Larry Winget Mach Deinen Job!

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Inhaltsangabe zu „Mach Deinen Job!“ von Larry Winget

Nach seinem Bestseller „Halt den Mund, hör auf zu heulen und lebe endlich!“ liefert Erfolgsautor Larry Winget den würdigen Nachfolger: „Mach deinen Job!“ enthüllt die ungeschminkte Wahrheit über Karriere, Arbeitgeber/Arbeitnehmer-Verhältnis und Entlohnung. Sind Sie mit dem Ergebnis Ihrer Arbeit unzufrieden? Fühlen sich nicht anerkannt? Die gute Nachricht: Ihr Erfolg hängt nur von Ihnen ab! Larry Winget hebt sich wohltuend vom Einheitsbrei der üblichen Berufsratgeber ab. Sie werden überrascht sein, Sie werden lachen können und Sie werden eine Motivation bei sich entdecken, die Sie nie für möglich gehalten hätten. Larry Winget holt Sie raus aus Ihrer Komfortzone und verhilft Ihnen zum nächsten Karrieresprung!

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    Mach Deinen Job!
    R_Manthey

    R_Manthey

    24. June 2015 um 14:44

    Wahrscheinlich habe ich es nötig. Wer um Gottes Willen kauft sich denn ein Buch mit dem Titel "Mach Deinen Job!"? Wie soll man denn bitte ein solches Buch verschenken? Und dann ist da noch dieses Verkehrzeichen für "Achtung Baustelle!" auf dem Umschlag und auf fast jeder Buchseite. Muss ich noch mein Bad fliesen oder den Gartenzaun reparieren? Wirklich, dieser Verlag versteht etwas von Marketing. Wenigstens hat der Titel scheinbar die Gerechtigkeitsfanatiker und Weltverbesserer abgeschreckt. Sonst hätten die sich hier bestimmt schon gemeldet. Ihnen wird vieles in diesem Buch nämlich nicht gefallen. Larry Winget konfrontiert uns mit einer Reihe einfacher, harter und deshalb oft unangenehmer Wahrheiten, von denen wir wissen oder spüren, dass sie stimmen, die sich aber schon kaum noch einer zu sagen traut, weil sie gegen die so genannte "politische Korrektheit" oder irgendwelche anderen intellektuellen Kopfgeburten verstoßen, die uns von Leuten verordnet werden, die ihr Geld vornehmlich mit Reden verdienen und die natürlich das, worüber sie reden und befinden, selbst nie gemacht haben. Larry hingegen weiß, worüber er redet. Er war ein sehr guter Verkäufer im Angestelltenverhältnis, hatte eine eigene Firma, ist jetzt so eine Art Unternehmensberater der besonderen Art und außerdem Multimillionär. Er reist das ganze Jahr durch die USA und lässt sich dafür bezahlen, dass er 100 Mal im Jahr die Leitungsebene von amerikanischen Unternehmen anbrüllt (wie er das so schön formuliert). Wenn er das im Stile seiner Bücher macht, dann gibt es dabei auch viel zu lachen. In diesem Buch lässt er uns an diesen Treffen teilhaben. Gleichzeitig versucht er den einfachen Mitarbeitern von Unternehmen eine wirtschaftliche Sichtweise näher zu bringen. Ich befürchte allerdings, dass er sich damit im Land der Dichter und Denker nicht viele Freunde machen wird. Damit deutlich wird, dass es sich um ein ungewöhnliches Buch handelt, seien hier einige Kapitelüberschriften zitiert: (3) Niemand schuldet Ihnen den Lebensunterhalt, (4) Ergebnisse sind alles, (5) "Ihre Ergebnisse sind allein Ihre Schuld!", (6) Sie müssen Ihren Job nicht lieben (aber es hilft), (11) Wie man die Konkurrenz kaputt macht, (13) Teamwork funktioniert nicht, (14) Sie sollten jemandem dienen, (15) Nichts passiert, solange nichts verkauft wird. Mir hat ein Satz, der allerdings schon in seinem ersten Buch steht, besonders gefallen und geholfen: "Stress kommt, wenn man weiß, was richtig ist und doch das Falsche tut." Kurz, präzise und wahr. Kapitel 11 (Wie man die Konkurrenz kaputt macht) erklärt eine ganz simple Regel, die wir manchmal auch von Fußballtrainern hören. Kümmere dich weniger um die anderen und besinne dich lieber auf deine Stärken und entwickle diese. Glücklicherweise habe ich selten am so genannten Teamwork teilnehmen müssen. Ich bin kein Team-Mensch, weil mir meine Erfahrung sagt, dass im Team (so wie es landläufig verstanden wird), alles langsamer vorwärts geht als möglich. Problemlösungen sind nun einmal mit Hilfe von Solidargemeinschaften schwierig. Da sucht man sich lieber selber Leute aus, die auf ihrer Strecke Spitzenleistungen erbringen und bringt sie zeitlich befristet zusammen. Das ergibt dann wirklich Synergieeffekte, und man erspart sich jede Menge unnötigen Ärger, der immer entsteht, wenn sich Leute in einer Gruppe verstecken. So sieht das auch Larry in Kapitel 13. Aber sagen Sie das bloß nicht bei Ihrem nächsten Bewerbungsgespräch. Kapitel 15 ist dem Verkaufen gewidmet. Unterschwellig geht es in diesem Buch oft um dieses Thema, denn wenn eine Firma nichts verkauft, dann ist sie bald Pleite. Diese 25 Seiten kann ich nur jedem Verkäufer ans Herz legen. Hier wird ohne viel Gesülze die Sache auf den Punkt gebracht. Wenn man das verstanden und verinnerlicht hat, kann man sich jede weitere Investition in Weiterbildungen zu diesem Thema ersparen. Im 14. Kapitel (Sie sollten jemandem dienen) geht es um den Dienst am Kunden. Larry berichtet hier über einige seiner verrücktesten Erlebnisse als Kunde. Ich habe lange nicht mehr so gelacht. Wenn sich Dämlichkeit und Vorschriften treffen, dann sollte man immer zusehen, dass man Land gewinnt. Als Unbeteiligter kann man besser über Schwachsinn lachen. Natürlich ist Larry auch ein wenig Optimist. Wenn er nicht daran glauben würde, dass man Leute ändern kann, dann müsste er sich wohl beruflich etwas Neues einfallen lassen. Wir sollen uns - so Larry - einfach nicht mehr alles bieten lassen. Nach meiner Beobachtung führt das nicht immer zu einer guten Lösung für uns selbst, denn es setzt voraus, dass wir uns nicht dabei aufregen und schön locker und freundlich bleiben, auch wenn unsere Beschwerde (wie üblich) als persönlicher Angriff gewertet wird. Und das ist schon ein wenig schwierig. Wenn man es allerdings kann, dann wird man manchmal auch das Wunder der Wiedergutmachung erfahren. Fazit: Ein tolles Buch mit einem den Inhalt zwar irgendwie treffenden, aber leider ziemlich blöden Titel. Er trifft den Inhalt, weil wir letztlich alle direkt oder indirekt Kunden haben. Und wenn die nichts von uns wissen wollen, haben wir ein Problem. Er ist blöd, weil man auch Kunden eines Verlages nicht mit einem solchen Titel abschrecken sollte. Dieses Buch und sein Autor sind ungewöhnlich. Eigentlich lernen wir nichts Neues. Wir haben all die Erkenntnisse bereits in uns, ob nun bewusst oder unbewusst. Wir wissen auch, dass sie stimmen. Vielleicht werden einige auch wie schon bei Wingets erstem Buch von fehlender Tiefe sprechen. Wir können uns bei einfachen Wahrheiten nicht mehr herausreden, deshalb mögen wir es gerne kompliziert. Wie dem auch sei. Ich habe dieses Buch genossen und mich oft sehr amüsiert. In Wirklichkeit nämlich denken viele von uns ganz genau wie Larry. Wir glauben nur, dass wir damit alleine sind. Sind wir nicht. Und das tut gut zu wissen.

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