Laura Alcoba

 3.4 Sterne bei 23 Bewertungen

Alle Bücher von Laura Alcoba

Laura AlcobaDas Kaninchenhaus
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Das Kaninchenhaus
Das Kaninchenhaus
 (21)
Erschienen am 23.01.2012
Laura AlcobaLa Casa de Los Conejos (Spanish Edition)
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La Casa de Los Conejos (Spanish Edition)
La Casa de Los Conejos (Spanish Edition)
 (2)
Erschienen am 01.01.2008
Laura AlcobaThe Rabbit House
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The Rabbit House
The Rabbit House
 (0)
Erschienen am 06.04.2009

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Nadl17835s avatar

Rezension zu "La Casa de Los Conejos (Spanish Edition)" von Laura Alcoba

Erschütternd!
Nadl17835vor 3 Jahren

Es geht um Laura, ein siebenjähriges Mädchen, das während der Militärdiktatur in Argentinien aufwächst. Ihre Eltern gehören zu der Gruppe der Montoneros, die sich heimlich gegen die Diktatur auflehnt. Nachdem ihr Vater im Gefängnis landet, ziehen sie und ihre Mutter mit zwei anderen Gruppenmitgliedern in das sogenannteKaninchenhaus. Das wiederum dient heimlich als Druckerei der verbotenen Zeitung der Montoneros, die hinter einer geheimen Wand versteckt ist. Als Tarnung dienen die Kaninchen, die das Haus als Zuchtbetrieb vor anderen ausweisen. Die Kindheit von Laura ist geprägt von Geheimnissen, Stillschweigen, ständiger Angst vor dem Militär und dem Alleinsein. Um die anderen nicht in Gefahr zu bringen, darf sie mit niemandem mehr als nötigen Kontakt haben oder über irgendwelche Vorgänge reden. Im weiteren Verlauf darf sie nicht mal mehr zur Schule, weil das zu gefährlich ist. Um die Zeit zu überbrücken, schnürt sie mit ihrer Mitbewohnerin Diana Pakete voll mit Zeitungen der Montoneros. Eines Tages beschließt ihre Mutter mit ihr zu fliehen. Und zwar nach Europa.

 

Eindrucksvoll erzählt die Autor von ihren Erinnerungen an die damalige Zeit - das Buch ist eine Autobiographie - aus der Sicht eines kleinen Mädchens, welches überraschend viel versteht im Bezug zu der politischen Lage und der Geheimhaltung , auch wenn sie noch einige Fehler macht, die alle gefährden. Als Leser spürt man beinahe wie sehr Laura in ihrem Lebensumfeld eingeschränkt ist, wie sie manchmal stundenlang Angst hat, dass das Militär sie töten könnte und sie als Verräter gelten. Selbst in ihrem zarten Alter. Auf brutale und erschreckende Weise erhält man einen Einblick in diesen historischen Part von Argentinien und in das Leid, die Qualen und die grausamen Handlungen des Militärs. Auch wenn das Buch nicht sehr spannend geschrieben ist, berührt es einen. Ganz fürchterlich fand ich das Ende, als Laura ihre Erfahrungen aus ihrer Sicht als Erwachsene beschreibt, wie sie nach Argentinien zurückfliegt, um sich ihr altes Zuhause anzuschauen, das stark verbrannt ist und schmerzlich erfährt das die Montoneros - ihre Mitbewohner und Bekannte -  kurz nach ihrer Flucht vom Militär getötet wurden. Ich finde es sehr mutig, dass sich die Autorin freiwillig mit diesen schmerzlichen Erinnerungen und diesem dunklen Kapitel ihres Lebens auseinandergesetzt hat und dieses Buch geschrieben hat. Vor ihr ziehe ich den Hut.

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Nadl17835s avatar

Rezension zu "Das Kaninchenhaus" von Laura Alcoba

Erschütternd!
Nadl17835vor 3 Jahren

Es geht um Laura, ein siebenjähriges Mädchen, das während der Militärdiktatur in Argentinien aufwächst. Ihre Eltern gehören zu der Gruppe der Montoneros, die sich heimlich gegen die Diktatur auflehnt. Nachdem ihr Vater im Gefängnis landet, ziehen sie und ihre Mutter mit zwei anderen Gruppenmitgliedern in das sogenannteKaninchenhaus. Das wiederum dient heimlich als Druckerei der verbotenen Zeitung der Montoneros, die hinter einer geheimen Wand versteckt ist. Als Tarnung dienen die Kaninchen, die das Haus als Zuchtbetrieb vor anderen ausweisen. Die Kindheit von Laura ist geprägt von Geheimnissen, Stillschweigen, ständiger Angst vor dem Militär und dem Alleinsein. Um die anderen nicht in Gefahr zu bringen, darf sie mit niemandem mehr als nötigen Kontakt haben oder über irgendwelche Vorgänge reden. Im weiteren Verlauf darf sie nicht mal mehr zur Schule, weil das zu gefährlich ist. Um die Zeit zu überbrücken, schnürt sie mit ihrer Mitbewohnerin Diana Pakete voll mit Zeitungen der Montoneros. Eines Tages beschließt ihre Mutter mit ihr zu fliehen. Und zwar nach Europa.

 

Eindrucksvoll erzählt die Autor von ihren Erinnerungen an die damalige Zeit - das Buch ist eine Autobiographie - aus der Sicht eines kleinen Mädchens, welches überraschend viel versteht im Bezug zu der politischen Lage und der Geheimhaltung , auch wenn sie noch einige Fehler macht, die alle gefährden. Als Leser spürt man beinahe wie sehr Laura in ihrem Lebensumfeld eingeschränkt ist, wie sie manchmal stundenlang Angst hat, dass das Militär sie töten könnte und sie als Verräter gelten. Selbst in ihrem zarten Alter. Auf brutale und erschreckende Weise erhält man einen Einblick in diesen historischen Part von Argentinien und in das Leid, die Qualen und die grausamen Handlungen des Militärs. Auch wenn das Buch nicht sehr spannend geschrieben ist, berührt es einen. Ganz fürchterlich fand ich das Ende, als Laura ihre Erfahrungen aus ihrer Sicht als Erwachsene beschreibt, wie sie nach Argentinien zurückfliegt, um sich ihr altes Zuhause anzuschauen, das stark verbrannt ist und schmerzlich erfährt das die Montoneros - ihre Mitbewohner und Bekannte -  kurz nach ihrer Flucht vom Militär getötet wurden. Ich finde es sehr mutig, dass sich die Autorin freiwillig mit diesen schmerzlichen Erinnerungen und diesem dunklen Kapitel ihres Lebens auseinandergesetzt hat und dieses Buch geschrieben hat. Vor ihr ziehe ich den Hut.

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Sabo07s avatar

Rezension zu "Das Kaninchenhaus" von Laura Alcoba

Ich hatte mehr erwartet
Sabo07vor 5 Jahren

Erwartet habe ich ein Kinderleben in mitten der Unruhen in Argentinien, Informationen über die damalige Zeit, die Gefühlsleben der Menschen. Bekommen habe ich einen Roman, der sich ähnlich liest wie die Kinder von Bullerbü, nur ohne den Charme von Astrid Lidgren.

Kurz zusammengefasst bekommt der Leser hier einen Einblick in das Leben von Laura, die ihren Eltern sehr egal ist, denn die Mutter hält es für wichtiger Tag und Nacht an der Druckerpresse zu stehen, als mit ihrem Kind Zeit zu verbringen. Laura lebt die ganze Zeit in der Welt der Erwachsenen und wird auch wie eine behandelt. Leider wird nicht deutlich, dass es an den Umständen liegt. Macht sie etwas falsch wird sie angeschrien, aber (zumindest in dem Buch) es spricht keiner wirklich anständig mit ihr darüber.

Das Buch hinterlässt bei mir den Eindruck, dass Laura die schlimmen Zeiten nicht wirklich als schlimm empfunden hat. Das ist ja durchaus wünschenswert, aber ich verstehe nicht, warum man dann ein Buch schreibt bzw. warum man es sooooo oberflächlich hält, falls es ihr doch mehr an die Nieren gegangen ist.

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