es mehr oder weniger nur um vier Personen geht, hatte ich diese auch recht bald auf dem Schirm und konnte sie gut auseinander halten. Und so war die Geschichte plötzlich gar nicht mehr so verwirrend, wie sie mir zu Beginn erschien. Die Idee des Linkshänderlandes finde ich irgendwie ein bisschen abgefahren, aber auch ziemlich genial. Leider wird hier nicht wirklich viel verraten, warum es diese virtuelle Parallelwelt überhaupt gibt. Daher vermute ich ganz stark, dass es sich hier um einen ersten Teil einer Reihe handelt, auch wenn ich nirgends Informationen dazu finden konnte. Ich hoffe wirklich, dass es eine Fortsetzung geben wird, denn die Geschichte endet mit einem ziemlichen Paukenschlag und ich hätte doch sehr gerne noch ganz viele Hintergrundinformationen, was es mit dem Linkshänderland, der Bestimmung und und und auf sich hat. Eine spannende Geschichte, die ich sehr gerne gelesen habe. Die toll und flüssig geschrieben ist und mit einer genialen Idee punkten kann. Fazit: Zunächst ziemlich verwirrend, dann nachdem ich in der Geschichte drin war, ziemlich spannend und fesselnd. Geniale Idee!

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  • Einzigartig!

    Linkshänderland

    lamarie_books

    13. October 2014 um 12:04

    Der Roman steigt äußerst spannend ein – was wir in erster Linie Lara De Simones Schreibstil zu verdanken haben. Sie pickt aus den Leben ihrer drei Protagonisten jeweils die interessantesten Szenen heraus – gelabert wird hier nicht, stattdessen passiert eine Menge, was deutlich für Spannung sorgt. Drei Protagonisten spielen eine Rolle und anfangs kennen sie sich noch nicht. Nur langsam knüpfen ihre Lebenswege aneinander an. Auch wenn hierbei manchmal Chaos entsteht, das jüngere Fantasyfans überfordern könnte, sorgt sie jedoch auch so für Spannung. Unterstrichen wird diese von zahlreichen Cliffhandern, die wirklich gut eingesetzt sind – sie wirken niemals gekünstelt und sorgen doch für Spannung. Einleuchtend ist ebenso die Idee des Linkshänderlands – schließlich sind Linkshänder auch für uns alltäglich. Wissenschaftlich bewiesen ist, dass ihre Gehirne anders aufgebaut sind, was ihnen im Roman den Zutritt in die virtuelle Welt des Linkshänderlands ermöglicht. Die Tatsache, dass es sich dabei tatsächlich um eine virtuelle und keine reine Fantasiewelt handelt, könnte dabei weiter ausgearbeitet werden – wird sie aber nicht. Interessant sind nicht nur die Verbindungen zwischen den einzelnen Protagonisten sondern auch zwischen Realität und virtueller Welt, denn auch dort kennen die Jugendlichen sich teilweise. Auch das Linkshänderland selbst wird dank seiner eigenen Universitäten und seiner eigenen Politik realistisch und insbesondere seine Schulen vermitteln einen gewissen Hogwarts-Flair. Die Protagonisten selbst fand ich sehr liebenswürdig: Die manchmal sehr freche aber doch sensible Trix als Identifikationsfigur für eher jüngere Leser, die älteren unter ihnen werden sich dafür auch einen so zuverlässigen Bruder wie Liam wünschen und Jannik wird nicht zuletzt den ein oder anderen Fan von Spannung und Action begeistern können. Anfangs vermittelte der Roman mir denselben Eindruck, den mir auch Kerstin Giers “Silber” gab: Ich glaubte, an einen Roman für Jüngere geraten zu sein. Dank der beiden älteren Protagonisten wurde dieses letztendlich ausgebügelt. Ich fand, dass der Plan, einen Roman für alle Altersklassen zu schreiben, dennoch nicht ganz aufging, da für jüngere Leser, die Trix als Protagonistin mögen würden, extrem viele Schimpfwörter auftauchen und die Verbindungen und Verknüpfungen teilweise sehr komplex sind. Auch das Ende konnte mich jedoch begeistern: Der Konflikt zwischen Auftrag und Freunde wurde gut ausgetragen und aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Auch das Finale selbst erschien mir nicht zu rebellisch sondern gerade realistisch. Gemeinsam mit De Simones flüssigem aber auch intelligentem Schreibstil verlieh es dem Roman definitiv etwas Rundes, das auf eine Fortsetzung hoffen lässt. Mein Fazit ist, dass ich selten so begeistert von einem Fantasyroman war! Dieser ist mal was anderes, kommt ganz ohne Liebe und die üblichen Klischees aus und hat mir einfach Freude bereitet. Er ist intelligent aufgebaut, hat sympathische und doch tiefgründige Figuren und lässt Platz für eine Fortsetzung.

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  • Überzeugende Grundidee

    Linkshänderland

    Kanya

    12. October 2014 um 20:18

    Inhalt Zum Linkshänderland haben nur Linkshänder Zugang. Über zwei Mikrochips im Gehirn können sich diese damit vernetzen, ihren Avatar steuern und somit ein paralleles Leben zu ihrem Alltag führen. Es ist eine computergesteuerte Welt, die ähnlich ist, wie das normale Leben auf der Erde. Allerdings zählen Jugendliche da schon mit zwölf Jahren als volljährig. Jannik, Trix und Liam gehören zu den Linkshändern und ihre Schicksale überkreuzen sich. Als Trix von dem Linkshänderland erfährt, wird Liam ihr Mentor und sie wird zur Spionin ausgebildet, was alles andere als harmlos ist. Denn es wartet ein gefährlicher Auftrag auf die beiden. Meine Meinung "Linkshänderland- Der Auftrag" gehört zu den Büchern, die mir fast entgangen wären, aber als ich die Leseprobe davon gelesen habe, wollte ich unbedingt mehr über das Linkshänderland erfahren. Den Einstieg fand ich etwas schwierig, weil man erst mal verstehen muss, was das Linkshänderland ist und dass die Menschen, die dort vernetzt sind ein paralleles Leben führen. Ich hatte zuerst Schwierigkeiten mir das vorzustellen und die Szenen aus dem realen Leben und dem Linkshänderland auseinander zu halten. Aber nachdem einige meiner Fragen geklärt wurden und ich so langsam das System und die Idee verstehen konnte, hatte mir das Buch richtig gut gefallen, was vor allem an der Idee der Parallelwelt liegt. Die Ausarbeitung kann überzeugen und bietet viel Raum für einen spannende Plot. Dieser konnte mich dann schnell in seinen Bann ziehen, was auch an dem einfachen und leicht und locker zu lesendem Schreibstil lag, der alles gut erklärt und bildlich veranschaulicht. Der Plot ist aus drei unterschiedlichen Perspektiven (personaler Erzähler) geschildert und zwar aus der der Protagonisten Jannik, Trix und Liam. Zuerst hatte mich das etwas verwirrt, aber nachdem die Handlungsstränge zusammenfließen, hatte mir das gut gefallen. Jannik, Trix und Liam sind Protagonisten, die überzeugen können, auch wenn sie sehr unterschiedlich sind. Trix ist ein normales 13-jähriges Mädchen, das erst im Laufe des Buches vom Linkshänderland erfährt und sehr sympathisch ist. Sie ist neu in der Stadt und muss sich zuerst zurecht finden. Liam dagegen wirkt schon sehr erwachsen für seine 16 Jahre und lebt schon länger ein zweites Leben im Linkshänderland und arbeitet als Spion dort. Jannik dagegen arbeitet für die Gegenseite, die gegen das System des Linkshänderlandes ist. Man kann alle Sichtweisen gut verstehen und die Ausarbeitung ist gut und authentisch. Der Plot ist durchweg spannend und faszinierend und das Ende gut gewählt. Zwar fehlen mir etwas die überraschenden Wendungen, aber ich fühlte mich dennoch gut unterhalten. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass es noch eine Fortsetzung geben wird, da noch einige Fragen ungeklärt bleiben. Dennoch konnte mich das Ende zufriedenstellen und das Buch insgesamt richtig gut unterhalten. Fazit "Linkshänderland- Der Auftrag" konnte mich vor allem durch die gelungene Grundidee begeistern. Den Anfang fand ich etwas schwer um reinzukommen, aber danach hatte ich viel Lesespaß. Es ist zwar nicht perfekt, aber dennoch kann ich das Buch weiterempfehlen und vergebe knappe 4 Punkte.

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  • Ein Reihenauftakt mit Schwächen - aber auch tollen Stellen

    Linkshänderland

    Eltragalibros

    04. October 2014 um 10:17

    Trix ist 13 Jahre alt, lebt mit ihrem kleinen Bruder und ihrer Mutter unter einem Dach. Sie geht auf eine neue Schule und hat bisher nur wenige Freunde. Als sie erfährt, dass es neben der eigentlichen Welt noch eine parallele Welt, ein Computerprogramm gibt, welches alle Linkshänder der Welt miteinander vernetzt, kann sie es erst gar nicht glauben. Von nun an steht die Welt von Trix Kopf. Tag und Nacht führt sie nun zwei Leben: einmal ihr normales Leben als 13-Jährige und einmal steuert sich eine Projektion ihrer selbst im LHL (Linkshänderland), in dem Sie bereits volljährig ist und zur Spionin ausgebildet wird, obwohl Trix noch überhaupt keine Ahnung hat wie die geheime Welt der Linkshänder funktioniert und vor allem, obwohl sie nicht weiß, wie dessen Bestimmung lautet. Die Bestimmung – der Auftrag Was ist die Bestimmung des LHL? Die Abtrünnigen, eine Untergrundbewegung, die gegen die Regierung arbeitet, verfolgen die Antwort auf diese Frage. Seit 100 Jahren sind sie hinter dem Rätsel her, ob diese parallel existierende Welt mehr als nur eine zweite Realität bieten sollte oder nicht. Kann es sein, dass einer durch ein Computerprogramm generierte Welt den gleichen physikalischen Gesetzten gehorcht wie die wirkliche Welt? Kann es sein, dass dort sogar Autos verboten sind und alle „Bewohner“ des LHL in ihrem Parallelleben hart arbeiten müssen, um erfolgreich zu sein? Wer das Dokument der Gründerväter des LHL gestohlen hat oder ob es tatsächlich existiert, weiß niemand so genau. Fest steht, dass die Abtrünnigen die Wahrheit herausfinden wollen. Zu ihnen gehört Jannik, ehemals Medizinstudent, der nicht so recht weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll. Dessen Welt, aber von einem Tag auf den anderen einen Sinn erhält, als er Teil der Bewegung wird. Auf der anderen Seite steht der 16-jährige Liam, Trix‘ Mentor und guter Freund, der sie beim Eintritt und Zurechtfinden im LHL unterstützt. Sein erster Auftrag ist es den Verbleib einer seit Jahren verschwundenen Spionin herauszufinden. Jeder hat einen Auftrag – jeder seine Perspektive auf die Dinge Die Geschichte wird aus diesen drei Perspektiven erzählt: Trix, Liam und Jannik. Und dieser ständige Wechsel bringt Schwung in die Geschichte. Jede der Figuren beginnt an einer anderen Stelle ihr Wissen über das LHL an den Leser heranzutragen. Geschichten aus der Vergangenheit werden berichtet, geheime Treffen abgehalten, Verstecke entdeckt und jede Figur nimmt einen anderen Standpunkt im Getriebe der Parallelwelt und dem sich anbahnenden Konflikt zwischen Regierung und Abtrünnigen ein. Die Kapitel sind meist kurz und schnell zu lesen, bringen aber einen Nachteil mit sich: Durch den ständigen Wechsel der Perspektiven hat man immer wieder das Gefühl etwas zu verpassen, denn die Kapitel enden meist dann, wenn es für eine Figur spannend wird. Gespräche werden unterbrochen, einschlägige Ereignisse nicht näher beleuchtet, sondern später als abgeschlossen präsentiert. Daher hatte ich immer wieder das Gefühl, als würden der Autorin die Ideen ausgehen und deshalb umgeht sie diese Stellen mit einem Perspektivwechsel. Bis auf den einen sich durch das Buch ziehenden Kritikpunkt ist Der Auftrag aber ein erster Band, der am Ende doch so konflikthafte Potentiale hinterlässt, die mich zwingen auch Band 2 lesen zu wollen, um zu erfahren, wie es mit den Linkshändern weitergeht.

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  • verspricht mehr als es hält

    Linkshänderland

    Manja82

    03. October 2014 um 11:25

    Kurzbeschreibung: Eine computergesteuerte Welt, die das Leben auf der Erde simuliert? Eine Welt, zu der nur Linkshänder Zutritt haben und in der man schon mit zwölf Jahren volljährig ist? Die 13-jährige Trix ist wie vom Schlag getroffen, als sie von diesem mysteriösen Linkshänderland (LHL) erfährt. Über zwei Mikrochips in ihrem Gehirn ist sie mit dem LHL vernetzt und kann ihren Avatar steuern. Sie muss lediglich in Gedanken den Wunsch formulieren, sich ins LHL einzuloggen und schon sieht es in der realen Welt so aus, als würde sie schlafen. Wie ihr Mentor Liam, 16, beginnt sie eine Ausbildung zur Spionin. Und schon bald stecken die beiden in einem gefährlichen Auftrag, bei dem sie an eine Untergrundgruppe geraten, die sich gegen das LHL auflehnt. Damit setzen sie nicht nur ihre Freundschaft, sondern vor allem auch ihr Leben aufs Spiel. (Quelle: Bastei Lübbe) Meine Meinung: Stell dir vor, es gibt eine virtuelle Welt, in die nur Linkshänder Zutritt haben … Genau so eine Welt entdeckt Trix. Das Linkshänderland, kurz LHL, Zunächst glaubt sie an einen Scherz, doch dann gewöhnt sie sich daran. Ab sofort führt sie zwei Leben, eines in der Realität mit Schule und allem was dazu gehört und eines virtuell in Ausbildung zu einer Spionin. Ihr Mentor ist Liam, ebenfalls ein Spion. Als Liam einen Auftrag bekommt und Trix als seine Partnerin auswählt steht schon bald ihr Leben auf dem Spiel … Das Jugendbuch „Linkshänderland: Der Auftrag“ stammt von der Autorin Lara De Simone. Es ist das Debütwerk der noch jungen Autorin. Bei den Charakteren ist mir aufgefallen das sie alle nicht sonderlich tiefgründig beschrieben sind. Die Protagonistin Trix ist erst 13 Jahre alt. Das merkt man ihr auch ziemlich an. Sie wirkt naiv und teilweise auch etwas nervig. Trix führt ein Doppelleben, einmal geht sie ganz normal zur Schule und dann macht sie virtuell eine Ausbildung zur Spionin. Allerdings so richtig warm bin ich mit Trix nicht geworden. Sie entwickelt sich im Verlauf der Handlung leider kaum weiter, lernt nicht sonderlich viel dazu. Liam ist Trix‘ Mentor. Mit ihm hatte ich aber auch so meine Probleme. Er lebt nur für die Ausbildung, es gibt nichts anderes für ihn und genau dieser Punkt macht ihn doch ziemlich langweilig. Einzig sein doch vorhandener Beschützerinstinkt hat mir an ihm gefallen. Der interessanteste Charakter ist hier klar Jannik. Er ist Medizinstudent und hat seine Ecken und Kanten. Jannik wirkt oft unsicher und weiß nicht so ganz wie er reagieren soll. Doch genau das macht ihn menschlich. Der Schreibstil der Autorin ist soweit okay. Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen, nur ab und an gab es ein paar kleinere Stelle, die etwas holprig waren. Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven von Trix, Liam und Jannik. So ist man als Leser immer und überall dabei, allerdings gibt es so auch Dopplungen, was das Geschehen betrifft. Die Handlung selber ist zunächst sehr verhalten und ruhig. Es ist aber dennoch interessant geschildert. Erst nach und nach baut sich etwas Spannung auf, doch für meinen Geschmack war das zu wenig. Vom Klappentext her habe ich mir hier mehr versprochen. Nicht immer ist die Handlung nachvollziehbar und es gibt außerdem Stellen die doch vorherzusehen waren. Es fehlte mir hier eindeutig an Wendungen und Überraschungen, dieser „Wow“ Effekt war nicht vorhanden. Das Ende ist zum Teil abgeschlossen. Allerdings gibt es einige doch offene Dinge und man könnte vermuten es wird eine Fortsetzung geben. Ob dem so ist kann ich aber bisher nicht sagen. Fazit: Alles in Allem ist „Linkshänderland: Der Auftrag“ von Lara De Simone ein Jugendbuch, das viel verspricht aber nicht so viel hält. Die recht blassen Charaktere und eine Handlung die nur langsam Spannung aufbaut stehen hier einem doch recht gut lesbaren Stil gegenüber und konnten mich nur bedingt unterhalten. Potential ist da, es wurde aber nicht ausreichend genutzt. Schade!

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  • Linkshänderland

    Linkshänderland

    Naddlpaddl

    Das Linkshänderland ist eine virtuelle Welt, die neben unserer normalen Welt besteht. Natürlich nur zugägnglich für Linkshänder. Trix ist 13 und hat das Glück eine Linkshänderin zu sein! Zudem ist man in dieser virtuellen Welt schon mit 12 erwachsen. Kaum zu glauben für die junge Trix. Nun muss sie sich daran gewöhnen von einem Tag auf den anderen zwei Leben zu führen - ihr rales und das Leben im LHL. Hilfe erlangt sie dabei von Liam. Er ist 16 und fungiert als Mentor für Trix. Beide haben das gleiche Ziel, sie wollen die Ausbildung zum Spion abschließen. Doch dies ist für die beiden nicht ganz ungefährlich, denn ihr erster Auftrag führt sie direkt zu den Aufständigen, die sich gegen das System im LHL aufbäumen. Für die beiden steht nicht nur die Freundschaft auf dem Spiel, sondern auch ihr Leben ist in Gefahr...    Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut. Das Cover spricht an und auch der Klappentet macht Lust auf mehr. Doch schon nach den ersten paar Seitren wurde diese Vorfreude gedämpft. Die Geschichte konnte mich einfach nicht abholen und ich habe mich gefühlt wie jemand der im Regen steht und auf den Bus wartet der nicht kommt. Einfach enttäuscht. Ich mag den Schreibstil nur mäßig. Er ist relativ platt und gerade die Dialoge sind meiner Meinung nach recht plump und unausgereift. Auch die Charaktere sind für mich ohne große Liebe zum Detail gezeichnet und so richtig lernt man keinen von ihnen kennen. Die Einzige die heraus sticht und einem das Buch etwas versüßt ist Trix. Ich mag ihre quirlige und auch etwas aufmüpfige Art mit einem Hauch von Naivität. Sie war sehr erfrischend zwischen diesen trostlosen Zeilen und hat mir immer wieder den Mut und vor allem auch die Lust gegeben weiter zu lesen und nicht aufzugeben. Mit dieser Protagonistin hat die Autorin Pluspunkte bei mir gesammelt. Die anderen sind neben Trix irgendwie einfach nur unscheinbar und man hat auch nicht wirklich das Bedürfnis sich auf sie einzulassen.  Als die Geschichte dann etwas in Fahrt kam und Liam und Trix endlich ihren Spionage Auftrag bekommen haben, keimte in mir wieder ein kleiner Samen Hoffnung auf. Ich dachte wirklich es kommt der riesen große tolle Showdown und alle Fragen werden geklärt, Happy End mit Liebesstory. Doch leider blieb auch das aus. Es entstand kein richtiger Spannungsbogen und die Story plätscherte so dahin, erreichte dann irgendwann scheinbar den Höhepunkt, doch der war dann auch schnell wieder verschwunden. Das Ende war ziemlich vorhersehbar und ich vermisse wirklich die tolle Teenager Liebesgeschichte auf die ich mich so gefreut haben. Ich finde auch am Ende bleiben einfach noch zu viele Sachen ungeklärt. Zwar soll dieses Buch kein Einzelband sein, aber doch finde ich, dasss ein Teil einer Reihe irgendwie abgeschlossen sein muss. Hier ist das leider nicht der Fall. Doch leider gibt es auch keinen spannenden Cliffhänger der einen die Nägel zerkauen lässt. Man hängt als Leser einfach son in der Luft herum.    "Manchmal ist die Wahrheit besser ausgehoben wenn sie verschwiegen bleibt"  Seite 344   Ich finde die Grundidee hinter der Story wirklich gut. Ich meine es ist zwar nichts neues eine Prallelwelt zu der realen zu erschaffen, aber ich fand die Idee das diese Welt nur für Linkshänder bestehen soll wirklich klasse. Ich habe so viel davon erwartet und man hätte auch so viel aus dieser Story heraus holen können...  Ich bin richtig enttäuscht, ich glaube das merkt man auch :) Es ist einfach jedes Mal traurig, wenn man sich tierisch auf ein Buch freut und die Erwartungen dann leider nicht erfüllt werden.  Alles in allem war es nicht das schlechteste was ich jemals gelesen habe, jedoch ist diese Geschichte für mich noch stark ausbaufähig. Ich schwanke schon die ganze Zeit hin und her zwischen 2 oder 3 Schmetterlingen, aber ich denke ich werde mich für 3 entscheiden, da mir das Cover und die Grundidee total gut gefallen. Und nicht zu vergessen Trix, die ich wirklich ins Herz geschlossen habe!

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    • 2
  • Hab leider die falsche Altersgruppe erwischt

    Linkshänderland

    funne

    22. September 2014 um 18:06

    Trix' Leben ist recht langweilig, seit sie mit ihrer Mutter in eine neue Gegend gezogen ist. Da kommt es ihr gerade recht, dass ihr der nette Liam begegnet und sie in eine virtuelle Welt namens Linkshänderland, kurz LHL, einweist. Dort ist sie bereits volljährig und kann eine Ausbildung ihrer Wahl beginnen – sie entscheidet sich für die zur Spionin. Schon bald darf sie ihren Mentor Liam auf einen Auftrag begleiten – doch hinter diesem stecken mehr innenpolitische Konsequenzen, als sie gedacht hatten, und schon bald stehen die beiden auf dem Schlachtfeld zwischen Regierung und Rebellen... Meine Meinung: Ich muss ehrlich zugeben, meine Meinung über dieses Buch ist extrem gespalten. Einerseits finde ich die grundlegende Idee eines Linkshänderlandes, in das man durch völlig unlogische Weise gelangen kann, und die Tatsache, dass es im LHL Menschen gibt, die für das Wissen um den Sinn dieses LHL ihr Leben geben würden – ziemlich bescheuert. Ganz zu Schweigen von Volljährigkeit mit 12. Die Schreibweise ist manchmal recht gewöhnungsbedürftig, denn ich finde, oft sprechen, denken oder handeln die Personen ungelenk und nicht sehr realistisch. Auch fand ich die Handlung gegen Ende des Auftrags sehr melodramatisch geschrieben. Vor allem was Politisches angeht; so wirkte es höchstens möchtegern-politisch. Besonders gestört aber hat mich, dass sich die Charaktereigenschaften der Personen unglaublich an die jeweilige Situation anpassen, was den Eindruck des absurden Unrealismus nur verstärt. Ein Mensch hat einen Charakter, und er kann nicht in derselben Situation mal mutig wie ein Löwe und Sekunden später jammernd und elend wie eine kleine Maus sein. Darüber kann ich leider nur den Kopf schütteln und hoffen, dass ich es mir wirklich nur eingebildet habe. Zu jedem "einerseits" gehört jedoch auch noch ein "andererseits". Andererseits weist die Volljährigkeit mit 12 auf ein Kinder- bis Jugendbuch hin. Das ist nicht so leicht zu bestimmen, da es für eine Altersgruppe von 12 etwas zu politisch und brutal ist. Für ein Erwachsenenbuch ist es jedoch, wie schon erwähnt, eher möchtegern-politisch und melodramatisch. Sieht man das Buch jedoch als Kinderbuch, kann man über Sachen wie unrealistisches Verhalten und Denken der Charaktere, die Volljährigkeit mit 12 und die "bescheuerte" Idee eines LHL hinwegsehen, denn das ist es, was ich mir denke, dass es Kindern gefallen könnte. Sicher hat das Buch viele Linkshänder als Fans, da diese sich persönlich etwas mehr an das Buch gebunden fühlen als... Rechtshänder (seltsame Unterteilung der Menschheit :D). Was ich aber noch nicht gesagt habe, ist natürlich, wie es mir eigentlich gefallen hat. Ja, ich hatte viel zu bemängeln. Und nein, Kinderbücher sind nicht mehr so mein Ding, und ich hatte nicht so wirklich erwartet, dass es eins sein würde. Aber ja, eigentlich hat es mir gefallen, unter Berücksichtigung des letzten Punktes. Das Abenteuer beginnt zwar erst recht spät und verläuft dann sehr zäh weil es großteils aus Warten und Nichtstun besteht, aber an Spannung fehlt gleichzeitig doch nichts. Aber wenn ich ganz ehrlich sein soll werde ich es wohl kein zweites Mal lesen. Eher für eine Altersgruppe von 11-13 ;) http://funneswelt.blogspot.de/2014/09/rezension-lara-de-simone.html

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  • Tolle Idee - Schlechte Umsetzung

    Linkshänderland

    jasimaus123

    16. September 2014 um 10:35

    Um sich ins Linkshänderland einloggen zu können muss man Linkshänder sein. Man braucht dazu keinen Computer sondern nur den innigen Wunsch ins Linkshänderland, kurz LHL zu kommen. Mithilfe von zwei Chips im Gehirn kommt man dann in eine zweite Welt. Linkshänder haben praktisch zwei Leben. Trix ist auch ein Linkshänder und hat somit Zugriff zum Linkshänderland, dort baut sie sich eine zweite Identität auf und wird genauso wie ihr Mentor Liam zur Spionin. Ein Auftrag schickt sie zu den „Abtrünnigen“, eine Gruppe von Leuten die gegen den Staat des LHL rebellieren. Trix und Liam sollen eine verschollene Spionin ausfindig machen und sich für diesen Auftrag undercover bei den „Abtrünnigen“ einschleusen.   Der Einstieg ins Buch fiel mir sehr schwer. Es gab sehr wenig Infos über das LHL und ich war durchwegs verwirrt. Das Lesen machte mir gar keinen Spaß da ich nur so auf der Geschichte dahin schwamm, erst viel zu spät erfuhr man mehr darüber. Somit waren die ersten Seiten für mich sehr anstrengend, die Fragen häuften sich und ich bekam viel zu wenig Antworten.   Leider ging es auch danach nicht bergauf. Der Schreibstil ist überhaupt nicht fesselnd, hat mich stellenweise verwirrt und manchmal kam es mir vor als wollte die Autorin durch Stilmittel beeindrucken so zahlreich wie sie verwendet wurden. Es gibt viele Beistriche, Worteinschübe und viel zu unklare Absätze. Oftmals war ich verwirrt und musste mehr als ein paar Mal Sätze oder ganze Textstellen nochmal lesen. Den roten Faden konnte ich nie so recht erkennen, ich hatte keinen Plan worauf das Buch hinausläuft und auch die spannenden Momente fehlten mir einfach.   Die Protagonistin Trix war mir furchtbar unsympatisch. Sie ist ein Wechselbad der Gefühle. Manchmal finde ich sie sehr nett und plötzlich ist sie aus keinem ersichtlichen Grund auf 180 und mega zickig. Ich hatte immer wieder das Gefühl die Autorin konnte sich nicht so recht festlegen welche Charaktereigenschaften sie Trix zuweisen sollte.   Liam dagegen fand ich sehr gut, leider blieb der Protagonist der so gute Voraussetzungen hatte sehr durchsichtig. Er kam zwar oft vor und nahm im Buch auch viel Platz ein, aber ich habe immer noch das Gefühl das Liam eher ein Nebencharakter ist weil ich ihn viel zu wenig kenne. Er ist eher der ruhige, gut durchdachte Typ und somit das genaue Gegenteil von Trix.   Das Buch hat mich immer sehr auf Distanz gehalten, ich hab zu keinem der Protagonisten eine nähere Verbindung gehabt. Mich hat die ganze Story völlig kalt gelassen. Was ich unglaublich schade finde, da ich die Idee richtig toll finde. Doch die Umsetzung hat einfach nicht so ganz funktioniert. Für mich war das lesen richtig anstrengend und teilweise hat mich das Buch auch richtig genervt. Ich habe viel Hoffnung in das Ende gesetzt, aber auch das war weder spannend noch fesselnd.   Fazit: Eine gute Idee wird durch eine schlechte Umsetzung zerstört. Das Lesen fiel mir sehr schwer, ich hab mich wirklich immer antreiben müssen um weiter zu lesen und ich hatte überhaupt keinen Spaß. ‚Linkshänderland‘ hat mich durchwegs enttäuscht und ich kann den Reihenauftakt leider niemandem empfehlen.

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  • Leo Löwchen 13J. Rezi zu "Linkshänderland - Der Auftrag"

    Linkshänderland

    LeoLoewchen

    Zwischen virtuellem Wahnsinn… und der Realität… kann so einiges in Gefahr geraten… Heute habe ich für euch das Buch “Linkshänderland – Der Auftrag” von Lara De Simone aus dem Baumhaus Verlag.     Trix führt ein Doppelleben. Auf der einen Seite lebt sie in der Realität, im hier und jetzt, als ganz normales Mädchen. Auf der anderen Seite lebt sie im „Linkshänderland“, einer virtuellen Welt mit merkwürdigen Vorschriften. Zum „Linkshänderland“ haben, wie der Name schon sagt, nur Linkshänder zutritt, es gibt merkwürdige Jobangebote und jeder über 12 Jahren ist bereits volljährig. In diesem komischen Land soll Trix eine Ausbildung zur Spionin anfangen. Der erste Auftrag lässt nicht lange auf sich warten und so muss Trix an der Seite ihres Ausbilders Liam schnell beweisen, was sie gelernt hat. Zusammen sollen die Beiden einige Linkshänder beschatten, die das System des „Linkshänderlandes“ zu gefährden drohen. Doch diese Linkshänder sind nicht bloß irgendwelche Rebellen… sie sind taktisch besser vorbereitet, als es anfangs scheint… und gleichzeitig lebensbedrohlich für Trix und Liam! Kann Trix den Spagat zwischen Realität und virtueller Identität meistern? Und kann sie das „Linkshänderland“ vor einer Katastrophe bewahren?   Als eine stolze Linkshänderin finde ich die Idee, dass ein „Linkshänderland“ existiert total genial und außergewöhnlich. Deshalb war ich auch total begeistert, wie lebendig und echt alles Mögliche in diesem Land beschrieben wurde. Das komplette System wurde so gut erläutert, dass alles seinen Sinn und Zweck hat. Es kam einem nicht mehr wie ein fiktive Welt, sondern wie eine reale Welt vor, die man nur noch nicht entdeckt hat. Was die Geschichte und die Spannung an sich angeht, muss ich jedoch sagen, dass mich dieses Buch nicht komplett vom Hocker reißen konnte. Ich hatte nicht dieses Verlangen sofort zu wissen, wie es weitergeht und wurde einfach nicht wirklich vom Schreibstil gefesselt. Zwar hat mich die Welt, in der die Geschichte spielt, sehr fasziniert, doch das kann man von der Geschichte leider nur bedingt behaupten. Das Cover finde ich wiederum total toll und wirklich meisterhaft gelungen!! Zu Beginn der Geschichte war ich leicht verwirrt, da plötzlich aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt wurde… ohne, dass es vorher angekündigt wurde. Doch nachdem man sich ein wenig hineingefunden hat, war auch das kein Problem mehr. Insgesamt für mich ein Buch mit einer fantastischen Welt und einem großartigen Konzept, einer etwas weniger begeisternden Story, aber dennoch absolut lesenswert!   Ich vergebe 4 von 5 Löwchens!!!   Das war es dann vom mir! Viele Grüße Eure Leo Löwchen

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    • 4

    LeoLoewchen

    14. September 2014 um 10:42
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