Katz und Maus

von Larisa Lauber 
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
Katz und Maus
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Eine supertolle Bildergeschichte für kleine und große Geschichtenerfinder

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Inhaltsangabe zu "Katz und Maus"

Mit der Katz das Mäuschen finden! Ein Suchbilderbuch ganz ohne Text, mit vielen witzigen Details zum Entdecken und Kombinieren. Am Frühstückstisch beginnt die große Jagd durchs Haus, in den Garten, durch den Park und in die Stadt. Wer mit Katze Emma auf rasante Suche geht, erlebt viele Abenteuer. Und am Ende kommt alles anders als gedacht...
Für Kinder ab 3 Jahren.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783480234165
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Esslinger in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
Erscheinungsdatum:19.06.2018

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    Kinderbuchkistes avatar
    Kinderbuchkistevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eine supertolle Bildergeschichte für kleine und große Geschichtenerfinder
    Eine supertolle Bildergeschichte für kleine und große Geschichtenerfinder

    Eine aufregende Bildergeschichte

    für kleine und große Geschichten- Erfinder
     ab 4 Jahren

    Ganz ohne Text wird hier eine wirklich rasante und witzige Geschichte erzählt, bei der sich jeder seine eigene Ausschmückung der Handlung ausdenken kann.
    Dabei liefern die Bilder Gedankenanstöße weisen die Richtung. Letztendlich jedoch bleibt es der Phantasie des Betrachters was er/ sie daraus macht.
    Alles beginnt mit einem fast verlassenem Esstisch. Fast verlassen weil jeder alles einfach hat stehen lassen als würde die Familie gleich zurück kommen. Teller, Tassen, ein Milchkrug. Ein geköpftes Ei ein angebissener Apfel, Käse, Marmeladengläser, Spielzeug , hier gibt es wirklich viel zu entdecken.
    Soweit so gut, doch es gibt noch mehr zu sehen. Das was die Geschichte so witzig macht und was Auslöser für eine turbulente Verfolgungsjagd wird.
    Während die Ameisen sich flink über das Essen her machen und geschickt Muffins und Käse abtransportieren hat es sich die kleine Maus in der Müslischüssel gemütlich gemacht. Wie zum Sonnenbaden liegt sie, völlig relaxed  in ihrem Milchpool und schlürft genüsslich mit einem Strohhalm die Milch. Missmutig beäugt vom Kater des Hauses der sichtlich erbost ist über das dreiste Verhalten der kleinen Maus. Müsste sie nicht eigentlich Angst vor ihm haben? Welch eine Provokation. Das kann sich der Kater nicht bieten lassen springt auf den Tisch, doch die Maus ist schneller, steht schon am Rand der Kellertreppe. Sie läuft nicht direkt weg, ergreift nicht die Flucht. Sie blickt zum Katzer als wolle sie sagen:" Komm doch, du kriegst mich nicht!" Und so startet die Verfolgungsjagd bei der die Maus die Richtung angibt. Schlau und  pfiffig, vielleicht auch listig ist sie dem Kater immer einen Schritt voraus. Lockt ihn in den Keller, dann in den Garten, hinaus aus dem Garten hinein ins Grüne, dann in den Ort. Dabei wird die Katze immer wieder von anderen interessanten Dingen abgelenkt, bei denen sie ihr Vorhaben, die Maus zu fangen völlig zu vergessen scheint. Sogar streicheln lässt sie sich
    Doch wo ist das Mäuslein?
    Eine Weile sehen wir es nicht, beobachten nur die Katze und das bunte Treiben um sie herum.
    Doch dann erspähen wir beide wieder. Die Maus steht auf dem Kamin eines Hauses. Hoch oben, aber ohne Angst. Über ihr ein Schild "ZIEL" Sie hat gewonnen, doch das macht der Katze gar nichts aus.
    Sie sind zurück bei ihrer Familie, liegen eng aneinander gekuschelt auf der Fensterbank. Beste Freunde, wieso auch nicht.
    So in etwas könnte die Geschichte gehen. Diese hier haben Mia und Paul mir erzählt. Ich bin mir sicher, jeder erzählt sie etwas anders. Legt Schwerpunkte und Gedanken von Katze und Maus anders.
    Dazu gesellen sich viele kleine Geschichten, die man mit der Hauptgeschichte verbinden kann, oder ihnen weniger Beachtung schenkt. Ganz wie man mag. Diese Bildergeschichte hat so unglaublich viel Potential für immer neue kleine und größere Geschichten denn die Illustrationen sind voll von liebevoll gezeichneten kleinen Details, das man auch beim x-ten Mal noch etwas Neues entdecken wird.
    Besonders schön fanden unsere Lesekinder neben der kecken Maus auch die frechen, emsigen Ameisen.
    In den Bildern lebt einfach fast alles. Sei es eben die Ameisen, die sich ihr Picknick am Esstisch zusammensuchen, es abtransportieren um es sich wenig später auf einer Decke aus Servierte, geschützt von kleinen Partyschirmchen gemütlich zu machen oder das kleine weiße Kaninchen, das das Treiben ebenfalls beobachtet und , genauso wie die Eichhörnchen.
    Es sind so wundervolle, lebendige, detailverliebte, farbige Bilder, so stimmungsvoll und erzählend, dass es schon fast eine Geschichtenreise ist in der man sich verlieren kann. Immer und immer wieder, mit jeder neuen Doppelseite.
    *
    Als unsere Lesekinder das erst Mal das Buch betrachteten guckten sie ganz neugierig aber auch sehr irritiert. "Da ist ja gar kein Text! Hast du ein extra Buch mit dem Text?" fragten sie. Als ich ihnen erzählte, dass sie dieses Mal die Geschichte erzählen sollen war das Erstaunen noch größer.
    "Das können wir nicht, wir kennen die Geschichte doch nicht!" Doch während die einen noch rätselten fing ein Grüppchen schon an über die Bilder zu sprechen. "Guck mal......., guck mal....... und hier....., ja das sieht doch so aus..... "
    "Seht ihr" sagte ich " ihr erzählt doch schon. Ihr seit doch schon mittendrin in der Geschichte." Staunend guckten sie zu mir hoch um dann sofort wieder in die Bilderwelt einzusteigen.
    Ein wunderbares Gruppenerlebnis, bei dem die Kinder ihrer Phantasie freien Lauf lassen können, ihren Wortschatz ausprobieren und erweitern, mit Sprache und Ausdruck spielen. Sie tauschen sich aus, ergänzen, entdecken einzeln oder gemeinsam, deuten Mimik und Gestik der Tiere und Menschen, stellen Verbindungen her und......
    Ja, und noch so viel mehr.
    Am Ende der Lesestunde kam ein Mädchen zu mir und sagte:
    "Bildergeschichten sind das schönste auf der Welt weil ich mit die Geschichten selbst ausdenken kann. Das ist wie Träumen nur mit Bildern auf Papier die es schon gibt."
    *
    Recht hat sie Bildergeschichten sind so toll, leider gibt es viel zu wenig davon.
    Also, liebe Larisa Lauber aber auch all ihr anderen Illustratoren und Illustratorinnen aber auch Verlage, wir möchten bitte mehr solch toller Bildergeschichten
     

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