Lars Baus

 5 Sterne bei 1 Bewertungen
Autor von Das Wende-Bilderbuch, E-Mail-Flut statt Büffeljagd und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Lars Baus

Lars Baus, geboren 1981 in Werneck, studierte Illustration und Animation an der Fachhochschule Münster. Seit seinem Diplom 2008 ist er als freier Illustrator für verschiedene Museen und Kinderbuchverlage tätig und widmet sich besonders gern dem Sachbuch und dem Bilderbuch.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Lars Baus

Cover des Buches Kastanienallee 8 - Sophie und Herr November (ISBN: 9783764150884)

Kastanienallee 8 - Sophie und Herr November

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Erschienen am 17.10.2016
Cover des Buches Kastanienallee 8 - Annas Geheimnis (ISBN: 9783764150891)

Kastanienallee 8 - Annas Geheimnis

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Erschienen am 18.07.2016
Cover des Buches Mina entdeckt eine neue Welt (ISBN: 9783551512703)

Mina entdeckt eine neue Welt

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Erschienen am 05.03.2020
Cover des Buches Das Wende-Bilderbuch (ISBN: 9783815797235)

Das Wende-Bilderbuch

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Erschienen am 02.07.2009
Cover des Buches Lebensgroß (ISBN: 9783649637905)

Lebensgroß

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Erschienen am 17.06.2021
Cover des Buches Mein Herbarium: Blütenzauber (ISBN: 9783649670537)

Mein Herbarium: Blütenzauber

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Erschienen am 16.02.2017
Cover des Buches Wald (ISBN: 9783836955690)

Wald

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Erschienen am 30.09.2010
Cover des Buches E-Mail-Flut statt Büffeljagd (ISBN: 9783869361222)

E-Mail-Flut statt Büffeljagd

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Erschienen am 13.08.2010

Neue Rezensionen zu Lars Baus

Cover des Buches Mina entdeckt eine neue Welt (ISBN: 9783551512703)Kinderbuchkistes avatar

Rezension zu "Mina entdeckt eine neue Welt" von Sandra Niebuhr-Siebert

Ein einfühlsames Bilderbuch über Neuanfang und Ankommen
Kinderbuchkistevor einem Jahr

Im Leben müssen wir das ein oder andere Mal neu anfangen. Auch Kinder müssen schon früh lernen neu anzufangen. Sei es wenn sie zur Tagesmutter, in den Kindergarten- oder eine neue Schule kommen, durch einen Umzug oder …. . Sicher gibt es viele Gründe, für Veränderungen und die können Kindern Angst machen. Selbst wenn wir als Erwachsene da vielleicht rationaler mit umgehen können fällt es auch ihnen oft schwer anzukommen, sich einzugewöhnen. Wie muss es da den Kindern gehen, die vielleicht noch keine Erfahrungen mit eben solchen Veränderungen gemacht haben.

Ja, die einen freuen sich und nehmen alles Neue mit ihrer kindlichen Neugierde wahr und stürzen sich mutig ins Abenteuer. Es gibt aber auch viele Kinder denen Veränderungen Unbehagen machen auch wenn sie es vielleicht nicht so zugeben oder sich dessen bewusst sind. Für alle erzählt

Sandra Niebuhr-Siebert hier sehr einfühlsam von der kleinen Mina und ihrem Start ins Kindergartenleben. Ihre Mama möchte das sie den Kindergarten besucht. Ihr zu Liebe geht sie hin und weiß gar nicht so recht was da alles um sie zukommt um sie herum geschieht den Mina kommt aus einem anderen Land und versteht nicht viel von dem, was so geredet wird und die Erzieherin ihr erzählt. Doch mit kindlicher Neugierde und auch etwas Mut kommt sie nach und nach mit den Kindern in Kontakt und fängt an sich wohl zu fühlen. Wie es Mina ergeht, welche Gefühlswelten sie in dieser Zeit durchlebt und wie sie das Neue alles verarbeitet, das erfahren wir in dieser Geschichte, die zu Beginn nicht thematisiert, das Mina der deutschen Sprache nicht richtig mächtig ist. Durch die einfühlsamen erzählende Illustrationen wird Minas Gefühlswelt wunderbar, anschaulich visualisiert. Lars Baus spielt hierbei mit zwei Bildwelten. Die farbigen, bunten Elemente stehen für Dinge und Situationen die schön sind und die blau-grau gezeichneten Elemente, für die, die Mina noch nicht so einschätzen kann, die ihr Unbehagen machen oder die sie einfach noch nicht versteht. Zudem werden wir in Minas Traumwelt mitgenommen, die sich im Laufe der Zeit immer mehr mit der Realität verbindet. Am Ende ist Mina angekommen , sie hat Vertrauen, fühlt sich wohl und das nicht nur weil die Erzieherin eines Tages ein Hörspiel in Minas Muttersprache vorspielt. Minas Leben ist bunt geworden voller Freunde und Vertrauen. 

Schon das Cover macht große Lust das Buch zu entdecken verrät aber noch nichts von dem was sich dahinter versteckt.

Was vielleicht etwas unruhig und duster beginnt wird zunehmend bunter und steht so für das was die kleine Mina fühlt. Eigentlich steht Minas Geschichte für alle Kinder, die etwas Neues, noch unbekanntes, erleben. Die Kinder finden sich schnell in der Geschichte wieder und können eigene Erfahrungen mit der Geschichte verbinden. Im Laufe der Handlung jedoch kommt noch ein Aspekt hinzu, der uns zunächst nicht bekannt ist. Mina kommt nicht aus Deutschland und versteht nicht alles was gesprochen wird. Das dies noch einmal mehr Unbehagen macht verstehen die Kinder auch sofort. Sie fragen wieso die Erzieherin den anderen Kindern das nicht gesagt hat. Sicherlich hätte es Mina dann einen etwas einfacheren Start gehabt. Doch Mina findet auch so Freunde und eine beste Freundin, vielleicht ist Sprache gar nicht so wichtig? Die Kinder sind sich uneinig überlegen viel wägen ab und plötzlich ist das Thema "Neu-sein" in den Hintergrund gerückt und ich überlege ob die Autorin mit dieser Reaktion der Kinder gerechnet hätte. Wollte ich doch eigentlich im Anschluss an die Vorleserunde mit den Kindern das Thema Neuanfang thematisieren lenkten die Kinder das Thema auf das was ihnen wichtig war.

Und so sprachen wir zwar über das "Neu- sein" aber immer in Verbindung mit der "verschärften" Version des "Neu-seins" und die Sprache nicht beherrschen.

Was den Kindern besonders gut gefiel war auch das bereits erwähnte Spiel mit Farbigkeit und Farblosigkeit, dass sie sofort verstanden und erklären konnten.

So haben wir dies aufgenommen und Bilder gestaltet in denen es Buntes gab für das was schön ist und Einfarbiges für das was einem Angst macht, nicht so gefällt oder ungewohnt ist.

Wenn ein Bilderbuch so viel Auseinandersetzung auslöst dann kann es nur ein tolles Bilderbuch sein.

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Cover des Buches Kastanienallee 8 - Sophie und Herr November (ISBN: 9783764150884)Pepamos avatar

Rezension zu "Kastanienallee 8 - Sophie und Herr November" von Andrea Jacobi

Herr November besucht die Kastanienalle 8
Pepamovor 5 Jahren

Die Freundinnen Sophie, Anna, Zora und Emma wohnen in der Kastanienallee 8 und besuchen gemeinsam die Schule. Eines Tages rettet Sophie einen jungen Hund, der allem Anschein nach, kein Zuhause mehr hat. Frau Schatzl die Kioskverkäuferin hat den Hund Herr November genannt, weil er ihr im November zugelaufen ist. Da sie jedoch zwei Katzen hat, konnte sie Herr November nicht zu sich nehmen und er musste draussen im Eingang des Kiosks schlafen. Als sich auf ihre Fundanzeige mit Foto niemand gemeldet hat, will Frau Schatze ihn ins Tierheim bringen. Das kann Sophie nicht zulassen und nimmt Herr November mit nach Hause. Nun braucht sie dringend die Hilfe ihrer Freundinnen, denn Sophies Mutter erlaubt keinen Hund. Die Freundinnen beschliessen, den Hund erst mal im Keller der Kastanienallee 8 unterzubringen. Gemeinsam kümmern sich die Freundinnen um Herr November, bis er eines Tages spurlos verschwindet. Mithilfe einer rätselhaften alten Dame namens Papay, machen sich die Mädchen auf die Suche nach Herr November.
Eine lustige und unterhaltsame Geschichte über vier Freundinnen und einen jungen Hund. Die Vielzahl der sympathischen Charaktere und die detaillierten Schilderungen der Geschehnisse lassen den Leser mitfiebern. Die Geschichte ist einen flüssigen Schreibstil verfasst und mit hübschen Illustrationen. Eine unterhaltsame und hübsche Geschichte, die sich an Hundeliebhaberinnen richtet. 

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