Lars Niedereichholz Mofaheld

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Inhaltsangabe zu „Mofaheld“ von Lars Niedereichholz

Sehr witzig und ein bisschen sentimental: Lars Niedereichholz‘ großartige Zeitreise ins Jahr 1986 Als Marcs Eltern sich entschließen, das Reihenhaus gegen eine Seniorenwohnung einzutauschen, fällt sie ihm wieder in die Hand: Seine alte Schatzkiste, prall gefüllt mit Konzertkarten, alten Mixkassetten, Briefen, Fotos und vor allem – einem Batikhalstuch. Das riecht nach Parfum und Haarspray und katapultiert Marc zurück in die 80er Jahre: Denn damals, mit 15, waren die Partys im Keller seines Freundes Stucki, die neue Platte von Mötley Crüe und vor allem die Lippen (und der ganze Rest) von Anna irgendwie wichtiger als Tschernobyl, Helmut Kohl und Mauerfall …

Witzig, aber mir kam etwas zu spät Fahrt auf ;-) ....

— hasirasi2

Ein toller (Mofa-)Trip in die 80er Jahre, mit viel Musik (Live is Life!), Haarspray und peinlichen Teenagermomenten... sehr unterhaltsam!!!

— blaustrumpfine

Ich fand das Buch zum brüllen, habe auf dem Sofa gesessen u. gelacht und an alte Jugend Zeiten gedacht.Ich kann das Buch nur weiterempfehlen

— Puckijana

Ein kurzweiliges Buch über das oft sehr komplizierte Leben der 80iger Jahre.

— dia78

Die 80er einmal live erleben

— Birgit1985

Taschentücher bereitstellen - Lachtränen sind vorprogrammiert! Witzige Zeitreise in die 1980er Jahre!

— meisterlampe

Eine wunderbare Reise in die Vergangenheit, die leider viel zu schnell vorbei ist

— Julia2610

Lustige Schilderung eines Teenagers von 1986 :D

— Kikibook

Erinnerung - einfach schön

— leniks

Und schwupps - ist man wieder in den glorreichen Achtzigern!

— jutscha

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  • Leserunde zu "Mofaheld" von Lars Niedereichholz

    Mofaheld

    boergerwelt

    Eine Erinnerung, ein Geruch ... und plötzlich ist er wieder 15. Lars Niedereichholz nimmt uns mit in die wilden 80er, in das Jahrzehnt der Schulterpolster und Yuppies. Mofaheld erzählt die mitreißende Geschichte einer Jugend mit dem peinlichsten Mofa der Welt, wilden Partys und der ersten Liebe. Die ganze Welt scheint verrückt und aufregend. Reist mit uns zurück in die 1980er-Jahre und entdeckt in der Leserunde zusammen mit Marc das Gefühl der ersten Liebe und lernt die Welt aus seinen Augen kennen. Mehr zum Buch: Sehr witzig und ein bisschen sentimental: Lars Niedereichholz‘ großartige Zeitreise ins Jahr 1986. Als Marcs Eltern sich entschließen, das Reihenhaus gegen eine Seniorenwohnung einzutauschen, fällt sie ihm wieder in die Hand: Seine alte Schatzkiste, prall gefüllt mit Konzertkarten, alten Mixkassetten, Briefen, Fotos und vor allem – einem Batikhalstuch. Das riecht nach Parfum und Haarspray und katapultiert Marc zurück in die 80er Jahre: Denn damals, mit 15, waren die Partys im Keller seines Freundes Stucki, die neue Platte von Mötley Crüe und vor allem die Lippen (und der ganze Rest) von Anna irgendwie wichtiger als Tschernobyl, Helmut Kohl und Mauerfall … Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe! Zusammen mit dem Rowohlt Verlag verlosen wir 25 Exemplare von "Mofaheld". Bewerbt Euch direkt über den blauen "Jetzt bewerben"- Button für unsere Leserunde. Was Ihr dafür tun müsst? Beantwortet bis zum 10.02.2016 folgende Frage: Habt Ihr noch ein Erinnerungsstück an Eure erste Liebe und wenn ja, was ist es?  * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken.

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    • 339
  • Marc und wie es damals in den 80zigern war...

    Mofaheld

    Isabell47

    14. March 2016 um 13:46

    "Sehr witzig und ein bisschen sentimental: Lars Niedereichholz‘ großartige Zeitreise ins Jahr 1986 Als Marcs Eltern sich entschließen, das Reihenhaus gegen eine Seniorenwohnung einzutauschen, fällt sie ihm wieder in die Hand: Seine alte Schatzkiste, prall gefüllt mit Konzertkarten, alten Mixkassetten, Briefen, Fotos und vor allem – einem Batikhalstuch. Das riecht nach Parfum und Haarspray und katapultiert Marc zurück in die 80er Jahre: Denn damals, mit 15, waren die Partys im Keller seines Freundes Stucki, die neue Platte von Mötley Crüe und vor allem die Lippen (und der ganze Rest) von Anna irgendwie wichtiger als Tschernobyl, Helmut Kohl und Mauerfall …" (Quelle: Inhaltsangabe des Verlages)Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich bin gerne mit Marc auf seine "Zeitreise" gegangen. Solche Erinnerungskiste besitze ich auch und ich habe parallel zum Buch gedanklich meine eigene Zeitreise gemacht. Den Geruch der Wasserschildkröten habe ich auch noch in der Nase, da wir auch welche zu Hause hatten.  Da ich im gleichen Alter wie der Autor bin, waren mir viele Ereignisse sehr präsent. Der große Unterschied jedoch - ich bin weiblich - und habe somit oft auch eine andere Sichtweise gehabt. Eigentlich verrät der Titel es schon - es ist ein "Männerbuch". Mein Mann fand das Buch großartig - insbesondere da er auch in der Nähe von Frankfurt aufgewachsen ist - viele Ecken, die der Autor beschreibt, kennt. Außerdem den hessisch babbelnden Großvater super fand und sich selbst auch an die unterschiedlichen fahrbaren Untersätze lebhaft erinnerte. Er hatte das angesagte Teil und war somit ein "wahrer Held":). Besonders gut hat uns beiden gefallen, die Verknüpfung von dem Teenieleben von damals mit dem GAU in Tschernoby. Alles was Lars Niedereichholz  dazu erzählt, hat sich wohl auch so zugetragen, wie auch andere Quellen berichtet haben. Viele Gefühle und Erlebnisse, die der Autor schilderte, kamen uns sehr bekannt vor. Wir waren oft genauso peinlich berührt wie Marc...Auf jeden Fall eine absolute Leseempfehlung!

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  • Zurück in die Zukunft? Nein, lieber in die 80er!!!

    Mofaheld

    blaustrumpfine

    13. March 2016 um 13:58

    Auf amüsante Weise nehmen uns Lars Niedereichholz und sein Protagonist Marc in "Mofaheld" mit in die 80er Jahre. Zwischen Urzeitkrebsen, Wasserschildkröten und Zahnspangenküssen sowie vor dem Hintergrund der Tschernobyl-Katastrophe taucht man mit dem Buch in das typische 80er-Teenie-Feeling ein. Natürlich ist alles superpeinlich (besonders die Eltern), es wird viel Musik gehört und die Verwendung des Wortes "geil" ist eine Revolution. Ich habe mich beim Lesen mehr als einmal vor Lachen gekringelt und kann das Buch allen Kindern der 80er nur empfehlen! Es enthält viele tolle Musikinspirationen und der Inhalt wird dem grellen Cover insofern gerecht, als die damalige Zeit einem wirklich wieder in knallbunten Farben vor Augen steht. Eine höchst unterhaltsame Zeitreise mit hessischer Färbung! :-)

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  • Eine wunderbare Zeitreise in die Jugend 1986

    Mofaheld

    Puckijana

    11. March 2016 um 08:49

    Beim Umzug seiner Eltern muss Marc einen alten Karton gefüllt mit Erinnerungen aus seiner Jugendzeit abholen. Seine Gedanken schweifen ab in Höhen und Tiefen die er als 15 jähriger 1986 erlebt hat. Marc ist Heavy Metal Fan und sein größter Traum ist ein Motorrad. Und seine Eltern erfüllen ihm diesen Traum, leider ist es nicht das was sich ein Jugendlicher so wünscht ….Er spielt ein einer Band E Gitarre mehr schlecht als recht. Auf der Klassenfahrt erhält er den Spitznamen „Lutscher“ dieser begleitet ihn auch weitgehend durch das ganze Buch.Mac ist ein jugendlicher der von einem ins andere Fettnäpfchen tritt und glaubt dadurch dazu zu gehören. Er bricht beim Englischlehrer ein um einen Test zu stehlen, da kommt der Lehrer unverhofft nach Hause und er muss sich in der Wohnung hinter einer Tür verstecken….Am Ende sieht Mac ein das nur er sein Leben bestimmen kann und das man sich selbst Akzeptieren muss.Aber lest das Buch selbst es ist wunderbar geschrieben und wird euch begeistern.

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  • Das Leben des Marc Herrenberger

    Mofaheld

    dia78

    11. March 2016 um 00:01

    Dieses Buch ist eine witzige Zeitreise ins Jahr 1986. Es ist gelungen, mit diesem Buch die Zeit der 80iger Jahre mit allen Hoch und Tiefs zu beleuchten.Im Mittelpunkt dieses Buches steht die Familie Herrenberger (Vater, Mutter, Marc, seine Schwester und der Großvater) welche alle gemeinsam  in einem kleinen Reihenhaus Nahe Frankfurt leben. Es wird ein Familienleben skizziert, welches nicht immer nur aus Hochs besteht. Auch Bereiche, wie die Atomkraftwerkskatastophe um Tschernobyl und die Erlebnisse Marcs in der Schule kommen nicht zu kurz. Allerdings sind die witzigsten Elemente des Buches im Bereich der Familie zu finden. Auch ein kleiner Ausflug nach Frankfurt ist in seiner Darstellung nicht zu überbieten. Dieses ist jedoch nur ein kleiner Ausblick in die Welt des Buches. Vieles mehr ist noch geschehen.Zur Sprache ist noch zu sagen, dass es auf Grund der klaren Wortwahl und der Kürze der Kapitel sehr flüssig zu lesen ist.

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  • Mofas, Musik und Patchouli - ein Trip in die 80er!

    Mofaheld

    Irmi_Bennet

    09. March 2016 um 16:53

    Beim Umzug seiner Eltern findet der Endvierziger Marc einen alten Karton gefüllt mit Erinnerungen aus seiner Jugendzeit. Plötzlich erscheint es ihm, als sei es erst gestern gewesen, als er im Jahre 1986 mit fünfzehn Jahren die Höhen und Tiefen seiner Pubertät erlebt. Zuhause setzt er sich hin und schreibt alles auf. Marc ist Heavy Metal Fan und sein größter Wunsch ist ein fahrbarer Untersatz. Ohne Mofa war man in den 80ern niemand. Sein Wunsch soll in Erfüllung gehen, wenn auch das motorisierte Zweirad nicht ganz so cool ist, wie erhofft ... Wir sind mittendrin in Marcs Welt, die sich um Schule, feuchte Träume und Musik dreht. Herrlich, wie Marc zu seinem Spitznamen "Lutscher" gekommen ist oder wie er sein Weihnachtsgeschenk ( eine hellbraune Lederjacke von C&A ) in ein cooles Rocker-Outfit pimpt. Während die ersten Kapitel noch unheimlich lustig sind, so ermüdet die doch eher unaufgeregte Story um Marc etwas. Leider bleibt Marcs "nachträgliches Tagebuch" recht flach, auch wenn die Thematik um Tschernobyl angesprochen wird. Ich wurde leider mittendrin das Gefühl nicht los, dass hier die Geschichte um legendäre Dinge der 80er "drumherum" geschrieben wurde. Das Ende entschädigt wieder etwas, denn wir erfahren auch, was aus den damaligen Klassenkameraden, Freunden, Lehrern und Marcs großer Liebe geworden ist. Mein Lieblingscharakter ist Marcs Opa - wunderbar der Abschnitt, als er mit Marc zusammen eine Grundversorgung einkaufen geht, damit sie die nächsten 3 Monate nicht aus dem Haus müssen. ( "bis die atomare Wolke durch ist ..." ) Alles in allem ein lustiges Büchlein, das vielleicht gerade diejenigen amüsiert, die auch in den 80ern groß geworden sind.

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  • Eine Zeitreise in die 80er Jahre

    Mofaheld

    buecherwurm87

    05. March 2016 um 18:39

    Ich habe das Buch vor gut zwei Wochen beendet und seitdem versuche ich meine Meinung zu diesem humorvollen Werk zu formulieren. Aber ich muss gestehen, dass es mir doch etwas schwer fällt, denn es ist anders, als die Bücher die ich sonst so lese.  Die Story hat mir sehr gut gefallen. Das Buch beginnt im "Heute" und erzählt in der Ich-Perspektive, wie ein Mann in seinem ehemaligen Kinderzimmer eine "Schatzkiste" findet, die gefüllt ist mit Erinnerungen an seine Jugend. Daraufhin erinnert sich der, für den Leser noch unbekannte Mann, zurück an eine Woche im April 1986.  Marc, 15 Jahre alt, eine Zangengeburt, völlig talentfrei beim E-Gitarre spielen, großer Fan von Mötley Crüe, Besitzer des "lächerlichsten Mofas der Welt" und unheimlich in ein Mädchen namens Anna, steht im Mittelpunkt der Geschichte. Das Leben des Jungen wird mittels kleinen, aneinandergereiten Anekdoten erzählt, die sich alle in dieser einer Woche im April 1986 ereignet haben. Jedes Kapitel ist mit einer Überschrift versehen, bei der ich mir Gedanken gemacht habe, was mich wohl in einem Kapitel namens "Kompaktstereoanlage mit Kassettendeck" erwarten würde. Auf jeden Fall wurden die Anekdoten immer sehr lebendig und humorvoll geschildert und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Ich habe schnell angefangen mit dem 15-jährigen, pubertierenden Marc mitzufiebern und mitzuleiden, denn das Buch hatte für mich, obwohl ich kein Junge bin und auch meine schlimmste Phase der Pubertät Anfang der 2000er Jahre durchlebt habe, einen hohen Wiedererkennungswert. Manche Dinge scheinen sich zwischen 1986 und 2000 nicht wirklich verändert zu haben. Außerdem hat mich das Buch angeregt, wieder mehr über meine Jugendzeit nachzudenken und heute sehr ich das doch einige Dinge sehr viel entspannter als damals.  Neben Marc, spielen auch noch seine Familie, inklusive seinem hessisch sprechenden Opa, sowie einige Freunde eine große Rolle. Alle wirken sehr authentisch und absolut liebenswert. Ich konnte förmlich vor meinem Auge sehen, wie sich Marcs Leben im Reihenmittelhaus seiner Eltern abgespielt hat.  Das Buch endet wieder im "Heute" und da erfährt der Leser, was aus allen Akteuren geworden ist. Für mich ist das ein perfekter Abschluss gewesen, denn ich habe mich schon während des Lesens immer wieder gefragt: "Was ist wohl aus dem geworden?". Und diese Fragen wurden wirklich alle beantwortet. 

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  • Back to the 80's!

    Mofaheld

    Buecherwurm1973

    02. March 2016 um 22:37

    Marcs Eltern bitten, ihn seine Sachen abzuholen. Sie verkaufen ihr Reihenhäuschen. Da steht seine Schatzkiste mit vielen Schätzen aus den 80er Jahren. Gerüche und die Erinnerungsstücke katapultieren ihn wieder zurück in seine Jugendzeit. Besonders eine Woche im Jahre 1986 ist im Gedächtnis geblieben…… Der Leser blickt mit Marc in diese Woche zurück. Wer ein Kind der 80er ist, wird sich wahrscheinlich, genau wie der Protagonist, an seine Jugendzeit erinnern.  Viele vergessene Relikte aus diesem Jahrzehnt werden hervorgekramt. Öfters kam mir der Gedanke „Ja, damals war das so“. Er schafft es spielend den Zeitgeist meiner Generation heraufzubeschwören. Doch im Kapitel „Samstag“ schiesst er über das Ziel hinaus. Es sind zu viele Missgeschicke, Peinlichkeiten und  Fettnäpfchen, die Marc über sich ergehen lassen muss. Wahrscheinlich war eine Woche etwas wenig Zeit, um die 80er aufzuleben lassen. Fazit: Ein toller Trip zurück in die 80er!

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  • Die 80er einmal live erleben

    Mofaheld

    Birgit1985

    02. March 2016 um 15:35

    Ich kann das Buch durchaus weiterempfehlen! Es ist einfach geschrieben und hat einige Stellen zum Schmunzeln und Lachen. Der Hauptcharakter, Marc, findet eine Kiste mit seinen alten Sachen wieder und schon reist der Leser mit ihm zurück in die 80er Jahre, in denen er mitten in der Pubertät steckt.  Er will seinem großen Schwarm Anna näher kommen und gerät dabei von einem Fettnäpfchen ins nächste. Was mir besonders gefallen hat, ist, dass man sich in vielen Situationen wiederfinden kann. (Und das, obwohl ich um diese Zeit erst geboren worden bin.) Ob es jetzt um Meinungsverschiedenheiten mit den Eltern geht, die in der Pubertät wohl jeder mitmacht, oder um Probleme mit der Schule, die nervige kleine Schwester und und und… Manche Situationen sind dann vielleicht doch etwas zu weit hergeholt, deshalb ein Stern Abzug. Trotzdem hat diese kleine Zeitreise richtig Spaß gemacht.

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  • Lachtränen garantiert - Zeitreise nach 1986

    Mofaheld

    meisterlampe

    29. February 2016 um 09:33

    Inhaltsangabe/Klappentext: Sehr witzig und ein bisschen sentimental: Lars Niedereichholz‘ großartige Zeitreise ins Jahr 1986 Als Marcs Eltern sich entschließen, das Reihenhaus gegen eine Seniorenwohnung einzutauschen, fällt sie ihm wieder in die Hand: Seine alte Schatzkiste, prall gefüllt mit Konzertkarten, alten Mixkassetten, Briefen, Fotos und vor allem – einem Batikhalstuch. Das riecht nach Parfum und Haarspray und katapultiert Marc zurück in die 80er Jahre: Denn damals, mit 15, waren der Traum von einer eigenen Band, die geheimen Ausflüge ins Nachtleben, alkoholbedingte Ausfälle, die Schmach über das peinlichste Mofa der Welt, die neue Platte von Mötley Crüe und vor allem die Aussicht auf den ersten Sex mit Anna irgendwie wichtiger als Tschernobyl, Kalter Krieg und die Ehekrise seiner Eltern ... Das Taschenbuch mit dem knallgelben Cover, "dezent" mit pinkfarbenen Relikten der 1980er verziert, ist im Rowohlt Verlag für 14,99€ erschienen. Ich habe es hier bei Lovelybooks gewonnen und durfte an der sehr amüsanten Leserunde teilnehmen - vielen Dank, ich habe selten so viele Lachtränen beim Lesen eines Buches vergossen! Man könnte meinen, man sei bei einem "Mundstuhl"-Auftritt - da ist mir das auch schon passiert. Nun zum Buch: Der erwachsene Marc nimmt sich also seine Erinnerungskiste und erlebt eine wahre Zeitreise zurück ins Jahr 1986: Marc, 15, Nerd, scheinbar doch nicht so beliebt, wie erhofft, eckt überall an und tritt in jedes verfügbare Fettnäpfchen. Seine beliebte Entschuldigung ist die "Zangengeburt" - nützt ihm aber bei Schwarm Anna nichts, die natürlich - wie soll es auch anders sein - mit Popper Philipp liiert ist. Ebenso wenig kann er damit Tschernobyl verhindern, worüber am Ende jeden Abschnitts berichtet wird. Marc piesackt, wie jeder andere Teenager auch (damals wie heute) seine kleine Schwester, nervt die Eltern, nur der hessisch babbelnde Opa hält zu ihm und gibt immer, in bestem Dialekt gesprochenen, seinen Senf dazu. In der Schule will Marc sich Freunde machen, entgeht damit aber nur knapp einem Schulverweis ... Da ich selbst ein Kind der 1980er Jahre bin, kann ich die Handlung zu gut nachvollziehen. Es war eine tolle Zeit ohne Handy, mit Festnetzanschluß mit zig Meter Spiralkabel, womit man durchs ganze Haus laufen konnte, um ungestört eine Verabredung zu treffen; die YPS-Gimmicks waren lustig, haben die wirklich funktioniert? Ich weiß es nicht mehr. Die beste Szene, wo ich am meisten Lachtränen abgegeben habe, war die mit Panzertape umklebte Jogginghose für das Fotoshooting!!! Aber lest das Buch am besten selbst - es lohnt sich! ... am Ende erfahren wir noch, was die anderen Darsteller inzwischen machen, ganz ungewohnt bei einem Buch, aber durchaus interessant.

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  • Mofaheld

    Mofaheld

    Binichen90

    28. February 2016 um 17:20

    Sehr witzig und ein bisschen sentimental: Lars Niedereichholz‘ großartige Zeitreise ins Jahr 1986. Als Marcs Eltern sich entschließen, das Reihenhaus gegen eine Seniorenwohnung einzutauschen, fällt sie ihm wieder in die Hand: Seine alte Schatzkiste, prall gefüllt mit Konzertkarten, alten Mixkassetten, Briefen, Fotos und vor allem – einem Batikhalstuch. Das riecht nach Parfum und Haarspray und katapultiert Marc zurück in die 80er Jahre: Denn damals, mit 15, waren die Partys im Keller seines Freundes Stucki, die neue Platte von Mötley Crüe und vor allem die Lippen (und der ganze Rest) von Anna irgendwie wichtiger als Tschernobyl, Helmut Kohl und Mauerfall … Ich wurde 1990 geboren und kann mich noch gut an viele Dinge aus den 90ern erinnern. Die 80er kenne ich nur durch Erzählungen. Es war somit sehr interessant, einen "Zeugenbericht" zu lesen. Jedoch war der Protagonist für mich oft zu naiv und pubertär, sodass es anstrengend wurde, der Geschichte weiter Aufmerksamkeit zu schenken. Nebenfiguren wie der Opa haben mir hingegen sehr gut gefallen und mich überrascht, da ich dies nicht erwartet hätte. Alles in allem ist "Mofaheld" ein netter Zeitvertreib, um noch einmal die 80er und 90er zurückzureisen.

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  • Back to the 80s

    Mofaheld

    Julia2610

    28. February 2016 um 14:04

    Es geht um den Teeanger Marc, der in den 80ern lebt. Eine ganz „normale“ Woche seines Lebens wird hier beschrieben. Man fühlt sich teilweise wirklich zurückversetzt, aber einige Verhaltensmuster kann man sicherlich auch noch bei den Jugendlichen der 90er oder auch von heute festmachen. Insbesondere der Schreibstil gefällt mir. Er ist locker-flockig, geradeaus, modern, ein wenig flapsig - alles genau mein Ding. Deshalb verschlinge ich das Buch geradezu. Ich bin ständig am Lachen oder am Schmunzeln - tolle Unterhaltung! An einigen Stellen komme ich aus dem Lachen gar nicht mehr heraus. Ich bin zwar eher ein Kind der 90er, aber in einigen Dingen erkenne ich mich hier doch wieder - insbesondere an Musikaufnahmen auf Kassette - das klang immer wahnsinnig toll. Marc erlebt wirklich viel und man fühlt und fiebert richtig mit ihm, da man sich bei diesem Buch sofort in seine Jugend zurückversetzt fühlt und einige Parallelen finden kann, aber Marc hat wirklich nochmal eine Schippe draufgelegt und noch mehr erlebt. Besonders gut wird die Geschichte aber auch nur durch den tollen Schreibstil erzählt, denn dieser lockert alles noch mehr auf und ist einfach erfrischend. Neben Marc, als Protagonisten, spielen noch viele weitere Personen eine Rolle. Seine Eltern, seine Schwester, sein Opa, Schulkameraden…Es sind aber nicht zu viele und die, die für die Geschichte wichtig sind werden häufig hervorgehoben und die nicht ganz so relevant sind, werden nicht so häufig erwähnt. Am Ende jedoch wird zu allen Charakteren noch etwas geschrieben, was aus ihnen geworden ist etc. Das war für mich ein wirklich gelungener Abschluss des Buches. Als das Buch zu Ende ging, hätte ich ruhig noch mehr lesen können. Es hat mir wirklich richtig gut gefallen. Deshalb vergebe ich volle 5 Sterne 

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  • Zeitreise in das Jahr 1986!

    Mofaheld

    Kikibook

    27. February 2016 um 22:13

    KLAPPENTEXT: Als Marcs Eltern sich entschließen, das Reihenhaus gegen eine Seniorenwohnung einzutauschen, fällt sie ihm wieder in die Hand: seine alte Schatzkiste, prall gefüllt mit Konzertkarten alten Mixkassetten, Briefen, Fotos und vor allem - einem Batikhalstuch. Das riecht nach Parfüm und Haarspray und katapultiert Marc zurück in die 80er Jahre: Denn damals, mit 15, waren der Traum von einer eigenen Band, die geheimen Ausflüge ins Nachtleben, alkoholbedingte Ausfälle, die Schmach über das peinlichste Mofa der Welt, die neue Platte von Mötley Crüe und vor allem die Aussicht auf den ersten Sex mit Anna irgendwie wichtiger als Tschernobyl, Kalter Krieg und die Ehekrise seiner Eltern... COVER: Das Cover gefällt mir ziemlich gut. Es ist relativ schlicht gestaltet, aber trotzdem extrem auffallend, durch die grelle gelbe Farbe. Ansonsten ist ja nur in pink eine Brille, ein Mofa und eine Kassette zu sehen, die aber alle ziemlich gut zum Inhalt des Buches passen. Ich denke bei diesem Cover wollte sehr an die 80er Jahre erinnert werden, die ja auch ziemlich bunt und auffällig waren. Insgesamt gefällt mir das Cover sehr gut und es macht sich wunderbar in meinem Bücherregal;D EIGENE MEINUNG: Mit viel Humor erzählt Marc aus seinem Leben im Jahr 1986. Mir hat es beim Lesen sehr viel Spaß gemacht ihn zu begleiten und ich konnte mir auch alles ziemlich gut vorstellen , obwohl ich gar nicht in dieser Zeit gelebt habe. Der Erzählstil war sehr locker und man hatte wirklich das Gefühl, als würde alles von Marc erzählt werden. Auch die Personen an sich waren alle sehr unterhaltsam und besonders der Großvater mit seinem Akzent mochte ich gerne. Besonders gut fand ich, dass am Ende nochmal erzählt wurde, was mit den ganzen Personen später passiert ist. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und es war eine wunderbare Zeitreise in das Jahr 1986:D

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  • MOFAHELD - Die Jugend kehrt zurück in die Erinnerung

    Mofaheld

    leniks

    27. February 2016 um 20:20

    Das Buch „Mofaheld“ von Lars Niederreicholz ist im Februar 2016 im Verlag ROWOHL Polaris erschienen. In dem Buch geht es um Marc der 15 Jahre alt ist, eine Zangengeburt und dadurch körperlich beeinträchtigt ist. Die Geschichte läuft einmal im hier und heute, da beginnt und endet sie. Dazwischen befinden wir uns im Jahr 1986 von Mittwoch – Dienstag, innerhalb dieser Zeit geschah das Reaktorunglück in Tschernobyl.   Im hier und heute wird Marc von seinen Eltern gebeten seine alten Sachen aus dem Haus abzuholen, da sich seine Eltern eine altersgerechte Wohnung gesucht und gefunden haben. Die Geschichte spielt in der Nähe von Frankfurt. Wieder bei sich zu Hause angekommen, kramt er in der Erinnerungskiste und schreibt darüber eine Geschichte. Bei manchen Sachen konnte ich Marc nachfühlen, wie es ihm erging, aber auch manche Sachen der Achtziger kamen mir wieder in den Sinn, auch wenn ich in dieser Zeit in der ehemaligen DDR groß geworden bin. Man merkt dem Buch an, das es dem Autor sehr gefallen haben muss, sein Werk zu schreiben. Toll finde ich auch, dass er nicht nur ein Foto von sich von heute, sondern auch als er 15 Jahre alt war mit verewigte hatte. Auch das Cover und der Buchumschlag insgesamt mit seinem kompletten Gelb und den zart rot gemalten Alltagsgegenständen der 80 er Jahre. Diesem Buch gebe ich vier  von fünf Sternen.

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  • Von Mofas, Schulterpolstern und Marc

    Mofaheld

    buchjunkie

    Als die Eltern von Marc umziehen, fällt ihm seine alte Schatzkiste wieder in die Hände, die prall gefüllt ist mit Konzertkarten, alten Kassetten, Briefen und vor allem einem Batikhandtuch! Dieses riecht nach Parfüm und Haarspray und katapultiert Marc zurück in die 80er Jahre. Denn damals mit fünfzehn waren der Traum von der eigenen Band, die Schmach über das peinlichste Sofa der Welt und vor allem seine große erste Liebe Anna wichtiger als Tschernobyl oder die Ehekrise seiner Eltern. Sehr witzig erzählt Marc aus seinem Leben 1986! Das Buch hat riesig Spass gemacht! Unter anderem auch deshalb, weil ich 1986 ebenso alt war und beim Lesen viele Erinnerungen an diese Zeit hochgekommen sind.Die scheinbar nebensächlichen Einwürfe wie z.B. Songtitel , die so typisch waren für die Achtziger , haben einen großen Teil dazu beigetragen. Der Schreibstil ist flott ,unterhaltsam und sehr gut zu lesen. So manches Mal hatte ich beim Lesen ein Grinsen im Gesicht, weil Marc es schafft, immer wieder in absurde und unfreiwillig komische Situationen reinzurutschen. Und dann erst sein Opa!!!. Mit hessischem Dialekt äußert er sich zu fast allem und ist stellenweise der einzige, der zu Marc hält. Opas Kommentar über Tschernobyl :„ Pass uff, Lutscher! Da is e Riesenscheisse passiert, des sach isch dir!“ Und Opa bestimmt Marc dazu mit ihm die ' Grundversorschung für die nächste paar Woche zu gewährleiste, bis die atomare Wolke dursch is, verstehste?' Lars Niederholz ist es mit diesem Roman gelungen, das Lebensgefühl eines pubertierenden Junges in den 80ern humorvoll und manchmal ein bisschen überzogen darzustellen. Ganz besonders gut hat mir am Ende der Ausblick auf das Leben der wichtigsten Personen gefallen. Wann erfährt man sonst, was aus den Figuren eines Romanes geworden ist? „Mofaheld“ bietet kurzweilige, humorvolle Unterhaltung und lässt einen auch an seine eigene Jugend zurückdenken! Ich fand's klasse!

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