Larry Rosenberg , Laura Zimmermann Atembewusstsein und Meditation

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Inhaltsangabe zu „Atembewusstsein und Meditation“ von Larry Rosenberg

Wer nach einer klaren und weisen Anleitung in buddhistischer Meditation sucht, für den ist Larry Rosenbergs Buch genial. Es ist leicht verständlich und mit großer Herzenswärme geschrieben. Rosenberg selbst bezeichnet sich als Minimalisten, denn er schreibt und lehrt nur, was relevant ist und zeigt, wie wir mit Leichtigkeit der Befreiung unseres Geistes und der Öffnung unseres Herzens entgegengehen können. Die hier vorgestellten Methoden sind nicht nur vom riesigen Erfahrungsschatz des Buddhismus, sondern auch von den Lehren des indischen Weisheitslehrers Jiddu Krishnamurti inspiriert. Sie stellen in ihrer Allgemeingültigkeit äußerst wertvolle Werkzeuge dar, die auf die Bedürfnisse und die Lebensumstände heutiger Meditierender zugeschnitten sind.

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    Atembewusstsein und Meditation
    R_Manthey

    R_Manthey

    18. September 2015 um 12:11

    Wenn man anfangen möchte zu meditieren, dann schon. Man muss wissen, wie man es machen soll. Darüber gibt es Jahrhunderte alte praktische Erfahrungen, einschließlich der, die Buddha einst hinterlassen haben soll. Mehr ist eigentlich nicht zu sagen. Dennoch aber erscheinen immer neue Bücher, in denen Menschen ihre Erfahrungen aufgeschrieben haben. So wie dieses hier, in dem ein Meditationslehrer seine Ansichten darlegt, die er in vierzig Jahren Praxis erlangt hat. Kann man aber tatsächlich daraus etwas lernen? So etwas wie eine Meditationstheorie gibt es nicht. Meditation ist reine Praxis, die sich nicht theoretisch vermitteln lässt. Und Bücher über Meditationstechniken oder Erfahrungen besitzen etwas zutiefst Paradoxes, das sich allerdings vielen Lesern nicht erschließt. Wir leben in einer Welt des Wissens und der Information. Wir gingen zur Schule und lernten aus Büchern. Wenn wir etwas machen, dann haben wir ein Ziel. All das steht in völligem Kontrast zu jeder Art von Meditation. Je mehr wir beispielsweise beim Meditieren nach etwas streben und sei es auch nur unbewusst, umso weniger werden wir es erreichen. Wissensvermittlung vollzieht sich über Begriffe. Durch das Meditieren lösen sich jedoch Begriffe auf. Dualismen verschwinden. Lustigerweise erfindet der Autor eigene Begriffe im Zusammenhang mit der Meditation. Er nennt etwas "Engagierte Stille" oder "Wahlfreie Bewusstheit". Das ist sehr ernst gemeint, aber überaus komisch, weil völlig sinnlos. Denn das, was er darunter versteht kann man nicht erklären - man muss es erfahren. Kein Mensch, der diese Begriffe liest, wird sich ohne eine solche Erfahrung etwas darunter vorstellen können. Natürlich tut er es dennoch, denn sein Gehirn hat nun etwas, womit es sich beschäftigen kann. Das aber möchte man mit einer Meditation gerade abstellen. Schlimmer noch, der Meditierende wird sich fragen, wann er diesen Zustand erfährt. Er hat damit ein Meditationsziel, was gerade verhindern wird, dass er es erlangt. Beim Autor entstand der Zustand der wahlfreien Bewusstheit doch nach seinen Schilderungen auch nicht, weil er ihn anstrebte. Er kam irgendwann einfach. Unter wahlfreier Bewusstheit versteht Rosenberg die Auflösung des Ichs. Das ist auch so ein buddhistisches Rätsel, aus dem viele intellektuelle Missverständnisse erwachsen. Zum Beispiel das vom Verschwinden der Persönlichkeit. Gleichzeitig aber beschreibt es den Kern von Buddhas Lehre. Im Buch erklärt Rosenberg dieses Rätsel ganz gut. Wirklich auflösen wird es sich aber erst durch eigene Erfahrungen. Wozu sollte man dieses Buch also gebrauchen können? Nun, es erklärt die grundsätzliche Meditationstechnik ganz gut. Allerdings verkompliziert der Autor eben auch alles durch einfach zu viele Diskussionen, die sich aus seiner Lehrtätigkeit ergeben. In diesem Zusammenhang findet man einige Frage-und-Antwort-Abschnitte, in denen man immer wieder die Verzweiflung und Unsicherheit der Fragenden spüren kann, die unbedingt alles verstehen wollen, was man nicht verstehen kann, sondern erfahren muss. Jeder hat seine eigene Geschichte und sein eigenes Affengeschwätz im Kopf. Also muss auch jeder seinen eigenen Weg finden um nach einer tatsächlich bewährten Grundmethode, die in diesem Buch gelehrt wird, damit klarzukommen. Benutzt man dieses Buch nur dazu, dann nützt es mit Sicherheit. Aber leider verwirrt der Autor auch an vielen Stellen mit überflüssigen, weil letztlich nutzlosen Diskussionen. Rosenberg versteht sich als Schüler von Krishnamurti. Deshalb findet man am Ende des Buches auch ein spezielles Kapitel über seine Beziehung zu ihm. Krishnamurti wies ihn einst darauf hin, er möge doch darauf achten, wie er tatsächlich lebt und nicht wie glaubt zu leben. In den Kreisen, in denen sich der Autor und vielleicht seine nach Erleuchtung strebenden Schüler bewegen, macht man sich nämlich gerne etwas vor. Oder man befindet sich in Spären, die mit einem normalen Leben nichts mehr zu tun haben und vielleicht auch gelegentlich eine Blase voller Illusionen sind. Kurz gesagt: Wer als Anfänger ein Buch über Meditationstechniken sucht, kann hier welche finden. Allerdings besteht ein gewisses Risiko, verwirrt zu werden. Für Fortgeschrittene mag das Buch interessant sein, wenngleich sie vielleicht nur Bestätigung erfahren werden, denn eigentlich gibt es nichts zu übermitteln.

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