Lars Kepler Flammenkinder

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Inhaltsangabe zu „Flammenkinder“ von Lars Kepler

Sundsvall: In einer Einrichtung für schwer erziehbare Jugendliche werden ein Mädchen und eine Betreuerin brutal ermordet. Als entdeckt wird, dass ein anderes Mädchen verschwunden ist, scheint klar, dass sie die Morde verübt hat. Was rätselhaft ist: Niemand will etwas gesehen haben. Da meldet sich eine verzweifelte Frau: Ihr Auto wurde gestohlen, wahrscheinlich von dem geflohenen Mädchen - und auf dem Rücksitz saß ihr vierjähriger Sohn! Kommissar Joona Linna muss unter Hochdruck ermitteln - Der Nummer-1-Bestseller aus Schweden

Nervenkitzel garantiert!

— BoboJu
BoboJu

WOW! Packender, spannender Krimi, mit einem überraschenden und mitreißenden Ende. Ich mag die Reihe immer mehr

— mareike91
mareike91

gute & spannende Geschichte! Teil einer sehr gelungene Reihe! Sehr empfehlenswert!

— BettinaForstinger
BettinaForstinger

Zieht sich etwas aber die Story und das Ende waren top.

— cn8sc
cn8sc

Zieht sich etwas aber die Story und das Ende waren top.

— cn8sc
cn8sc

Zieht sich etwas in die Länge aber die Story und das Ende waren top.

— cn8sc
cn8sc

Zieht sich etwas in die Länge aber die Story und das Ende waren top.

— cn8sc
cn8sc

Zieht sich etwas in die Länge aber die Story und das Ende waren too.

— cn8sc
cn8sc

Ein spannender Fall für Joona, zum ersten Mal erfahrt man auch mehr über den eiskalten Finnen. Das Ende war zu dramatisch.

— plin
plin

Bislang der beste Roman von ihm! Spannend - auf jeder Seite taucht etwas neues auf. Ich liebe es wenn man bis zum Ende nichts weiß!

— leenchen014
leenchen014

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  • 3. Band der Joona-Linna-Reihe

    Flammenkinder
    Kerry

    Kerry

    14. August 2016 um 21:43

    Das Haus Brigitta ist eine Einrichtung für junge selbstmordgefährdete Mädchen. Hier werden sie therapiert und es wird versucht, ihnen soweit zu helfen, dass später ein normales, gesundes Leben für die Bewohnerinnen möglich ist. Da in dem Haus nur Mädchen wohnen, ist Streit unter den Bewohnerinnen vorprogrammiert und dennoch, eigentlich ist es eine gute und geachtete Einrichtung, dass nur das Wohl der Mädchen im Blick hat, oder? Eines Nachts wird Miranda, eine Bewohnerin der Einrichtung, tot aufgefunden. Sie wurde mit einem stumpfen Gegenstand erschlagen und auf ihrem Bett drapiert. Kurz darauf wird eine weitere Leiche gefunden - die Betreuerin der Einrichtung wurde ebenfalls ermordet. Die hinzugerufene Polizei stellt schnell fest, dass eines der Mädchen aus der Einrichtung fehlt - Vicky. Als auch noch in ihrem Zimmer ein blutverschmierter Hammer gefunden wird, ist für die Beamten die Sache klar, zumal Vicky bereits als Kleinkriminelle und Herumtreiberin aktenkundig ist. Als Vicky sich auch noch eines Autos bemächtigt, in dem sich ein kleiner Junge befindet, ist die Jagd durch die Polizei eröffnet. Jonna Linna ist als Beobachter vor Ort, da er derzeit, auf Grund einer internen Ermittlung, nicht als Ermittler arbeiten darf. Im Gegensatz zu allen anderen hat Jonna Zweifel an den Geschehnissen und am Tatablauf und er ist sich sicher, dass Vicky nicht die kaltblütige Mörderin ist, als die sie dargestellt wird. Tatsächlich findet er in ihrer Vergangenheit Aufschluss, warum das junge Mädchen so gehandelt hat, wie es geschehen ist ... Der 3. Band der Joona-Linna-Reihe! Der Plot des Buches wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir die Szenerie rund um dieses Heim für betreute Mädchen gefallen und wie das Leben der Bewohnerinnen hinter verschlossenen Türen wirklich aussah. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. In diesem Band erfährt der Leser, warum Joona Linna so akribisch dabei ist, wenn ihn ein Fall gepackt hat, denn ihm selbst hat das Schicksal vor vielen Jahren übel mitgespielt. Den Schreibstil empfand ich, bis auf kleinere Längen, sehr angenehm zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch spannende Lesestunden bereitet hat.

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  • packend

    Flammenkinder
    KarinFranke

    KarinFranke

    13. September 2015 um 19:11

    In einer Einrichtung für schwer erziehbare Jugendliche werden ein Mädchen und eine Erzieherin brutal abgeschlachtet (nichts für schwache Nerven). Ein weiteres Mädchen ist verschwunden, in ihrem Zimmer werden Spuren entdeckt, die auf sie als Täterin hinweisen. Als sie dann auch noch ein Auto mit einem kleinen Jungen darin  kapert, konzentrieren sich die Ermittlungen auf sie. Das ist mein erstes Buch von Lars Kepler gewesen, aber bestimmmt nicht mein letztes. Trotz des eher ungewöhnlichen Schreibstils schaffen es die Autoren durchweg die Spannung  hoch zu halten. Besonders gelungen ist die Figur des Kommissars Joona Linna, der immer wieder kleinste Details wahrnimmt, die ihm helfen, die richtige Spur zu finden und der hartnäckig versucht, auch die kleinste Ungereimtheit auszumerzen. Bis zum Ende packend, mit vielen überraschenden Wendungen. Das Buch ist in sich abgeschlossen, trotzdem ist es wie mit den meisten aus einer Serie: Man sollte besser mit dem ersten Teil anfangen, damit man die Person des Kommissars und sein Umfeld kennenlernt ( um z. B. zu verstehen, warum gegen Joona Linna interne Ermittlungen laufen). Das dritte Buch endet mit einem kleinen Einblick in sein persönliches Schicksal - gleichsam als Überleitung in Teil vier, den ich mir garantiert zulegen werde.

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  • Joona Linna ermittelt nicht

    Flammenkinder
    walli007

    walli007

    Eigentlich ist Joona Linna vom Dienst suspendiert, also fast, gegen ihn läuft eine interne Ermittlung. Deshalb darf er bei den rätselhaften Mordfällen in Sundsvall auch nur als Beobachter fungieren. Natürlich hält er sich nicht daran, denn nach den beiden Taten in der Einrichtung für schwer erziehbare Jugendliche ist eines der dort lebenden Mädchen verschwunden. Alle Spuren deuten darauf hin, dass sie nicht nur auf der Flucht ist, sondern dass es sich bei ihr auch um die Täterin handeln könnte. Und als dann in der Nähe ein Auto gestohlen wird, in dem ein vierjähriger Junge sitzt, beginnen alle Ermittler auf Hochtouren zu arbeiten, nur leider ziehen sie nicht immer an einem Strang. Wie auch in den vorherigen Bänden ist Joona Linna den anderen oft eine Spur voraus, zum einem weil er aufmerksamer ist und nicht nur das offensichtliche sieht zum anderen weil er sich in seinen Überzeugungen nicht beeinflussen lässt auch nicht von Autoritäten. So etwas führt dann zwar zu internen Ermittlungen aber eben auch zu Aufklärungen von Fällen, die andere schon zu den Akten legen wollen. Und so ist es auch hier, die Schuld des Mädchens scheint erwiesen, wozu also noch weiter ermitteln. Doch für Linna erscheint einiges nicht rund, er will die Sache verstehen, den Grund wissen. Und so nimmt er selbst winzige Spuren auf und findet Zusammenhänge, die zunächst doch sehr zufällig wirken und schließlich doch einen Sinn ergeben.  Ein Fall, der einen schauern lässt. Atemberaubend zu lesen und doch verstörend. Dabei offenbart sich eine verborgene Seite Linnas, die vorher angedeutet wurde, sich nun aber mit Leben füllt und um den Ermittler fürchten lässt. Die Neugier, die man unweigerlich fühlt, muss allerdings bis zur Lektüre des vierten Bandes dieser ausgesprochen spannenden Reihe unbefriedigt bleiben. 4,5 Sterne

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    • 4
    dicketilla

    dicketilla

    15. October 2014 um 08:38
  • Rezension zu "Flammenkinder" von Lars Kepler

    Flammenkinder
    LaDragonia

    LaDragonia

    06. July 2014 um 15:21

    Klappentext: Sundsvall: In einer Einrichtung für schwer erziehbare Jugendliche werden ein Mädchen und eine Betreuerin brutal ermordet. Als entdeckt wird, dass ein anderes Mädchen verschwunden ist, scheint klar, dass sie die Morde verübt hat. Was rätselhaft ist: Niemand will etwas gesehen haben. Da meldet sich eine verzweifelte Frau: Ihr Auto wurde gestohlen, wahrscheinlich von dem geflohenen Mädchen – und auf dem Rücksitz saß ihr vierjähriger Sohn! Kommissar Joona Linna muss unter Hochdruck ermitteln … Meine Meinung: „Flammenkinder“ ist bereits der dritte Roman des Autors Lars Kepler. Hinter Lars Kepler versteckt sich das schwedische Autoren-Ehepaar Alexandra Coelho Ahndoril und Alexander Ahndoril. Die beiden Vorgänger „Der Hypnotiseur“ und „Paganinis Fluch“ um den Kommissar Joona Linna. Man kann den vorliegenden Band „Flammenkinder“ allerdings auch wunderbar alleine lesen, ohne dass dabei große Wissenslücken störend wirken. Der Schreibstil und die Handlung sind so unglaublich spannend und fesselnd, das man diesen Roman wirklich schon fast in die Kategorie der Psychothriller anstatt der Kriminalromane einordnen könnte. Mit Joona Linna haben die Autoren in meinen Augen einen wirklich sehr symphatischen Charakter geschaffen, der mich wirklich durch das ganze Buch hindurch, mit seinen außergewöhnlichen Gedankengängen, immer wieder tief beeindruckt hat. Fazit: Ein Roman mit absolut unvorhersehbaren Wendungen, der einen bereits zu Anfang augenblicklich in seinen Bann zieht, so dass man ihn kaum noch aus der Hand legen mag. Dieser Roman hat die Auszeichnung „Top-Thriller“ wirklich absolut verdient und bekommt von mir auch wohlverdiente fünf Sterne.

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  • emporeicher, spanneder, sehr schnell zu lesender Krimi,

    Flammenkinder
    trollchen

    trollchen

    01. July 2014 um 12:52

    Flammenkinder Cover: Das Cover ist wie immer ein Hingucker. Auf hellblauen Hintergrund sieht man eine Hand, die einen gelben Vogel  gefangen hält. Nur der Vogel ist gelb und darüber sieht man noch ein paar leichte Scherben, als wenn der Vogel hinter Glas war. Schwarz oben die Schrift des Autorenduos. Und unten der Titel des Buches. Und ganz unten rot steht Kriminalroman. Herausgeber ist Bastei Lübbe (Lübbe Hardcover); Auflage: Aufl. 2012 (12. Oktober 2012) und das Buch hat 624 spannende Seiten. Kurzinhalt: n einer Einrichtung für suizidgefährdete junge Mädchen im Norden Schwedens wird eine Zwölfjährige ermordet aufgefunden - aufgebahrt in einem Bett, mit beiden Händen vor dem Gesicht. In der gleichen Nacht wird eine Krankenschwester brutal erschlagen. Niemand hat etwas gesehen. Als in einem Zimmer ein blutverschmierter Hammer gefunden wird, scheint der Fall aufgeklärt, doch das Mädchen, das dort lebte, ist verschwunden. Ihm ist es gelungen, in einem Auto zu fliehen. Für die Polizei beginnt damit ein dramatischer Kampf gegen die Zeit, denn in dem Wagen saß ein kleines Kind. Das Auto wird kurze Zeit später in einem Fluss in der Nähe entdeckt, und die Mörderin gilt auf tragische Weise als überführt. Nur Kriminalkommissar Joona Linna ist skeptisch. Zu viele Fragen sind noch offen. Was war das Mordmotiv? Und warum wurde eines der Opfer so merkwürdig aufgebahrt? Meine Meinung: Das Buch hatte ich über ein Wochenende gelesen und das spricht schon für sich. Es ist ein komplexer, durchdachter und auch sehr psychiologischer Krimi, wie ich ihn selten zu lesen bekomme. Aber ich kannte ja schon 2 Bände von dem Autorenduo und bin wieder nicht enttäuscht worden, einfach nur spannend und so viele unerwartete Wendungen, die einem als Leser immer wieder fordern und auch mitdenken lassen. Die Kapitel sind sehr übersichtlich und nicht zu lang und es werden immer aus anderer Perspektiven erzählt, dass man nicht nur mit ermittelt, sondern die anderen Protagonsiten auch noch mit kennen lernt. Durch die vielen Szenenwechsel fliegt man förmlich durch das Buch. Da ich den Ermittler Joona schon kenne, kann ich ihn sehr viel verzeihen und zittere förmlich mit ihm mit, da er mir selbst sehr sympathisch ist und er sorgt durch seine unkonventionelle Art zum Schmunzeln ein. Und er kommt ja immer an sein Ziel, egal, ob die anderen ihm vertrauen oder nicht. Ich find ihn spitze als Ermittler! Mein Fazit: Temporeicher, spanneder, sehr schnell zu lesender Krimi, der seinesgleichen sucht. Top, 5 Sterne, ich muss die anderen Bücher auch noch lesen. Absolut empfehlenswert!

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  • Unglaubliche Steigerung

    Flammenkinder
    Miia

    Miia

    18. June 2014 um 19:33

    Inhalt: In einer Einrichtung für Suizid gefährdete junge Mädchen im Norden Schwedens wird eine Zwölfjährige ermordet aufgefunden - aufgebahrt in einem Bett, mit beiden Händen vor dem Gesicht. In der gleichen Nacht wird eine Krankenschwester brutal erschlagen. Niemand hat etwas gesehen. Als in einem Zimmer ein blutverschmierter Hammer gefunden wird, scheint der Fall aufgeklärt, doch das Mädchen, das dort lebte, ist verschwunden. Ihm ist es gelungen, in einem Auto zu fliehen. Für die Polizei beginnt damit ein dramatischer Kampf gegen die Zeit, denn in dem Wagen saß ein kleines Kind. Das Auto wird kurze Zeit später in einem Fluss in der Nähe entdeckt und die Mörderin gilt auf tragische Weise als überführt. Nur Kriminalkommissar Joona Linna ist skeptisch. Zu viele Fragen sind noch offen. Was war das Mordmotiv? Und warum wurde eines der Opfer so merkwürdig aufgebahrt? Meine Meinung: Meine Güte, ich war ja von den ersten beiden Teilen nicht sonderlich begeistert, aber das hier haut ja mal alles raus. Die Geschichte ist mega interessant. Ich steh eh auf Geschichte mit schwer erziehbaren oder psychisch kranken Menschen, einfach weil das in der Gesellschaft häufig der Fall ist. Gerade so Kinderheime oder Kindereinrichtungen find ich wichtig und kenne auch viele Leute, die in solchen Einrichtungen arbeiten. Deshalb war das Thema für mich einfach wirklich interessant. Ich muss sagen, dass dieser Teil auchinfach der spannendste ist. Ich wäre hier niemals auf die Lösung gekommen und finde die Idee wirklich sehr grandios. Ich finde zwar, dass die beiden Fälle zu ähnlich sind, aber vielleicht ist das ja sogar relativ realitätsnah und Serienmörder nutzen wirklich öfters mal genau die gleichen Muster? Obwohl ich dann komisch finde, dass alle anderen Morde so "anders" waren. Dafür wird zwar ne Erklärung geboten, aber die finde ich nicht soooo überzeugend. Auch die Geschichte um Joona wird einfach immer besser. Ich finde zwar, dass die Geschichte auch schon im ersten Band interessant gewesen wäre, einfach weil ich glaube, dass man dann schon eher einen Bezug zu ihm gefunden hätte. So war er mir immer etwas fremd, nicht sympathisch genug und wirkte für mich auch teilweise unmenschlich. Erst jetzt weiß man was hinter seinen Handlungen steht, kann ihn verstehen und fängt an ihn zu mögen. Ich finde das aber reichlich spät, weil viele Leute vielleicht gar nicht so weit lesen, weil die ersten beiden Bände einfach echt nicht gut genug waren. Der Cliffhänger ist fies und ich bin echt traurig, dass ich die nächsten Bände noch nicht besitze. Fazit: Insgesamt sehr guter Thriller. Die Geschichte um den Mörder ist interessant und spannend. Wir lernen Joona viel besser kennen, was wirklich dazu beiträgt, dass ich dieses Buch so gerne mag. Leider etwas böser Cliffhänger. Trotzdem 5 Sterne!

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  • Selbstmordgefährte Mädchen - der dritte Fall von Joona Linna

    Flammenkinder
    Ay73

    Ay73

    03. June 2014 um 14:09

    Haus Birgitta - eine Einrichtung für junge, selbstmordgefährdete und selbstzerstörerische Mädchen. Hier werden sie betreut, unter "harmlose" Medikamente gesetzt und haben sowol eine Krankenschwester wie auch eine Psychologen als Betreuung vor Ort. Die Krankenschwester Elisabeth nimmt eine Tablette um besser schlafen zu können... das Mädchen Miranda ist ein wenig ausgetickt und kommt daher in die Isolierzelle. Und dann geschieht der brutale Mord an beiden. Elisabeth kann sich gerade noch zur  Waschkammer flüchten wo sie mit einem Hammer brutal auf den Schädel erschlagen wird. Miranda, liegt auf dem Bett im Isolierzimmer.. überall Blutspritzer, ihre Hände vor den Augen..damit sie nichts sieht. Joona Linna soll als Beobachter zum Haus Birgitta hinfahren und der Polizei auch nur als Beobachter unterstützen, zumal er nicht ermitteln darf weil interne Ermittlung gegen ihn läuft.. Schnell wird klar, dass Vicky, die aus dem Fenster geklettert ist und auch eine Blutspur hinterlassen hat die Mörderin ist. Keines der Mädchen im Haus Birgitta hat was gesehen noch gehört. Sie rufen in lauter Panik Daniel an.. Ehemann von Elisabeth und der Hauspyschologe von Haus Birgitta.  Vicky die immer wieder aussreist, sich herumtreibt findet am Waldrand ein Auto... die Tür ist offen, sie setzt sich rein und fährt los. Aber: die Autobesitzerin ist auch am Waldrand und wollte nur schnell sich erleichtern. Sie gerät in Panik weil ihr vierjähriger Sohn im Auto sitzt. In einem anderen Erzählstrang lernen wir Flora kennen, auch als Mädchen bei Pflegeeltern aufgewachsen. Sie hat Visionen und sie die getötete Miranda vor sich die ihr versucht was mitzuteilen. Aber weder die Polizei noch Joona nehmen sie ernst. Der nächste Erzählstrang ist Elin Frank, geschieden und reich. Sie hatte damals mit ihrem Ex-Mann Vicky als Betreuungseltern aufgenommen..aber es war schwierig mit Vicky und Elin hat nach dem Vicky mal wieder abgehauen ist und dadurch ihre Ehe in die Brüche ging, Vicky bei großer Not im Stich gelassen. Sie versucht jetzt, nach der Tat alles wieder gerade zu biegen. Fazit: toller Schreibstil, sehr kurze Kapitel, man erfährt das erste Mal am Ende des Buches soviel persönliches von Joona und man kann sich schon vorstellen worum es im 4. Band handeln wird. Die Recherchen und Grübeleien ob es Vicky war, wie der Mord mit Flora zusammenhängt.. ist unglaublich beeindruckend beschrieben worden. Sehr flüssig, die Spannung wird auf den über 600 Seiten durchgehend aufrecht gehalten. Das Ehepaar das unter dem Namen "Lars Kepler" schreibt wird uns in Zukunft weiterhin mit einem so tollen Joona Linna versehen und auch weiterhin die Spannung ziemlich hoch schreiben.. daher auch 5 Sterne.    

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  • Solider Krimi - ein Muss für Fans

    Flammenkinder
    Fluse

    Fluse

    11. September 2013 um 12:58

    „Flammenkinder“ ist ein solider Krimi, der symphatische Protagonisten, nachvollziehbare Handlungsstränge und eine gut angelegte Spannungskurve bietet. Es geht um Mädchen, die es ziemlich hart getroffen hat, die keine Bilderbuchbiografien haben und somit genug Spannungs- und Konfliktpotential mitbringen. Sie leben zusammen in einem Haus, werden betreut und dort erfahren sie Hilfte im psychologischen Bereich. Genau der Bereich ist es, der natürlich der Wichtigste ist, da er Vertrauen und Loslassen erfordert. Hier setzt die Geschichte ein, denn ein Mädchen der Gruppe sowie eine Betreuerin sterben … und schnell ist klar, hier stimmt etwas nicht … Nicht gut gelungen fand ich die Aufteilung der Kapitel. Dieses tut aber der Spannungshaltung keinen Abbruch. Leider wird schnell klar, wer hinter den grausamen Morden steht, das trübt dann das Lesevergnügen etwas. Aber dies stört ja vielleicht andere Leser nicht. Für Fans von Lars Kepler und des schwedischen Krimis ein Muss.

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  • Spannung pur

    Flammenkinder
    carlinda

    carlinda

    02. July 2013 um 21:32

    Kein  Prolog , kein langsames Herantasten . Man wird sehr schnell in das Geschehen   herein gestürzt und dann geht es zack auf zack.
     Ich habe erst kurz vor knapp  gemerkt wer der Mörder ist. 
    Mir gefällt dieser besser als der Zweite.
    Die letzte 30 Seiten erzählen mehr von Joona und  danach wartet man schon sehnsüchtig auf das nächste Buch . 

  • Spannend von vorn bis hinten

    Flammenkinder
    jenny_wen

    jenny_wen

    08. May 2013 um 09:26

    Inhalt: Miranda, ein Mädchen aus dem Haus Birgitta, wird ermordet. Brutal. Ebenso wird Elisabeth ermordet. Beide zur gleichen Zeit. Doch das Mädchen hält die Hände vor den Augen. Warum? Joona Linna begibt sich auf die Suche, doch dank interner Ermittlungen gegen ihn, werden ihm diverse Türen vor der Nase zugeschlagen, obwohl er "nur" Beobachter sein soll. Die Staatsanwältin erfährt davon und verbietet ihm, weiter an dem Fall zu arbeiten. Doch Joona gibt keine Ruhe, er glaubt daran, dass das Mädchen, welches unter Mordverdacht steht, noch lebt. Die Polizei will die Suche einstellen. Obwohl es schon das 3. Band rund um Joona Linna gewesen ist, so muss ich sagen, das ich sehr gut in die Geschichte rein kam, denn ich kannte die zwei Bände vorher nicht. Der Autor hat mich als Leserin direkt von der 1. Seite an das Buch gefesselt. Ich konnte es schlecht beiseite legen. Ich finde es gut, das ich hin- und hergerissen war, wer denn nun der Mörder oder die Mörderin sein konnte. Ich hab echt viel gerätselt wärend des lesens oder aber auch danach. Und ich muss sagen, auf den eigentlichen Täter/in wäre ich niemals gekommen. Ich fand, der Autor hat die Geschichte, trotz seiner 624 Seiten, nie langweilig oder langatmig werden lassen. Manchmal denkt man auch, oje, so ein dickes Buch, das zieht sich bestimmt, aber hier kann ich sagen, ist es genau das Gegenteil. Ich werde mir auf jeden Fall noch den 1. Band und den 2. Band schnappen und lesen, denn ich möchte wissen, warum und wieso es interne Ermittlungen gegeben hat. Und ich möchte den Ermittler selber besser kennen lernen. Ach ja, und das Ende war echt hammer. Mehr dazu möchte ich nicht sagen, außer das ich mich geärgert habe, dass noch nicht Band 4 erschienen ist. Mein Fazit: Mein Fazit für diesen tollen Thriller fällt sehr gut aus, denn es war alles sehr passig. Ich vergebe hier 5 Sterne!

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  • Rezension zu "Flammenkinder" von Lars Kepler

    Flammenkinder
    Anni---

    Anni---

    06. December 2012 um 08:54

    Spannung von der ersten bis zur letzten Seite.

  • Rezension zu "Flammenkinder" von Lars Kepler

    Flammenkinder
    monja1995

    monja1995

    11. November 2012 um 11:57

    Klappentext: In einer Einrichtung für suizidgefährdete junge Mädchen im Norden Schwedens wird eine Zwölfjährige ermordet aufgefunden - aufgebahrt in einem Bett, mit beiden Händen vor dem Gesicht. In der gleichen Nacht wird eine Krankenschwester brutal erschlagen. Niemand hat etwas gesehen. Als in einem Zimmer ein blutverschmierter Hammer gefunden wird, scheint der Fall aufgeklärt, doch das Mädchen, das dort lebte, ist verschwunden. Ihm ist es gelungen, in einem Auto zu fliehen. Für die Polizei beginnt damit ein dramatischer Kampf gegen die Zeit, denn in dem Wagen saß ein kleines Kind. Das Auto wird kurze Zeit später in einem Fluss in der Nähe entdeckt, und die Mörderin gilt auf tragische Weise als überführt. Nur Kriminalkommissar Joona Linna ist skeptisch. Zu viele Fragen sind noch offen. Was war das Mordmotiv? Und warum wurde eines der Opfer so merkwürdig aufgebahrt? Mein Umriss: Im Haus Birgitta, spezialisiert auf traumatisierte, selbstmordgefährdete Mädchen geschehen zwei schreckliche Morde. Die 14jährige Miranda wird mit einem stumpfen Gegenstand erschlagen und von ihrem Mörder in einer seltsamen Position auf ihrem Bett abgelegt. Die Leiterin des Hauses stirbt ebenfalls in dieser Nacht einen grausamen Tod. Ihr wurde der Schädel mit einem Hammer eingeschlagen. Als die Polizei eintrifft fehlt ein Mädchen und schnell haben die Ermittler somit eine Tatverdächtige. Zumal Vicky bereits als Ausreisserin, Herumtreiberin und Kleinkriminelle polizeibekannt ist, ist ihr dieser Stempel schnell aufgedrückt. Als sie dann noch ein Auto stiehlt, in dem sich ein kleiner Junge befindet, ist alles klar…. Wirklich? Da haben die ermittelnden Beamten nicht mit Joona Linna gerechnet. Der Polizist ist zwar momentan aufgrund interner Ermittlungen nicht im Dienst, ist aber als polizeilicher Beobachter mit im Geschehen. Ihm wird schnell klar, dass was nicht stimmt…. Nicht stimmen kann. Lange stochert er ebenso wie seine Kollegen im Dunkeln, aber im Gegensatz zur Staatsanwaltschaft lässt er nicht locker, auch nachdem der Fall bereits als abgeschlossen gilt. Seine Hartnäckigkeit lohnt sich in diesem Fall besonders, zumal er durch seine erfahrene Routine in andere Richtungen ermittelt und die Lösung des Falles eine überraschende Wende und ihm die Rehabilitation bringt. Mein Eindruck: Ein Thriller mit Wow-Effekt, wie man ihn eher selten zu lesen bekommt. Von der ersten Seite an ist der Spannungslevel so extrem weit oben angesetzt, dass man das Buch nur schwer zur Seite legen kann. Irgendwie erwartet man schon fast, dass das nicht gut gehen kann, aber Lars Kepler schafft es trotz des hohen Spannungslevels immer wieder zusätzliche Spitzen einzubauen, um die Neugierde des Lesers kräftig zu schüren. Er bedient sich einer relativ einfachen Sprache und Ausdrucksform, um das rasante Tempo der ersten Seiten durch das gesamte Buch mit über 600 Seiten beibehalten zu können. Zu keiner Zeit schleicht sich Routine oder Langeweile ein, was bei anderen Autoren meist üblich ist, um Seiten zu füllen. Durch schnelle Szenenwechsel erreicht er, dass man sich gezwungen fühlt, weiter zu lesen. Denn man könnte zwischenzeitlich ja was versäumen. Lars Kepler hetzt den Leser geradezu durch seinen Fall und überrascht immer wieder dadurch, dass man kombinieren kann wie man will, aber am Ende da steht und sich denkt, dass das doch nicht wahr sein kann. Die Charaktere sind sehr genau und prägnant und keineswegs unrealistisch beschrieben. Verbrechen, Ermittlungen, Charaktere, Umfeld alles in sich geschlossen und nachvollziehbar dargestellt, als könnte es jederzeit überall auf der Welt ein solches Verbrechen geben, schließt man dieses Buch am Ende völlig atemlos und hofft auf das schnelle Erscheinen des nächsten Falles, den Joona Linna zu lösen hat. Mein Fazit: Einfach nur WOW, ein absolutes must have für den Krimi- und Thrillerfan

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  • Rezension zu "Flammenkinder" von Lars Kepler

    Flammenkinder
    Das_Leseding

    Das_Leseding

    09. November 2012 um 20:10

    Der Kriminalroman beginnt im Haus Birgitta – eine Einrichtung für gewaltbereite und suizidgefährdete Mädchen nördlich von Sundsvall, Schweden. Elisabeth Grimm, eine Betreuerin der Einrichtung wo Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren leben, erlebt die schlimmste Nacht ihres Lebens. Alles beginnt ruhig und harmlos. Die Mädchen streiten sich mal wieder und Elisabeth greift durch und schickt ein Mädchen, Miranda, in das Isolierzimmer der Einrichtung. Als auch die anderen Mädchen nach diesem Vorfall endlich in ihren Zimmern sind und die Nacht eingekehrt ist, möchte auch Elisabeth zu Bett gehen und hört kurz davor eigenartige Geräusche und versucht der Sache auf den Grund zu gehen. Leider war dies ihr größter Fehler… Stil: Der Schreibstil von Lars Kepler ist großartig. Die Geschichte ist in sehr kurzen Kapiteln gehalten, was die Spannung aufbaut und das Lesen erleichtert. Auch sind die Sätze so aufgebaut, dass sich der Leser wie in einem Film vorkommt. Ich dachte beim Lesen immer, dass ich mittendrin bin und nicht nur lese, dass war schon echt toll und gut umgesetzt. Protagonist: Kommissar Joona Linna, der eigentlich aus Finnland kommt, ist in diesem Teil als Beobachter und nicht als eigenständiger Ermittler tätig. Warum das so ist erfährt der Leser bröckchenweise im Buch. Joona ist mir sehr sympathisch. Mit viel Witz, Charme, Sarkasmus und guter Beobachtungsgabe ist er ein toller Typ ohne Superhelden-Charakter. Cover: Ein gelber Vogel in einer blau-grauen Hand, der einzige Farbfleck im Bild. Viel anfangen konnte ich damit nicht und kann es auch nach dem Lesen noch nicht zuordnen. Ein gelber Vogel wird zwar im Buch erwähnt, aber ein anderes Motiv hätte meiner Meinung nach besser auf die Titelseite gepasst. Schön ist aber der Wiedererkennungswert des Covers zu den anderen Lars Kepler Büchern. Es ist immer ein gelber Tupfer in der ansonsten eintönigen Covergestaltung zu sehen. Fazit: Schade fand ich, dass ich die ersten beiden Teile nicht gelesen habe (Der Hypnotiseur und Paganinis Fluch) denn teilweise wusste ich mit einigen Szenen nichts anzufangen, da mir das Grundwissen um den Kommissar Joona Linna fehlte. Also würde ich dazu raten bei dieser Reihe mit Teil 1 anzufangen Ich empfehle dieses Buch an Krimi und Thriller interessierte mit einem starken Magen, denn einige Szenen sind schon ein bisschen eklig – aber für mich in Ordnung und vertretbar. Meine Bewertung für dieses Buch ist etwas zwiegespalten. Ich habe hin und her überlegt wie ich das Buch bewerten soll, denn es war gut und spannend geschrieben, aber das Ende ließ für mich zu viele Fragen offen. Natürlich wird Joona Linna weiter ermitteln und die Reihe wird fortgesetzt, diese offenen Fragen würde ich nicht bemängeln, aber für mich erscheinen noch Fragen, die die Mädchen betreffen einfach nicht beantwortet. Es fehlt mir zu viel über den Mordhergang, über die Ermittlungen, dann wurden bei der Fahndung Personen überprüft, die eindeutig etwas zu verbergen haben – nicht den Fall betreffend – aber was dennoch aufgeklärt hätte werden müssen. Und diese Unwissenheit nervt mich dann doch etwas. Daher bekommt dieses Buch von mir nur 3 Sterne.

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  • Rezension zu "Flammenkinder" von Lars Kepler

    Flammenkinder
    sanja

    sanja

    04. November 2012 um 22:39

    Der neue Roman von Lars Kepler beginnt direkt mit einem Paukenschlag: In einer Einrichtung für schwer erziehbare Jugendliche werden eines Nachts die Betreuerin Elisabeth und ein junges Mädchen namens Miranda, brutal ermordet. Die Polizei ist alarmiert und beginnt noch in der Nacht mit ihren Untersuchungen. Keines der anderen Mädchen will etwas gesehen haben und doch gestaltet sich die Zeugenbefragung im weiteren Verlauf mehr als schwierig, da diese Mädchen sich gegen jeden auflehnen und profilieren wollen. Der Leiter der Einrichtung und gleichzeitig der psycholische Ansprechpartner für die Mädchen ist tief erschüttert, denn die getötete Betreuerin ist seine Ehefrau. Schnell hat die Polizei die erste Verdächtige ermittelt: ein junges Mädchen, ebenfalls aus dieser Einrichtung und hochgradig gefährlich, weil sie zu extremen Gewaltausbrüchen neigt. Als kurz darauf noch ein Auto, in dem ein kleiner Junge saß, entwendet wird, ist sich die Polizei sehr sicher, in ihr die Täterin gefunden zu haben. Kurz danach wird das Auto aus dem Fluß geborgen und die Polzei erklärt sowohl das Mädchen, als auch den kleinen Jungen für Tod und stellt die Ermittlungen ein. Nicht so Joona Linna. Der Fall lässt ihn nicht mehr los. Es bleiben Fragen offen, die niemand beantworten kann. daher stellt er weitere Ermittlungen an und glaubt fest daran, dass das Mädchen und der Junge noch am Leben sind und quer durch Schweden fliehen. Dann taucht plötzlich ein Zeugin auf, die behauptet, den Mord und die Tatwaffe gesehen zu haben. Kann Joona ihr trauen? Kann sie zur Auflösung des Falles beitragen oder ist sie nur eine Hochstaplerin? Denn schnell kommt ans Licht, dass sie eine Wahrsagerin ist. Gemeinsam mit einer ehemaligen Pflegemutter von Vicky, dem verschwundenen Mädchen, macht sich Joona auf die Suche nach ihr und weiteren Antworten. Als Joona Linna dem Täter immer näher kommt, wird es nicht nur für ihn, sondern auch für die anderen, die in den Fall verwickelt sind, gefährlich. Die Geschichte zieht den Leser vom ersten Augenblick an tief in seinen Bann und manchmal kann man sich vor Spannung kaum Aufrecht halten! Dem Autorenduo ist mit dem dritten Fall von Joona Linna ein würdiger Nachfolger gelungen. Ich muss sagen, dass ich inzwischen ein richtiger Linna-Fan geworden bin, denn der toughe Ermittler mit den eisblauen Augen hat es mir irgendwie angetan. Unkonventionell, aber gut. Der Erzählstil ist wie üblich im Präsens geschrieben, was zunächst merkwürdig erscheint, doch aber eine bessere Erzähweise ermöglicht. Zwischendurch werden immer wieder Geschehnisse vorweggenommen. Der Leser wird auf den weiteren Verlauf vorbereitet und fiebert dadurch umso aufgeregter mit! Ein wenig enttäuscht war ich, dass ich irgendwie den richtigen Riecher bewiesen habe und den Täter schon früh enttarnt habe. Dennoch war das Buch weiterhin spannend, ob der vielen Wendungen. Ebenso finde ich es bemerkenswert, dass die Autoren stets so viele verschiedene Handlungsstränge gekonnt miteinander zu verweben wissen. Am Ende ergibt alles einen Sinn und der Leser wird nicht im Regen stehen gelassen. Gut 30-40 Seiten vor Ende des Buches ist der Fall gelöst. Nanu, denkt der Leser, und jetzt? Was passiert auf den restlichen Seiten? Nun, es wird die Handlung unterbrochen und der Leser erfährt endlich einiges über Joona Linna’s Privatleben, seine Familie sein Leben. Zunächst fand ich diesen “Bruch” sehr merkwürdig. Doch im Prinzip hätte es nicht anders gepasst. Der Teil aus seinem Privatleben musste erzählt werden und wenn es mittendrin wäre, wäre wohl der “Bruch” noch viel größer gewesen. Das Cover mit dem Vögelchen finde ich sehr schön und passt zum Rest der Reihe. Doch bin ich der Meinung, dass der schwedische Titel ” Eldvittnet”, was soviel wie “Zeugin des Feuers” bedeutet, als auch das schwedische Cover, welches Miranda zeigen soll, viel passender ist, als das unsrige. Ich kann dem Buch auf jeden Fall nur Gutes abgewinnen. Ich vergebe volle 5 Punkte und hoffe, der nächste Teil, lässt nicht allzu lange auf sich warten hibbel. Und jetzt: Lest! Und bildet Euch selbst ein Urteil über den besten schwedischen Ermittler!

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  • Rezension zu "Flammenkinder" von Lars Kepler

    Flammenkinder
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    01. November 2012 um 23:33

    Auch wenn schwedische Autoren auf dem Gebiet der Krimiliteratur häufig vertreten sind, so habe ich doch erst wenige Bücher dieser „Schwedenkrimis“ gelesen. Von Lars Kepler, das musste ich zugeben, hatte ich nie zuvor gehört. Aber die Thematik und die Buchbeschreibung sprach mich sofort an. Das Cover: Ein gelber Wellensittich (ich persönlich hätte den Vogel für einen Kanarienvogel gehalten), gefangen in einer Hand – das ist das Titelbild, das das Cover des Buches FLAMMENKINDER ziert. Sowohl Hand, als auch Hintergrund sind in einem Blauton gehalten. Es hätte sicherlich passendere Motive für das Cover gegeben, doch in der Tat – der Vogel des Covers wird im Buch kurz erwähnt. Und von der Symbolik her – ein schwaches Wesen, einem stärkeren ausgeliefert, passt das Motiv dann doch recht gut. Scheinbar griff man auch deshalb auf dieses Cover zurück, da es so besser zu den Vorgängerbänden DER HYPNOTISEUR und PAGANINIS FLUCH passte, auf deren Cover sich jeweils ein gelbes Bilddetail befindet, ebenso wie die zersplitterte Glasscheibe, die sich auf jedem der drei Cover wiederfindet. Man setzte wohl auf den Wiedererkennungswert, was ja auch nicht das schlechteste ist. Das Buchcover der schwedischen Originalausgabe passt sicherlich besser zur Handlung, zeigt sie doch Miranda, in jener Stellung wie sie nach ihrer Ermordung aufgefunden wurde. Weshalb das Buch den Titel FLAMMENKINDER trägt, ist mir nicht so ganz klar, dies bleibt wohl eher der Interpretation des Lesers überlassen, wie er den Titel deutet. Die Handlung: Das Haus Birgitta ist ein Heim in Sundsvall, im Norden Schwedens. Hier leben junge Mädchen, die mit den verschiedensten psychischen Problemen zu kämpfen haben, zusammen mit ihren Betreuern. Es herrscht oft eine aggressive Stimmung zwischen den Mädchen. Dann, eines nachts geschieht das Unfassbare: Miranda, ein zwölfjähriges Mädchen wird in einem Isolierzimmer, in das das Mädchen eingeschlossen war, erschlagen aufgefunden. Doch auch die einundfünfzigjährige Krankenschwester Elisabeth, die für die Betreuung der Mädchen zuständig war, wird in dieser Nacht in einem Nebengebäude erschlagen. Rätsel gibt den Ermittlern die Auffinde-Situation Mirandas auf. Das Mädchen ist nur mit einem Slip bekleidet und hat seine Hände vor das Gesicht geschlagen. Schnell ist eine Schuldige gefunden: Vicky Bennet, eine der Heimbewohnerinnen, scheint die Täterin zu sein, denn ihr Bett ist vollkommen blutverschmiert. Doch Vicky gelingt die Flucht. Unterwegs kidnappt sie das Auto der alleinerziehenden Pfarrerin Pia Abrahamsson, ohne zu bemerken, dass sich deren vierjähriger Sohn namens Dante auf der Rückbank befindet. Dann wird das Fahrzeug gefunden und schnell ist klar, dass die beiden Insassen wohl ertrunken sind. Doch dann keimt die Hoffnung auf, dass Vicky und Dante doch noch am Leben sind. Elin Frank, die ehemalige Pflegemutter von Vicky macht sich schwere Vorwürfe, das Mädchen einst im Stich gelassen zu haben, als dieses sie gebraucht hätte. Und dann ist da noch Flora, die von sich denkt, sie hätte übersinnliche Fähigkeiten. Kann sie dem finnischstämmigen Ermittler Joona Linna behilflich sein, den Fall zu klären? Meine Meinung: Dieser Krimi ist nicht gerade etwas für zartbesaitete Leser. Die jungen Mädchen haben untereinander einen rauen Umgangston, die Handlung lässt den Leser angesichts der Thematik oft schwer schlucken. Wie so oft in Krimis hat der Ermittler Joona Linna sowohl beruflich, als auch privat große Probleme. Beruflich wird gegen ihn eine Untersuchung eingeleitet, privat leidet er unter den Verlust seiner Frau und seiner Tochter. Was es mit dem Verschwinden seiner beiden Liebsten vor vielen Jahren auf sich hat, erfährt man im Laufe der Handlung. Vicky wird von (fast) allen als ein liebes Mädchen beschrieben. Dass sie zwei Menschen getötet haben soll, hätte ihr keiner zugetraut. Doch Vicky hat auch eine aggressive Seite. Sind daran die Medikamente schuld, welche die Mädchen im Heim erhalten? Oder der Umstand, dass die wohlhabende Elin Frank, die Vicky so sehr mochte, einst den Kontakt zu ihr abbrach? Elin Frank fand ich recht sympathisch, sah in ihr aber auch eine relativ schwache und einsame Person, die mir im Grunde genommen sehr leid tat, denn trotz ihres Reichtums führte sie ein eher unzufriedenes Leben. Daniel Grim ist der Ehemann der ermordeten Elisabeth und arbeitet als Therapeut im Heim. Er macht einen netten und freundlichen Eindruck und leidet sehr unter dem Verlust seiner Frau. Flora konnte ich immer schwer einschätzen. Einerseits habe ich Mitleid mit Flora. Sie lebt als Frau mittleren Alters, aufgrund ihrer finanziellen Lage, wieder bei ihren Pflegeeltern, die sie sehr herablassend und lieblos behandeln – man könnte Flora fast als Haussklavin der alten Leute beschreiben. Bei Fehlern wird auch regelmäßig Gewalt gegen Flora angewandt. Andererseits finde ich das Handeln von Flora verwerflich, denn Flora hat auch eine andere Seite. Sie führt gegen Bezahlung Seancen durch, bei denen sie als Medium angeblich Kontakt mit Verstorbenen aufnimmt. Doch Flora betrügt ihre Kunden. Doch dann hat Flora scheinbar (Geist-)Erscheinungen und sie wendet sich an die Ermittler. Hat Flora wirklich übersinnliche Fähigkeiten, oder spielt sie den Ermittlern nur etwas vor? Caroline, ein älteres Mädchen aus dem Heim fand ich sehr reif, ihr Handeln rational und überlegt, selbst in Notsituationen verlor sie die Beherrschung nicht. Die kleine Tuula jedoch verursachte bei mir durch ihr, oft sehr aggressives und unverständliches Verhalten ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Ich mochte sie überhaupt nicht, denn sie wirkte trotz ihrer Größe sehr bedrohlich. Trotz der gigantischen Seitenzahl, mehr als 620 Seiten beinhaltet dieser Krimi, lässt sich das Buch sehr schnell lesen. Dies liegt nicht nur an der spannenden, fesselnden und kurzweiligen Handlung, sondern auch an den sehr kurzen und zahlreichen Kapitel – unglaubliche 194 (!) Kapitel umfasst dieses Werk! Ich glaube nicht, dass ich jemals ein Buch mit einer ähnlichen Anzahl an Kapiteln gelesen habe. Die verschiedenen, wechselnden Erzählperspektiven und verschiedenen Handlungsstränge bewirken, dass die Spannung in der Handlung gesteigert wird und das Buch lebendig wirkt. Das Buch hält so manche überraschende Wende bereit, ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite, schockiert aufgrund einiger Vorkommnisse mitunter den Leser, lässt ihn aber auch mitfiebern, z.B. ob der kleine Dante gerettet werden kann. Lars Kepler war für mich eine Neuentdeckung und ich wurde von meinem ersten Eindruck nicht enttäuscht. Übrigens handelt es sich bei Lars Kepler um das Pseudonym eines Autorenehepaares. Sicherlich werden auch zukünftig noch einige Krimis mit Ermittler Joona Linna auf uns warten – nach dem wirklich gruseligen Ende dieses Buches, kann man schon erahnen, um was es im nächsten Buch unter anderem geht. Von mir erhält dieses tolle Buch, wie sollte es auch anders sein, gigantische 5 Sterne.

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