Lars Simon Elchscheiße

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Inhaltsangabe zu „Elchscheiße“ von Lars Simon

»Was machst du denn hier?«, fragte Tanja. »Ich habe gekündigt, Häschen.« Es gab Riesenkrach. Ist ja auch nicht leicht für eine Frau, wenn sie ihrem Ur-Mann wiederbegegnet. Ich hingegen wirkte auf mich ruhig und selbstbewusst. Echte Männer sind so. Freundin weg, Job weg, Therapeut weg – doch Torsten Brettschneider (35) lässt sich nicht unterkriegen. Er kauft sich einen gebrauchten VW-Bus, tauft ihn Lasse und fährt mit ihm gen Schweden, wo er einen Bauernhof geerbt hat. Die Postkartenidylle lässt jedoch auf sich warten … Älgskit! Was für eine Elchscheiße! Ob Torsten aus der Schwedennummer je wieder rauskommt?

nicht besonders originell

— Lilofee

Das Buch macht richtig spass. Phantasievoll ausgeschmückte zum schmunzeln bringende Szenenbeschreibungen, toll!

— euphorine

Einfach nur Elchscheiße...

— Schatzdose

Viel zu übertrieben....

— tammidammi

Humorvolle Bücher sind nicht mein Lieblingsgenre, aber dieses Buch hat mich komplett überzeugt!

— Ekcnew

Wer etwas Lustiges für zwischendurch sucht ist hiermit gut beraten.

— Kelo24

Ein tolles Pendant zu Frauenromanen á la Kerstin Gier.

— dowi333

Es ist schon ein schweres, den stärksten Mann umhauen könnendes Schicksal, wenn einem die Freundin ausgerechnet mit dem eigenen Therapeuten durchbrennt anstatt brav einem selbst in die schwedischen Wälder zu folgen. Doch damit ist die Pechsträhne leider noch lange nicht beendet... Es hat mir viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen und nebenbei zu erkennen, dass Schweden so viel mehr sein kann als Königin Silvia, Ermittler Wallander, Stieg Larssen, Volvo, Ikea, Elche, Heringe und ABBA.

— RobinBook

Sverige at its best! Teilweise zum Schreien komisch!

— minori

Hat die Erwartungen nicht erfüllt! Schade!

— cLooch

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  • Echt witzige Szenenbeschreibungen

    Elchscheiße

    euphorine

    16. May 2016 um 16:04

    Das Buch macht richtig spass. Phantasievoll ausgeschmückte und zum schmunzeln bringende Szenenbeschreibungen, toll!

  • auch beim 2. Lesen noch gute Unterhaltung

    Elchscheiße

    jeanne1302

    10. May 2016 um 16:15

    Torsten - gerade in einer Art midlife-crisis - will Schriftsteller werden und seiner Freundin beweisen, dass er ein Ur-Mann ist. Er erbt von seiner schwedischen Tante Lillemor ein Anwesen in Gödseltorp in Schweden, was ihn derart begeistert, dass er spontan seinen Job kündigt, worauf seine Freundin Tanja ihn dann spontan mit Ferdinand, dem Freund ihrer Freundin Renate sitzen lässt. Kurzerhand kauft er sich einen VW-Bus, den er liebevoll Lasse tauft und fährt samt Laptop, Handy ,Geld und dem Grundstücksvertrag in Richtung Schweden. Unterwegs trifft er Rainer, einen durchgeknalltern kiffenden Dauerstudenten, der auch auf dem Weg nach Schweden ist, um dort an einem ebenfalls durchgeknallten, verkifften Festival teilzunehmen. In Schweden angekommen, trennen sich also ihre Wege, nur Rainer vertauscht die Rucksäcke und so steht Torsten an der nächsten Tankstelle ohne Geld, dafür aber mit einer Tüte Drogen da und „bezahlt“ den Sprit mit mitgebrachtem Alkohol. Zumindest kommt er damit zu seinem geerbten Hof und muss trotzdem in einer kleinen Hütte übernachten, weil der Hofverwalter ihm - aufgrund des fehlenden Erbvertrages - nicht glaubt, dass er der Erbe ist. Nach und nach, lernt er die Bewohner des Dorfes kennen und muss feststellen, dass man ihn eigentlich nicht im Dorf will, dafür aber so gut wie jeder im Dorf seinen Hof möchte. Nur warum? Was verheimlich der Hofverwalter und wieso haben die Dorfbewohner ein so reges Interesse an einem Verkauf des Hofes? Ich lese das Buch nun zum zweiten Male, weil ich die Fortsetzungen lesen möchte und nochmal Handlung und Charaktere auffrischen wollte. Ich stellte verblüfft fest, dass ich auch noch beim 2. Lesen immer noch oft ins Schmunzeln kam und die Lektüre kurzweilig war, obwohl ich mich wieder an das Ende erinnerte. Besonders wohltuend ist immer wieder Rainer, der für viele Lacher sorgt. Ein kleiner Schwedischkurs für Anfänger ist inbegriffen und bringt einem das Land einwenig näher. Ich bin gespannt auf Kaimankacke und Rentierköttel…

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  • Rezension zu "Elchscheiße"

    Elchscheiße

    Schatzdose

    29. February 2016 um 10:53

    Über den Gewinn dieses Buches hatte ich mich ganz besonders gefreut. Leider hat sich der Spaß aus der Leseprobe nicht fortgesetzt. Der einleitende Teil der Handlung, der in Deutschland spielte, war sehr lustig. Je länger sich Torsten Brettschneider, der von seiner Tante Lillemor ein Gehöft in Mittelschweden geerbt hat, in Schweden aufhielt, um so nerviger wurde es jedoch. Da Torsten - dessen Freundin ihn für seinen Freund und Therapeuten abserviert hat, gerade nichts mehr in Frankfurt hält, nimmt er das Erbe an. Was sich dann in Schweden abspielt, fand ich persönlich dann aber nur noch albern und blöd, sorry.

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  • Humorvolle Bücher sind nicht mein Lieblingsgenre, aber dieses Buch hat mich komplett überzeugt!

    Elchscheiße

    Ekcnew

    01. January 2016 um 16:56

    Das Buch an sich: Das Titelbild, gestaltet in den Farben der Nationalflagge von Schweden, passt perfekt! Das Buch fühlt sich gut an. Sehr gut finde ich gleich auf der Innenseite eine lustig gestaltete Landkarte von Gödseltorp. Auf den letzten Seiten ist eine Übersetzungshilfe, für die im Buch verwendeten schwedischen Sätze und Vokabeln. Sehr beeindruckend finde ich, dass die Kapitel, die in Schweden spielen auch in schwedisch betitelt sind - ich liebe solch besondere Kleinigkeiten. Nun zum Inhalt: Das Buch ist aus der Sicht von Torsten Brettschneider geschrieben. Er ist Mitte dreißig und führt ein durchschnittliches Leben. Gleich auf den ersten Seiten erfährt Torsten, dass er Alleinerbe von seiner verstorbenen Großtante in Schweden ist. Bis dahin wusste er gar nicht, dass er eine Großtante hat. Sie hat ihm einen Hof in Gödseltorp, Mittelschweden hinterlassen. Bevor er von der Erbschaft erfahren hat, hatte er die Idee, ein Buch über die Midlife-Crisis zu schreiben. Torsten kündigt seinen Job und will eine Reise nach Schweden antreten. Als er dann erfährt, dass seine Freundin Tanja ein Verhältnis mit seinem Kumpel Ferdinand hat, stellt er sich die Frage: ist das jetzt eine Krise oder eine Chance? Es taucht die Polizei bei Torsten vor der Haustür auf. Torsten und Renate, die Ex-Lebensgefährtin von Ferdinand, müssen erfahren, dass Dr. Ferdinand von Spickaert gar nicht der ist, für wen er sich ausgegeben hat. Er heißt in Wirklichkeit Bernd Meier und seinen Doktortitel hat er sich erkauft. Ihm werden diverse Betrugsdelike zur Last gelegt. Inzwischen sind Ferdinand und Tanja auf dem Weg an die Côte d'Azur. Das Abenteuer von Torsten beginnt. Er hat sich Lasse zugelegt. Lasse ist ein VW-Bus, der so seine Macken hat. Nach einigen unglücklichen Zwischenfällen erreicht Torsten seinen Hof in Gödseltorp. Auf seinem Hof wird er von Björn empfangen oder eher nicht empfangen. Björn hat auf dem Hof ein lebenslanges Wohnrecht. Auch sonst wird Torsten nicht wirklich willkommen geheißen. Interessant ist, dass fast jeder im Dorf Interesse hat, den Hof von Torsten zu kaufen. Wem kann Torsten in Gödseltorp vertrauen, kann er überhaupt jemanden dort vertrauen? Dieses Buch ließ sich absolut locker lesen und hat mir amüsante Stunden bereitet!  Humorvolle Bücher sind nicht mein Lieblingsgenre, aber dieses Buch hat mich komplett überzeugt!

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  • Neue Lachfalten für Schwedenliebhaber

    Elchscheiße

    TinaVidekiss

    Lars Simons Buch „Elchscheiße“ war ein typischer Affektkauf. Die Bahn kam nicht, ein kurzer Abstecher in die Bahnhofsbuchhandlung und plötzlich stand ich an der Kasse: „Das macht dann neun Euro fünfundneunzig“. Bereut habe ich es keine Seite lang. Die Geschichte hat mir viele lustige Lesestunden beschert. Und den ein oder anderen schrägen Blick in der Bahn (Berufstätige lachen nicht auf dem Weg zur Arbeit – auch nicht auf dem Weg nach Hause. Überhaupt lachen Berufstätige auffallend wenig). Die Geschichte beginnt recht unspektakulär, nimmt aber schnell Fahrt auf und spätestens ab dem Moment, an dem der deutsche Schützenpanzerwagen (kein Witz, in der Geschichte kommt tatsächlich ein Panzer vor!) zum Einsatz kommt, eskaliert die Situation dann völlig. Ab da leidet, meiner Meinung nach, leider auch ein wenig der humorvolle Ton der Geschichte. Zu Lars Simons Verteidigung muss ich aber auch dazu sagen, dass ich nicht zu den Kawumm!-Liebhabern gehöre. Der Höhepunkt einer Handlung muss für mich nicht immer gezwungenermaßen ein Actionfeuerwerk sein. Genau das ist aber in „Elchscheiße“ der Fall. Am Ende macht es wirklich Kawumm, was maßgeblich dem Panzer zu verdanken ist. Für meinen Geschmack hat der Autor es am Ende ein wenig zu gut gemeint – was aber der guten Laune keinen Abbruch tut. Die Lachmuskeln kommen bis zum Schluss auf ihre Kosten. Protagonist ist der Deutsche Tomas Brettschneider. Die Geschichte wird mit einer kräftigen Brise Zynismus und Humor aus seiner Perspektive erzählt und ist durch den einfachen Schreibstil schnell gelesen. Obwohl Lars Simon seinen Figuren alle erdenklichen Klischeestempel aufdrückt, hat mich seine lustige Erzählweise von Anfang an überzeugt und ich habe alle Beteiligten in mein Herz geschlossen: Die nörgelnden und zugedröhnten Deutschen, die eigenwilligen Schweden – ja sogar den stets bewaffneten und paranoiden norwegischen Veteran. Zusammengefasst ist das Buch etwas für Menschen, die Schweden lieben (so wie ich), gerne lachen (so wie ich) und sich nicht fürchten, in einem ruhigen Bahnabteil vergnügt zu kichern (so wie ich). „Elchscheiße“ bekommt somit verdiente fünf Sterne! ++ Mehr auf www.tina-videkiss.de ++

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    • 5

    TinaVidekiss

    27. October 2015 um 20:35
  • Einmal Göseltrop und zurück

    Elchscheiße

    dowi333

    06. September 2015 um 12:32

    Torsten Brettschneider, Mittdreißiger, führt ein ziemlich durchschnittliches Leben. Er übt einen durchschnittlichen Job aus und Streitigkeiten mit seiner Lebensgefährtin Tanja, mit der er seit sieben Jahren liiert ist, gehören zur Tagesordnung. Aber Torsten hat Pläne: Er will Schriftsteller werden - Bestsellerautor, um genau zu sein. Da kommt ihm der Anruf von Åsa Norrland, die ihm verkündet, dass er der alleinige Erbe seiner schwedischen Großtante geworden ist, gerade recht. Die schmalen Ersparnisse der Großtante lassen den Traum von der Schriftstellerkariere nur unmerklich näher rücken, aber das Forstgrundstück in Gödseltrop, das eine viertel Millionen Euro wert sein soll, sollte bei der Verwirklichung hilfreich sein. Torsten malt sich eine rosarote Zukunft in Mittelschweden aus, auch wenn sein Vater mit aller Macht versucht, ihm das "beschauliche" Örtchen mies zu machen. Er tut es als Übertreibung ab. Als dann noch seine Freundin mit seinem Freund und Therapeuten Ferdinand durchbrennt, ist er nicht mehr zu halten. Torsten kauft sich einen bezinfressenden VW-Bus und begibt sich auf eine irre Reise in Richtung seiner neuen Heimat. Auf dem Weg dorthin begegnet er Rainer, der Torstens Klischees eines Sozialpädagogikstudenten bedient. Trozt „kleiner“ Rückschläge ist Torsten dennoch optimistisch. Nicht einmal der schießwütige Norweger, der sein Anwesen besetzt, kann ihn abschrecken. Aber hat Torsten auch eine Chance gegen die Gödseltorper Gemeinschaft? Torsten ist ein wunderbar chaotischer und naiver Protagonist, was ihn in meinen Augen sympatisch macht. Die weiteren Charaktere sind herrlich überspitzt. Ein unterhaltsames Buch für Zwischendruch. Amüsant geschrieben und um einen Lacher nicht verlegen.

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  • Elchscheiße

    Elchscheiße

    RobinBook

    01. September 2015 um 11:24

    Es ist schon ein schweres, den stärksten Mann umhauen könnendes Schicksal, wenn einem die Freundin ausgerechnet mit dem eigenen Therapeuten durchbrennt  anstatt brav einem selbst in die schwedischen Wälder zu folgen.  Doch damit ist die Pechsträhne leider noch lange nicht beendet... Es hat mir viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen und nebenbei zu erkennen,  dass Schweden so viel mehr sein kann als Königin Silvia,  Ermittler Wallander, Stieg Larssen, Volvo, Ikea, Elche, Heringe und ABBA.

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  • Witzige Lesereise nach Schweden

    Elchscheiße

    minori

    29. August 2015 um 17:38

    Torsten aus Frankfurt erbt einen Hof im schönen, ach so idyllischen Schweden. Kurzentschlossen macht er sich auf den Weg nach Skandinavien und findet nicht nur sein heruntergekommenes Erbe vor, sondern läuft auch sehr skurrilen Menschen über den Weg. Wird Torsten in Schweden glücklich werden? Der Autor Lars Simon hat mit Elchscheiße einen Road-Movie der besonderen Art geschaffen: Der Protagonist Torsten ist nicht nur auf den Weg nach Schweden, sondern auch auf die Suche nach sich selbst. Die Charaktere sind herrlich schräg und Torsten überzeugt mit einer Mischung aus naiv und dämlich, sodass ich immer wieder laut lachen musste. Sehr detailliert beschreibt der Autor die idyllische Landschaft und Eigenheiten der Skandinavier. Absonderliche Begegnungen und ein sich langsam anbahnender Showdown halten den Leser bei der Stange und mich immer wieder weiterlesen. Der flüssige Erzählstil aus der Sicht von Torsten eignet sich wunderbar als Urlaubslektüre und richtet sich an alle Schweden-Liebhaber (obwohl ja eine der tragenden Figuren Norweger ist). Fazit: Leichte Sommerlektüre, die für den einen oder anderen Lachflash sorgt!

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  • Perfekter Urlaubslesespaß

    Elchscheiße

    Brigitte_Pons

    24. July 2015 um 18:05

    Ein Aussteiger aus Frankfurt macht sich auf den Weg zum geerbten Hof nach Schweden – und zurück zu seinem Selbst als Urmann. So könnte ein Entwicklungsroman beginnen, eine Liebesgeschichte oder ein Survival-Handbuch. Doch Lars Simon schickt seinen – soll ich ihn Helden nennen? -, nein, ich bleibe bei der einfachen Bezeichnung: Torsten, auf einen skurrilen Roadtrip und in ein Dorf mit Bewohnern, die nicht nur diesen an die Besetzung eines Horrorfilms erinnern. Seine naiv-freundliche Dämlichkeit wird durch seine unterbelichtete Reisebekanntschaft Rainer perfekt unterstützt, der ihn dabei in vielerlei Hinsicht übertrumpft. Insgesamt wimmelt es von schrägen Typen, absonderlichen Begebenheiten, Klischees und Unglaubwürdigkeiten, die bis zum Showdown (der seinen Namen verdient) dermaßen übertrieben gezeichnet und auf die Spitze getrieben werden, dass es einfach nur Spaß macht. Oder man findet es grottenschlecht. Aber dann liest man nicht zu Ende. Ich habe es getan und mich prima amüsiert, dabei laut und Tränen gelacht, und die anderen Strandbesucher sicherlich gelegentlich zum Kopfschütteln gebracht. Fazit:  Eine entspannende Urlaubslektüre, für alle, die sich einfach nur ein Weilchen auf witzige Art unterhalten lassen möchten. Die Küche empfiehlt dazu den Genuss von Kanelbulle und Erdbeerbowle …

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  • Välkomen i Sverige

    Elchscheiße

    Bokmal

    02. June 2015 um 16:24

    Was für ein Titel – er ist Programm im Buch von Lars Simon. Torsten Brettschneider erbt einen Bauernhof in Mittelschweden. In einem „Drecksnest“, wie ihm sein Vater eindrücklich vermittelt. Als seine Freundin Tanja mit seinem besten Freund durchbrennt, hält ihn nichts mehr in Deutschland. Mit Lasse, seinem frisch erworbenen VW Bus, macht er sich auf den Weg nach Skandinavien und erlebt dort so einige unvorhergesehene Abenteuer mit Rainer, dem Anhalter, einem gewalttätigen Norweger, der seinen Hof nicht räumen will und natürlich der ganzen Gödseltorpschen Sippe, die er besser kennenlernt, als ihm lieb sein dürfte. Eine durchaus witzige Geschichte, die gespickt ist mit lustigen Episoden, wunderbaren Schauplätzen und die man mit einem großen Augenzwinkern lesen kann. Nicht selten muss man laut auflachen. Man schließt die Personen ins Herz und ist am Ende traurig, dass es schon vorbei ist. 5 Sterne für das Lesevergnügen!

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  • Elchscheiße

    Elchscheiße

    Ikopiko

    12. May 2015 um 08:11

    Torsten erbt völlig unerwartet einen Hof in einem abgelegenen kleinen schwedischen Dörfchen namens Gödseltörp, zu deutsch: Drecksnest. Entgegen aller Warnungen will er sein Erbe antreten uns sich in Gödseltörp einen Traum erfüllen, nämlich einen Roman schreiben. Von der Freundin verlassen, den lukrativen Job gekündigt, vom Autohändler übers Ohr gehauen, macht er sich mit seinem VW-Bus „Lasse“ auf den Weg ins Drecksnest. Statt der erhofften Idylle am See inmitten eines Waldes, erwarten ihn dort die Einwohner des Dorfes. Und die sind schlimmer als befürchtet. Torsten ist hartnäckig und lässt sich nicht unterkriegen. Aber mit einer Horde Verrückter kann er es allein nicht aufnehmen. „Elchscheiße von Lars Simon ist genauso durchgeknallt wie der Name vermuten lässt. Nachdem ich kurz zuvor einen albernen Küstenroman las, war ich anfangs skeptisch, aber Lars Simon hat mein Komikzentrum voll getroffen. Die Geschichte ist eigentlich verrückt und abstrus. Lars Simon erzählt sie jedoch mit so trockenem Humor, dass alles vorstellbar ist, selbst das Finale, das aus Monty Pythons Feder hätte stammen können. Lars Simon, der mir unter einem anderen Namen schriftstellerisch bereits bekannt ist, ist für mich der deutsche Arto Paasilinna. Ich freue mich, dass sein zweiter Roman demnächst auf den Markt kommt.

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  • Drecksnest

    Elchscheiße

    Tine_1980

    29. April 2015 um 20:31

    Torsten ist Mitte 30ig, lebt in Frankfurt in einer kriselnden Beziehung und überlegt ein Buch über Midlife-Crisis zu schreiben. Unverhofft bekommt er einen Anruf aus Schweden, er habe von seiner Großtante einen Bauernhof vererbt bekommen. Was macht Torsten, er nutzt die Gelegenheit, kündigt seinen Job und beschließt hinzufahren und dort sein Buch zu schreiben. Seit Vater warnt ihn eindringlich vor diesem Drecksnest, erklärt aber nichts genaueres. Seine Freundin verläßt ihn daraufhin und haut mit seinem Therapeuten ab. So tritt er mit dem gekauften VW-Bus Lasse seine Reise an. Schon auf der Fahrt dorthin begegnet er dem total verplanten Rainer, der die Fahrt auf seine eigene Art und Weise bereichert. Als er sich von ihm verabschiedet, vertauscht Rainer die Rucksäcke und nimmt Torsten´s Rucksack mit allen wichtigen Unterlagen mit. Als Torsten dann in Gödseltorp ankommt, erwartet ihn der griesgrämige Björn, der Lebensgefährte der Tante, der lebenslanges Wohnrecht hat und ihn aufgrund der fehlenden Unterlagen nicht ins Haus läßt. Dann gibt es im Ort noch viele weitere Personen wie Ragnar und Sohn, Bengt usw. die alle viel zu viel Interesse am Hof zeigen, ohne zu sagen, warum es ihnen so wichtig ist. So nimmt die Geschichte ihren witzigen Lauf und als dann auch noch Torsten´s Vater kommt, kommt es zum Finale mit Waffengewalt. Das Buch ist mit einem Elch passend zum Titel verziert, der Inhalt ist witzig und flüssig zu lesen. Man kommt schnell in die Geschichte rein und die Akteure passen super in dieses Buch. Torsten, der etwas langsam im Verstehen der Tatsachen ist, sein Vater, der dieses Drecksnest haßt und allen etwas heimzahlen möchte, Björn, der griesgrämige Alte, den man aber zum Ende des Buches immer mehr verstehen kann, auch die Charaktere der "Bösen" Seite sind gut getroffen. Wer ein nettes lustiges Buch lesen möchte, dem kann man dieses Buch nur empfehlen.

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  • Mit Lars kommt er schon ans Ziel

    Elchscheiße

    Moorteufel

    Torsten könnte eigentlich zufrieden sein...ja könnte.Denn seine Beziehung zu seiner Freundin Tanja läuft nicht gerade so rund wie er es hätte.Da helfen selbst die besten Tipps von seinen Freund nichts.Und auf seiner Arbeit geht alles gut,aber so richtig glücklich ist er damit auch nicht. Als er dann einen Bauernhof in Mittelschweden erbt,sieht er sich schon als Schriftsteller der einen Bestseller nach den nächsten schreiben wir. Für ihn gibt es kein halten mehr,ruckzuck wird ein Bulli gekauft den er Lars nennt.Seine Freundin sucht lieber das weite ,als mit ihm nach jwd(janz weit weg)zu reisen. Und so macht er sich mit seinen vierrädrigen Freund auf die große Reise.Schon auf der hinfahrt lernt ,das es besser ist aufzupassen wehn man da mitnehmen sollte und wen nicht. Und das in dem Örtchen ,wo sein neues Zuhause werden soll,nicht immer alles normal und glatt laufen kann wie es in seinen Träumen zu sein scheint.Nein denn können sich Träume in Alpträume verwandeln,und in einen chaos enden. Eine lustige Komödie,wo Torsten von einer panne in die Nächste rauscht.sehr unterhaltsam,und belustigend

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    • 2

    buchjunkie

    30. March 2015 um 22:16
  • Elchscheiße

    Elchscheiße

    Tinkers

    12. January 2015 um 15:47

    „Elchscheiße“ ist das 2014 bei dtv erschienene Romandebüt von Lars Simon. Der verweichlichte Torsten wird von seiner Freundin und seinem besten Freund betrogen. Zufällig erbt er zu dieser Zeit ein Haus in Schweden. Er begibt sich auf einen Abenteuertrip im VW-Bus in Richtung Gödseltorp. Der Titel passt hervorragend zur Buchidee, das Cover wiederum perfekt zum Titel. Der Schreibstil ist sehr typisch für triviale Männercomedy, leicht zu lesen und ohne großen Tiefgang. Gut fand ich die zahlreichen Exkurse in die schwedische Sprache und Landeskunde. Das Buch fand ich insgesamt so mittelgut. Das Klischee vom Honk zum Naturburschen kam leider schon in zu viel Geschichten vorher vor. Aber die Sprüche und Erlebnisse von Torsten waren unverbraucht und echt witzig. Die Charaktere sind sehr überspitzt dargestellt, aber davon lebt das Buch.

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  • trifft nicht meinen Geschmack

    Elchscheiße

    gesil

    11. January 2015 um 19:14

    Überraschend erhält Torsten die Nachricht, er habe von seiner Großtante in Gödseltorp, einer kleinen Gemeinde in Schweden, ein Grundstück geerbt. Seine Frau Tanja hält gar nichts von der Idee, sich das Erbe einmal anzusehen und auch Torstens Vater hat nichts für das Örtchen – oder Drecksnest – übrig. So macht sich Torsten mit einem altersschwachen VW-Bus allein auf die Reise und erlebt – nicht zuletzt in Gödseltorp - haarsträubendes. Elchscheiße ist mein erster Roman von Lars Simon und es wird auch mein letzter gewesen sein. Kurz gesagt: Ich fand ihn überhaupt nicht komisch! Gut, anfangs habe ich noch über das vehemente „Drecksnest“ des Vaters schmunzeln können, doch als Torsten dann auf dem Weg ist und auf diesen nervigen, „oberstkrassen“ Rainer trifft, da war damit recht abrupt Schluss. Auch dass sich Torstens Frau vorher ausgerechnet noch mit seinem Therapeuten aus dem Staub gemacht hat, war allenfalls klischeehaft und irgendwie vorhersehbar. Vorherzusehen war dagegen nicht, was Torsten in Gödseltorp erwartet. In dieser Gemeinde hat offenbar jeder einen Groll gegen den anderen und alle wollen Torsten sein Grundstück abkaufen, obwohl Torsten gar nicht verkaufen will. Das scheint die Bewohner aber nicht davon abzuhalten, ihm mehr oder weniger offen zu drohen und somit zu einem Verkauf „überreden“ zu wollen. Was ist nur an dem Grundstück so großartig, dass alle so scharf darauf sind? Zwischendurch erzählt Torsten – das Buch ist in der ersten Person Singular geschrieben – von seinem Vorsatz, Schriftsteller zu werden und einen Roman für Männer in der Midlife Crisis zu verfassen. Über die ersten Seiten kommt er aber nie hinaus, da ihn die Geschehnisse in Gödseltorp fordern. Diese sind jedoch so verquer und durchgeknallt, dass ich das Buch gut und gern zur Hälfte weggelegt hätte. Doch ich wollte wissen, was es mit den ominösen „Platten“ die auf dem Grundstück versteckt sein sollen und die der Grund für das große Interesse an Torstens Eigentum sind, auf sich hat und habe es dann doch zu Ende gelesen. Die Auflösung reißt dieses angeblich „enorm unterhaltende“ Buch dann aber auch nicht mehr raus.

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