Eine ältere Frau hat ihre Töpferwaren auf den Weg gestellt, um sie anzubieten und zu verkaufen, doch da kommt ein Reiter gefolgt von einer Kutsche mit dem Prinzen auf dem Weg gefahren und die Töpferwaren sind im Weg. Riella will helfen, denn sie kennt die Frau und weiß, dass sie das Geld braucht und stellt sich erst in den Weg um dann noch wortgewandt zu argumentieren. Genau darin sieht der Prinz Rivan die Chance, seinem Bruder zu helfen und lädt Riella ein, mitzufahren.
Meinung:
Ein Fantasy-Roman.
Da Riella die Regeln am Königshof nicht kennt und sie auch sonst in ihrem Leben alles lieber gern sagt, statt es erst umständlich zu durchdenken, geraten Devion, der Thronfolger und Bruder von Rivan, und Riella herrlich aneinander. Doch da Devion Riella nicht bewusst vor der Peitsche schützen wollte, muss er sich selbst die Frage stellen: warum hat er Riella geschützt?
Es ist köstlich zu lesen, wie zunächst tatsächlich Riella Devion erreicht und er sich für sie interessiert. Doch dann versucht Devion den Plan von Rivan zu verstehen, und plötzlich haben alle irgendwelche Absichten, doch keiner redet mehr ehrlich und offen mit Devion. Dadurch entwickeln sich jetzt dauernd Missverständnisse mit entsprechenden Spannungen und viel Misstrauen. Und genau da geht die Struktur etwas verloren, deshalb ein Stern Abzug.
Es ist eine spannend erzählte Geschichte, in der Rivan und die gemeinsame Mutter versuchen, Devion von dem Amulett zu befreien und entsprechend aufregend geht es auch zu. Doch es gibt auch noch einen echten Gegenspieler. Das Finale scheint dann eine Lösung aufzuzeigen, nur damit die ganze Geschichte in einem Cliffhanger endet.
Fazit:
Spannender Einstieg in eine Buchreihe mit kleinen Schwächen: vier Sterne.



























