Das Dorf oder Autonomie für Anfänger

von Lars Sittig 
4,2 Sterne bei10 Bewertungen
Das Dorf oder Autonomie für Anfänger
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Neue Kurzmeinungen

Gartenfee007s avatar

Ein toller Roman der mal zeigt was eine kleine Gemeinde schaffen kann!!!

Ichbinswieders avatar

Schöner Roman über eine Gemeinde "junger Alter" und den Tücken der Politik. Der Humor erinnert stellenweise an Heinz Erhard

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Inhaltsangabe zu "Das Dorf oder Autonomie für Anfänger"

Die Braunkohlebagger fressen sich in die Landschaft und stehen unmittelbar vor dem Dorf Klein Krams. Die meisten Bewohner sind schon weggezogen, aber die paar Ausharrenden hecken bei einem tiefen Blick ins Glas eine verrückte Idee aus. Einmal beschlossen, senden sie ein Schreiben an die EU in Brüssel. Dann passiert ein kapitaler Behördenfehler und Klein Krams wird zur autonomen Republik erklärt. Das Dorf rückt über Nacht in den Fokus der Medien, und das ungleiche Duell zwischen einer Handvoll Dorfbewohner und der Europäischen Union beginnt. Lars Sittig erzählt eine amüsante Geschichte über den Kampf zwischen David und Goliath, auf dessen Ausgang der Leser gespannt sein darf.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783359013679
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:192 Seiten
Verlag:Eulenspiegel Verlag
Erscheinungsdatum:18.04.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    0Soraya0vor 7 Tagen
    Das Dorf oder Autonomie für Anfänger

    Zum Inhalt (Klappentext):
    Die Braunkohlebagger fressen sich in die Landschaft und stehen unmittelbar vor dem Dorf Klein Krams. Die meisten Bewohner sind schon weggezogen, aber die paar Ausharrenden hecken bei einem tiefen Blick ins Glas eine verrückte Idee aus. Einmal beschlossen, senden sie ein Schreiben an die EU in Brüssel. Dann passiert ein kapitaler Behördenfehler und Klein Krams wird zur autonomen Republik erklärt. Das Dorf rückt über Nacht in den Fokus der Medien, und das ungleiche Duell zwischen einer Handvoll Dorfbewohner und der Europäischen Union beginnt. Lars Sittig erzählt eine amüsante Geschichte über den Kampf zwischen David und Goliath, auf dessen Ausgang der Leser gespannt sein darf.

    Meine Meinung:
    Der Schreibstil ist sehr eifnach gehalten und liest sich dadurch sehr angenehm und flüssig. So kommt man leicht in die Geschichte rein.
    Klein Krams wird wirklich liebevoll beschrieben und die Senioren scheinen schon etwas Besonderes zu sein, denn sie nehmen es einfach mal mit der EU auf.
    Wirklich gut kam dabei der Zusammenhalt heraus und es wird wieder deutlich, dass auch "kleine" Menschen ganz viel bewegen können, wenn sie die Sache nur gemeinsam verfolgen und zielstrebig anpacken.
    Leider hat mir etwas die Spannung gefehlt und es kam nichts so richtig überraschend. Auch wenn ich den Schreibstil gut fand, so hat es Lars Sitting leider nicht geschafft mich richtig zu packen und mitzureißen. Mir hat hier leider irgendetwas gefehlt, was mich nach Klein Krams katapultiert und mit den Senioren mitfiebern lassen.
    Da ich die Idee hinter der Geschichte wirklich sehr interessant finde, tut es mir umso mehr leid. Ich knn nichts wirklich negatives sagen, aber es war irgendwie kein Buch für mich. Aber Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden :)

    Fazit:
    Eine wirklich interessante Idee, die mich leider nicht gefangen nehmen und dadurch auch nicht wirklich überzeugen konnte.

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    Gartenfee007s avatar
    Gartenfee007vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein toller Roman der mal zeigt was eine kleine Gemeinde schaffen kann!!!
    Das Dorf oder Autonomie für Anfänger

    Darum geht es (Klappentext):

    Die Braunkohlebagger fressen sich in die Landschaft und stehen unmittelbar vor dem Dorf Klein Krams. Die meisten Bewohner sind schon weggezogen, aber die paar Ausharrenden hecken bei einem tiefen Blick ins Glas eine verrückte Idee aus. Einmal beschlossen, senden sie ein Schreiben an die EU in Brüssel. Dann passiert ein kapitaler Behördenfehler und Klein Krams wird zur autonomen Republik erklärt. Das Dorf rückt über Nacht in den Fokus der Medien, und das ungleiche Duell zwischen einer Handvoll Dorfbewohner und der Europäischen Union beginnt. Lars Sittig erzählt eine amüsante Geschichte über den Kampf zwischen David und Goliath, auf dessen Ausgang der Leser gespannt sein darf.

    Meine Meinung:
    Der Schreibstil ist einfach super!! Man kommt aus dem Schmunzeln nicht mehr raus. Einfach ein erfrischender Roman in der auch mal Senioren zeigen können, was in ihnen steckt. Wer wohl gewinnen wird??  Die Senioren oder die EU??? Einfach das Buch lesen und herausfinden ;)

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    Doreen_Klauss avatar
    Doreen_Klausvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Wizig inszenierter Kampf David gegen Goliath, besetzt mit liebenswert schrulligen Charakteren.
    Heimatliebe

    Im allgemeinen interessieren sich die hohen Beamten der EU wenig für die Belange einzelner Bürger aus einem winzigen Örtchen, die haben wichtige Entscheidungen zu treffen über die Wattzahl  von Kaffeemaschinen und Staubsaugern, oder sich mit dem drohenden Brexit zu beschäftigen. 


    Die Bürger von Klein Krams, dessen Existenz schon in Kürze vom Braunkohletagebau beendet werden wird, haben also wenig Hoffnung, dass ihr Antrag auf Autonomie es überhaupt bis auf einen der wichtigen Schreibtische schaffen würde und um so erstaunter ist man dann über die Antwort aus Brüssel.

    Der Autor beschreibt in seinem Buch mit einem Augenzwinkern den nicht ganz ernstzunehmenden Kampf David gegen Goliath, ein kleines Dorf gegen die große EU.

    Der Kreis der Personen ist recht überschaubar, viele sind ja nicht mehr im Ort geblieben, schrullig, teils überspitzt, aber sehr liebevoll charakterisiert. Die Gruppe der Dörfler ist einem sofort sympathisch und man wünscht ihnen fast den Erfolg ihrer hahnebüchenen Aktion. 
    Mit viel Humor, aber ohne das Ganze ins Lächerliche zu ziehen spinnt der Autor seine Geschichte, in der es durchaus auch leise und nachdenkliche Momente gibt. Das Thema Heimat und deren Verlust ist Grundstoff für die Geschichte und die Art und Weise wie man damit umgeht. Der Autor verarbeitet dies hier mal ganz anders.

    Ein Buch für zwischendurch, schnell und leicht zu lesen, ein durchaus ernster und aktueller Hintergrund amüsant und spritzig verpackt, mit einem Seitenhieb auf die teils groteske Bürokratie der EU.

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    nellsches avatar
    nellschevor 2 Monaten
    Klein Krams in Aufruhr

    Das Dorf Klein Krams wird von Braunkohlebaggern, die sich durch die Landschaft fressen, bedroht. Dagegen muss man doch was machen können, denken sich die letzten verbliebenen Bewohner, und hecken einen verrückten Plan aus. Sie schicken ein Schreiben an die EU in Brüssel. Schon sehr bald bekommen sie eine Antwort, dass Klein Krams zur autonomen Republik erklärt wurde. Ein fataler Behördenfehler, der nicht einfach rückgängig gemacht werden kann. Als Klein Krams dann in den Fokus der Medien rückt, beginnt das ungleiche Duell zwischen den Dorfbewohnern und der EU.

    Das witzige Cover und der Klappentext sprachen mich sofort an, so dass ich das Buch gerne lesen wollte. Die ca. 200 Seiten hatte ich dann auch fix verschlungen.
    Der Schreibstil des Autors ist herrlich locker und humorvoll, dabei sehr flüssig und prima verständlich zu lesen. Ich bin sofort gedanklich nach Klein Krams gezogen, um diese verrückte Geschichte mit den Bewohnern zu erleben.
    Die Charaktere sind anschaulich ausgearbeitet und dabei völlig normal, also so wie du und ich. Dabei haben sie auch ihre Eigenarten, die sie menschlich erscheinen lassen. Die Bewohner könnte es so wirklich geben.
    Die Idee fand ich klasse. Eine Handvoll Bewohner eines kleinen Dorfes - alle schon älteres Semester - wehren sich gegen einen mächtigen Gegner. Dass täglich Fehler passieren, ist normal. Und durch einen solchen Fehler wird ein kleines Dorf zu einer eigenen Republik. Das ist doch mal was!
    Ich fand es unterhaltsam und lustig, wie die Bewohner damit umgingen, welche Gedanken sie sich zu den Auswirkungen machten und wie sie sich vorbereiteten, um in ihrer kleinen Republik autark zu sein. Strom, Wasser, Landwirtschaft, Viehzucht und Vorräte, alles sehr gut durchdacht. Doch dann schlägt die EU zurück. Ich war bis zum Ende gespannt, wie die Geschichte ausgeht.
    Natürlich gibt es auch Aspekte, die überzogen und unrealistisch sind, doch das störte mich hier nicht sonderlich. Immerhin wollte ich unterhalten werden und kein Sachbuch lesen und habe deshalb auch mal Fünfe gerade sein lassen.

    Eine humorvolle Geschichte, die man mit einem Augenzwinkern lesen sollte. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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    Tinka2s avatar
    Tinka2vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr unterhaltsamer Roman über den Überlebenskampf gegen den Kapitalismus ... oder so ähnlich.
    Die Hühner-Republik

    Lars Sittig kommt mit einer (für mich) vollkommen neuen Idee um die Ecke – was wäre, wenn ein Dorf in der deutschen Provinz plötzlich zur autonomen Zone wird. Und dazu noch eines, das gerade einmal 4 Einwohner hat! Kaum vorstellbar, doch in seinem Roman wird genau das zur Realität.

    Die Einwohner von Krims Krams haben nämlich die Nase voll – der Braunkohletagebau will schon seit langem ihr Dorf aufkaufen, um die darunter lagernde Kohle abzubauen, doch dass sie deswegen ihre Heimat aufgeben sollen, sehen sie nicht wirklich ein. Aus einer Laune heraus schreiben sie einen Brief nach Brüssel, mit dem Antrag auf Autonomie, der erstaunlicherweise bewilligt wird. Die daraus folgenden Wirren hält dieses Buch bereit – und es ist absolut empfehlenswert.

    Das Cover weckt Erwartungen, die erfüllt werden: Eine sehr lustige Geschichte über das Landleben, was sich zum Leben einer ganzen Republik entwickelt, in der die Hühner in der Mehrzahl sind. Ein passenderes Motiv hätte man nicht wählen können.

    Sprachlich liest sich das Buch sehr angenehm. Erzählt wird aus der dritten Perspektive, wobei man Einblicke in die Köpfe der unterschiedlichsten Charaktere gewinnt und so alles eher „ganzheitlich“ sehen kann.

    Mir hat das Buch fantastisch gefallen! Die Idee ist wirklich originell und sehr unterhaltsam umgesetzt. Der Humor des Autors ist zwar zu Beginn des Romans etwas dicker und im Verlauf dann eher dünn aufgetragen, aber es finden sich doch immer wieder Momente zum Lachen.

    Insgesamt kann ich das Buch nur weiter empfehlen! Die liebenswerten Charaktere und das idyllische Dorf laden jeden, auch ohne Bilder, zum Verweilen ein. Noch dazu ist der Roman nicht allzu dick, so dass man ich auch gut mit in den Cover kriegt, wenn es in den Urlaub geht!

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    KirstenWilczeks avatar
    KirstenWilczekvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Nette Unterhaltung. Kann man sich getrost mal geben. Müssen muss man nicht.
    Nette Unterhaltung

    Wann immer ich über die A61 auf der Höhe von Jackerath fahre, gewinne ich einen Eindruck davon, wie es sich auf dem Mond anfühlen muss. Nur eine knappe halbe Autostunde von meinem Wohnort entfernt arbeiten sich die Schaufelradbagger durch den Braunkohle-Tagebau Garzweiler. Viele Ortschaften sind ihnen schon zum Opfer gefallen, weitere werden folgen. Ich hege eine tiefe Sympathie für die Ausharrenden, die um ihre Heimat kämpfen – auch nachdem das Bundesverfassungsgericht ihnen in 2013 bescheinigt hat, dass ihr Recht auf Heimat vom Energiehunger des Gemeinwohls aufgefressen werden darf.

    Was für eine herzerwärmende Idee von Lars Sittig, Klein Krams in „Das Dorf oder Autonomie für Anfänger“ (vielleicht) davonkommen zu lassen. Luigi Maximilian Lallentare, ein EU-Beamter in Stempellaune, bewilligt aus Versehen den Antrag auf Unabhängigkeit. Und nun ist Klein Krams plötzlich ein autonomes Gebiet „mit ausgeprägter regionaler Identität und Sonderregelungen, ohne Zugehörigkeit zur Europäischen Union“. Die Altvorderen, Manfred Reichmann und Hans-Jürgen Brunsendorf, wissen sofort, wie sie die Gunst des Irrtums nutzen, um ihr Dorf vor den gefräßigen Riesen-Baggern zu schützen. Sie rufen mit der verbliebenen Handvoll Bewohner die Republik Klein Krams aus, legen Vorräte an, bauen eine Windkraftanlage etc., während Brüssel sich zunächst in Schadensbegrenzung üben will und mit einem Angebot winkt, das man normalerweise nicht ausschlagen kann. Die Klein Kramser aber lassen sich nicht kaufen. So beginnt ein „Fingerhakeln“, bei dem es zu einem Kräftemessen ungleicher Gegner kommt. Man stelle sich Milo Barus, den ehedem stärksten Mann der Welt vor, der gegen einen Dreikäsehoch antritt, in dessen Vorstellungskraft alles vorkommt, aber nicht die Kapitulation. Sittig malt seine Posse in quietschbunten Farben mit dem dicken Quast. Das liest sich meist vergnüglich. Mitunter reiht er jedoch allzu beschwingt Vergleich an Hyperbel und Alliteration an Metapher. Und umgekehrt. Zwei willkürlich herausgegriffene Beispiele zur Verdeutlichung: „Der flotte Graben stand seit Jahren still wie eine Elite-Einheit bei der Militärparade. Flott war eigentlich nur eins an der brackigen Brühe: Fiel mal einer rein, war er flott wieder draußen.“ Oder: „Lallentare sackte in sich zusammen. Er hatte das Gefühl, mit seinem Stuhl zu verschmelzen wie eine heruntergebrannte Kerze, deren letzte Reste in den Untersetzer fließen, dort erkalten und starr werden. Lallentare kam sich vor, als hätte man ihn schockgefrostet.“ Touch too much für meinen Geschmack. Das tut dem Spaß beim Lesen allerdings keinen Abbruch. Als schade empfinde ich es, dass sich Sittig an der EU-Bürokratie abarbeitet, die als grenzdebil und inhuman ausgestellt wird. Das Europa-Bashing dieser Tage halte ich für kurzsichtig und dumm. Aber das war wohl der Grundidee von Sittigs Posse geschuldet. Ich formuliere mal im „Sittig-Style“: Findiger hätte ich es gefunden, den mächtigen Energiekonzernen unmittelbar mit einer Finte den Festiger aus der fesch frisierten Haarpracht zu föhnen. Oder so. Ich krittele hier – wohl gemerkt – auf hohem Niveau. Denn „Das Dorf oder Autonomie für Anfänger“ bietet über 200 Seiten kurzweilige Unterhaltung. Was will man mehr? Die Charaktere gelingen dem Autor nach dem Motto: „Die Menschen sind halt wie die Leut‘.“ Die Klein Kramser sind nicht alle nur und ständig gut; sogar das EU-Personal zeigt lichte Momente. Ungewöhnlich ist die Erzählperspektive, die gerne Personen-Hopping betreibt. Eben noch wird z. B. aus der Warte von Manfred Reichmann erzählt, der seinen Freund Brunsendorf anspricht, schon übernimmt der den Staffelstab und antwortet nicht nur, sondern lässt seine Gedanken dazu einfließen. So kann man in die verschiedenen Köpfe und Gefühlslagen in Echtzeit Einblick nehmen. Warum nicht?

    Kurzum: Nette Lektüre. Kann man sich getrost geben. Müssen muss man nicht.

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    Gelindevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein tolles Buch, das zum Nachdenken anregt. Die Erzählweise ist für mich eine Gratwanderung von einem Extrem ins andere.
    Das Dorf oder Autonomie für Anfänger

    Das Dorf
    Oder Autonomie für Anfänger,
    von Lars Sitting

    Cover:
    Das „freche Huhn“ lässt schon mal den Humor ahnen.

    Inhalt:
    Ein Dorf soll den Braunkohlebaggern weichen. Doch eine Handvoll der Einwohner(schon Ü50) wehrt sich und schreibt einen Brief nach Brüssel.
    Prompt kommt von dort eine Antwort und Klein Krams ist zur Republik ernannt.
    Jetzt beginnen die Schwierigkeiten erst Recht.
    Die EU kann sich nach dem Brexit nicht auch noch diesen Klecksit leisten.
    Und so entwickelt sich ein Kampf zwischen David und Goliath.

    Meine Meinung:
    Diese Geschichte bewegt sich auf einem schmalen Grat zwischen Humor und „Veraschung“, zwischen möglicher Fiktion und unrealistischer Übertreibung.
    Ich schwanke bei Lesen ständig zwischen Lachen und ungläubig den Kopf schütteln.
    Ich kann mir das Ganze teilweise gut vorstellen, dann wieder ist es einfach zu viel und zu dick aufgetragen.
    Viele Dinge regen zum Nachdenken an und ich denke auch, es zeigt sich, ein goldener Mittelweg ist nie falsch.
    Manche Handlungen hätten für mich weiter ausgeführt werden sollen und manche fand ich überflüssig und zu unrealistisch.

    Zivilcourage, Humor und eine unglaubliche Lebenslust der sympathischen Alten machen das Buch aus.

    Autor:
    Lars Sitting, geb. 1973, arbeitete als Journalist für verschiedene Tageszeitungen. Seit 2007 ist er Redakteur.

    Mein Fazit:
    Ein tolles Buch, das auf jeden Fall zum Nachdenken anregt.
    Wenn die Erzählweise für mich auch eine Gratwanderung von einem Extrem ins andere war.
    Von mir 4 Sterne.

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    Eulenspiegel_Verlagsgruppes avatar
    Eulenspiegel_Verlagsgruppevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein herrlich komisches Buch über das Dorf »Klein Krams« und seine widerständigen Bewohner! David gegen Goliath
    Ein Dorf in Aufruhr

    Ein herrlich komisches Buch über das Dorf »Klein Krams« und seine widerständigen, nicht mehr ganz so jungen Bewohner! David gegen Goliath

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    Ichbinswieders avatar
    Ichbinswiedervor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Schöner Roman über eine Gemeinde "junger Alter" und den Tücken der Politik. Der Humor erinnert stellenweise an Heinz Erhard
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    elvires avatar
    elvirevor 2 Monaten

    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Ein neues Jahr, in dem wir gemeinsam deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher entdecken können!
    Ich bin es wieder, die Debüttante. ;-) und möchte wieder mit Euch gemeinsam Debütautoren entdecken, zusammen ihre Bücher lesen, rezensieren und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Bei den vielen Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachige Debütautoren schwer sich zwischen Bestsellerautoren und Übersetzungen durchzusetzen. Wir können uns ganz bewusst gemeinsam daran versuchen das zu ändern und entdecken sicher wieder besondere Buchperlen!

    Ablauf der Debütautorenaktion:

    Es geht darum, möglichst viele Bücher deutschsprachiger Debütautoren zu lesen, also Bücher von Autoren, die erstmalig zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2018 ein Buch/einen Roman (in einem Verlag) veröffentlichen.
    Von Seiten des lovelybooks-Teams werden wieder Leserunden und Buchverlosungen gestartet, die die Kriterien erfüllen, und auch Verlage und Autoren werden sicher wieder aktiv sein. Außerdem dürft Ihr selbst gerne Vorschläge machen.

    Begriffsdefinition: 'Debütautor/in' ist, wer bisher noch kein deutschsprachiges Buch veröffentlicht hat und im Jahr 2018 nun das erste Buch erscheint, dabei zählen sowohl Verlags- als auch Eigenveröffentlichungen.
    Ausnahmen bilden Romandebüts, das erste Buch in einem Verlag sowie das erste Buch unter dem eigenen Namen oder einem neuen Pseudonym, diese zählen ebenfalls. Keine Ausnahme wird gemachen, wenn der Erscheinungstermin vor 2018 lag.
    Wichtig:
    Alle Bücher, die im Debütjahr der Autorin/des Autors erscheinen, sind dabei. Das heißt, es können auch mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zählen, nicht nur das erste Buch. Es zählt also das gesamte Debütjahr der Autorin/des Autors.


    Ziel ist es 15 Bücher von Debütautoren bis spätestens 25. Januar 2019 zu lesen und zu rezensieren.


    Wie kann man mitmachen?

    Schreibt hier im Thread "Sammelbeiträge" einen Beitrag, dass Ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann Euren Sammelbeitrag unter Eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt dann diesen von mir verlinkten Sammelbeitrag, um Euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten, haltet diesen aktuell, denn nur anhand dessen aktualisiere ich wiederum die Liste. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werde ich in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wenn ich eine Aktualisierung durchgeführt habe, weise ich mit einem neuen Beitrag darauf hin.

    Informationen/Regelungen:

    • Ihr könnt Euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich.
    • Es wird über das Jahr verteilt Leserunden und Buchverlosungen geben, bei denen Ihr Bücher gewinnen könnt, die hier zur Debütautorenaktion zählen. Somit kann sich ein Einstieg jederzeit noch lohnen. Natürlich könnt Ihr Euch die Bücher aber auch selbst kaufen oder anderweitig beschaffen, die Teilnahme an Leserunden/Buchverlosungen o. ä. ist nicht verpflichtend.
    • Eine Leserunde/ Buchverlosung o. ä. mit Beteiligung der Autorin/des Autors ist keine Bedingung, das heißt alle deutschsprachigen Debütbücher bzw. alle Bücher im Debütjahr der Autorin/des Autors, die in einem Verlag erschienen sind, zählen
    • Auch Debüts von 'Selfpublishern' zählen dazu. Das heißt, dass auch Debütautoren mit ihren Büchern zählen, die nicht in einem Verlag veröffentlichen. Für mich heißt das in der Organisation mehr Aufwand, da mehr Autoren und Bücher zu berücksichtigen sind, aber ausschließen ist doofer! ;-)
    • Hörbücherversionen der Bücher zählen ebenfalls.
    • Es ist nicht schlimm, solltet Ihr Euch für die Aktion anmelden und am Ende keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen.
    • Unter allen, die es schaffen 15 Bücher deutschsprachiger Debütautoren im Jahr zu lesen/zu hören und zu rezensieren, wird am Ende eine kleine Überraschung verlost, gesponsert von lovelybooks.
    • Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den an diesen Beitrag angehängten Büchern auf. Wenn Ihr eine/n Debütautor/in entdeckt, der/die hier noch nicht gelistet ist, aber zu den Bedingungen passt, schreibt mir bitte eine Nachricht und ich überprüfe das. Die Rezensionslinks aber bitte erst auflisten, wenn meine Zusage gemacht ist bzw. der/die Autor/in und die entsprechenden Bücher im Startbeitrag angehängt sind.
    • Habt bitte Verständnis dafür, wenn meine Antwort auf eine Anfrage mal etwas länger dauert. Ich betreue diese Aktion in meiner Freizeit und habe dementsprechend nicht jeden Tag ausreichend Zeit, um sofort zu reagieren. Aber ich gebe mir Mühe, versprochen!
    • Und noch einmal: Sollte ich Debütautoren, ihre Bücher, Leserunden oder Buchverlosungen übersehen, die hier eigentlich zählen müssten, dann habt bitte Nachsicht und weist mich einfach im passenden Bereich darauf hin. Wenn es passt, werde ich sie an den Starbeitrag anhängen bzw. die Aktion verlinken. Jede Unterstützung dahingehend ist mir sehr willkomen!
    Ich wünsche uns allen wieder viel Spaß & Freude beim Entdecken neuer Autoren und ihren Büchern, sowie beim gemeinsamen Plaudern & Weiterempfehlen! :-)
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    Aktuelle Leserunden & Buchverlosungen:

    (HINWEISE: Zur besseren Übersicht lösche ich ältere Links nach und nach, alle Bücher bleiben aber unten angehängt, so dass man mit einem Klick auf ein Buch auch leicht die dazugehörige Lese-/Fragerunde/Verlosung finden kann. Die Angaben zur Bewerbungsfrist sind ohne Gewähr.)
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    Es zählen ausschließlich Bücher, die an diesen Beitrag angehängt sind bzw. im Laufe des Jahres angehängt werden, sowie die jeweiligen Hörbuchversionen davon, soweit vorhanden
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    Für Autorinnen & Autoren:

    Du bist Autorin/Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch? Du möchtest dich an der Debütautorenaktion beteiligen?
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    PS: Natürlich darf hier im Thread munter geplaudert werden, dazu sind alle Leserinnen, Leser und (Debüt-)Autoren herzlich eingeladen.  
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    Eulenspiegel_Verlagsgruppes avatar

    Ein Dorf in Aufruhr!


    Die Braunkohlenbagger rollen an, bald wird das Dorf Klein Krams Geschichte sein. Als die paar verbliebenen Einwohner einen letzten Versuch zur Rettung ihrer Scholle unternehmen, passiert ein fataler Behördenfehler: Klein Krams wird zur autonomen Republik erklärt. Doch das ist nur der Anfang der fiktiven und doch mitten aus dem Leben gegriffenen Geschichte. Das ungleiche Duell zwischen den Dörflern und der Europäischen Union ist eröffnet.

    In seiner amüsanten Geschichte über einen Kampf zwischen David und Goliath zieht Lars Sittig die Register des Komischen und verbeugt sich zugleich vor der Zivilcourage und der Lebenslust der sympathischen Alten.


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