Lara Wegner Ein Hauch von Schicksal

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Inhaltsangabe zu „Ein Hauch von Schicksal“ von Lara Wegner

Ein Amulett, mehr ist Grace von ihrer Familie nicht geblieben. Angeblich erfüllt es Wünsche. Obwohl sie nicht daran glaubt, wünscht sie sich ein neues Leben. Am nächsten Morgen erwacht sie nicht nur im 17. Jahrhundert, sondern auch noch in einer Ehe mit dem ehemaligen Freibeuter Rhys Tyler, mit dem sie nach Barbados segeln muss.
Niemals hätte sie erwartet, in diesem Mann ihre große Liebe zu finden. Doch gerade als Grace wieder an das Glück glaubt, werden sie von Piraten entführt und geraten in die Gewalt eines Mannes, der alles daran setzt, Grace zu brechen und Rhys zu vernichten. Nichts ist mehr sicher. Denn auch eine große Liebe kann an der Grausamkeit eines Wahnsinnigen zerschellen.

Solider Piratenroman

— Yoyomaus

Mega! #Lieblingsbuch

— Jack2410

Eine Mischung aus Fluch der Karibik und Django Unchained. Definitiv ein Buch, dass man lesen sollte. ;)

— Sharon89

Piratengeschichten sind eigentlich nicht mein Fall, diese hier war aber ziemlich gut. Toller Schreibstil, kurzweilig und spannend.

— FreydisNeheleniaRainersdottir

Mein absolutes Lieblibgsbuch!!!❤❤❤

— Klara3003

Ein sehr sehr spannendes Buch, das mir zu Anfang ein bisschen zu schnell verlief aber dann richtig gut wurde

— thiefladyXmysteriousKatha

Nicht ganz, was ich erwartet hatte, aber eine sehr spannende und mitreißende Geschichte!

— Lena_AwkwardDangos

Das Buch hat eine einfache aber wirklich fesselnde Geschichte. Man fiebert und fühlt mit Grace und hofft das es ein gutes Ende mit ihr nimmt

— washington96

Ich habe etwas ganz anderes erwartet und wurde leider von dem Buch enttäuscht

— darkshadowroses

Ein Hauch von Schicksal konnte mich von Anfang bis Ende mitreißen , ich bin schon ein wenig verliebt . :)

— After-Books

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  • Begegne deinem Schicksal!

    Ein Hauch von Schicksal

    FantasyBookFreak

    24. September 2017 um 11:40

    Begegne deinem Schicksal! Ein Amulett, mehr ist Grace von ihrer Familie nicht geblieben. Angeblich erfüllt es Wünsche. Obwohl sie nicht daran glaubt, wünscht sie sich ein neues Leben. Am nächsten Morgen erwacht sie nicht nur im 17. Jahrhundert, sondern auch noch in einer Ehe mit dem ehemaligen Freibeuter Rhys Tyler, mit dem sie nach Barbados segeln muss. Niemals hätte sie erwartet, in diesem Mann ihre große Liebe zu finden. Doch gerade als Grace wieder an das Glück glaubt, werden sie von Piraten entführt und geraten in die Gewalt eines Mannes, der alles daran setzt, Grace zu brechen und Rhys zu vernichten. Nichts ist mehr sicher. Denn auch eine große Liebe kann an der Grausamkeit eines Wahnsinnigen zerschellen. Meine Meinung „Ein Hauch von Schicksal“ ist ein Einzelband von Lara Wegner. Ich liebe Piraten Bücher, dem entsprechend war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Und ich kann sagen, es gehört auf jeden Fall zu meinen Jahreshighlights. Anfangs hab ich ein wenig gebraucht, um in die Geschichte hinein zukommen, doch nachdem mich die Geschichte in ihrem Bann gezogen hat, konnte ich einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Grace ist anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig, doch je näher man sie kennenlernt und sie ihre Wandlung im Laufe der Geschichte vollzieht, wird sie zu einer starken und selbstbewussten Frau. Die mich einfach fasziniert hat. Rhys Tyler, ein Pirat, wie ihn sich jede Frau wünscht. Ich habe mich vom ersten Augenblick in ihn verliebt. Und nach allem was passiert in diesem Buch und glaubt mir, es ist keine leichte Liebesgeschichte, wie es vielleicht vermuten lässt, habe ich ihn danach nur noch mehr vergöttert. Jede Frau braucht so einen Mann wie Rhys. Die Ideen zu dem Buch haben mich wirklich umgehauen. Es gab immer wieder überraschende und spannende Wendungen, die die Geschichte zu einer Achterbahnfahrt der Gefühle gemacht. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Der Schreibstil ist einfach unglaublich gut. Er ist sehr bildhaft, gefühlvoll, aber auch mitreißend. Er vermittelt einem das Gefühl immer direkt dabei zu ein. Fazit Ein super Buch, das mich einfach umgehauen hat. Ich habe jede Seite geliebt. Die Charaktere sind mir ans Herz gewachsen und ich konnte einfach nicht mehr genug kriegen von diesem Feeling das das Buch vermittelt. Wer gerne Zeitreisegeschichte liest, oder auch einfach nur auf Piraten steht, der ist bei diesem Buch genau richtig. Von mir gibt es 5* von 5 Sternen.

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  • Solider Piratenroman

    Ein Hauch von Schicksal

    Yoyomaus

    17. July 2017 um 16:33

    Zum Inhalt:Ein Amulett, mehr ist Grace von ihrer Familie nicht geblieben. Angeblich erfüllt es Wünsche. Obwohl sie nicht daran glaubt, wünscht sie sich ein neues Leben. Am nächsten Morgen erwacht sie nicht nur im 17. Jahrhundert, sondern auch noch in einer Ehe mit dem ehemaligen Freibeuter Rhys Tyler, mit dem sie nach Barbados segeln muss. Niemals hätte sie erwartet, in diesem Mann ihre große Liebe zu finden. Doch gerade als Grace wieder an das Glück glaubt, werden sie von Piraten entführt und geraten in die Gewalt eines Mannes, der alles daran setzt, Grace zu brechen und Rhys zu vernichten. Nichts ist mehr sicher. Denn auch eine große Liebe kann an der Grausamkeit eines Wahnsinnigen zerschellen.Nachdem ihre Familie bei einem Unglück ums Leben gekommen ist und Grace allein zurück geblieben ist, findet sie sich regelmäßig bei einem Psychologen wieder, auf dessen Sitzungen sie durchaus verzichten kann. Doch so lange man denkt, dass sie Hilfe braucht, so lange wird sie wohl dorthin gehen müssen. Während ihr zu Hause des öfteren die Decke auf den Kopf zu fallen scheint, ist es immer wieder ein Bild welches sie fasziniert. Eien Frau, die ihr mehr als ähnlich sieht, aus dem 17. Jahrhundert und vor allem mit dem gleichen Amulett, dass ihr als einziges Erinnerungsstück an ihre Familie geblieben ist. Grace ist unzufrieden mit ihrem Leben und sie wünscht sich, dass sich etwas ändert. Sie will weit fort, fort von der Trauer und fort von den Pflichten die sie hier mehr oder minder wahrnehmen muss. Als Grace am nächsten Morgen erwacht, findet sie sich im 17. Jahrhundert wieder, samt der Sachen die sie beim schlafengehen getragen hat. Man wundert sich über ihre Sachen, aber man scheint sie zu kennen. Ehe sie sich versieht wird sie mit dem ehemaligen Freibeuter Rhys Tyler verheiratet, damit er sie mit nach Barbados nimmt, wo sie ein gesichertes Leben führen soll. Grace glaubt noch immer zu träumen, doch sie hat eine böse Vorahnung. Wenn sie nun im 17. Jahrhundert ist, wo ist die Person, die eigentlich an ihrer Stelle hätte sein müssen? Und was soll sie nun mit einem Ehemann anfangen der sie scheinbar nicht leiden kann? Und wie um Himmels Willen soll sie sich in dieser Zeit zurecht finden? Als Grace glaubt endlich ihren Platz gefunden zu haben, wird sie von einem grausamen Mann entführt und sie muss um ihr Leben bangen.Dieser Roman aus dem Drachenmondverlag war einer der ersten die mir in einer Drachenbox zugesendet worden ist. An sich hat es mir sehr gut gefallen. Es lässt sich leicht lesen und man kommt schnell in die Geschichte rein. Die Thematik der Piraten hat mir sehr gut gefallen und ich fand die Umschreibung der Zeit wirklich stimmig. Was mich aber ein bisschen gestört hat war die Art, wie sie sich bewegt hat. Zwar hatte sie in einem gewissen Grad Panik, als sie in der neuen Zeit aufwacht, aber irgendwie konnte ich das nicht so wirklich abkaufen. Auch fand ich die eine oder andere Szene wirklich grausam, was mir ein bisschen den Lesespaß vermiesmuschelt hat. Was mich auch ein bisschen gestört hat war, dass Rhys nicht schon eher bemerkt hat, dass sie nicht aus dieser Zeit sein kann, so viele Dinge haben darauf hingewiesen - er braucht mir einfach zu lang, um es zu kapieren. Was mir wiederum gefallen hat war, dass die beiden doch irgendwie wieder zusammen finden, nachdem man sie auseinander getrieben hat. Ein happy end ist immer schön. Interessant fand ich auch die Schlussszene, wo man noch einmal einen Einblick erhält, wie es der "Doppelgängerin" so ergangen ist.Was ich an dem Buch ebenfalls sehr begeistert hat ist das Cover, da hat sich der Verlag richtig Mühe gegeben. Es ist verspielt und traumhaft schön. Man kann anhand des Covers schon erahnen, um was für eine Geschichte es sich hierbei handelt.Empfehlen möchte ich das Buch allen Fans von Piraten und jenen die gern eine romantische, aber auch dramatische Geschichte mit allen Höhen und Tiefen lesen wollen. Hier kommt ihr definitiv auf eure Kosten.

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  • Das Schicksal zeigt sich auf ungewöhnliche Art und Weise

    Ein Hauch von Schicksal

    Sharon89

    01. June 2017 um 11:48

    Das CoverAls ich das Cover sah, musste ich direkt an Fluch der Karibik und Piraten denken. Es war perfekt getroffen und verrät nicht zu viel, um was es eigentlich in der Geschichte geht, Das Cover macht sofort Lust auf mehr und ich wurde nicht enttäuscht.Meine MeinungGrace hat alles verloren und das nur, weil sie Dinge auf den letzten Drücker erledigen wollte. Sie befindet sich in Therapie und denkt viel mehr, als sie tatsächlich von sich gibt. Ihre Geschichte baut sich eher langsam auf. An sich hat alles am Anfang etwas von "Reiches Mädchen - trauriges Schicksal", aber das muss nicht unbedingt etwas schlechtes bedeuten. Grace hat einen außergewöhnlichen Charakter, sehr rational und überhaupt nicht verträumt, wie es sonst in anderen Büchern vorkommt.Selbst als ein kurzer Augenblick ein absoluter Tiefpunkt vorhanden ist, macht sie weiter. Das Einzige was sie sich allerdings wünscht, ist ein neues Leben.Als sie dann am nächsten Tag aufwacht befindet sie sich im Jahre 1679, als Braut des Freibeuters Rhys Tyler, wieder.Rhy Tyler ist ein ehemaliger Freibeuter, der den Titel des Earls of Stentham erhalten möchte. Aber an diesem Titel ist eine vom König ausgesprochene Bedingung geknüpft. Er muss Lady Grace ehelichen. Was der Freibeuter am Tag seiner Trauung nicht weiß ist, dass er nicht Lady Grace, sondern Grace Rivers heiraten wird.Gleich nach der Hochzeit nimmt Rhys seine frisch Angetraute mit auf sein Schiff und sie segeln gemeinsam zu seinen Plantagen auf Barbados. Doch bevor sie dort ankommen können, werden sie von Piraten geentert und ein grauenhaftes Schicksal nimmt für beide ihren Lauf.Beide Protagonisten haben ihre Stärken und Schwächen, wobei ich mir bei Rhys ein bisschen mehr erhofft hätte. Mehr Vergangenheit, mehr Charme, mehr Kampfgeist. Es war von allem ein bisschen vorhanden, aber es hätte ruhig mehr sein können. Grace wurde von der Gegenwart ins Jahr 1679 zurückgeworfen, sprich sie hat absolut keine Ahnung davon, wie sie sich zu geben und zu verhalten. Sie kann sich nicht anpassen und man konnte als Leser ziemlich schnell feststellen, was sie wohl als nächstes tun würde. Nichts desto trotz harmonieren beide Charaktere wunderbar miteinander.Allerdings hätte ich gerne noch ein bisschen mehr über Lady Grace gerne erfahren, denn wenn Grace Rivers im Jahre 1679 war, wo war dann Lady Grace?Das Buch hat auch noch einige Nebenprotagonisten, die alle wunderbar in die Geschichte reinpassten. Neue Verbündete, alte Feine, neue Rivalen (zumindest für Grace). Alles in allem eine perfekt aufeinander abgestimmte Geschichte.Am Anfang traf ich die Aussage, das Cover erinnere mich an Fluch der Karibik und ich hatte dabei immer noch dieses Filmplakat vor Augen. Allerdings nach dem ich das Buch gelesen hatte, kam noch ein weiterer Filmtitel hinzu, der mir sofort ins Gedächtnis schoss, Nun bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass das Cover zwar an Fluch der Karibik erinnert, aber die Geschichte eine Mischung aus Django Unchained und Fluch der Karibik besteht. Als Autorin hat Lara Wegner wirklich ein sehr gutes Schreibgefühl, um derbe Szenen zu schreiben. Ihr Schreibstil war wirklich einfach und flüssig zu lesen, dass ich das Buch in wenigen Stunden durchgelesen hatte.Im Ganzen betrachtet, war das ein schöner Roman, der die Abenteuerlust geweckt hat und hat sich seine 4 von 5 Sternen vollkommen verdient. :)

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  • Für einen Piratenroman ist das Buch ziemlich gut

    Ein Hauch von Schicksal

    FreydisNeheleniaRainersdottir

    28. May 2017 um 14:40

    Der Drachenmond-Verlag wird meinem Geldbeutel immer wieder zum Verhängnis. Bei den gazen tollen Geschichten, die im Verlag veröffentlicht werden, könnte ich mich am Sortiment halb tot kaufen. Und des Öfteren kommt es auch vor, dass ich Bücher aus dem Verlagsprogramm für mich entdecke, die ich vorher nie beachtet habe. So ein Buch ist auch Ein Hauch von Schicksal. Ich mag zwar die Fluch der Karibik – Filme mit Johnny Depp, aber würde jetzt nicht wirklich behaupten, dass ich ne Schwäche für Piratengeschichten habe. Ein Hauch von Schicksal ist aber auf seine eigene Art und Weise richtig gut. Zeitreisegeschichten sind ja seit Outlander recht beliebt, aber diese hier ist anders, angefangen von dem armen, reichen Mädchen, dass ihr gesamte Familie bei einem Flugzeugabsturz verloren hat, über den geheimnisvollen Anhänger, der den Absturz ohne einen Kratzer überstanden hat. Auch dass sie in einer fremden Welt aufwacht, einen Piraten heiraten muss und von diesem gleich auf ein Schiff Richtung Barbados gezerrt wird. Gut, die Annäherung fand ich etwas unglaubwürdig, die Vergewaltigungsszene hätte ich absolut nicht gebraucht und das Rumgezicke des Piraten zu Ende des Buches hat mich ziemlich genervt, dafür fand ich die Geschichte mit der Plantage und den irren Verwalter ziemlich gut. Alles in allem fand ich das Buch sehr gut. Es hat mich prima unterhalten und ich konnte es beinahe nicht aus der Hand legen. Manche Piratengeschichten sind halt doch nicht schlecht.

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  • Ein Hauch von Enttäuschung...

    Ein Hauch von Schicksal

    Chuckster

    21. May 2017 um 22:21

    Ein Hauch von Schicksal verspricht ein sehr spannendes Buch zu werden, aber ich wurde nicht so recht damit warm.Grace ist mir als Hauptcharakter nicht wirklich sympathisch. Ich weiß auch nicht, die Grundgeschichte, dass sie in das Leben mit einer Vorahnin tauscht, fand ich zwar sehr spannend, aber ich fand, dass die Umsetzung harperte. Grace findet sich viel zu schnell in ihrer neuen Umgebung ein, hinterfragt eigentlich nichts und ist einfach da und findet sich ziemlich schnell zurecht. Genauso ist es mit ihrem Ehemann, einmal gesehen und zack ist es die große Liebe. Ähm ja, an der Stelle hatte ich echt geglaubt was verpasst zu haben, aber nein, dazwischen passiert wirklich nichts mehr.Es gibt jede Menge und wie ich finde, auch an sehr unpassenden Stellen Sex. Er ist natürlich der Hengst, der immer und egal wo und wann kann und sie in die höchsten Sphären hebt... nun ja, die Szenen empfand ich persönlich als nicht so gelungen und ich finde die beiden hätten mal öfters miteinander sprechen, als miteinender ins Bett oder sonst wohin hüpfen können.Der Zusammenhalt der beiden auf der Farm hat mir ganz gut gefallen, genauso wie der Verlauf, obwohl es eigentlich nicht ganz nachvollziehbar war, warum Rhys eigentlich immer nur die Füße Still gestanden hat, anstatt selbst aktiv zu werden. Wo ist der draufgängerische und gestandene Pirat auf einmal hin? Stattdessen lässt er sich zum Sklaven machen.... hmm... für mich nicht ganz nachvollziehbar. Hier tauchen allerdings ein paar sehr sympathische Nebencharaktere auf. Und es gab auch ein paar spannende Wendungen, die aufgrund der räumlichen Trennung der Eheleute zurückzufürhen sind (da konnten sie halt man nicht...). Das Eifersuchtsdrama um seine Ex, hätte ich echt nicht gebraucht, ernsthaft dieser Hikhak, wie die Charaktere sich da verhalten haben... fand ich einfach zu viel und hat mich nur genervt.Alles in Allem hat mich das Buch nicht wirklich überzeugt. Es gab ein paar sehr spannende Ansätze, aber meist fand ich die Reaktionen der handelnden Personen nicht gerade nachvollziehbar.

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  • Grace gefangen im 17. Jahrhundert

    Ein Hauch von Schicksal

    thiefladyXmysteriousKatha

    05. May 2017 um 15:36

    Ein Hauch von SchicksalDieses Buch habe ich auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse gekauft und es ist mein erstes Buch aus dem Drachenmondverlag. Ich hatte mich auf eine Zeitreise in eine ähnliche Welt wie Fluch der Karibik gefreut und genau das bekommen. Sicherlich werde ich noch mehr von der Autorin lesen und das Verlagsprogramm im Auge behalten.InhaltEin Amulett, mehr ist Grace von ihrer Familie nicht geblieben. Angeblich erfüllt es Wünsche. Obwohl sie nicht daran glaubt, wünscht sie sich ein neues Leben. Am nächsten Morgen erwacht sie nicht nur im 17. Jahrhundert, sondern auch noch in einer Ehe mit dem ehemaligen Freibeuter Rhys Tyler, mit dem sie nach Barbados segeln muss. Niemals hätte sie erwartet, in diesem Mann ihre große Liebe zu finden. Doch gerade als Grace wieder an das Glück glaubt, werden sie von Piraten entführt und geraten in die Gewalt eines Mannes, der alles daran setzt, Grace zu brechen und Rhys zu vernichten. Nichts ist mehr sicher. Denn auch eine große Liebe kann an der Grausamkeit eines Wahnsinnigen zerschellenMeinungAls erstes muss ich das absolut atemberaubende Cover loben. Da hat sich der Verlag wirklich etwas Schönes einfallen lassen. Um ehrlich zu sein bin ich auch nur dadurch auf dieses Buch aufmerksam geworden. Als ich dann noch gehört habe es spielt in einem Fluch-der-Karibik-Setting, war ich überzeugt dieses Buch lesen zu müssen. Auf den ersten Seiten war ich leider etwas enttäuscht, denn alles ging mir viel zu schnell. Kaum hatte man Grace kennengelernt, war sie auch schon in der Vergangenheit und gefühlte 5 Sätze später dann direkt mit Rhys im Bett. Das ging meinem Leserverstand wirklich zu flott und machte es für mich auch leicht unrealistisch. Ich meine wer hat denn so schnell Sex in einem fremden Zeitalter mit einem fremden Mann?Als das eigentliche Abenteuer losging fand ich die Geschichte super spannend und konnte kaum aufhören zu lesen. Gut fand ich, dass das Thema Sklaven (bzw. Menschenhandel) aufgegriffen wurde. Leider war das Buch mir dann viel zu kurz. Ich hätte sehr gerne mehr Zeit mit Rhys und Grace verbracht.Was mich allerdings noch gestört hat, ist, dass sich Grace fast nie Gedanken macht ob sie nicht zurück in ihr altes Leben kann oder möchte. Auch wundert sie sich recht selten über alte Gepflogenheiten.Im Großen und Ganzen eine tolle Lektüre, daher gebe ich 4 Sterne für dieses Abenteuer.  

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  • Eher historischer Erotikroman als Fantasy

    Ein Hauch von Schicksal

    Lena_AwkwardDangos

    22. April 2017 um 16:56

    Über dem Meer zeigt sich ein erster Lichtschimmer. Ein neuer Tag kriecht aus den türkisblauen Wellen und mit ihm ziehen Regenwolken auf, hinter denen sich die aufgehende Sonne verbirgt. (S. 220)♥ Inhalt ♥Ein Amulett, mehr ist Grace von ihrer Familie nicht geblieben. Angeblich erfüllt es Wünsche. Obwohl sie nicht daran glaubt, wünscht sie sich ein neues Leben. Am nächsten Morgen erwacht sie nicht nur im 17. Jahrhundert, sondern auch noch in einer Ehe mit dem ehemaligen Freibeuter Rhys Tyler, mit dem sie nach Barbados segeln muss. Niemals hätte sie erwartet, in diesem Mann ihre große Liebe zu finden. Doch gerade als Grace wieder an das Glück glaubt, werden sie von Piraten entführt und geraten in die Gewalt eines Mannes, der alles daran setzt, Grace zu brechen und Rhys zu vernichten. Nichts ist mehr sicher. Denn auch eine große Liebe kann an der Grausamkeit eines Wahnsinnigen zerschellen. Text: Drachenmond Verlag ♥ Cover & Ausstattung ♥Wie bei allen Büchern des Drachenmond Verlages handelt es sich um ein mattes Großtaschenbuch. Das Cover ist einfach atemberaubend schön und hat mich damals auf das Buch aufmerksam gemacht. Es sieht unglaublich verträumt und abenteuerlich aus! Ich gebe zu, dass ich hier ausnahmsweise mal einen Coverkauf getätigt habe, als ich auf der Frankfurter Buchmesse sowieso endlich ein Drachenmond-Buch kaufen wollte (wobei ich niemals ein Buch kaufen würde, dass mich nicht auch vom Inhalt anspricht). Im Inneren finden sich zahlreiche kleine Illustrationen, die toll zur Geschichte passen. Einzig und allein den Buchrücken finde ich leider eher langweilig gestaltet.♥ Umsetzung ♥Das Buch ist in seinem Umfang ziemlich dünn geraten und trotzdem passiert überraschend viel auf diesen überschaubaren 260 Seiten. Ich finde, dass der Klappentext die Handlung da ausnahmsweise mal wirklich treffend beschreibt, nur vom Setting und der Einordnung des Buches könnte man eventuell etwas anderes erwarten. Die Fantasy beschränkt sich eigentlich nur auf eine Zeitreise ganz am Anfang, während die historischen Elemente und eine große Portion Erotik eine sehr viel tragendere Rolle spielen. Was den Verlauf der Geschichte angeht, bin ich ein wenig zwiegespalten, da sie für mich persönlich zum Ende hin ein bisschen nachgelassen hat. Zu Beginn lernen wir in der Gegenwart die hochgradig depressive Grace Rivers kennen, eine junge Frau, deren komplette Familie bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Obwohl sie nicht an übernatürliche Phänomene glaubt, wünscht sie sich von einem alten Amulett ein anderes Leben. Kurz darauf landet sie im 17. Jahrhundert und wird mit einem Piraten verheiratet. Die Geschichte liest sich zunächst sehr amüsant, erschreckend, interessant und geheimnisvoll. Für Grace beginnt das Abenteuer ihres Lebens, eine Chance ihrem alten Leben zu entfliehen und aus ihrer tiefen Trauer zu erwachen. Ihr erster Gedanke ist natürlich, dass sie träume und eigentlich möchte sie einfach nur schnell weglaufen, doch als sie vor dem Traualtar tritt, beschließt sie, dass dieses neue Leben doch gar nicht so schlecht sein kann, wie gedacht - immerhin ist ihr Bräutigam Rhys verdammt heiß und scheint auch Gefallen an ihr zu finden. :D Es ist nicht die große Liebe auf den ersten Blick, sondern in erster Linie eine Leidenschaft, die in beiden entflammt, was ich vollkommen legitim finde in Anbetracht dessen, dass es sich immerhin um eine arrangierte Ehe handelt, von der man nicht unbedingt die ganz großen Gefühle erwarten kann. Der Erotikanteil ist dementsprechend ziemlich hoch, womit ich gar nicht gerechnet hatte, aber gestört hat es mich auch nicht, da sich dieser Aspekt in den meisten Fällen gut in die Rahmenhandlung eingefügt hat. Zum ersten Mal seit Langem ist Grace wieder glücklich. Doch dieses Glück währt leider nicht lange und die Geschichte schlägt eine gänzlich andere, gefahrvolle Richtung ein, als das junge Paar auf eine Plantage nach Tortuga verschleppt wird. Ob aus einer Ehe wider Willen und einer plötzlich aufkommenden Leidenschaft Liebe entstehen kann, insbesondere unter solch lebensbedrohlichen Umständen? Neben der überraschend expliziten Erotik war ich stellenweise ebenso verwundert, wie viel Raum der historische Aspekt im Roman einnimmt, denn es werden einige gesellschaftliche Sitten und Verhaltensformen des 17. Jahrhunderts sowie die Piraterie in der Karibik angeschnitten. Sehr amüsant fand ich Grace' Entsetzen angesichts der "Toilette". XD Insbesondere die Sklaverei wird aber zu einem zentralen Thema. Da ich mit dieser Materie nicht ganz so vertraut bin, weiß ich leider nicht, wie gut die Autorin recherchiert hat und sich mit den damaligen Verhältnissen auskennt, aber vieles, das sie beschreibt, könnte genau so irgendwo abgelaufen sein und wird sehr erschreckend, realitätsnah dargestellt. Nichts wird beschönigt und auch die vorherrschende Gewalt auf der Plantage bis ins kleinste Detail geschildert. Dadurch wird die Geschichte immer ernster und düsterer, je weiter sie zum Kern der Geschichte voranschreitet. Ein psychopathischer Mörder. Unmenschliche Brutalität. Intrigen. Mit Füßen getretene Hoffnungen. Achtung, dieses Buch sollte man mit Vorsicht genießen und bestimmt nicht lesen, wenn man allzu zart besaitet ist! Man leidet wirklich richtig mit den Protagonisten mit. Nur ungern möchte ich spoilern, aber es sollte einfach erwähnt werden, dass in diesem Buch eine Vergewaltigung vorkommt, die sehr detailliert, abstoßend und erschreckend geschildert wird. Ich würde aufgrunddessen eine Altersempfehlung von mindestens (!) 16 Jahren aussprechen, dies ist letztendlich aber natürlich jedem potenziellen Leser selbst überlassen. Im letzten Drittel des Buches geht es mit der Story dann leider ein bisschen bergab, denn Grace, die eigentlich im Verlaufe der Handlung zu einer starken Persönlichkeit heranwächst, macht hier einen deutlichen Rückschritt. Sie entwickelt eine starke Abhängigkeit von ihrem Mann und scheint dabei keinerlei Selbstwertgefühl mehr zu haben, lässt sich zur Zielscheibe machen. Das passte irgendwie gar nicht zu ihrem vorherigen Verhalten und hat mir gar nicht gefallen. Auch ihre Rachegelüste haben mich immer wieder den Kopf schütteln lassen. Abgesehen von diesen unnachvollziehbaren Entwicklungen fand ich das Ende dann aber insgesamt schön ausgearbeitet. Insbesondere der Epilog, der wiederum in der Gegenwart spielt, hat mir sehr zugesagt.♥ Charaktere ♥Grace ist ein interessanter, starker Charakter (zumindest bis zum letzten Drittel des Buches) und war mir von Anfang an sympathisch, obwohl ich sie eigentlich weder als eine typische Heldin noch als besonders schlau bezeichnen würde. :D Sie ist schon ein Stück weit naiv und oberflächlich, denn nachdem sie ihren heißen Bräutigam zum ersten Mal erblickt, sind sowohl die arrangierte Ehe als auch ihre kleine Zeitreise sofort weniger schlimm, doch das hat mich nicht so sehr gestört. Grace ist einfach eine reiche, einsame junge Frau, die sich daran erfreut, dass ausnahmsweise mal eine Sache zu ihren Gunsten verläuft.Vor ihrer Begegnung mit Rhys stellte ihr Psychiater ihre einzige zwischenmenschliche Beziehung dar. Dass das Thema Depression eine so große Rolle spielen würde, hätte ich nicht gedacht, schließlich ist es aus dem Klappentext nicht ersichtlich. Doch es ergibt durchaus Sinn, dass jemand wie Grace darunter leiden würde. Diese Idee und Grace' spätere Wandlung fand ich gut umgesetzt und nachvollziehbar. Noch dazu lassen sich dadurch viele ihrer Handlungen erklären, die vielleicht zunächst stutzig machen könnten: Dass sie sich doch erst so mies fühlt, später aber vollkommen in ihrem Leben in der Vergangenheit aufblühen kann, das sie endlich von all ihren Verlusten ablenkt. Außerdem neigt Grace zu lebensmüden Aktionen. Sie hat längst nichts mehr zu verlieren, außer dem einen Menschen, der ihr nun etwas bedeutet. Trotz all der Grausamkeiten und allem, was sie durchstehen muss, erhält Grace ihren Mut und ihre Liebe zu Rhys aufrecht, was ich sehr bewundernswert finde. Letzterer bleibt als männlicher Hauptcharakter sehr geheimnisvoll. Ein gutaussehender, verwegener Pirat, der vielleicht nicht ganz so grausam ist, wie man annehmen würde. Die Rolle eines Seeräubers habe ich ihm jedenfalls nicht so ganz abgekauft - er ist eher ein Gentleman. Seine Motive und Gefühle für Grace bleiben bis kurz vor Schluss nicht ganz klar. Ich möchte nicht gutheißen, wie Rhys sich gegen Ende Grace gegenüber verhält, jedoch ergibt alles rückblickend Sinn. Ein Trauma kann nun einmal nicht von heute auf morgen überwunden werden und verlangt nach sehr viel Zeit und Einfühlungsvermögen. Und meist gibt es jemanden, der dabei helfen und einem beistehen kann, selbst, wenn man es gar nicht vermutet. Eine sehr schöne Botschaft, die das Buch an dieser Stelle vermittelt und ein Grund für mich, warum ich Grace und Rhys sehr als Paar mag. ♥♥ Schreibstil ♥Lara Wegners Schreibstil liest sich angenehm und flüssig, bildhaft und wunderschön. Die Wortwahl ist einer jungen Frau aus dem 21. Jahrhundert angepasst, ohne zu sehr in einen aufgesetzten "Jugendslang" abzudriften. Nach einigen Startschwierigkeiten schafft Grace es ganz gut sich an ihr neues Umfeld anzupassen und den dortigen Normen zu entsprechen, jedoch kommt es hin und wieder zu Patzern in ihrer Ausdrucks- oder Verhaltensweise, was ich sehr realistisch fand. Mit vielen modernen Ausdrücken können die Menschen im 17. Jahrhundert einfach nichts anfangen, weshalb es sich anfangs sehr unterhaltsam las, wie Grace krampfhaft versucht sich auf veraltete Begriffe zu beschränken und nicht aufzufallen. Was den Alltag in der Vergangenheit und die darin vorherrschende Gewalt betrifft, wird hier kein Blatt vor den Mund genommen. Die Dinge werden beim Namen genannt, was ich an sich sehr begrüße, da das Buch so an Authentizität gewinnt, nur ab und zu wird es schon etwas eklig oder auch vulgär. :D Die erotischen Szenen werden ebenfalls sehr eindeutig und detailliert geschildert, sind allerdings wirklich prickelnd geschrieben. Mir hat Lara Wegners Stil in diesen Szenen jedenfalls sehr gefallen. ♥ Fazit ♥Ein super spannendes und mitreißendes Buch über Leidenschaft, Durchhaltevermögen und den Überlebenstrieb des Menschen. Der Mix aus Liebesroman, historischen Elementen, einer großen Portion Erotik, Gewalt und einem Hauch Fantasy las sich zugleich fesselnd und aufwühlend. Lediglich das letzte Drittel der Geschichte konnte mich nicht so überzeugen. Hier hätte man an Liebesdrama und Rachsucht definitiv ein paar Gänge runterschalten können! Bewertung: 4/5

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  • Leider sehr enttäuschend

    Ein Hauch von Schicksal

    darkshadowroses

    25. March 2017 um 12:15

    Grace Rivers hat bei einem schrecklichen Unfall ihre gesamte Familie auf einen Schlag verloren. Sie ist die einzige, die überlebt hat und es frisst ein riesiges Loch in ihr Leben. Manchmal wünscht sie sich, das sie ebenfalls in dem Flugzeug gesessen und mit ihrer Familie gestorben wäre.In einem Brief findet sie ein Amulett, das ihre Schwester getragen hat und Wünsche erfüllen soll.Grace wünscht sich ein neues Leben, egal wann, egal wo.Am nächsten Morgen wacht sie im 17 Jahrhundert auf und steht kurz vor einer Hochzeit und einem Nervenzusammenbruch.Das CoverIch liebe das Cover. So wie ich alle Cover vom Drachenmondverlag liebe. Sie sind einfach so schön und sehen so magisch aus.Ich liebe die Gestaltung und wie das Cover einfach zu der Geschichte passt. Meine MeinungLeider muss ich sagen, dass mich das Buch doch sehr enttäuscht hat.Ich hatte total Lust auf eine Piratengeschichte in der Karibik in der anscheinend eine Zeitreise eine Rolle spielt.Als ich das Cover gesehen habe dachte ich sofort an eine Fantasygeschichte. Leider war der Fantasyanteil aber sehr gering, beschränkt nur auf die Zeitreise am Anfang, was auch nur angerissen wird.Die Geschichte entpuppte sich als etwas völlig anderes als ich erwartet hätte. Es ging mir definitiv zu viel um Sex. Ich bin kein Fan von Erokitkbüchern und deswegen war mir das in diesem Buch auch schon zu viel.Ich hätte alleine vom Cover her schon etwas anderes erwartet.Die Protagonistin Grace konnte mich leider gar nicht erreichen. Am Anfang hatte ich zwar noch das Gefühl das ich mit ihr warm werden könnte, aber sobald sie dann im 17. Jahrhundert war, war auch meine Sympathie zu ihr verflogen.Sie hat in einigen Dingen Entscheidungen getroffen oder Situationen hingenommen, die ich einfach nicht nachvollziehen geschweige denn verstehen konnte. Oft kam sie mir ziemlich naiv vor.Auch Rhys, ihren Ehemann mochte ich nicht sonderlich. Er ist ein Pirat, benimmt sich aber nicht wie einer, was für mich die Stimmung und die Glaubhaftigkeit etwas zur Nicht gemacht hat.Die Nebencharaktere sind eher blass geblieben bis auf ein paar wenige Ausnahmen.Ziemlich gestört hat mich auch die Redensweise von Grace. Sie hat zwar nicht immer so geredet, aber doch oft genug das es mich total gestört hat. Sie benutzte den typischen Jugendslang den ich nicht gerne in Büchern lese, schon gar nicht in einem Buch das im 17. Jahrhundert spielt. Es passte meiner Meinung nach einfach nicht.Die Idee an sich finde ich super, ich liebe Piraten und die Karibik. Der Schreibstil war auch schön, flüssig zu lesen. Allerdings wurde die Idee nicht so umgesetzt wie ich es mir erhofft hätte.Ich hatte mir etwas vollkommen anderes vorgestellt und wurde daher doch recht enttäuscht.Das Buch bekommt von mir daher 2 von 5 Sternen

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  • Ein Hauch von Schicksal

    Ein Hauch von Schicksal

    Tigerbaer

    02. March 2017 um 08:05

    Nachdem ich von der Trilogie um die „Söhne der Luna“ von Lara Wegner so begeistert war und bin, habe ich mich sehr gefreut, als ich beim Stöbern ihr Werk „Ein Hauch von Schicksal“ entdeckt habe. Das sehr schöne Cover hat mir neben dem interessanten Inhalt die Entscheidung das Buch auf meine Reader zu laden mehr als einfach gemacht.Grace ist eine junge Frau mit Anfang 20 und hat in materieller Hinsicht alles, was sie sich wünschen könnte. Ein tragischer Unfall hat sie ihrer gesamten Familie beraubt und so würde Grace ihren ganzen Reichtum und noch mehr eintauschen, wenn sie dafür wieder mit ihren Angehörigen vereint sein könnte. Einzig ein altes Amulett von ihrer Schwester ist ihr noch geblieben und angeblich erfüllt es Wünsche.Eines Abends wünscht sich Grace ein neues Leben, egal wo und wann, einfach nur ein anderes Leben. Am nächsten Morgen erwacht sie im 17. Jahrhundert und wird mit dem ihr völlig unbekannten Rhys Tyler verheiratet. Direkt nach der Hochzeit geht es auf ein Schiff Richtung Barbados. Grace schwirrt der Kopf, aber sie kann sich der Anziehung von Rhys auch nicht komplett entziehen.Die gerade erwachten Gefühle zwischen den jungen Eheleuten werden auf eine harte Probe gestellt, als ihr Schiff von Piraten aufgebracht wird. Rhys Vergangenheit als Freibeuter bringt eine alte, unbeglichene Rechnung ans Tageslicht und so werden die Beiden auf einer Plantage festgesetzt.Der Verwalter der Plantage entpuppt sich als sadistischer Wahnsinniger und glaubt in Grace seine ehemalige Verlobte zu erkennen. Kurzerhand verfrachtet er Rhys als Sklave auf die Felder und Grace muss sich im Haus den immer zudringlicheren Attacken erwehren.Schon bald scheint alles verloren und Rhys und Grace drohen unter den zahlreichen Misshandlungen zu zerbrechen. Gibt es eine Rettung?Einerseits habe ich „Ein Hauch von Schicksal“ sehr gerne gelesen und besonders der Anfang hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Grace ist eine sympathische Figur und gerade nach ihrer Ankunft in der Vergangenheit offenbart sie einen taffen und starken Charakter, der mir gut gefallen hat. Rhys wirkt daneben ein wenig blass und das ändert sich während der gesamten Handlung immer nur für kurze Momente, die bei mir Bedauern erzeugen, weil diesem Charakter ein wenig mehr Tiefe wirklich gut zu Gesicht gestanden hätte.Die Grausamkeiten auf der Plantage lassen den Atem stocken und sind gut dargestellt, packen mich aber trotzdem nicht so, dass ich mit ganzem Herzen mitgefiebert hätte.Das ist ein Problem, dass sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht, die Geschichte ist gut durchdacht, die Charaktere sind gut gezeichnet und das Ganze bietet eigentlich einen soliden Spannungsbogen und doch hat es mich nicht durchgängig gepackt, was ich total schade finde. Es gab Momente, wo ich der Geschichte und den Protagonisten nahe gekommen bin, aber das war immer nur sehr kurz und hat nicht lange angehalten.Deshalb gibt es von mir 3 Bewertungssterne!

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    • 6
  • Eigentlich nur ein schön verpackter "Schundroman"

    Ein Hauch von Schicksal

    lexana

    23. January 2017 um 17:48

    Meinung Reden wir nicht lange um den heißen Brei. Wunderschön und so vielversprechend lachte mich dieses Cover an. Dazu noch der Klappentext, der von Zeitreise spricht und von Magie. Ich bin froh, dass ich dieses Buch im Rahmen eines Wichtelpaketes für eine Bekannte kaufte und vorher las und mir nicht selber ein Exemplar angeschafft habe. Hier wäre ich wieder der Fall für einen typischen Coverreinfallkauf gewesen. Traurig aber wahr. Nicht, dass mir das Buch nicht im Großen und Ganzen gefallen hätte, aber es hat leider meine Erwartungen überhaupt nicht erfüllt. Die Zeitreise war geradezu ein Witz. Kurz am Anfang auf den ersten Seiten angeschnitten und kurz darauf hatte sich die Protagonistin schon damit abgefunden, obwohl das Frauenbild im 20 Jahrhundert und zu Zeiten der Piraten nun ein grundlegend anderes ist. Nein, sie findet sich recht schnell mit ihrer Rolle ab und mutiert im Laufe der Geschichte tatsächlich zu einem richtigen Weibchen. Dass sie eine brutale Vergewaltigung, die explizit beschrieben wird, eine Flucht, auf der sie ihr ungeborenes Kind verliert, relativ einfach wegsteckt und dann so weitermachen will mit ihrem Angetrauten, der fast in einer Folterhölle gestorben ist und sich dann wundert, warum er damit nicht klar kommt, ist ein wenig zu viel für mich gewesen. Ja, das Buch hat mich unterhalten, aber nicht so wie gewünscht. Kein Flop, aber auch nicht top. Irgendwo dazwischen. Fazit Eine tolle Idee, die leider meines Erachtens in die Hose ging. Ich bin ein absoluter Fan des Drachenmond Verlages und hatte bisher keinen Fehlgriff dabei, aber Ein Hauch von Schicksal ist leider ein etwas faules Ei. Nicht komplett schlecht, aber für das Geld kann man sich tatsächlich auch einen einfachen sogenannten "Schundroman" für weniger Geld kaufen, die es in jedem Bahnhofskiosk gibt. Hier zahlt man für die Optik mit. Ich vergebe gut gemeinte 3 von 5 Sterne

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  • Fluch der Karibik und 12 Years a Slave vereint !

    Ein Hauch von Schicksal

    libris_poison

    22. January 2017 um 13:10

    Wow... Ich habe das Buch gestern Abend beendet und bin immer noch völlig sprachlos. Ich hatte nicht mit so einer Wahnsinn´s guten Geschichte gerechnet. Ich hatte eher an so etwas Fantasy mäßiges gedacht wie die letzten beiden Geschichten die ich aus dem Drachenmond Verlag gelesen habe.Aber diese Geschichte ist ganz anders. Sie ist wahnsinnig spannend geschrieben. Auch sehr viele brutale und herzlose Momente sind darin enthalten während dem lesen hatte ich immer das Gefühl ich lese kein Buch sondern schaue einen Film, der ein guter Mix aus Fluch der Karibik und 12 Years a Slave ist. Geschockt war ich als die erotischen Szenen kamen, ich hatte nicht damit gerechnet das sie so detailliert beschrieben sind wie in einem Erotik Roman. Ein Hauch von Schicksal hat wirklich alles zu bieten von einer romantischen Liebesgeschichte über eine sehr brutale und kaltherzige Story bis hin zu einem Feuerwerk aus Erotik. 

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  • Wie der Titel schon sagt "Ein Hauch von Schicksal" und Schicksal hat hier ein große Rolle gespielt.

    Ein Hauch von Schicksal

    After-Books

    10. January 2017 um 16:00

    Klappentext:Ein Amulett, mehr ist Grace von ihrer Familie nicht geblieben. Angeblich erfüllt es Wünsche. Obwohl sie nicht daran glaubt, wünscht sie sich ein neues Leben. Am nächsten Morgen erwacht sie nicht nur im 17. Jahrhundert, sondern auch noch in einer Ehe mit dem ehemaligen Freibeuter Rhys Tyler, mit dem sie nach Barbados segeln muss.Niemals hätte sie erwartet, in diesem Mann ihre große Liebe zu finden. Doch gerade als Grace wieder an das Glück glaubt, werden sie von Piraten entführt und geraten in die Gewalt eines Mannes, der alles daran setzt, Grace zu brechen und Rhys zu vernichten. Nichts ist mehr sicher. Denn auch eine große Liebe kann an der Grausamkeit eines Wahnsinnigen zerschellen.(Quelle: Drachenmond Verlag)Meine Meinung:Auf "Ein Hauch von Schicksal" , bin ich durch die liebe Facebook Gemeinde aufmerksam geworden.Nachdem mich da Cover schon sehr angesprochen hatte, habe ich mir den Klappentext durchgelesen und mir war direkt klar, dieses Buch muss ich lesen.Am Anfang wird man erstmal mit der traurigen Welt von Grace vertraut gemacht und erfährt was sie durchleiden muss. Ich kann ihr sehr gut nachfühlen wie es ihr geht und verstehe auch ihr handeln, jedoch ändert sich Grace ihr leben rasend schnell, denn in der einen Nacht passiert etwas woran selbst Grace nicht geglaubt hat. Anstatt in ihrer Welt 2015 aufzuwachen wird sie im 17ten Jahrhundert wach und muss sich fortan an die Gepflogenheiten der damaligen Zeit anpassen. Ich glaube nicht das ich das könnte , dafür liebe ich den Luxus den uns unsere Zeit gibt viel zu sehr.Grace ist ein sehr starker Charakter, auch wenn sie anfangs den Eindruck einer schwachen gebrochenen Frau macht wird sie mit der Geschichte immer stärke und hat mich sogar beeindruckt.Soviel Leid wie sie erfahren muss bekommt man das Gefühl das nichts ihren Willen brechen kann, denn um anderen Menschen zu helfen ob sie diese nun liebt oder nicht geht sie auch den schweren Weg nur um an ihr Ziel zu gelangen. Wir kennen es ja selbst aus dem wahren Leben Freundschaft und Liebe kann berge versetzen, den Menschen Mut geben und auch den Willen um einiges stärken.Doch wie soll es weiter gehen wenn andere Menschen sich durch eine schwierig Situation verändern, wenn ihr das wissen wollt, kann ich euch nur raten lest "Ein Hauch von Schicksal".Rhys ist Grace ihr Ehemann im 17ten Jahrhundert und er ist das beste Beispiel das ein erster Eindruck auch täuschen kann. Erst distanziert wird er immer weicher und aufgeschlossener Grace gegenüber, doch kann eine arrangierte Ehe auch Liebe hervorrufen? Vielleicht aber vielleicht auch nicht, sicher ist aufjedenfall das es für beide nicht leicht sein wird, ob das nun etwas mit Liebe zu tun hat oder ob ich einen anderen Steinigen Weg meine, naja das müsst ihr selbst lesen, denn ich möchte euch ja nicht zu viel verraten.Corey Payne ist ein echtes Scheusal, davon abgesehen das er nicht mehr alle beisammen zu haben scheint ist er .... oh man , zu ihm fehlen mir echt die Worte. Wie kann man Menschen nur so behandeln? Aber ich darf natürlich nicht vergessen das er ein Teil einer Geschichte ist und nicht mein Nachbar . Trotz allem habe ich mich über ihn so sehr aufgeregt das ich ihn am liebsten erwürgt hätte. :D Wie ihr merkt bin ich ein Mensch der sich von Geschichte mitreißen lässt und auch mit den Protagonisten mitleidet, sich freut, traurig ist oder mitfiebert.Samson und Mimi sind Sklaven auf der Plantage von Henry Morgen. Wo Master Morgen sie einigermaßen gut behandelt, werden sie von Corey Payne wie der letzte Dreck behandelt. Er bezeichnet sie als Nigger und zeigt auch ansonsten deutlich wie viel sie ihm wert sind. Einzig allein in Grace und Rhys sehen sie Freunde, auch wenn gerade Mimi zurückhalten ist was Grace betrifft, so ändert sie deren Verhältnis schnell im laufe des Buches.Portia ist Samsons Mutter und eine Mambo, um es mit einem anderen Wort zu sagen , sie ist ein Heilerin. Sie merkt als erstes Dinge an Grace, die andere übersehen und scheint auch ansonsten für mich ein sehr loyaler Mensch zu sein. Für mich ist sie die gute Seele der Geschichte.Josephine, sie kann man geteilt betrachten. In dem einen Moment scheint sie hilfsbereit zu sein, aber in dem nächsten denkt man wieder, das sie nichts ohne Hintergedanken macht. Ich kann weder sagen ob ich sie mag oder eher nicht aufjedenfall merkt man das sie es faustdick hinter den Ohren hat.Von Henry Price hört man im laufe der Geschichte viel, aber er selbst erscheint erstmal nicht. Zum Ende des Buches ist er aber gezwungen einzugreifen und ich muss sagen das er trotz der negativen Erzählungen über ihn doch ein sehr netter Mann zu sein scheint. Klar man sollte Männern die das tun was er tut nie unterschätzen und zu ihm würden mir sicherlich noch mehr Dinge einfallen die seinen Charakter ausschmücken könnten , aber so wie Lara Wegner die Geschichte erzählt lässt sie keine Fragen offen.Das Cover zu "Ein Hauch von Schicksal", lädt meiner Meinung nach zu aller erst zum träumen ein, man sieht eine Frau in einem Hochzeitskleid die für mich ganz klar Grace ist. Im Hintergrund sieht man Meer, eine Insel und die Gloriana, zumindest halte ich das Schiff für die Gloriana. Alles in allem ein sehr passendes Cover für eine so tolle Geschichte.Der Schreibstil von Lara Wegner ist leicht und flüssig, man kommt gut mit und kann die Gedankengänge nachvollziehen. Ich habe das Buch innerhalb eines Tages gelesen, denn es fällt sehr schwer es an die Seite zu legen. Man will immer wissen wie es mit Grace und Rhys weitergeht, was sicher mitunter an dem Schreibstil von Lara liegt.Fazit:Eine hervorragende Geschichte die zum träume einlädt und uns vielleicht manchmal auch selbst aus der Seele spricht, denn wer wollte nicht schon einmal aus seinem eigenen Leben fliehen?"Ein Hauch von Schicksal" bekommt von mir 5 von 5 Sterne.

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  • Eine Zeitreise ohne Wiederkehr

    Ein Hauch von Schicksal

    Avalee

    08. December 2016 um 12:03

    Grace, die ihre ganze Familie verloren hat, wünscht sich, ihr Leben mit einem anderen austauschen zu können. Durch ihr Amulett, das Wünsche erfüllen soll, tauscht sie tatsächlich ihr Leben mit dem einer anderen – und zwar mit dem Leben einer ihrer Vorfahrinnen, die genauso aussah wie sie und den gleichen Namen trug. So landet sie im 17. Jahrhundert, wird mit Rhys Tyler verheiratet und soll gleich darauf mit ihm zu seiner Plantage auf Barbados reisen. Gerade als die beiden anfangen besser miteinander auszukommen, werden sie von Piraten überfallen und entführt. Beginnt Grace nun ihren Wunsch nach einem neuen Leben zu bereuen? Lara Wegner beschreibt die Geschichte einer Zeitreisenden auf spannende Art und Weise. Die Worte haben mich gefesselt und ich konnte das Buch kaum beiseite legen. Ein Schicksalsschlag scheint immer schon den nächsten herbeizurufen, wodurch der Titel fast schon ironisch anmutet. Die Hauptpersonen vollziehen während dieser Ereignisse starke Wandlungen, die auf der einen Seite gut nachzuvollziehen sind und auf der anderen so individuell erscheinen, dass man sie kaum versteht. Die Liebesbeziehung der beiden Protagonisten wird dabei auf eine harte Probe gestellt. Mitunter ist die Story sehr brutal, was der damaligen Zeit und der speziellen Situation aber angemessen sein mag.

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  • Eine Mischung aus toll und verstörend

    Ein Hauch von Schicksal

    JuliaSchu

    24. November 2016 um 10:04

    In das Cover von „Ein Hauch von Schicksal“ habe ich mich einfach sofort und unsterblich verliebt. Die Braut, das Schiff, das Thema…hach…voll meins! Und auch der Klappentext konnte mich überzeugen, daher war ich sehr froh, dass Buch auf der FBM sogar signiert zu bekommen. Ich beendete das Buch allerdings mit gemischten Gefühlen. Auf der einen Seite fand ich es einfach großartig und perfekt. Aber auf der anderen, hat es mich abgeschreckt und verständnislos zurückgelassen. Es gibt tolle Szenen und es gibt welche, die meiner Meinung nach nicht ins Buch gemusst hätten. Doch insgesamt, handelt es sich hier um eine schnelle Lektüre, die gut unterhält und vor allem ernste Themen beinhaltet  –  somit aber auch seine Schattenseiten hat.InhaltEin Amulett, mehr ist Grace von ihrer Familie nicht geblieben. Angeblich erfüllt es Wünsche. Obwohl sie nicht daran glaubt, wünscht sie sich ein neues Leben. Am nächsten Morgen erwacht sie nicht nur im 17. Jahrhundert, sondern auch noch in einer Ehe mit dem ehemaligen Freibeuter Rhys Tyler, mit dem sie nach Barbados segeln muss.Niemals hätte sie erwartet, in diesem Mann ihre große Liebe zu finden. Doch gerade als Grace wieder an das Glück glaubt, werden sie von Piraten entführt und geraten in die Gewalt eines Mannes, der alles daran setzt, Grace zu brechen und Rhys zu vernichten. Nichts ist mehr sicher. Denn auch eine große Liebe kann an der Grausamkeit eines Wahnsinnigen zerschellen.MeinungBereits der Klappentext lässt darauf schließen, dass man es mit zwei Geschichten zu tun hat. Ich persönlich empfand das Buch zumindest in zwei Abschnitte unterteilt. Vor allem der Anfang ist einfach toll! Grace wird in ihrem Leben nicht mehr glücklich, denn sie hat alles verloren. Da hilft es auch nicht, dass sie Geld bis zum Umfallen hat, wenn ihre Familie nie wieder kommen wird. Und so passiert das Unfassbare und sie wacht im 17. Jahrhundert auf. Dort wird sie direkt verheiratet und segelt nach Barbados. Bis hierhin habe ich die Geschichte geliebt! Grace ist klasse. Sie ist eine starke, lustige und vor allem sarkastische Frau. Mir gefiel ihr Denken und ich fand es authentisch (auch wenn ich mir ihre Lage nicht vorstellen kann). Sie nimmt die Situation mit Humor. Ich habe des Öfteren laut gelacht. Etwa, wenn Grace Vergleiche zu „Fluch der Karibik“ zieht oder Dinge sagt, die einfach nicht ins 17. Jahrhundert gehören. Mir war sie jedenfalls sofort sympathisch und auch Rhys ist ein spannender Charakter. Zwischen den beiden funkt es gewaltig und das wird ausführlich beschrieben. Denn damit hatte ich eigentlich nicht gerechnet: Sex. Und davon eine ganze Menge. Ich mag sowas in Büchern eigentlich ganz gern und auch hier passte es in die Geschichte. Dennoch hatte ich das bei dem Klappentext und dem Cover nicht erwartet, deswegen möchte ich alle anderen hier vorwarnen. Die Sexszenen sind relativ ausführlich und tauchen mehr als einmal auf. Aber in guten Abständen, so dass man nicht genervt ist. Die Liebesgeschichte zwischen Grace und Rhys ist schön. Allerdings hätte sie auch ein bisschen tiefer gehen können. Das fand ich sehr schade. Der zweite Teil der Geschichte beginnt dann, wenn die beiden auf eine Zuckerrohrplantage auf Tortuga kommen. Und damit kommen wir zum ernsten Teil des Buches. Der Plantagenaufseher Payne ist ein grausamer Sadist und quält die beiden. Grace landet eingesperrt im Haus und Rhys auf der Plantage als Sklave. Doch es kommt noch schlimmer. Es wird brutal, es wird ekelig und furchtbar. Sklaverei wird zum Thema gemacht, was ich positiv fand. Grace Ansichten dazu sind natürlich völlig andere, als die der anderen Weißen. Auch das fand ich authentisch. Doch Achtung (SPOILER): Ein Punkt, mit dem ich absolut nicht klarkam, war der, dass Grace von Payne vergewaltigt wird. Und das wird beschrieben. Ich fand es abstoßend, ekelig und grausam. Mir fehlten die Worte. Vorher wird Sex mit einem völlig anderen Vokabular gefüllt und dann das. Ich war schockiert. Vor allem, da irgendwann, wenn alles Schlimme passiert ist und die Geschichte wieder schönere Seiten annimmt, wieder normaler Sex beschrieben wird. WHAT? Klar…es geschehen so einige grausame Sachen. Aber dass Grace das so einfach verarbeitet und dann wieder ganz normal weiter machen kann, das konnte ich mir wirklich nicht vorstellen. Ende Spoiler.Und das ist auch der einzige Kritikpunkt im Buch, mit dem ich absolut nicht leben konnte. Alles andere finde ich toll. Die Geschichte und deren Idee, Grace als Protagonistin, ihr gegensätzlicher Partner, die Kulisse…empfehlenswert. Aber man muss schon mit dem Verlauf der Handlung klarkommen. Die ernste Seite mag ich im Grunde auch, denn es ist wichtig, dass solche Inhalte, wie Sklaverei, noch immer thematisiert werden. Der Bösewicht ist wirklich einer. Denn Payne ist ein verabscheuungswürdiger Mann. Er hat mehrere Menschen auf bestialische Art umgebracht. Aber von seinen Handlungen wird meiner Meinung nach zu viel beschrieben. Das macht das Buch ein wenig brenzlig. Der Schreibstil ist total flüssig und sehr humorvoll. Nur in bestimmten Szenen gefiel er mir nicht so gut. Vor allem die besagte furchtbare Szene war hart beschrieben (, mit Absicht, ich weiß). Die Autorin bedient sich mehrerer Register, was abwechslungsreich, manchmal aber auch unangebracht ist.FazitMir hat das Buch gut gefallen. Aber es hätte wunderbar sein können, wenn auf bestimmte Dinge verzichtet worden wäre. Auch so beinhaltet das Buch eine ungewöhnliche, aber schöne Liebesgeschichte und genauso sehr ernste Töne. Das erwartet man nicht unbedingt, macht das Buch aber lesenswert. Mit der einen Stelle kann ich mich einfach nicht abfinden, weshalb ich bei 3,5 Spitzenschuhen hängen bleibe.

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    • 2
  • Wow!!

    Ein Hauch von Schicksal

    SakuraClow

    19. October 2016 um 19:35

    Meine Meinung:Endlich habe ich es mal geschafft ein Buch aus dem Drachenmond Verlag zu lesen und ich war hellauf begeistert. Die Cover aus diesem Verlag sind ja fast alle einfach nur spitze und dieses gehört auf jeden Fall dazu. Mir hat die Idee der Frau gefallen, die ein Schiff in ihrem Kleid sehen lässt. Aber auch von Innen ist das Buch schön designt. Vor allem bei dem Titel habe ich gleich an die Filme „Fluch der Karibik“ gedacht, ich weiß nicht ob ihr dieses eine Zitat aus dem 3. Film kennt wo Jack Sparrows Crew nach ihm suchen möchte und sie dabei eine Hexe befragen, diese sagt dann genau das „Ein Hauch von Schicksal“. Deswege bin ich beim stöbern auch gleich bei diesem Buch hängen geblieben. Was nicht spätestens das Cover und der Titel geschafft haben, hat auf jeden Fall der Inhalt geschafft. Ich war völlig gefesselt. Nach 24 Stunden war das Buch zuende gelesen und ich wollte natürlich noch mehr, wie das dann immer so ist. Ich lese sowieso gerne Zeitreise Storys, schön war hier vor allem, dass sich die Protagonistin relativ schnell an ihre neue Umgebung gewöhnt hat und sie nicht die Hälfte des Buches lang dachte, sie würde in einem Traum fest stecken. Trotzdem hat die Autorin es geschafft, dass dieser Umstand authentisch wirkt und nicht zu gekünstelt, man nimmt es Grace ab, schließlich wollte sie ja auch unterbewusst aus ihrem alten Leben fliehen und hat damit genau das bekommen was sie sich gewünscht hat. Am Anfang ungläubig bleibt Grace nicht lange Zeit darüber nachzudenken, denn schon wenige Momente nach ihrer unfreiwilligen Zeitreise erfährt sie, dass sie in wenigen Augenblicken einen völlig fremden heiraten wird. Das Buch hat einfach keine Längen und lässt sich flüssig in einem Rutsch durch lesen. Die Charaktere wachsen einem ans Herz vor allem als dann die richtig schlimmen Zeiten anbrechen und Grace und Rhys entführt werden. Es gibt Momente in dem Buch da kommen einem die Tränen, machmal muss man grinsen und ein anderes Mal wiederum ist man so geschockt, dass einem der Mund offen stehen bleibt. Ihr merkt also ich war total begeistert.Fazit:Wer auf dramatische Lovestorys mit einem historischen Setting mag, ist hier auf alle Fälle richtig. Lasst euch diese Geschichte bloss nicht durch die Lappen gehen, ihr werdet es ansonsten bereuen.

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