Extraterrestrial - Die Ankunft

von Larry Niven und Jerry Pournelle
2,8 Sterne bei12 Bewertungen
Extraterrestrial - Die Ankunft
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Positiv (2):
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spannend, interessant und mit sehr sympathischen Charakteren

Kritisch (6):
Ginger0303s avatar

Tolle Ideen, es fehlt aber an der Umsetzung.

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Inhaltsangabe zu "Extraterrestrial - Die Ankunft"

Die ferne Zukunft. Die Menschheit hat den Sprung zu den Sternen gewagt und ein Imperium errichtet. Doch nie trafen sie auf außerirdisches Leben. Dies ändert sich, als die Crew um Captain Blaine einem sonderbaren Flugobjekt zu Hilfe eilt. Die Mission gelingt, doch das seltsame Wesen im Inneren der Sonde wird versehentlich bei der Aktion getötet. Da niemand die Folgen abschätzen kann, bleibt Blaine und seiner Crew keine andere Wahl, als die gefährliche Reise zum Ursprung der Kapsel zu unternehmen. Sie brechen auf in ein System, in das noch kein Mensch zuvor vorgedrungen ist. Was sie dort vorfinden, übersteigt nicht nur ihre kühnsten Träume, es könnte auch den Untergang ihrer eigenen Welt bedeuten…

Das Science-Fiction Meisterwerk „Extraterrestrial – Die Ankunft“ (engl. „The mothe in gods eye“) in neuer deutscher Übersetzung.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783945493991
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:600 Seiten
Verlag:Mantikore-Verlag
Erscheinungsdatum:16.08.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Galladans avatar
    Galladanvor 10 Monaten
    Konnte mich absolute nicht überzeugen

    Extraterrestrial - Die Ankunft von Larry Niven (Autor),‎ Jerry Pournelle , erschienen im Mantikore-Verlag am 16. August 2017

    Als der sehr junge Captain Blaine ein Flugobjekt welches aus dem Kohlesack-Nebel, auch “Splitter im Aue Gottes” genannt kommt davor bewahrt in eine Sonne zu krachen geht die Rettung ziemlich schief. Das Alien wird zu Tode gerettet und es entsteht die Frage, ob er vor seinem Ableben eine Nachricht an seinen Heimatplaneten schicken konnte, und falls er dies machen konnte, hat er den Rettungsversuch als Angriff interpretiert und wird seine Rasse die Menschheit angreifen. Captain Blaine wird auf eine Mission geschickt um Kontakt zu der fremden Rasse aufzunehmen. Begleitet wird er von einem weiteren Raumschiff, dass einen Vernichtungsauftrag hat sollte sich die Spezies als Gefahr für die Menschheit herauskristallisieren.

    Ich habe diesem Buch drei Anläufe gegeben, konnte aber nie weiter kommen als etwa bis zur Mitte. Nicht nur, dass die Auflage die ich erwischt habe offensichtlich nicht Korrektur gelesen wurde, irgendwie beschränkte sich die Geschichte auf endlose Beschreibungen von langweiligen Vorgänger und dem typischen 70er Jahre Szenario: Männer fliegen ins All und suchen Aliens die die Menschheit vernichten könnten, Frauen heiraten, kochen und erziehen Kinder. Statt langatmiger Beschreibungen hätte ich gerne Diskussionen darüber verfolgt ob eine Militärische Lösung um den ersten Kontakt mit einer fremden Rasse die offensichtlich technisch sehr Fortschrittlich ist unbedingt notwendig ist.

    Für mich kein Buch was ich empfehlen könnte, aber sicher interessant für Leute die gerne die meist männlich besetzten SF wo Männer noch Männer gewesen sind und taten was sie tun mussten gerne lesen. Ich bin mir sicher, dass mein Vater dieses Buch mit Begeisterung gelesen hätte.

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    Wuerfelhelds avatar
    Wuerfelheldvor einem Jahr
    Nauauflage, aber mir fehlt der Pepp

    Schon vor mehreren hundert Jahren hat die Menschheit den Sprung ins All gewagt und sich auf anderen erdähnlichen Planeten ausgebreitet, aber bisher ist man noch nie anderen intelligenten Wesen begegnet. Das Leben auf den anderen Planeten war allenfalls dazu in der Lage, Werkzeuge zu benutzen, aber Empfindungsfähigkeit sprach man ihnen ab.

    Die Erde und ihre Kolonien werden durch einen brüchigen Bund in der Gestalt eines Imperiums zusammengehalten, wie in feudalen Zeiten, bestimmen ein Herrscher und die dünne Adelsschicht die Geschichte, unterstützt durch eine starke Flotte gut bewaffneter Schiffe.

    Dann aber entdeckt man ein seltsames Artefakt, das aus einer Region stammt, die man auch „Den Splitter im Auge Gottes“ nennt. Man bereitet sich auf die erste Begegnung mit den Aliens vor, doch es geht schief, was nur schief gehen kann, das fremde Wesen wird tot geborgen.

    So beschließt man ein Schiff in die Richtung zu schicken, aus der das Alien kam, um schon bald auf die erste Zivilisation zu treffen, die ebenfalls das All erobert hat. Wird die zweite Begegnung besser laufen?

    MEDIADATEN

    …Autoren: Jerry Pournelle und Larry Niven
    …Übersetzung: Jan Enseling
    …Verlag: Mantikore Verlag
    …Format: broschiert
    …Seiten: 756
    …Erschienen: August 2017
    …ISBN: 978-3945493991
    …Preis:  14,95 EUR

    MEINE MEINUNG
    Man merkt dem Roman schon an, dass er aus dem Jahr 1973 stammt, denn die Strukturen des menschlichen Imperiums sind doch sehr klassisch. In allen Positionen sind Männer an der Macht, Frauen werden auf weitestgehend typische Rollenmuster als Mutter und Hausfrau festgelegt. Unter den mehr als dreißig Protagonisten ist gerade einmal eine weiblich und nimmt dabei eine sehr typische Rolle ein als Anthropologin, die die andere Kultur studiert.

    Die teilweise sehr archetypisch gehaltenen Figuren sind das größte Manko der Geschichte, die sich ansonsten sehr detailreich gibt, denn jeder erfüllt mehr oder weniger seine Aufgabe, besitzt weder Ecken noch Kanten und begehrt schon gar nicht auf.

    Um so interessanter wird da schon das Aufeinandertreffen der Kulturen geschildert, auch die Unsicherheit mit der die Menschen den Fremden gegenüber treten. Als schwierig gestaltet es sich auch, umzudenken und sich den anderen zu öffnen.

    So sind Missverständnisse vorprogrammiert, aber das bringt dann auch ein wenig Spannung in den ansonsten doch eher behäbigen und detailverliebten Roman, in dem in erster Linie akribisch beschrieben wird, was passiert, weniger Action zelebriert.

    Von der Atmosphäre her passt der Klassiker durchaus in das Genre der Military-SF, man sollte nur ein paar Abstriche machen, was Kämpfe und Schlachten angeht, denn ersterer gibt es nur sporadisch, der Rest ist irrelevant.

    Alles in allem lässt sich die Geschichte durchaus flüssig lesen, gerade wenn man schätzt, dass alles wirklich bis ins Kleinste erzählt wird.

    „Extraterrestrial – Die Ankunft“ ist vielleicht keiner der großen Klassiker, aber ein durchaus interessantes Buch über einen Erstkontakt, gerade weil dieser sehr detailreich beschrieben wird, krankt aber auch an etwas überkommenen Rollenbildern und relativ flach gehaltenen Figuren, die man schnell wieder aus den Augen verliert, wenn sie gerade nicht auftreten.

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    Schuggas avatar
    Schuggavor einem Jahr
    Wenn Dialoge die Spannung ruinieren

    In ferner Zukunft: Auch wenn die Menschen mittlerweile unterschiedliche Sternensysteme bewohnen, sind die Probleme immernoch die alten. Kriege, Handelsprobleme und Imperiale Versuche, das Menschenvolk auf solch großer Fläche zu einen - notfalls mittels Gewalt. Militär und Adel haben sich einen hohen Stand gesichert. Da gelangt ein Raumschiff einer fernen Galaxie zu den Menschen, an Bord ein ihnen unbekanntes Wesen - tot. Werden weitere Aliens folgen? Droht der Menschheit Gefahr aus der Ferne? Captain Roderick Blaine wird mit seinem Schiff und militärischer Begleitung zu den Aliens geschickt...

    Gleich vorweg sei gesagt, dass der Roman bereits 1974 von den Autoren veröffentlicht wurde. Dies macht sich entsprechend an mehreren Stellen deutlich bemerkbar, welche ich zwar nicht bewerten, jedoch erwähnen möchte: Sämtliche Raumschiffe besitzen keinerlei Trägheitskompensation! Jede Art von Beschleunigung, Rotation oder Stillstand im All macht sich somit mehr oder minder stark bemerkbar. Ein Umstand, welcher in heutiger SF-Literatur undenkbar wäre. Desweiteren ist die Rolle der Frau leider während der über 1000 Jahre auf dem Stand der 1970er hängen geblieben: Die Frau hat gut auszusehen, wird hoffentlich bald heiraten und beruflich, sofern sie denn arbeitet, kaum ernst genommen. Ein Umstand, welcher leider stellenweise etwas nervt.

    Die Aliens selbst sind sehr gut erdacht und entsprechen keinerlei 08/15-Aliens. Sie sind komplett anders als die Menschen, so dass sich schnell Fragen der Annäherung, des Vertrauens und eines eventuellen Handels stellen. Dieser Fragen und Probleme haben sich die Autoren ausgiebig angenommen und die Protagonisten hierüber diskutieren lassen. Und hierin liegt meine Kritik an dem Roman: Selbst die beste SF-Idee wird langweilig, wenn die Protagonisten seitenweise nur diskutieren und grübeln statt etwas zu erleben. Die Kapitel mit den Aliens oder in deren Galaxie, in etwa in der Mitte des Romans, sind spannend zu lesen, da viel geschieht und man darauf brennt, Neues über die "Splitterer" genannten Aliens zu erfahren. Doch drumherum verliert sich der Roman leider viel zu sehr in Dialogen. Zudem blieb die Rolle des Captains weit hinter der üblicher Raumschiff-Captains anderer SF-Stories zurück: An der Action nahm er gar nicht teil, dafür an den unendlich scheinenden Diskussionen über Politik und Wirtschaft.

    Eine wunderbare Idee mit sehr viel Potential, welche die Herren Niven und Pournelle leider deutlich zu dialoglastig umgesetzt haben.

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    annlus avatar
    annluvor einem Jahr
    Kurzmeinung: spannend, interessant und mit sehr sympathischen Charakteren
    Die Menschheit trifft zum ersten Mal auf Außerirdische

    „Sie könnten eine bessere Wahl sein, als ich dachte.“ „Wahl für was, Sir?“ „Ist das nicht ziemlich offensichtlich, Captain? Sie fliegen die MacArthur zum Splitter!“

    Im Jahr 3017 hat die Menschheit nicht nur mehrere interstellare Kolonien gegründet, sondern auch einige Imperien und Kriege hinter sich. Bei all ihren Errungenschaften im All, sind sie bisher aber noch nie ähnlich intelligenten Wesen begegnet. Als eine Sonde auf außerirdisches Leben hindeutet, wird diese abgefangen, das Wesen in ihr aber dabei getötet. Captain Rob Blaine wird mit der Mission betraut, den Ursprung der Sonde zu suchen. So macht er sich auf, in unbekanntes Terrain.


    Der Geschichte ist eine Zeitleiste mit einem kurzen Überblick über die Ereignisse bis ins Jahr 3016 vorangestellt. Obwohl die Menschheit bis dahin viel erreicht hat, konnte ich mir dieses Datum einfach nicht vorstellen. Viele der besonderen technischen Errungenschaften – besonders die Raumschiffe – aber auch einige der physikalischen Eigenschaften des Universums werden ausführlich beschrieben. Dennoch konnte ich mir nicht vorstellen, dass in so langer Zeit nur so kleine Fortschritte stattfinden. Auch wenn ich das Ersterscheinungsdatum des Buches (das Jahr 1974) kenne und ich auf Grund von diesem über manche Voraussagen der Zukunft überrascht war, stolperte ich immer wieder über Kleinigkeiten. So wurde Papier verwendet, oder tragbare Computer ebenso wie Projektoren bei denen ich mir einfach nicht vorstellen konnte, dass diese in tausend Jahren nicht schon längst überholt worden sind (ganz abgesehen von der Ressourcenfrage in Bezug auf das Papier).

    Um die Geschichte zu genießen musste ich mich daher immer wieder zwingen, die Jahreszahlen zu verdrängen. Das gelang mir bei den technischen Dingen nicht immer (deren Beschreibung doch einen recht großen Part einnahmen), bei den Interaktionen der Menschen umso mehr. Zwar überraschte mich auch die Gesellschaft mit ihren Monarchen, den Adeligen und der Marine, die Handlung rund um den Captain fand ich aber doch interessant und passend.

    Spätestens ab dem ersten Aufeinandertreffen mit den Außerirdischen – den Splitterern – wurde die Geschichte so richtig interessant. Die Splitterer gaben sogar selbst Einblicke in ihre Ansichten, wenn sie auch lange ihre Motivationen verschwiegen. Der Eindruck den die Splitterer von den Menschen gewinnen ist ungewollt witzig, sehen sie doch viele der Eigenschaften und Handlungen dieser als unlogisch an. Mit fortlaufender Geschichte wuchsen mir auch die einzelnen Charakteren immer mehr ans Herz, sodass ich die Erzählung umso interessanter fand. Zum Schluss nahm die Geschichte noch eine spannende Wendung.

    Fazit: Science Fiction der eine Zukunft der Menschheit zeigt, die überraschend spät auf Außerirdische trifft und mit dieser Situation erst einmal umzugehen lernen muss – spannend, interessant und mit sehr sympathischen Charakteren.

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    Zsadistas avatar
    Zsadistavor einem Jahr
    Rezension zu "Die Ankunft"

    Die Erde im Jahr 3017. Die Menschheit ist durch Kriege zerrüttet. Das Militär steht an erster Stelle. So wurden auch langsam Planeten im der Galaxie besiedelt und ein Imperium errichtet.

    Es bleibt auch nicht aus, dass die Menschheit auf außerirdisches Leben trifft. Das unbekannte Flugobjekt kann geborgen werden, jedoch stirbt das seltsame Wesen. Man macht sich auf um Kontakt mit den Außerirdischen aufzunehmen.

    Diese sind tatsächlich trotz allem freundlich gesinnt. Das Volk nennt sich Splitterer mit einer Sprache, die an Vogelgezwitscher erinnert.

    Doch sind die Splitterer wirklich freundlich gesinnt oder haben sie es auf die Welten der Menschen abgesehen?

    „Die Ankunft“ ist ein Science Fiction Roman aus der Feder der Autoren Larry Niven und Jerry Pournelle.

    Gleich zu Anfang muss ich sagen, das vorliegende Werk ist kein neues Werk. Der Roman wurde bereits 1974 geschrieben und nun neu aufgelegt. Daher muss man das Buch als klassisches Werk sehen und auch beurteilen. Natürlich ist der Inhalt ganz anders aufgebaut als in heutigen neuen Science Fiction Romanen.

    So ist es hier kaum verwunderlich, dass Frauen nicht gerade von großer Intelligenz, Wissensdurst oder beruflichem Aufstieg geprägt sind. Für die Autoren gab es zwar in Sachen Technik einen immensen Sprung in die Zukunft, jedoch war ihnen nicht vorstellbar, dass Frauen mehr Interessen haben könnten, als Kinder, Küche und dem Mann zu dienen. Wenn man sich die alten Filme ansieht, ist es da allerdings auch nicht anders. Da sind Frauen meistens auch nur schönes Beiwerk, das für alles zu dumm ist und ständig vor irgendetwas gerettet werden muss. Um dann am Ende schmachtend in den Armen des Helden zu liegen. Nicht gerade schön zu lesen, aber immerhin ist das Werk gut 43 Jahre alt.

    Der Roman ist halt ein männergeprägtes und -dominierendes Epos.

    Für das Buch selbst hatte ich etwas Zeit gebraucht, um es zu lesen. Es ist mit seinen fast 760 Seiten ein ziemlich dickes und schweres Buch. Die vielen verschiedenen Figuren machten mir am Anfang auch zu schaffen. Bis ich alle drauf hatte, wohin ich sie stecken musste, musste ich ab und zu einen Abschnitt noch einmal lesen.

    Den Part der Außerirdischen fand ich jetzt dann wieder sehr gelungen. Die Splitterer haben mir wirklich gut gefallen.

    Die Geschichte an sich lässt sich gut lesen. Die Kapitel sind stellenweise auch recht kurz, dass man auch immer wieder gut Lesepausen einlegen kann.

    Das Cover finde ich hier wirklich richtig gut gestaltet. Einfach, aber für mich ein richtiger Hingucker. Mehr hätte es wirklich nicht sein dürfen. Man fragt sich als erstes, ist das Zeichen ein Zeichen von Außerirdischen? Und dann dieser gleißende Punkt bei dem „DIE“, genial.

    Für Fans von Klassikern kann ich das Buch durchaus empfehlen. Nur sollte man sich vorher im Klaren sein, ob man den Titel als altes Original nicht schon in seinem Regal stehen hat, sonst könnte der Kauf unangenehme Überraschungen parat haben.

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    Ginger0303s avatar
    Ginger0303vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tolle Ideen, es fehlt aber an der Umsetzung.
    "Extraterrestrial - Die Ankunft" von Larry Niven , Jerry Pournelle

    Inhalt: Die ferne Zukunft. Die Menschheit hat den Sprung zu den Sternen gewagt und ein Imperium errichtet. Doch nie trafen sie auf außerirdisches Leben. Dies ändert sich, als die Crew um Captain Blaine einem sonderbaren Flugobjekt zu Hilfe eilt. Die Mission gelingt, doch das seltsame Wesen im Inneren der Sonde wird versehentlich bei der Aktion getötet. Da niemand die Folgen abschätzen kann, bleibt Blaine und seiner Crew keine andere Wahl, als die gefährliche Reise zum Ursprung der Kapsel zu unternehmen. Sie brechen auf in ein System, in das noch kein Mensch zuvor vorgedrungen ist. Was sie dort vorfinden, übersteigt nicht nur ihre kühnsten Träume, es könnte auch den Untergang ihrer eigenen Welt bedeuten… Das Science-Fiction Meisterwerk „Extraterrestrial – Die Ankunft“ (engl. „The mothe in gods eye“) in neuer deutscher Übersetzung.

    Meine Meinung: Von Anfang an konnte das Buch mich leider nicht richtig überzeugen. Vor allem am Anfang war alles etwas verwirrend, es gab so viele Charaktere die ich oft verwechselte. Das Problem war auch das die Charaktere nicht näher beschrieben wurden. Die Idee an sich finde ich toll. Ich hatte sogar große Hoffnungen, dass es am Ende besser werden würde. Doch da wurde ich leider wieder enttäuscht.

    Fazit: Tolle Ideen, es fehlt aber an der Umsetzung.

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    JustMes avatar
    JustMevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Story ist ganz nett, aber das Lektorat hat bei dieser Übersetzung wohl geschlafen.... Die Fehler tummeln sich nur so.
    Lest das Original?

    Was mich an diesem Buch am meisten gestört hat, ist dass sich Grammatik und Rechtschreibfehler so sehr häufen, dass man sich fragt, ob auch nur ein einziger Lektor darüber geguckt hat. Teilweise musste man raten, was denn nun gemeint sein könnte oder wie wohl der Englische Original Text hieß. Das macht einem das Lesevergnügen gleich von Anfang an schwer.

    Dazu kommen Anfangs ziemlich viele neue Namen, die trots Personenverzeichnis nicht ganz so leicht auseinander zu halten waren. Im Laufe der Geschichte kristallisiert sich dann eine Gruppe heraus, die immer wieder vorkommt. Aber auch dort musste ich oft wieder überlegen, wer dass denn nun war, wenn die Person eine Weile nicht aufgetreten war. Es ist den Autoren also nicht gelungen die Personen so sehr auszufleischen, dass ich sie sofort wiedererkenne. Einer der außerirdischen soll einen der Menschen so gut nachmachen können, dass die Besatzung den Unterschied nicht erkennt, obwohl der Außerirdische anders aussieht. Den Fakt habe ich zwar verstanden, aber bei mir ist nicht angekommen wie er das macht bzw. was gerade diesen Menschen von anderen Menschen unterscheidet.

    Die Geschichte stammt aus den siebzigern und auch wenn sie in der Zukunft spielt, haben Frauen dort in den Kampf- und Entdeckungsschiffen eigentlich nichts verloren. Nur eine Frau schafft es in dem Haufen Männer dort mitzumischen.

    Für dieses Buch kann ich keine Leseempfehlung geben. Ich bin maßlos enttäuscht, vorallem auch vom Verlag. Ich hatte noch nichts Mantikore gelesen und war wirklich gespannt und hatte mich auf ein gutes Buch gefreut, aber jetzt werde ich wohl nicht aktiv nach weiteren Büchern aus dem Hause gucken. Denn das Lektorat war nicht nur nicht überzeugend, es war einfach schlecht!
    Wer Lust auf die Geschichte hat und auch nicht immer Frauenpower und ausgefleischte Charaktere, sondern ungewöhnliche Außerirdische und neue Welten sucht. Der kann es ja mal mit dem Original versuchen.



    Danke für die kostenlose zur Verfügungsstellung eines Rezensionsexemplares.

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    CrossingJordans avatar
    CrossingJordanvor einem Jahr
    Absolut enttäuschend

    Dieses Buch versprach eine so großartige und spannende Handlung, stellte sich aber schon bald als absolute Enttäuschung heraus. Nichts wirkte wirklich greifbar, weder Charaktere (die ich im Übrigen bis zuletzt nicht wirklich voneinander unterscheiden konnte), noch die Aliens oder ihre Welt, vieles wirkte sehr konstruiert und ganz plötzlich herbei geführt. Auch nach einem Spannungsbogen suchte ich vergeblich, die wenigen interessanten Ansätze wurden schnell durch langweilige und/oder unnötige Ausschweifungen zunichte gemacht.

    Zusätzlich extrem erschwert wurde mir das Lesen durch das absolut katastrophalste Lektorat, das mir jemals untergekommen ist. Kaum eine Seite kam ohne einen Fehler aus, seien es Wortdreher, Grammatik- und Rechtschreibfehler oder Satzzeichenfehler - alles war dabei. Das wirkte nicht nur sehr gehetzt, sondern auch äußerst unprofessionell, vor allem wenn man bedenkt, dass es sich hierbei um eine neu übersetzte Auflage handelt.

    Zu "Extraterrestrial" fällt mir leider nur ein Wort ein: enttäuschend. Selten habe ich ein so langwieriges und uninteressantes Buch gelesen, bei dem ich mich quasi zwingen musste, weiterzulesen und das sogar drohte, mich in eine Leseflaute zu stürzen. Wirklich schade, dass mir die Umsetzung der genialen Idee dieses SciFi-Klassikers absolut nicht zusagen konnte.

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    Sabine_Hartmannvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Interessante Aliens
    Altehrwürdig

    Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich anfing, mich zu erinnern – die frühere Ausgabe des Buches hieß „Splitter im Auge Gottes“ – und das hatte ich bereits gelesen, vor vielen Jahren. Es dämmerte mir jedoch recht schnell. Schließlich ist solch ein dickes Buch (rund 600 Seiten) schon ein besonderes Angehen.

    Es beginnt düster, viele Kriege, Raumschlachten und eine zerstrittene Menschheit. Dann entsteht der Kontakt zu den „Splitterern“, einer fremden Rasse, die allerdings aufgeschlossen und wohlgesonnen scheint. Eine Chance für die Menschen?

    Die Splitterer-Abschnitte sind mit Abstand die spannendsten im ganzen Buch. Bei der Technik und den Lebensbedingungen der menschlichen Hauptfiguren merkt man das Alter des Bandes (Entstehung Anfang der 70er Jahre) deutlich. Da haben wir mit unserer echten Technologie (Smartphones z.B.) die Fantasie der damaligen Autoren schon jetzt weit hinter uns gelassen – und das Buch ist im Jahr 3017 angesiedelt.

    Insgesamt habe ich das Buch gern gelesen, ob es sich für jüngere Sci-Fi-Leser eignet, wage ich nicht zu beurteilen. Mag sein, dass es Leute gibt, denen gerade die frühe Science Fiction gefällt.


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    Brunhildis avatar
    Brunhildivor einem Jahr
    Interessante Außerirdische, aber der Rest war eher durchschnittlich

    Meine Meinung:Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es vermittelt direkt einen futuristischen Eindruck, so dass man auf den ersten Blick sieht, dass es sich hierbei um Science Fiction handelt. Der Schriftzug passt zudem perfekt.
    Bevor ich auf den Inhalt eingehe, möchte ich noch einmal erwähnen, dass das Buch erst jetzt übersetzt wurde. Das Original stammt aus dem Jahre 1974, was sich auch im Inhalt bemerkbar macht.
    Der Schreibstil der beiden Autoren ist flüssig und gut zu lesen. Hin und wieder war er so bildgewaltig, dass sich automatisch Bilder vor mein inneres Auge geschoben haben. Allerdings merkt man auch manchmal anhand der Wortwahl, dass das Buch schon im Jahr 1974 geschrieben wurde.
    Die Charaktere konnten mich leider zum großen Teil nicht überzeugen. Es gibt sehr viele und bis zum Ende hatte ich manchmal Schwierigkeiten, einige zuzuordnen. Ihnen fehlt es an Eigenarten, viele blieben bis zum Ende blass. Zu Beginn des Buches gibt es eine Übersicht der Namen und ihren Positionen.
    Nun zur Handlung, denn diese war teilweise wirklich gut. Die ganze Geschichte spielt im Jahre 3017. Noch vor dem Prolog gibt es eine Chronologie, die die geschichtlichen Ereignisse bis zu diesem Jahre auflistet. Leider gibt es zu einigen Ereignissen im Buch keine Erklärung, so dass mir der Einstieg recht schwer gefallen ist. Die beiden Autoren haben viele fachliche Begriffe und Abschnitte eingebaut, die ich nur schwer verstanden habe. Der Kontakt mit den Außerirdischen und dessen Beschreibung hat mir hingegen richtig gut gefallen. Auch haben die beiden immer wieder kurze Abschnitte aus der Sicht und den Gedanken der Außerirdischen eingebaut, so dass man immer ein wenig mehr wusste, als die Charaktere. Dies hat dem Ganzen noch ein wenig Spannung und Leben eingehaucht. Es gibt in diesem Buch spannende, aber auch zähere Momente voller Politik und Gespräche, so dass ich nur eine durchschnittliche, aber gute Bewertung geben möchte. Man muss auf jeden Fall berücksichtigen und sich bewusst machen, dass dieses Buch schon vor mehreren Jahren geschrieben wurde.

    Fazit:"Extraterrestrial" ist in meinen Augen ein älteres, durchschnittliches Buch, welches mich nicht ganz überzeugen konnte. Den Charakteren hat es leider an Eigenarten und Tiefe gefehlt. Die Handlung war hin und wieder spannend, aber es gab auch längere zähe Stellen.
    3/5 Punkte(Gut!)
    Vielen Dank an den Mantikore-Verlag zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares zur Teilnahme an der Leserunde auf Lovelybooks.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Liebe Leserinnen und Leser,
    einmal mehr möchte wir - vom Mantikore-Verlag - euch die Gelegenheit geben eines unserer Bücher kennenzulernen. Dieses Mal geht es um den spannenden Scifiroman EXTRATERRESTRIAL – DIE ANKUNFT von den Altmeistern der Scifi LARRY und JERRY POURNELLE der in kürze erscheint.

    Wir laden euch herzlich zu dieser Leserunde ein und spendieren 10 Bücher!

    Darum geht es:...
    Die ferne Zukunft. Die Menschheit hat den Sprung zu den Sternen gewagt und ein Imperium errichtet. Doch nie trafen sie auf außerirdisches Leben. Dies ändert sich, als die Crew um Captain Blaine einem sonderbaren Flugobjekt zu Hilfe eilt. Die Mission gelingt, doch das seltsame Wesen im Inneren der Sonde wird versehentlich bei der Aktion getötet. Da niemand die Folgen abschätzen kann, bleibt Blaine und seiner Crew keine andere Wahl, als die gefährliche Reise zum Ursprung der Kapsel zu unternehmen. Sie brechen auf in ein System, in das noch kein Mensch zuvor vorgedrungen ist. Was sie dort vorfinden, übersteigt nicht nur ihre kühnsten Träume, es könnte auch den Untergang ihrer eigenen Welt bedeuten…

    Das Science-Fiction Meisterwerk „Extraterrestrial – Die Ankunft“ (engl. „The mothe in gods eye“) in neuer deutscher Übersetzung.


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    sechmets avatar
    sechmetvor 4 Monaten
    Erstkontakt und Aufbruch zu fernen Welten - genau mein Geschmack.
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