Lars Arffssen Verarschung

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Inhaltsangabe zu „Verarschung“ von Lars Arffssen

Alter Schwede, ist das spannend!

Ein Killer geht um in Schweden. Er enthauptet Rentiere. Bald findet er offenbar auch ein erstes menschliches Opfer: den einzigen nicht veröffentlichten Krimiautor des Landes. Die Stockholmer Polizei steht unter Erfolgszwang und verhaftet Lizzy Salamander, denn verdächtiger als die schwer tätowierte und irgendwie auch schwer gestörte Hackerbraut kann man ja wohl nicht sein.
Mikael Blomberg mag nicht an Salamanders Schuld glauben. Das flachbrüstige Mädchen, das auf dem Überwachungsvideo mit dem Kopf des erfolglosen Schriftstellers Fußball spielt, sieht ihr allerdings verflucht ähnlich.
Dem Leser stellen sich derweil viele Fragen: Haben Schweden eigentlich immer Sex? Ist 'Svenjamin' ein jüdischer Name? Wie schmeckt Heringlakritz? Und was ist dran an dem explosiven Gerücht, die Möbel dieser großen schwedischen Kette seien von Adolf Hitler persönlich entworfen worden?

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  • Die beste Parodie, die ich jemals gelesen habe.

    Verarschung

    tragalibros

    26. November 2013 um 09:04

    Ein Rentierkiller mit einem menschlichen Opfer, eine flachbrüstige Verdächtige und Verschwörungstheorien zu einem großen schwedischen Möbelhaus.. So kann man kurz die Geschichte von "Verarschung" zusammenfassen. Dieses Buch ist die bisher beste "Verarschung" die ich gelesen habe. Herrlich leicht und amüsant wird hier die Millennium-Trilogie auf den Arm genommen. Einen kleinen Haken hat die Sache aber: man muss wenigstens ein bisschen über diese Trilogie wissen, um auch die Protagonisten von "Verarschung" lustig zu finden. Die Geschichte an sich ist wunderbar abstrus und lässt den Leser die ganze Zeit beim Schmökern schmunzeln. Ein leichter, flüssiger Schreibstil und keine langatmigen Erklärungen bewirken, dass man schnell und locker lesen kann. Einfach eine schöne Unterhaltung nach einem langen Tag! Das Buch ist auf jeden Fall empfehlenswert. :-)

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  • Rezension zu "Verarschung" von Lars Arffssen

    Verarschung

    Duffy

    30. July 2011 um 16:13

    Man sollte Larssons Trilogie schon kennen, wenn man diese Parodie liest. Obwohl es hier einen ganz neuen Fall gibt, den Inspektor Bubbles und der Journalist Mikael Blomberg zu lösen haben. Da geht es um Rentiermörder, zwei Morde an Wissenschafter und Schriftsteller und es ist wieder mal Lizzy Salamander, die für die Täterin gehalten wird. Da taucht ihre Zwillingsschwester auf, auch der schmerzfreie Niemand hat einen Bruder, der vom bösen Chef, dem UKEA-Boss zum Morden angetrieben wird. Es geht um ein unveröffentlichtes Manuskript des ermordeten Schriftstellers, das offenbart, das die ersten UKEA-Möbel von Adolf Hitler entworfen wurden, der gleichzeitig auch Lizzys Großvater sein soll. Oder war es doch Stalin? Der Autor baut eine schöne Story rund um die allzu bekannten Hauptfiguren auf, die, wie es bei einer Parodie so sein sollte, ziemlich überzeichnet wird. Das Ganze kann man als gelungen bezeichnen, ist jedoch nicht so durchschlagend gut wie bspw. der "Herr der Augenringe". Mann kann glucksen, lächeln oder staunt über einen besonders gelungenen Gimmick, aber so richtig Tränen lachen kann man nicht. Gut geschrieben, komisch, amüsant, aber für eine gelungene Parodie fehlt der entscheidende Kick. Für die Kenner des Originals sicher lesenswert und zu empfehlen. Einfach um es nicht auszulassen. Daher auch eigentlich 3 einhalb Sterne.

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