Lars Jaeger Supermacht Wissenschaft

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Inhaltsangabe zu „Supermacht Wissenschaft“ von Lars Jaeger

»Zukunft? Wir sind mittendrin – wir wissen es nur noch nicht.« (Lars Jaeger)

Fleisch aus 3D-Druckern, Roboter so klein wie Viren, künstlich hergestelltes Leben – bislang formte der Mensch die Natur nach seinem Willen. Doch die modernen Technologien können den Spieß auch umdrehen: Sie formen den Menschen. Algorithmen, die über Leben und Tod entscheiden, Eingriffe in die Genetik und künstliche Intelligenz definieren menschliches Leben neu. Unser Alltag, unsere menschliche Existenz ändern sich radikal. Die Frage ist: Wollen wir diesen Epochenwandel?Nur, wenn wir verstehen, was gerade um uns herum und mit uns passiert, bleiben wir mündig! Ein aufrüttelndes Buch, das aufklärt und Orientierung gibt.

hochinteressant, faszinierend und tiefgreifend

— romi89

Wohin gehen wir? Wer bestimmt das? Nur zwei Fragen von vielen...

— mabuerele

Die Menschheit als Schrödinger's Katze

— Cornelia_Ruoff

Absolut empfehlenswert! Wir müssen unsere Zukunft selber in die Hand nehmen.

— helenscreativeobsession

Genial! Erbarmungslos realistisch, hochaktuell, brillant recherchiert. Ein Muss für alle, die die Zukunft mitbestimmen wollen!

— Buchgespenst

Überzeugt mit Qualität, Relevanz und mit ethischen und praktischen Überlegungen

— tob82

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  • hochinteressant, faszinierend und tiefgreifend

    Supermacht Wissenschaft

    romi89

    19. November 2017 um 18:28

    L. Jaeger hat mit seinem Buch " Supermacht Wissenschaft" ein wahnsinnig interessantes, spannendes und brisantes Buch geschrieben.Schon das Cover ist sehr gut gelungen. Ein Mensch, der mit großen Sprüngen vorwärts will, aber von einer großen Hand "geschnappt" werden will. Es sticht sofort ins Auge!Inhaltlich ist "Supermacht Wissenschaft" in 3 Teile gegliedert. Nach einer Einführung, die einen kurzen Überblick über die vielfältigen Aspekte der modernen Technik und Wissenschaft gibt, werden im 1.Teil 14 Schlüsseltechnologien beschrieben, die die Wissenschaft grundlegend geändert haben. Deren große Verdienste, aber auch (mögliche) Gefahren werden diskutiert.Im 2. Teil wird letztgenanntes weiter ausdifferenziert, bevor im abschließenden 3. Teil sehr philosophisch an die Frage herangegangen wird, was die Entwicklung aus der Gesellschaft macht und inwieweit wir uns von ihr beherrschen lassen sollten. Es wird auch eine wahrscheinliche Zukunftsperspektive dargestellt, wohin die Technologiesierung führen könnte.Mich persönlich hat der Schreibstil sehr gefesselt, neben dem Inhalt. Ich habe viele Dinge erfahren, über die ich fasziniert oder erschrocken war - die es gegenwärtig schon gibt! Ich fühlte mich an einigen Stellen echt wie "hinterm Mond", dass ich das nicht kenne oder weiß.Der letzte Teil des Buches war mir darum umso suspekter, zu groß gedacht, zu apokalyptisch.Ich mochte den 1. Teil sehr!An sich ist es aber ein tolles Werk, dass ich gern weiterempfehle!

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  • Wissenschaft und Ethik - unbedingte Leseempfehlung

    Supermacht Wissenschaft

    mabuerele

    „...Ziel dieses Buches ist es, die Leserinnen und Leser auf eine aufregende Reise mitzunehmen, die uns in die Welt der Möglichkeiten unserer eigenen Zukunft führt...“ Dieses Zitat befindet sich im Vorwort des Buches. Ich habe mich auf diese spannende Reise begeben. Es geht um nichts weniger als die Frage, wie wir in Zukunft leben wollen und welche Weichen wir dafür heute stellen müssen. Dazu hat der Autor das Buch in drei Teile gegliedert, die wiederum verschiedene Schwerpunkte enthalten. Im ersten Teil listet der Autor in je einem Abschnitt 14 Schlüsseltechnologien auf; zeigt, wie weit der medizinische Fortschritt schon ist und wohin die Entwicklung gehen könnte; weist in fünf Abschnitten auf die Gefahren ungebremster technologischer Entwicklung hin und beschreibt, welche Veränderungen am Menschen selbst möglich und denkbar sind. Ein Zitat fast den Kern gut zusammen: „...Dramatisch sind nicht die Veränderungen selbst, sondern vor allem die wachsende Geschwindigkeit des Wandels...“ Die wissenschaftlichen Ausführungen werden anschaulich und allgemeinverständlich an Beispielen erklärt. Trotzdem sollte der künftige Leser über eine solide Allgemeinbildung verfügen und Freude am Mitdenken haben. Gut gefallen mir die häufigen Hinweise auf die ethische Seite der wissenschaftlichen Leistungen. Schon hier fragt er nach den Konsequenzen unseres Tuns. Er belegt, dass die meisten Forschungsergebnisse zwei Seiten haben. Sie können zum Nutzen der Menschheit oder deren Schaden eingesetzt werden. Im zweiten Teil befasst sich der Autor mit Themen, die dabei sind, sich unserer Kontrolle zu entziehen. Hier möchte ich meinen Ausführungen ein Zitat voranstellen: „...Der technische Fortschritt entwickelt sich exponentiell. Für unsere geistigen Fähigkeiten gilt das nicht...“ Anfangs beschäftigt sich der Autor mit dem Thema Datensicherheit und zeigt auf, wie leichtfertig wir unsere Daten zur Verfügung stellen. Schnell kommt er dann zu Quantencomputern und Künstlicher Intelligenz. Hier werden ethische Fragen vertieft, denn es geht um den Kern unseres Menschseins. Wie gehen wir mit Technologien um, die uns eines Tages überlegen sein könnten? Was machen virtuelle Welten mit uns? Das sind nur zwei der Fragen, die der Autor von mehreren Seiten beleuchtet. Letztendlich geht es darum, die Kontrolle über mögliche Entwicklungen zu behalten. Im dritten Teil wendet sich der Autor Fehlentwicklungen zu und macht konkrete Lösungsvorschläge. Dabei bezieht er sich auf positive Strategien im Wissenschaftsbetrieb. Kritisch betrachtet er momentane Entwicklungen, bringt eine spirituelle Komponente ins Spiel und fasst seine Forderungen in einem Manifest zusammen. Der Schriftstil des Buches lässt sich angenehm lesen. Natürlich erfordert das Buch die Bereitschaft, sich mit komplexen Themen zu befassen. Die Lösungsvorschläge des Autors sind konkret und bilden alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens ab. Sein Vision ist eine Möglichkeit, die Zukunft zu gestalten. Ab und an hat sie fast utopische Züge, doch ohne ein Vorausdenken kann uns die Entwicklung überrollen. Sehr gut gefallen hat mir, dass wesentliche Gedanken grau unterlegt und damit hervorgehoben wurden. Die Arbeit mit Aufzählungen unterstützt den Lesefluss. Zitate werden in Fußnoten belegt. Ein Literaturverzeichnis und ein Register ergänzen das Buch. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Das Besondere daran ist, dass nicht nur Schwarz oder Weiß gemalt wird, sondern schwierige Fragen komplex betrachtet werden. Gleichzeitig wird der Leser nicht mit den Problemen allein gelassen, sondern er hat Gelegenheit, sich seine Meinung über angebotene Lösungsmöglichkeiten zu bilden. Mit einem Zitat möchte ich meine Rezension beenden: „...Die gesellschaftliche Gesamtheit muss entscheiden, was wir wollen und wohin es gehen soll, nicht einzelne Interessenvertreter oder Experten...“

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 06.01.2018: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   294 Punkte Astell                                           ---    20 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  893 Punkte Beust                                          ---   424 Punkte Bibliomania                               ---   285 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  515 Punkte ChattysBuecherblog                --- 316 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   192 Punkte Code-between-lines                ---  199 Punkte DieBerta                                    ---   88  Punkteeilatan123                                 ---   96 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   343 Punkte Frenx51                                     ---  127 Punkte glanzente                                  ---   104 Punkte GrOtEsQuE                               ---   94 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   207,5 Punkte Hortensia13                             ---   199 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  222 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    109 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   153 Punkte 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Yolande                                       --   233 Punkte

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  • Leserunde zu "Supermacht Wissenschaft" von Lars Jaeger

    Supermacht Wissenschaft

    larsjaeger

    Fleisch aus 3D-Druckern, Roboter so klein wie Viren,gentechnisch optimierte Designer-Kinder, 120-Jährige, dieaussehen wie 40-Jährige, künstlich hergestelltes Leben – alldies könnte schon in unserer Lebenszeit Wirklichkeit werden.Der Trend ist beunruhigend: Bislang formte der Mensch dieNatur nach seinem Willen. Doch die modernen Technologienkönnen den Spieß auch umdrehen: Sie formen den Menschen.Algorithmen, die über Leben und Tod entscheiden, Eingriffe indie Genetik und künstliche Intelligenz definieren menschlichesLeben neu. Unser Alltag, unsere menschliche Existenz ändernsich radikal. Die Frage ist: Wollen wir diesen Epochenwandel?Nur, wenn wir verstehen, was gerade um uns herum undmit uns passiert, bleiben wir mündig. Eine bedeutende Erweiterung und Ergänzung zum Bestseller »Homo Deus« von Yuval Noah Harari.

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  • Die Menschheit als Schrödinger’s Katze

    Supermacht Wissenschaft

    Cornelia_Ruoff

    23. October 2017 um 12:36

    „Supermacht Wissenschaft“ von Lars Jaeger 1. Klappentext »Zukunft? Wir sind mittendrin – wir wissen es nur noch nicht.« (Lars Jaeger) Fleisch aus 3D-Druckern, Roboter so klein wie Viren, künstlich hergestelltes Leben – bislang formte der Mensch die Natur nach seinem Willen. Doch die modernen Technologien können den Spieß auch umdrehen: Sie formen den Menschen. Algorithmen, die über Leben und Tod entscheiden, Eingriffe in die Genetik und künstliche Intelligenz definieren menschliches Leben neu. Unser Alltag, unsere menschliche Existenz ändern sich radikal.Die Frage ist: Wollen wir diesen Epochenwandel? Nur, wenn wir verstehen, was gerade um uns herum und mit uns passiert, bleiben wir mündig! Ein aufrüttelndes Buch, das aufklärt und Orientierung gibt. 2. Zum Inhalt Lars Jäger zeigt in seinem Buch „Supermacht Wissenschaft“, die Gefahren einer unbeobachteten freien Wissenschaft auf. Ich möchte dazu einige Worte von Stephen Hawking beifügen:Ein Atomkrieg, die Erderwärmung, durch Gentechnik erzeugte Viren und Entwicklungen in Wissenschaft und Technologie gehörten zu den existenziellen Gefahren, sagt Hawking in einer BBC-Vortragsreihe, deren erster Teil am 26. Januar ausgestrahlt wird. Es ist nicht das erste Mal, dass der Astrophysiker mahnt – und zugleich einen Ausweg aufzeigt.Das Risiko einer Katastrophe auf der Erde in einem bestimmten Jahr sei zwar gering, aber für die nächsten 1000 oder 10.000 Jahre „beinahe Gewissheit“, sagt Hawking. Seine Botschaft: „Bis dahin sollten wir uns ins All ausgebreitet haben und zu anderen Sternen, so dass ein Desaster auf der Erde nicht das Ende der Menschheit bedeuten würde.“ Da man in den kommenden 100 Jahren aber noch nicht so weit sein werde, müssten die Erdbewohner in dieser Zeit „sehr vorsichtig“ sein.(https://www.welt.de/wissenschaft/article151197869/Stephen-Hawking-sieht-Menschheit-in-groesster-Gefahr.html)Genau darum geht es Lars Jäger. Der Autor zeigt die Gefahren auf und warnt vor unserem unbekümmerten Umgang mit dem wissenschaftlichen Fortschritt.Es ist ja nicht so, dass der Mensch sich nicht informieren kann, aber es gehört nicht zum Mainstream. Die Einschaltquote für wissenschaftliche Sendungen ist wohl kaum so hoch wie Supermodelshows oder Bundesligaspiele. Und das liegt an uns selbst.Wissenschaft ist im Zusammenhang mit Ethik oder Moral ein brisantes und schwieriges Thema.Viele medizinische Errungenschaften sind phänomenal, aber viele militärischen Forschungen rauben mir den Glauben an die Zukunft. KI tötet mithilfe der Drohnen durch Algorithmen ausgewählte Ziele.Ja die Bedrohung des Fortschritts ist allgegenwärtig. Die Neuerungen oder technischen Errungenschaften sind ja nicht böse, sondern der Mensch ist die Schwachstelle, so lange bis wir einen KI oder einen Robot die Entscheidungen übergeben. Dann entscheiden Algorithmen.Ein Mensch kann wenigstens noch über Ethik und Moral nachdenken, und diese Gedanken in die Entscheidung einbringen.Eine lernfähige/r KI oder Robot entscheide selbst, welchen Stellenwert er entsprechenden Überlegungen zuspricht, wenn denn er sie überhaupt in Betracht ziehe. Selbst wenn er zu Beginn Moral und Ethik in irgendeiner Weise programmiert bekommen hätte. Wenn er lernfähig wäre, in welcher Richtung mag er sich entwickeln?5/5 Punkten 3. Sprachliche Gestaltung Lars Jäger gelingt es, den Text verständlich zu halten und, die Probleme anschaulich zu vermitteln. Der interessierte Leser findet in 180 Fußnoten, Literaturverzeichnis und einem Register, Quelle und weiterführende Literatur.5/5 Punkten 4. Cover und äußere Erscheinung „Supermacht Wissenschaft“ von Lars Jaeger t hat 320 Seiten, einen festen Einband und ist am 28.08.2017 unter der ISBN 9783579086828 bei Gütersloher Verlagshaus im Genre Sachbuch erschienen und kostet 22,99 €.Das Cover ist in Mintgrün/Schwarz mit weißer Schrift gestaltet. Eine Grafik zeigt einen kleinen Menschen, der aus einer großen Hand springt.5/5 Punkten 5. Fazit Das Buch trifft den Puls der Zeit. Drohnen, die töten, das Ziel durch Algorithmen ausgewählt. Ein transhumaner Mensch, wie aus einem Fantasysetting der Shadowrun-World entsprungen.Man könnte dieses Buch problemlos an Schriftsteller und Autoren verkaufen, die nach Motiven, Setting oder einem Plot für ihre Dystopie suchen. Hier wird der Leser vor zahlreiche Endzeitszenarien gewarnt. Der Unterschied zu Dystopie ist die Realität.Oder flapsig gesagt: Augenblicklich können wir die Entwicklung der Menschheit als eine Art „Schrödinger’s Katze“ sehen. Die Menschheit lebt weiter – die Menschheit stirbt aus. Entscheiden wird der Mensch, durch seinen Umgang mit der Forschung. Auch wenn die Wissenschaften durch das Grundgesetz (Artikel 5 III) geschützt sind, müssen wir eine Kontrolle behalten. Die Forschung ist die Giftphiole. An uns liegt es, ob die Giftphiole zerbricht. Leider handelt es sich bei der Menschheit um kein Gedankenexperiment.@Lars Jäger Vielen Dank für das interessante Rezensionsexemplar! Die Leserunde bei lovelybooks hat viel Spaß gemacht.Ich vergebe insgesamt 5/5 Punkten.

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  • Rezension Supermacht Wissenschaft

    Supermacht Wissenschaft

    helenscreativeobsession

    22. October 2017 um 09:20

    Meine MeinungCover und Titel: Das Cover ist mir persönlich bei einem Sachbuch nicht wirklich wichtig, dieses Cover hier gefällt mir aber doch sehr. Der Titel ist perfekt! Sofort weiss man worum es im Buch gehen wird, schon allein der Titel regt zum Nachdenken an. Mir ging es aber so, dass ich gar nicht viel wusste worüber ich nachdenken konnte. Und da kann man doch gar nicht anders als sofort loszulesen, nicht wahr?Schreibstil und Verständlichkeit: Ich will mir gar nicht vorstellen, wie viele Stunden Recherche nötig waren, um dieses Buch entstehen zu lassen. Lars Jaeger weiss wovon er schreibt. Die vielen Informationen sind fundiert und oft auch mit Beispielen unterlegt.Nebenbei ist der Schreibstil auch alles andere als trocken. Der Autor schreibt mit extrem viel Leidenschaft und versucht so, allen Menschen die Augen zu öffnen. Denn die Botschaft, die er rüberzubringen versucht, ist für uns alle von Bedeutung. Das Verständnis ist kein Problem, wenn man mal zu lesen begonnen hat, kann man sich sowieso fast nicht mehr losreissen.Inhalt: Wichtig bei einem solchen Buch, ist vor allem ein gut strukturierter Inhalt. Das Buch ist in drei Teile à je vier Kapitel unterteilt. Die Kapitel sind nochmals in mehrere Abschnitte gegliedert. Am Ende eines Abschnitt findet sich oft ein graues Kästchen, dort wird dann der Inhalt nochmal in einem oder zwei Sätzen zusammengefasst. Dieser Aufbau ist logisch und so behält man auch gut den Überblick. Jede der gut 400 Seiten habe ich als wahnsinnig interessant empfunden. Interessant im guten Sinne, aber auch so interessant, dass es mich schaudern liess. Es ist beinahe schwierig, sich vorzustellen, dass alles was in diesem Buch geschrieben steht, der Wahrheit entspricht. Und dass vielleicht gerade etwas beschrieben wird, was man selbst erleben könnte.Lars Jaeger versucht mit diesem Buch, seinen Lesern klarzumachen, was uns bevorsteht. Dass wir nicht im Stande sind die richtigen Entscheidungen zu treffen, wenn wir nicht wissen worum es eigentlich geht.Der Autor wirft im Buch zwar sehr viele Fragen auf, aber er lässt uns damit nicht allein. Er beschreibt ein paar Ideen, was wir tun könnten und was wir damit erreichen würden. Trotzdem hatte ich nicht das Gefühlt, dass mir vorgeschrieben wird, was ich zu denken habe.FazitIch bin wirklich froh dieses Buch gelesen zu haben. Auch wenn mir vieles darin Angst gemacht hat, ist es wichtig, sich klarzumachen was uns bevorsteht. Wir sollten nicht einfach den Kopf in den Sand stecken."Supermacht Wissenschaft", absolut empfehlenswert!

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  • Unsere Zukunft beginnt heute und liegt in unserer Hand

    Supermacht Wissenschaft

    Buchgespenst

    19. October 2017 um 17:47

    Seit den 1990ern Jahren schreitet unsere Technik rasant voran. Heute wissen selbst Fachleute kaum wie weitreichend unsere Forschung auf allen Gebieten schon ist und wohin die Pläne gehen. Unendliche Möglichkeiten eröffnen sich uns von einem bequemen, optimierten Alltag bis zum ewigen Leben bei bester Gesundheit. Die andere Seite der Medaille haben wir erfolgreich aus unserem Bewusstsein verdrängt und das könnte uns teuer zu stehen kommen. Den derzeitigen Stand der Wissenschaft und wie sie sich jetzt und zukünftig auf unser Leben auswirken wird, führt Lars Jaeger dem Leser fundiert, realistisch, ohne Verteufelung und ohne blinde Begeisterung vor Augen. Er bleibt dabei sachlich und ist auch in seiner Quellenwahl brandaktuell (Artikel, Bücher und Meldungen bis einschließlich 2017). Er spart kein wichtiges Thema aus. Quanten-, Nano- und Gentechnologie, Künstliche Intelligenz, Big Data und Industrie 4.0. Dabei zieht er auch eine Bilanz: Wie alles begann und wo wir jetzt stehen. Dabei stellt Lars Jaeger klar, dass der Fortschritt sich nicht aufhalten lässt und das auch gar nicht das Ziel sein kann. Das Buch ist allgemeinverständlich geschrieben ohne den fachlichen und sachlichen Anspruch zu verlieren. Es ist ein eindeutiger Appell an den Leser, Verantwortung zu übernehmen, sich der Schattenseiten der unendlichen Möglichkeiten bewusst zu sein und dementsprechend zu handeln. Durch Rückblicke auf frühere technische Durchbrüche und deren Konsequenzen, macht er deutlich, dass die Zeitspanne von Erfindung und Auswirkung immer kürzer wird. Lars Jaeger hat mit diesem Buch ein brillant recherchiertes, hochaktuelles Werk vorgelegt, das klar und sachlich alle wichtigen Themen und Dilemmata anspricht. Pro und Kontra, unliebsame Wahrheiten von unserer Bequemlichkeit, wirtschaftlichen und politischen Interessen und künstlich gezüchteter Unwissenheit bzw. Desinteresse führt er vorurteilsfrei und eindringlich in klar strukturierten Kapiteln aus. Quellenangaben laden zum Recherchieren und Engagieren ein. Dieses Werk ist ein bemerkenswerter und hochinteressanter Aufruf, sich nicht zu verstecken, nicht ins Schwarzweißdenken zu verfallen und sich von jeglicher Augenwischerei zu befreien. Wir haben unendliche Möglichkeiten uns eine phantastische Zukunft zu gestalten – wenn wir sie in die Hand nehmen. Besonders hat mich beeindruckt wie er dem Leser die Gefahren bewusst macht, ohne pauschal zu verteufeln. Er gibt Lösungsansätze ohne sich anzumaßen, den richtigen Weg gefunden zu haben. Lars Jaeger zeigt auf den knapp 400 Seiten die Komplexität der Materie auf. Mit einfachen Schuldzuweisungen und simplem Aktionismus gibt er sich nicht zufrieden. Die ganze Problematik wird von unterschiedlichen Seiten beleuchtet. Verschiedene Interessengruppen von Konzernen bis zum Privatmensch, von wirtschaftlichen Standpunkten bis zur persönlichen Bequemlichkeit werden hier mit positiven und negativen Aspekten beleuchtet. Es wird deutlich wie groß der Schatz ist, den wir in Händen halten – und wie gefährlich. Ein Handlungsaufruf, den man unbedingt lesen sollte! Erbarmungslos realistisch, brillant und hochaktuell! Dieses Buch kann gar nicht überschätzt werden. Eine Leseempfehlung für jeden, dem an einer lebenswerten Zukunft liegt!

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  • Fluch oder Segen für die Menschen?

    Supermacht Wissenschaft

    irismaria

    11. October 2017 um 17:45

     „Supermacht Wissenschaft“  von Lars Jaeger ist eine interessante Übersicht über den derzeitigen Stand der Wissenschaft und welche Auswirkungen neue wissenschaftliche Entwicklungen auf unser Leben haben werden. Es geht um aktuelle Entwicklungen wie Nanotechnologie, künstliche Intelligenz, Gentechnik und die Folgen von Big Data. Hier habe ich viel Neues erfahren, was alles schon möglich ist. Der Autor stellt die neuen Erkenntnisse aber nicht nur vor, sondern diskutiert auch ihre möglichen Konsequenzen. Dabei wirft er auch einen Blick in die Geschichte wie sich frühere wissenschaftliche und technologische Entwicklungen ausgewirkt haben. Es wird deutlich, dass die Wissenschaft weder etwas ist, vor dem man sich fürchten muss oder sie verteufeln soll, noch dass Grund zu ungebremstem Optimismus besteht. Wie auch schon bei früheren Entwicklungen wie der Nutzung der Atomkraft oder der modernen Landwirtschaft können auch aktuelle Forschungen zum Fluch oder Segen für die Menschen werden. Zum Schluss plädiert der Autor dafür, die Wissenschaft in einem offenen Diskurs zu thematisieren und gemeinsam zu entscheiden, was man anwenden möchte und was nicht. Das Buch ist gut verständlich geschrieben und die beschriebenen Technologien auch für Laien nachvollziehbar. Manches macht neugierig, im Internet genauer darüber nachzuforschen. Bei der Bewertung der Wissenschaften gefällt mir gut, dass der Autor nicht mit dem als Besserwisser daherkommt, sondern verschiedene Bewertungsmöglichkeiten aufzeigt. Ich empfehle das Buch allen, die an der aktuellen Forschung interessiert sind und sich Gedanken über unsere Zukunft machen.

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  • Überzeugt mit Qualität, Relevanz und mit ethischen und praktischen Überlegungen

    Supermacht Wissenschaft

    tob82

    05. October 2017 um 01:34

    "Supermacht Wissenschaft. Unsere Zukunft zwischen Himmel und Hölle" von Lars Jaeger ist ein vor kurzem neu erschienenes Sachbuch über den aktuellen Stand in zentralen wissenschaftlichen Forschungsgebieten und deren mögliche Auswirkungen auf die Zukunft der Menschheit. Zentrale Themen sind v.a. Nanotechnologie (Nano-Bots in der Medizin und Industrie, 3D-Drucker), Gentechnik (CRISPR, langes oder ewiges Leben, individuelle Therapie gegen Krankheiten, Züchtung von Organen und ganzen Lebewesen im Labor), Künstliche Intelligenz (Superintelligenz), Quantencomputer (unendliche Rechenleistung), Robotik & Digitalisierung (Fabriken ohne Menschen, Androiden mit KI, "Industrie 4.0", "Internet der Dinge"), Neurowissenschaft (Verbindung von Mensch und Maschine und von Gehirn zu Gehirn, "Neuro Enhancement", VR, Manipulation), Energie- & Lebensmitteltechnologie. Der Autor geht dabei jeweils zunächst auf allgemein-verständliche Weise auf theoretische Hintergründe zu neuen Technologien ein und zeigt dann mögliche Einsatzgebiete mit Vorteilen und Risiken auf. Dabei werden auch immer wieder die Verbindungen der Entwicklungen deutlich. Die Menge an geballter und relevanter Informationen im Buch ist teilweise fast erdrückend. Es werden regelmäßig konkrete Projekte angesprochen, die auch Lust auf weitere Recherche machen.Ich interessiere mich als Laie verstärkt für Wissenschaft und deren philosophischen, psychologischen und soziologischen Implikationen und bin auch guter Science-Fiction zugetan. Dementsprechend waren mir viele Technologien bereits bekannt. Stark überrascht war ich allerdings, wie weit die aktuelle Entwicklung tatsächlich bereits fortgeschritten ist. Es sieht tatsächlich so aus als ob viele Science-Fiction Ideen in greifbarer Nähe liegen. Das ist für mich sowohl faszinierend als auch sehr beunruhigend. Der Untertitel ("Unsere Zukunft zwischen Himmel und Hölle") scheint mir da sehr gut gewählt. Positiverweise gibt sich der Autor nicht mit einer deskriptiven Schilderung der Lage zufrieden. Der abschließende Teil des Buches ist viel mehr Lösungen und Handlungsalternativen gewidmet. Die politischen Darstellungen sind radikal ehrlich, tiefgreifend und umfassend. Ausgangspunkt ist eine humanistische Weltsicht und das Ziel einer "offenen Gesellschaft". Neue Arten von weltweiter Kooperation und ein Fokus auf eine ethische, ganzheitliche und rationale Spiritualität sind überlebensnotwendig (Dass dies möglich ist, zeigt der Autor auch in seinem Buch "Wissenschaft und Spiritualität", das ich Ende letzten Jahres lesen durfte). Besonders hervorzuheben ist für mich, dass die Problemstellung in all ihren Facetten dargestellt wird. Es werden nicht nur die Großkonzerne an den Pranger gestellt, sondern alle Akteure miteinbezogen. Die Abschnitte zum freien Markt, zu den Problemen im Wissenschaftsbetrieb, zur Regulierung der Technologie durch die Politik und zur Information und Bildung der Bürgerschaft zeigen die Komplexität der Materie sehr gut auf. Das Buch ist auch ein Plädoyer für ein gemeinsames Handeln aller Menschen."Supermacht Wissenschaft" ist für mich* ein fundiertes Buch, nach dessen Lektüre ich nur hoffen kann, dass es möglichst viele Menschen lesen werden und wissenschaftliche Entwicklungen viel mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich in so vielen Aspekten mit Qualität, Relevanz und moralischen Überlegungen überzeugen konnte. Die Basis des Autors (Studium von Physik, Mathematik, Philosophie und Geschichte) dürfte dafür einen soliden Grundstein gelegt haben. Großen Respekt von meiner Seite!**"Wissenschaft und Technologie können den Menschen buchstäblich unsterblich machen, ihn aber auch vom Angesicht der Erde verschwinden lassen. Sie zu unserem Feind zu erklären, bringt uns nicht weiter, sie grenzenlos gewähren zu lassen, aber auch nicht." (S.404)*soweit ich das als interessierter Laie beurteilen kann** ich habe das Buch übrigens als Rezensionsexemplar erhalten; trotz meiner Begeisterung habe ich aber keinerlei Beziehung zu Autor oder Verlag

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