Lara Dearman

 3.6 Sterne bei 14 Bewertungen

Lebenslauf von Lara Dearman

Weltenbummlerin und Krimi-Autorin: Geboren und aufgewachsen auf der Insel Guernsey, zog sie nach England um dort Internationale Beziehungen und Französische Literaturgeschichte an der Universität in Sussex zu studieren. Nach der Geburt ihres dritten Kindes beendete sie ihre Karriere in der Finanzbranche um als Mutter für ihren Nachwuchs da zu sein. Nach einem Kurs über Kreatives Schreiben am Richmond Adult Community College, beschloss sie ihren Master an der St Mary’s Universität in London über Kreatives Schreiben zu machen. Der erste Kriminalroman "Das Tote Mädchen am Strand" ihrer "Jennifer Dorey-Reihe" ist ein spannender Auftakt, der die vielfältigen Interessen von Dearmen perfekt verknüpft. Die Liebe zu ihrem Geburtsort, zu den Mythen und der Folklore, sowie ihre Begeisterung für spannende Literatur und Serienkillern, ist auf jeder Seite zu erkennen .Lara Dearman lebt, nach diversen Aufenthalten auf der ganzen Welt verstreut, gegenwärtig mit ihrer Familie in Westchester, New York.

Alle Bücher von Lara Dearman

Cover des Buches Das tote Mädchen vom Strand (ISBN:9783442486670)

Das tote Mädchen vom Strand

 (11)
Erschienen am 17.09.2018
Cover des Buches Schwarze Klippen (ISBN:9783442486687)

Schwarze Klippen

 (3)
Erschienen am 15.07.2019

Neue Rezensionen zu Lara Dearman

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Rezension zu "Das tote Mädchen vom Strand" von Lara Dearman

Spannend bis zur letzten Seite
CarinaElenavor 9 Tagen

Der Einstieg ist gleich spannend, denn als Leser begleitet man eine junges Mädchen, dass sich ausgehfein macht um dann zu einer Party aufzubrechen. Man ahnt, das sie nie dort ankommen wird - ich mag diese Art Spannung am Anfang eines Krimis. Gleich danach werden ein paar wichtige Personen des Buches vorgestellt, immer abwechseln und die Kapitel tragen jeweils den Namen der Charaktere.  

Später wechseln die Kapitel - es gibt Kapitel im hier und jetzt, aber auch Kapitel die in der Vergangenheit handeln. Diese Kapitel schildern die Tätersicht und sind schon wirklich reichlich gruselig. Der Wechsel der Kapitel und der Wechsel der Sichtweise sorgen für ein gewisses Tempo und lassen keine größeren Längen aufkommen. Spannend finde ich auch, wie Lara Dearman die inselspezifischen Mythen eingebaut hat.

Das tote Mädchen vom Strand entwickelt sich recht schnell zu einem wahren Pageturner. Der Plot ist wirklich spannend konstruiert, hat Wendungen und Überraschungen und hält die Spannungskurve recht konstant auf einem guten Level. Zu den spannenden Ereignissen kommt der wirklich angenehme, gut und schnell lesbare Schreibstil von Lara Dearman. So fliegt man beinahe durch die Seiten und fühlt sich schnell vom Inselleben, seinen Mythen und seinen Menschen gefangen. Das Ende ist spannend und nachvollziehbar und lässt mich befriedigt das Buch zuklappen :-)

Mein Fazit:

Das tote Mädchen vom Strand ist der erste Band einer neuen Reihe und ich hoffe, dass da noch ganz viele Bücher folgen. Allerdings frage ich mich schon, wie viele Morde eine so kleine Insel verträgt? Egal :-) Erst mal war dieser Band sehr spannend und verträgt einen Nachfolger :-)

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Rezension zu "Schwarze Klippen" von Lara Dearman

Man sollte nicht immer an alles glauben
martina_turbanischvor 4 Monaten

Die kleine Insel Sark im Ärmelkanal wirkt auf den ersten, oberflächlichen Blick wirklich idyllisch. Es gibt nur wenige Häuser, keine Autos - aber z.B. auch keine Straßenbeleuchtung. Das der erste friedliche Eindruck trügt wird klar, als in einer Höhle an der schwer zugänglichen Küste ein menschliches Skelett gefunden wird. Kurz darauf wird ein alter Mann brutal ermordet, aber die Journalistin Jennifer Dorey und DCI Michael Gilbert von der Nachbarinsel Guernsey folgen unbeirrt den wenigen Spuren

Er hatte es gesehen, sobald er eingetreten war, aber irgendein Instinkt hatte ihn dazu gebracht, nicht sofort hinzuschauen, und jetzt, da er es tat, bemühte sich sein Gehirn, das Gesehene zu etwas Akzeptablem zu verarbeiten. Schwarze Klippen, S. 9

Mein Eindruck:

Man sollte nicht immer an alles glauben …

Isoliert

Die idyllisch, beinahe vergessen wirkende Insel Sark ist auf jeden Fall sehr speziell. Ihre geografische Lage isoliert die Einwohner seit jeher, was auch zu einer gewissen sozialen Isolation  führt. Das führt wiederum dazu, dass sie niemandem trauen, der nicht von ihrer Insel stammt - weder Politikern, noch Polizisten oder Reportern.

Verschwunden

Jennifer Dorey war als Kind mit ihrem Vater, einem Fischer, oft auf Sark zu Gast. Sie erinnerte sich an glückliche, sonnige Tage, die ein jähes Ende fanden, als das Boot ihres Vaters irgendwann vor sich hin dümpelnd aufgefunden wurde und von ihrem Vater jede Spur fehlte. Die offizielle Version, er sei über Bord gegangen und ertrunken glaubte Jennifer keine Sekunde.

Ermittlungen

Als nun die menschlichen Überreste in der Höhle aufgetaucht sind, reist Jennifer auf die benachbarte Insel Sark. Sie hofft, ganz tief in ihrem Inneren, endlich das Verschwinden ihres Vaters aufzuklären. Auch DCI Michael Gilbert will herausfinden, um wen es sich bei dem Leichnam handelt und ist schockiert, als ein alter Mann in der Nähe der Höhle brutal ermordet wird.

Tempo

Wie schon in ihrem ersten Band springt Lara Dearman von Charakter zu Charakter und von der Gegenwart in die Vergangenheit und wieder zurück. Die Legenden der Insel, die enge Gemeinschaft, die raue See und die hohen Klippen erzeugen wieder einmal diese leicht gruselige, spukige Atmosphäre, die ich schon im ersten Band geliebt habe. Aber es bringt natürlich auch reichlich Tempo in die Geschichte.

Ende

Schwarze Klippen ist zwar Teil einer Reihe, aber man kann da Buch auch bedenkenlos lesen ohne den ersten Teil zu kennen. Geschickt werden vorhandene Zusammenhänge für “Neuleser” eingeflochten ohne “Altleser” zu langweilen. Am Ende werden alle lose Fäden zu einem befriedigendem Ende verknüpft, aber es bleibt auch genug Raum, um sich einen weiteren Teil vorzustellen. Mich würde es sehr freuen :-)

Mein Fazit:

Schwarze Klippen ist ein weiterer, sehr gelungener Teil in der Reihe um die Reporterin Jennifer Dorey. Ich liebe die Mischung aus wilder Landschaft, alten Mythen und Sagen, gemixt mit einer gehörigen Portion Mut und Spürsinn.Da darf es gerne noch viel mehr Teile geben :-)

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Rezension zu "Schwarze Klippen" von Lara Dearman

Schwarze Klippen
diekleineraupe27vor 7 Monaten

Die Insel Sark – Ein dunkles Idyll im Ärmelkanal mit 450 Einwohnern und einem Mörder

Niemand weiß, wie lange die nun entdeckten Gebeine schon in der Felsenhöhle liegen. Oder wer die Tote ist. Die Polizei hofft von der Inselgemeinschaft Hinweise zu erhalten. Doch die schweigt. Welches Geheimnis hütet die kleine Insel Sark? Ist es Zufall, dass nur wenige Stunden nach dem mysteriösen Fund des Skeletts ein alter Mann brutal ermordet wird? Man hat ihm die Kehle durchgeschnitten. Die Journalistin Jennifer Dorey und DCI Michael Gilbert von der Nachbarinsel Guernsey folgen den Spuren des Blutes.


Als ich „das tote Mädchen vom Strand“ gelesen und beendet habe, habe ich mich schon auf den Nachfolger „Schwarze Klippen“ gefreut. Ich selber habe ein Jahr auf einer der Kanalinseln gelebt und war wirklich sehr gespannt auf den Kriminalroman. Man merkt als Leser definitiv, dass Lara Dearman sich sehr gut mit der dunklen Kulisse der Insel Sark, den Kanalinsel sowie dem Ärmelkanal auskennt. Sie schafft es immer wieder bis ins kleinste Detail beschriebene Orte dem Leser sehr nahe zu bringen, sodass man selber das Gefühl hat gerade genau an Ort und Stelle zu stehen.

Ihr Schreibstil sowie die teilweise extrem langen Sätze waren für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Zwischendurch musste ich einige Sätze noch mal lesen um diese zu verstehen.

Leider muss ich aber sagen, dass mich die Geschichte rund um Jennifer Dorey und Michael Gilbert nicht gepackt hat. Zu Beginn war ich sehr schnell in der Story drin und schnell kristallisierte sich heraus, dass bei diesem Fall um mehr geht als nur um diesen einen brutalen Mord geht. Jennifer vermutet, dass auch ihr Vater ermordet wurde und nicht beim Fischen ertrunken ist. Aber so schnell der Spannungsbogen oben war, so schnell war er auch wieder unten. Die Seiten haben sich sehr gezogen und zwischen durch hatte ich das Gefühl, dass ich nicht weiter komme.

Auch wenn das Ende dann für mich doch eine kleine Überraschung war und es einige Spannungsmomente gab, ist es kein Buch was lange in Erinnerung bleiben wird.

Aber es ist lediglich meine Meinung. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

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