Lars Simon Rentierköttel

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Inhaltsangabe zu „Rentierköttel“ von Lars Simon

Gerade scheint es bei Torsten Brettschneider (35) richtig gut zu laufen: Haus in Schweden gekauft, noch dazu in der Nähe seiner Angebeteten Linda – alles perfekt. Bis sich ungeahnte Probleme auftun … Das Haus ist marode und die Angebetete verschwunden. Als dann auch noch sein Freund und Langzeitstudent Rainer in original samischer Traditionsbekleidung auf der Matte steht, scheint das Chaos perfekt. Doch das Wichtigste zuerst: Torsten muss Linda finden. Die Suche führt ihn und Rainer in die eisige Einsamkeit Lapplands, wo sie an eine Asen-Sekte geraten, deren Mitglieder eine Vollmeise haben: Sie sind davon überzeugt, die Reinkarnationen nordischer Götter zu sein und fiebern der Opferung der Ziege 'Heidrun' entgegen. Um das Vertrauen der Asen zu gewinnen, geben Torsten und Rainer vor, 'welche von ihnen' zu sein.

Die Story an sich ist zum brüllen komisch, leider wird das Hörbuch dem nicht gerecht.

— Cybermaus71

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  • An sich eine lustige Story, leider nicht als Hörbuch

    Rentierköttel

    Cybermaus71

    27. January 2016 um 09:43

    Cover/Inhalt: Mein erster Gedanke: Das Hörbuch muss einfach lustig sein! Eine Ziege mit einem Elchgeweih auf dem Kopf und eine Geschichte, die so irre klingt, dass man einfach lachen muss. Die Charaktere erscheinen total unterschiedlich und machen mich neugierig. Mein Eindruck: Es tut mir unglaublich leid, aber ich konnte das Hörbuch nicht mit Genuss hören. Die Stimme von Rainer hat mich einfach nur wahnsinnig gemacht. Schon beim ersten Satz gingen mir förmlich die Nackenhaare hoch. Ich weiß nicht, wie ich das in Worte fassen soll. Ich empfand Rainer als extrem daneben – die Stimme dementsprechend übertrieben und für mich völlig unerträglich. Zu Beginn der Story war alles in Ordnung, die Geschichte war stimmig und Thorsten kam recht sympathisch rüber. Meine Antipathie begann sofort, als Rainer in die Geschichte kam und die Handlung sofort an sich riss. Torsten war eher der ruhige Typ, aber durch Rainer bekam die ganze Geschichte eine Wendung. An sich auch so gewollt und auch völlig ok, allerdings als Hörbuch für mich nicht zu ertragen. Nachdem Torsten mit Rainer los zog, um seine Angebetete zu suchen, beginnt eigentlich der wirklich „irre“ und tatsächlich auch lustige Teil der Geschichte. Ich vermute, dass ein Lesen im Buch in jedem Fall besser für mich gewesen wäre. Leider hat mich die Stimme so dominant negativ beeinflusst, dass ich mich nicht auf die Geschichte einlassen konnte. Als die beiden zur Sekte der Asen stoßen beginnt für mich der Höhepunkt und es ist wirklich schon abstrakt komisch, aber auch hier kommt bei mir nicht die richtige Stimmung auf. Was ich auch bis zum Ende nicht verstanden habe, war der Titel „Rentier Köttel“, in der ganzen Geschichte konnte ich keinen wirklichen Bezug herstellen. Ich vermute, es hat die Verbindung zu Lappland – aber ganz schlüssig war es nicht für mich. Fazit: Rein vom „Klappentext“ habe ich mir wirklich sehr viel versprochen. Es schien mir eine wirklich lustige Story zu sein, durch die bunte Mischung der unterschiedlichen Protagonisten wie Torsten und Rainer. Leider wurde meine Erwartung hier so gar nicht erfüllt. Schon auf der ersten CD hatte ich Schwierigkeiten die Geschichte überhaupt zu Ende zu hören. Leider kam diese lustige Stimmung nicht bei mir an. Ich denke dass es besser ist, ein Buch zu nehmen und selber zu lesen.

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  • Eine lustige Geschichte, deren Witz als Hörbuch nicht rüber kam ...

    Rentierköttel

    tootsy3000

    26. December 2015 um 19:26

    Der Klappentext gibt schon wieder, welche Geschichte einen erwartet. Das klang alles so durchgeknallt, das kann nur lustig werden. So mein Gedanke. Ich lache ja gerne und liebe lustige Erzählungen in denen es auch mal verrückt zu geht. Alles steht und fällt mit den Charakteren.  In der Handlung ist so gut wie jeder Typ Mensch vertreten. Von der eher ruhigen unauffälligen Hauptfigur Torsten, über den Öko-Fritzen Rainer und der taffen Da bis hin zum Pfarrer, Torstens Vater Holger und den durchgeknallten Asen. Alles gutdurchdachte, teils witzige, teils komplett idiotische Subjekte. Der Handlung kann man gut folgen, sie ist nicht ernst zu nehmen und sollte nur lustig sein. Ein lustiges Buch als Hörbuch eingesprochen, steht und fällt mit der Darbietung vom Sprecher. Und da genau hat sich für mich ein großes Loch aufgetan. Mit Holger Dexne’s Darbietung konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden. Bei Torsten konnte er nicht viel machen. Der ist in meinen Augen eher ein Langweiler und als solchen hat er ihn auch rüber gebracht. Als Rainer, der Öko-Fritze, ging er mir mächtig auf den Geist. Klar, an dem zu Viel an “voll krass” kann der Sprecher wohl nichts ändern, aber mir lag diese Auftritt überhaupt nicht, ich fand es mit der Zeit nur noch nervig. Schade eigentlich, die Geschichte war prädestiniert zum Lachen. Lars Simon lebte mit seiner Familie einige Zeit in Schweden, wo er als Touristen-Holzhaus-Handwerker arbeitete, bevor er wieder nach Deutschland zurückkehrte. Rentierköttel ist neben Kaimankacke und Elchscheiße das dritte Hörbuch, welches in dem Verlag erschien. Wie schwer zu erkennen ist, hat der Autor einen Hand zu unappetitlichen Aushängen in seinen Titeln. Holger Dexne lebt seit 2004 in Hamburg und arbeitet seitdem als freier Schauspieler und Sprecher. Er spielte an fast allen Hamburger Theatern. Bekannt ist er auch aus Film- und Fernsehproduktionen, unter anderem “Tatort” und Großstadtrevier”. Das Cover nimmt Bezug auf die im Klappentext erwähnte Ziege “Heidrun”, der Titel kommt in der Geschichte auch vor, hat aber nur äußerst am Rande mit Handlung zu tun. Mein Fazit: Ich gehöre wahrlich nicht zu den Menschen, die zum Lachen den Keller aufsuchen. Im Gegenteil, ich kann mich über Absurditäten wie in der Handlung dargestellt durchaus scheckig lachen. Das hatte ich auch nach dem Klappentext erwartet. Leider konnte mich Holger Dexne mit seiner Darbietung nicht wirklich amüsieren. Im Gegenteil, ich war die meiste Zeit eher genervt davon. Schade, vielleicht ist dieses Geschichte einfach witziger, wenn man sie selber liest.

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  • Skurril, abgefahren, lustig und herrlich schräg

    Rentierköttel

    Ritja

    07. December 2015 um 19:00

    Das Buch ist der dritte Band um Torsten Brettschneider. Man muss jedoch nicht zwingend die ersten beiden Bände gehört oder gelesen haben. Ich konnte der Geschichte und den Figuren gut folgen ohne vorher die anderen Bücher gelesen zu haben. Die ganze Geschichte ist so skurril und teilweise abgefahren, dass sie schon wieder gut ist. Es braucht etwas Zeit, um mit Torsten warm zu werden. Mich haben sowieso mehr der "voll krass"-Rainer und der Vater von Torsten angesprochen. Aus meiner Sicht sind dies die zwei Hauptcharaktere, die durch ihre sehr spezielle Art der Geschichte den Spaß und Humor geben. Rainer hat mich an einen Comedian erinnert. Langsam, bedächtig und null Stress, nee. Alles muss ökologisch und sozial und kulturell sein. Die Verbindungen müssen stimmen und dann klappt das auch mit der Kommunikation. Aber wehe Rainer wird böse und echt wütend. Die Szenen mit Rainer und seinen herrlich verqueren pädagogisch-wertvollen Sätzen waren das Beste an diesem Hörbuch. Immer wieder musste ich lachen und konnte mir, dank der tollen Stimme, auch die Figur wunderbar bildlich vorstellen. Dagegen wirkt der Torsten fast schon etwas langweilig. Auch Vater Brettschneider mit seiner "sensiblen" Art sorgt für Aufregung und doch hat man den etwas schnorrigen Mann schnell in sein Herz geschlossen.  Und die Asen?  Die haben wirklich einen Knall.  Holger Dexne schafft es auch hier jedem einzelnen Charakter eine ganz individuelle Stimme zu geben. Sie (die Asen) haben sich für viel Geld (100.000 Schwedenkronen) dem Odin (nordischer Gottvater) unterworfen und machen sich dank grauenhafter Kostümierung und eigenartigen Bräuchen zu Vollidioten. Sie sind so abgefahren, dass selbst der sozio-kulturelle und politisch korrekte Rainer ins Zweifeln kommt.  Und dann gibt es ja noch Daphne oder besser Da. Und Linda? Sie spielt nur eine untergeordnete und leicht fade Rolle. Aber dank ihr kommt ja die ganze Geschichte ins Rollen. Also muss man sie wohl mit einbauen, aber brauchen tut man sie nicht wirklich. Das Hörbuch ist skurril, abgefahren, lustig und herrlich schräg.   Es macht Spaß und man muss nicht viel nachdenken.  Ein Hörbuch ideal zum Abschalten vom Alltag.

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  • witzig

    Rentierköttel

    78sunny

    21. November 2015 um 14:55

    Lars Simon (der Autor) kannte ich schon von dem Hörbuch "Kaimankacke". Das hatte mir wirklich gut gefallen. Hier geht es wieder um die selben Personen. Torsten, der Hauptcharaker, will in Schweden ein Haus renovieren. Dabei geht natürlich wieder alles mögliche schief. So kommt es, dass sich Torsten gar nicht lange in seinem renovierungsbedürftigen Haus aufhält, sondern in Schweden unterwegs ist und so einiges erlebt. Teilweise sind dieser Erlebnisse wieder sehr überspitzt dargestellt und unrealistisch, aber mich konnte es trotzdem sehr gut unterhalten. Begleitet wurde Torsten wieder von Rainer, seinem doch ziemlich durchgeknalltem Kumpel. Gerade Rainers Szenen sind extrem überspitzt und sicher nicht jedermanns Humor. Ich konnte oft schmunzeln, aber es gibt schon Bücher, die meinem Humor noch besser treffen. Mit Rainer macht sich Torsten auf die Suche nach jemandem und muss sich dabei in eine sektenartige, durchgeknallte Gruppe schleichen, eine rasante Flucht überleben und allerhand skurrile Charaktere treffen. Auch Torstens Vater bekommt wieder den ein oder anderen Auftritt, was mich sehr freute, da ich ihn so lustig finde. Er nörgelt ständig an Torsten herum, sagt offen seine Meinung und unterstützt Torsten dann doch wo er nur kann. Die Charaktere sind skurril, natürlich sehr klischeebeladen (humorbedingt) und individuell. Torsten kommt in diesem Teil gar nicht so trottelig rüber wie in "Kaimankacke". Den Part übernimmt Rainer, aber das habe ich ja oben schon erwähnt. Torstens Vater und seine junge Freundin sind eine Marke für sich und Torsten lernt hier noch ein paar Typen kennen, die wirklich verrückt zu sein scheinen. Sie denken verkleiden sich als Götter und reden wirres Zeug. Und das war jetzt nur eine kleine Auswahl der sehr individuellen Charaktere. Tiefsinnigkeit sucht man hier vergebens, aber das ist nun mal ein sehr überspitzter, witziger Roman und kein Drama. Für diese Art von Genre war es einfach perfekt. Eine Liebesgeschichte gibt es hier nicht. Torsten ist zwar in jemanden verschossen, aber das spielt in der Haupthandlung kaum eine Rolle. Familie, Freundschaft und eine wilde Flucht stehen im Vordergrund und unterhalten den Leser/Hörer auch ohne eine Liebesgeschichte. Der Sprecher, Holger Dexne, macht seine Sache grandios und daher würde ich jedem unbedingt das Hörbuch ans Herz legen. Er bringt die witzigen Szenen sehr genial herüber. Außerdem verstellt er sein Stimme sehr gut, so das man immer weiß wer jetzt gerade etwas sagt. Einige Charaktere sprechen einen Dialekt und auch das bringt Herr Dexner sehr gut herüber. Ich werde auf jeden Fall Ausschau nach weiteren Hörbücher mit diesem Sprecher halten. *Fazit:* 4 von 5 Sternen Das Hörbuch war witzig, aber "Kaimankacke" hat mir ein bisschen besser gefallen. Der Sprecher, Holger Dexner, macht seine Sache wieder sehr gut. Dieses Mal hält sich Torsten in Schweden auf, was wieder interessante Szenarien bietet. Mir hatte es wirklich gut gefallen. Reihe: Elchscheiße Kaimankacke Rentierköttel

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