Lars Terörde Barfuß auf dem Dixi-Klo. Triathlongeschichten vom Kaiserswerther Kenianer.

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Inhaltsangabe zu „Barfuß auf dem Dixi-Klo. Triathlongeschichten vom Kaiserswerther Kenianer.“ von Lars Terörde

Ist der Triathlonsport wirklich eine so bierernste Angelegenheit? Ist der moderne Dreikämpfer etwa von Natur aus ein verbissener Geselle? Ein Blick auf die Literatur zum Thema könnte fast den Verdacht nahelegen: Zwischen Trainingsratgebern und Autobiografien herrschte weitgehend humorfreie Zone. Bis jetzt. Denn Lars Terörde, seit knapp einer Dekade überzeugter Hobbytriathlet, springt - mit der Wucht des Doppelzentners - in die Bresche. Seine gleichermaßen urkomischen wie hintergründigen Abenteuergeschichten vom Kaiserswerther Kenianer, die schon mehrfach Aufnahme in die „Achilles’ Ferse“-Kolumne auf Spiegel Online fanden, treten den Beweis an, dass zwischen Wechselzonen, Windschattenverboten und Wadenkrämpfen immer auch das Zwerchfelltraining zu seinem Recht kommt.
„Barfuß auf dem Dixi-Klo“ erzählt mit charmantem Witz und viel augenzwinkernder Selbstironie vom normalsterblichen Langdistanz-Anwärter und seinem Kampf mit inneren Schweinehunden und permanenten Gewichtsproblemen. Von seinem Duell mit dem Erzfeind in der eigenen Familie: dem Schwager, der zwar trainingsfaul ist, aber auch umso talentierter. Wie schafft unser weißer Kenianer den Spagat zwischen Beruf, Familie und Training? Wird er das Trauma des Emscher Nachttriathlons je überwinden? Wo um Himmels willen liegt Harsewinkel? Was hat der Aufstieg seines Lieblingsvereins mit dem Rheinsteig-Extremlauf zu tun? Kann er seinen Triathletenstolz vor dem alten Schulfreund retten, der sich beim plötzlichen Wiedersehen als überraschend schneller Läufer entpuppt? Und zu guter Letzt: Wird er die Langdistanz im holländischen Stein mit und gegen den Schwager bestehen?

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  • Rezension zu "Barfuß auf dem Dixi-Klo. Triathlongeschichten vom Kaiserswerther Kenianer." von Lars Terörde

    Barfuß auf dem Dixi-Klo. Triathlongeschichten vom Kaiserswerther Kenianer.

    Stefan_Albus

    06. March 2011 um 16:29

    Schade, dass Triathlon niemals ein Massensport wird – dieses Buch würde Lars Terörde dann unter Garantie reich und berühmt machen. Sein Held, der "Kenianer" könnte sich dann genau das Superspezialkohlefaser-Bike aus dem Schaufenster seines Lieblingsausrüsters greifen, vor dem er bislang mutmaßlich wie ein 16-jähriger vor einem Porsche-Laden hin- und herschleichen muss. Und müsste vor allem seine zeitaufwendigen Trainingspläne nie wieder pulverisieren lassen durch Besuche bei Kindergarten-Theateraufführungen oder Kaffeekränzchen bei der Schwiegermutter. Oder ähnlich nebensächliche Termine, die von Ehepartnern und ähnlichen Leistungsbremsen zuweilen in den Raum geworfen werden. Jede Wette: Spätestens 2012 würde der Kenianer dann beim Ironman auf Hawaii seinen großen Zeh in den pazifischen Ozean stecken. Aber mal im Ernst: X Kilometer schwimmen, dann Y0.000 Meter radeln bis der Arzt kommt und am Ende noch Z Kilometer rennen (setzen Sie hier ruhig alle Zahlen zwischen zwei und 42 ein, die Ihnen in den Kopf kommen) - das dürfte etwas sein, was nur wenige in ihrer DNS finden können. An die richtet sich aber das Buch. OK, um an Terördes Heldenepos seinen Spaß zu haben, muss man hightech-Rädern und Neopren-Anzügen nicht unbedingt etwas abgewinnen können - aber vor einem netten kleinen Halbmarathon sollte man auch nicht unbedingt fies sein. Dann aber macht's Spaß: Denn Terörde entführt den Leser mitten in die Welt der Tempo-Freaks, Gel-Lutscher, Windschatten-Fahrer, Funktionsklamotten-Fetischisten und GPS-Pulsuhr-Junkies. In kleinen Episödchen von achim-achilles'chem Format breitet der Autor ein Jahr im Leben eines zwei-zentner-Hobbysportlers aus, der das Pech hat, mit einem trainingsfaulen Schwager geschlagen zu sein, der offenbar trotz allem eine Kreuzung aus Jan Ulrich und Haile Gbrselassie ist. Was macht man da, wenn das finale Duell ansteht? Trainieren, bis die Schwarte kracht, Frau zum Gelträger erziehen, den eigenen Sohn beschummeln. Und den Gegner sabotieren. Ein Sympathieträger ist der Held deshalb - nun ja: nicht immer unbedingt, aber den zum Teil doch arg kränkenden Zynismus eines Achim Achilles fährt Terörde dann auch wieder nicht auf - im Gegenteil. Zum Glück: So wird das Buch zu einer recht witzigen Konfrontation mit allem, was im Leben eines Triathleten so gut- und schiefgehen kann. Vieles davon kennt man auch als Genuss-Sportler, der sich schon mal zu einem Wettkampf hat schleppen lassen: Das Buch ist gewissermaßen 224 Seiten gebundenes Augenzwinkern unter Sportsfreunden. So wird es vom bloßen Lesestoff zu einem schönen langsamen Lauf durch die Befindlichkeiten eines Freizeit-Ausdauersportlers und ganz nebenbei zu einer netten Motivationshilfe, die im Regal gleich neben der Dose mit den läufertypischen "Nahrungsergänzungsmitteln" und den Energyriegeln liegen sollte. Und wer weiß? Vielleicht hilft das Buch ja mit, den Triathlon zum Massensport zu machen. Würd' mich freuen. Das Buch bekommt jedenfalls einen guten Platz im Regal mit den Laufbüchern.

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  • Rezension zu "Barfuß auf dem Dixi-Klo. Triathlongeschichten vom Kaiserswerther Kenianer." von Lars Terörde

    Barfuß auf dem Dixi-Klo. Triathlongeschichten vom Kaiserswerther Kenianer.

    Hans-Peter

    01. January 2011 um 13:19

    Gelungene Unterhaltung! Ein ambitionierter, aber nur mäßig begabter und bestenfalls durchschnittlich erfolgreicher Hobbytriathlet hat - endlich! - auf seiner Hausrunde den Wettlauf gegen seine Stoppuhr gewonnen, der er en Spitznamen "Haile" (Gebrselassie) verpasst hat. Ab sofort übernimmt er den Ehrentitel "Kenianer". In zahlreichen netten Episoden wird er nun mit ebenso grenzenlosem Selbstzweifel und ehrgeiz wie den Grenzen seiner Leistungsfähigkeit konfrontiert. Wie ein roter Faden zieht die Konkurrenz-Feindschaft mit dem Schwager (der trotz minimalem Trainingsaufwand dem Kenianer gefährlich dicht auf den stolzen Fersen ist) durch das sehr amüsante Buch. Sowohl die Geschichte als auch die Sprache sind überzeugend, nicht nur für Triathleten. Fazit: Sehr unterhaltsam und mit 12,90 EUR im grünen Preis-Leistungs-Bereich.

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