Lars Gustafsson Die Sonntage des amerikanischen Mädchens

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Inhaltsangabe zu „Die Sonntage des amerikanischen Mädchens“ von Lars Gustafsson

Als Lars Gustafsson noch in Texas lebte, las er in der Zeitung von einer Bibliotheksangestellten, die eines Sonntags beim Autowaschen entführt, vergewaltigt und getötet worden war. Es drängte ihn, dieser Frau eine Stimme zu geben, nicht in einem Kriminalroman, sondern in einer Folge von Gedichten. Entstanden ist daraus eine lange Verserzählung, in der das amerikanische Mädchen Sonntag für Sonntag aus ihrem Leben erzählt und Gustafsson ihr seine Gedanken leiht, alltägliche und philosophische, poetische und kritische.

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  • Rezension zu "Die Sonntage des amerikanischen Mädchens" von Lars Gustafsson

    Die Sonntage des amerikanischen Mädchens
    SV

    SV

    03. February 2008 um 16:14

    Schwede, kein Krimi Ein richtig heißer Sonntagnachmittag, Besuch ist da, im Garten gibts Kaffee und Kuchen, im Wohnzimmer läuft der Fernseher – Boris Becker spielt in Wimbledon – ich kann nichts davon brauchen, versteck mich und lese im ersten Buch von Lars Gustafsson, das ich grad am Freitag davor gekauft habe. Und als ich mit dem ersten, „Wollsachen“, fertig bin, fange ich sofort mit dem zweiten an: „Der Tod eines Bienenzüchters“. Becker hat Wimbledon gewonnen, die Besucher waren leicht säuerlich, aber ich hatte eine große Entdeckung gemacht! Ich hatte Gustafsson empfohlen bekommen von „meinem“ Buchhändler, man muss auf Buchhändler hören!, und von meinem Freund Harald Grill – und ich war klug genug, der Empfehlung zu folgen. Am Montag war ich in der Buchhandlung, um alles Lieferbare von Lars Gustafsson zu bestellen und seither hab ich jedes neue Buch von ihm gelesen, manche mehrfach, manche eher flüchtig, aber immer neugierig und immer mit allerhand Denkstoff als Beute. Gustafsson ist ja sehr fleißig, Romane, Erzählungen, Gedichte, Essays, regelmäßig kommen neue Bücher, das neueste „Die Sonntage des amerikanischen Mädchens“ – eine Verserzählung. Eine Bibliotheksangestellte über die er in der Zeitung gelesen hat, entführt, vergewaltigt, ermordet, nimmt er als Ausgangspunkt, um sie zehn Sonntage lang sprechen zu lassen, Gedanken, Betrachtungen, Alltag gibt er ihr. Es ist keine Spannungsgeschichte über einen Kriminalfall, es ist eine Geschichte über Möglichkeiten, die ungenutzt bleiben, die Lücke, die jeder hinterlässt, so unscheinbar es aussehen mag, Scheinbar leicht folgt man den Versen, aber es gibt die kleinen Fallstricke, die Worte, bei denen man anhalten muss, umkehren, mitdenken, anders denken, und hat am Ende ein Buch, das man in das Regal der Bücher stellen sollte, die bleiben.

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