Die Monster, die ich rief

von Larry Correia 
4,0 Sterne bei53 Bewertungen
Die Monster, die ich rief
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (40):
GilgaMenschs avatar

Hat Spaß gemacht. Eines lässt sich aber festhalten, der Autor wird wohl Mitglied der NRA sein. Warum? So viele Waffen....

Kritisch (5):
KayvanTees avatar

Ich hab das Buch abgebrochen. Es war mir zu viel geblubber über Waffen, was leider sehr nervig und anstrengend war.

Alle 53 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Die Monster, die ich rief"

Owen Pitt ist Buchprüfer. Eines Abends erfüllt er sich einen lang gehegtenTraum und wirft seinen Boss aus dem Fenster. Allerdings aus gutem Grund — denn dieser hatte sich vor seinen Augen in einen Werwolf verwandelt. Als Owen im Krankenhaus erwacht, ist ein Mann bei ihm, der ziemlich beeindruckt von Owens Überleben ist. Er offenbart ihm, dass Monster wirklich existieren und seine Organisation, die Monster Hunter International, sie unter strenger Geheimhaltung im Zaum hält. Und dann macht er Owen ein interessantes Jobangebot ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404208982
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:656 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:26.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne19
  • 4 Sterne21
  • 3 Sterne8
  • 2 Sterne2
  • 1 Stern3
  • Sortieren:
    sylviaforss avatar
    sylviaforsvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Rasanter Action-Fantasy Monsterjagt
    Werden mit sehr viel Munition vernichtet

    Cover:  Ich muss sagen, das Cover hat mich nicht so richtig angesprochen auf den ersten Blick. Auf den Zweiten ist es wahrscheinlich gelungen den Inhalt etwas widerzuspiegeln. Es zeigt einen Mann mit einer Waffe, der von Monstern umgeben ist und trotzdem cool wirkt. Merkwürdig finde ich es, dass der Mann auf dem Cover ein Anzug trägt. Weil Owen im Buch überhaupt kein Anzugträger ist. Aber naja wollen wir mal nicht so sein.

    Klappentext:

    Owen Pitt ist Buchprüfer. Eines Abends erfüllt er sich einen lang gehegtenTraum und wirft seinen Boss aus dem Fenster. Allerdings aus gutem Grund — denn dieser hatte sich vor seinen Augen in einen Werwolf verwandelt. Als Owen im Krankenhaus erwacht, ist ein Mann bei ihm, der ziemlich beeindruckt von Owens Überleben ist. Er offenbart ihm, dass Monster wirklich existieren und seine Organisation, die Monster Hunter International, sie unter strenger Geheimhaltung im Zaum hält. Und dann macht er Owen ein interessantes Jobangebot ...

    Buchreihe:

    1. Die Monster, die ich rief

    2. Der Club der toten Monster

    3. Ein Monster kommt selten allein

    4. Monster sehen und sterben

    5. Ein Monster sieht rot

    Meine Meinung:

    Das Buch habe ich mir bei Audible als Hörbuch gekauft, weil ich den Sprecher so sehr mag. Robert Frank ist einfach ein suuuppper mega geiler Sprecher, wenn es um Fantasy Hörbücher geht. Er liest die Charaktere immer so lebhaft und unterschiedlich, dass man immer weiß, wer gerade spricht. Wenn er die Geschichten liest, bin ich immer hin und weg und völlig eingetaucht in die Geschichte. Dazu muss ich sagen, dass er alles in so einen nüchternen sarkastischen, Schwarzen humorigen Tonfall erzählt, dass ich mich immer wegschmeißen muss, vor Lachen. Ja ihr liest schon, ich fahre also richtig auf diesen Robert Frank ab. Als ich mir also dieses Hörbuch gekauft habe, hatte ich schon meine Erwartungen. Das hat der Erzähler auch wie immer erfühlt.

    Die Geschichte selber hat mich auch positiv überrascht. Es geht um Owen Pitt, der nicht so wie alle Buchhelden, gut aussehen ist, sondern weniger gut aussehen bis hin zu hässlich ist. Das fand ich relativ erfrischend. Dazu hat er eine raue Vergangenheit und hat komplizierte Familienverhältnisse. Seinen Charakter und Geschichte fand ich sehr gut aufgebaut. Um nicht zu Spoilern will ich nicht mehr über Owen sagen. Die ganze Welt um Owen ist ganz interessant aufgebaut. Es gibt die Monsterjägern der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und es gibt die privaten Organisationen, wie MHI (Monster-Hunter-Inernational), die für die Monsterjadt eine sogenante SUMF ( Ständige Unirdische Mächte Fonds) Prämie für die Vernichtung von Monstern bekommt. Jede Art Monster ist auf der SUMP-Liste, der anzeigt wie viel das Monster wert ist, wenn man es erledigt. Es gibt ganz viele Monster die ich so noch nie gehört habe. Gut fand ich auch, dass hier Monster, auch Monster sind. Und nicht auf einmal gut Monster sind.

    Die Geschichte hat sehr viel Aktion. Ich meine sehr sehr viel Aktion. Das Ganze fängt rasant an und geht auch bis zum Schluss so weiter. Für mich war es nach einiger Zeit Zuviel. Die Aktionsszenen waren zu lange und zu viel, sodass ich irgendwann gemerkt habe, dass ich abgeschweift bin. Und diese Ganzen Waffen Gerede. Ich kann es ja verstehen, die sind Monster Jäger aber unglaublich, wie viel an Waffen Wissen man haben muss, um so ein Buch zu schreiben. Und ich hoffe, dass die Hälfte davon wirklich Fantasy war.


    Fazit:

    Die Geschichte hat mir dennoch gefallen, weil es einfach spannend war und sehr viel Abwechslung bot und nicht so vorhersehbar war. Empfehlenswert für alle die viel Aktion mögen. Ich glaube, ich habe nur durchgehalten, weil Robert Frank der Sprecher war.

    Schaut vorbei: Dailybooks

    Kommentieren0
    21
    Teilen
    MoniFolzs avatar
    MoniFolzvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannendes Sammelsurium so ziemlich aller Wesenheiten, die man aus alten Fantasyklassikern kennt - aber in neuem schrägen Kontext.
    Altbekanntes - neu und schräg verpackt

    Die Geschichte packt altbekannte Wesenheiten aus Fantasyklassikern in eine neue moderne Welt und schnell wird einem klar: HERRJE es ist alles wahr! Die spannende und flüssige Erzählweise liest sich prima. Und macht Lust auf die Nachfolger. Das einzige was mich mitunter gestört hat, waren die manchmal ausführlichen Auflistungen diverser Teile des Waffenarsenals, aber das ist für einen Autor aus dem waffenverliebten Amerika wohl normal.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    LukeDaness avatar
    LukeDanesvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Monster, es gibt sie. Werwölfe, Vampire, Ghouls, Aliens… vielleicht, Zombies. Und es gibt die Menschen, welche sich ihnen in den Weg...
    Die Monster, die ich mochte...

    Monster, es gibt sie. Werwölfe, Vampire, Ghouls, Aliens… vielleicht, Zombies. Und es gibt die Menschen, welche sich ihnen in den Weg stellen um die normale Bevölkerung davor zu bewahren, von den Nachtwesen zu stark dezimiert zu werden.

    Neben den normalen Monsterjägern der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika agieren noch diverse private Organisationen, welche den Biestern auf den unheiligen Pelz rücken um eine Kopfprämie zu kassieren, welche von der US-Regierung seit der Zeit Teddy Roosevelt´s ausgelobt wird.

    Die meisten sind mehr oder weniger erfolgreich – bis auf die „Monster Hunter International“, kurz MHI. Diese Organisation ist der Grund für „SUMF“, den Ständige Unirdische Mächte Fonds, der bestimmt wie viel man für einen geexten Werwolf oder ähnliches Kroppzeugs als Prämie bekommt.

    Monsterjagd ist ein sehr einträgliches Geschäft im Universum, welches sich Larry Correia da ausgedacht hat. Die Geschichte um den Buchprüfer Owen Pitt ließ der amerikanische Autor zuerst im Selbstverlag erscheinen, sie wurde jedoch – nachdem sich ein gigantischer Erfolg abzeichnete – durch Bean Books herausgebracht und brachte es in der deutschen Übersetzung selbst auf die Bestsellerliste des „Spiegel“. Auch wenn das für mich kein Maßstab an Qualität ist, so muss er dennoch respektiert werden.

    Da ich stets auf der Suche, seitdem ich wieder mehr lese, auf der Suche nach innovativem Lesefutter bin, stolperte ich unweigerlich über die MHI. Mittlerweile sind 5 Bände der Mutterserie erschienen und ein Ableger – die „Monster Hunter Memoires“, welche Correia in Zusammenarbeit mit John Ringo (Autor von z.B. der „Black Tide Rising“-Serie“), hat es ebenfalls bereits auf drei Bände gebracht. Ich steige also mit „Die Monster, die ich rief“ in ein komplett ausgebautes und in sich ruhendes Universum ein.

    Als man den Hauptprotagonisten Owen Pitt kennen lernt, kann man nicht anders als diesen Burschen zu mögen. Ein Mensch der sich vollkommen gegen seine militärische Erziehung und martialischen Interessen als Buchhalter versucht ein normales Leben zu ermöglichen, ohne große Aufregungen und Besonderheiten. Doch soll ihm dies nicht gelingen – zum Spaße des Lesers.

    Bereits auf der ersten Seite hatte Correia, oder besser Michael Krug – der Übersetzer - der ja eine eigene Interpretation des englischen Stoffes abliefert, gepackt und ich bekam das, was ich mir erhofft hatte: Ein sarkastisches Lesevergnügen im Horror-Genre, welches sich nicht nur auf Splatter und Action reduziert, sondern auch durch die Einblicke in die Gedankenwelt des Protagonisten viele Momente an heftigem Grinsen erzeugt.

    „Die Monster, die ich rief“ wartet mit allem auf, was jemand der schon fast alles an diversen Spielarten des Horrors gelesen hat interessieren könnte. Humor, Love-Story, Machismo, jede Menge Waffen, jede Menge Handgemenge, langsamer Aufbau einer „logischen & glaubhaften“ Welt und Charaktere die alles andere als zweidimensional sind.

    DMDIR ist ein Funread, welcher einen diebischen Spaß macht und bei dem der Humor sich nicht auf Grottenolm-Niveau bewegt, wie man es bei solchen Sachen öfters geboten bekommt. Einen sarkastischen Charakter über ein komplettes Buch sympathisch zu halten und es auch immer wieder zu schaffen, dass man sich trotz der Wiederholungen als Leser amüsiert ist nicht einfach, Larry Correia schafft es.

    Nun zu „Der Club der toten Monster“…

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    vormis avatar
    vormivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nicht mein Ding, zu lustig, zu übertrieben, zu wenig vernünftige Spannung
    Die Monster, die ich rief

    Owen Pitt ist Buchprüfer. Eines Abends erfüllt er sich einen lang gehegten Traum und wirft seinen Boss aus dem Fenster. Allerdings nicht ganz freiwillig, denn dieser hatte sich vor seinen Augen in einen leibhaftigen Werwolf verwandelt und versucht, ihn zu fressen. Als Owen im Krankenhaus erwacht, ist ein Agent bei ihm. Er erklärt ihm, dass es Monster wirklich gibt und seine Organisation sie im Zaum hält, natürlich unter strenger Geheimhaltung. Und er macht Owen ein interessantes Jobangebot...Inhaltsangabe von amazon
    Bei diesem Buch war ich das erste Mal richtig froh, dass audible eine "Gefällt-mir-Umtausch-Garantie" eingeführt haben. Bzw genau genommen natürlich eine Gefällt-mir-nicht-Garantie.Denn dieses Hörbuch habe ich auf ungefähr der Hälfte abgebrochen, denn ich fand die Geschichte einfach nur haarsträubend doof.Der Humor war so gar nicht meiner, einfach nur albern und der Plot war eigentlich kaum vorhanden.
    Zu lustig, zu übertrieben, und zu wenig vernünftige Spannung.
    Das Hörbuch habe ich echt gerne umgetauscht!!!

    Kommentieren0
    36
    Teilen
    Faminas avatar
    Faminavor 2 Jahren
    ... und die Langeweile, die mir antwortete

    Seien wir doch ehrlich: Jeder hat sich schon mal gewünscht seinen Chef/in umzubringen, einfach weil sie es verdient haben. Doch weil wir nunmal brave Bürger sind, hapert es an der Umsetzung. Owen dagegen hat Glück im Unglück: Zwar verwandelt sich sein Chef zum Schichtende in einen Werwolf und beschließt Owen zu fressen (weil der Chef einfach ein Arsch ist), Owen darf dafür allerdings seine Fantasie ausleben und den Chef samt Schreibtisch aus dem Fenster schmeißen (und tut der Gesellschaft damit auch noch einen Gefallen). So beginnt „Die Monster, die ich rief“, die Geschichte von Owen Pitt.

    Nachdem das FBI sicher gegangen ist, dass Owens Körperbehaarung keinen sprunghaften Anstieg erfahren hat, darf er weiterleben und wird von „Monster Hunter International“ angeworben. Ab sofort darf er hauptberuflich übernatürlichen Wesen ins Jenseits befördern. Und seien wir ehrlich: wer sagt schon ab, wenn man von einer geilen Frau mit noch geileren Kanonen angeworben wird?!

    Das Buch beginnt sehr schön: Vampire, Werwölfe, Zombies, Gargoyles, Unholde und andere Wesen geben sich die Ehre. Dabei treten sie in ihrer ursprünglichen Form auf: als Monster die töten, verstümmeln oder Menschen fressen, triebgesteuerte Katastrophen auf zwei bis 4 Beinen (von Monster zu Monster natürlich unterschiedlich). Dies ist in soweit erfrischend, da in letzter Zeit ein auffallender Trend zur Sexualisierung von Monstern in der Unterhaltungsliteratur stattfindet, der zuweilen absonderliche Züge annehmen kann.

    Diese mordenden Monster soll Owen zur Strecke bringen. Die ersten 300 Seiten (knapp die Hälfte des Buches) macht diese Monsterjagd mit Owen auch durchaus Spaß, jedoch sank danach der Unterhaltungsfaktor drastisch: Ich mag es als Leser nicht vor dem Hauptprotagonisten zu wissen, welche Rolle er in der Geschichte inne hat. Es macht mich wahnsinnig und man will am liebsten das Buch wegschmeißen oder dem Autor über den Schädel ziehen. Bei „Die Monster, die ich rief“ nimmt dieses hinhalten und in die Länge ziehen bisweilen obskure Züge an: Jede wichtige Person im Buch weiß, welche Rolle Owen spielt was seine Bestimmung ist. Sie wird offensichtlich dargelegt, nur Owen begreift nichts. Die restlichen 350 der 652 Seiten sucht Owen nach seiner Bestimmung, bevor zehn Seiten vor Schluss das Licht angeht und Owen begreift. NERV!

    Die Liebesgeschichte zwischen Owen und Julie ist eher lauwarm als heiß, erfüllt kaum einen Zweck und ist um ihrer selbst willen vorhanden und für die Geschichte unnötig. Der übertriebe Militär- bzw. Waffenjargon nervt jeden Laien: von Waffen- und Magazinmodifikationen, über Laufverkürzungen zeigt der Autor seine Kenntnisse der Waffenkunst, ohne die Leser mit mangelnder Einblick abzuholen oder einzuweihen.

    Der unrühmliche Abschluss bildet der Epilog der Geschichte: erzwungener als die Liebesgeschichte und total fehl am Platz. Hier wäre weniger deutlich mehr! Die Anspielung auf eine mögliche Fortsetzung wird unpassend, ja sogar stümperhaft, eingebaut.

    Meiner Meinung nach ist das Buch sein Geld nicht wert. Eine deutliche Straffung in der zweiten Hälfte des Buches und eine klarere Positionierung gegenüber der Zielgruppe hätten dieses Werk zum Vorreiter einer neuen Fantasywelle machen können. Die Ansätze dafür sind vorhanden: das Titelbild wurde schön gestallten, das Konzept ist gut durchdacht und die erste Hälfte zeigt das Potential des Autors.

     

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Sardonyxs avatar
    Sardonyxvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Der absolute Hammer und ein neues Lieblingsbuch!!
    Ballerfreudige Monsterjagden haben mich noch nie so sehr begeistert wie in diesem Buch!

    Owen Zastava Pitt ist ein Buchhalter, dem man nicht gerade vorwerfen kann, ein Feigling zu sein - zwischen all seinem Bestreben, ein normales Leben zu führen hat er auch eine Vorliebe für Waffen aller Art. Aber irgendwie steht er dann doch plötzlich doof da, als sich sein Chef in einen mordlustigen Werwolf verwandelt und Owen fast in Fetzen reißt. Trotzdem überlebt er und bekommt Zugang zu einer geheimen Organisation, deren Beruf es ist, Vampire, Untote und andere Monster zu finden und zu töten.
    Monster Hunter International ist genau das richtige für eine Typen wie Owen, obwohl ihnen die Bundesagenten der Regierung in die Quere kommen und die gefährlichen Einsätze immer wieder andere Monsterjäger tötet. Aber das ist nichts im Vergleich zu der Gefahr, als das Team von Earl Harbinger einen französischen Frachter von Vampiren säubern muss und sich die Zahnräder uralter, überirdischer Prophezeiungen zu drehen beginnen ...

    ,,Die Monster, die ich rief" von Larry Correia ist ein verdammt großartiger, blutiger, gnadenlos spannender, mitreißender, witziger, undurchschaubarer Reihenauftakt, dem ich noch 100 weitere Adjektive anhängen könnte. Von Anfang bis Ende ist alles darin perfekt, weshalb ich glaube, in Larry Correia einen neuen Lieblingsautoren gefunden zu haben. Der Mann weiß exakt, wie seine Figuren Vampiren das Gehirn rausballern sollen und dabei noch witzig sind. Ich meine, welch Meisterleistung ist das? Eine gigantische!

    Man merkt ziemlich arg, dass Protagonist Owen ein klassischer Texaner ist - jeder in seiner Umgebung ist irgendwie ein Waffenexperte. Manchmal sind wirklich seitenlage Beschreibungen nur zu Ehren irgendeiner Knarre eingestreut. Die vielen Fachausdrücke waren ziemlich verwirrend und die Monsterjäger ziehen immer die Knarre statt andere Konfliktlösungen vor, aber, verdammt, ich fand das in dem Buch wirklich toll. Amerikanische Action, wie ich sie aus Filmen kenne und ich bin ein großer Filmfreak.

    Nein, ehrlich, Owen hat das aufrichtigste Herz, das ein Mensch haben kann und ist immer voller Hoffnungen und Humor, selbst wenn er die übelsten Verletzungen abbekommt oder feststellt, dass er gaaaaanz besoders ist. Als ob ich das so nicht schon wüsste, denn das Finale hat es echt in sich und verleiht dem Begriff ,,Showdown" eine ganz neue Bedeutung.

    Auch die anderen Figuren aus Owens Team sind fast wie eine perfekte Traumfamilie, wie z.B. die Ex-Stripperin Holly, der religiöse Trip mit den Rastalocken oder Julie (eine großartige Figur, ich verehre sie fast schon!). Natürlich gibt es menschliche/ unmenschliche böse Typen, die zu jedem Urban Fantasy-Buch dieser Art gehören. Explodierende Gehirnmasse oder Vampire, die in Napalm gegrillt werden, während Orks Heavy Metal hören und die Monsterjäger ironisch über Tolkien und Twilight-Vampire witzeln? Das findet ihr alles in ,,Die Monster, die ich rief". Es hat geradezu auf Anhieb zwischen mir und dem Buch gefunkt, Liebe auf den ersten Blick halt.

    Von der (unvorhersehbaren!) Handlung her ist ganz viel Action an der Tagesordnung, was mir sehr gut gefallen hat. Es ist nie langweilig und die Spannung wird in 95% des gesamten Buches immer aufrecht gehalten. Die restlichen 5% sind eigentlich nur die Momente, in denen ich verblüfft innehielt und erst mal kapieren musste, was für ein abgedrehter Plottwist gerade dabei ist, mir die Gehirnwindungen zu verbrennen.

    Was bleibt mir anderes übrig, als dieses Buch mit ,,Vollkommen fantastisch" zu beschreiben? Ich habe einen neuen Lieblingsautoren gefunden! Ich kann es kaum erwarten, wieder auf einen Einsatz zu gehen im nächsten Band ,,Der Club der toten Monster". Monster Hunter International, ich komme wieder!

    Von allen grandiosen Stellen hat mich folgende kurz vor der finalen Schlacht ließ mich diese am breitesten grinsen (ja, es gibt jede Menge Bezug auf Dinge aus der Fantasy-Kultur, z.B. Tolkiens Elfen und Dungeons & Dragons):
    "Mir fiel auf, dass die Orks sich die Zeit genommen hatten, ihre Masken und Helme mit weißen Handabdrücken zu verzieren. Sah gut aus. Offensichtlich liebten sie die Herr der Ringe-Filme."

    Kommentieren0
    22
    Teilen
    Annejas avatar
    Annejavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ballerfreudiges Monster-Gemetzel
    Das Waffenlexikon zur Monstervernichtung

    Es ist geschafft, mein erster Monster-Roman wurde offiziell eliminiert. Und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn dieses Buch enthält eine Vielzahl an Momenten wo nur geballert, gesprengt und abgeknallt wird. Aber zuerst mal zu den Hauptakteuren welche ich leider sehr mittelmäßig fand. Für mich konnten die Personen einfach nix außergewöhnliches darstellen. Eine schöne Frau die schießen konnte wie keine andere, ein Buchhalter der mal illegale Kämpfe bestritten hat usw.. Zwischendurch  kam der manchmal lang erhoffte AHA-Moment der dann aber auch wirklich überraschte. Nun zudem was mich wirklich störte. Waffen, Waffen und noch einmal Waffen. Jede Waffe wird im Buch genaustens beschrieben, teilweise ging es ganze Passagen nur um die Waffen der Jäger, was sehr anstrengend war. Den ich habe nun wirklich keine Ahnung davon und überflog teilweise ganze Sätze da ich mit den Begriffen darin absolut nicht klar kam. Ansonsten fand ich das Buch teils sehr amüsant und tiefgehend. Die Story wäre meinerseits bearbeitungsfähig gewesen, da sie sehr darauf pocht das der Leser eine gute Fantasie besitzt. Wäre diese allerdings hat ist herzlich eingeladen die Aufträge der MHI ( Monster Hunter International) zu verfolgen.

    Kommentieren0
    13
    Teilen
    C
    Catlady16vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Witzig und interessant
    Aktion-Liebhaber aufgepasst!!

    "Die Monster die ich rief" ist ein sehr unterhaltsames Buch. Es hat dich sofort hineingezogen und nicht mehr los gelassen bis du die letzte Seite verschlungen hast. Für mich war es ein sehr netter Zeitvertreib, aber ich hatte nicht wirklich den Drang es noch mal in die Hand zu nehmen nach dem ich fertig war. Es war eher ein einmaliges und sehr interessantes Erlebnis. Die Hauptperson, Owen ist sehr sympathisch aber gleichzeitig jemanden mit dem du dich nicht anlegen willst. Er ist kein Held, nur ein ganz normaler Typ der ein bisschen mehr Geld verdienen will. Das ganze helfen und retten von unschuldigen Menschen ist nur ein positiver Bonus. Es gab wirklich keine einzige Stelle wo man sich gelangweilt hat. Von der ersten, bis zur letzten Seite wurden die Leser, non Stop, durch gefährliche und verrückte Situationen geführt. Ich würde das Buch an alle Aktion-Liebhaber empfehlen, glaubt mir es wird euren Durst nach Kämpfe und Monstern stillen und gleichzeitig euren Wortschatz erweitern! Das ganze Buch ist vollbepackt mit Schiessereien und tödliche Situationen aber auf eine neue und einzigartige Weise.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    MosquitoDiaos avatar
    MosquitoDiaovor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Einfach klasse! Bin gespannt auf eine Fortsetzung. Klare Leseempfehlung!
    Die Monster, die ich rief...

    Larry Correia hat uns einen Schinken vorgesetzt...einen der sich gewaschen hat!

    Hach, schon allein die ersten Sätze bringen einem absolut zum lachen!
    Kann man ja leider nicht verraten, sonst verliert jeder den Spaß!

    Owen Pitt, Buchhalter, wohl nicht unbedingt der bestaussehendste...(hat schon einiges abbekommen), hasst -wie die meisten- seinen Chef. Und ouh man, ER hat defintiv jeden Grund dazu!

    Hart und schmerzhaft muss Owen erkennen, dass Vampire, Werwölfe & Co. nicht nur reine Hirngespinste sind.
    Und da er sich recht gut geschlagen hat mit seiner ersten Begegnung - er lebt ja schließlich noch irgendwie  - hat er die Möglichkeit ins große Familingeschäft mit einzusteigen.
    Schöne klassische Monsterjäger, natürlich im Ami-Style.
    Klasse geschrieben, super spannend und auch einfach lustig - genau mein Geschmack!
    Sicher nicht jedermanns Sache, aber ich kann es definitv weiterempfehlen!

    Kommentieren0
    21
    Teilen
    Ymeons avatar
    Ymeonvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Geschichte interessant, den Schreibstil fand ich nicht sehr gut, viel Action, Kampf und Waffen. War mal eine Abwechslung ^^
    Mal was anderes

    Die Geschichte fand ich ganz interessant und auch witzig, sodass ich an einigen Stellen schmunzeln musste.
    Der Schreibstil gefällt mir allerdings nicht besonders (grob hingeklatscht?)
     - Viele blutige Kämpfe reihen sich aneinander und die Spannung hat mich hier und da mitgerissen.
    Es kommen ausgefallene und viele Waffen vor, die meiner Meinung nach oft ein bisschen zu detalliert und ausgiebig in ihrer Funktion beschrieben werden, die teilweise eine ganze Buchseite in Anspruch nehmen ^^
    Es kommt natürlich auch eine Romanze vor, die ab und zu ein bisschen arg albern beschrieben wird  (die Frau wird von allen Seiten verherrlicht und ist sowieso die tollste, schönste und jeder will sie haben *grins*)

    Der Typ stolpert mehr oder weniger in alle Kämpfe hinein und schafft es irgendwie trotzdem immer ganz ohne Plan und Strategie zu siegen.

    Die unterschiedlichen Kreaturen mag ich als Fantasy-Leserin sehr und über diese hätte ich gerne auch mehr erfahren und dafür etwas weniger Waffenbeschreibungen  ;)

    Das Ende hatte meiner Meinung nach ein paar Unstimmigkeiten aber vllt muss ich es einfach nochmal lesen.

    Alles in Allem mag ich das Buch und ich hatte eine knappe Woche lang was schönes zu lesen.
    Sobald die weiterführenden Teile auf Deutsch erscheinen werde ich sie wahrscheinlich auch bestellen und lesen für den Zeitvertreib  :)

    Kommentieren0
    1
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks