Lars Grimstad , Irene Marienborg Finn und die geklauten Kinder

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Inhaltsangabe zu „Finn und die geklauten Kinder“ von Lars Grimstad

Finns Vater Teddy ist Taxifahrer. Und weil sich Taxifahrer bestens mit den Wünschen von Land und Leuten auskennen, wird Teddy norwegischer Ministerpräsident. Seine erste Amtshandlung: jede Menge Versprechungen und Gratis-Schokolade. Dumm nur, dass gleichzeitig lauter Kinder im Land verschwinden. Darunter auch Finns merkwürdiger Bruder Kimmelim (ein Antrittsgeschenk aus Nordboresian an den neuen Präsidenten). Höchste Zeit, sich mit Freundin Sunniva in eine mehr als verrückte Gangsterjagd zu stürzen. Lars Joachim Grimstads Finn und die geklauten Kinder ist Kinderkrimi, Abenteuer und Humor in einem.

Kindgerechte Geschichte mit viel Sprachwitz und einer großen Portion Fantasy.

— boysandbooks
boysandbooks

Ein großartiges Buch mit schrägem Humor, nicht immer pc, aber spannend bis zur letzten Seite. Toll!!!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine ganz nette und auch verrückte Geschichte, die allerdings etwas Zeit braucht bevor sie Fahrt kommt.

— schlumeline
schlumeline

Ein Buch was ich persönlich nicht in den Kinderbereich setzen würde, was aber wunderschön und sehr spannend ist.

— Seelensplitter
Seelensplitter

Ein Buch mit guten Ambitionen, jedoch einem Übergewicht an Klischees und gefährlichen Oberflächlichkeiten.

— Dostojewska
Dostojewska

Für kleine Krimiprofis ein abenteuerliches Vergnügen. Für zarte Gemüter etwas zu derb. Eltern sollten dieses Buch vorab beurteilen!

— Floh
Floh

Kinderbuch, welches anderes und ungewöhnlich ist, dennoch aber kurzweilig

— esposa1969
esposa1969

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  • Spannende Geschichte mit einer großen Portion Fantasy

    Finn und die geklauten Kinder
    boysandbooks

    boysandbooks

    Finn Fahrs Leben hat sich in letzter Zeit sehr verändert. Sein Vater ist nicht mehr Taxifahrer, sondern Ministerpräsident Norwegens. Doch Finn kann die Euphorie seiner Oma, seines großen Bruders und seines Vaters, dem neuen Ministerpräsenten, über den Wahlsieg nicht so recht teilen, obwohl er seine Familie liebt. Mit Sunniva, einer Schulfreundin und Kimmelim, einem umprogrammierten Spion-Androide, bildet Finn schnell eine eingeschworene Gruppe, die Freundschaft über alles setzt und die den Ministerpräsidenten vor einem Komplott seines Vize-Präsidenten bewahrt, und zudem forschen sie nach, was hinter dem Verschwinden ihrer Klassenkameraden steckt.  Der Leser teilt früh die innere Distanz mit der Finn die Berufung seines geliebten Vaters erlebt. Der aufmerksame jugendliche Leser bekommt die Chance viel über die Komplexität der Politik zu lernen. Mit viel Sprachwitz und einer großen Portion Fantasie erzählt Lars Joachim Grimstad kindgerecht eine unglaubliche Geschichte.  Das Buch lädt dabei den Leser dazu ein, gemeinsam mit den Charakteren zu knobeln und Zusammenhänge zusammenzuführen, um schließlich zu begreifen, wie alle Geschehnisse zusammenpassen. Rezension auf unserer Website von Eva Maus.

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  • Finn und die geklauten Kinder

    Finn und die geklauten Kinder
    Hunde-Kuchen89

    Hunde-Kuchen89

    Inhalt: Als Finns Vater von Beruf Taxifahrer Ministerpräsident von Norwegen wird, muss die Familie umziehen. Von Berufs wegen weiß Teffy Fahr (Finn`s Vater) sehr viel von Land und Leuten und deren Wünsche. Als Ministerpräsident versucht er möglichste viele Anliegen und Wünsche umzusetzen. Finn bekommt nach der Berufung seines Vaters zum Ministerpräsidenten einen neuen Bruder vom Diktator von Nordboresien geschenkt, den sie Kimmelim nennen. Nachdem im Land auf einmal ständig Kinder verschwinden und nicht wieder auftauchen, versucht Finn mit Kimmelim und Freundin Sunniva das Geheimnis der verschwundenen Kinder aufzudecken. Mehr möchte ich allerdings nicht verraten, lest selbst. Cover: Auf dem Cover sind viele Charaktere in Situationen aus der Geschichte zu sehen. Beim ersten Hinschauen kann man sich noch nicht viel darunter vorstellen. Allerdings nach dem Lesen des Buchs finde ich das Cover sehr passend. Man kann sehr viele Situationen auf einzelne Abschnitte im Buch zuordnen. Allerdings wüsste ich nicht, ob ich in der Buchhandlung aufgrund des Covers nach dem Buch gelangt hätte, da es auf dem ersten Blick auf dem Cover doch etwas drunter und drüber geht. Schöne Geschichte, nette Protagonisten, allerdings meiner Ansicht nach für die Altersstufe 10 - 12 Jahre nur bedingt geeignet. Die Kapitel sind kurz und flüssig zu lesen, was bei Kindern sehr wichtig ist. Allerdings sind manche Situationen für sensible Kinder sehr angsteinflößend, z.B. der Teil, wo die fremden Männer mit den Gasschutzmasken kommen und die Kinder entführen. Das kann schon manchmal zu Alpträumen führen. Außerdem finde ich es sehr anstrengend, sich die vielen norwegischen Namen zu merken, man kann die Charaktere manchmal schlecht auseinander halten. Die Story selbst finde ich ganz toll, man hätte jedoch die eine oder andere angsteinflößende Stelle streichen sollen. Somit würde ich das Buch meinen Kindern in der Altersstufe noch nicht zum Lesen geben bzw. vorlesen.  

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  • Leserunde zu "Finn und die geklauten Kinder" von Lars Grimstad

    Finn und die geklauten Kinder
    katja78

    katja78

    Aufgepasst! Lars Joachim Grimstads "Finn und die geklauten Kinder" ist Kinderkrimi, Abenteuer und Humor in einem. Das solltet ihr euch nicht entgehen lassen! Finns Vater Teddy ist Taxifahrer. Und weil sich Taxifahrer bestens mit den Wünschen von Land und Leuten auskennen, wird Teddy norwegischer Ministerpräsident. Seine erste Amtshandlung: jede Menge Versprechungen und Gratis-Schokolade. Dumm nur, dass gleichzeitig lauter Kinder im Land verschwinden. Darunter auch Finns merkwürdiger "Bruder" Kimmelim (ein Antrittsgeschenk aus Nordboresian an den neuen Präsidenten). Höchste Zeit, sich mit Freundin Sunniva in eine mehr als verrückte Gangsterjagd zu stürzen. Empfohlenes Lesealter ab 10 Jahren Zum Autor Lars Joachim Grimstad, geboren 1972, träumte als Kind oft davon, Ministerpräsident von Norwegen zu werden, aber es blieb dann doch bei einem Hochschulabschluss in Politikwissenschaft. Er hat 69 Fußballspiele in der norwegischen Premier League gespielt und arbeitet zurzeit als Texter in einer Werbeagentur. Finn und die geklauten Kinder ist sein Buchdebüt. Wir suchen nun 20 Leser, die Lust haben, dieses Buch in Print oder wahlweise als Ebook im Wunschformat, gemeinsam in der Leserunde zu lesen und anschließend zu rezensieren. Blogger bewerben sich bitte mit ihrer Blogadresse. Schreibt uns als Bewerbung, euren Eindruck zum Buchcover und was ihr vielleicht erwartet vom Buch! Und wer neugierig ist, kann hier stöbern auf der Verlagsseite von Dressler und sich von den zukünftigen Neuerscheinungen in den Bann ziehen lassen :-) *** Wichtig ***Ihr solltet Minimum eine Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig sie sind. Nehmt doch einfach eurer zuletzt gelesenes Buch und schreibt darüber. Ein Leitfaden, wie eine Rezension aufgebaut ist, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf oder auch hier in diesem Thread, wo alles Wissenswerte zusammengefasst ist: http://www.lovelybooks.de/thema/Leitfaden-f%C3%BCr-Rezensionen-und-Leserunden-1017409772/

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  • Finn und die geklauten Kinder

    Finn und die geklauten Kinder
    schlumeline

    schlumeline

    19. May 2014 um 18:00

    Finn Fahr ist eigentlich ein ganz normaler Junge, wäre da nicht die Tatsache, dass sein Vater, der bis vor kurzem noch ein einfacher Taxifahrer war, nun Ministerpräsident von Norwegen ist. Das verändert das Familienleben schon ganz gewaltig. Nun ist Finns Vater aber kein Ministerpräsident wie jeder andere, denn seine politischen Prioritäten liegen ganz anders. Er ist für das Verteilen von Gratisschokolade, weniger Luft in Chipstüten und viele andere Dinge, die den normalen Menschen bewegen. Zum Glück sind einige seiner Maßnahmen aber auch halbwegs vernünftig, wie z. B. die Reparatur von Straßen. Während nun Finns Vater mit seinen politischen Angelegenheiten beschäftigt ist, verschwinden in Oslo plötzlich Kinder. Sie laufen scheinbar von zu Hause weg, aber irgendwie ist das ganz schön merkwürdig. Finn und seine Freundin Sunniva glauben nicht an diese Weglauftheorie der Erwachsenen und der Polizei und versuchen daher etwas über die Hintergründe des Verschwindens der Kinder zu erfahren. Dabei jedoch geraten sie in große Gefahr. Zum Glück erhalten die beiden Unterstützung durch Finns neuen Bruder Kimmelim, der von seinem Vater, dem Diktator von Nordboresia, ganz einfach als Gastgeschenk an Finns Vater überreicht wurde. Kimmelim ist clever und mutig und er ist, was er selbst nicht weiß, ein Androide, also eine Maschine. Um solche Maschinen und um das Verhalten von Kindern im allgemeinen geht es auch im weiteren Verlauf der Geschichte, die wirklich insgesamt nur als skurril und verrückt bezeichnet werden kann. Sie ist spannend und außergewöhnlich und abenteuerlich, aber sehr viele Denkansätze bietet sie für das angesprochene Lesepublikum nicht. Einzig ein Wissenswettbewerb liefert hier einige vielleicht interessante Einzelheiten für den Leser. Sehr schön ist die Gestaltung des Buchcovers gelungen. Hier werden viele einzelne Szenen aus der Geschichte präsentiert. Leider wird man die Zusammenhänge natürlich erst erkennen, wenn man das Buch gelesen hat. „Finn und die geklauten Kinder“ ist eine ganz nette Geschichte, die etwas Zeit braucht bevor sie Fahrt kommt und die man nach dem Lesen wohl nur unter dem Motto verrückte Idee abhaken kann.

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  • Ein Buch, welches nicht mein Fall war

    Finn und die geklauten Kinder
    Imoagnet

    Imoagnet

    23. March 2014 um 21:06

    Das Cover von „Finn und die geklauten Kinder“ von Lars Grimstad lädt sofort zum Lesen ein. Es sind einzelne Personen und einzelne Szenen abgebildet. Sicher werden diese im Buch beschrieben – so meine Gedanken vor dem Lesen. Genau diese Vermutung wurde bestätigt. Leider war der Einstieg für mich (als Erwachsene) etwas zu schwierig oder besser: seltsam. Das ganze war irgendwie unrund. Zu viele Personen in zu kurzer Zeit und eine verwirrende Handlung. Finns Vater war ein Taxifahrer. Nun ist er Ministerpräsident. Zu Gast bei der Familie Fahr ist der asiatische Junge, der von allen nur Kimelim genannt wird. Doch wer verbirgt sich wirklich hinter Kimelim? Finn bekommt jedenfalls auch noch eine Freundin und dann ist der Leser schon mitten in der Geschichte. Plötzlich verschwinden in Oslo Kinder aus ihren Wohnungen, ohne dass die Eltern etwas davon mitbekommen. Wie soll das denn gehen? Können Finn und seine Freunde hinter dieses Geheimnis kommen? Der Schreibstil ist gut (außer der Beginn), so dass man der Handlung leicht folgen kann. Die kurzen Kapitel tragen zu einem kurzweiligen Lesevergnügen bei. Der Inhalt jedoch hat meinen Geschmack überhaupt nicht getroffen. Die ganze Sache ist mir zu weit hergeholt. So zum Beispiel die Story mit den vermeintlichen Hundehäufchen. Oder das Ende allgemein. Mein Fall ist dieses Buch nicht und ich kann leider keine Leseempfehlung geben, weil ich den Sinn hinter dieser Geschichte nicht erkenne. Leider kann das schöne Cover die Nachteile nicht wieder herausreißen.

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  • Verschwundene Kinder in Oslo ...

    Finn und die geklauten Kinder
    Orisha

    Orisha

    09. March 2014 um 22:59

    Frisch nach Oslo gezogen, denn Finn Fahrs Vater ist der neue Ministerpräsident Teddy Fahr, ein ehemaliger Taxifahrer und Gründer der „Mehr-Partei“, freundet sich Finn mit Sunniva und seinem neuen Bruder Kim Il-Im, Sohn des nordboreasischen Diktators Kim Il-Seng und Geschenk an Teddy Fahr, an. Als nach und nach Kinder aus Finns Schule verschwinden, ist Finn sofort klar, dass etwas nicht stimmt. Doch die Erwachsenen mit denen er spricht, scheinen blind für das Verschwinden der Kinder zu sein. Deshalb beginnt das Trio um Finn, Sunniva und Kim Il-Im auf eigene Faust zu ermitteln. Grimstads Buch hätte in der Tradition Kalle Blomquists oder der Fünf Freunde stehen können, doch leider reicht das Buch bei weitem nicht an diese Klassiker heran. Nicht nur zeichnet Grimstad eine sehr gewalttätige Handlung nach, die für ein Kinderbuch sicher nicht geeignet ist, auch sehe ich die in dem Buch vermittelten Werte kritisch. Neben dem doch sehr naiv gezeichneten Teddy Fahr, sind es vor allem die Stereotypen, die mich stören. Ein böser nordboreasischer Dikator, der zu schnell an Nordkorea erinnert und vermutlich auch auf das Land anspielen soll; ein asiatischer Junge, der kein R aussprechen kann und der Einfachheit halber Kimmelim genannt wird oder das in in-den-Vordergrund-stellen materieller Dinge, störten mich maßgeblich. Zwar fehlte es dem Buch nicht an Spannung und zwischenzeitlich hatte sich das Buch sogar auf drei Sterne hochgearbeitet, doch das Ende – für mich zu absurd – hat es letztlich wieder hinuntergerissen. Fazit: Ein Buch, das viel Potential gehabt hätte, doch leider nur mittelmäßig geworden ist. Ich kann es nicht empfehlen.

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  • Ich bin nicht sicher, ob das ein Kinderbuch ist...

    Finn und die geklauten Kinder
    Baneful

    Baneful

    05. March 2014 um 09:54

    Eye Candy: Die Bildchen auf dem Cover stellen Szenen aus dem Buch da. An sich sind sie alle sehr drollig, was mir jedoch besser gefallen würde, wenn die Bildchen IN dem Buch gewesen wären... Dann würde die Handlung etwas mehr ausgelockert werden. Inhalt: Finn Fahrs Vater ist Taxifahrer und da Taxifahrer wissen was sich eine Nation wünscht, wird er vom Volk zum Ministerpräsidenten gewählt. Einige seiner Versprechen sind eher leer und nicht wirklich "wichtig". Als dann plötzlich Kinder verschwinden, wird die Aufklärung durch Finn und seine Freunde angetrieben... Meine Meinung: Die Schreibweise ist für Kinder einfach zu verstehen und ist sehr flüssig. Die Figuren, besonders die Hauptcharaktere, sind sehr interessant und witzig. Kimmelim mit seinem süßen Akzent und seiner Art, Finn der schlau ist und Suniva, die sehr selbstbewusst ist. Die Charaktere sorgen alle für Spannung und Witz, sodass Kinder sich schnell mit ihnen identifizieren können. Die Spannung ist zwar immer da, jedoch ist sie mal stärker und mal fast überhaupt nicht mehr anwesend... Die kurzen Kapitel sind zwar gut und ansprechend, jedoch gibt es dennoch Längen und gerade Kinder neigen dazu abzuschalten... Was mir nicht so gut gefallen hat, ist die viele Gewalt gegenüber Kindern unter anderem. Ich denke nicht, dass das für Kinder von 10-12 Jahren geeignet ist. Mein Bruder der 12 ist, fand es teilweise auch schon zu hart... Das Buch ist eher ein Jugendbuch für jüngere Jugendliche ;D Bewertung: Das Buch ist zwar sehr unterhaltsam, aber durch die vielen Längen und die Gewalt, muss ich leider zwei Sterne abziehen.

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  • tolles Kinderbuch mit vielseitigen Charakteren und abenteuerlich spannender Handlung

    Finn und die geklauten Kinder
    Manja82

    Manja82

    04. March 2014 um 14:05

    Meine Meinung: Finns Vater Teddy ist Taxifahrer. Und weil sich Taxifahrer bestens mit den Wünschen von Land und Leuten auskennen, wird Teddy norwegischer Ministerpräsident. Seine erste Amtshandlung: jede Menge Versprechungen und Gratis-Schokolade. Dumm nur, dass gleichzeitig lauter Kinder im Land verschwinden. Darunter auch Finns merkwürdiger "Bruder" Kimmelim (ein Antrittsgeschenk aus Nordboresian an den neuen Präsidenten). Höchste Zeit, sich mit Freundin Sunniva in eine mehr als verrückte Gangsterjagd zu stürzen. (Quelle: Dressler) Meine Meinung: Finn hat eine recht außergewöhnliche Familie. Nicht nur das sein Bruder ein Gastgeschenk aus Nordboresian ist, auch sein Vater ist etwas komisch. Eigentlich ist er Taxifahrer, wird dann aber zum norwegischen Ministerpräsidenten ernannt. Er tut nun viele recht unnütze Dinge, wie beispielsweise Gratis-Schokolade an Kinder ausgeben. Als plötzlich Kinder im ganzen Land verschwinden ist es nicht er, der sie zu suchen anfängt, sondern Finn gemeinsam mit seiner Freundin Sunniva. Die beiden geraten so in eine abenteuerliche verrückte Geschichte hinein… Das Kinderbuch „Finn und die geklauten Kinder“ stammt vom Autor Lars Joachim Grimstad. Es ist das Debüt des Autors und gut für Kinder ab einem Alter von ca. 10 Jahren geeignet. Die Charaktere im Buch sind alle samt recht unterschiedlich und vielseitig gestaltet. Finn ist ein cleverer Junge. Er ist gewitzt und hat wirklich tolle Ideen. Seine Familie ist ziemlich außergewöhnlich. Sunniva ist Finns Freundin. Auch sie ist ziemlich clever und gewitzt. Als die Kinder verschwinden macht sie sich gemeinsam mit Finn auf sie wiederzufinden. Kimmelim ist Finns „Bruder“. Er ist ein Gastgeschenk aus Nordboresian. Allerdings Kimmelim ist nicht das was er zu sein scheint. Finns Vater, eigentlich Taxifahrer nun Ministerpräsident, ist ziemlich planlos. Er tut nicht viel, außer Versprechungen zu machen, wie beispielsweise jede Menge Gratis-Schokolade. Der Schreibstil des Autors ist kindgerecht gut zu lesen. Man kommt, vom Beginn mit den doch ungewöhnlichen norwegischen Namen mal abgesehen, flüssig durch die Geschichte und es ist alles verständlich und gut beschrieben. An manchen Stellen aber doch etwas zu gut. Die Handlung selber ist abenteuerlich und spannend. Manchmal aber ist es gruselig und auch richtig gehend ekelig, als ziemlich ausführlich vom Verzehr von schlechter Schokolade erzählt wird. In die Handlung ist auch Allgemeinwissen eingearbeitet, dies wird den Kindern so spielerisch vermittelt. Fazit: „Finn und die geklauten Kinder“ von Lars Joachim Grimstad ist ein tolles Kinderbuch des Debütautors und für Kinder ab ca. 10 Jahren recht gut geeignet. Vielseitige Charaktere und eine abenteuerlich spannende Handlung konnten mich von einigen doch ekligen und gruseligen Szenen mal abgesehen dennoch begeistern. Durchaus lesenswert!

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  • Finn und die geklauten Kinder

    Finn und die geklauten Kinder
    Mone80

    Mone80

    03. March 2014 um 14:02

    Finns Vater ist der neue Ministerpräsident von Norwegen. Als ehemaliger Taxifahrer weiß er genau, was die Menschen wollen und versucht diese Wünsche auch zu erfüllen. Mit Gratis-Schokolade.  Zur gleichen Zeit verschwinden immer mehr Kinder und als Finn mit seinen Mutmaßungen bei seinem Vater auf taube Ohren stößt, beginnt er, zusammen mit seiner Freundin und seinem Adoptivbruder, den Fall zu lösen.  Es ist das erste Buch von Lars Joachim Grimstad und für Kinder ab 10 Jahren, die nicht allzu zartbesaitet sind und auf skurile Detektivgeschichten stehen, ein tolles Buch. Der einzige Nachteil ist, dass die Geschichte ein wenig Anlauf brauch, bis sie dann so richtig in Fahrt kommt und die Spannung nicht immer halten kann.   Man begegnet im Laufe der Geschichte skurile Personen, Androiden und Übertreibungen, Erwachsene, die das Kind im Manne verwirklichen und gegen Ende wird es sehr actionreich und dies trifft nicht jeden Geschmack. Kinder die Die ???-Kids mögen und offen für den ein oder anderen schwarzen Humor sind, wird dies eher einen Lesegenuß darstellen.   Die Protagonisten werden am Anfang ausführlich beschrieben und durch die Menge an Menschen, kann man schon den Überblick verlieren. Aber nach und nach habe ich mich an sie gewöhnt. Der Autor bringt Spannung und viele Wendungen in die Geschichte, führt seine Leser in die falsche Richtungen. Durch die kurzen Kapiteln rast man auch förmlich durch das Buch.    Vom Schreibstil lässt es sich sehr gut lesen und ab und an kann man sich die Szenen genauer vorstellen, als einem lieb sind. Irgendwie hatte ich zeitweise das Gefühl, dass der Autor genau wusste, wann er den Schalter für das Kopfkino umlegen musste.   Das Cover zeigt durch die kleinen Zeichnungen verschiedene Situationen, die im Buch vorkommen, schön wäre es bestimmt, wenn noch das ein oder andere Bild im Buch vorgekommen wäre. Fazit: Eine skurile Geschichte, die gegen Ende auch richtig viel Action zu bieten hat.

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  • Finn und die geklauten Kinder

    Finn und die geklauten Kinder
    Seelensplitter

    Seelensplitter

    02. March 2014 um 12:25

    Ein Buch das ich richtig gut zum lesen empfunden habe. Ich fange zu erst einmal mit den nicht so schönen Seiten an. 1) ich würde es nicht als Kinderbuch einstufen, dazu ist es zu Actionreich und auch etwas zu brutal. 2) es sind so manche Rechtschreibfehler vorhanden oder in einem Satz fehlt dann mal ein Wort, finde ich nicht so gut. 3) auch finde ich es für ein Kinderbuch zu Umfassend und zu viel. Die guten Seiten an diesem wunderbaren Werk: 1) es ist mit viel Action so gut geschrieben, das ich es nicht mehr wirklich aus der Hand legen wollte. 2) sind viele spannende Aspekte dazu gekommen, mit denen ich nicht gerechnet hatte 3) es hat ein gutes Happy End und es wird klar gemacht, wie wichtig Freundschaft, Zusammenhalt und füreinander einstehen ist. 4) bekommt man durch dieses Buch noch mal allgemeinwissen serviert, was man spielerisch erlernen kann, nachdem es in einer Quizshow abspielt 5) für ein Jugendbuch hätte es für mich absolute Oberklasse. Die Geschichte ist einfach: Finn entdeckt das sein neuer Bruder Kimmelim ein Android ist. Was bedeutet das in dieser Geschichte -> nachdem ich nicht Spoilern will, am besten selbst lesen ;) Finn´s Vater ist ein Ministerpräsident der ziemlich viele kuriose Dinge bestimmen will und bestimmt- Sei es Freischokolade für alle, die nicht unbedingt gute Erfolge hat, durch diverse Umstände hat. Finn lernt Sunniva kennen und mit ihr und Kimmelim entsteht eine richtig schöne Freundschaft. Ich will nunmal nicht spoilern und aufgrund dessen verrate ich nicht soviel. Warum es sich lohnt zu lesen? 1) es vermittelt Allgemeinwissen auf eine sehr schöne Art und Weise 2) es ist bis auf ein paar Rechtschreibfehler oder das Worte weggelassen werden, sehr schön zu lesen 3) die Geschichte hat ganz klar Potenzial, und sei es nur das die Kinder lernen Zusammenhalt ist wichtig. Rundherum für mich ein echt gutes Buch, ich würde es aber nicht unter 11 Jahren empfehlen. Ein Punktabzug wegen meinen Kritikpunkten :-)

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  • Finn und die geklauten Kinder

    Finn und die geklauten Kinder
    Blaustern

    Blaustern

    28. February 2014 um 20:53

    Taxifahrer kennen die Sorgen und Ängste der Menschen in ihrem Land. Sie wissen, was sie sich wünschen, denn sie hören während der Autofahrt die meisten Geschichten. Finns Vater Teddy ist Taxifahrer, und wird genau deshalb zum norwegischen Ministerpräsidenten gemacht. Finns Leben ändert sich dadurch gewaltig, und sein Vater macht sich zum neuen Liebling der Nation. Er gibt Gratis-Schokolade aus. Aber wo sind plötzlich all die Kinder hin? Immer mehr verschwinden aus dem Land. Auch Finns neuer Bruder Kimmelim ist darunter. Nun wird es aber höchste Zeit, Nachforschungen anzustellen. Zusammen mit seiner Freundin Sunniva begibt sich Finn in ein großes gefährliches Abenteuer. In diesem Kinderbuch geht es hart her und ist vielleicht nicht für alle sensiblen Kinderseelen geeignet. Die gefährlichen Abenteuer sind mit Krimi- und Horrorszenen angereichert und Vertrauenspersonen für Kinder, wie Polizist und Lehrer, werden hier zu Gangstern. Dennoch ist es vom Stil her kindgerecht verständlich geschrieben, jedoch keinesfalls zu simple, sodass auch Erwachsene ihre Freude daran haben. Die Abenteuer sind spannend und teils auch humorvoll. Die Charaktere wurden gut dargestellt, sehr detailliert und unterschiedlich. Finn ist clever und gewitzt und hat tolle Ideen. Die norwegischen Namen sind zwar anfangs ungewohnt, aber besonders schön und auch der norwegische Abdruck kommt in diesem Buch gut zum Ausdruck.

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  • Kinderfänger in Norwegen

    Finn und die geklauten Kinder
    Taluzi

    Taluzi

    28. February 2014 um 17:12

    Finns Vater war Taxifahrer bevor er Norwegens Ministerpräsident wurde. Eines Tages erhält er als Staatsgeschenk den Sohn des Diktators von Nordboresia. Finn freundet sich schnell mit Kimmelim an. An ihrer Schule wird ein Quiz veranstaltet. Finn, Kimmelim und Sullivan kommen in eine Gruppe. Dafür müssen sie viel gemeinsam lernen und werden Freunde. Eines Tages beginnen in Norwegen Kinder zu verschwinden. Nur mit Glück kann Finn diesen Kindesentführern entkommen. Er erzählt Kimmelim und Sullivan davon und sie beschließen, der Sache nachzugehen. Als dann Sullivan weg ist, überschlagen sich die Ereignisse. Eine gefährliche und spannende Jagd beginnt. Uns konnte die Geschichte nicht überzeugen! Schon zu Anfang hatten wir Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen. In kürzester Zeit wurden die Personen vorgestellt und wir verloren fast den Überblick. Das gibt sich nach einer Weile, da es stärker um die Hauptcharaktere Finn, Sullivan und Kimmelim geht. Die Hauptcharaktere werden gut dargestellt und wirken überzeugend. Wohingegen die Erwachsenen in dem Buch, z. B. der Vater von Finn weniger überzeugend, teilweise sogar lächerlich dargestellt waren. Das fand ich schade, da für mich Erwachsene eine Vorbildfunktion haben sollten. Ihr wird eher das Misstrauen gegenüber Erwachsenen geschürt. Die Kapitel sind kurz und der Schreibstil flüssig und teilweise spannend. Gut gefallen haben uns auf dem Cover die vielen kleinen Bilder. Schade, dass die Bilder, die Szenen aus der Geschichte darstellten, im Buch nicht waren. Ein spannend geschriebenes Buch, das leider aus unserer Sicht mit seiner Geschichte nicht überzeugen konnte.

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  • Ungewöhnlicher Kinderkrimi

    Finn und die geklauten Kinder
    Gela_HK

    Gela_HK

    28. February 2014 um 16:16

    Finn hat schon eine ungewöhnliche Familie. Sein Vater, der eigentlich Taxifahrer ist, wird norwegischer Ministerpräsident. Sein Bruder ist ein Gastgeschenk aus Nordboresian was alleine schon ungewöhlich ist, doch Kimmelim hat noch mehr Geheimnisse. Allein diese Details könnten schon eine Geschichte füllen, doch darüber hinaus gibt es noch verschwundene Kinder, verrückte Gansterjagden durch Norwegen und skurrile Gestalten. Lars Grimstad hat mit seinem schwungvollen Schreibstil, einfacher Wortwahl und einer Prise Humor einen außergewöhnlichen Kinderkrimi geschaffen. Auf den 352 Seiten müssen selbstlesende Kinder sich erst einmal an die norwegischen Namen und deren Beziehungen zueinander gewöhnen. Dann machen die witzigen Charaktere aber viel Spaß. In einigen Abschnitten schießt Grimstad aber auch ein wenig über das Ziel hinaus. So wird in einer Passage sehr detailliert über den Genuss verdorbener Schokolade berichtet, was doch sehr ekelig wirkt. Kinder lesen vielleicht solche Szenen anders als Erwachsene, denn meinem Sohn hat das Abenteuer rund um Finn sehr viel Spaß bereitet. Die Altersempfehlung des Verlags von 10 - 12 Jahren ist durchaus berechtigt. Zartbesaitete Jungleser sollten lieber gemeinsam mit den Eltern lesen. Die Bewertung ist ein Kompromiss zwischen Eltern-/Kindersicht.

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  • Altersgrenze selber wählen.

    Finn und die geklauten Kinder
    Zeliba

    Zeliba

    26. February 2014 um 16:09

    Cover Das Cover ist wirklich ein Hingucker. Die verschiedenen Comic-artigen Figuren scheinen Aspekte, Charakter und Handlungsstränge ein Bild geben zu wollen. Man kann von einer zu nächsten Figur wandern, und schon vor beginn des Lesens versuchen Vermutungen über die Handlung anzustellen. Handlung Wer weiß besser über Land und Leute Bescheid als ein Taxifahrer? Wie viele Sorgen er sich schon angehört hat? Wie viele Geschichten und Lebenswandel.Da ist es doch eine Fabelhafte Idee einen Taxifahrer zum norwegischem Ministerpräsidenten zu machen. Und zwar niemand geringen als Finns Vater höchstpersönlich. Für den kleinen Finn ändert sich dadurch natürlich so einiges. Auch wenn sein Vater sich versucht beliebt zu machen, und Unmengen an Gratis-Schokolade verscherbelt.Blöd nur das die besten Kunden, die Kinder, plötzlich im ganzen Land verschwinden. Auch Finns Bruder bleibt da nicht verschont. Finn und seine Freundin Sunniva machen sich auf den Weg und stürzen sich dabei in eine Geschichte, die noch verrückter ist, als sein Vater in seinem neuem Job. Schreibstil Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, da er obwohl durchaus Kindgerecht, weder zu einseitig noch zu platt ausgefallen ist. Man kann der norwegischen Spur in den Worten gut folgen. Die Sätze sind weder zu lang, noch abgehackt kurz, sodass es selbst für einen erwachsenen Leser eine schöne Leseerfahrung ist.Die Kapitel sind zudem sehr schön überschaubar. Charakter Die Charakter sind in diesem Buch so unterschiedlich wie man sie sich nur vorstellen kann. Der Vater ist Ministerpräsident, schient aber nicht wirklich viel im Kopf zu haben, und tut auch im gesamten Buch eher wenig.Finn ist gewitzt und auch Sunniva ist eine sehr einnehmende Persönlichkeit mit der man recht schnell warm wird.Hier gestört hat mich, das die Vertrauenspersonen, jene zu denen Kinder gehen sollten wenn sie etwas haben, schlussendlich die bösen sind. Für mich als Erwachsene ist das kein Problem, aber ob Kinder das so beruhigend finden, ist sicherlich eine andere Sache. Meinung Ich bin etwas zweigeteilt. Natürlich denke ich das etwas real life in einem Kinderbuch nicht fehlen sollte. Selbst in den Märchen gibt’s Momente zum Zittern. Ich erinnern an Rotkäppchen, oder die Sieben Geißlein, wo der Wolf sie frisst und am Ende stirbt. Allerdings gibt es für alles eine zarte Grenze. Das Auf die Kinder geschossen wurde, finde ich so bei weiten schlimmer, als die Handschellen. Dann die Vertrauenspersonen und der recht Hohle Vater …Ich denke das ist solch ein Buch, das die Eltern zuerst einmal alleine lesen sollten und selber überlegen müssen, ob ihr Kind schon alt genug ist. Denn kein Kind ist gleich. Manche sind einfach sensibler. Ansonsten ist es eine hervorragende Geschichte, der man auch als Erwachsener mit viel Freude folgen kann. Hin und wieder fehlen mir einige nähere Beschreibungen, so das man sich das ein oder andere nicht so ganz genau vorstellen kann.

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  • Ein gewaltiges Abenteuer für Finn und seine Freunde! Keine Abendlektüre...

    Finn und die geklauten Kinder
    Floh

    Floh

    22. February 2014 um 03:40

    Autor Lars Grimstad erfüllt sich seinen Traum, ein Kinderbuch zu schreiben. "Finn und die geklauten Kinder" ist mit Bedacht zu genießen. Dieses Kinderbuch enthält Züge eines Krimis, kleine Horrorepisoden und sehr spannende Abenteuer. Keine Abendlektüre und nur für kleine Krimiprofis geeignet! Zum Inhalt: "Finns Vater Teddy ist Taxifahrer. Und weil sich Taxifahrer bestens mit den Wünschen von Land und Leuten auskennen, wird Teddy norwegischer Ministerpräsident. Seine erste Amtshandlung: jede Menge Versprechungen und Gratis-Schokolade. Dumm nur, dass gleichzeitig lauter Kinder im Land verschwinden. Darunter auch Finns merkwürdiger Bruder Kimmelim (ein Antrittsgeschenk aus Nordboresian an den neuen Präsidenten). Höchste Zeit, sich mit Freundin Sunniva in eine mehr als verrückte Gangsterjagd zu stürzen. Lars Joachim Grimstads Finn und die geklauten Kinder ist Kinderkrimi, Abenteuer und Humor in einem." Schreibstil: Der Autor Grimstad hinterlässt eine skandinavische Spur in seinem Wortlaut. Er bedient sich einer sich einer kindgerechten Ausdrucksweise, die er andersherum durch seine Thematik und derben Vorkommnisse etwas zu krass für Kinderohren ausführt. Diese Mischung ist mir als Leserin ganz neu, da es nicht Kind, aber auch nicht Jugend ist. Dennoch ist der Schreibstil des Autors weder platt noch primitiv. Er beweist Können und Geschick, mit leichtem kindgerechten Anspruch schreibt er flüssig und verständlich. Er begibt sich auf die Ebene der jungen Leser und erweckt durch seinen mitreißenden Stil das Buch zum Leben. Auch das Vorlesen gestaltet sich angenehm und flüssig. Buch / Cover: Das Buch befindet sich in einem sehr hochwertigem Zustand. Das Cover ist ein wunderbarer Blickfang ist zeigt alle prägenden Szenen aus der Geschichte. Ich hätte mir auch im Buch mehr Illustration gewünscht. Das Schriftbild ist sehr locker und die Kapitel von angenehmer Länge. Meinung: Ich habe das Buch mit meinem Tageskind (7 Jahre) und meinem kleinen Baby begonnen zu lesen. Beide durften der Geschichte, bzw. meiner Stimme lauschen. Schnell habe ich jedoch gemerkt, dass ich dieses Buch sehr heftig und derb für Kinderohren empfinde. Hier gibt es sehr viele zwiespältige Szenen, sodass ich mich fürs alleinige Lesen entschlossen habe. Für kleine Krimiprofis sicherlich kein Problem, aber für sensible Gemüter ist mir die Thematik zu bitter und zu wenig kindgerecht. Sehr gefallen hat mir die Abenteuerlust, die fast ansteckend ist, die beflügelte Fantasie und das kleine Quiz. Zudem gefallen mir die Namen und die Charaktere sehr gut. Toll geformt und detailliert dargestellt. Witz, Humor, Spannung und Abenteuer einen dieses Buch! Für Erwachsene ein toller Lesespaß. Für Kinder stossen mir die Horrorelemente und die starke Skepsis in die Menschheit auf Widerstand! Der Autor: "Lars Joachim Grimstad, geboren 1972, träumte als Kind oft davon, Ministerpräsident von Norwegen zu werden, aber es blieb dann doch bei einem Hochschulabschluss in Politikwissenschaft. Er hat 69 Fußballspiele in der norwegischen Premier League gespielt und arbeitet zurzeit als Texter in einer Werbeagentur. Finn und die geklauten Kinder ist sein Buchdebüt." Fazit: Ein gewagtes Leseelebnis, was ich nicht unbedibt empfehlen möchte. Eltern sollten es vorab selber lesen und dann entscheiden. Für Krimifans sicherlich ein grandioses Erlebnis!

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