Larry Niven , Jerry Pournelle Extraterrestrial - Die Ankunft

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Inhaltsangabe zu „Extraterrestrial - Die Ankunft“ von Larry Niven

Die ferne Zukunft. Die Menschheit hat den Sprung zu den Sternen gewagt und ein Imperium errichtet. Doch nie trafen sie auf außerirdisches Leben. Dies ändert sich, als die Crew um Captain Blaine einem sonderbaren Flugobjekt zu Hilfe eilt. Die Mission gelingt, doch das seltsame Wesen im Inneren der Sonde wird versehentlich bei der Aktion getötet. Da niemand die Folgen abschätzen kann, bleibt Blaine und seiner Crew keine andere Wahl, als die gefährliche Reise zum Ursprung der Kapsel zu unternehmen. Sie brechen auf in ein System, in das noch kein Mensch zuvor vorgedrungen ist. Was sie dort vorfinden, übersteigt nicht nur ihre kühnsten Träume, es könnte auch den Untergang ihrer eigenen Welt bedeuten…

Das Science-Fiction Meisterwerk „Extraterrestrial – Die Ankunft“ (engl. „The mothe in gods eye“) in neuer deutscher Übersetzung.

spannend, interessant und mit sehr sympathischen Charakteren

— annlu

Tolle Ideen, es fehlt aber an der Umsetzung.

— Ginger0303

Die Story ist ganz nett, aber das Lektorat hat bei dieser Übersetzung wohl geschlafen.... Die Fehler tummeln sich nur so.

— JustMe

Interessante Aliens

— Sabine_Hartmann

Rechtschreib- und Grammatikfehler treffen auf öde Geschichte, blasse Charaktere und ein unglaubwürdiges Setting. Nichts für mich.

— Svenjas_BookChallenges

1970 trifft 3017. Interessante Vorstellung eines Autorenteams von der Zukunft, nichts für FeministInnen.

— ClaraOswald

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    Extraterrestrial - Die Ankunft

    Galladan

    11. December 2017 um 12:54

    Extraterrestrial - Die Ankunft von Larry Niven (Autor),‎ Jerry Pournelle , erschienen im Mantikore-Verlag am 16. August 2017Als der sehr junge Captain Blaine ein Flugobjekt welches aus dem Kohlesack-Nebel, auch “Splitter im Aue Gottes” genannt kommt davor bewahrt in eine Sonne zu krachen geht die Rettung ziemlich schief. Das Alien wird zu Tode gerettet und es entsteht die Frage, ob er vor seinem Ableben eine Nachricht an seinen Heimatplaneten schicken konnte, und falls er dies machen konnte, hat er den Rettungsversuch als Angriff interpretiert und wird seine Rasse die Menschheit angreifen. Captain Blaine wird auf eine Mission geschickt um Kontakt zu der fremden Rasse aufzunehmen. Begleitet wird er von einem weiteren Raumschiff, dass einen Vernichtungsauftrag hat sollte sich die Spezies als Gefahr für die Menschheit herauskristallisieren.Ich habe diesem Buch drei Anläufe gegeben, konnte aber nie weiter kommen als etwa bis zur Mitte. Nicht nur, dass die Auflage die ich erwischt habe offensichtlich nicht Korrektur gelesen wurde, irgendwie beschränkte sich die Geschichte auf endlose Beschreibungen von langweiligen Vorgänger und dem typischen 70er Jahre Szenario: Männer fliegen ins All und suchen Aliens die die Menschheit vernichten könnten, Frauen heiraten, kochen und erziehen Kinder. Statt langatmiger Beschreibungen hätte ich gerne Diskussionen darüber verfolgt ob eine Militärische Lösung um den ersten Kontakt mit einer fremden Rasse die offensichtlich technisch sehr Fortschrittlich ist unbedingt notwendig ist.Für mich kein Buch was ich empfehlen könnte, aber sicher interessant für Leute die gerne die meist männlich besetzten SF wo Männer noch Männer gewesen sind und taten was sie tun mussten gerne lesen. Ich bin mir sicher, dass mein Vater dieses Buch mit Begeisterung gelesen hätte.

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  • Nauauflage, aber mir fehlt der Pepp

    Extraterrestrial - Die Ankunft

    Wuerfelheld

    17. November 2017 um 12:55

    Schon vor mehreren hundert Jahren hat die Menschheit den Sprung ins All gewagt und sich auf anderen erdähnlichen Planeten ausgebreitet, aber bisher ist man noch nie anderen intelligenten Wesen begegnet. Das Leben auf den anderen Planeten war allenfalls dazu in der Lage, Werkzeuge zu benutzen, aber Empfindungsfähigkeit sprach man ihnen ab. Die Erde und ihre Kolonien werden durch einen brüchigen Bund in der Gestalt eines Imperiums zusammengehalten, wie in feudalen Zeiten, bestimmen ein Herrscher und die dünne Adelsschicht die Geschichte, unterstützt durch eine starke Flotte gut bewaffneter Schiffe. Dann aber entdeckt man ein seltsames Artefakt, das aus einer Region stammt, die man auch „Den Splitter im Auge Gottes“ nennt. Man bereitet sich auf die erste Begegnung mit den Aliens vor, doch es geht schief, was nur schief gehen kann, das fremde Wesen wird tot geborgen. So beschließt man ein Schiff in die Richtung zu schicken, aus der das Alien kam, um schon bald auf die erste Zivilisation zu treffen, die ebenfalls das All erobert hat. Wird die zweite Begegnung besser laufen? MEDIADATEN …Autoren: Jerry Pournelle und Larry Niven…Übersetzung: Jan Enseling…Verlag: Mantikore Verlag…Format: broschiert…Seiten: 756…Erschienen: August 2017…ISBN: 978-3945493991…Preis:  14,95 EUR MEINE MEINUNGMan merkt dem Roman schon an, dass er aus dem Jahr 1973 stammt, denn die Strukturen des menschlichen Imperiums sind doch sehr klassisch. In allen Positionen sind Männer an der Macht, Frauen werden auf weitestgehend typische Rollenmuster als Mutter und Hausfrau festgelegt. Unter den mehr als dreißig Protagonisten ist gerade einmal eine weiblich und nimmt dabei eine sehr typische Rolle ein als Anthropologin, die die andere Kultur studiert. Die teilweise sehr archetypisch gehaltenen Figuren sind das größte Manko der Geschichte, die sich ansonsten sehr detailreich gibt, denn jeder erfüllt mehr oder weniger seine Aufgabe, besitzt weder Ecken noch Kanten und begehrt schon gar nicht auf. Um so interessanter wird da schon das Aufeinandertreffen der Kulturen geschildert, auch die Unsicherheit mit der die Menschen den Fremden gegenüber treten. Als schwierig gestaltet es sich auch, umzudenken und sich den anderen zu öffnen. So sind Missverständnisse vorprogrammiert, aber das bringt dann auch ein wenig Spannung in den ansonsten doch eher behäbigen und detailverliebten Roman, in dem in erster Linie akribisch beschrieben wird, was passiert, weniger Action zelebriert. Von der Atmosphäre her passt der Klassiker durchaus in das Genre der Military-SF, man sollte nur ein paar Abstriche machen, was Kämpfe und Schlachten angeht, denn ersterer gibt es nur sporadisch, der Rest ist irrelevant. Alles in allem lässt sich die Geschichte durchaus flüssig lesen, gerade wenn man schätzt, dass alles wirklich bis ins Kleinste erzählt wird. „Extraterrestrial – Die Ankunft“ ist vielleicht keiner der großen Klassiker, aber ein durchaus interessantes Buch über einen Erstkontakt, gerade weil dieser sehr detailreich beschrieben wird, krankt aber auch an etwas überkommenen Rollenbildern und relativ flach gehaltenen Figuren, die man schnell wieder aus den Augen verliert, wenn sie gerade nicht auftreten.

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  • Leserunde zu "Extraterrestrial - Die Ankunft" von Larry Niven

    Extraterrestrial - Die Ankunft

    Mantikoreverlag

    Liebe Leserinnen und Leser, einmal mehr möchte wir - vom Mantikore-Verlag - euch die Gelegenheit geben eines unserer Bücher kennenzulernen. Dieses Mal geht es um den spannenden Scifiroman EXTRATERRESTRIAL – DIE ANKUNFT von den Altmeistern der Scifi LARRY und JERRY POURNELLE der in kürze erscheint. Wir laden euch herzlich zu dieser Leserunde ein und spendieren 10 Bücher! Darum geht es:... Die ferne Zukunft. Die Menschheit hat den Sprung zu den Sternen gewagt und ein Imperium errichtet. Doch nie trafen sie auf außerirdisches Leben. Dies ändert sich, als die Crew um Captain Blaine einem sonderbaren Flugobjekt zu Hilfe eilt. Die Mission gelingt, doch das seltsame Wesen im Inneren der Sonde wird versehentlich bei der Aktion getötet. Da niemand die Folgen abschätzen kann, bleibt Blaine und seiner Crew keine andere Wahl, als die gefährliche Reise zum Ursprung der Kapsel zu unternehmen. Sie brechen auf in ein System, in das noch kein Mensch zuvor vorgedrungen ist. Was sie dort vorfinden, übersteigt nicht nur ihre kühnsten Träume, es könnte auch den Untergang ihrer eigenen Welt bedeuten…Das Science-Fiction Meisterwerk „Extraterrestrial – Die Ankunft“ (engl. „The mothe in gods eye“) in neuer deutscher Übersetzung.Wer an dieser Leserunde teilnehmen möchte braucht sich hier einfach nur zu bewerben. Bitte gebt auch an, wo ihr eure Rezension (möglichst zeitnah!) veröffentlichen werdet (sehr freuen wir uns auch über Rezis auf eigenen Blogs und auf Amazon). Wir freuen uns schon auf euer Feedback. Und los gehts... Viele Grüße euer Mantikore-Verlagwww.mantikore-verlag.deIhr findet uns auch auf facebook @mantikoreVerlag

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  • Wenn Dialoge die Spannung ruinieren

    Extraterrestrial - Die Ankunft

    Schugga

    28. September 2017 um 19:15

    In ferner Zukunft: Auch wenn die Menschen mittlerweile unterschiedliche Sternensysteme bewohnen, sind die Probleme immernoch die alten. Kriege, Handelsprobleme und Imperiale Versuche, das Menschenvolk auf solch großer Fläche zu einen - notfalls mittels Gewalt. Militär und Adel haben sich einen hohen Stand gesichert. Da gelangt ein Raumschiff einer fernen Galaxie zu den Menschen, an Bord ein ihnen unbekanntes Wesen - tot. Werden weitere Aliens folgen? Droht der Menschheit Gefahr aus der Ferne? Captain Roderick Blaine wird mit seinem Schiff und militärischer Begleitung zu den Aliens geschickt... Gleich vorweg sei gesagt, dass der Roman bereits 1974 von den Autoren veröffentlicht wurde. Dies macht sich entsprechend an mehreren Stellen deutlich bemerkbar, welche ich zwar nicht bewerten, jedoch erwähnen möchte: Sämtliche Raumschiffe besitzen keinerlei Trägheitskompensation! Jede Art von Beschleunigung, Rotation oder Stillstand im All macht sich somit mehr oder minder stark bemerkbar. Ein Umstand, welcher in heutiger SF-Literatur undenkbar wäre. Desweiteren ist die Rolle der Frau leider während der über 1000 Jahre auf dem Stand der 1970er hängen geblieben: Die Frau hat gut auszusehen, wird hoffentlich bald heiraten und beruflich, sofern sie denn arbeitet, kaum ernst genommen. Ein Umstand, welcher leider stellenweise etwas nervt. Die Aliens selbst sind sehr gut erdacht und entsprechen keinerlei 08/15-Aliens. Sie sind komplett anders als die Menschen, so dass sich schnell Fragen der Annäherung, des Vertrauens und eines eventuellen Handels stellen. Dieser Fragen und Probleme haben sich die Autoren ausgiebig angenommen und die Protagonisten hierüber diskutieren lassen. Und hierin liegt meine Kritik an dem Roman: Selbst die beste SF-Idee wird langweilig, wenn die Protagonisten seitenweise nur diskutieren und grübeln statt etwas zu erleben. Die Kapitel mit den Aliens oder in deren Galaxie, in etwa in der Mitte des Romans, sind spannend zu lesen, da viel geschieht und man darauf brennt, Neues über die "Splitterer" genannten Aliens zu erfahren. Doch drumherum verliert sich der Roman leider viel zu sehr in Dialogen. Zudem blieb die Rolle des Captains weit hinter der üblicher Raumschiff-Captains anderer SF-Stories zurück: An der Action nahm er gar nicht teil, dafür an den unendlich scheinenden Diskussionen über Politik und Wirtschaft. Eine wunderbare Idee mit sehr viel Potential, welche die Herren Niven und Pournelle leider deutlich zu dialoglastig umgesetzt haben.

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  • Die Menschheit trifft zum ersten Mal auf Außerirdische

    Extraterrestrial - Die Ankunft

    annlu

    27. September 2017 um 20:11

    „Sie könnten eine bessere Wahl sein, als ich dachte.“ „Wahl für was, Sir?“ „Ist das nicht ziemlich offensichtlich, Captain? Sie fliegen die MacArthur zum Splitter!“ Im Jahr 3017 hat die Menschheit nicht nur mehrere interstellare Kolonien gegründet, sondern auch einige Imperien und Kriege hinter sich. Bei all ihren Errungenschaften im All, sind sie bisher aber noch nie ähnlich intelligenten Wesen begegnet. Als eine Sonde auf außerirdisches Leben hindeutet, wird diese abgefangen, das Wesen in ihr aber dabei getötet. Captain Rob Blaine wird mit der Mission betraut, den Ursprung der Sonde zu suchen. So macht er sich auf, in unbekanntes Terrain. Der Geschichte ist eine Zeitleiste mit einem kurzen Überblick über die Ereignisse bis ins Jahr 3016 vorangestellt. Obwohl die Menschheit bis dahin viel erreicht hat, konnte ich mir dieses Datum einfach nicht vorstellen. Viele der besonderen technischen Errungenschaften – besonders die Raumschiffe – aber auch einige der physikalischen Eigenschaften des Universums werden ausführlich beschrieben. Dennoch konnte ich mir nicht vorstellen, dass in so langer Zeit nur so kleine Fortschritte stattfinden. Auch wenn ich das Ersterscheinungsdatum des Buches (das Jahr 1974) kenne und ich auf Grund von diesem über manche Voraussagen der Zukunft überrascht war, stolperte ich immer wieder über Kleinigkeiten. So wurde Papier verwendet, oder tragbare Computer ebenso wie Projektoren bei denen ich mir einfach nicht vorstellen konnte, dass diese in tausend Jahren nicht schon längst überholt worden sind (ganz abgesehen von der Ressourcenfrage in Bezug auf das Papier). Um die Geschichte zu genießen musste ich mich daher immer wieder zwingen, die Jahreszahlen zu verdrängen. Das gelang mir bei den technischen Dingen nicht immer (deren Beschreibung doch einen recht großen Part einnahmen), bei den Interaktionen der Menschen umso mehr. Zwar überraschte mich auch die Gesellschaft mit ihren Monarchen, den Adeligen und der Marine, die Handlung rund um den Captain fand ich aber doch interessant und passend. Spätestens ab dem ersten Aufeinandertreffen mit den Außerirdischen – den Splitterern – wurde die Geschichte so richtig interessant. Die Splitterer gaben sogar selbst Einblicke in ihre Ansichten, wenn sie auch lange ihre Motivationen verschwiegen. Der Eindruck den die Splitterer von den Menschen gewinnen ist ungewollt witzig, sehen sie doch viele der Eigenschaften und Handlungen dieser als unlogisch an. Mit fortlaufender Geschichte wuchsen mir auch die einzelnen Charakteren immer mehr ans Herz, sodass ich die Erzählung umso interessanter fand. Zum Schluss nahm die Geschichte noch eine spannende Wendung. Fazit: Science Fiction der eine Zukunft der Menschheit zeigt, die überraschend spät auf Außerirdische trifft und mit dieser Situation erst einmal umzugehen lernen muss – spannend, interessant und mit sehr sympathischen Charakteren.

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  • Rezension zu "Die Ankunft"

    Extraterrestrial - Die Ankunft

    Zsadista

    19. September 2017 um 14:36

    Die Erde im Jahr 3017. Die Menschheit ist durch Kriege zerrüttet. Das Militär steht an erster Stelle. So wurden auch langsam Planeten im der Galaxie besiedelt und ein Imperium errichtet. Es bleibt auch nicht aus, dass die Menschheit auf außerirdisches Leben trifft. Das unbekannte Flugobjekt kann geborgen werden, jedoch stirbt das seltsame Wesen. Man macht sich auf um Kontakt mit den Außerirdischen aufzunehmen. Diese sind tatsächlich trotz allem freundlich gesinnt. Das Volk nennt sich Splitterer mit einer Sprache, die an Vogelgezwitscher erinnert. Doch sind die Splitterer wirklich freundlich gesinnt oder haben sie es auf die Welten der Menschen abgesehen?„Die Ankunft“ ist ein Science Fiction Roman aus der Feder der Autoren Larry Niven und Jerry Pournelle. Gleich zu Anfang muss ich sagen, das vorliegende Werk ist kein neues Werk. Der Roman wurde bereits 1974 geschrieben und nun neu aufgelegt. Daher muss man das Buch als klassisches Werk sehen und auch beurteilen. Natürlich ist der Inhalt ganz anders aufgebaut als in heutigen neuen Science Fiction Romanen. So ist es hier kaum verwunderlich, dass Frauen nicht gerade von großer Intelligenz, Wissensdurst oder beruflichem Aufstieg geprägt sind. Für die Autoren gab es zwar in Sachen Technik einen immensen Sprung in die Zukunft, jedoch war ihnen nicht vorstellbar, dass Frauen mehr Interessen haben könnten, als Kinder, Küche und dem Mann zu dienen. Wenn man sich die alten Filme ansieht, ist es da allerdings auch nicht anders. Da sind Frauen meistens auch nur schönes Beiwerk, das für alles zu dumm ist und ständig vor irgendetwas gerettet werden muss. Um dann am Ende schmachtend in den Armen des Helden zu liegen. Nicht gerade schön zu lesen, aber immerhin ist das Werk gut 43 Jahre alt. Der Roman ist halt ein männergeprägtes und -dominierendes Epos.Für das Buch selbst hatte ich etwas Zeit gebraucht, um es zu lesen. Es ist mit seinen fast 760 Seiten ein ziemlich dickes und schweres Buch. Die vielen verschiedenen Figuren machten mir am Anfang auch zu schaffen. Bis ich alle drauf hatte, wohin ich sie stecken musste, musste ich ab und zu einen Abschnitt noch einmal lesen. Den Part der Außerirdischen fand ich jetzt dann wieder sehr gelungen. Die Splitterer haben mir wirklich gut gefallen. Die Geschichte an sich lässt sich gut lesen. Die Kapitel sind stellenweise auch recht kurz, dass man auch immer wieder gut Lesepausen einlegen kann. Das Cover finde ich hier wirklich richtig gut gestaltet. Einfach, aber für mich ein richtiger Hingucker. Mehr hätte es wirklich nicht sein dürfen. Man fragt sich als erstes, ist das Zeichen ein Zeichen von Außerirdischen? Und dann dieser gleißende Punkt bei dem „DIE“, genial. Für Fans von Klassikern kann ich das Buch durchaus empfehlen. Nur sollte man sich vorher im Klaren sein, ob man den Titel als altes Original nicht schon in seinem Regal stehen hat, sonst könnte der Kauf unangenehme Überraschungen parat haben.

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  • "Extraterrestrial - Die Ankunft" von Larry Niven , Jerry Pournelle

    Extraterrestrial - Die Ankunft

    Ginger0303

    18. September 2017 um 18:14

    Inhalt: Die ferne Zukunft. Die Menschheit hat den Sprung zu den Sternen gewagt und ein Imperium errichtet. Doch nie trafen sie auf außerirdisches Leben. Dies ändert sich, als die Crew um Captain Blaine einem sonderbaren Flugobjekt zu Hilfe eilt. Die Mission gelingt, doch das seltsame Wesen im Inneren der Sonde wird versehentlich bei der Aktion getötet. Da niemand die Folgen abschätzen kann, bleibt Blaine und seiner Crew keine andere Wahl, als die gefährliche Reise zum Ursprung der Kapsel zu unternehmen. Sie brechen auf in ein System, in das noch kein Mensch zuvor vorgedrungen ist. Was sie dort vorfinden, übersteigt nicht nur ihre kühnsten Träume, es könnte auch den Untergang ihrer eigenen Welt bedeuten… Das Science-Fiction Meisterwerk „Extraterrestrial – Die Ankunft“ (engl. „The mothe in gods eye“) in neuer deutscher Übersetzung.Meine Meinung: Von Anfang an konnte das Buch mich leider nicht richtig überzeugen. Vor allem am Anfang war alles etwas verwirrend, es gab so viele Charaktere die ich oft verwechselte. Das Problem war auch das die Charaktere nicht näher beschrieben wurden. Die Idee an sich finde ich toll. Ich hatte sogar große Hoffnungen, dass es am Ende besser werden würde. Doch da wurde ich leider wieder enttäuscht. Fazit: Tolle Ideen, es fehlt aber an der Umsetzung.

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  • Lest das Original?

    Extraterrestrial - Die Ankunft

    JustMe

    17. September 2017 um 09:58

    Was mich an diesem Buch am meisten gestört hat, ist dass sich Grammatik und Rechtschreibfehler so sehr häufen, dass man sich fragt, ob auch nur ein einziger Lektor darüber geguckt hat. Teilweise musste man raten, was denn nun gemeint sein könnte oder wie wohl der Englische Original Text hieß. Das macht einem das Lesevergnügen gleich von Anfang an schwer.Dazu kommen Anfangs ziemlich viele neue Namen, die trots Personenverzeichnis nicht ganz so leicht auseinander zu halten waren. Im Laufe der Geschichte kristallisiert sich dann eine Gruppe heraus, die immer wieder vorkommt. Aber auch dort musste ich oft wieder überlegen, wer dass denn nun war, wenn die Person eine Weile nicht aufgetreten war. Es ist den Autoren also nicht gelungen die Personen so sehr auszufleischen, dass ich sie sofort wiedererkenne. Einer der außerirdischen soll einen der Menschen so gut nachmachen können, dass die Besatzung den Unterschied nicht erkennt, obwohl der Außerirdische anders aussieht. Den Fakt habe ich zwar verstanden, aber bei mir ist nicht angekommen wie er das macht bzw. was gerade diesen Menschen von anderen Menschen unterscheidet.Die Geschichte stammt aus den siebzigern und auch wenn sie in der Zukunft spielt, haben Frauen dort in den Kampf- und Entdeckungsschiffen eigentlich nichts verloren. Nur eine Frau schafft es in dem Haufen Männer dort mitzumischen.Für dieses Buch kann ich keine Leseempfehlung geben. Ich bin maßlos enttäuscht, vorallem auch vom Verlag. Ich hatte noch nichts Mantikore gelesen und war wirklich gespannt und hatte mich auf ein gutes Buch gefreut, aber jetzt werde ich wohl nicht aktiv nach weiteren Büchern aus dem Hause gucken. Denn das Lektorat war nicht nur nicht überzeugend, es war einfach schlecht!Wer Lust auf die Geschichte hat und auch nicht immer Frauenpower und ausgefleischte Charaktere, sondern ungewöhnliche Außerirdische und neue Welten sucht. Der kann es ja mal mit dem Original versuchen.Danke für die kostenlose zur Verfügungsstellung eines Rezensionsexemplares.

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  • Absolut enttäuschend

    Extraterrestrial - Die Ankunft

    CrossingJordan

    12. September 2017 um 21:43

    Dieses Buch versprach eine so großartige und spannende Handlung, stellte sich aber schon bald als absolute Enttäuschung heraus. Nichts wirkte wirklich greifbar, weder Charaktere (die ich im Übrigen bis zuletzt nicht wirklich voneinander unterscheiden konnte), noch die Aliens oder ihre Welt, vieles wirkte sehr konstruiert und ganz plötzlich herbei geführt. Auch nach einem Spannungsbogen suchte ich vergeblich, die wenigen interessanten Ansätze wurden schnell durch langweilige und/oder unnötige Ausschweifungen zunichte gemacht.Zusätzlich extrem erschwert wurde mir das Lesen durch das absolut katastrophalste Lektorat, das mir jemals untergekommen ist. Kaum eine Seite kam ohne einen Fehler aus, seien es Wortdreher, Grammatik- und Rechtschreibfehler oder Satzzeichenfehler - alles war dabei. Das wirkte nicht nur sehr gehetzt, sondern auch äußerst unprofessionell, vor allem wenn man bedenkt, dass es sich hierbei um eine neu übersetzte Auflage handelt.Zu "Extraterrestrial" fällt mir leider nur ein Wort ein: enttäuschend. Selten habe ich ein so langwieriges und uninteressantes Buch gelesen, bei dem ich mich quasi zwingen musste, weiterzulesen und das sogar drohte, mich in eine Leseflaute zu stürzen. Wirklich schade, dass mir die Umsetzung der genialen Idee dieses SciFi-Klassikers absolut nicht zusagen konnte.

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  • Altehrwürdig

    Extraterrestrial - Die Ankunft

    Sabine_Hartmann

    12. September 2017 um 12:49

    Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich anfing, mich zu erinnern – die frühere Ausgabe des Buches hieß „Splitter im Auge Gottes“ – und das hatte ich bereits gelesen, vor vielen Jahren. Es dämmerte mir jedoch recht schnell. Schließlich ist solch ein dickes Buch (rund 600 Seiten) schon ein besonderes Angehen. Es beginnt düster, viele Kriege, Raumschlachten und eine zerstrittene Menschheit. Dann entsteht der Kontakt zu den „Splitterern“, einer fremden Rasse, die allerdings aufgeschlossen und wohlgesonnen scheint. Eine Chance für die Menschen? Die Splitterer-Abschnitte sind mit Abstand die spannendsten im ganzen Buch. Bei der Technik und den Lebensbedingungen der menschlichen Hauptfiguren merkt man das Alter des Bandes (Entstehung Anfang der 70er Jahre) deutlich. Da haben wir mit unserer echten Technologie (Smartphones z.B.) die Fantasie der damaligen Autoren schon jetzt weit hinter uns gelassen – und das Buch ist im Jahr 3017 angesiedelt. Insgesamt habe ich das Buch gern gelesen, ob es sich für jüngere Sci-Fi-Leser eignet, wage ich nicht zu beurteilen. Mag sein, dass es Leute gibt, denen gerade die frühe Science Fiction gefällt.

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  • Interessante Außerirdische, aber der Rest war eher durchschnittlich

    Extraterrestrial - Die Ankunft

    Brunhildi

    11. September 2017 um 11:48

    Meine Meinung:Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es vermittelt direkt einen futuristischen Eindruck, so dass man auf den ersten Blick sieht, dass es sich hierbei um Science Fiction handelt. Der Schriftzug passt zudem perfekt.Bevor ich auf den Inhalt eingehe, möchte ich noch einmal erwähnen, dass das Buch erst jetzt übersetzt wurde. Das Original stammt aus dem Jahre 1974, was sich auch im Inhalt bemerkbar macht.Der Schreibstil der beiden Autoren ist flüssig und gut zu lesen. Hin und wieder war er so bildgewaltig, dass sich automatisch Bilder vor mein inneres Auge geschoben haben. Allerdings merkt man auch manchmal anhand der Wortwahl, dass das Buch schon im Jahr 1974 geschrieben wurde.Die Charaktere konnten mich leider zum großen Teil nicht überzeugen. Es gibt sehr viele und bis zum Ende hatte ich manchmal Schwierigkeiten, einige zuzuordnen. Ihnen fehlt es an Eigenarten, viele blieben bis zum Ende blass. Zu Beginn des Buches gibt es eine Übersicht der Namen und ihren Positionen.Nun zur Handlung, denn diese war teilweise wirklich gut. Die ganze Geschichte spielt im Jahre 3017. Noch vor dem Prolog gibt es eine Chronologie, die die geschichtlichen Ereignisse bis zu diesem Jahre auflistet. Leider gibt es zu einigen Ereignissen im Buch keine Erklärung, so dass mir der Einstieg recht schwer gefallen ist. Die beiden Autoren haben viele fachliche Begriffe und Abschnitte eingebaut, die ich nur schwer verstanden habe. Der Kontakt mit den Außerirdischen und dessen Beschreibung hat mir hingegen richtig gut gefallen. Auch haben die beiden immer wieder kurze Abschnitte aus der Sicht und den Gedanken der Außerirdischen eingebaut, so dass man immer ein wenig mehr wusste, als die Charaktere. Dies hat dem Ganzen noch ein wenig Spannung und Leben eingehaucht. Es gibt in diesem Buch spannende, aber auch zähere Momente voller Politik und Gespräche, so dass ich nur eine durchschnittliche, aber gute Bewertung geben möchte. Man muss auf jeden Fall berücksichtigen und sich bewusst machen, dass dieses Buch schon vor mehreren Jahren geschrieben wurde.Fazit:"Extraterrestrial" ist in meinen Augen ein älteres, durchschnittliches Buch, welches mich nicht ganz überzeugen konnte. Den Charakteren hat es leider an Eigenarten und Tiefe gefehlt. Die Handlung war hin und wieder spannend, aber es gab auch längere zähe Stellen.3/5 Punkte(Gut!)Vielen Dank an den Mantikore-Verlag zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares zur Teilnahme an der Leserunde auf Lovelybooks.

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  • Zukunft ist Vergangenheit.

    Extraterrestrial - Die Ankunft

    ClaraOswald

    10. September 2017 um 21:39

    Die ferne Zukunft. Die Menschheit hat den Sprung zu den Sternen gewagt und ein Imperium errichtet. Doch nie trafen sie auf außerirdisches Leben. Dies ändert sich, als die Crew um Captain Blaine einem sonderbaren Flugobjekt zu Hilfe eilt. Die Mission gelingt, doch das seltsame Wesen im Inneren der Sonde wird versehentlich bei der Aktion getötet. Da niemand die Folgen abschätzen kann, bleibt Blaine und seiner Crew keine andere Wahl, als die gefährliche Reise zum Ursprung der Kapsel zu unternehmen. Sie brechen auf in ein System, in das noch kein Mensch zuvor vorgedrungen ist. Was sie dort vorfinden, übersteigt nicht nur ihre kühnsten Träume, es könnte auch den Untergang ihrer eigenen Welt bedeuten. [Klappentext]Dieses Buch wurde 1974 zum ersten Mal veröffentlicht und wurde nun neu übersetzt. Die Geschichte spielt im Jahr 3017.Gereizt hatte mich die Beantwortung der Frage, wie sich Autoren in den 70er Jahren die Zukunft vorstellen – die Zukunft, die jetzt bereits eingetroffen ist und was danach kommt.Und das ist teilweise wirklich amüsant – Taschencomputer haben die Menschen im Jahr 3017, wie sollte man auch in den 70ern wissen, was Smartphones sind oder Kontaktlinsen mit Zugriff aufs ‚Internet‘. Und großartig – die Aliens, hier sind es die Splitterer, sind nicht feindselig und es folgt auch keine Welrtraumschlacht. Sie sind neugierig und aufgeschlossen den Menschen gegenüber. Sie haben ihre eigene, ganz andere, Geschichte und Evolution. Die Autoren haben ihnen ein eigenes Aussehen gegeben, eine eigene Sprache (die Vogelgezwitscher ähnelt), eine große Intelligenz (sie lernen sehr schnell die Sprache der Menschen um sich mit ihnen zu verständigen). Das fand ich sehr faszinierend und das war der Teil des Buches, der mir sehr gut gefallen hat. Damit Lesende die Außerirdischen besser verstehen, gab es immer wieder Absätze, die aus der Sicht eines Splitterers geschrieben wurden. Das waren für mich die spannendsten Seiten, damit haben sich die Autoren die größte Mühe gegeben. Leider wurde der Planet Splitter nicht ausreichend beschrieben, Lesende müssen/sollen sich eine eigene Welt vorstellen. Da hätte ich gerne detailliertere Informationen bekommen.Und anstrengend – die Marine ist auf Weltraummission, mit all ihren steifen Regeln und Bezeichnungen von 1970, da hat sich nichts geändert. Außerdem gibt es nur Männer an Bord der Schiffe.Damit komme ich auch gleich zum nächsten Punkt. Wirklich erstaunlich fand ich, dass sich die beiden Autoren neue Welten, die Raumschiffe, Außerirdische Lebensformen etc – aber nicht, dass Frauen absolut gleichberechtigt sein könnten. Nicht weiterhin ausschließlich für den Haushalt und die Kinder zuständig sein könnten, und auch noch andere Interessen haben könnten als Ehe und Kochen.Das war wirklich sehr schade, wenn man einen Zukunftsroman schreibt, dann finde ich, sollte man auch die Entwicklung der Gesellschaft beachten.Die Menschen sind wissenschaftlich und technisch schon gut entwickelt, aber geistig scheinbar noch sehr zurückgeblieben. Auch spielt die Religion noch eine größere Rolle als sie es heute tut, doch diese kann durch verschiedene Faktoren immer wieder Bestand haben. Allerdings wirkten die Glaubensrichtungen in diesem Buch eher merkwürdig.Überhaupt gab es so viele Charaktere mit verschiedenen Funktionen, dass es mir schwerfiel sie auseinanderzuhalten. Die Handlung an sich war für mich auch nicht unbedingt nachvollziehbar. Spannend war das Buch nur auf wenigen Seiten, meistens zogen sich die Geschehnisse sehr in die Länge. Dieses Buch ist wenig spannend und zeigt eine fürchterliche Vorstellung von der menschlichen Gesellschaft, allerdings gibt eine tolle Beschreibung von Außerirdischem Leben und eine interessante Idee wie der erste Kontakt ablaufen könnte.Der Klappentext hat mir gefallen und mich wirklich neugierig gemacht. Doch ich wurde enttäuscht, dieses Buch hat mich schlussendlich mehr entrüstet als entzückt.In der ersten Auflage gibt es noch viele Fehler, doch der Verlag hat versprochen daran zu arbeiten und die zweite Auflage sollte dann hoffentlich keine mehr enthalten.

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  • Von vorne bis hinten einfach gar nichts für mich

    Extraterrestrial - Die Ankunft

    Svenjas_BookChallenges

    07. September 2017 um 18:51

    Bei Extraterrestrial - Die Ankunft handelt es sich um die Neuübersetzung des Science Fiction Klassikers The Mothe in Gods Eye von Larry Niven und Jerry Pournelle, der bereits 1974 erschien. Der Mantikore Verlag hat dem Roman einen modernen Titel und ein neues Gewand gegeben, allerdings kann beides nicht über den recht angestaubten Inhalt hinwegtäuschen. Sicher war mir von Anfang an klar, dass ein in den 70er Jahren geschriebener Science Fiction Roman sich signifikant von modernen Werken des Genres unterscheidet (erlebt habe ich das ja zum Beispiel auch bei Das Erbe der Sterne von James P. Hogan, das mir sehr gut gefallen hat). Aber: Bei Extraterrestrial lassen bereits die veralteten und oftmals militärisch geprägten Begriffe (etwa "Fähnrich"), der enorme religiöse Hintergrund und die monarchische Herrscherstruktur vermuten, dass hier eine Generalüberholung dringend nötig gewesen wäre, damit der Roman im 21. Jahrhundert überhaupt ernst genommen werden kann.Über den teilweise sehr sperrigen (wenn auch überwiegend flüssigen) Schreibstil sowie die unglaubwürdige Gesellschaftsstruktur (dazu weiter unten mehr) bin ich ebenso gestolpert wie über die Unmengen an Rechtschreib-, Grammatik- und Logikfehler, die sich wie ein roter Faden durch den Roman ziehen. Traurigerweise der einzige rote Faden, den ich entdecken konnte. Ungelogen und ohne zu übertreiben: Auf jeder (!) einzelnen Seite fanden sich gleich mehrere wirklich böse Fehler, darunter so lapidare wie "dass/das", Fehler bezüglich der Groß- und Kleinschreibung und falsche Konjugationen. Teilweise musste ich einen Satz mehrmals lesen, um ihn inhaltlich überhaupt zu verstehen. So etwas ist mir bisher noch nie untergekommen und es darf in einem lektorierten Buch einfach nicht passieren, auch dann nicht, wenn dieses Buch in einem verhältnismäßig kleinen Verlag erschienen ist.Nun zum Inhaltlichen: Der Klappentext lässt Großes vermuten und wenn man die ersten paar hundert Seiten mit unzähligen Charakteren und Diplomatie im Weltraum hinter sich gebracht hat, wird es auch tatsächlich erst einmal ziemlich spannend. Positiv überrascht war ich von der Darstellung der Außerirdischen, die rein gar nichts mit den fiesen grünen Männchen gemein haben, die man aus so vielen Büchern und Filmen kennt. Die Autoren haben sich bei der Beschreibung der Aliens wirklich große Mühe gegeben, sie mit außergewöhnlichen physiognomischen Eigenheiten, einer faszinierenden Kultur und einer in Bezug auf manche Dinge recht fortschrittlichen Gesellschaft ausgestattet. Ich fand es bemerkenswert, dass die Aliens in Bezug auf so einiges wesentlich weiterentwickelter waren als die Menschen in Nivens und Pournelles Roman.Und damit wäre ich auch schon an dem Punkt, der mir am meisten missfallen hat. Die Menschheit ist in Extraterrestrial schmerzhaft rückständig dargestellt. Auf der einen Seite stehen die Raumfahrt und die Besiedlung verschiedenster Planeten. Auf der anderen die monarchische Regierungsform des Imperiums, eine schon jetzt mehr als veraltete Gesellschaftsstruktur, eine fehlende Emanzipation der Frau, eine religiöse Ausrichtung, die ich so nicht nachvollziehen konnte, und und und. Und das 1000 Jahre in der Zukunft. Ach du Schreck, da kippt man als Leser im 21. Jahrhunderts beinahe vom Stuhl. Für mich war das einfach dermaßen absurd und hatte nichts gemein mit anderen Romanen, Serien und Filmen des Genres aus der Zeit. Kaum etwas vom Entdeckungsdrang in "Star Trek", keine Weltraumschlacht wie in "Star Wars"...nichts. Vermutlich haben sich die Autoren große Mühe gegeben, eine eigene, von allen möglichen Vorlagen unabhängige Welt zu erschaffen und sind meiner Meinung nach grandios daran gescheitert.Ich muss leider ganz ehrlich sagen, dass ich kaum etwas (bis auf die Aliens, kurioser Weise) in Extraterrestrial ernst nehmen kann. Da wäre etwa Sally, die einzige Frau an Bord der MacArthur, die von ihren männlichen Kollegen nicht mal im Ansatz wertgeschätzt wird. Die schon davon redet, irgendwann heiraten und am Herd enden zu müssen, weil das nun mal so ist. Die sich mit den Köchen unterhält, weil ihr das weibliche Schwatzen an Bord fehlt... Und mir fehlen angesichts dessen die Worte. Einerseits könnte man vermuten, die Autoren hätten die Menschheit absichtlich derart rückständig in gesellschaftlichen Belangen dargestellt, denn die Aliens zeigen im Gegensatz dazu eine wesentlich fortschrittlichere, ausschließlich von Frauen geführte Gesellschaftsstruktur. In dem Fall würde Extraterrestrial implizit Gesellschaftskritik üben... Andererseits wirkt dieses Konstrukt 1000 Jahre in der Zukunft schlicht und ergreifend zu unglaubwürdig. Ich kann mich nur wiederholen: Ernst nehmen kann ich es nicht.Schwer getan habe ich mich generell mit der zukünftigen Welt in Extraterrestrial. Man bekommt zwar einen kurzen Abriss zur Geschichte des Imperiums geliefert, all die fremden Welten auf den Planeten und auch der Planet der Splitterer (die Außerirdischen) blieben für mich allerdings ungreifbar und vage. Das Ganze ist einfach wenig anschaulich dargestellt und vermutlich hätte hier zumindest eine Karte, wie man sie in vielen Fantasy Büchern findet, geholfen. Schade, denn grundsätzlich haben mich die Idee vom Imperium und all die besiedelten Planeten, nicht zuletzt natürlich die Welt der Splitterer sehr fasziniert. Ähnlich ging es mir auch mit den Charakteren, die so wenig Individualität besitzen, dass sie zu einem trüben Einheitsbrei verschwimmen und man sie bald nicht mehr auseinanderhalten kann.Abschließend noch ein paar Worte zur Handlung: Von der Grundidee her - grandios. Die Umsetzung - katastrophal. An vielen Stellen zog sich das Geschehen in die Länge wie Kaugummi und dann plötzlich passierte alles Schlag auf Schlag und ohne Luft zu holen. Bevor die Handlung in die nächste langatmige Phase überging. Das Tempo stimmte durchgängig einfach überhaupt nicht. Auch ein erkennbarer roter Faden fehlte, vielversprechende Handlungsstränge verliefen im Sand. Stattdessen diplomatisches Geschwafel über mehrere Hundert Seiten. Nein, auch die Handlung konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen.Mein Fazit:Leider kann ich die Dinge, die mir an Extraterrestrial gefallen haben, an einer Hand abzählen: Die faszinierend dargestellten Außerirdischen mit allem Drumherum, die Grundidee vom menschlichen Imperium, der anfängliche Konflikt mit den Aliens. Davon abgesehen stimmte für mich bei diesem Science Fiction Roman überhaupt nichts. Von der handwerklich katastrophalen Neuübersetzung über eine wirre, völlig unstrukturierte Handlung und ein vollkommen veraltetes Gesellschaftsbild bis hin zu lieblos und blass gezeichneten Charakteren. Für mich war Extraterrestrial leider eine große Enttäuschung. Ich denke aber auch, dass der Roman einfach nicht mehr in die heutige Zeit passt. Er ist bei Weitem nicht so genial wie andere Klassiker (in der Rezension habe ich einige genannt) und vermutlich deshalb in der Versenkung verschwunden.

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