Lara Prescott

 4.1 Sterne bei 27 Bewertungen

Lebenslauf von Lara Prescott

Lara Prescott, geboren 1981 in Pennsylvania, studierte als Stipendiatin am Michener Center for Writers. Ihre Geschichten erschienen in literarischen Zeitschriften und wurden mehrfach ausgezeichnet. Alles, was wir sind ist ihr Debütroman, für den sie jahrelang in Russland, Europa und den Archiven der CIA recherchierte. Sie lebt in Austin, Texas.Mehr unter www.laraprescott.com

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Alles, was wir sind

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Neu erschienen am 08.11.2019 als Hardcover bei Rütten & Loening Berlin.

Alles, was wir sind

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Neu erschienen am 08.11.2019 als Hörbuch bei Aufbau audio.

Alle Bücher von Lara Prescott

Cover des Buches Alles, was wir sind (ISBN:9783352009358)

Alles, was wir sind

 (26)
Erschienen am 08.11.2019
Cover des Buches Alles, was wir sind (ISBN:9783961050673)

Alles, was wir sind

 (1)
Erschienen am 08.11.2019

Neue Rezensionen zu Lara Prescott

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Rezension zu "Alles, was wir sind" von Lara Prescott

Beeindruckend
Gremlins2vor 20 Stunden

Alles was wir sind

Laura Prescott



Dieses Buch ist in meinen Augen ein literarisches Meisterwerk und ein Zeuge seiner Zeit.

Hier wurde Realität und Fiktion in perfekter Kombination vereint.

Der Schreibstil ist durchgehend geschmeidig, fokkusiert und im Fluss. Bestechend ist die Epoche strukturiert und für mich als Leser unglaublich nachvollziehbar. Ein Roman der wahrlich zum Nachdenken anregt. Inhaltsreich, ausgezeichnet recherchiert und ausgereift. Avantgardistisch ist die Botschaft die in diesen Zeilen steckt und die Nachhaltigkeit der Zeilen im Gedächtnis. Mich hat dieser Roman brillant unterhalten und wahrlich zum Nachdenken gebracht. Ich war vollends in der Handlung versunken und gefesselt so das ich dieses Buch in einem Durchlauf gelesen habe. Geboten bekam ich einen inhaltsreichen und imposanten Roman der beeindruckend ist.

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Rezension zu "Alles, was wir sind" von Lara Prescott

Leider nicht mehr als ein Liebesroman
katikatharinenhofvor 2 Tagen

Moskau will mit aller Macht verhindern, dass ein Buch den Siegeszug in Westeuropa antritt und setzt alles daran, dass Pasternaks "Dr. Shiwago" nicht erscheint. Doch Pasternaks Geliebte gibt so schnell nicht auf, hält zu ihrem Boris und stärkt ihm den Rücken. Gleichzeit weckt die Geschichte Pasternaks das Interesse des CIA und es entsteht eine geheime Mission, das Buch hinter dem Eisernen Vorhang herauszuschmuggeln und das unveröffentlichte Manuskript zu verbreiten. Ein Siegeszug beginnt, der bis heute seinesgleichen sucht....


"Dr. Schiwago" ist für mich der Inbegriff der russischen Seele und genau diese Seele habe ich in diesem Buch schmerzlich vermisst. Lara Prescott hat zwar sehr sauber recherchiert und versucht, ihrem Buch ein bisschen von diesem besonderen Flair einzuhauchen, aber es gelingt ihr nur ansatzweise, denn ihre Figuren bleiben für mich sehr oft außen vor und können mich nicht wirklich von sich begeistern.

Die Gesellschaft und die Jahre rund um den kalten Krieg werden hier als eher stereotypes Bild projiziert und den Einblick in den Ost-West-Konflikt habe ich schon wesentlich mitreißender geschildert bekommen. Prescott hat zwar Zugriff auf die freigegebenen CIA-Akten, aber ihre Erzählung entspringt überwiegend ihren eigenen Ideen. Die Fakten fließen zwar in ihrem Buch mit ein, wirken aber eher als Randgestaltung mit, als  dass sie mich überzeugen können. 

Die Entstehungsgeschichte rund um den Roman Dr. Schiwago ist interessant geschildert, verliert sich aber mehr und mehr in einer Romanze, anstatt mit harten Fakten den Leser zu überzeugen.

Die Rolle der beiden Frauen Olga und Irina wird hier an manchen Stellen überdeutlich hervorgehoben und man bekommt einen Einblick in  die bisher unbekannten Ereignisse von der Entstehung bis hin zum Veröffentlichen eines umstrittenen Romans des letzten Jahrhunderts.

Die Macht des geschriebenen Wortes , die Macht der Liebe einer Frau - da steckt extrem viel Potential dahinter, welches aber nur ansatzweise angerissen  wird.. Für mich kein Spionageroman, der mich mitreißt, sondern eher eine Romanze mit spannendem Hintergrund. Schade, es hätte gut werden können.







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C

Rezension zu "Alles, was wir sind" von Lara Prescott

Frauen verändern die Weltgeschichte
CCKvor 3 Tagen

Lara Prescott erzählt gut recherchiert von der Entstehung und Verbreitung des Romans Dr. Shiwago. Dabei wechselt sie zwischen einer Perspektive des Ostens und des Westens.
Im Osten erzählt Olga, die Geliebte des Autors Boris Pasternak. Es ist die Geschichte einer Liebe, die der Politik und der Gesellschaft trotzt. Eindringlich wird berichtet, wie Olga im Arbeitslager überlebt und welche Folgen der neue Roman ihres Liebhabers auch für ihre Familie hat.
Im Westen erzählen die Stenotypistinnen - eine Gruppe von Frauen, die beim Geheimdienst in Washington in erster Linie als Schreibkräfte arbeiten. Die Wir-Perspektive (die man Romanen ja sehr selten findet) verdeutlicht, wie wenig diese Frauen wahrgenommen werden. Die männlichen Geheimdienstmitarbeiter können sie oft nicht mit Namen anreden und wissen gar nicht, wie gebildet diese Frauen sind.
Zwei dieser Frauen berichten zusätzlich aus ihrer Perspektive. Da ist zum einen Irina, Tochter russischer Auswanderer, die vor allem eingestellt wurde, weil ihrem Vater die Ausreise verweigert wurde und er kurz darauf starb. Ihre Ausbilderin Sally hat im zweiten Weltkrieg als Spionin gearbeitet und möchte sich nicht damit abfinden, dass Männer ihr die Geheimdienstarbeit jetzt nicht mehr zutrauen. Auch im Westen wird eine verbotene Liebe eine Rolle spielen.

Mir hat gut gefallen, dass der gesamte Roman nur aus der Sicht der Frauen erzählt wird. Die letzten Kapitel waren aber meiner Meinung nicht mehr so gut auserzählt. Sie wirkten auf mich wie ein Geschichtsbuch - nicht mehr wie ein Roman. Deshalb nur 4 von 5 Sternen.


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