Lara Wegner Kuss der Sünde

(22)

Lovelybooks Bewertung

  • 27 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 18 Rezensionen
(13)
(7)
(2)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Kuss der Sünde“ von Lara Wegner

Sie war und blieb eine Diebin. Niemand würde dafür eine Unze mehr Verständnis aufbringen, wenn sie es auf eine Gabe schob und von Feen im geheimnisvollen Wald von Brocéliande zu sprechen begann. Viviane Pompinelle hadert seit sie denken kann mit ihrem Hang zum Diebstahl, zumal ihre Familie bei Hof hoch angesehen ist. Als sich daher eine skandalöse Affäre um ein gestohlenes Halsband anbahnt, sieht sie endlich eine Chance, ihr fragwürdiges Talent zum Nutzen der Königin einzubringen. Leider kommt ihr der Fälscher und Lebemann Olivier Favre in die Quere. Ein Mann, dem sie ebenso wenig widerstehen kann wie er ihr. Doch ein Gespinst aus Lügen und Verrat lässt Viviane an seiner Liebe zweifeln. Es scheint, als habe Olivier sie nur benutzt, um sich an ihrer Familie zu rächen.

Erotisch historische Fantasy, die auf ganzer Linie begeistert und überzeugt.

— ColourfulMind
ColourfulMind

Mein Buch des Jahres ...

— anell
anell

Stöbern in Fantasy

Fehjan - Verbundene Seelen

Spannend aber auch machmal vorhersehbar. Trotzdem gut!

ButterflyEffekt24

Die Magie der Lüge

Eine detailreiche fantastische Geschichte, die ich kaum aus der Hand legen konnte.

jaylinn

Nevernight

Ab der Hälfte stand fest: Mein Jahreshighlight!

CallaHeart

Coldworth City

Eine neue Seite von Mona Kasten. Vielleicht etwas kurz, aber dennoch fesselnd.

Lrvtcb

The Chosen One - Die Ausersehene: Band 1

Der Schreibstil ist flüssig, es fehlt aber leider der Spannungsbogen. Ansonsten eine nette Geschichte.

SteffiVS

Spinnenfalle

Gin ist wie immer großartig

weinlachgummi

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Liebe, Rache und eine dunkle Vergangenheit

    Kuss der Sünde
    Legeia

    Legeia

    12. February 2017 um 20:59

    Klappentext: Sie war und blieb eine Diebin. Niemand würde dafür eine Unze mehr Verständnis aufbringen, wenn sie es auf eine Gabe schob und von Feen im geheimnisvollen Wald von Brocéliande zu sprechen begann. Viviane Pompinelle hadert seit sie denken kann mit ihrem Hang zum Diebstahl, zumal ihre Familie bei Hof hoch angesehen ist. Als sich daher eine skandalöse Affäre um ein gestohlenes Halsband anbahnt, sieht sie endlich eine Chance, ihr fragwürdiges Talent zum Nutzen der Königin einzubringen. Leider kommt ihr der Fälscher und Lebemann Olivier Favre in die Quere. Ein Mann, dem sie ebenso wenig widerstehen kann wie er ihr. Doch ein Gespinst aus Lügen und Verrat lässt Viviane an seiner Liebe zweifeln. Es scheint, als habe Olivier sie nur benutzt, um sich an ihrer Familie zu rächen. Die Autorin: Lara Wegner ist das Pseudonym einer deutschen Autorin mit teils spanischen Wurzeln. Gelegentlich bricht bei ihr das andalusische Temperament durch, meist aber ist sie zahm wie ein Lamm. Vor allem, wenn sie schreibt und in eine andere Welt abtaucht. Dann hört und sieht man nichts von ihr, was – je nachdem, wen man fragt – für die einen enervierend ist und für die anderen sehr beruhigend. Meine Meinung: Der berüchtigte Fälscher Olivier wittert seine ganz große Chance, als ihm die Idee unterbreitet wird, Briefe im Namen von Königin Marie Antoinette zu schreiben und sie somit in die "Halsbandaffäre" zu verwickeln, die tatsächlich in Paris des 18. Jahrhunderts Schlagzeilen machte. Doch er hadert mit den Schatten der Vergangenheit, die ihn an die Familie Pompinelle immer noch unsichtbar binden, denn er verlor dadurch seinen Vater. Olivier ist voller Hass, lebt ein Dasein voller Alkohol und Affären, bis er auf Viviane trifft, die ausgerechnet eine Pompinelle ist. Geblendet durch ihre Schönheit, ihren Kampfgeist und Idealismus, der in ihr wohnt, verliebt er sich in sie. Sie ist eine Diebin, und auch bald ihm verfallen, jedoch ahnt sie nicht, dass Olivier Rache will - um fast jeden Preis. "Kuss der Sünde" ist ein historischer Roman mit erotischen Szenen und einer Geschichte, die langsam und ausführlich erzählt wird. An manchen Stellen hätte ich mir nicht solch ausschweifende Beschreibungen gewünscht, auch wenn diese zur Anschaulichkeit der damaligen Zeit beitrugen. Das sorgte dafür, dass die Geschichte manchmal ins Stocken geriet. Es passiert nicht allzu viel, die Handlung besteht daraus, die Figuren und ihr Tun möglichst nahe zu beleuchten, was ihre Emotionen und ihr Handeln nachvollziehen lässt. Olivier ist ein Lebemann. Gutaussehend, jung, getrieben von Zorn und der Frage, was mit seinem Vater passierte. Mir war er nicht immer sympathisch, trotzdem konnte ich sein Wesen nachvollziehen, das von Enttäuschung und Wut geprägt war, was ich oftmals eher als Ohnmacht gesehen habe. Viviane definiert sich über das Stehlen, sie sucht, ohne es zu ahnen, ihr Gegenstück, das sie auch in Olivier findet. Ich fand sie stark und interessant. Die Frage ist nur, wie die beiden ihre gemeinsame Vergangenheit bewältigen können. Die Nebenfiguren nehmen auch einen gewissen Raum ein, was maßgeblich zur fortschreitenden Geschichte beitrug, denn auch sie haben ihren Anteil an den Geschehnissen. Sprachlich wunderschön und ausgefeilt kommt der Roman daher, und zur damaligen Zeit passend. Sogar einen Fantasy-Anteil findet man, der immer wieder durchschimmert. Das Einzige, was ich bemängeln muss, ist die Schriftsetzung des Verlages. Das ist Folter für die Augen. Der Text unnötig klein und arg zusammengequetscht, dass er locker auf mindestens 300 Seiten gepasst hätte, anstatt auf 240. "Kuss der Sünde" ist facettenreich, zeigt das damalige Leben in Frankreich und erzählt eine Liebesgeschichte, die von Intrigen und einer düsteren Vergangenheit geprägt wird. 3,5 Sterne.

    Mehr
    • 2
  • Interessanter Stilmix

    Kuss der Sünde
    Pennelo

    Pennelo

    28. June 2013 um 23:30

    Zu allererst sei gesagt: Dieses Buch stand ganz oben auf meiner Wunschliste und das nur, weil ich das Cover unheimlich gut fand. Die Frau auf dem Bild strahlt etwas geheimnisvolles, Mystisches aus, was mich sofort ansprach. Auch die Farbgestaltung gefällt mir immer noch sehr. Also ein ganz großes Lob für die Gestaltung des Covers. Auch der Klappentext sprach mich sehr an. Ich freute mich auf ein schönes Buch vor historischem Grund mit etwas Liebe. Doch was mich dann erwartete hat mich doch etwas irritiert. Denn so richtig sagen was das Genre des Buches ist fällt mir persönlich schwer. Eigentlich waren alle meine Lieblingsgenres in einem kombiniert: es gibt viele historische Aspekte, ganz viel Liebe und einen Hauch Erotik, etwas Krimispannung und auch eine ganze Menge Magie/Fantasie. Für meinen Geschmack war das natürlich ein Traum: Alle Genres zusammen. Allerdings denke ich, dass dies auf viele Leser irritierend ist. Zur Gestaltung der Charaktere: Sie sind absolut gelungen!!! Olivier ist ein Gentleman wie er im Buche steht. Aber er ist auch ein Raubein. Und ein Lebemann… und natürlich: Ein absoluter Charmeur. Teilweise ist mir seine Sturheit eine Spur zu viel, aber wir wissen ja, wie Männer so sind, und da denke ich an meinen Mann und der ist auch sturer als es mir gefällt. Also absolut charmant. Mit Viviane hatte ich zwar zeitweise meine Probleme, so im Ganzen betrachtet ist sie aber auch sehr charmant. Sie ist nicht “normal” in ihrem Verhalten, was sie ja aber auch nicht sein will. Ihr “Fehler” ihr Hang zur Kleptomanie, ist ihr so unangenehm, dass sie am Liebsten ein ganz abgeschiedenes Leben führen möchte. Während ihre Schwester lästert ist Viviane ganz ruhig und ehrlich. Alles in allem also erfrischend anders. Besonders gut gefallen hat mir das Ambiente der Story: ich konnte mir bildhaft vorstellen wie es in der Kammer von Olivier aussah, wie der Wald duftet und vor allem auch wie das Glitzer und Glamour des Balles ablief. Dass das Setting in die Halskettenaffäre von Marie Antoinette gesetzt wurde finde ich sehr gelungen. So wurde der geschichtliche Aspekt durch viel Fantasie ergänzt. Dem Schreibfluss lässt sich wunderbar folgen und der Wortwitz in einigen Dialogen ist wirklich sehr gelungen.  

    Mehr
  • Kuss der Sünde - Ein unterhaltsames Lesevergnügen mit Überraschungen!

    Kuss der Sünde
    Ellen07

    Ellen07

    02. June 2013 um 13:38

    Die Autorin Lara Wegner war mir bekannt durch ihre Werwolf-Trilogie "Söhne der Luna" und als ich dieses wunderschöne ansprechende gestaltete Cover von "Kuss der Sünde" sah war ich mir schon ziemlich sicher dieses Buch lesen zu wollen auch und gerade wegen der interessanten Inhaltsbeschreibung, obwohl ich ehrlich gesagt nicht genau wußte und immer noch nicht genau weiß welchem Genre ich diesen Roman zuordnen soll. Von der äußeren Aufmachung erinnert es an einen historischen Roman, inhaltlich werden historische Fakten mit wenigen fantastischen Elementen (Feen), erotischen Szenen, einer spannenden, humorvollen, abwechlungsreichen Handlung, mit überraschenden Wendungen gemischt. Dieser Mix führte zu einem unterhaltsamen Lesevergnügen, dem ich fast meine uneingeschränkte Leseempfehlung gebe. Als Kulisse wählte die Autorin das historische Paris/Frankreich im 18. Jahrhundert. Hier stehen Intrigen bei den Mächtigen und Reichen Personen des Landes an der Tagesordnung. Das Buch behandelt den Betrugsskandal die sogenannte Halsbandaffäre in die seinerzeit auch Marie Antoinette verwickelt wurde. Im Mittelpunkt dieses Romans steht die junge adlige Viviane mit einer kleptomanischen Ader. Viviane hat sich durch diesen zweifelhaften Hang schon häufiger in brenzlige Situationen gebracht. So auch beim Besuch ihrer Großmutter als wieder etwas völlig unerwartet in ihren Taschen verschwindet. Den männlichen Part in diesem Roman übernimmt der Dieb und Fälscher aus Leidenschaft Olivier. Olivier macht Vivianes Familie für den Tod seines Vaters verantwortlich und sein Ziel ist Rache. Doch alles ändert sich als er Viviane begegnet... Auch die anderen Charaktere waren gut ausgearbeitet, ich konnte mir von jedem ein Bild machen. Besonders amüsiert habe ich mich über Juliette, sie wurde sehr lebhaft gezeichnet. Sie und ihr Tanzmeister haben mich mehr als einmal zum Lachen gebracht. Anders als von mir erwartet beschränkt sich der fantastische Anteil auf die Feen des Waldes von Broceliande. Hier hätte ich mir gern mehr Hintergrundinformationen gewünscht, die aus meiner Sicht die Handlung insgesamt mehr abgerundet hätten. Überrascht war ich auch durch den relativ hohen detailiierten erotischen Anteil. Zunächst überwog anfangs die historische Komponente, die sich jedoch mit fortschreitender Seitenzahl immer weiter in den Hintergrund trat. Das Buch steigerte sich von Seite zu Seite, um dann am Ende umso stärker abzubauen. Nichts desto trotz überzeugte mich "Kuss der Sünde" auch wegen der sympathischen Hauptcharaktere mit ihren Stärken und Schwächen. Auch der gewohnt flüssige, fesselnde, unterhaltsame Schreibstil von Lara Wegner trug dazu bei, dass ich das Buch zeitweise kaum aus den Händen zu legen vermochte. 4 1/2 von 5 Sternen für diesen wunderbaren Roman aus der Feder von Lara Wegner.

    Mehr
  • Insgesamt ein durchaus interessantes Buch, aber leider nicht ganz meins

    Kuss der Sünde
    Letanna

    Letanna

    21. May 2013 um 22:20

    Viviane Pompinelle gehört zu einer der angesehenen Familie bei Hofe, nur leider hat sie auch einen Hang zum Diebstahl und kann kaum einem glitzernden Gegenstand widerstehen. Diese "Gabe" scheint von ihrer Abstammung herzuruhen, denn allem Anschein stammt sie von den Feen des Waldes von Brocéliande ab. Als es am Hofe einen Skandal um eine Affäre der König und um ein gestohlenes Halsband gibt, bietet sie ihre Fähigkeiten an, um das ganze aufzudecken. Dabei hat sie nicht mit dem Fälscher Oliver Favre gerechnet, der sich an ihrer Familie für den Tod seines Vaters rechen will und ebenfalls über besondere Gaben verfügt. Die Autorin ist mir durch ihre Reihe Söhne der Luna aufgefallen und die Inhaltsangabe von Kuss der Sünde hat sich sehr interessant angehört. Ich muss gestehen, dass ich eigentlich etwas anderes erwartet habe. Dabei hat mir die Grundidee sehr gut gefallen, ich lese wirklich sehr gerne Bücher mit Feen. Das Buch ist leider mehr historischer Roman als alles andere, der Fantasy-Anteil kommt für meinen Geschmack etwas zu kurz, da habe ich mir etwas mehr gewünscht. Den größten Teil der Handlung macht anfangs der Skandal um das Halsband und die angebliche Affäre zwischen Marie-Antoinette und Kardinal Rohan. Der Erotikanteil ist relativ hoch, es gibt nicht zur erotischen Szenen zwischen den Hauptfiguren. Die beiden Hauptfiguren treffen sich eigentlich erst richtig nach der Hälfte der Handlung, zwar gibt es vorher kurze und bedeutende Begegnungen zwischen den beiden, aber die eigentliche Liebesgeschichte spielt erst ab Mitte der Handlung. Oliver ist ein richtiger Bad Boy und fast zerstört sein Verhalten die aufkeimende Beziehung zwischen ihm und Viviane. Insgesamt ein durchaus interessantes Buch, aber leider nicht ganz meins. 

    Mehr
  • Kuss der Sünde

    Kuss der Sünde
    herminefan

    herminefan

    26. March 2013 um 17:57

    Inhaltsangabe: Sie war und blieb eine Diebin. Niemand würde dafür eine Unze mehr Verständnis aufbringen, wenn sie es auf eine Gabe schob und von Feen im geheimnisvollen Wald von Brocéliande zu sprechen begann. Viviane Pompinelle hadert seit sie denken kann mit ihrem Hang zum Diebstahl, zumal ihre Familie bei Hof hoch angesehen ist. Als sich daher eine skandalöse Affäre um ein gestohlenes Halsband anbahnt, sieht sie endlich eine Chance, ihr fragwürdiges Talent zum Nutzen der Königin einzubringen. Leider kommt ihr der Fälscher und Lebemann Olivier Favre in die Quere. Ein Mann, dem sie ebenso wenig widerstehen kann wie er ihr. Doch ein Gespinst aus Lügen und Verrat lässt Viviane an seiner Liebe zweifeln. Es scheint, als habe Olivier sie nur benutzt, um sich an ihrer Familie zu rächen. Zum Autor: Antonia Munoz, Jahrgang 1967, war viele Jahre in der Personalberatung tätig und lebt in der Nähe von Frankfurt. Ihre Fantasy Romance Trilogie Söhne der Luna erscheint unter dem Pseudonym Lara Wegner. Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut. Die Farben harmonieren gut, die Farbe des Titels passt auch und die blassrosanen Verschnörklungen sind echt schön. Die Frau auf dem Bild passt gut ins Cover und die Briefe im Vordergrund stimmen ebenfalls mit dem Inhalt überein. Insgesamt also ein sehr schönes Cover. Idee: Die Idee des Buches gefällt mir sehr gut. Zuerst laufen die Handlungen etwas parallel nebeneinander her, doch nachdem sich die beiden Hauptpersonen, Oliver und Viviane, das erste Mal getroffen haben, stoßen sie öfters aufeinander. Ich finde es sehr interessant, wie die beiden zuerst unabhängig voneinander mehr von ihrer Abstammung erfahren. Der Komplott um die Königin, bei dem Oliver helfen soll, in dem er Briefe fälscht, ist sehr gut ausgearbeitet und man war ziemlich überrascht, wie Viviane denn da ins  Spiel gekommen ist. Die ersten Zusammentreffen der beiden  waren ziemlich amüsant  und die Liebesgeschichte war auch schön. Das Geheimnis um Olivers Vaters und seine Verbindung so Vivianes Familie war ebenfalls sehr interessant und es war spannend zu lesen, wie es sich nach und nach aufdeckte.   Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Ihre Beschreibungen sind sehr schön und man kann sich alles sehr gut vorstellen. Er ist sehr mitreißend, spannend und leidenschaftlich. Charaktere: Die Charaktere waren alle sehr gut ausgearbeitet und man konnte gut mit ihnen mitfühlen. Viviane war ein sehr interessanter Charakter, sie versucht schon ihr ganzes Leben lang ihre Neigung zum Diebstahl zu unterdrücken, ohne eine Ahnung zu haben, dass es an ihrer Abstammung liegt. Trotzdem versucht sie gerecht und den Anstand zu bewahren. Sie will frei sein und selbst etwas für ihre Zukunft tun und nicht einfach heiraten. Viviane ist einem von Anfang an sympathisch und man kann sie verstehen. Ihre Liebe zu Oliver ist groß und sie versucht sich nicht unterkriegen zu lassen. Oliver ist ebenfalls interessant, da er zwar ein Betrüger ist, aber trotzdem Ehrgefühl hat und Rache für seinen Vater will. Anfangs versucht er ziemlich skrupellos sich deswegen an Viviane und ihren Schwestern zu rächen, doch er hat trotzdem Schuldgefühle, was ihn wieder sympathischer macht. Er liebt Viviane und will sie nicht aufgeben.  Die anderen Charaktere waren alle ebenfalls sehr interessant, auch wenn sie alle ein Geheimnis hatten. Zuerst fand ich Vivianes Onkel Maurice irgendwie interessant, doch nach und nach merkte man, wie anders er eigentlich war. Juliette war einem von Anfang an unsympathisch, aber über die anderen Charakter war man immer wieder unschlüssig. Es war sehr interessant ihre Entwicklung zu lesen.   Meinung: Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere waren alle sehr lebensecht, interessant und gut ausgearbeitet. Der Schreibstil der Autorin und die Idee sind ebenfalls schön und das Fantasyelement ist sehr gut eingearbeitet. Das Buch ist sehr spannend und man fiebert richtig mit den Charakteren mit. Auch die Länge ist genau richtig und das Ende war überraschend, aber sehr schön. Generell wurde man immer wieder überrascht und die Handlung schlief  nie ein. Insgesamt kann ich das Buch also nur empfehlen, ein sehr schöner Lesegenuss.

    Mehr
  • Leserunde zu "Kuss der Sünde" von Lara Wegner

    Kuss der Sünde
    katja78

    katja78

    Und hier starte ich nun heute die erste Runde in 2013 vom Sieben Verlag Mit Kuss der Sünde gehen wir in ein neues Jahr und hoffen das es genauso erfolgreich wird wie 2012! Kuss der Sünde von Lara Wegner Kennt ihr nicht? Na, das wollen wir ändern und vielleicht kennt einer von euch ja die Fantasy Romance Trilogie Söhne der Luna, die auch unter diesem Pseudonym erschienen ist. Sie war und blieb eine Diebin. Niemand würde dafür eine Unze mehr Verständnis aufbringen, wenn sie es auf eine Gabe schob und von Feen im geheimnisvollen Wald von Brocéliande zu sprechen begann. Viviane Pompinelle hadert seit sie denken kann mit ihrem Hang zum Diebstahl, zumal ihre Familie bei Hof hoch angesehen ist. Als sich daher eine skandalöse Affäre um ein gestohlenes Halsband anbahnt, sieht sie endlich eine Chance, ihr fragwürdiges Talent zum Nutzen der Königin einzubringen. Leider kommt ihr der Fälscher und Lebemann Olivier Favre in die Quere. Ein Mann, dem sie ebenso wenig widerstehen kann wie er ihr. Doch ein Gespinst aus Lügen und Verrat lässt Viviane an seiner Liebe zweifeln. Es scheint, als habe Olivier sie nur benutzt, um sich an ihrer Familie zu rächen. Zur Autorin: Antonia Munoz, Jahrgang 1967, war viele Jahre in der Personalberatung tätig und lebt in der Nähe von Frankfurt. Weitere Informationen auf der Autorenhomepage: http://www.antonia-munoz.de Ich suche für dieses Buch insgesamt 6 Leser. Zur Auswahl stehen 3 Printexemplare und 3 E-Books Bitte schreibt mir bei eurer Bewerbung bei ob ihr einen Reader habt und welches Format für euch in Frage kommt Bewerbt Euch bis zum 13.1.2013 12 Uhr Zeitnahes mitlesen und rezensieren sollte für Euch selbstverständlich sein Kleiner Hinweis in eigener Sache: Der Sieben Verlag unterstützt auch unsere Querbeet Challenge Wir würden uns daher auch sehr freuen euch dort zu sehen Vielen Dank an den Sieben Verlag, der die Leserunden auch in 2013 wieder kräftig unterstützt!

    Mehr
    • 324
    Sandra-Andrea-Huber

    Sandra-Andrea-Huber

    26. February 2013 um 10:34
  • Rezension zu "Kuss der Sünde" von Lara Wegner

    Kuss der Sünde
    Sandra-Andrea-Huber

    Sandra-Andrea-Huber

    25. February 2013 um 14:57

    Sinnlich, Intrigant und PhantastischKuss der Sünde hat mich vollauf begeistert und mir herrliche Lesezeit beschert. Das Buch ist für mich wie eine Wundertüte, die alles zu bieten hat, was man sich von einem Roman wünscht: Romantik, Phantastik, Humor, Spannung, Verschwörung, Sinnlichkeit, Intrigen, Erotik, Liebe. Von der ersten bis zur letzten Seite war ich wunderbar unterhalten, an die Seiten gefesselt und in das historische Frankreich abgetaucht.Die Geschichte spielt in Paris der 1780 Jahre und verwebt sich mit reellen Fakten um die Halsbandaffäre der Königin Marie Antoinette. Hauptprotagonisten sind Oliver Favre, ein attraktiver, impulsiver und begnadeter Fälscher und die aus reichem Hause stammende Viviane Pompinelle, die aufgrund ihrer (Feen)Abstammung ein besonderes Geschick fürs Stehlen hat. Jedoch wird eine Vielzahl von weiteren Charakteren – wie z.B. Vivianes Familie, Olivers Haushälterin – beschrieben und dem Leser lebendig und greifbar nahegebracht. Zu Beginn des Buches hatte ich einige Schwierigkeiten mit den Namen – ihrer Anzahl und Namensgebung wegen. Dieses Verwechslungsproblem hat sich im Laufe des Buches jedoch weitgehend gelegt. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Oliver und von Viviane geschildert, die sich zu Beginn noch nicht kennen. Später jedoch begegnen sie sich – beide unwissend darüber, wer der andere ist – in einem extravaganten Ambiente (einem Bordell), in das Vivianes Onkel Maurice sie mitgeschleift hat. Von da an kreuzen sich ihre Wege immer häufiger und jeder bleibt dem anderen im Gedächtnis – anfangs noch aus anderen Gründen, als denen liebevoller Zuneigung ;-)Aus Verbitterung will Oliver sich an der Familie Pompinelle rächen, da diese für den Selbstmord seines Vaters verantwortlich sind. Hierzu versucht er z.B. die Familie durch Verführung der jüngeren Schwester von Viviane in Verruf zu bringen. Generell besticht die Geschichte mit einer Vielzahl von Intrigen, Lügen und Verrat, die einen als Leser sowohl kribbelig als auch regelrecht erzürnt stimmen. Gerne würde man dem ein oder anderen Charakter (z.B. Vivianes Schwester oder Mutter) mal gehörig eins über die Rübe ziehen oder ihn ordentlich mit dem Gesicht in Pferdemist tunken (Anspielung auf eine wirklich amüsante Szene von Oliver und Viviane ;-)). Doch da man nicht eingreifen kann, fiebert man mit seinen „Helden“ mit und ist gespannt, wie die Fäden am Ende zusammenlaufen, ob die Geheimnisse gelüftet werden, ob der Schwindel um die gefälschten Briefe der Königin auffliegt… Nach einem unerwarteten Zusammenstoß im Zuge einer Diebesaktion um Beweismaterial, verlieren sowohl der Betrug als auch die Rachepläne an Bedeutung, da Oliver sich in Viviane verliebt – und sie sich in ihn. Darüber hinaus finden beide heraus, das sie noch etwas (Magisches) verbindet, das sie vorher nicht geahnt haben ....Was ich angesichts des Klappentextes nicht erwartet hatte, war, dass doch ein beträchtliches Maß an körperlichem Nahkontakt – sprich erotischen Szenen – darin vorkommt. Mich persönlich hat es nicht „gestört“, denn es hat meiner Meinung nach in die Geschichte und die Zeit gepasst und war außerdem sinnlich und ansprechend und nicht zu dick aufgetragen oder übertrieben beschrieben. Der Schreibstil war wie erwartet „speziell“, und „edel“ – so wie es zur damaligen Zeit eben war. Dieser Charme hat mich besonders für das Buch begeistert. Die Vermischung von klarer und logischer Realität mit phantastischem Hintergrund fand ich wunderbar. Ein derartiges Buch hab ich vorher noch nie gelesen. Es enthält – wie zuvor schon gesagt – einfach von allem etwas und ist ein wahres Feuerwerk für den Leser.

    Mehr
  • Rezension zu "Kuss der Sünde" von Lara Wegner

    Kuss der Sünde
    safido

    safido

    25. February 2013 um 08:22

    Zum Inhalt: Paris in den 1780er Jahren. Viviane Pompinelle und Olivier Brionne haben eines gemeinsam: Ein wohlgehütetes Geheimnis. Sie ist eine begnadete Diebin, er ein begnadeter Fälscher. Doch unterschiedlicher könnten zwei Menschen auf den ersten Blick kaum sein. Sie kommt aus gutem Hause, ihre Familie ist selbst im Schloss der Königin Marie Antoinette gern gesehen. Er ist ein Lebemann und führt ein scheinbar sorgloses Leben im sündigen Paris. Unweigerlich werden die Leben der beiden miteinander verbunden, als sich am Hofe ein Skandal um ein gestohlenes Halsband anbahnt … Meine Meinung: Mon Dieu. Dieses Buch irgendwo einzuordnen fällt mir ziemlich schwer. Aber um mal einen Versuch zu starten: “Kuss der Sünde” ist eine Liebesgeschichte vor historischer Kulisse mit mystischen Elementen und gespickt mit knisternder Erotik. Und dieser letzte Punkt hat mich beim Lesen doch sehr überrascht. Nie im Leben hätte ich vom Klappentext her darauf schließen können, dass es in diesem Buch dermaßen datailliert und auch recht häufig zur Sache gehen könnte. Darüber war ich zunächst zwar etwas verwundert, gestört hat es mich aber nicht. So oder so ähnlich wird es zur damaligen Zeit wohl im Sündenpfuhl Paris (und nicht bloß dort) zugegangen sein und es passte gut in diese Geschichte. Eine Geschichte, die mir nach anfänglichen Zweifeln doch sehr schnell sehr gut gefallen hat. „Jetzt bist du jedenfalls zurück. Das wird ein Spaß“, krähte Justin. Sicher, ein gewaltig großer Spaß, bis der Ernst der Lage die Familie einholte. Obwohl die Fakten vom Gegenteil sprachen, schienen sie an eine Besserung glauben zu wollen. Allen voran Grandmère Claude, die, nachdem sie dem Abbé den Verlust seiner Schnupftabakdose ersetzt hatte, steif und fest darauf beharrte, es sei an der Zeit, sich der Familienpflicht zu stellen. Worin diese bestand, konnte Viviane an zwei Fingern abzählen. Heirat und ein tadelloser Ruf. Ersteres galt es abzuwenden, letzteres würde wohl ein Wunschtraum bleiben. Sie sollte schleunigst dafür sorgen, den Schaden zu begrenzen. (S. 10) Aus immer abwechselnden Sichtweisen und mit einer tollen Sprache, die nicht gänzlich auf französische Ausdrücke verzichtet, die aber alle gut zu verstehen sind, selbst wenn man manche davon nicht kennt, inszeniert Lara Wegner eine tolle Geschichte voller Intrigen, Lust, Verrat und Liebe, die sich im Kern um die sogenannte Halsbandaffäre dreht. Die Charaktere sind allesamt sehr detailliert ausgearbeitet. Viviane und Olivier haben es mir richtig angetan. Beide machen im Laufe des Buches eine große Wandlung durch, wobei in Hinblick auf Olivier lange Zeit nicht ganz eindeutig ist, ob diese Wandlung tatsächlich stattgefunden hat, oder nur eine weitere Fälschung seinerseits ist. “Es gab Männer von vielversprechendem Aussehen, die sich zu einer Enttäuschung entwickelten. Es gab den umgekehrten Fall, bei dem wenig ansprechende Männer eine Frau überraschen konnten. Und zuletzt gab es Männer wie ihn. Extrem attraktiv, beachtlich bestückt und erfahren darin, dieses Stück zum größtmöglichen Vergnügen einer Frau einzusetzen.” (S. 18) Was am Anfang noch relativ zusammenhanglos auf mich wirkte, hat mich schnell in einen (Lese)Bann gezogen. Ich habe förmlich drauf gelauert, wann es endlich zur ersten Begegnung zwischen Viviane und Olivier kommen wird und wie es dann weitergehen würde. Die Hoffnung auf ein schier unmöglich erscheinendes Happy End wurde im Laufe der Geschichte immer mal wieder geschürt und dann wieder zur Nichte gemacht. Wie es dann letztendlich ausgegangen ist? Das werde ich hier wohl kaum verraten. ;) “Kuss der Sünde” lässt sich in viele Schuladen einsortieren. Vorrangig ist es aber eine klassische und vor allem tolle Liebesgeschichte mit vielen, für mich teils neuen und unerwarteten, Elementen, die definitiv lesenswert ist und mir tolle Lesestunden beschert hat. Ich schwake bei der Bewertung zwischen 4 und 5, runde aber gerne zur vollen Punktzahl hin auf. bookwives.wordpress.com

    Mehr
  • Rezension zu "Kuss der Sünde" von Lara Wegner

    Kuss der Sünde
    KleineLeseecke

    KleineLeseecke

    17. February 2013 um 22:47

    Erotikroman mit historischen und fantastischen Einschlägen Die junge Viviane Pompinelle hat ein Geheimnis: sie ist eine Kleptomanin und kann Diebstählen nicht widerstehen. Doch ihre Familie ist bei Hof hoch angesehen und entstammt der feinen Pariser Gesellschaft. Deshalb soll sie auch durch eine Zweckehe unter die Haube gebracht werden. Doch schließlich begegnet sie dem attraktiven Fälscher Olivier und eine heiße Affäre entbrennt. Ich habe mir „Kuss der Sünde“ von Lara Wegner gekauft, weil das Cover wunderschön und geheimnisvoll ist und der Klappentext sehr interessant klingt. Ich hatte eine Geschichte aus Historischem, Romantik und Fantasy erwartet und wurde eines Besseren belehrt. Die Idee, die historische Halsbandaffäre als Vorlage zu benutzen, finde ich sehr originell. Tatsächlich ist es der Autorin durch Faktenreichtum und exzellente Recherche gelungen, einen sehr authentischen historischen Roman zu schreiben dessen Lektüre Spaß macht und mit dem sich nicht viele andere Bücher dieses Genres messen können. Dennoch gebe ich „Kuss der Sünde“ nur 3 Sterne. Einen Punkt ziehe ich ab, weil die Geschichte immer wieder Längen hat, die es mir manchmal schwer gemacht haben noch weiter zu lesen. Immer wieder verliert sich die Autorin in eher nebensächlichen Beschreibungen oder Handlungen bzw. Charakteren und das lies mir die Geschichte manchmal zu langatmig erscheinen. Einen weiteren Punkt ziehe ich ab, weil die Erotik in diesem Buch einen ungeahnt großen Stellenwert hat. Ich habe normalerweise kein Problem mit erotischen Szenen in Büchern. In diesem Buch allerdings steht der Sex im Vordergrund, in fast jedem Kapitel spielt er in irgendeiner Weise eine Rolle und die Autorin nimmt bei dessen Schilderungen kein Blatt vor den Mund. Frau Wegner lässt Viviane sogar in einem Bordell heimlich einen Mann beobachten, der von einer Prostituierten einen geblasen bekommt. Das alles lässt darauf schließen, dass es sich hierbei um einen Erotikroman handelt und diese sind Geschmackssache. Das allein finde ich nicht schlimm, allerdings konnte ich durch den Klappentext nicht auf einen solchen schließen. Hätte ich gewusst, dass es sich hier um einen Erotikroman mit historischem Hintergrund handelt, hätte ich definitiv die Finger davon gelassen und so bin ich auch ziemlich enttäuscht, dass mich die Inhaltsangabe nicht vorgewarnt hat. Übrigens hat der Roman auch einen kleinen Fantasyanteil, den ich allerdings für komplett überflüssig und nicht glaubhaft halte. Fazit: Hinter „Kuss der Sünde“ von Lara Wegner steckt ein erotischer Roman mit historischen und fantastischen Einflüssen. Wer solche Romane mag, wird voll auf seine Kosten kommen, mich konnte er leider nicht überzeugen.

    Mehr
  • Rezension zu "Kuss der Sünde" von Lara Wegner

    Kuss der Sünde
    KleinerVampir

    KleinerVampir

    14. February 2013 um 16:28

    Buchinhalt: Im Paris des 18. Jahrhunderts lebt der „Fälscher mit den goldenen Händen“ Olivier Favre, ein Lebemann und Playboy ersten Ranges, ein Leben in den Betten adliger Damen, seinen Lebensunterhalt verdient er mit perfekten Fälschungen wichtiger Dokumente. Sein größtes Werk: gefälschte Briefe der französischen Königin, die ihm und einer seiner Geliebten Millionen einbringen. In derselben Welt lebt die junge Adlige Viviane de Pompinelle ein behütetes Leben zusammen mit ihren drei Geschwistern im Haus ihrer Eltern. Ihr einziges Laster: Viviane ist Kleptomanin und klaut, was funkelt und blitzt. Vivianes Mutter erzählt ihrer Tochter, sie würde von Feen abstammen, daher käme auch ihre Veranlagung. Ob das stimmt, weiß Viviane nicht. Als ihre 17jährige Schwester Juliette mit Olivier ein Techtelmechtel anfängt und er und Viviane sich begegnen, fühlen die beiden sich magisch voneinander angezogen, obwohl eine Beziehung alles andere als standesgemäß wäre. Durch einen Zufall kommen die beiden sich näher und entbrennen in ungezähmter Leidenschaft zueinander. Doch auch Juliette erhebt Ansprüche auf Olivier…. Persönlicher Eindruck: Der Roman, eine Mischung aus History und erotischem Liebesroman, ist ein gelungenes Sittengemälde des 18. Jahrhunderts, der die Lebensweise der adligen Gesellschaft zur Zeit von Marie Antoinette gelungen beschreibt. Olivier und Viviane, so unterschiedlich die beiden Protagonisten auch sind, sind ansprechend und nachvollziehbar gestaltet – wenn auch Olivier im Laufe der Geschichte einiges an Sympathiepunkten einbüßt durch seinen doch recht ausschweifenden Lebenswandel. Dass er geläutert sein soll, nahm ich ihm bis zuletzt nicht ab. Sowohl Viviane, die einen Hang zur Kleptomanie hat, als auch ihre Familie, gibt anschaulich wieder, wie ein Mädchen in der damaligen Zeit lebte, mit arrangierter Heirat, Siezen der eigenen Eltern oder auch dem Aufbegehren gegen bestehende Strukturen. Was meiner Meinung nach weniger in die Geschichte gepasst hat, war die Sache mit der Feen –Abstammung und dem Wald von Brocéliande. Was anfangs nur als Alibierzählung für das Verhalten der Tochter erschien, stellte sich am Schluß als wahr heraus, ohne jedoch für die Gesamterzählung wirklich notwendig zu sein. Leider erfährt man hier bis zum Schluß nichts wesentlich Wichtiges. Die Erotikszenen waren wohldosiert, dennoch sehr bildhaft und so würde ich das Buch nicht unter 16 Jahren empfehlen. Alles in Allem ein gelungener historischer Roman, der zu keiner Zeit trocken oder angestaubt wirkt sondern großes Lesevergnügen bietet!

    Mehr
  • Rezension zu "Kuss der Sünde" von Lara Wegner

    Kuss der Sünde
    ginnykatze

    ginnykatze

    09. February 2013 um 11:13

    Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute! Zum Inhalt: Die junge Viviane Pompinelle wird von ihrer Großmutter zurück zu ihrer Familie geschickt. Alle verheimlichen, was doch so offensichtlich ist: Viviane ist eine begnadete Diebin. Sie selbst weiß auch nicht, wie es ihr immer wieder gelingt zu stehlen, ohne das Jemand es bemerkt. Es ist eine Gabe. Der gutaussehende Lebemann Olivier Brionne hat auch eine Gabe; denn er ist ein begnadeter Fälscher. Sein letzter großer Coup ist die Fälschung von Briefen der Königin. Er bringt ihm enorm viel Geld ein und nun will er sich zur Ruhe setzen. Als dann Viviane und Olivier sich begegnen, knistert es sofort zwischen ihnen. Viviane, die von ihrer Mutter darüber aufgeklärt wurde, dass sie vom Feenvolk in Brocéliande abstammt, glaubt dies natürlich nicht. Auch der Schimmer, der beim Stehlen von ihren Händen ausgeht, kann sie nicht überzeugen. Nun aber sieht sie diesen goldenen Schein auch bei Olivier und glaubt, dass an dieser fantastischen Geschichte etwas Wahres sein könnte. Die Liebe, die zwischen diesen Beiden aufkeimt, ist natürlich nicht einfach; denn es liegt ein tiefer Graben zwischen ihnen. Marianne, die Mutter von Viviane, ihr Onkel Maurice und auch Oliviers toter Vater teilten ein großes Geheimnis. Wer hier nun mehr erfahren möchte, sollte dieses Buch lesen, denn mehr werde ich jetzt nicht verraten. Fazit: Die Autorin Lara Wegner führt uns hier in eine verzwickte Welt voller Liebe und Glamour. Es fällt mir hier wirklich schwer, das Buch in ein bestimmtes Genre einzuordnen; denn es ist alles darin enthalten, was ein Leser mag. Historische Begebenheiten, eine fantastische Welt und pure Erotik. Der Schreibstil ist flüssig lesbar, einzig die vielen französischen Wörter, die uns hier begegnen, störten mich ein wenig. Sicher weiß man meistens, was gemeint ist, aber hier hätte ich mir doch einen Anhang gewünscht, wo dann die Übersetzungen stehen. Die vielen Charaktere, die uns hier begegnen, werden lebendig und teilweise mit viel Humor ausgestattet. Das gefiel mir sehr gut. Wenn ich nur an die Szene mit dem Sturz in den Pferdemist denke, zaubert es ein Lächeln über meine Lippen. Mein Lieblingscharakter ist hier eindeutig die Haushälterin von Olivier, Ninon Lavassier. Sie hat ein Herz so groß wie ein Container und lässt alles, was ihr an den Kopf geworfen wird, von sich abprallen. Mit ihr konnte ich mich sofort identifizieren. Die Hauptcharaktere hingegen waren jetzt nicht meine Lieblinge. Bei ihnen hatte ich immer wieder Zorn und Wut im Bauch. Teilweise gehen sie über „Leichen“, Vieles erschien mir an ihnen zu „unglaubwürdig“. Das Ende war mir dann ein wenig zu Eitel Sonnenschein, das mag ich nicht wirklich und passte für mich auch nicht zu der ganzen Geschichte; denn es war wie im Märchen: Es war einmal oder: Wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. Das ist allerdings allein mein Geschmack. Vielleicht gefällt Euch das Ende ja viel besser. Eine Leseempfehlung kommt von mir auf jeden Fall, da mich das Buch sehr gut unterhalten hat. Hier kommen von mir 4 Sterne und ein großer Dank an die Autorin Lara Wegner, die die Leserunde bei Lovelybooks mit viel Engagement und Humor begleitete, das hat mir riesigen Spaß gemacht. Auch an den Sieben Verlag Dank für die Bereitstellung der Bücher.

    Mehr
  • Rezension zu "Kuss der Sünde" von Lara Wegner

    Kuss der Sünde
    MelE

    MelE

    06. February 2013 um 10:45

    Der Fälscher und die Diebin Laut Klappentext bin ich nicht davon ausgegangen das es sich bei "Kuss der Sünde" um einen äußerst erotischen Roman handelt und war überrascht als ich die erste Liebesszene, die in allen Details beschrieben wurde, las. Geschockt hat es mich jetzt nicht, aber ich hatte damit einfach nicht gerechnet. Es las sich interessant und passt einfach in die Stadt der Liebe - Paris. Das die Franzosen nicht so schüchtern sind wie wir Deutschen zeigt sich hier sehr deutlich und möbelt den Roman mächtig auf. Viviane Pompinelle, unsere Hauptprotagonistin hätte ich mir optisch anders vorgestellt als die Dame auf dem Cover, die ich als eine exotische Schönheit betrachte. Das Cover sticht wirklich hervor und ich könnte mich jetzt mal wieder Coververliebt nennen. Ich weiß nicht warum, aber ich hatte ein Märchen aus 1000 und einer Nacht erwartet, denn das machte ich für mich persönlich laut Cover fest. Es kam aber doch alles ganz anders, auf jeden Fall anders als mein Kopfkino es vor dem Lesen mir vorgaukeln wollte. Wir haben hier zwei Menschen die sich magisch von einander angezogen fühlen. Ist es Begierde oder die Tatsache das sie von Feen abstammen? Ihr seht also ein klein wenig Märchen haben wir hier auch gebündelt mit purer Erotik. Der Autorin ist es gelungen wirklich bildlich zu beschreiben wie sehr sich Viviane und Olivier zueinander hingezogen fühlen. Beide haben besondere Begabungen und deshalb passen sie schon dadurch recht gut zueinander. Sie würden sich prima ergänzen, wenn dann nicht ein Missverständnis, eine Lüge zwischen die beiden Liebenden kommen würde...... Hass und Intrigen eilt den beiden voraus und im Nachhinein ist es mir mehr als verständlich das Olivier sich an der Familie Pompinelle rächen will, wenn da nicht die Liebe wäre seufz Ein sehr unterhaltsamer Roman in der fantastischen Kulisse von Paris - der Stadt der Liebe und der Liebenden. Historisches und Erotik miteinander verbunden machen diesen Roman wirklich mehr als lesenwert. Lasst euch verzaubern und betören. Von mir eine Leseempfehlung für ein so nicht erwartetes Buch, in das ich nach anfänglichen Schwierigkeiten hineingefunden habe und erst dann aus der Hand gelegt hatte als es beendet war.

    Mehr
  • Rezension zu "Kuss der Sünde" von Lara Wegner

    Kuss der Sünde
    ColourfulMind

    ColourfulMind

    04. February 2013 um 20:07

    Inhalt: Paris 1785: Viviane Pompinelle hat ein zweifelhaftes Talent: Sie ist eine Diebin. Ohne es zu wollen. Als sie Olivier begegnet, einem jungen Fälscher, entwickelt sich zwischen den beiden eine zarte Liebe. Doch es scheint sich den beiden mehr in den Weg zu stellen, als nur ihre unterschiedlichen Stände. Denn Olivier ist Teil einer Intrige gegen die Königin, die ihm den Kopf kosten könnte. Und noch viel wichtiger, schon vor Jahren hat er geschworen, Rache an der Familie Pompinelle zu nehmen, um jeden Preis...oder etwa doch nicht? Meine Meinung: Lara Wegners historischer Roman entführt den Leser in den Sündenpfuhl Paris zu Zeiten Marie Antoinettes. Sie schafft es, die Welt sehr bildlich um den Leser herum aufzubauen und das historische Geschehen auch für Leser sehr greifbar zu machen, die sich nicht viel in der Historie auskennen. Sie greift das tatsächlich geschehene Ereignis das Halsbandaffäre rund um marie Antoinette auf und schafft es, diese mit einer spannenden und berührenden Geschichte zu verweben. Dabei stellt sie den sündigen Lebenswandel der Pariser sehr authentisch und echt dar. Ihr Schreibstil ist so unglaublich bildlich und ausgefallen, dass es ein wahrer Lesegenuss ist, jeden Satz in sich auszusaugen und man versucht ist, ihn noch mal und noch mal zu lesen. Die Geschichte wird abwechselnd aus mehreren Perspektiven beschrieben und zwar nicht nur von den beiden Protagonisten, sondern auch mehreren Randfiguren, was mehrere Blickwinkel und Ansichten auf das Geschehen und die Protagonisten erlaubt. Zu Beginn lernt man Olivier kennen. Zuvor wurde er oftmals von Lesern als unsympathisch bezeichnet, was ich jedoch nicht ohne weiteres unterschreiben kann. Er ist nicht der typische Traumprinz, der uns in den meisten romantischen Geschichten begegnet. Im Gegenteil. Er pflegt einen sehr ausufernden Lebenswandel, gibt nicht viel auf Ehre und Moral und fügt seinen Mitmenschen ohne schlechtes Gewissen Schaden zu um sich selbst zu bereichern. Also eigentlich nicht wirklich ein sehr liebenswerter Charakter. Trotzdem scheint gerade das der Grund zu sein, warum ich ihn als Protagonisten so sehr mochte. Er ist nicht so perfekt, er begeht Fehler und ist egoistisch. Viel mehr würde ich sie Vermutung aufstellen, dass in seinem Charakter noch sehr viel mehr steckte, als es zuvor den Anschein hat. Kurzum: Ich bin froh, dass die Autorin uns ein weiteres Paradebeispiel des romantischen Traumprinzen erspart und uns eine neue Form des sehr interessanten Antihelden präsentiert. Doch auch sein Gegenstück Viviane ist ein sehr interessanter Charakter. Sie ist sympathisch und hält an den alten Werten fest, die in Paris schon lange verworfen zu sein scheinen. Trotzdem wirkt sie damit nicht etwa abgehoben, denn sie hat schon genug eigene Erfahrungen gemacht, aus denen sie Selbsvertrauen und Wissen zieht. Sie ist eine Protagonistin, mit der man sich identifizieren kann, da sie sehr authentisch wirkt. Doch wer denkt, er bekomme mit „Kuss der Sünde“ einen durch und durch romantischen Historienroman, wird vielleicht etwas enttäuscht. Denn die Romantik weicht zuerst der Spannung und dem gesellschaftlichen, wie politischen Treiben der Stadt. Erst in der zweiten Hälfte des Buches, wird ihr mehr Raum zugesprochen und man leidet und liebt mit den beiden Protagonisten mit. Auch die Fantasy, welche im Klappentext versprochen wird, ist nur sehr sehr sehr sehr wenig vorhanden., dafür wird man jedoch wider Erwarten mit sehr viel knisternder Erotik konfrontiert. Fazit: „Kuss der Sünde“ ist also ein spannender Historienroman, geprägt von Intrigen und Unmoral, gespickt mit Romantik und Erotik. Die Protagonisten sind anders, als die typischen Charaktere dieses Genres und man wird überrascht sein, wie sehr einen die Geschichte um Olivier, Viviane und die pariser Gesellschaf fesselt, sowie mitnimmt. Eine klare Leseempfehlung.

    Mehr
  • Rezension zu "Kuss der Sünde" von Lara Wegner

    Kuss der Sünde
    silkedb

    silkedb

    02. February 2013 um 11:24

    Viviane Pompinelle gehört nicht nur einer angesehenen Familie an, die bei Hofe verkehrt, sondern stammt auch noch von der Herrin vom See und ihrem Feenvolk ab, die im Wald von Broceliande leben sollen. Nachdem Viviane wieder einmal nicht der Versuchung wiederstehen konnte, glitzernde Dinge an sich zu nehmen, wird sie von ihrer Großmutter zurück zu ihren Eltern nach Paris geschickt. Sie soll mit einer lukrativen Ehe der Familie Ehre machen. Derweil wird ein unter dem Namen Olivier Brionne bekannter und als brillant geltender junger Fälscher mit der Aufgabe betraut, Briefe im Namen von Marie-Antoinette zu verfassen und so nicht nur seinen Auftraggebern zu beachtlichem Vermögen zu verhelfen. Als sich die Wege von Olivier und der Familie Pompinelle kreuzen, ist Ärger gewiss. - "Kuss der Sünde" von Autorin Lara Wegner ist ein historischer Roman mit Einschlägen in Richtung Fantasy und Erotik. Aufgegriffen wird hier die berühmte "Halsbandaffäre", die endgültig dazu führte, dass das französische Volk Marie-Antoinette für Verschwendungssüchtig hielt. Diese Darstellung fand ich sehr gelungen und mit interessanten Perspektiven integriert. Leider ist es mir nicht gelungen mit der männlichen Hauptfigur richtig warm zu werden. "Kuss der Sünde" spiegelt auch das lasterhafte Leben, sowie Intrigen, Lug und Betrug vor der französischen Revolution wieder und dies erkennt man auch nur zu gut in Olivier. Moral ist hier keine Tugend und Ehrgefühl nur wichtig, soweit es die eigene Ehre betrifft. Auch die anderen Figuren haben ihre Schwächen, was einerseits realistisch, andererseits aber auch überzeichnet auf mich wirkte. Unabhängig davon hat Autorin Lara Wegner hier aber eine locker-leichte Lektüre vorgelegt, die sich flüssig lesen lässt und die mit kleinen Fantasy-Elementen aufgepeppt wurde. Der Gedanke einer kleptomanischen Fee die bei Hofe unterwegs ist, ist schon sehr amüsant. Hätte ich in dieser Geschichte einen echten Sympathieträger gefunden, so wäre sicherlich auch mein Gesamturteil besser ausgefallen, denn die Grundideen gefallen mir gut. Die Erotik ist in Häppchen verpackt integriert und nicht zu ausschweifend. Empfehlen kann ich "Kuss der Sünde" an alle an "echten" historischen Liebesromanen interessierten Leser ab ca. 16 Jahren. Wer auf "Bad-Boys" steht, der wird sicherlich Olivier lieben.

    Mehr
  • Rezension zu "Kuss der Sünde" von Lara Wegner

    Kuss der Sünde
    RoteZora

    RoteZora

    31. January 2013 um 21:26

    Viviane Pompinelle ist eine Diebin! Selbst die Freunde ihrer hochangesehenen Familie sind nicht vor ihr sicher. Ob die Geschichten ihrer Großmutter war sind? Denn Feen sind doch bekannt für ihren Hang zu glitzernden kleinen Dingen. Als sie von ihrer Großmutter zurück zu ihren Eltern nach Paris kehrt, hofft sie ihre Neigung im sittsamen Schoß der Familie vertuschen zu können. Doch da begegnet Viviane zufällig dem Fälscher Olivier. Auch er verfügt über eine ungewöhnliche Gabe. Als es zu einem Skandal am Königshof kommt, wittert Vivien ihre Chance, ihre Gabe für etwas Nützliches einzusetzen. Aber auch Olivier hat ein Interesse an diesen Geschehnissen und an Vivien und ihrer Familie… Der Roman beruht auf wahren Begebenheiten zu Zeiten Marie Antoinette, auch bekannt als „Halsbandaffäre“. Jedoch versteht es Lara Wegner diese geschickt mit kleinen fantasievollen Geschichten zu spicken. Einige der Charakter sind Feen, manchmal ohne es zu wissen. Sie haben ungewöhnliche Fähigkeiten, welche sie in ihrem Alltagsleben ein ums andere Mal in Bedrängnis bringen. Die Protagonistin Viviane ist ein Freigeist, träumt von einer Mädchenpension in der Bretagne. Oliver lebt in den Tag hinein, vergnügt sich mit Frauen und Alkohol. Der Stil der Romans ist leicht, sodass ich nur so durch das Buch geflogen bin. Richtig Schwung kommt auf sobald die erotischen Szenen anfangen. Einige Male stieg mir die Röte ins Gesicht! Doch nicht nur da kommt man auf seine Kosten. Auch Geschichte um Olivier und sein Fälscher-Dasein ist faszinierend. Und dann auch noch ein bisschen Fantasy. Perfekt! Mir hat an diesem Buch nichts gefehlt: Eine tolle Sprache, gut ausgearbeitete Charakter und ganz, ganz viel Liebe! Natürlich gehören zu einem guten historischen Roman auch Intrigen und Affären! Und auch diese kommen nicht zu kurz. Mich hat dieses Buch sehr gut unterhalten! Also, lass euch von der „kleinen“ kleptomanischen Fee verzaubern!

    Mehr
  • weitere