Anton hat kein Glück

von Lars Vasa Johansson 
4,0 Sterne bei90 Bewertungen
Anton hat kein Glück
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Positiv (72):
AmiLees avatar

War mal ganz was anderes, ich mochte es sehr. - 5/5 Sterne

Kritisch (6):
Marysol14s avatar

[2/5] Mir leider deutlich zu skurril und deprimierend, da helfen auch der angenehme Schreibstil und einige interessante Wesen nichts :/

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Inhaltsangabe zu "Anton hat kein Glück"

Ein Zauberer, der nicht an Magie glaubt, im größten Abenteuer seines Lebens. Der neue Feel-Good-Bestseller aus Schweden!
Mit 45 Jahren hat der Berufszauberer Anton den Tiefpunkt seiner Karriere erreicht. Seine dürftigen Kartentricks hauen nicht einmal mehr das Publikum im Seniorenheim vom Hocker - und das, während sein Erzfeind Sebastian im ganzen Land mit seiner spektakulären Zaubershow für Furore sorgt. Und mit Charlotta, Antons Ex-Freundin. Manchmal ist das Leben so verdammt unfair.
Eines Abends, an Mittsommer, kracht Anton mit dem Auto in ein rotes Ledersofa, das wie aus dem Nichts auf der Straße aufgetaucht ist. Auf der Suche nach Hilfe begegnet er auf einer Waldlichtung einem Mädchen, das ihn bittet, ihm einen Blumenstrauß zu pflücken. Doch Anton hat gerade wirklich andere Sorgen, und das Mädchen stapft beleidigt von dannen. Kein gutes Zeichen! Denn in Wahrheit ist das seltsame Mädchen eine Waldfee, und Waldfeen können sehr nachtragend sein. Anton wurde verflucht. Das behauptet jedenfalls ein verschrobenes Ehepaar, das im Wald lebt.
Als ernsthafter Zauberer glaubt an alles, nur nicht an Magie. Doch plötzlich häufen sich die Missgeschicke in seinem Leben in einem Ausmaß, das selbst für den ewigen Pechvogel ungewöhnlich ist…
Ein schräger und hinreißend komischer Roman mit einem unvergesslichen Helden. Für Leser von Fredrik Backman und Jonas Jonasson.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783805203876
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:ROWOHLT Wunderlich
Erscheinungsdatum:21.10.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 27.10.2016 bei Argon erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Lesemamas avatar
    Lesemamavor 10 Monaten
    Holla, die Waldfee ...


    Bewertet mit 4 Sternen

    Zum Buch:
    Anton ist Zauberer, nicht sonderlich erfolgreich. An seinem 45sten Geburtstag bekommt er lediglich einen Anruf seiner Eltern und eine Werbemittel von einen ElektroLaden.


    Früher hat er mit seinem Freund Sebastian zusammen gezaubert, aber der hat sich mit Antons Exfreundin eine Zaubershow aufgebaut, da kann Anton nur neidisch zuschauen. Und genau das macht er auch ...


    Meine Meinung:
    Anton ist ein Jammerlappen und ging mit zwischenzeitlich echt auf die Nerven. Aber das Buch hat etwas magisches, was mich gefangen hat.Ich fand die Idee mit der Waldfee echt gut gelungen und überhaupt die magischen Wesen sehr gut gelungen. Auf die Idee mit dem Miststück muss man erstmal kommen. Ein witziges Buch voller Magie, aber auch Neid und Missgunst. Eine Bannbreite von Charakteren gut verpackt und überhaupt war die Welt von Tiveden gut beschrieben.


    Fazit:
    Ein unterhaltsam erzähltes Buch voller Magie und trotzdem nicht zu fantastisch. Eine vollkommen nachvollziehbare Geschichte über die Suche nach dem persönlichen Glück. Anton war zwar nervig, hat aber die Kurve noch bekommen. Im großen und ganzen eine sehr schöne Erzählung. Mich hat das Buch jedenfalls gut unterhalten.

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    Keksisbabys avatar
    Keksisbabyvor einem Jahr
    under your spell

    Mit seiner Zaubershow tritt Anton nur noch bei Kaufhauseröffnungen und im Altenheim auf. Sein Geburtstag besteht aus einem Stück pappigen Kuchen an einer Raststätte und einer E-Mail von einem Elektronikdiscounter. Zu allem Unglück kommt er auch noch vom Weg ab, weil er mit einem Sofa, das auf der Straße liegt kollidiert. Völlig frustriert lässt er ein kleines Mädchen abblitzen, das ihn bittet ihm Blumen pflücken zu helfen. Hätte er das mal nur getan, denn das kleine Mädchen ist eine Fee und nun hat Anton einen Unglücksfluch auf sich geladen. Dieser endet mit dem Tod es sei denn er begeht drei gute Taten, um die Waldfee milde zu stimmen. Das fällt dem grummligen Zeitgenossen jedoch schwerer als er zugeben will, zumal er tief in dem magischen Wald noch viel mehr Kuriositäten begegnet, als er sich je erträumt hätte.

     

    So recht hatte ich keine Ahnung was mich bei dem Buch erwartete, aber wenn man sich einmal auf die magische Komponente eingelassen hat, ist es eine tolle Geschichte. Anton ist ein schwieriger Charakter und er hielt mich oft in der Schwebe. Ich wusste nie genau ob ich ihn mochte, oder er mir auf den Keks ging. Es war letztendlich ein bisschen von beidem. Er ist so neiderfüllt, über den Erfolg seines einstigen Kollegen und Freundes, dass er darüber vergisst, sein Leben in die Hand zu nehmen. Zudem trauert er seiner Jugendliebe nach, die besagten Kollegen geehelicht hat und das obwohl er sie wegen seiner Karriere verlassen hat. Er idealisiert sie und denkt sie sei die Frau seines Lebens, dabei merkt er am Ende fast nicht, dass die perfekte Frau für ihn vor ihm steht. Was die Story aber so richtig lebendig hat werden lassen, waren die kauzigen Waldbewohner. Ihre Bräuche und ihre Sicht auf die Dinge im Leben, haben mich mehr als einmal sowohl zum Schmunzeln, als auch zum Nachdenken gebracht. Am besten aber fand ich die Backkünste des Ehepärchens, das sich Antons annimmt. Fast wäre ich aufgesprungen und hätte mir in der nächsten Kaufhalle eine Biskuitrolle geholt. Aber so richtig mein Herz erobert hat der verwirrten jungen Mann, der für seine große Liebe auf ein Quest geht um ihrer würdig zu sein. Wie traurig, wenn der Leser dann die Wahrheit erfährt. Es ist einfach ein Buch für alle Gefühlsebenen.

     

    „Anton hat kein Glück“ ist eine herrlich chaotische Geschichte, mit Fantasyelementen, die mir mal wieder gezeigt hat, worauf es im Leben wirklich ankommt und dass das Gras auf der anderen Seite nur scheinbar grüner ist.

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    FreydisNeheleniaRainersdottirs avatar
    FreydisNeheleniaRainersdottirvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Lars Vasa Johansson hat ein richtig gutes, sehr lustiges Debüt hingelegt. Hoffentlich bekommt "Anton hat kein Glück" bald einen Nachfolger.
    Haben Sie vielleicht schon einmal etwas von Garnschweinen gehört?

    Anton ist ein erfolgloser Zauberer in seinen Vierzigern. Als er nach einem Auftritt, der etwas aus dem Ruder gelaufen ist, nach Hause fahren will, kollidiert er auf der Landstraße mit einem Sofa und findet sich im dichten Wald des Nationalparks Tiveden wieder. Auf der Suche nach Menschen, die ihm bei seiner Autopanne helfen können, trifft er auf ein kleines Mädchen, dass ihn bittet, 7 verschiedene Blumen zu pflücken. Für solch einen Unsinn hat Anton natürlich keine Zeit und gibt dem kleinen Mädchen einen Korb. Sehr zu seinem Pech (im wahrsten Sinne des Wortes), denn das kleine Mädchen ist eine Waldfee und belegt ihm mit einem Todesfluch. Und ab diesem Zeitpunkt ist ist in Antons Leben nichts mehr normal.

    Anton hat kein Glück ist das gelungene, vor schwarzen Humor nur so triefende Roman-Debüt des schwedischen Drehbuchautors Lars Vasa Johansson. Ein Jonas Jonasson kann mit seinen Geschichten um den Hundertjährigen, der aus dem Fenster stieg oder der Analphabetin, die rechnen konnte, in Sachsen Humor und Spannung, aber auch in der Kunst der kurzweiligen Geschichte, meiner Meinung nach nicht mithalten. Wer Filme wie „Dänische Delikatessen“ mag, wird dieses Buch lieben. Außerdem lüftet Johansson in seiner Geschichte das Geheimnis um die Garnschweine ;-) . Hoffentlich verfasst Lars Vasa Johansson bald noch mehr Romane im Stile von „Anton hat kein Glück“. 

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    Rebel_Hearts avatar
    Rebel_Heartvor 2 Jahren
    Kann man lesen, mnuss man aber nicht


    Anton hat Geburtstag und wird 45 Jahre alt. Niemand gratuliert ihm. Lediglich ein Anruf seiner Eltern und eine Email vom Elektrodiscounter übermitteln ihm ein paar Glückwünsche. Eigentlich stört ihn das nicht mal. Eigentlich.
    Da gibt es nämlich noch Sebastian, seinen ehemaligen besten Freund. Sebastian lebt seinen Traum und tourt mit einer großen Zaubershow durch Schweden. Ausgerechnet mit Charlotta, Antons Exfreundin.
    Für ihn selbst läuft es überhaupt nicht und er fühlt sich einfach nur ... schlecht. Als er sich eines Abends im Wald verläuft, scheint ihn das Pech entgültig zu verfolgen. Anton glaubt nicht an Magie und schon lange nicht an irgendwelche Flüche.
    Dennoch dämmert es ihm, dass er an seinem Leben etwas ändern muss. Vielleicht hält das Leben dann für ihn auch wieder ein wenig Glück bereit.

    Holla, die Waldfee! Der Spruch passt im wahresten Sinne des Wortes zu diesem Buch. Ich habe lange Zeit wirklich nicht gewusst, was ich zu diesem Buch schreiben soll. Wenn ich genauer darüber nachdenke und auf den Bildschirm blicke, bin ich mir immer noch nicht so recht sicher.
    Anton war eigentlich ein Charakter, der mir irgendwie fast schon leid getan hat. zu Anfang. Er kriegt es nicht mal mehr hin, in einem Seniorenheim einen guten Auftritt hinzulegen und auch an seinem Geburtstag denken lediglich seine Eltern an ihn.
    Manchmal tat er mir  - wie gesagt - fast schon ein wenig Leid.
    Nachdem ihn das Pech nun scheinbar entgültig verfolgt und er sich einem Fluch ausgesetzt fühlt, war für mich aber irgendwie... ich will nicht sagen, die Luft raus, aber irgendwie konnte das Buch bei mir nicht die Magie entfachen, die es vielleicht verdient.
    Ich habe an einigen Stellen wirklich schmunzeln können und ich fand es auch toll, dass die Rückblenden, Antons Leben ein wenig durchleuchtet haben.
    Aber... das hat den Funken eben nicht richtig überspringen lassen.

    Der Schreibstil selbst zwar recht flüssig und einige der Beschreibungen des Autors, gerade was die Wälder in der Gegend angeht, haben wirklich meine Vorstellungskraft beeinflussen können.
    Der Weg, den Anton eingeschlagen hatte, konnte ich manchmal nicht richtig nachvollziehen. und das alte Ehepaar, auf welcher er im Wald trifft, war mir manchmal wirklich ein wenig zu ... skurril.
    Obwohl meine Vorstellungskraft angeregt werden konnte, waren mir einige Passagen einfach zu langatmig.
    Eigentlich hat es kein Charakter wirklich geschafft, mich wirklich zu überzeugen. Und so hart es auch klingt, ein Teil von mir war froh, das Buch schließlich beendet zu haben.
    Kann man lesen, kann man aber auch genauso gut sein lassen. 

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    Patnos avatar
    Patnovor 2 Jahren
    Holla, die Waldfee!

    Was die Werbung verspricht...
    Lieben Sie Bücher, die sie zum Lachen bringen und gleichzeitig Ihr Herz erwärmen? Dann lesen Sie "Anton hat kein Glück" Dunkle Wälder und schwedische Mythen sollten mich auf dem Sofa fesseln. Das klang vielversprechend. Mein Leseinteresse war geweckt.

    So lernte ich also Anton kennen, einen erfolglosen Zauberer, der nicht einmal mehr die Bewohner eines Seniorenheims mit seinen Tricks begeistern konnte. Obwohl es privat auch nicht gerade rosig aussieht, zeigt sich Anton optimistisch und hofft, dass es bis zur Mittsommernacht wieder aufwärts geht. Das Chaos nimmt seinen Lauf, als Anton einem kleinen Mädchen im Wald begegnet, welches ihn bittet, Blumen zu pflücken. Dazu hat Anton aber weder Zeit noch Lust. Dummerweise war das seltsame Mädchen eine Waldfee, die Anton nach seiner Ablehnung mit einem Fluch belegt. Unser Zauberer glaubt nicht wirklich an dieses Hokuspokus, aber plötzlich häufen sich die Missgeschicke und Anton muss umdenken.

    Lars Vasa Johansson hat hier schon eine ziemlich schräge Geschichte inszeniert. Sein flüssiger Schreibstil liest sich ganz gut und die Botschaft des Buches kommt klar rüber. Regt zum Nachdenken an. Doch mit Anton bin ich nicht wirklich warm geworden. Er hat mich weder zum Lachen gebracht, noch mein Herz erwärmen können. Ich fand ihn ziemlich langweilig und unspannend gezeichnet. Die Story plätscherte so vor sich hin ohne nennenswerte Spannungskicks und schien mir daher etwas in die Länge gezogen.
    Vielleicht waren meine Erwartungen an das Buch auch einfach zu hoch.
    Ich könnte mir vorstellen, dass Leser, die sich in der Welt der Feen und Mythen zuhause fühlen, vermutlich besser unterhalten werden.

    "Anton hat kein Glück" konnte mich zwar nicht auf dem Sofa fesseln, aber trotzdem hat mich das Buch recht passabel unterhalten. Meine 3 Sterne-Leseempfehlung!

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    kleeblatt2012s avatar
    kleeblatt2012vor 2 Jahren
    ein Buch, das glücklich macht


    Anton ist am Tiefpunkt seines Lebens. Seinen 45. Geburtstag verbringt er auf einem Parkplatz, wo er sich 10 Minuten Ruhe gönnt, um sich selbst zu gratulieren. Als er dann auch noch von seinem Manager erfährt, dass sämtliche Auftritte als Zauberer in der nächsten Zeit storniert wurden und er damit keine Einnahmequelle hat, möchte er nur noch die Nacht im Hotel verbringen und sich dann wieder auf den Nachhauseweg machen. Doch auch eine ruhige Nacht ist ihm nicht vergönnt und so macht er sich übermüdet und sauer auf den Weg nach Hause. Ein rotes Sofa macht ihm dann einen Strich durch die Rechnung und demoliert sein Auto. Auf der Suche nach Hilfe, trifft Anton im Wald auf ein Mädchen, welches ihn auffordert, ihr beim Blumenpflücken zu helfen. Doch Anton lehnt ab.
    Kurz darauf trifft er auf Gunnar und Greta, die ihm mitteilen, dass er mit einem Todesfluch belegt ist. Anton glaubt nicht daran, muss aber bald merken, dass er vielleicht doch netter zu allen hätte sein sollen.

    Welch skurrile Geschichte! Ich war total fasziniert von der bildgewaltigen Umsetzung.
    Anton ist ein recht eigenwilliger Mensch. Er ist arrogant, denkt nur an sich, gibt allen anderen die Schuld und meint, dass er recht zufrieden mit seinem Leben ist.

    Bis er auf ein rotes Sofa stößt, im wahrsten Sinne des Wortes. Das Sofa steht mitten im Weg und Anton fährt mit seinem Auto dagegen. Und ab da nimmt das Pech seinen Lauf. Anton zieht es förmlich an. Er wird zu einem regelrechten Pechvogel. Sein Leben besteht nur noch aus einer Abfolge unglücklicher Situationen. 

    Die Geschichte spielt im schönen Schweden. Die Hintergrundkulisse passt perfekt zu der Story und bietet auch viel Platz für Skurilitäten.

    Schon die Charaktere muss man einfach gern haben. Sei es Anton oder das verschrobene Ehepaar Gunnar und Greta, dass Anton kennenlernt. Die beiden stehen mit guten Ratschlägen zur Seite, haben aber auch ihre Macken.

    Skandinavische Autoren haben es meiner Meinung nach einfach drauf, wenn es um herrlich schräge Geschichten geht.
    Dies fängt allein schon damit an, dass Anton als Berufszauberer von Altersheim zu Altersheim tingelt, und dort Vorstellungen gibt.

    Das Buch ist so aufgebaut, dass die eigentliche Geschichte in der Gegenwart spielt, aber immer wieder Szenen aus der Vergangenheit eingeblendet werden. Anton denkt oft an seine Kindheit und die Teenagerzeit. 
    Man bekommt tiefe Einblicke in Antons Leben und das Leben seines damals besten Freundes Sebastian. 

    Das Buch ist einerseits sehr komisch, gerade weil Anton vom Pech verfolgt ist. Andererseits jedoch merkt man, dass auch noch etwas tiefgründigeres dahinter steckt, eben durch die Rückblicke. 

    Das Buch lebt von den "märchenhaften" Momenten, den mehr oder minder fabelhaften Wesen und den vielen, schrulligen Menschen, denen Anton begegnet. 
    Als Anton sich auf sein Schicksal einlässt, beginnt sein aktiver Part und es wird skurril, unwirklich, traumhaft sarkastisch, und vor allem eins: unglaublich.
    Anton fängt an, sein Leben zu überdenken. Und sein Handeln zu ändern.

    Fazit: 
    Es geht um Glück, um Zukunftsängste, magische Wesen, Verständnis, Freunde und vor allem darum, zu sich selbst zu finden. 

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    kessis avatar
    kessivor 2 Jahren
    Anton erlebt Magie


    Auf „Anton hat kein Glück“ von Lars Vasa Johansson bin ich durch eine Leseprobe aufmerksam geworden.
    Zu seinem 45. Geburtstag gratuliert Anton sich selbst. Sitzend auf seiner Motorhaube von seinem Auto, irgendwo im nirgendwo auf einem Rastplatz , mit einem Stück Kuchen was er gar nicht richtig essen mag. Die einzigen Gratulanten sind ein Elektrogeräte Geschäft und seine Eltern.
    Das alleine sagt doch schon einiges über Anton aus. Für mich ist er ein mürrischer Kauz der als Zauberer mit mehr oder weniger Erfolg durch die Lande zieht. Auch wenn er seinen Beruf mit Leidenschaft ausübt laufen die Geschäfte nicht wie erhofft.
    Irgendwann ist er in den Wäldern von Tiveden wo ein kleines Mädchen ihn bittet ihr beim Blumen pflücken zu helfen. Doch er verweigert dies und zieht somit von einer Waldfee den Todesfällen auf sich. " Magie" was ist das , als Zauberer glaubt Anton nicht daran. Ist zaubern nicht eigentlich alles nur Illusion?
    Und nun, nun muss er sich mit Fabelwesen, Magie und magischen Wesen auseinander setzen. Wie schon zu Beginn erwähnt, ist Anton oft mürrisch und übellaunig, doch dann passieren Dinge, die sein Wesen weicher werden lassen.
    Meine Meinung: 
    Schon das Cover ist richtig gut gelungen.
    Für mich eine schöne magische Geschichte mit einem wundervollen Schreibstil.
    Ein modernes Märchen, was ein in die Welt von Wesen entführt und einen verzaubert.
    Gefallen hat mir auch das man immer wieder kleine Rückblicke in Anton sein Leben bekommt. Und immer wieder fließt eine gewisse Ironie  mit in die Passagen.
    Ein wirklich lesenswertes Buch.

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    Marysol14s avatar
    Marysol14vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: [2/5] Mir leider deutlich zu skurril und deprimierend, da helfen auch der angenehme Schreibstil und einige interessante Wesen nichts :/
    Kann leider nicht mit anderen (schwedisch-) skurrilen Werken mithalten...


    Auf dieses Buch habe ich schon länger geschielt, da ich in letzter Zeit skurrile und abgefahrene Geschichten voller verrückter magischer Wesen, Antihelden und ungewöhnlichen Handlungen liebe. Während des Lesens wurde mir jedoch klar, dass Antons Geschichte meine, zugegebenermaßen hohen, Erwartungen nicht erfüllen kann - denn das Buch ist...

     
    Zur vollständigen Rezension: http://marys-buecherwelten.blogspot.de/2016/12/anton-hat-kein-gluck.html

    #1 LAAAAAAAAAAAANGWEILIG

    Nach etwa der Hälfte des Buches begann ich mich zu fragen, worum es eigentlich geht. Um Antons misslungenes Leben? Das Miststück un den Tränentriefer? Antons Aufgaben? Oder um sein Selbstmitleid?

    Leider konnten mich weder Antons Erinnerungen, noch seine aktuellen Aufgaben oder die Geschehnisse im Wald von Tiveden mitreißen. Die Handlung plätscherte träge vor sich hin und war zudem überraschungslos - die vermeintliche "Enthüllung" der Gestalt des Miststücks war für mich mehr Bestätigung, denn Überraschung und konnte mich auch nicht mit der Langweiligkeit der Königin des Waldes versöhnen :/

     

    #2 ZU SKURRIL

    Ich liebe abgefahrene Wesen, Landschaften und Ideen, gerne auch solche, die von den klassischen Held- Bösewicht- Schema abweichen. Doch in diesem Buch konnten mich nur wenige Aspekte und Bewohner Tivedens überzeugen, so der Lauschende und Tratschende Wald, die Garnschweine* und die Waldfee.

    Zum größten Teil fand ich das Magische jedoch nur l-ä-c-h-e-r-l-i-c-h!!! Ich meine, dieses magische Sprayaus der Sprühflasche, die Biskuitrollen und der wenig charakteristische Feind aka der Tränentriefer...

    *Über die ich gerne mehr gelesen hätte, denn die waren ja mal süß *-*

     

    #3 DEPRIMIEREND

    Ich liebe Happy Ends, ja. Ich lese aber auch traurige Bücher. Doch diese Geschichte lässt sich in keine der beiden Kategorien einordnen - sie hat zwar ein "Happy End", ist jedoch von Anfang bis Ende deprimierend und niederschmetternd. Auch jetzt noch, Tage nach Beenden des Buches, bin ich niedergeschlagen. Nicht auf die herzzerbrechende und mitfühlende Art, die einen erfrischt und aufblühen lässt, sondern auf ein dumpfe und ärgerliche Weise. 

    Bücherlesen ist für mich Lebensfreude, Glück und Magie - doch dieses Buch war nichts davon und konnte mich nicht erfüllen.

     

    Weiterhin waren mir sämtliche Charaktere unsympathisch bis gleichgültig. Insbesondere dem Hauptprotagonisten kann ich nichts Positives abringen. Leidlich, im Selbstmitleid versinkend und voller nerviger Marotten ging er nicht nur seinem Umfeld, sondern auch mir gehörig auf die Nerven und ernsthafte, fassbare Veränderungen kann ich an ihm, trotz der Tapferkeit, mit der er dem Tränentriefer begegnet, nicht erkennen. Die anderen Charaktere konnte ich kaum kennenlernen und keine Bindung zu ihnen aufbauen, sondern lediglich ihre Schräg- und Verrücktheit kopfschüttelnd betrachten.

    Den Schreibstil empfand ich als recht angenehm, weshalb ich trotz der langweiligen Handlung und merkwürdigen Charaktere recht schnell vorankam. Zudem gab es durchaus ein paar wenige unterhaltsame Momente. Leider nur viel zu wenig, um meine Meinung von diesem Buch signifikant aufzubessern! Zugutehalten kann man dieser Geschichte den enormen Einfallsreichtum des Autors, etwas völlig Neues und Ungewöhnliches zu erschaffen, so wenig es mir auch gefallen hat.

     

     

     

    Fazit:

    Mir leider deutlich zu skurril und deprimierend, da helfen auch der angenehme Schreibstil und ein paar wenige witzige Momente, sowie einige gelungene Wesen im Wald Tivedens nichts. Zudem war mir der Hauptprotagonist dermaßen unsympathisch...

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    Sannys avatar
    Sannyvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine magische Geschichte mit vielen Fabelwesen.
    Was für eine Waldfee

    Das Cover finde ich sehr ansprechend. Grün ist meine Lieblingsfarbe und hat mich allein deshalb in den Bann gezogen. Es sieht sehr Geheimnisvoll aus und hat mich sofort angesprochen.
    Das Buch wurde doch sehr gepuscht - ich habe es einfach überall gesehen, also habe ich es mir auch mal genauer angesehen und spätestens nach den ersten paar Seiten war ich auch gefangen. Der Autor Lars Vasa Johansson, der auch Musiker ist, hat mich mit seiner Geschichte verzaubert. Es liest sich sehr leicht und flüssig und ich habe die Zeit um mich herum vergessen. Die Geschichte passt perfekt nach Schweden. Herr Johansson hat den Hauptprotagonisten sehr gut dargestellt. Ich fand ihn nicht gleich sympathisch, sondern eher interessant.
    Nach dem Klapptext hatte ich erwartet, dass es im Buch überwiegend über den Job als Zauberer von Anton geht. Das stimmte aber so nicht. Es ist doch mehr die Geschichte von Fabelwesen und Phantasie. Ja es ist fast ein Märchen für Erwachsene. Anton hat nämlich Unglück, weil er einem Fabelwesen begegnet und sich nicht so verhält, wie man wohl wollte. Das ist irgendwie komisch, aber auch witzig - jedenfalls sehr unterhaltsam. Die Denkweise von Anton, war Zwischendurch doch sehr Gewöhnungsbedürftig, aber dennoch amüsant und unterhaltsam. Durch seine Ironie wurde er mir doch immer sympathischer, auch wenn er eine eher arrogante Person ist. Auch die anderen Personen werden gut beschrieben und sind gut gelungen.
    Taucht ein in den Tivedenwald:
    Ihr wollt mehr über Urwesen, Garnschweine, Nachtklopfer oder auch Tränertriefer wissen? Dann bitte kauft euch dieses gelungene Buch und ihr werdet bestens unterhalten.

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    raven1711s avatar
    raven1711vor 2 Jahren
    Humorvoll und eingängig

    Klappentext:
    Holla, die Waldfee
    Ein Anruf seiner Eltern und eine E-Mail vom Elektrodiscounter sind die einzigen Glückwünsche, die Anton zu seinem 45. Geburtstag erhält. Aber der grummelige Berufszauberer mag Menschen sowieso nicht besonders. Seit Jahren tingelt er mäßig erfolgreich mit seinen Auftritten von Altersheim zu Einkaufszentrum. An und für sich würde ihn all das gar nicht stören. Wäre da nicht sein Erzfeind Sebastian, der mit seiner spektakulären Zaubershow in ganz Schweden Erfolge feiert. Ausgerechnet mit Charlotta an seiner Seite, Antons Ex-Freundin.
    Früher waren Anton und Sebastian befreundet und haben gemeinsam gezaubert, nun sieht Anton überall die riesigen Plakate, die Sebastians und Charlottas Tournee ankündigen und auf denen groß in silbernen Buchstaben Together in Magic Forever steht. Es liegt auf der Hand: Für Anton läuft es nicht gut. Im Grunde läuft es überhaupt nicht. Aber niemand ist besser darin als er, sich das Leben schönzureden. Bis er sich eines Nachts im Wald verirrt und ein seltsames Mädchen trifft. Danach scheint Anton plötzlich vom Pech verfolgt zu werden. Als ernsthafter Zauberer glaubt Anton natürlich nicht an Magie. Aber langsam dämmert ihm, dass er etwas an seinem Leben ändern muss…

    Meinung:
    Anton hat Geburtstag. Er ist 45 geworden und hat keinen Menschen, der mit ihm feiert. Aber was soll's, feiert er halt allein. Außerdem muss er ja noch seinen Auftritt in einem Altersheim über die Bühne bringen, schließlich verdient er als Magier seine Brötchen. Der Auftritt verläuft mehr schlecht als recht, ist das Publikum doch äußerst undankbar, zu mindestens aus Antons Sicht. Und als er dann auf noch auf dem Heimweg mitten im Wald ein Sofa anfährt, ist Antons Stimmung endgültig im Eimer. Auf der Suche nach Hilfe begegnet er im Wald einem kleinen Mädchen, das ihn bittet, mit ihm Blumen zu pflücken. Für derlei Späße hat Anton aber nun absolut keine Zeit, und so handelt er sich einen Unglücks- und Todesfluch von dem kleinen Mädchen ein, schließlich ist sie eine Waldfee. Fortan ist Anton von Pech geplagt und er muss irgendwann einsehen, dass er Hilfe braucht. Hilfe brauchen auch die Bewohner des Waldes, die Anton versprechen, wenn er drei Aufgaben erledigt, ihn von dem Fluch zu befreien. Anton muss sich auf seiner Mission einigen unangenehmen Fragen stellen, besonders seine Person betreffend. Ob er die Aufgaben erledigen kann und von dem Fluch befreit wird?
    Es wundert einen nicht, dass Anton verflucht wird, denn er ist wirklich kein sehr umgänglicher Zeitgenosse. Von Neid zerfressen, ständig am Nörgeln, egoistisch und pedantisch. Anton kann man nichts rechts machen und eigentlich sollte ihm immer das Glück zufallen. Das ist zumindest einer seiner Standpunkte, mit denen er sich bei seinen Mitmenschen nicht wirklich beliebt macht. Beim Leser auch nicht unbedingt, denn er ist einfach ziemlich anstrengend. Aber Anton hat mir auch ein wenig leidgetan, sind seine Eltern doch recht kühl ihm gegenüber und die Ansprüche, denen er gerecht werden soll, doch sehr hoch. Insgesamt weisen die Protagonisten im Buch einen sehr typischen, schwedischen Stil auf. Wer also schon Bücher a'la Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand mochte, wird sich hier mit den Charakteren wieder gut aufgehoben fühlen. Mir selber war Anton manchmal etwas zu nervig und überheblich, mit den Nebencharakteren aber hatte ich viel Spaß.
    Die Handlung selber ist originell, witzig bis abstrus, und gut durchgearbeitet. Der Erzählstil ist flüssig und unterhaltsam und bringt einem oft zum Schmunzeln, manchmal sogar zum Lachen. Die kurzen Kapitel sorgen ebenfalls für einen guten Lesefluss und machen das Buch sehr kurzweilig. Die Szenen sind schön ausgearbeitet und man erhält ein genaues Bild über die Umgebung und die Umstände. In Rückblick-Kapitel erfährt man neben der eigentlichen Handlung auch mehr über Antons Vergangenheit, so dass man die Figur besser versteht und nachvollziehen kann, warum Anton so ist, wie er ist. Anton erzählt seine Geschichte in der Ich-Perspektive und lässt und so teil an seinem Leben und Vorstellungen haben.

    Fazit:
    Anton hat kein Glück weiß durchaus zu unterhalten, hat aber auch einen sehr anstrengenden Protagonisten, den man nicht direkt ins Herz schließen kann. Aber es macht Spaß, Antons Unglücksserie zu verfolgen und seinen Weg der Läuterung zu begleiten. Wer Bücher mit schwedischem Humor mag, wird sich hier gut aufgehoben fühlen.
    Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.
    Vielen Dank an den Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    LaLesers avatar

    Ein Zauberer im Unglück

    Leser von Fredrik Backman und Jonas Jonasson aufgepasst! Der neue Bestseller aus Schweden ist da! In dem Debüt von Lars Vasa Johansson hat der tragische Held Anton wenig zu lachen. Die Leser dieses Romans dafür umso mehr! Mit viel Komik wird in "Anton hat kein Glück" die Geschichte eines Magiers erzählt, der vom Unglück verfolgt wird. Eine Aneinanderreihung skurriler Ereignisse lässt Anton an dem zweifeln, was für ihn im Leben seit jeher feststand: Nämlich, dass Zauberei nur Handwerk sei.

    Zum Inhalt
    Ein Zauberer, der nicht an Magie glaubt, im größten Abenteuer seines Lebens. Der neue Feel-Good-Bestseller aus Schweden! Mit 45 Jahren hat der Berufszauberer Anton den Tiefpunkt seiner Karriere erreicht. Seine dürftigen Kartentricks hauen nicht einmal mehr das Publikum im Seniorenheim vom Hocker - und das, während sein Erzfeind Sebastian im ganzen Land mit seiner spektakulären Zaubershow für Furore sorgt. Und mit Charlotta, Antons Ex-Freundin. Manchmal ist das Leben so verdammt unfair. Eines Abends, an Mittsommer, kracht Anton mit dem Auto in ein rotes Ledersofa, das wie aus dem Nichts auf der Straße aufgetaucht ist. Auf der Suche nach Hilfe begegnet er auf einer Waldlichtung einem Mädchen, das ihn bittet, ihm einen Blumenstrauß zu pflücken. Doch Anton hat gerade wirklich andere Sorgen, und das Mädchen stapft beleidigt von dannen. Kein gutes Zeichen! Denn in Wahrheit ist das seltsame Mädchen eine Waldfee, und Waldfeen können sehr nachtragend sein. Anton wurde verflucht. Das behauptet jedenfalls ein verschrobenes Ehepaar, das im Wald lebt. Als ernsthafter Zauberer glaubt an alles, nur nicht an Magie. Doch plötzlich häufen sich die Missgeschicke in seinem Leben in einem Ausmaß, das selbst für den ewigen Pechvogel ungewöhnlich ist… Ein schräger und hinreißend komischer Roman mit einem unvergesslichen Helden.

    Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe!

    Mehr über den Autor
    1966 wurde Lars Vasa Johansson in Stockholm geboren. Er arbeitet nicht nur als Romanautor, sondern schreibt auch Drehbücher, ist Musiker und einer der gefragtesten script doctors in ganz Schweden. Er ist Schlagzeuger der Bands Nina Letar UFO und Pontus & Amerikanerna. Sein Debütroman "Anton hat kein Glück" ist dieses Jahr erschienen.

    Zusammen mit dem Wunderlich Verlag vergeben wir im Rahmen dieser Leserunde 25 Exemplare von "Anton hat kein Glück" an alle, die mehr über Antons Pechsträhne erfahren möchten. Was ihr dafür tun müsst? Bewerbt euch bis zum 09.10.2016 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und beantwortet folgende Frage:

    Kennt ihr das Gefühl, vom Unglück verfolgt zu sein? Erzählt uns, welche Missgeschicke sich in eurem Leben schon aneinandergereiht haben!

    Wir wünschen euch viel Spaß und Erfolg!

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