Lars Gunmann

 4,6 Sterne bei 7 Bewertungen
Autorenbild von Lars Gunmann (©Michael Hambsch)

Lebenslauf von Lars Gunmann

Lars Gunmann schreibt seit Anfang dieses Jahrtausends - hauptsächlich Science-Fiction, Humor, Parodien und allerhand Schräges. In seiner Jugendzeit waren es Videospiele und Comics, die ihn zum Erfinden eigener Geschichten inspirierten. So schrieb er zunächst Kurzgeschichten und war auch einige Jahre in der Redaktion der Spieletestseite Splashgames tätig.

Seine Geschichten hat er schon früh mit kleinen Details und Erwähnungen verbunden, mit seinen Romanen treibt der bekennende Star Trek- und Marvel-Fan diesen Gedanken nun voran. Die Bücher spielen in der gleichen Welt und beeinflussen sich, können trotzdem unabhängig voneinander gelesen werden. Eine Welt voller Helden und Action, schrägen Typen und fiesen Bösewichten, Klamauk und Abenteuer aber auch ganz normalen Leuten wartet!

Alle Bücher von Lars Gunmann

Cover des Buches Autoren sterben einsam (ISBN: 9781517327262)

Autoren sterben einsam

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Erschienen am 12.09.2015
Cover des Buches Autoren sterben einsam: Krimikomödie (ISBN: B014RVELXE)

Autoren sterben einsam: Krimikomödie

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Erschienen am 31.08.2015
Cover des Buches 15 Schattierungen von Quarzbraun (ISBN: B00AWELOKY)

15 Schattierungen von Quarzbraun

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Erschienen am 02.01.2013
Cover des Buches Monsterliga und Heldenkabinett (ISBN: B009QL8380)

Monsterliga und Heldenkabinett

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Erschienen am 03.08.2013

Neue Rezensionen zu Lars Gunmann

Cover des Buches Autoren sterben einsam (ISBN: 9781517327262)Z

Rezension zu "Autoren sterben einsam" von Lars Gunmann

Rezension zu "Autoren sterben einsam"
Zsadistavor einem Jahr

Hagen Neubauer hat nicht gerade der Lauf in seinem Leben. Seine Frau hat ihn verlassen und einen neuen Job findet er auch nicht, will er auch eigentlich gar nicht. Seine Erfüllung ist die Schriftstellerei. Aber auch hier geht es nicht richtig in Fahrt. Kein Verlag will sein Manuskript veröffentlichen. 

 

Ein anderer Autor ist in seiner Sparte einfach der Beste und räumt alles ab. Da will kein Verlag ähnliche Bücher eines unbekannten Autors veröffentlichen. 

 

Doch dann ist es endlich so weit. Ein Brief eines Verlages flattert ins Haus. Der Verlag will sein eingereichtes Buch unbedingt veröffentlichen. Völlig auf Wolken schwebend trifft Hagen im Verlag ein und unterschreibt, ohne viel zu lesen, den Vertrag. 

 

Tja, nur sollte man immer das Kleingedruckte lesen, bevor man Verträge unterschreibt. 

 

„Autoren sterben einsam“ ist eine Krimikomödie aus der Feder des Autors Lars Gunmann. 

 

Der Schreibstil ist flüssig und richtig gut zu lesen, was mir sehr gefallen hat. Vom Stil her könnte sich so mancher Bestsellerautor ein Stück abschneiden. 

 

Die Story selbst hat mir nicht so gut gefallen. Es war wohl einfach nicht meine Schiene Humor. Ich liebe schrägen Humor, das hier fand ich stellenweise allerdings nur nervig. 

 

Hagen ging mir sowas von auf die Nerven. So ein überdrehter, selbstverliebter Nichtskönner, unglaublich. Eigentlich hatte ich mit keiner Faser auch nur ein kleines Stückchen Mitleid mit ihm. Seine Art fand ich auch keineswegs lustig oder humorvoll. 

 

Die Frauen / Bettgeschichten fand ich absolut unpassend. Es wurde, zum Glück, zwar immer nur kurz erwähnt, finde es trotzdem immer befremdlich, dass Frauen als so dumm und bettgeil dargestellt werden. Wenn Hagen jetzt wenigstens eine Menge Geld gehabt hätte, dann hätte ich es ja noch verstehen können, da verlieren viele Frauen auch ihre letzten Hirnzellen. Aber bei Hagen?

 

Als dann Trigger auftauchte, fand ich dann gar nicht mehr in die Geschichte hinein. Da wurde es mir dann etwas zu abstrus. Halt nicht meine Schiene an Krimi und nicht an Komödie. Der Humor war in etwa von der Art dieser Comedy Shows. Ein Fettnäpfchen nach dem anderen, ein Witz nach dem anderen, Klatschen und das eingespielte Lachen nicht vergessen. Für mich wäre da etwas weniger mehr gewesen. 

 

Ich bin sicher, das Buch wird viele Fans finden. Ich bin jetzt leider keiner davon geworden. Wie gesagt, der Schreibstil an sich ist richtig gut. Nur der Krimi selbst, hat mir nicht gefallen. Ich mag neuen Autoren mit gutem Schreibstil gerne eine Chance geben. Daher bekommt das Buch trotzdem 3 anstatt 2 Sterne von mir. 

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Cover des Buches Autoren sterben einsam (ISBN: 9781517327262)D

Rezension zu "Autoren sterben einsam" von Lars Gunmann

Sehr unterhaltsam
Danielabevor einem Jahr

Bin gut ins Buch hinein gekommen. Hagen ist mir sympathisch. Spannend geschrieben. Tolle Geschichte bei der man mal lachen kann, sehr unterhaltsam. Auch erhält man einen guten Einblick ins Verlagswesen. Der Schreibstil ist flüssig und detailliert.

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Cover des Buches Autoren sterben einsam (ISBN: 9781517327262)P

Rezension zu "Autoren sterben einsam" von Lars Gunmann

eine rasante und amsüsante Krimi Komödie, wie nur das Leben sie schreiben kann
phantastische_fluchtenvor einem Jahr

Hagen Neubauer sieht sich als kommenden Star am Autorenhimmel. Er ist fest davon überzeugt, dass sein Regionalkrimi der Beste ist, der jemals geschrieben wurde. Daher ist es für ihn völlig unverständlich, dass die Entscheidungsträger in den Verlagen das nicht so sehen. Es erreicht ihn eine Absage nach der anderen. 

Hagen ist eine gescheiterte Existenz, seine Frau hat ihn verlassen, er hat seinen Job verloren, die Absagen sind der Tropfen, die das Fass zum Überlaufen bringen. Doch plötzlich, oh Wunder, eine Zusage. Sein Werk wird vom Verlag »Walther Wolfgang von Gothe« in den höchsten Tönen gelobt. Der Verlagsleiter, Guido M. Schwabenfeld, bittet Hagen um eine sofortige Vertragsunterzeichnung, damit dieses  Wunderwerk eines Regionalkrimis sofort in Druck gehen kann. Hagen sieht sich schon mit einem Porsche vor dem eigenen Traumhaus vorfahren, wo hingebungsvoll seine Exfrau Sabrina auf ihn wartet und endlich seine Qualitäten anerkennt.

In seinem Höhenrausch erkennt Hagen jedoch nicht, was er da unterschreibt. Er soll plötzlich mit 12.000 Euro in Vorleistung gehen. Woher nehmen und nicht stehlen? Sein Dispo ist am Limit, seine Exfrau hat ihm den Unterhalt gestrichen und einen Job kann er unmöglich annehmen, da er ja weitere Beststeller schreiben möchte und ein profaner Job seinen Schreibfluss und seinen Denkprozess stören würde. 

Kommentar:

Mehr möchte ich zu dem Inhalt nicht schreiben, die Geschichte wird immer haarsträubender und was Hagen alles erlebt und übersteht, ist einfach unfassbar.

Falls der Autor hier seine eigenen Erlebnisse mit der Verlagswelt eingebaut hat, ist er wirklich zu bedauern. Zu Beginn ist mir Hagen sehr unsympathisch. Er ist so von sich selbst überzeugt, dass es fast schon nervt. Er ist ein Tagträumer und stellt sich vor, was er mit den Millionen, die so ein Bestseller einbringt, alles machen wird. Vor allem möchte er seine Ex davon überzeugen, dass er kein Versager ist. Sicherlich sind solche Träume schön und sie seien jedem angehenden Autor auch gegönnt aber man sollte den Bezug zur Realität nicht verlieren und sich vorab über Möglichkeiten und Chancen informieren. Und sicherlich auch das Kleingedruckte lesen. Ich erinnere mich an letztes Jahr, als ein Verlag nicht mehr seinen Verpflichtungen nachgekommen ist und es in der Autorenwelt ziemlich gekocht hat. Sind die Manuskripte erst einmal beim Verlag und der Vertrag unterschrieben, ist es schwer, sein »Buchbaby« wieder zurückzubekommen. Das muss leider auch Hagen erfahren.

Im Laufe der Geschichte mochte ich ihn aber immer mehr und als Trigger dazu kommt, wird es wirklich sehr skurril und amüsant. In rasanten Tempo steigert sich die Erzählung zu einem fulminanten Kriminalfall oder eher zu einer Kriminal Komödie, denn ich musste oft lauthals lachen. Die Personen sind teilweise überzeichnet und sehr klischeehaft aber gerade dadurch wirkt der Roman absolut glaubwürdig.  

Die Idee zu diesem Buch ist außergewöhnlich und »Lars Gunman« schafft es, dieses Außergewöhnliche die ganze Geschichte hindurch beizubehalten.  Der Spannungsbogen ist hoch, denn von Seite zu Seite fragen wir Leser uns, was dem armen Kerl noch abstruses passiert.  Und mit jedem Auftauchen eines neuen Charakters wird es alles noch skurriler. Egal, ob es »nur« ein Nachbar ist, der ein Gedächtnis wie ein Elefant hat oder eine Fahrkartenkontrolleurin. Nur das Leben kann solche Geschichten schreiben, das kann man sich nicht ausdenken. Und leider haben ja viele Autoren die Erfahrung machen dürfen, dass diese Druckkostenzuschuss nicht unbedingt selten ist. 

Der Krimi liest sich sehr flüssig, der Autor bedient sich einer sehr humorvollen Sprache, nur der fehlende Genitiv hat mich zur Verzweiflung gebracht. Ich weiß, dass heute keinen Wert mehr darauf gelegt wird aber einige Sätze würden wesentlich besser klingen. Aber dann wiederum folgen so überzeugende Beschreibung wie der »Mord mit Kissen«, dass man sich am liebsten als Opfer anbieten möchte. Nie liebte jemand ein Kissen mehr als Hagen, davon bin ich überzeugt!

Das Cover des Buches ist minimalistisch gehalten, passt aber seltsamerweise gerade dadurch perfekt zu dieser Geschichte. Sie beinhaltet so viel, dass ein bescheidenes Cover einfach die perfekte Kombination ist.

Fazit:

Für mich eines der unterhaltsamsten und amüsantesten Bücher 2020. Da ja alles Buchmessen und Conventions ausgefallen sind und man weder Verleger noch Autoren treffen konnte, ist dies ein kleiner Ersatz. Eine Geschichte über das Verlagswesen, wie es sie noch nie gab. 

Und in einem Punkt muss ich vehement widersprechen: Die »Zwerge« sind wesentlich besser als »die Orks«!!!


Ich hatte en anderes Cover, das mir wesentlich besser geällt als dieses hier.

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Zusätzliche Informationen

Lars Gunmann wurde am 26. April 1978 geboren.

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