Lars Winter , Wolfgang Keller Honigwein und Sensenweib

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Inhaltsangabe zu „Honigwein und Sensenweib“ von Lars Winter

Ein mittelalterlicher Markt, eine Gruppe Menschen, die ihr altes Leben hinter sich gelassen hat, für die das Hier, Jetzt und Heute vor 500 Jahren spielt. Lehrer, die als Seifensieder arbeiten, eine Apothekerin, die als Kräuterweib Tinkturen und Salben anbietet, eine Designerin, die Gewänder näht und Musiker, die ihre E-Gitarren gegen Lauten eingetauscht haben. Ulf Norden fühlt sich magisch angezogen von diesen Menschen und dem bunten Treiben, das von Stadt zu Stadt und Markt zu Markt zieht. Für ein Wochenende möchten er und Pfarrer Klinger in dieses Leben eintauchen. Aber das Dunkle schert sich nicht um Pläne und Kulissen. Zwei Morde reißen alle Besucher und ‚Gewandeten‘ unsanft aus ihren Tagträumen. Selbst der Tod scheint sich an die Gegebenheiten eines mittelalterlichen Spiels zu halten. Rustikal geht es zu und Norden und Pfarrer Klinger stecken von Anfang an mittendrin. Der dritte Teil der Kriminalroman-Reihe um den Künstler im Polizeidienst, Ulf Norden, und den weltlichen Pfarrer Klinger.

Fast schon zu gut für einen dritten Teil

— esgibtihnwirklich
esgibtihnwirklich

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  • Morde, Metbier und ein ungleiches Paar

    Honigwein und Sensenweib
    BookLover00

    BookLover00

    30. March 2017 um 15:03

    Der dritte Teil des ungewöhnlichen Ermittlerduos überzeugt, genau wie seine Vorgänger, durch die vielschichtigen Charaktere und fesselnden Kriminalfälle. Diesmal verschlägt es den Künstler und den weltlichen Pfarrer auf einen Mittelaltermarkt (Ich selbst war noch nie auf einer solchen Veranstaltung, habe aber jetzt eine ziemlich konkrete Vorstellung davon). Durch die detaillierten Beschreibungen, gelingt es Lars Winter den Leser mit in eine andere Zeit zu nehmen. Wie es sich für einen Krimi gehört, versucht man als Leser permanent herauszufinden wer der Täter ist, wird aber immer wieder überrascht! Düstere Atmosphäre, spannender Schreibstil und (mein mittlerweile) Lieblingsermittlerduo!

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  • Alle guten Dinge sind…

    Honigwein und Sensenweib
    esgibtihnwirklich

    esgibtihnwirklich

    30. March 2017 um 13:49

    ...hoffentlich mehr als die drei Krimis von Lars Winter J. Der Autor hat mich erneut überrascht und das, obwohl die Messlatte bereits sehr hoch lag. Wie auch schon bei den ersten beiden Krimis (Mondblond und Septemberspiele) hat sich die Story auch bei „Honigwein und Sensenweib“ nicht unnötig in die Länge gezogen. Ich war immer wieder gespannt auf die nächste Szene. Die Kulisse des mittelalterlichen Marktes hat mir ausgesprochen gut gefallen. Es war wie eine Reise in die Vergangenheit, die spannender nicht hätte sein können. Für mich ganz klar, fünf von fünf Sternen!!!

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  • Honigwein und Sensenweib

    Honigwein und Sensenweib
    quatspreche

    quatspreche

    13. February 2017 um 10:22

    Der Kriminalroman von Lars Winter ist der erste Roman hier beim quâtspreche, der keinen historischen Hintergrund hat, sondern sich eher mit der Rezeption des Mittelalters beschäftigt. Es geht in die Welt der modernen Darstellung und spiegelt diese Welt vom Standpunkt eines Außenstehenden wieder. Der dritte Teil der Serie um den Künstler und Kriminaltechnologe Ulf Norden spielt in der künstlichen Welt der Mittelaltermärkte. Der Autor benutzte die Markt-Szene als Kulisse mehrerer Morde. Ich finde die Idee wirklich gut, da immer mehr Märkte das Jahr über in den wundervollen Altstädten in ganz Deutschland stattfinden. Wieso dann nicht auch als Spielort eines Krimis? Der Roman ist spannend, schnell und der Protagonist sehr sympathisch. Das war es dann auch schon an guten Punkten. Denn leider kommen die Darsteller und der Mittelaltermarkt nicht gut bei weg. Offenbar ist dort fast jeder kriminell, lügt und betrügt. Und das mit sehr harten Geschützen und das finde ich sehr schade, denn für mich sind diese Märkte eher eine Art Spielplatz, wo ich die Seele baumeln lassen kann. Nun bleibt jetzt ein bitterer Beigeschmack. Ich habe das Buch gerne gelesen, als Krimi ist es auch super. Aber ich nehme dem Autor nicht ganz ab, dass er wirklich eine tiefere Recherche über die Mittelalter-Szene gemacht hat. Da ich aus Berlin stamme und noch keinen Westdeutschen Mittelaltermarkt besucht habe, weiß ich nicht genau, ob ich daneben liege. Doch mich hat es sehr gestört, dass Ulf Norden die ganze Zeit ‚Metbier‘ trinkt. Ich fragte mich die ganze Zeit: „Gibt es so etwas überhaupt?“. Ich kenne Honigbier und Met, aber kein Metbier. Ja vielleicht bin ich etwas kleinlich, aber ich hatte beim Lesen nicht das Gefühl wirklich auf einem Mittelaltermarkt zu sein. Es gibt weitere Ungereimtheiten: Bier aus Holzbechern, Hocker mit Fellüberzug und noch weiteres. Dazu kommt die schlechte Meinung über die Szene von Seiten der Kriminalbeamten und auch von Norden selbst. ‚Die Spinner‘ mit ihrer Kunstsprache, die schlechte Musik hören und allen nur etwas vorspielen. Ich muss ganz deutlich dazu sagen, dass dieses Bild nur sehr selten der Realität entspricht. Gut finde ich das Ende (das letzte Kapitel) und die wundervollen Zeichnungen! Ich danke dem Wind und Sterne-Verlag für diese wundervollen Ausgaben mit den Illustrationen, tollen Einbänden und dem Lesezeichen Originalbeitrag: Honigwein und Sensenweib

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