Lara Juliette Sanders , Michaela Seul Einfach davongeflogen

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Inhaltsangabe zu „Einfach davongeflogen“ von Lara Juliette Sanders

Den zehnten Flug würde ich nehmen. Meine Augen hakten die Ziele ab. Los Angeles, das würde mir gefallen. Las Palmas klang nach Erholung. Aber das lag auf Platz sechs. Sieben, acht, neun, zehn ... Lara Juliette Sanders wagt, wovon andere nur träumen. Morgens auf dem Weg zur Arbeit kündigt sie ihren sicheren Job per Handy in der Straßenbahn, fährt spontan zum Flughafen und nimmt den zehnten Flug, der sie irgendwo dorthin führen soll, wo sie ihren Lebenstraum verwirklichen kann: Einen eigenen Film zu drehen. Sie lässt München zurück, ihren Mann, ihre Eltern, ihre Freunde. Ohne zu wissen wo die Reise hingeht, ist sie überzeugt, dass das Schicksal sie lenken wird. So kommt es. Auf Dominica, einer kleinen, noch unerschlossenen Insel mitten in der Karibik trifft sie auf den fast achtzigjährigen Daniel Rundstroem, einen Abenteurer und ehemaligen Piloten, der früher Könige und die Löwen von Hallai Selassie geflogen hat. Die beiden teilen das gleiche Schicksal. Auch Daniel arbeitet mitten in der Karibik an seinem Traum: Ein eigenes Flugzeug zu bauen, mitten im Dschungel. Auch er hat dafür seine Familie aufgegeben. Und dann ist da noch Rainstar, ein kleiner karibischer Indianer, der Pilot werden will. Drei Menschen, höchst unterschiedlich, die aber ähnliche Sehnsüchte haben. Und dafür bereit sind, mit Konventionen zu brechen, Risiko zu leben und Probleme als Herausforderung zu begreifen. Lara Juliette Sanders` Buch ist ein Plädoyer für den Mut - und vor allem für den Glauben an sich selbst.
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  • Rezension zu "Einfach davongeflogen" von Lara Juliette Sanders

    Einfach davongeflogen

    abuelita

    14. May 2010 um 10:17

    Viele träumen davon - kaum einer verwirklicht es - das alte Leben einfach hinter sich zu lassen, den eigenen Lebenstraum auch wirklich zu leben, das eigene Ziel zu verwirklichen... Nun, ganz so einfach ist das alles auch nicht, das - die widersprüchlichen Gefühle und Gedanken- merkt und zeigt auch Lara Sanders in ihrem Buch. Den zehnten Flug würde ich nehmen. Meine Augen hakten die Ziele ab. Los Angeles, das würde mir gefallen, Las Palmas klang nach Erholung. Aber das lag auf Platz sechs. Sieben, acht, neun, zehn: Dominica … November 1999: Lara Sanders aus München ist auf dem Weg zur Arbeit. Ein grauer, nebliger, typisch deutscher November-Tag und die junge TV-Journalistin, die schon seit längerem unter der Routine des Jobs und des Alltags leidet, zückt ihr Handy, ruft ihren Chef an und kündigt ihren sicheren Job. Sie fährt zum Flughafen, bucht spontan den zehnten Flug auf der Anzeigetafel, kauft sich noch einige Klamotten auf dem Flughafen, informiert ihren Mann und die Eltern per Mitteilung auf deren Anrufbeantworter und fliegt zu ihrem Zufalls-Ziel, um dort ihren Traum - einen eigenen Film zu drehen - der sie seit Kindheit begleitet, zu verwirklichen. Auf diese kleinen Insel mitten in der Karibik hat sich auch ein alter Schwede, Daniel Rundstroem, zurückgezogen, um seinerseits einen Traum zu verwirklichen: zusammen mit einem jungen Karibe-Indianer ein Flugzeug zu bauen und zu fliegen. Der Schwede hat früher als Privatpilot die jementische Königsfamilie und afrikanische Prominenz durch die Welt geflogen. Lars Sanders beschliesst, über diesen interessanten Mann einen Dokumentarfilm zu drehen- was ihr, schon vorab gesagt, auch gelingt, allerdings erst nach vielen Jahren u. mit großen Problemen anfangs. Acht Jahre später wird der Film mit internationalen Preisen überschüttet. In Ihrem Buch erzählt Lara Sanders von ihrem Weg bis dahin, von Ihrer inneren Zerrissenheit.Vordergründig gesehen hatte sie doch alles, war beliebt, hatte einen netten Ehemann, Freunde, war auf dem besten Weg nach oben, konnte sich fast alles leisten (hatte allerdings nicht die Zeit, das verdiente Geld auszugeben) - und war doch unglücklich. Trotzdem, war es richtig, was sie hier tat, einfach alles zurücklassen? Von niemanden verstanden zu werden, diesen -in den Augen anderer- Ego-Trip - einfach auszuleben? Ja, das war es - Lara Sanders fand zu sich selbst und hat ihren Traum auch verwirklicht. "Ich glaube nicht mehr an Zufälle; alles hat einen Sinn und das ist kein esoterischer Quatsch", so Lara Sanders in einem Interview. Mir hat der der Mut von Frau Sanders sehr imponiert, auch, dass Sie trotz aller Widerstände nicht aufgegeben hat, wirklich erkannt hat, was für Sie selbst wichtig ist und das dann auch umgesetzt hat.

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