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Neue Rezensionen zu Lasse Christian Christiansen

Eine schöne Ergänzung für Sammler

Das Werk musste (schon vor einigen Jahren) in meine Sammlung einziehen. Ich bin ein großer Fan vom neuten Teil von Final Fantasy (besonders von Vivi). Es sind wirklich schöne Artworks darin, aber natürlich auch von den Teilen VII und VIII. Weitere interessante Inhalte sind ebenfalls enthalten, was mir besonders beim achten Teil gut tat, denn den Teil mochte ich nicht allzu sehr und hab ihn nicht gespielt. So konnte ich dennoch etwas von dem Teil erfahren.

Man darf hier aber auf jeden Fall keine Lösung für das Spiel finden. Es ist eben eine schöne Ergänzung.

Was mir aber auch schon seit einiger Zeit aufstößt, ist, dass das nächste Memorial bereits seit der Ankündigung vorbestellt ist, dessen Erscheinungsdatum ständig verschoben wird.

Schönes Artwork trifft Informationen aus dem FF-Universum

Meine Zusammenfassung:
Das Kompendium handelt von den Final Fantasy (kurz FF) Spielen VII, VIII und IX (7, 8 und 9). Vorgestellt werden die einzelnen Teile immer mit einer kleinen Übersicht, was jeden besonders auszeichnet und die Varianten in denen es veröffentlicht wurde (Plattform, Erscheinungsdatum, Preis in Yen). Anschließend folgen die Gruppierungen Illustrationen, die jeweilige Geschichte des FF Teils, Vorstellung der Charaktere, Übersicht der Welt, Sammlung der Monster/Gegner, Bonusmaterial und Erinnerungen an den jeweiligen FF Teil.

Die Illustrationen handeln vermutlich meist von den Grundideen der Designer für das Storyboard, da sie stilistisch vom Artwork des Spiels stark abweichen. Leider ist keine weitere Angabe dazu vorhanden. Auf dem Cover des Buchs ist ein Vorgeschmack dessen abgebildet.
Unter Geschichte wird im groben die Story des jeweiligen Teils erzählt. Die Vorstellung der Charaktere, der Welt (Städte) sowie der Monster erfolgt mit Bildern inkl. Informationen. Die Kernbausteine einer jeden Story werden dabei besonders umfangreich dargestellt.

Das Bonusmaterial ist am interessantesten, da es hier die meisten Hintergrundinformationen gibt. Daher gibt es hier auch die meisten Unterschiede. Bei FF VII gibt es ein Storyboard der Wechsel-Limits, bei FF VIII eine Übersicht der Guardian Forces und bei FF IX Waffen und Bestia. Neben den jeweiligen Fortbewegungsmitteln, Storyboards und Konzeptzeichnungen, gibt es auch seltene Hintergrundinformationen. Beispielsweise werden hier (nur!) 33 Varianten des FF VII Logo vorgestellt. Hier variiert hauptsächlich die Farbe der Zeichnung, der Abstand zwischen den Worten ‘‘Final‘‘ und ‘‘Fantasy‘‘, das Verhältnis von Schrift zur Zeichnung, Position der Zeichnung und Positionierung der japanischen Schriftzeichen. Die Erinnerungen handeln stets von prägenden, lustigen oder interessanten Szenen aus dem jeweiligen Spielverlauf in Form von Screenshots.2


Abschließend gibt es noch viele Stimmen (Kurzinterviews) der Entwickler zum 25. Jubiläum von FF. Diese sind sehr individuell und recht informativ. Dadurch erkennt man deutlich, dass die Entwickler sehr viel Leidenschaft und Liebe in ihre Arbeit stecken, was man als Spieler auch bemerkt, da die Spiele am Ende sehr oft im Herzen bleiben. Dies macht u. a. diese Spielereihe so besonders und hebt sich meiner Meinung nach von anderen Spielen ab. Auch dass immer wieder neue Innovationen in den Spielen eingebracht wurden, macht diese Reihe so interessant. FF erfindet sich teilweise neu..
Meine Bewertung:
Dieses Werk ist seine 40€ deutlich wert. Ein Muss für alle Final Fantasy Fans, die gerne mehr über ihre/n Lieblingsteil/e wissen möchten. Des Weiteren sind diese Kompendien für Sammler recht interessant (es folgen noch zwei weitere Memorial Ultimania für die Teile I bis VI und die Teile X bis XIV. Da der siebte Teil dieser Reihe der meistbeliebte ist, wurde auf dem deutschen Markt sehr wahrscheinlich deswegen mit dieser Version gestartet.
Quantitative hätte ich gerne etwas mehr von den Illustrationen gehabt (Sechs Seiten bei VII, acht Seiten bei VIII und nur vier Seiten bei IX) aber das wichtigste ist enthalten.
Qualitativ kann kaum etwas bemängeln. Es ist ein solides Hardcover mit hochwertigen (kein Hochglanz) Seiten in einer angemessenen Seitenstärke. Lediglich zwei kleine Schriftformatfehler sind mir in der Erstauflage aufgefallen (S.191 und S.198).

Sehr schön ist der beiliegende Kalender mit dem exklusiven Artwork.

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