Septemberspiele

von Lars Winter 
4,3 Sterne bei6 Bewertungen
Septemberspiele
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entspannt in die Geschichte eintauchen

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Ein wirklich guter Krimi mit überraschender Auflösung

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Inhaltsangabe zu "Septemberspiele"

Sanfte Hügel, üppiges Grün und verschlafene Ortschaften. Die Gegend zwischen Hunsrück und Pfälzer Wald ähnelt einer Postkartenkulisse. Schlagartig wird diese Idylle durch den Mord an einem jungen Mädchen zerstört. Wer hat die toten Pferde am Glanufer auf dem Gewissen? Wer ist die geheimnisvolle Frau, die abends in den Weinbergen sitzt und Cello spielt? Und wer bringt den Tod in Deutschlands Provence? In ihrem zweiten Fall suchen der Künstler Ulf Norden und Pfarrer Klinger den Wolf in Menschengestalt - einen Wolf, der sich zwischen die Schafe geschlichen hat.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783946186526
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:302 Seiten
Verlag:Wind und Sterne
Erscheinungsdatum:14.12.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    detlef_knuts avatar
    detlef_knutvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: entspannt in die Geschichte eintauchen
    entspannt in die Geschichte eintauchen

    Die   Kriminalromane von Lars Winter bestechen durch ihr smartes Ermittlerduo: Ein Dozent vom LKA und ein Pfarrer. Letzterer ist durch Erbschaft reich geworden, Kunstliebhaber und Maserati-Fahrer. Für diesen Roman hat er sich von seiner Gemeindearbeit eine Auszeit genommen, um das Leben zu genießen.

    In diesem zweiten Fall wird der Leser ins Nahetal geführt. Der Mann vom LKA, Ulf Norden, ist von der Akademie in Hannover nach Mainz an die Polizeiakademie gewechselt. In einem Maisfeld wurde eine junge Frau tot aufgefunden. Schnell wird ersichtlich, dass es sich um Mord handelt. Norden wird gerufen, weniger als Ermittler, denn das ist er als Dozent nicht. Eher zum Gespräch und weil er gern etwas Praxisluft außerhalb seiner Akademie schnuppert, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln. Kaum hat er seinem Freund Pfarrer Klinger etwas davon erzählt, macht der sich auf den Weg ins Nahetal an die Glan. Gerade als Norden beginnt, aus den Puzzleteilen der verschwiegen wirkenden Anwohner gewisse Zusammenhänge zu erkennen, passiert ein weiterer Mord. Sollen da etwa Spuren und Zeugen beseitigt werden? Norden und sein geistlicher Freund treten so manchem Anwohner offenbar auf den Schlips. Es wird zusehends gefährlicher für sie. Die ermittelnden Polizeibeamten stehen ebenfalls vor einem Rätsel und sind nicht gerade darüber erfreut, dass ihnen Hobbyermittler zwischen die Beine laufen. 
    Lars Winter liebt seine Heimat und benutzt die sanften Hügel und verschlafenen Ortschaften zwischen Hunsrück und Pfälzer Wald wie eine Postkartenkulisse. Seine Ermittler sind Genießer, weisen auf die eine oder andere kulinarische Besonderheit hin. Ihr freundschaftlicher und provozierender Umgang miteinander lässt den Leser so manches Mal schmunzeln.

    Die Hardcover dieser Krimireihe sind aufwendig hergestellt und mit umfangreichen Illustrationen bebildert. Eine Besonderheit im Umfeld der Kriminalromane, die den Leser entspannt in die Geschichte eintauchen lässt.

    © Detlef Knut, Düsseldorf 2018

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    esgibtihnwirklichs avatar
    esgibtihnwirklichvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gelungene Fortsetzung die absolut überzeugt
    Gelungene Fortsetzung


    Bereits mit dem ersten Fall "Mondblond" hatte der Autor mich begeistert zum Fan des Ermittler-Duos Ulf Norden (der Künstler) und Herrn Klinger (der Pfarrer) werden lassen. Sehr schön, dass es weitere Teile dieser Krimi-Reihe gibt.
    Septemberspiele kann tatsächlich mit seinem Vorgänger mithalten.
    Lars Winter ist es wieder einmal gelungen, dass man sich mit dem Ermittler-Duo identifizieren kann. Es ist so, als taucht man in eine andere Welt ab :) Ich habe selten so viel Spaß beim Lesen gehabt.
    Von mir gibt es auch für den 2. Teil dieser Krimi-Reihe eine uneingeschränkte Leseempfehlung.
    In Kürze beginne ich mit dem 3. Teil "Honigwein und Sensenweib" und bin schon neugierig darauf, wohin es den Künstler "Norden" als nächstes verschlägt und ob ihm (hoffentlich) auch sein Pfarrer zur Seite steht?!

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    Bücherfüllhorn-Blogs avatar
    Bücherfüllhorn-Blogvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Schöne Landschaftsbeschreibungen aber Hauptprotagonisten bleiben blass
    Schöne Landschaftsbeschreibungen aber Hauptprotagonisten bleiben blass

    Auf diesen Verlag mit dem romantisch klingenden Namen wurde ich im letzten Jahr (2016) durch die Rheinlandpfalz-Buchmesse in Mainz aufmerksam, als das Buch Puppenmond vorgestellt wurde. Die Bücher dieses Verlages stechen unter anderem durch ihre besondere Optik der Cover Titel heraus. Eigentlich bin ich nicht unbedingt ein Fan der Aquarelltechnik, aber hier hat es doch das „gewisse etwas“.

     

    In der Inhaltsangabe wird ja schon angekündigt, dass es sich um das Nahetal handelt, der Provence Deutschlands. Mein Wohnort liegt ziemlich mittig zwischen Nahetal und Hunrück, und so war ich dennoch überrascht, dass der Handlungsort überwiegend im Weinort Odernheim am Glan spielt, wo auch der Firmensitz des Verlages ist. Ich kann auf alle Fälle bestätigen, dass es ein sehr schönes Fleckchen Erde ist.

     

    So konnte ich dann auch örtlich sehr gut mithalten, wenn zum Beispiel die Polizeiinspektion in Kirn zum Tatort gerufen wurde oder wenn es darum ging, ob eine Person ins „Marienwörth-“ oder ins „Diakonie“-Krankenhaus nach Bad Kreuznach gebracht werden sollte. Letztere Frage ist für Einwohner dieses Landstrichs tatsächlich sehr wichtig. Auch die Pizzeria in Odernheim wurde öfter erwähnt, so dass ich tatsächlich mal Lust bekam, dort hinzufahren. Eine Hauptprotagonistin erzählt von der Sobernheimer Mattheiser Sommer-Akademie, über die auch schon oft in der Zeitung berichtet wurde. Also, ich musste öfter schmunzeln, wenn bekannte Orte oder Begebenheiten erwähnt wurden und das gefiel mir wirklich gut.

     

    Der Erzählton ist sehr angenehm, das Buch lässt sich schnell und einfach lesen. Der bedrohlich erscheinende Anfang im Maisfeld ist wirklich sehr gut gelungen. Insgesamt sind auch vor allem die Landschaftsbeschreibungen rund um Odernheim und den Glan (Fluss) sehr stimmungsvoll. Es gibt den typischen Spannungsbogen durch die Frage „Wer ist der Mörder?“ und das private „Techtelmechtel“ von Ermittler Norden. Denn ist seine neue Geliebte vielleicht in die Taten involviert?

     

    Leider empfand ich die Charaktere insgesamt nicht so ganz ausgereift. Ermittler Norden nimmt sich einfach des Falles an, das war für mich im Rahmen der Polizeiarbeit nicht so ganz überzeugend. Da ich Band 1 nicht gelesen habe, dachte ich, dass er für die Polizei als Dozent für forensische Wissenschaft arbeitet, aber eher künstlerisch begabt ist. Zudem ist er Tatort-Fotograf? So genau habe ich das also nicht verstanden. Auch als Mensch kommt er mir etwas zu oberflächlich daher, ähnlich wie sein Freund Pfarrer Klinger, der wirklich sehr weltlich dargestellt wurde. Sicherlich sollte er ein richtiger Charakter mit Ecken und Kanten sein, die Ansätze waren auch da, aber mir fehlte letztendlich zu viel, um ihm diese Rolle „abzukaufen“. Auch konnte ich nicht so genau nachvollziehen, woraus die „enge“ Freundschaft zwischen Klinger und Norden bestehen sollte? Zu lesen war, dass Pfarrer Klinger sich in die Schwester von Norden verliebt hat, aber auch das war mich nicht so ganz überzeugend. Insgesamt war ich von den Charakteren eigentlich enttäuscht.

     

    Gefreut habe ich mich allerdings über das Verlagsprogramm des Wind und Sterne Verlages für 2016/2017. Es wurde mir diese Tage zugeschickt und fiel schon angenehm durch einen großen Aufkleber auf dem DIN-A4 Umschlag auf. Mir hat dieser besondere Adressaufkleber zunehmend gut gefallen, so dass ich mich gleich auf den Inhalt gefreut habe. Deswegen habe ich nun hier mal ein Foto von dem Verlagsprogramm, dem Briefumschlag und dem Buch gemacht.

     

    Fazit:

    Ein angenehmer Erzählton, eine Geschichte, die sich schnell und einfach lesen lässt. Die stimmungsvollen Landschaftsbeschreibungen in mir bekannter Umgebung (Nahetal, Odernheim, Bad Sobernheim, Kirn …) haben mir sehr gut gefallen. Überraschend waren die Illustrationen im Buch, mit denen ich so überhaupt nicht gerechnet hatte, die sich aber ganz wunderbar einfügten.

    Leider konnten die Charaktere der Hauptprotagonisten, die für meinen Geschmack oberflächlich und eher blass blieben, nicht mithalten. Das ist sehr schade, denn ansonsten wäre das Buch wirklich „Top“ gewesen.

     

    Dennoch möchte ich diesem Ermittler-Duo eine Chance geben, denn das Potenzial ist da. Ich warte nun gespannt auf den nächsten Band „Sensenweib“ der (anders als im Buch angekündigt) für Ende 2016 angekündigt ist.

     

     

    Ermittler Norden und Pfarrer Klinger

    Band 1

    Mondblond

    Band 2

    Septemberspiele

    Band 3

    Sensenweib

    Band 4

    Wellenwut

    Band 5

    Alabastermorde

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    tschulixxs avatar
    tschulixxvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Das Buch lief wie ein Film in meinem Kopf ab! :-)
    Ein unheimlich spannender Krimi


    Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar! <3


    Als ich die ersten Seiten gelesen habe, fühlt es sich an wie nach Hause zu kommen. Wieder auf den Fersen des Kommissar Norden, begebe ich mich auf zum nächsten Mordfall. Der Autor zeichnete wieder wunderschöne Landschaften mit seinen Worten und entführte mich in eine gruselige Begebenheit. Spannend, unvorhersehbar und detailliert. Das Buch bekommt einen Ehrenplatz im Regal.

    Man kann das Buch auch lesen, ohne den ersten Teil zu kennen!

    Ich kann es gar nicht oft genug erwähnen: das ist das dritte Buch, das ich vom Verlag habe, und die Qualität der Bücher raubt mir jedes Mal den Atem. Den Preis des Buches finde ich im Vergleich mit der Qualität sehr niedrig. Man bekommt extrem viel geboten. Ein schweres Buch durch den dicken Einband und der dicken Seiten, einen wundervollen Bücherduft und wunderschöne Zeichnungen im Buch. Wenn ihr es in den Händen haltet, wisst ihr, was ich mit SEHR HOHER QUALITÄT meine! ;)

    Und auch die Qualität der Autoren und deren Geschichten muss ich hochloben. Ein wirklich vielversprechender Verlag.


    1.Kriterium: Die Idee des Buches.

    Ich bin bei Krimis wirklich sehr wählerisch, weil viele vorhersehbar sind und die Idee dahinter oft nicht sehr originell finde. Es ist immer irgendwie das selbe. Das ist hier nicht der Fall. Originell und einfallsreich beschreibt den Krimi sehr gut. Die Herangehensweise des Autors an die Mordfälle gefällt mir und zieht den Leser irgendwie mit in die Ermittlung rein. 

    Die Idee mit dem Mordfall im Maisfeld  gefällt mir sehr gut, auch wie Norden und der Pfarrer an die Sache rangehen. Es ist alles sehr professionell aufgebaut und nachvollziehbar.



    2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

    Die Kapitel haben eine angenehme Länge und man kann das Buch jeder Zeit auf die Seite legen. Die Spannung wird bis zum Ende des Buches aufrechterhalten bis zum aufregenden Finale. 

    Die Zeichnungen im Buch machen das Abenteuer noch realer, als es schon ist. Es macht richtig Freude wieder eines der Bilder vom Autor vor sich zu haben, und nähere Einblicke in seine Vorstellungen zu bekommen. 



    3. Kriterium: Die Charaktere.

    Man trifft hier alte Freunde wieder, die ich in "Mondblond" schon kennengelernt habe: den Kommissar Norden und den Pfarrer Klinger, den ich im vorherigen Band schon so gemocht habe. Die Diskussionen der beiden, über Gott und die Welt, sind interessant sowie amüsant zu beobachten. Diese Gespräche verleihen dem Buch das gewisse Etwas und machen die Kriminalfälle interessanter.


    4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 

    Das Buch war absolut spannend. Ich fühlte mich in das Buch hineingezogen, bekam Gänsehaut bei gruseligen Momenten, und hielt den Atem an, wenn es zu überraschenden Wendungen gekommen ist. Das Ende ist nicht vorhersehbar, was ich extrem wichtig finde und hier richtig genossen habe.


    5. Kriterium: Der Schreibstil.

    Ich mag den Schreibstil des Autors ziemlich gerne. Die Umgebung, die Personen, eigentlich die ganze Atmosphäre des Romans wird durch die bildliche und schön ausgeschmückte Sprache des Autors geschaffen. Die Spannung schafft der Autor durch unerwartete Wendungen, und auf detaillierte Gewaltmomente wurde in diesem Krimi verzichtet. Natürlich waren welche da, aber sie nahmen nicht das ganze Geschehen ein. Das fand ich sehr gut. Es war sowohl gruselig als auch schockierend. Dieser Krimi kommt auch ohne beschriebene Leichen wie in den Büchern von Simon Beckett aus.

    Der Krimi lässt sich sehr flüssig und angenehm lesen. Die sehr hohe Qualität der Sprache macht das Lesen zum Genuss.


    Das Buch bekommt von mir die volle Punktzahl, weil ich mich in dem Krimi richtig wohlgefühlt habe. Es war schön Norden und den Pfarrer wieder zu treffen und sich mit ihnen auf ein weiteres Abenteuer zu begeben. Der Schreibstil des Autors ist natürlich wieder der Hammer. Das Buch lief wie ein Film in meinem Kopf ab. Sehr empfehlenswert!

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    Brines avatar
    Brinevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wirklich guter Krimi mit überraschender Auflösung
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    Soneavor 2 Jahren

    Gespräche aus der Community zum Buch

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