Larry Williams Die richtige Aktie zur richtigen Zeit

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Inhaltsangabe zu „Die richtige Aktie zur richtigen Zeit“ von Larry Williams

US-Trading-Legende Larry Williams will den Lesern seines Bestsellers "The Right Stock at the Right Time" das Rüstzeug für eine Karriere als erfolgreicher Anleger mit auf den Weg geben. Dazu hat er Kursbewegungen der Vergangenheit untersucht und die Auswirkung verschiedener Kennzahlen analysiert. Er zeigt die Muster, nach denen sich die Märkte bewegen und die Anleger nutzen können, um ihre Gewinne bei sinkendem Risiko zu maximieren. Er untersucht, welche Aktien Anlegern die besten Chancen bieten und - noch wichtiger - wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, diese Aktien auch zu kaufen.

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  • Systematisches Anlegen mit Larry

    Die richtige Aktie zur richtigen Zeit
    R_Manthey

    R_Manthey

    24. June 2015 um 15:47

    Bisher kannte ich Larry nur als genialen Systemtrader. Dieses Buch ist aber nicht für Trader geschrieben, sondern für Anleger mit einem mehr als einjährigen Anlagehorizont. Larry hat immer nach systematischen Strukturen in den Finanzmärkten gesucht. Das ist das Verbindende zwischen diesem und seinen vorangegangenen Werken. Larrys mechanische Tradingsysteme sind von überragender Qualität und Einfachheit. Seine bekanntesten öffentlich gewordenen Tradingerfolge sind so einmalig, dass er als lebende Legende gilt. Auch wenn das vielleicht dem nur wenig mit Larrys früheren Büchern vertrauten Leser dieses Buches anders erscheinen mag - seine Tradingerfolge beruhen überhaupt nicht auf den in diesem Buch vorgestellten Ansätzen. Lediglich seine hier vorgestellte Money-Management-Strategie war Teil dieser Erfolgsgeschichte. Einige Rezensenten vergleichen ihn nach der Lektüre dieses Buches mit Kostolany, Lynch oder Buffett. Die letzten beiden verfolgten jedoch schon immer eine völlig andere Systematik. Wer dazu mehr wissen will, der kann das von Lynch selber erfahren oder sich Bücher über Buffetts Strategien besorgen. Kostolany hingegen hat lediglich viel geschrieben und erzählt. Von irgendeiner Art von Systematik oder nachvollziehbarer Performance ist mir bei diesem künstlichen Medienmythos nichts bekannt. Und ein Guru ist Larry schon gar nicht. Er braucht für seine Performance nicht ein Heer gieriger Menschen, die mit ihren Käufen die Mondkurse von sogenannten "1000%-Raketen" erst produzieren. Larry erreichte seine Erfolge immer ohne Fremdhilfe und in großen Märkten, die man nur schwer auf diese Weise manipulieren kann. Es geht in diesem Buch also um Anlage-Strategien, nicht um kurzfristiges Trading. In den ersten drei Kapiteln werden dem Leser Zeitzyklen des Dow Jones vorgestellt, die schon etwas verblüffend sind. Demnach entwickelt sich dieser Markt in jedem Jahrzehnt etwa in der gleichen Weise. Die auf zwei oder drei endenden Jahre sind Markttiefs, die zum Einstieg einladen. Die letzten Jahre eines Jahrzehnts hingegen erleben fast immer die Börsenhochs. Darüber hinaus finden sich noch andere Zyklen. Hochs und Tiefs erleben wir beispielsweise im Vierjahresrhythmus. Wer von April bis Oktober kauft, hat eine schlechtere Performance als derjenige, der es von Oktober bis April tut, wobei immer der Gesamtmarkt und keine Einzelaktien gemeint sind. Im vierten Kapitel werden Methoden erklärt, die uns wissen lassen, wann der Markt den Boden erreicht hat. Insbesondere wird hier der Zusammenhang zwischen Anleihen und Aktien diskutiert. Die Volatility-Stop-Regel ist sicher auch für Trader interessant. (Übrigens zeigt dieser nicht übersetzte Begriff und die Übersetzung von Money-Management als "Geldverwaltung", dass der Übersetzer nicht auf diesem Gebiet zu Hause ist. Er findet auch etwas logischer als logisch und übernimmt die neudeutsche Steigerung "gut - sehr gut - sehr, sehr gut". Aber das nur nebenbei.) Im Original entstand das Manuskript dieses Buches zwischen 2001 und 2002. Das 5. Kapitel benutzt der Autor, um uns zu erklären, warum der Anstieg der Aktienmärkte, den wir gerade erleben, spektakulär sein wird. Der wesentliche Teil des folgenden Kapitels befasst sich mit sogenannten Langfrist-Investitionen in Aktien. An Beispielen macht uns Larry deutlich, dass es sehr wohl auf den Einstiegszeitpunkt und das Vehikel ankommt. Nicht alles steigt langfristig. Auch sogenannte Bluechips sind dafür keine Garantie. Wer meint, er hätte ein Investment in Wertpapiere unter Kontrolle, und das auch noch auf längere Sicht, der wird schnell begreifen, dass Kontrolle wie immer im Leben nur Illusion ist. Diese Gedanken werden in den beiden nächsten Kapiteln ausgebaut. Geld wird an der Börse nicht durch gepushte "Überfliegeraktien" (wie Larry sie nennt) gemacht, sondern durch beständiges Investieren in werthaltige Papiere. Im 8.Kapitel lernen wir schließlich wie man Aktien "unter Preis" kauft und wie wir das Handeln der Insider und Fonds zu deuten haben. Das nächste Kapitel lehrt den Umgang mit der Anlegerstimmung für Einzelaktien. Allerdings muss man die erst einmal herausfinden, was in Deutschland nicht ganz so einfach ist. Die nächsten beiden Kapitel bilden den eigentlichen Kern des Buches. Hier geht es darum, werthaltige Investments zu finden. Der Autor diskutiert in diesem Zusammenhang O'Shaughnessys Buch "What works on Wall Street" von 1998, mit dem sich jeder ernsthafte Anleger einmal befassen sollte. Mit statistischen Untersuchungen wird aufgezeigt, welche fundamentalen Bewertungs- und Auswahlkriterien die besten Anlageerfolge erzielten. Das vorletzte Kapitel hat auf mich wie ein Freudscher Versprecher gewirkt. Mir war von Anfang an klar, dass Larry eigentlich nie so gehandelt hat, wie er es in diesem Buch schildert. Das bedeutet aber nicht, dass die beschriebene Methodik nicht zu sehr guten oder sogar außerordentlichen Erfolgen führen kann. Ich bin mir sogar sicher, dass sie das zu leisten imstande ist. Voraussetzung dafür ist allerdings ein Anleger, der diese Methodik wirklich verstanden und verinnerlicht hat und dann konsequent nach ihr handelt. Larry hingegen war und ist ein genialer Systemtrader. In diesem Kapitel geht es um Money-Management, also um die Frage, welchen (Geld-)Anteil meines Depots setze ich für eine Anlage ein. Dazu werden verschiedenen Formeln erläutert. Der Haken bei der Sache ist hier allerdings, dass diese Formeln immer zwei Parameter benötigen, nämlich die Gewinnwahrscheinlichkeit eines mechanischen Tradingssystems und dessen Gewinn/Verlust-Verhältnis. Von mechanischem Systemtrading ist aber in diesem Buch nie die Rede gewesen. Und wenn ich kein mechanisches System habe, dann fehlen mir die genannten Parameter, die ich nur durch vorangegangene Trades oder Tests aus der Vergangenheit kennen kann. Für den unerfahrenen Leser muss dieses Kapitel sehr verwirrend sein. Streichen Sie es einfach, weil die Voraussetzungen für seine Anwendungen (siehe oben) in diesem Buch und mit dieser Methodik nicht gegeben sind. Seine außergewöhnlichen und immer sehr schnellen Handelserfolge hat Larry mit Systemtrading und dabei mit einer völlig anderen Methode und nicht mit Aktien, sondern mit Rohstoffutures erzielt. Da passt dann auch die hier geschilderte Money-Mangement-Methode hin. Fazit: Wie alle Bücher von Larry bietet auch dieses eine Reihe sehr profitabler Anregungen. Man muss diese Anregungen allerdings durch seinen eigenen Kopf schicken und dann daraus seine eigene Methodik entwickeln, sonst wird das Ganze nicht funktionieren. Einen Stern ziehe ich wegen des Verwirrung erzeugenden 12. Kapitels ab. Die im Buch gezeigten Charts sind darüber hinaus eine Zumutung. Das Buch hat einen unschätzbaren praktischen Wert, weil es aufzeigt, welche fundamentalen Bewertungskriterien die besten Erfolge erzielen. Wie hat doch der Übersetzer so schön formuliert: "Die Belohnung für den Value mag sich verzögern, aber am Ende kann sie nicht verweigert werden." (S.134). Machen Sie also etwas aus dem Value dieses Buches. Es lohnt sich.

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