Lars Mytting

 4.6 Sterne bei 69 Bewertungen
Autor von Die Birken wissen's noch, Fyksens Tankstelle und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Lars Mytting

Lars Mytting wurde 1968 in Fåvang im Guldbrandsdalen in Norwegen geboren. Mit »Der Mann und das Holz. Vom Fällen, Hacken und Feuermachen«, schrieb er zuletzt eine kleine Kulturgeschichte des Holzes, Die Birken wissen‘s noch ist nun sein dritter Roman. Der Autor ist selbst ein begeisterter Holzfäller und Kaminofenliebhaber. Vor Kurzem hat seine ramponierte Motorsäge Partner 500 Professional in Pension geschickt und stattdessen eine Husqvarna 353G erstanden.

Neue Bücher

Die Glocke im See

Erscheint am 14.01.2019 als Hardcover bei Insel Verlag.

Die Glocke im See

Erscheint am 14.01.2019 als Hörbuch bei steinbach sprechende bücher.

Alle Bücher von Lars Mytting

Die Birken wissen's noch

Die Birken wissen's noch

 (56)
Erschienen am 10.07.2017
Fyksens Tankstelle

Fyksens Tankstelle

 (10)
Erschienen am 15.12.2008
Der Mann und das Holz

Der Mann und das Holz

 (3)
Erschienen am 10.03.2014
Die Glocke im See

Die Glocke im See

 (0)
Erschienen am 14.01.2019
Der Mann und das Holz Ausmalbuch

Der Mann und das Holz Ausmalbuch

 (0)
Erschienen am 06.03.2017
Die Glocke im See

Die Glocke im See

 (0)
Erschienen am 14.01.2019

Neue Rezensionen zu Lars Mytting

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Daphne1962s avatar

Rezension zu "Die Birken wissen's noch" von Lars Mytting

Wenn Bäume sprechen könnten
Daphne1962vor 6 Monaten

Manchmal ist es auch gut, wenn man in einen kleinen Buchladen geht und mit der Buchhändlerin über Bücher plaudert. Da bekommt man dann mal was empfohlen, was man selbst gar nicht so schnell entdeckt hätte. Ich liebe ja eh die skandinavischen Autoren. Diesen kannte ich allerdings noch gar nicht. Kann es aber genauso jedem
Leser wärmstens empfehlen zu lesen, der auf Familiengeschichten über mehrere  Generationen steht. Wenn sie dann auch noch spannende Geheimnisse haben,  umso besser. 

Ein Waisenkind wächst auf dem Bauernhof seines Großvaters in Norwegen auf.  An seine Eltern hat er nur verschwommene Erinnerungen. Sie kamen im Urlaub  in Frankreich ums Leben. Ertrunken sind sie in einem unwegsamen Gelände.  Auch Edvard war auf dieser Reise dabei. Aber wie kommt es, das er über 100 km  entfernt aufgefunden wurde, nach ein paar Tagen erst? Wie kommt ein 3-jähriger  überhaupt dorthin? Diese Frage hat Edvard natürlich auch lange beschäftigt. Aus  seinem Großvater bekommt er nicht viel heraus. Erst nach dessen Tod beginnt  für ihn die Suche nach der Wahrheit. Diese führt ihn aus Norwegen heraus auf  die Shetlandinseln und danach auch noch nach Frankreich. 

Der Autor Lars Mytting ist ein ausgesprochener Holzfan. Ein weiteres Buch handelt  von diesem Thema und ist wohl ein Buch, welches so manchen Mann begeistern  könnte, der gerne mit Holz arbeitet und auch Holz mag. In diesem Roman, der für  mich schon fast wie eine wahre Geschichte rüber kam, hat sich der Autor den  Birken gewidmet. Alte Bäume könnten Geschichten erzählen. Sie haben viel gesehen  und gehört im Laufe ihres Lebens. Verwundete Seelen, wie Menschen es auch sein  können. Aber auch das frugale Leben mit der nordischen Natur und dem Arbeiten 
zum Überleben wurde hervorragend rüber gebracht.

Großvater war ein Teufelskerl mit Kartoffeln und mich machte er auch
dazu. Wir lieferten Pflanzkartoffeln und wir lieferten Speisekartoffeln,
Mandelkartoffeln brachten das meiste Geld. Beate war eine Kartoffel
für Idioten. Dick und geschmacklos, aber es bestand Nachfrage
(Seite 16).

Dieses Buch brachte mich dazu einige Wissenslücken zu füllen und mich auch mal  mit Bäumen zu befassen. Aber noch mehr haben mich die Shetlandinseln interessiert.  Da muss man auch erst mal schauen, wo liegen die genau auf der Weltkarte. Dank Internet  kann man gleich einen Besuch machen. Ein großartiges und  sehr unterhaltsames Buch. Danke für diesen tollen Tipp. 

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L

Rezension zu "Die Birken wissen's noch" von Lars Mytting

spannend und interessant
lala1970vor einem Jahr

Ich hatte bis dato noch kein Buch von LarsMytting gelesen.
Ich habe mir das Buch gekauft, da ich eine Empfehlung in einem reiseführer über Norwegen gelesen habe.
Für eine Reise nach Norwegen habe ich mir das Buch dann gekauft.
Obwohl das Buch ja auch an anderen Schauplätzen spielt, bekommt man einen guten Eindruck darüber in welch einer Idylle Edvard bei seinem Großvater aufwächst. irgendwo im schönen Nirgendwo, zwei Aussenseiter, von der Gesellschaft mehr oder weniger geächtet.
Man merkt Edvard diese Umgebung an, wenn er in die Welt hinauszieht, um das geheimnis seiner eltern zu lüften.
Das Cover ist ungewöhnlich, ich glaube trotzdem, dass ich ohne die Empfehlung nicht zu diesem Buch gegriffen hätte.
was auffallend ist, ist das die Oberfläche Holz nachempfunden ist, das ist ein interessantes haptisches Erlebnis.
Die Geschichte erstreckt sich über mehrere Länder und viele Jahrhunderte und birgt einen spannenden Plot, um den Tod von Edvards Eltern.
Das Buch stellt aber natürlich auch Edvards eigene geschichte in den Mittelpunkt und er muss sich zwischen zwei Frauen entscheiden.
Edvard wirkt als Figur etwas ungelenk, nicht besonders welterfahren, aber liebenswert.
man gönnt ihm sein Glück und hofft auf die Erfüllung seines Lebensziel, das rätsel zu lösen.
Ein leises Buch, man benötigt etwas Zeit um sich darauf einzulassen, aber wenn man es zulässt nimmt einen die geschichte gefangen und man reist mit Edvard in die Vergangenheit.
Den Schluss habe ich ehrlich gesagt nicht so richtig verstanden.

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eummagers avatar

Rezension zu "Die Birken wissen's noch" von Lars Mytting

Von Menschen und Bäumen
eummagervor 2 Jahren


Ich habe gerade mit Genuss das Buch von Lars Mytting: „Die Birken wissen’s noch“ gelesen.


Ein junger Mann namens Edvard wächst auf einem ziemlich abgelegenen Bauernhof in Norwegen auf. Er wurde von seinen Großeltern erzogen, da seine Eltern bei einem Urlaub in Frankreich ums Leben kamen, als er gerade drei Jahre alt war. Er hat vage Erinnerungen an seine Mutter – an seinen Vater kann er sich nicht erinnern. Sein Großvater hat im Tal einen schlechten Ruf, da er im Krieg für die Deutschen gearbeitet hat. Einar, der Bruder des Großvaters, gilt als vor langer Zeit verschollen oder tot. Er war ein begnadeter Schreiner, den es früh aus dem Gudbrandsdalen nach Paris zog, um dort sein Handwerk zu verfeinern. Im ersten Weltkrieg war er als Soldat im verheerenden Gaskrieg an der Somme eingesetzt.


Soweit die Fakten, die auch Edvard bekannt sind. Das Buch setzt ein, als Edvards Großvater stirbt. Im Zuge der Beerdigungsformalitäten stößt er auf einige Hinweise über die mysteriösen Umstände des Todes seiner Eltern. Das Beerdigungsinstitut informiert ihn, dass schon vor einigen Jahren ein kunstvoll getischlerter Sarg für den Großvater geliefert wurde. Dieser ist so wunderschön aus dem Holz der Flammbirken, die auf dem Grundstück des Bauernhofs wachsen, dass er nur von Einar sein kann. Also kann dieser doch noch nicht so lange tot sein. Vielleicht ist er auch gar nicht wirklich verschollen. Edvard spürt, dass ihm der Großvater und auch der alte Pfarrer des Ortes lange die Wahrheit vorenthalten haben.


Nun beginnt eine spannend erzählte Suche nach Edvards Wurzeln, die ihn über die Shetlandinseln bis nach Frankreich führen. Edvard, der bisher noch nicht wirklich aus seinem Tal herausgekommen ist, macht sich ein wenig naiv auf die Suche nach Einar. Er lässt Hanna,  eine gute Freundin aus dem Tal, zurück und lernt auf den Shetlandinseln die reiche und weltgewandte Engländerin Gwendolin kennen. Auch sie hat ein Interesse an der alten Geschichte, denn ihr Großvater hatte mit Edvards Großonkel Einar wohl eine alte Rechnung offen. Obwohl sich Edvard und Gwen zu einander hingezogen fühlen, bleiben sie misstrauisch, weil sie nicht wissen, wie sie zueinander stehen werden, wenn alle Fakten offengelegt sind.


Was als zeitgenössische Erzählung aus den Wäldern Norwegens beginnt, entpuppt sich als großangelegte Familiensaga, die das ganze 20. Jahrhundert und gravierende Meilensteine der Geschichte umfasst.


Toll gemacht, spannend wir ein Krimi. Eine klare Leseempfehlung!


Lars Mytting ist Journalist und Verleger, derselbe Jahrgang wie seine Hauptfigur Edvard (1968), lebte selbst auf einem norwegischen Bauernhof und hat jede Menge Erfahrung mit Holz. Nach „Der Mann und das Holz. Vom Fällen, Hacken und Feuermachen“ ist „Die Birken wissen’s noch“ sein zweites Buch, in dem die Holzverarbeitung einen großen Stellenwert einnimmt.

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