Lars Mytting

 4.3 Sterne bei 183 Bewertungen
Autor von Die Birken wissen's noch, Die Glocke im See und weiteren Büchern.
Autorenbild von Lars Mytting (©Erik Lindholm Hansen/ Insel Verlag)

Lebenslauf von Lars Mytting

Früh übt sich: Lars Mytting ist 1968 in Fåvang in Norwegen geboren, seine ersten Geschichten schreibt er mit Magnetbuchstaben an seine Schrankwand. Zu seinen Vorbildern gehören amerikanische Autoren, internationale Dichter und fantastische Literaten wie Cormac McMarthy, Annie Proulx, Carlos Ruiz Safon, Peter Høeg, Mark Olson oder Lucinda Williams. Früh beginnt Mytting für lokale und nationale Zeitungen sowie eine Musikzeitschrift Beiträge zu schreiben. Später arbeitet er mehrere Jahre als Redakteur in einem Verlag, bevor 2006 sein erster Roman „Hestekrefter“ (dt. „Pferdestärken“) erschien. Durch die positive Resonanz ermutigt, beginnt Mytting 2008 als Vollzeitautor zu arbeiten. Mytting führt ein zurückgezogenes Leben in der Nähe von Østerdalen mit seiner Frau, zwei Kindern und drei englischen Autos.

Alle Bücher von Lars Mytting

Cover des Buches Die Birken wissen's noch9783458362838

Die Birken wissen's noch

 (67)
Erschienen am 10.07.2017
Cover des Buches Die Glocke im See9783458177630

Die Glocke im See

 (43)
Erschienen am 14.01.2019
Cover des Buches Die Tankstelle am Ende des Dorfs9783458364603

Die Tankstelle am Ende des Dorfs

 (28)
Erschienen am 27.10.2019
Cover des Buches Fyksens Tankstelle9783492253017

Fyksens Tankstelle

 (10)
Erschienen am 15.12.2008
Cover des Buches Der Mann und das Holz9783458176015

Der Mann und das Holz

 (4)
Erschienen am 10.03.2014
Cover des Buches Der Mann und das Holz Ausmalbuch9783458177050

Der Mann und das Holz Ausmalbuch

 (0)
Erschienen am 06.03.2017
Cover des Buches Die Glocke im See9783869743332

Die Glocke im See

 (30)
Erschienen am 24.01.2019
Cover des Buches The Bell in the Lake9780857059383

The Bell in the Lake

 (1)
Erschienen am 10.03.2020

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Lars Mytting

Neu

Rezension zu "Die Glocke im See" von Lars Mytting

Ländliches Skandinavien im 19. Jahrhundert
anenavor 2 Monaten

Eine anrührende Geschichte einer besonderen Frau, die im ländlichen Skandinavien Ende des 19. Jahrhunderts aufwächst. Sehr intensiv sind die Wetter- und Landschaftsbeschreibungen, als auch die Beschreibungen der Stabkirchen, die in diesem Roman die Hauptrolle spielen. Leider etwas trauriges Ende. 

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "The Bell in the Lake" von Lars Mytting

Norwegen im 19. Jahrhundert
histerikervor 3 Monaten

Inhalt:

Norwegen am Ende des 19. Jahrhunderts. In einem Dorf soll die alte Kirche abgebaut werden. Der Pastor verkauft sie nach Dresden, von wo ein Architekturstudent kommt um die Arbeiten zu beaufsichtigen.

Bewertung:

Am Anfang war es etwas schwierig in das Buch reinzukommen, es war irgendwie fremd und die Personen nicht wirklich nah. Mit der Zeit ist es mir gelungen in das Buch wirklich einzutauchen und ich konnte die Atmosphäre wirklich genießen. Ich war irgendwie schon den Bewohnern wirklich nah und deren Gedanken waren nachvollziehbar.

Die drei Hauptcharaktere waren am Anfang schwer zu greifen, ich fand sie auch nicht wirklich nett oder nah. Ich hatte sehr distanziertes Verhältnis zu ihnen, das hat sich aber während des Lesens schon iegndwie gewandelt. Ich kann nicht sagen, dass ich sie plötzlich mochte, aber sie waren mir näher und deren Schicksale waren mir nicht gleichgültig. Ich wollte schon wissen, was mit Ihnen passiert und das Ende hat mich berührt.

Was ich an dem Buch wirklich mochte, war die Beschreibung des Lebens und des Glaubens der Norweger in der Zeit. Es war sehr gut dargestellt und ich konnte es wirklich nachvollziehen. Die Geschichten waren mir irgendwie nah, trotz der Distanz in der Zeit. Das ist dem Autor wirklich gelungen.

Eine Empfehlung von mir!

Kommentieren0
1
Teilen

Rezension zu "Die Glocke im See" von Lars Mytting

Kaum in Worte fassbare besondere Geschichte
Viv29vor 3 Monaten

Aufgrund des Klappentextes hätte ich das Buch nie gelesen, denn er läßt das Buch wie eine kitschige Liebesgeschichte klingen, die es zum Glück überhaupt nicht ist. Allerdings ist es auch wirklich schwierig, der Geschichte in wenigen Sätzen gerecht zu werden. Das wundervolle Titelbild schafft das schon eher, kann die Atmosphäre des norwegischen Gudbrandstal wundervoll einfangen und zeigt vor dem fast einfarbigen Hintergrund als leuchtenden Farbfleck die Stabskirche, die für mich eigentlich der Hauptcharakter war.

Ich gebe zu, noch nie vorher von diesen Stabkirchen gehört zu haben und ich habe beim Lesen immer wieder auf das Titelbild geschaut, mir im Internet einiges zu dem Thema durchgelesen und werde mich auch weiter damit beschäftigen. Die Kirche im Buch hat zudem noch zwei riesige Glocken, die vor Jahrhunderten von der örtlichen Familie Hekne gestiftet wurden und die eine Legende umgibt. Mit dieser Legende beginnt das Buch auch und saugt den Leser sofort ein in diese ganz eigene Welt des abgelegenen Tals und diesen Ort, der von der Außenwelt nur unter großen Mühen erreicht werden kann und deshalb eine ganz eigene Art der Weltabgeschiedenheit pflegt. Hier ist das Leben hart, die Menschen bodenständig und in jahrhundertalten Gebräuchen tief verwurzelt. Legenden, Mythen und uralte Rituale, Glauben an manch Übersinnliches gehören aber ebenso zum Leben wie die knochenharte Hofarbeit, das Hungern im Winter, der endlose Reigen aus Geburten und Toden. Und dies vermittelt Lars Mytting ganz wundervoll. Er webt die unwirklichen, übersinnlichen Aspekte sparsam und völlig natürlich ein, läßt Stimmungen und Ahnungen neben den Alltag treten und bildet dadurch eine ganz andere Welt. Er kommt aus dieser Gegend und man merkt die intensive Vertrautheit mit den Gegebenheiten und den dortigen Menschen hervorragend.

Auch das historische Wissen und Informationen über die Stabskirchen werden gelungen eingewoben, ich habe unglaublich viel über zahlreiche Themen gelernt und dies auf unterhaltsame Weise. Es gibt eine farbige Vielfalt an Themen, ohne daß es je überladen wirkt. Ebenfalls hat mir gut gefallen, daß es fast durchweg spannend bleibt, obwohl gar nicht so viel passiert. Wenn man die Geschichte beschreiben müßte, klänge es banal: Dresdner Architekturstudent reist ins Gudbrandstal, um den Abbau der dortigen Stabskirche zu überwachen, welche nach Dresden gebracht und dort wieder aufgebaut werden soll. Örtlicher Pfarrer hat dies initiiert, die Kirche nach Dresden verkauft, weil die über 700 Jahre alte Kirche baufällig und zu klein ist, das Geld für eine neue Kirche aber fehlt. Örtliche junge Frau fühlt sich zu diesen beiden Männern hingezogen. Aus diesen Rahmenbedingungen webt Mytting aber eine komplexe Geschichte, in der es um Entwicklungen und Traditionen geht, um die Lebensart im Tal und die Frage, ob und in welchem Tempo Innovationen notwendig oder willkommen sind. Um Zugehörigkeit und Loyalität, um Rache und Reue. Das mag dramatisch klingen, wird aber herrlich unaufgeregt erzählt. Es sind auch humorvolle Momente darin, sehr viel Trauriges, und diese ganz eigene Atmosphäre, die mir eine Welt zeigte, von der ich bislang überhaupt nichts wußte und die ich sehr gerne entdeckt habe.

Nur zum Ende hin gab es ein paar etwas langatmige Passagen und ich war auch ein wenig enttäuscht, daß die Geschichte der sich zu Anfang so wichtigen Glocken etwas antiklimaktisch entwickelte, aber das sind Kleinigkeiten. Insgesamt hat mir dieses ungewöhnliche Buch unglaubliche Lesefreude bereitet, die in Worten schwer fassbar ist, da es dem Autor gelang, eine besondere Atmosphäre zu schaffen, wie ich sie selten so bemerkenswert gelesen habe.

Kommentare: 6
6
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Die Tankstelle am Ende des Dorfsundefined

Liebe, Glück und Leidenschaften: Der norwegische Kultroman »Die Tankstelle am Ende des Dorfs« von Bestsellerautor Lars Mytting erzählt mit viel Humor von den Höhen und Tiefen im Leben des Tankstellenbesitzers Erik.

Der Kultroman aus Norwegen


Liebe, Glück und Leidenschaften: Der norwegische Kultroman Die Tankstelle am Ende des Dorfs von Bestsellerautor Lars Mytting erzählt mit viel Humor von den Höhen und Tiefen im Leben des Tankstellenbesitzers Erik. 


Es gibt nur einen Ort, wohin du gehen kannst, wenn du von der Tochter des Schrotthändlers betrogen worden bist. Zurück zum Schrottplatz. Zu den Autowracks, den auf null gestellten Tachometern, den Motoren mit Rostfraß in den Zylindern. Zur Schrottpresse.

                                      

Worum geht’s genau?

In Erik Fyksens Tankstelle gibt es zwar kein Bistro und auch keine gigantische Waschanlage wie bei der Konkurrenz, dafür eine Einrichtung im Sechziger-Jahre-Design – die allerdings nicht jedermanns Sache ist. Für Bastler ist der Ort aber viel mehr als nur eine Tankstelle, denn hier geht es nicht nur um Autos, sondern es wird oft gleich das ganze Leben verhandelt. Erik weiß außerdem alles über Autos, die er mit Hingabe repariert, und kann selbst für das ungewöhnlichste Modell Ersatzteile besorgen. Doch die geplante Begradigung der Straße wirft einen Schatten über das Glück und Erik muss eine Entscheidung treffen …


Das klingt schon mal gut? Dann schau doch mal in unsere Leseprobe » 

725 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Aischavor 4 Monaten

Hier gibt es - endlich - meine Rezension: https://www.lovelybooks.de/autor/Lars-Mytting/Die-Tankstelle-am-Ende-des-Dorfs-2023859420-w/rezension/2434817826/ ;

Ich habe sie außerdem auf Amazon, Thalia, Hugendubel und buecher.de veröffentlicht.

Es tut mir sehr leid, dass die Rezi so spät kommt, ich hatte das Buch schon längst ausgelesen. Ich hatte die Rezi auch bereits (in Papierform) geschrieben, und nur völlig versemmelt, sie auch online zu stellen. Entschuldigung.

Cover des Buches Die Glocke im Seeundefined
Der Auftakt einer Familiensaga!

Gemeinsam mit dem Insel Verlag starten wir die nächste Hör- und Leserunde. Pünktlich zum Erscheinungstermin von Lars Myttings Die Glocke im See am 14.01. verlosen wir eins von 40 Exemplaren dieser fesselnden Familiensaga.

Auch heutzutage kennen viele von uns noch die Qual der Wahl zwischen der Tradition und dem Neuen. Lassen wir uns auf etwas Unbekanntes ein oder bleiben wir doch lieber bei dem, was wir schon kennen? Die Sehnsucht nach einem Leben, das vielleicht mehr bieten kann als das alte, ist oft schwer gegen die Sicherheit des Altbekannten abzuwägen.

Der Norweger Lars Mytting lässt uns in ein Norwegen des 19. Jahrhunderts eintauchen, in dem diese Fragen mindestens ebenso relevant sind wie heute. Er beschreibt das Verlangen, ausgetretene Pfade zu verlassen und etwas Neues zu wagen. Mit der Glocke im See nimmt er uns mit auf eine Reise zwischen zwei Welten.

Um bei der Hör- bzw. Leserunde mitzumachen, müsst ihr nur folgende Frage beantworten:

Wart ihr schon einmal in Norwegen? Was habt ihr dort erlebt? Falls nein: Würdet ihr gerne mal nach Norwegen reisen und wieso?

Ihr könnt euch bis zum
24.01.2019 bewerben. Wir verlosen unter allen Antworten eins von je 20 Hörbüchern und Büchern.

Auch wenn die Wahl schwer fällt, bitten wir euch darum, in eurer Bewerbung zu erwähnen, ob ihr lieber
das Hörbuch oder das Buch gewinnen möchtet. 
 
Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und einen regen Austausch mit euch!

Inhalt: Norwegen im Jahr 1880. In einem dunklen und abgeschiedenen Tal: Die junge, wissbegierige Astrid ist anders als die übrigen Mädchen im Dorf. Sie träumt von einem Leben, das aus mehr besteht als Heiraten, Kinderkriegen und am Ende bei der Feldarbeit Sterben. Sehnt sie sich nach einem Leben mit dem jungen Pastor Kai Schweigaard? Oder entscheidet sie sich für das Neue, Unberechenbare? Wohin führt ihr Weg? Und welche Rolle spielen die sagenumwobenen Zwillingsglocken?

Zum Autoren: Lars Mytting, geboren 1969, stammt aus dem norwegischen Gudbrandsdalen. 2014 erschien sein Bestseller Der Mann und das Holz. Vom Fällen, Hacken und Feuermachen.

Zur Sprecherin: Beate Rysopp ist Schauspielerin und arbeitet als Nachrichtensprecherin für den NDR. Außerdem steht sie regelmäßig für Hörbücher und Hörspiele sowie u.a. für Reportagen, Dokumentationen und Imagefilme hinter dem Mikrofon.
780 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Lars Mytting wurde am 01. März 1968 in Fåvang (Norwegen) geboren.

Lars Mytting im Netz:

Community-Statistik

in 274 Bibliotheken

auf 67 Wunschlisten

von 4 Lesern aktuell gelesen

von 6 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks