Lars Gustafsson Der Dekan

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Inhaltsangabe zu „Der Dekan“ von Lars Gustafsson

Spencer C. Spencer, Professor für Philosphie und im Büro des Dekans tätig, ist geflohen. In einer heruntergekommenen Pension am Rande der Wüste notiert er die unerhörten Begebenheiten der letzten Jahre. Es geht um Mary Elizabeth, die einen modernen Faust schreiben will, um verschwundene Schriftsteller, um erhängte Universitätspräsidenten und um Leben und Tod. Ein philosphischer Thriller: spannend, intelligent und komisch.

'. scharfsinnige Diskurse, wunderbare Beschreibungen der Wüste, sarkastische Skizzen aus dem akademischen Leben. Schön ist dieser spezielle Gustafsson-Sound, in dem sich unerschrockener Scharfsinn und kindliche Fabulierlust mischen.'

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  • Rezension zu "Der Dekan" von Lars Gustafsson

    Der Dekan

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. December 2010 um 08:47

    Für dieses Buch vergebe ich sofort einen Stern, weil mir die Idee gefällt: Spencer C. Spencer verschwindet spurlos und alles, was man von ihm findet, sind seine Aufzeichnungen. Dazu kommt, dass Gustafsson dem Ganzen den Anstrich eines realen Vorfalls gibt, indem er bereits auf dem Vorsatzblatt im Buch anmerkt, die Papiere seien von der Bibliothekarin an Spencers Universität in Texas zusammen gestellt worden. Immer wieder Hinweise darauf, dass die Dokumente unvollständig sind und Feuchtigkeitsschäden oder fehlende Paginierung die Geschehnisse unklar lassen. So weit, so originell. Danach ist aber alles anstrengend. Spencers Aufzeichnungen sind wirr und die Beschreibung vom Verschwinden einiger Personen, die zum Teil nie verschwunden waren, von angeblich merkwürdigen Gewohnheiten oder Charakteren, von einem Toten, der nie wieder eine Rolle spielt (und es aus der Zeitskala heraus auch nicht kann), von Zahlen und ihren Eigenschaften, von Pilzen und ihren Wirkungen... sind unzusammenhängend und da helfen die Hinweise auf fehlende Stellen in den Dokumenten gar nichts - es fehlt einfach zu viel, um die Geschichte am Köcheln zu halten. Dazu vermeintlich philosophische Betrachtungen über die Welt. Aber nur weil jemand Philosophen zitiert oder Gedanken zu Neid und Eifersucht preisgegeben werden, ist das Buch noch lange kein "intelligenter und philosophischer Thriller". Das Buch ist für mich ungefähr so, wie es für Spencer die Ausführungen seines Onkels Ingram zur Mathematik sind: Ingram fährt fort zu erzählen, ohne nachzufragen, ob er verstanden wird und "vielleicht war das, was er sagte, eigentlich gar nicht so sehr an mich gerichtet), [...]"

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  • Rezension zu "Der Dekan" von Lars Gustafsson

    Der Dekan

    Freaky_Tattoo

    19. December 2008 um 16:19

    Auch wenn sich einem die Story nicht gleich erschließt, findet man wunderbaren Schwarzen Humor und viele nette Anektoden...

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