Lars Brandt

 3.4 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor von Andenken, Alles Zirkus und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Lars Brandt

Lars Brandt, 1951 in Berlin geboren, studierte u.a. Philosophie, Politologie und Soziologie. Er lebt in Bonn und arbeitet seit Mitte der siebziger Jahre als freier Künstler.

Alle Bücher von Lars Brandt

Andenken

Andenken

 (13)
Erschienen am 01.09.2007
Alles Zirkus

Alles Zirkus

 (1)
Erschienen am 06.02.2012
Gold und Silber

Gold und Silber

 (0)
Erschienen am 08.03.2008
Andenken

Andenken

 (0)
Erschienen am 01.04.2008

Neue Rezensionen zu Lars Brandt

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soetoms avatar

Rezension zu "Andenken" von Lars Brandt

Keine Ahnung, was für eine Textart das ist - aber ich fand das Buch sehr schön.
soetomvor 3 Jahren

Wenn irgendwann meine Kinder so einen Text über ihr Verhältnis zu mir schreiben sollten, dann wäre ich als Vater sehr glücklich. Wenn es über mich so viel zu erzählen gäbe auch. Wenn dabei auch noch eine Ära der Weltgeschichte beschrieben wäre, müsste man sich auf einen dicken Wälzer einstellen, auf schwere Kost. Aber das Büchlein ist fast zart. Nicht nur, weil es tatsächlich wenig Seiten hat, die oft auch nur ein paar Zeilen Text beinhalten. Auch sprachlich ist alles unaufdringlich, unpathetisch und dadurch autentisch. 
Großartig fand ich zum Beispiel die Anekdote, wie Lars Brandt einem Journalisten versucht habe, ihn davon zu überzeugen, dass sein Vater tatsächlich mit ihm angeln geht. Und dass der Versuch erfolglos war. Damit erklärt er viel besser wie Medien mit Politikern umgehen und umgekehrt, als mit langen Ausführungen. 


Das Lesen hat mir Spaß gemacht, und wer Biografien und große Politik eigentlich nicht mag, sollte sich das Bändchen mal zur Hand nehmen. Lohnt sich!

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Nymphes avatar

Rezension zu "Andenken" von Lars Brandt

Rezension zu "Andenken" von Lars Brandt
Nymphevor 6 Jahren

In den Buch "Andenken" von Lars Brandt erzählt dieser von seinem Vater. Wir kennen ihn als Willy Brandt, Lars Brandt nennt ihn im Buch nur V.
Der Einstieg in das Buch ist etwas schwerfällig, weil ich mich erst an die Schreibweise des Autoren gewöhnen musste. Er verschachtelt lange Sätze und fügt sie zu 1-2-seitingen Texten zusammen. Diese Texte handeln von dem Verhältnis vom Sohn zum Vater. Die Geschichten sind teilweise wirklich sehr interessant. Lars Brandt berichtet von Begegnungen mit anderen Kindern Regierender, von Angelausflügen mit seinem Vater und von der großen Politik aus seiner Sicht.
Allerdings hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass Lars Brandt sich permanent rechtfertigen muss. Er verbringt große Teile des Buches damit zu, die Gründe für dasselbe zu erklären. Und ständig analysiert er alles, das er schreibt. Ich hatte den Eindruck, dass er jeglicher Interpretation der Geschichte durch andere vorgreifen wollte. Dadurch wird das Buch in großen Teilen langatmig. Andereseits setzt er in vielen Dingen ein gewisses Vorwissen über die Geschehnisse um Willy Brandt voraus, das evtl nicht jeder hat.
Fazit: Mit diesem Buch bekommt man einen anderen Blick auf die Politik von Willy Brandt, aber nur, wenn man den Inhalt zwischen den Erklärungen findet.

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