Lars Kepler Der Sandmann

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Inhaltsangabe zu „Der Sandmann“ von Lars Kepler

Stockholm. Ein junger Mann wird taumelnd auf einer Eisenbahnbrücke aufgegriffen. Wie sich herausstellt, wurde er vor 13 Jahren - noch als Kind - gekidnappt. Der Serienmörder Jurek Walter hat ihn damals entführt. Der sitzt nun aber schon seit sieben Jahren in der Psychiatrie in Isolationshaft. Für Kommissar Joona Linna heißt das: Es muss einen Komplizen geben! Joona bittet eine Kollegin, sich in die Psychiatrie einweisen zu lassen, denn jemand muss das Vertrauen des Serienmörders gewinnen ...

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite!

— Frau-Aragorn

Wahnsinn, richtig mit Gruselfaktor.

— Ay73

Beklemmend und superspannend - ich konnte nicht aufhören zu lesen! Macht süchtig und neugierig auf den nächsten Teil der Serie

— plin

Meiner Meinung nach das beste Buch der Reihe. Spannung pur!

— BoboJu

Spannend bis zum Ende

— Brn4

WOW! Meiner Meinung nach der bislang beste und spannendste Teil der Reihe mit einem wirklich dramatischen Ende.

— mareike91

Spannender Schwedenkrimi

— misery3103

Hat mich leider nicht ganz in seinen Bann gezogen....

— leenchen014

Super spannend! Aber das Ende lässt einen mir Fragen zurück...

— NinaEff

Spannung bis zum Schluß

— Tina K.

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  • ...ein Serienmörder...

    Der Sandmann

    Lesebegeisterte

    12. January 2018 um 13:31

    Schwedischer Thriller, den man nicht so schnell wieder vergisst. Atemlose Spannung bis zur letzten Seite. Fingernägelknabberalarm!  Aber nun zum Inhalt: Ein Serienmörder sitzt in Isolationshaft. Doch dann taucht plötzlich ein Opfer von ihm lebendig auf! Es muss also einen Komplizen geben! Doch die Zeit drängt….

  • Spannend, von der ersten bis zur letzten Seite!

    Der Sandmann

    Frau-Aragorn

    10. December 2017 um 15:27

    Vor 14 Jahren brachte Joona Linna den Serienmörder Jurek Walter in Isolationshaft. Der Polizist war immer der festen Überzeugung, dass der gefährliche Mörder mit einem Partner arbeitete, konnte dies jedoch weder beweisen noch verifizieren. Joona opferte sogar den Kontakt zu seiner eigenen Familie, aus Angst vor dem Komplizen, doch trat er mit seinen Ermittlungen auf der Stelle.  Doch plötzlich taucht eines nachts auf einer Eisenbahn eines der totgeglaubten Opfer auf und die Jagd beginnt von Neuem. Dies ist das zweite Buch über den Polizisten vom Landeskriminalamt, mein letztes wird es gewiss nicht gewesen sein. Ich fand den Spannungsbogen, der von der ersten Seite an aufgebaut wurde phänomenal. Obwohl das Buch fast 600 Seiten dick ist, riss die Spannung niemals ab, sondern wurde kontinuierlich aufgebaut, bis es auf den letzten 70 Seiten nicht mehr möglich war das Buch wegzulegen. Ich finde, den Aufbau der Geschichte hat das Autorenteam grandios hinbekommen. Obwohl ich während des Lesens oft den Eindruck hatte, dass es viele merkwürdige lose Fäden gab, wurde die Geschichte zum Ende hin so gut abgerundet, dass alles einen Sinn ergab. Auch gerade die weitreichende Beschreibung von Nebenfiguren und Schauplätzen macht das Buch sehr lebendig, die unverblümte Sprache und die Bereitschaft, auch mal Figuren über die Klinge springen zu lassen, machen das Buch sehr spannend und teilweise schockierend. Super Stoff, von dem ich mir bestimmt noch mehr holen werde!

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  • Der Sandmann

    Der Sandmann

    Ay73

    16. August 2017 um 14:10

    Der vierte Fall von Inspektor Joona Linna und er brachte vor 13 Jahren den gefährlichen Jurek Walter hinter Schloss und Riegel vor allem in eine Sicherheitsverwahrung, weil er so gefährlich ist. Auf einer verschneiten Eisenbahnbrücke wird ein junger Mann aufgegriffen, der behauptet Mickael Kohler-Frost zu sein, der vor 13 Jahren gemeinsam mit seiner Schwester entführt worden ist. Im Krankenhaus erfährt Joona, das Mickael vom Sandmann entführt wurde und das er an der Legionärskrankheit leidet. Der Vater von Mickael, der seit dem verschwinden seiner Kinder, nur noch seine Wut und Trauer mit Partys und Alkohol betäubt ist überglücklich seinen Sohn wiederzuhaben und kann es kaum erwarten, auch die Tochter zurück zubekommen. Doch Joona hat Angst, er hat vor 13 Jahren mit seinem Partner, Jurek in die Sicherheitsverwahrung gebracht. Und Jurek gab damals eine Prophezeiung ab, dass erst Frau und Kind sterben werden und sie sich anschließend das Leben nehmen werden. So ist es dann auch bei dem Partner von Joona passiert, woraufhin er den Tod seiner Frau und Tochter arrangierte als Autounfall und seit 13 Jahren keinen Kontakt mehr zu seiner Familie hat, um den Anschein aufrecht zuhalten. Um aus Jurek heraus zu bekommen, wo die Schwester von Mickail gefangen gehalten wird, entschließt sich, Saga, eine Kollegin von Joona als Undercover sich in die Sicherheitsverwahrung einweisen zu lassen, um das Vertrauen von Jurek zu gewinnen . Das Buch ist sehr spannend geschrieben, man erfährt dass der Tod von Joonas Familie nur als Sicherheit dient um sie zu schützen vor dem wahnsinnigen Jurek, aber auch die Aufopferung von Saga, sich mit den Irren in einem Raum aufzuhalten um mehr zu erfahren wo weitere Geisel festgehalten werden könnten. Die Ermittlungen und Recherchen führen bis nach Russland und zurück. sehr gruselig, sehr spannend und ein Top Joona inkl. Saga.. empfehlenswert.

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  • Super

    Der Sandmann

    Brn4

    29. November 2016 um 00:25

    Das Buch war ein Geschenk und somit habe ich ohne Erwartungen das Lesen begonnen. Doch ich wurde überrascht. Es hat mich sehr schnell gefesselt und ich fand die Geschichte und rund um Jurek Walter sehr spannend und aufregend. 

  • Unterhaltungslektüre mit Gruselfaktor

    Der Sandmann

    antjemue

    23. October 2016 um 13:03

    In den letzten Jahren konnten mich etliche skandinavische Krimis begeistern. Auch von Lars Kepler hatte ich von anderen Leseratten bislang nur Gutes gehört. Doch obwohl in den Untiefen meines riesigen SuBs auch schon seit längerer Zeit die ersten beiden Bücher „des Autors“ stehen, habe ich diese noch nicht gelesen.Nun bekam ich vor einiger Zeit die Gelegenheit mir ein Rezensionsexemplar von „Der Sandmann“ bei Amazon Vine zu bestellen. Diese nahm ich gern wahr und so konnte ich mir endlich auch selbst ein erstes Bild machen.Bei Lars Keplerhandelt es sich übrigens um ein Pseudonym. Dahinter verbirgt sich das schwedische Ehepaar Alexander Ahndoril und Alexandra Coelho Ahndoril. Die beiden veröffentlichten mit „Der Hypnotiseur“ im Jahr 2009 ihren ersten Kriminalroman und Serienauftakt um Kommissar Joona Linna. Im Jahresrhythmus erschienen dann in Originalsprache „Paganinis Fluch“, „Flammenkinder“ und „Der Sandmann“. Die deutschen Fans mussten auf den vierten Roman allerdings bis 2014 warten.Ich selbst bekam erst während des Lesens kurz durch eine Erwähnung mit, dass es sich bei „Der Sandmann“ um keinen ganz eigenständigen Roman handelt. Die Ähnlichkeit der Cover hätte mir das zwar auch schon sagen können, doch irgendwie bin ich nach einer bösen, ziemlich langen Leseflaute etwas unvorbereitet an das Buch gegangen. Allerdings hatte ich während der gesamten Lesezeit nicht das Gefühl, irgendwelche Informationslücken zu haben.Worum geht’s?Mitten in einer Winternacht irrt ein verletzter junger Mann auf Eisenbahngleisen herum. Als ein Lokführer den Vorfall meldet und die Polizei daraufhin den Mann rettet und in ein Krankenhaus bringt, stellt sich heraus, dass dieser vor 13 Jahren, als 10-jähriger, zusammen mit seiner 8-jährigen Schwester verschwand und vor sieben Jahren für tot erklärt wurde. Die verwirrenden Aussagen des jungen Mannes veranlassen durchaus zum Hoffen, dass auch die Schwester noch leben könnte.Der mutmaßliche Entführer sitzt jedoch auch schon seit 13 Jahren in einer geschlossenen Anstalt. Kommissar Joona Linna war damals, gemeinsam mit einem Kollegen, als Einziger der Ansicht, dass ein Komplize existieren müsse. Der Kollege, der diese Vermutung bitter bezahlte, lebt nicht mehr. Die anderen Kollegen räumen nun ein, dass sie sich damals irrten. Nun gilt es schnell zu handeln. Doch wie, wenn man so überhaupt keine Anhaltspunkte hat?Kurzweilige SpannungIn verschiedenen Handlungssträngen, die anfangs etwas verwirren, sich später jedoch verständlich zusammenfügen, erzählen die Autoren eine Geschichte, die thematisch sicher nicht neu ist und in der Vergangenheit mit realen Fällen auch in den Medien war (wurde sogar erwähnt). Gleichzeitig weiten Sie die Hintergründe auf internationale Ebenen aus.Obwohl ich von den Vorgängerbüchern der Reihe, wie bereits erwähnt, noch keins gelesen habe, fiel es mir nicht schwer, mich einzulesen. Ich konnte mich gut in die Hauptcharaktere hineinversetzen und fieberte mit ihnen. Gleichzeitig schauderte ich angesichts der kranken und bösartigen Vorgehensweisen der Gegenparts.Sicher ist die Geschichte konstruiert und im Nachgang wirkt auch manches übertrieben. Beim Lesen selbst dominierte jedoch der konstant gehaltene Spannungsbogen, der es schaffte, mich komplett in die Handlung hinein zu ziehen und mir keine Zeit zum Nachdenken ließ. Der einfache, flüssige Schreibstil und die kurz gehaltenen Kapitel sorgten dafür, dass ich das Buch nahezu in einem Rutsch weg schnurpste.Es handelt sich hierbei definitiv nicht um Weltliteratur. Die Geschichte selbst werde ich sicher auch in kurzer Zeit wieder vergessen haben. Was bleibt ist das herrliche Gefühl, dass ich ein paar Stunden komplett von meinem Alltag abschalten konnte und mich dabei auch noch gut unterhalten fühlte. Die derzeit in meinem SuB stehenden Vorgängerbücher des Autorenpaares werden sicher nicht mehr lange ungelesen bleiben.29. August 2014

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  • Sandmann, lieber Sandmann

    Der Sandmann

    misery3103

    28. August 2016 um 15:40

    In einer verschneiten Nacht taucht ein verletzter junger Mann auf. Es stellt sich heraus, dass es sich um einen vor Jahren Entführten handelt. Der Serienmörder Jurek Walter sitzt für dieses und andere Verbrechen seit langem in Isolationshaft. Nun steht fest, dass er nicht alleine gehandelt hat. Da auch die Schwester des jungen Mannes seit damals verschwunden ist, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um sie zu retten.   Spannend, spannend, spannend. Die ersten 50 Seiten fand ich durch die sprunghafte Handlung etwas verwirrend. Aber mit  Klärung der Identität des Jungen und dem Auftritt von Kommissar Joona Linna wurde die Erzählung flüssiger und man wusste, um was es geht. Danach war es bis zum Schluss wirklich spannend. Ein Schwedenkrimi vom Feinsten, den man auch unabhängig von den Vorgängerbüchern lesen kann. Werde auf jeden Fall auch die anderen Bücher von Lars Kepler lesen. Gut!

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  • Der Sandmann

    Der Sandmann

    Engelchen07

    24. May 2016 um 17:42

    Der Serienkiller Jurek Walter sitzt seit Jahren im Gefängnis in der Isolationshaft. Er gilt nach wie vor als sehr gefährlich obwohl er weggesperrt ist. Doch Jurek versucht immer wieder über neue Mitarbeiter des Gefängnisses zur Außenwelt Kontakt aufzunehmen, obwohl ihm die strengstens untersagt ist. Eines Tages taucht ein seit mehreren Jahren vermeintliches Opfer von Jurek Walter lebend wieder auf. Der damals entführte Junge und seine Schwester wurden zwischenzeitlich für tot erklärt. Joona Linna, der schon zur Entführungszeit für den Fall zuständig war, fühlt sich wieder darin bestätigt, dass Jurek Walter damals einen Komplizen hatte, auch wenn ihm dies niemand geglaubt hat und nimmt die Ermittlungen wieder auf. Auf Nachfrage bei dem zwischenzeitlich jungen Mann bestätigt dieser, seine Schwester sei noch am Leben, ihr gehe es aber gesundheitlich nicht sehr gut. Joona beginnt nun intensiver zu suchen und recherchiert. Wieder ein Schweden-Krimi der einen sofort in den Bann zieht und fesselt.

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  • Wären nicht die ersten 250 Seiten gewesen....

    Der Sandmann

    Janosch79

    Insgesamt ist der vierte Band der Serie um Kommissar Joona Linna wieder gelungen. Doch die ersten 250 Seiten trüben zunächst die Stimmung. Inhalt: Stockholm. Ein junger Mann wird taumelnd auf einer Eisenbahnbrücke aufgegriffen. Wie sich herausstellt, wurde er vor 13 Jahren - noch als Kind - gekidnappt. Der Serienmörder Jurek Walter hat ihn damals entführt. Der sitzt nun aber schon seit sieben Jahren in der Psychiatrie in Isolationshaft. Für Kommissar Joona Linna heißt das: Es muss einen Komplizen geben! Joona bittet eine Kollegin, sich in die Psychiatrie einweisen zu lassen. Jemand muss das Vertrauen des Serienmörders gewinnen. Leider konnten mich die ersten 250 Seiten nicht richtig fesseln, aber da mich die Reihe bislang begeistern konnte, habe ich natürlich weitergelesen. Danach geht es auch wirklich zur Sache und die Spannung wird bis zum Schluss gehalten. Ein klarer Pluspunkt sind die kurzen Kapitel mit vielen Wechseln der Perspektive. Der Schreibstil fängt die Atmosphäre in der Psychiatrie sehr gut auf und lässt den Leser bis zum Ende bangen. Fürs Kopfkino wird einiges getan. Die Lösung des Falles wird langsam und präsentiert und sorgt dabei für genügend Spannung beim Lesen. Die vorherigen Fälle von Joona Linna habe ich auch gelesen und muss sagen, dass es eigentlich zum ersten Mal passiert ist, dass mich der Anfang nicht fesseln konnte. Vielleicht wird dies im 5. Band wieder besser. Ansonsten kann ich dieses Buch jedem Krimi-Fan mehr als empfehlen.

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    • 2
  • Das Ende ist gut!

    Der Sandmann

    AnnaRupp

    26. October 2015 um 16:57

    Ich habe das Buch auf Empfehlung meines Buchhändlers gekauft, der sagte, nach den ersten paar Seiten konnte er sich den Rest der Story denken, und fand es "zu heftig". Demzufolge hatte ich Großes erwartet und war eher enttäuscht, denn bis es endlich richtig losging in der Handlung, kamen zunächst zig Personen, die vorgestellt und deren Geschichte erzählt wurden. Jede für sich wie ein eigenes Buch, da musste ich immer wieder kurz überlegen, wo da der Zusammenhang war. Nach gut der Hälfte des Buches habe ich mir einige Rezensionen durchgelesen und es hieß beinahe durchweg, nach der Mitte wird es endlich spannend! Bis dahin habe ich mich also wacker durchgearbeitet und ein Trinkspiel draus gemacht, denn verdammt oft kamen die Worte "Schnee", "zittern" und "Schweiß" vor-nach 2 Seiten hatten die vielen Schlucke Rotwein pro eines dieser Wörter bereits gute Wirkung gezeigt ;) Was mir überhaupt nicht gefallen hat, waren die Sexszenen im Buch. Ich bin ohnehin kein Freund von sowas, aber wenn man die armen Charaktere Sachen wie "Fifty Shades of Grey" toll finden lässt und beschreibt, wie sie das Ganze nacheifern im heimischen Schlafzimmer...das ist doch einfach nur doof! Hätte man ruhig weglassen können, hat nämlich so GAR NICHTS mit dem Rest zu tun, absolut überhaupt nichts! Das Ende des Buches, die Aufklärung, warum der Mörder Mörder wurde, seine Geschichte dahinter und wie alles sein Ende nimmt, ist dafür GROßARTIG! Dennoch war ich froh, es nicht noch ein zweites Mal lesen zu müssen und ich glaube auch nicht, dass ich mir weitere Werke dieses Autorenduos geben werde.

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  • Farblose Charaktere

    Der Sandmann

    Notenkind

    07. October 2015 um 22:57


  • Der Sandmann von Lars Kepler

    Der Sandmann

    Sahra-Anna

    30. August 2015 um 11:38

    Mikael ist nach dreizehn Jahren wieder aufgetaucht. Er und seine Schwester Felicia wurden entführt. Mikael glaubt, dass seine Schwester noch lebt.  Der Serienmörder Jurek Walter soll für das Verschwinden der Kinder verantwortlich sein, sitzt jedoch im Hochsicherheitstrakt einer Psychiatrie. Der Kommissar Joona Linna ist der festen Überzeugung, dass Jurek Walter einen Komplizen haben muss. Nun geht es darum, Felicia lebend zu finden. Hierfür lässt sich eine Agentin in die Psychiatrie einweisen, in der Jurek Walter inhaftiert ist. Sie soll sein Vertrauen gewinnen und mehr über die Entführung herausfinden. Die erste beiden Drittel des Buches tappen die Ermittler überwiegend im Dunkeln, haben noch keine konkreten Anhaltspunkte. Das Buch zieht sich dadurch ein wenig, weil die Ermittlungen nur schleppen voran gehen. Trotzdem gibt es in jedem Abschnitt Kleinigkeiten, die mich gefangen haben (zum Beispiel Einblicke in das Leben von Mikaels Vater). Ich wollte immer wissen wie es weiter geht, sodass das Buch an keiner Stelle langweilig wurde. Ab dem Zeitpunkt, an dem die Agentin Saga in die Psychiatrie eingewiesen wurde um mit Jurek Walter Kontakt aufzunehmen, wird es langsam spannender und als die ersten hilfreichen Hinweise eingehen, ist das Buch wirklich fesselnd.  Das letzte Drittel des Buches kann man in einem Rutsch verschlingen, da jetzt der Wettlauf mit der Zeit absolut spürbar und auch nachvollziehbar wird, dadurch dass Licht ins Dunkel der Ermittlungen gebracht wird. Von mir gibt es 4 Sterne, da es auch in den ersten Dritteln hätte spannender aufgemacht sein können. Dennoch ein absolut lesenswerter Kriminalroman.

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  • Viertes und bisher bestes Buch um den Ermittler Joona Linna!

    Der Sandmann

    rokat

    Das vierte Buch um den Ermittler Joona Linna ist zugleich ein Wiedersehen mit dem Fall und dem Mörder, welcher seine ganze Familie vor ein paar Jahren zerstört hat… Der Serienmörder Jurek Walter sitzt seit sieben Jahren in Isolationshaft. Als jedoch ein junger Mann auf einer Eisenbahnbrücke aufgegriffen wird, der vor 13 Jahren von Jurek Walter entführt wurde, ist Joon Linna klar: Der Serienmörder muss einen Komplizen haben. Doch der junge Mann kann sich nicht erinnern, wo er gefangengehalten wurde. Da bittet Joona Linna seine Kollegin Saga Bauer, sich in die Psychiatrie einweisen zu lassen, damit sie das Vertrauen von Jurek Walter gewinnen kann und Hinweise auf den Komplizen bekommt. Denn solange dieser frei herum läuft, ist die Familie von Joona weiterhin in Gefahr… Bereits die bisherigen Bücher mit dem genialen, aber ungewöhnlichen Ermittler Joona Linna haben mir gut gefallen. Dieses Buch jedoch war nochmals spannender, und einige Szene beinahe an der Grenze zum Unerträglichen. Ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen musste, wie es weiterging. Die Hauptpersonen im Buch waren grösstenteils schon bekannt, die hier nun neu dazukommenden Personen sind in ihrem Charakter so genial ausgearbeitet und beschrieben, dass man sich in jeden einzelnen hineinversetzen kann – was nicht immer besonders angenehm ist. Auch Saga, in den bisherigen Büchern immer wichtiger für Joona, spielt in diesem Fall eine Hauptrolle, bindet sich aber dadurch eine riesige Bürde auf, an der sie fast zerbricht. Bereits in den Vorgängerbüchern wird einiges über Joonas Vergangenheit und seine Familie angedeutet. Ein Fall musste es gewesen sein, der die Familie auseinandergerissen und zerstört hat, ein Mörder dabei involviert, der so manipulativ und grausam ist, dass man ihn in Isolationshaft sperren muss. Diesem Mann begegnet man nun hier, und man kann ihn kaum aushalten. Sein Einfluss auf seine Umgebung; seine Fähigkeit, von allen in seiner Umgebung das Böse hervorzurufen wenn er denn will, bringt Saga und damit Joona und alle involvierten Personen in riesige Gefahr. Die Geschichte ist dabei so spannend geschrieben und die zwei Haupthandlungsstränge so geschickt ineinander verwoben, dass man dass man mit Saga und Joona mitfiebert und mitleidet. Fazit: Unbedingte Leseempfehlung für nicht zu schwache Gemüter, und ich hoffe so sehr gibt es bald den neuesten Fall mit Joona Linna und Saga Bauer!!

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    • 3
  • Rezension zu "Der Sandmann" von Lars Kepler

    Der Sandmann

    LaDragonia

    02. August 2015 um 17:19

    Klappentext: Es ist mitten in der Nacht, und der Wind weht Schnee vom Meer heran. Auf einer hohen Eisenbahnbrücke geht ein junger Mann in Richtung Stockholm. Sein Gesicht ist bleich wie beschlagenes Glas. Seine Jeans ist steif von gefrorenem Blut. Bald stellt sich heraus, dass der junge Mann vor Jahren entführt wurde – von dem Serienmörder Jurek Walter, der jedoch seit geraumer Zeit in Isolationshaft sitzt. Für Kommissar Joona Linna steht daher fest: Jurek Walter muss einen Komplizen haben. Wie sonst hätte der junge Mann bis heute überleben können? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn auch die Schwester des Mannes war damals entführt worden. Um ihren Aufenthaltsort in Erfahrung zu bringen, bittet Joona eine Kollegin, sich in die Psychiatrie einweisen zu lassen. Jemand muss das Vertrauen des Serienmörders gewinnen … Meine Meinung: Mit „Der Sandmann“ liefert das schwedische Autorenduo Lars Kepler bereits den vierten Fall um ihren charismatischen Ermittler, Kommissar Joona Linna. Für mich persönlich, wie bestimmt auch für alle Leser die die anderen Fälle um Joona Linna und somit seine Vorgeschichte kennen, war auch dieser Fall wieder spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Vor allem da man bereits ein wenig die Hintergründe um Jurek Walter und Joonas Familie kennt. Zum Buch selber braucht man gar nicht soviel zu sagen. Spannend wie eh und je, wird auch dieser Roman mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, wieder die Bestsellerlisten stürmen. Der tolle Schreibstil der Autoren ebenso wie die wunderbar kurzen Kapitel, ließen mich als Leser förmlich durch das Buch fliegen, und so war schnell das letzte Kapitel verschlungen und ich erwarte nun sehnsüchtig den nächsten Fall. Denn das Joona Linna wirklich tot sein sollte, kann und will ich einfach nicht glauben…

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  • Ein gefährlicher Serienmörder bricht aus der Psychiatrie aus - Komissar Joona Linna ermittelt!

    Der Sandmann

    Emotionen

    Ich weiß gar nicht mehr, wo ich das Buch entdeckt habe, wahrscheinlich hier, aber ich muss sagen, es stand lange Zeit auf meiner Leseliste und nun habe ich es endlich durch. Der Anfang war ja nicht schlecht, aber bis Joonas Kollegin Saga endlich in die Handlung tritt ... das dauerte eben seine Zeit. Mit Spannung verfolgt habe ich dann nur die Ereignisse in der Anstalt, der Rest war mehr oder weniger nur Beiwerk für mich, dass die Handlung gebremst hat. Wirkliche Spannung kam bei mir bis Seite 400 nicht auf, aber danach legt der Krimi den ich dann eher als (Psycho) Thriller empfunden habe rasant an Fahrt zu. Eine atemlose Verfolgungsjagd beginnt, als Jurek Walter aus der psychiatrischen Anstalt ausbricht und wieder zu morden beginnt ... Mein persönliches Fazit: Das Buch ist auf jeden Fall eine Empfehlung für alle die Schweden Krimis lieben und hier finden sich ja auch viele positive Rezensionen und Weiterempfehlungen. Da das Buch sehr offen endete, werde ich auch den nächsten Teil Lesen. Man braucht die ersten drei Bücher nicht zu lesen um der Handlung folgen zu können, das war mir schon einmal sehr wichtig. Den fünften Band werde ich mir auf jeden Fall besorgen, wenn das auch noch seine Zeit dauern kann, denn auf eine weitere flache Spannungskurve kann ich im Moment mal verzichten. Aber vielleicht wird das nächste Buch ja besser. Ich gebe 3,5 Sterne, die ich auf 4 aufrunde, denn die Spannung hat mir teilweise gefehlt und auch das Cover habe ich nicht wirklich als passend empfunden, da hätte man bestimmt etwas Besseres finden können!

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    • 3

    Emotionen

    01. August 2015 um 20:51
  • Der schwächste Kepler der Reihe um Joona Linna ...

    Ich jage dich

    Fluse

    Joona Linna ist zurück und wir müssen lange, zu lange auf ihn warten, denn erst als er auftaucht nimmt die Geschichte Fahrt auf. Der Beginn ist sehr langatmig, die Story wird erst im Mittelteil spannend und zum Ende ist flacht es wieder ab. "Ich jage dich" war der 5. Teil der Reihe von Lars Kepler und leider auch der Schwächste. Das Ende lässt uns glauben, dass es nicht der letzte Fall für Joona war. Zur Story: Es sterben Frauen, die zunächst gefilmt werden und der Täter schickt die Filme an die Polizei ... eine fieberhafte sofortige Suche bringt nichts, denn schon bald trifft der nächste Film ein und noch immer tappen die Ermittler im Dunkeln. Auch Erik Bark, der Hypnotiseur ist keine Hilfe, denn er trägt sein eigenes Geheimnis mit sich und gibt ein wichtiges Detail nicht weiter. Aber dieses könnte hilfreich sein, denn bei jeder Frau hinterlässt der Mörder eine Signatur ... Ich kann dieses Buch leider nicht empfehlen, wer aber die Reihe liest sollte sich mit diesem Fall auseinandersetzen, weil es natürlich aufeinander aufgebaut ist.

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