Laura Barnett Drei mal wir

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Inhaltsangabe zu „Drei mal wir“ von Laura Barnett

Das erfolgreichste literarische Debüt des Jahres 2015 in England: Ein Buch über die Macht des Augenblicks und ein Plädoyer für die Liebe.

Eva und Jim sind neunzehn und Studenten in Cambridge, als ihre Wege sich 1958 zum ersten Mal kreuzen. Eine Fahrradpanne führt die beiden zusammen. Was dann passiert, wird den Rest ihres Lebens bestimmen.
Wir folgen drei unterschiedlichen Versionen ihrer Zukunft, zusammen und getrennt. Sehen Eva dabei zu, wie sie eine berühmte Schriftstellerin wird. Und Jim, wie er für die Kunst seinen Beruf als Anwalt hinter sich lässt. Wir sehen Partner kommen und gehen, reisen mit ihnen nach London, New York und Los Angeles. In all den Jahren nimmt ihre Liebe immer wieder ungeahnte Wege, von den ersten drei Treffen bis hin zum Finale: Drei Liebesgeschichten, ein Paar.

'Drei mal wir' ist ein reicher Roman über die Was-wäre-wenn-Momente des Lebens. Darüber, wie ein Augenblick über unser Leben entscheiden kann. Und es ist ein Plädoyer für die Liebe – auch wenn man sie nicht immer gleich erkennt.

'Drei mal wir' war in England das Sommerbuch des Jahres 2015: Nummer-1-Bestseller, verkauft in 22 Länder und ein sensationeller Presseerfolg. Die deutsche Ausgabe ist besonders liebevoll gestaltet: durchgängig vierfarbig, florale Vignetten und illustrierte Zwischentitel, bedruckter Einbandbezug.

Langwierig und zu kompliziert!

— BeEe26

Viel zu verworren...

— lui_1907

Schöner Ansatz zum "was wäre wenn". Für mich nur leider nicht überzeugend genug.

— schokokaramell

...................

— bianca_magrathea

Zu verwirrend....

— Bibsi

3 Versionen eines Lebens. Mir ist die Mischung aus Schicksal und Zufall zu willkürlich. Das Festhalten an einer Theorie wäre besser gewesen.

— Miia

Ein schönes Gedankenspiel für alle die der Frage "Was wäre wenn...?" allzu oft nachhängen

— Klene123

Verwirrende Liebesgeschichte in drei Versionen, die viel Konzentration erfordert und die mich außer am Schluss auch nur wenig berührte.

— ConnyKathsBooks

Nicht nur eine Liebesgeschichte sondern auch ein kluges Portrait der Leben zweiter Menschen und der Entscheidungen, die sie treffen

— LaLecture

Sehr ungewöhnlich erzählte Geschichte über die große Frage "Was wäre wenn".

— weinlachgummi

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  • Zu verwirrend

    Drei mal wir

    BiancaWoe

    12. October 2017 um 22:52

    Durch eine Fahrradpanne treffen sich die Wege von Eva und Jim. Jim bietet Eva seine Hilfe an. In drei verschiedenen Versionen erfahren wir nun, wie sich der Weg der Beiden entwickelt aufgrund der Entscheidung von Eva, ob sie diese Hilfe annimmt oder nicht. Der Grundgedanke - drei verschiedene Versionen des Lebens zweier Menschen miterleben zu dürfen - hat mich sehr neugierig gemacht. Der Klappentext ist spannend gestaltet, denn wen interessiert es nicht, die Frage "Was wäre wenn". Also entschied ich mich für dieses Buch.Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und flüssig, was das Lesen grundsätzlich angenehm gestaltet. Die drei verschiedenen Versionen sind am jeweiligen Kapitelanfang unterschiedlich durch Farbe und Überschrift gestaltet, so dass man immer weiß, in welcher Version man sich gerade befindet. Zudem wird das Jahr und der Ort genannt, in dem der Abschnitt spielt. Zu Anfang ließen sich die verschiedenen Wege noch gut auseinander halten, doch nach spätestens 1/3 des Buches musste ich wirklich oft überlegen, was zuvor in dieser Version der Geschichte geschehen war und das machte das Lesen für mich ein wenig anstrengend. Zeitweise kam mir der Gedanke, ich hätte eine Art Notizbuch mit den wichtigsten Eckpunkten der jeweiligen Versionen führen sollen, um sie auseinanderhalten zu können. Hinzu kam, dass die Kapitel mal aus Eva's, mal aus Jim's Sicht erzählt wurden, was die Sache nicht einfacher machte. Manche Szenen wurden wiederholt, was die Geschicht wiederum langwierig wirken ließ. Und so verlor die Geschichte für mich leider ihren Reiz. Das Interesse weiterzulesen, schwand immer mehr und dennoch brachte ich das Buch zu Ende. Wer wirklich gut die verschiedensten Wege auseinanderhalten kann und sich auch nicht an der ein oder anderen Wiederholung stört, wird vielleicht Gefallen an der Story finden. 

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  • Langweiliger April - Drei mal wir

    Drei mal wir

    BeEe26

    04. May 2017 um 11:05

    Im April habe ich im Rahmen der Regenbogenchallenge Drei Mal wir von Laura Barnett gelesen. (Farbe grün) Darum gehts: Das erfolgreichste belletristische Debüt des Jahres 2015 in England: 'Drei mal wir' ist ein reicher Roman über die Was-wäre-wenn-Momente des Lebens. Darüber, wie ein Augenblick über unser Leben entscheiden kann. Und es ist ein Plädoyer für die Liebe – auch wenn man sie nicht immer gleich erkennt. Eva und Jim sind neunzehn und Studenten in Cambridge, als ihre Wege sich 1958 zum ersten Mal kreuzen. Eine Fahrradpanne führt die beiden zusammen. Was dann passiert, wird den Rest ihres Lebens bestimmen. Wir folgen drei unterschiedlichen Versionen ihrer Zukunft, zusammen und getrennt. Sehen Eva dabei zu, wie sie eine berühmte Schriftstellerin wird. Und Jim, wie er für die Kunst seinen Beruf als Anwalt hinter sich lässt. Wir sehen Partner kommen und gehen, reisen mit ihnen nach London, New York und Los Angeles. In all den Jahren nimmt ihre Liebe immer wieder ungeahnte Wege, von den ersten drei Treffen bis hin zum Finale: Drei Liebesgeschichten, ein Paar.  (Quelle: rowohlt) Zum Cover: Das Cover ist in dem hellgrünen Ton sehr schlicht gehalten. Im Nachhinein hätte ein anderes Cover besser gepasst, als die Dame mit dem Hund an der Leine und der Herr der ihnen entgegenkommt. - Passt einfach nicht so ganz zur Story. Als ich vorerst nur den Titel gelesen und das Cover gesehen habe, vermutete ich, die Geschichte würde aus drei Sichten geschrieben sein. Eine Sicht der Frau, eine Sicht des Mannes und eine des Hundes - wäre sicher spannender gewesen :D Zum inneren Design: Es gibt eine Einteilung in drei Versionen. Unten rechts befindet sich immer ein Blätter-Design, welches je nach Version in dunkelgrün, hellgrün oder pink gehalten ist. Sozusagen ein Anhaltepunkt. Dies gefiel mir eigentlich ziemlich gut, konnte aber trotzdem nicht die Verwirrung komplett auflösen. Außerdem ist das Buch in drei Teile geteilt - leider keine Ahnung wieso. Plot Twist konnte man die Handlung vor dem Ende eines Teiles auch nicht wirklich nennen. Zum Inhalt: Nun aber zum Hauptteil: Es tut mir leid euch auf die Folter gespannt zu haben. Ich bin enttäuscht - und zwar nicht nur vom Buch, sondern auch von mir. Ich bin enttäuscht nicht zuvor Rezensionen gelesen zu haben, die mitteilen, wie schlecht die Handlung eigentlich ist. Zum einen ist die Handlung mit den drei Versionen schwer überschaubar. Ich meine, das Lesen soll doch nicht daraus bestehen, dass man sich nebenbei eine Skizze der drei Versionen anfertigen muss, um alles zu verstehen. Außerdem war die Geschichte so langwierig, dass ich das Buch ohne Lese-Challenge nicht fertiggebracht hätte. Zum anderen hatte ich die ganze Zeit das Gefühl Laura Barnett will uns mit dem Buch nur sagen wie untreu alle (Männer) sind. Danke, Frau Barnett, ich glaube trotzdem noch an eine mögliche Treue! Fazit: Abschließend lässt sich sagen, dass kleine Einzelheiten - wie etwa die Gestaltung - meinen Eindruck vom Buch einfach nicht retten konnten.Diese und mehrere Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: https://buecherundblumen.blogspot.co.at/2017/05/drei-mal-wir-rezension.html

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  • "Drei mal wir" von Laura Barnett

    Drei mal wir

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. February 2017 um 17:29

    Autorin: Laura Barnett Titel: Drei mal wir Gattung: Roman, Erzählung, Liebesgeschichte, Mädchenbuch Erschienen: 2015 Gelesene Ausgabe: Kindler, 2016 ISBN: 978-3-463-40659-6 Gelesen auf: Deutsch (Englisch) Gelesen im: März 2016   Zum Buch:Innovativ schien die Idee ein Buch aus drei Handlungssträngen zu konstruieren, dreimal: Was wäre wenn? Eva und Jim treffen sich 1958 in Cambridge, diese Begegnung ist einer dieser Punkte im Leben, bei dem jede Entscheidung zählt. Jede Entscheidung kann ihrer beiden Leben von Grund auf verändern. Doch egal wie ihre Leben aussehen und wo sie sich auch abspielen, es gibt immer zwei Konstanten: Jim und Eva. Leider verschenkt die Autorin das Potenzial ihrer Idee. Die Charaktere bleiben oberflächlich und kalt, die Handlungen bringt man leicht durcheinander, zurück bleibt ein 500-Seiten langes, unbefriedigendes Tohuwabohu an aneinander gereihten Worten, das die Klischees eines Menschenlebens abarbeitet. Kinder, Ehe, Fremdgehen, Schicksalsschlag. Jim und Eva wandern zwar gemeinsam durch das Raum-Zeit-Kontinuum, doch ich hatte leider keine große Lust sie dabei zu begleiten.   Eine der LieblingsstellenZitat: "Es ist einer dieser samtweichen englischen Sommerabende. Die letzten Sonnenstrahlen wärmen noch immer die Terrasse, die Luft ist mild und duftet nach Geißblatt und feuchter Erde. Jim nippt an seinem Whiskey Soda. Er fühlt sich schläfrig, sein Kopf ist schwer und wie in Watte gepackt, doch auf angenehme Weise, seine Hand ruht leicht auf Evas Arm."[1] Stil und Sprache: relativ einfach, ungewöhnlich, da im Präsens erzählt.Zitat: "Dann eilt Eva davon, ohne sich noch einmal umzudrehen. Weil sie ihn nicht sehen will. Weil sie nicht auf das zurückblicken will, was hätte sein können."[2] Schlüssigkeit der Handlung: leider nicht gegeben, ohne Notizen kommt man gerade am Anfang leicht durcheinander. Das hat mir gefallen: Die Idee.Das hat mir nicht gefallen: Die flachen und emotionslosen Charaktere. In One Sentence: Leider nicht gut umgesetzte Idee einer Was-wäre-wenn Geschichte.Sterne: 1 [1] S.55[2] S.54

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  • Toller Roman zur Frage: "Was wäre wenn...?

    Drei mal wir

    EmmaZecka

    31. August 2016 um 12:34

    GestaltungDas Cover ist sehr schlicht gehalten. In dem Buch sind Verzierungen zu finden, was die Geschichte sehr schön untermalt.Die Kapitel hatten genau die richtige Länge. Etwas ungewohnt war es für mich, dass die Seitenzahlen hier am Seitenanfang zu finden waren. Allerdings stört das überhaupt nicht. Außerdem kam mir die Schriftart etwas kleiner vor. Aber auch hierfür gibt es keinen Punkt Abzug.Inhalt: Als ich emion meine neuste Lektüre in die Hand drückte, stellte sie fest: "Der Klappentext nimmt doch schon alles vorweg." Obwohl hier angedeutet wird, in welche Richtung es geht, machte mich der Klappentext eher neugierig auf die Geschichte.Die Schlüsselszene ist ein (beinahe) Fahrradunfall. Hier begegnen sich unsere Protagonisten Eva Edelstein und Jim Taylor zum ersten Mal. Ab hier gibt es drei mögliche Versionen, wie die Geschichte weitergehen könnte. Und genau diese Versionen erzählt Lauren Barnett gekonnt. Sie sorgt dafür, dass sich Eva und Jim kennenlernen, oder sich keines Blickes würdigen und sich somit erst im Laufe der Geschichte begegnen.Besonders schön finde ich die Entwicklung der Charaktere, die von den verschiedenen Versionen abhängt. Je nachdem, wie sich die unterschiedlichen Versionen entwickeln, lernen auch Eva und Jim bestimmte Seiten an sich kennen. So muss Jim feststellen, dass er doch mehr mit seinem Vater gemeinsam hat, als er zu Beginn dachte.Auch Eva findet heraus, dass eine Ehe mit dem Schauspieler David Curtis nicht alles im Leben ist.Die Entwicklung von Eva und Jim war sehr gut dargestellt. Erfahrungen, die sie in einer Version früher machen mussten, kam in einer anderen Version später und vielleicht auch in einer abgewandelten Form auf sie zu. Das bestätigte mich auch wieder in meiner Theorie, dass einem die Themen, die es zu bearbeiten gilt, in verschiedensten Konstellationen begegnen können.Spannung Auch der Spannungsbogen der Geschichte konnte mich hier gut erreichen. Das lag zum größten Teil daran, dass überhaupt nicht vorhersehbar war, wie die drei Versionen verlaufen würden. Zudem war es spannend zu lesen, an welchen Eckpunkten Jim und Eva aufeinander treffen.Schreibstil Schon nach wenigen Sätzen hatte mich Laura Barnett mit ihrem Schreibstil erobert. Ich bin ein großer Fan ihrer bildhaften Sprache. Diese zeichnet sich beispielsweise dadurch aus, dass sie Situationen beschreiben kann, ohne gängige Fachsprache benutzen zu müssen. So wird schnell klar, dass Jims Mutter Vivian krank ist. Und durch Laura Barnetts Beschreibung bekommt der Leser ein tolles Bild davon, wie sich die Krankheit äußert und warum es für Jim so schwierig ist, mit seiner Mutter zurechtzukommen.Laura Barnett entführte mich in die verschiedenen Schauplätze und schaffte es, die Geschichte wie einen Spielfilm vor meinem geistigen Auge abspielen zu lassen :-).Gesamteindruck Ich war neugierig auf Drei mal wir, hatte aber keine bestimmten Erwartungen. Ich fand es spannend die Biografien zweier Charaktere zu verfolgen und habe den Roman sehr gerne gelesen.

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  • Wenn du nichts Gutes sagen, kannst sag lieber gar nichts

    Drei mal wir

    bianca_magrathea

    25. July 2016 um 11:01

    aber leider
    ich habe mich gelangweilt
    es war langatmig
    zäh
    hätte ich noch ein anders buch eingesteckt, das ich noch nicht gelesen hatte, hätte ich es aus dem Zugfenster geworfen,
    aber leider
    durch die 4 anderen in der Tasche war ich schon durch

  • 3 Versionen eines Lebens

    Drei mal wir

    Miia

    25. June 2016 um 15:56

    Inhalt Das erfolgreichste belletristische Debüt des Jahres 2015 in England: 'Drei mal wir' ist ein reicher Roman über die Was-wäre-wenn-Momente des Lebens. Darüber, wie ein Augenblick über unser Leben entscheiden kann. Und es ist ein Plädoyer für die Liebe – auch wenn man sie nicht immer gleich erkennt. Eva und Jim sind neunzehn und Studenten in Cambridge, als ihre Wege sich 1958 zum ersten Mal kreuzen. Eine Fahrradpanne führt die beiden zusammen. Was dann passiert, wird den Rest ihres Lebens bestimmen.Wir folgen drei unterschiedlichen Versionen ihrer Zukunft, zusammen und getrennt. Sehen Eva dabei zu, wie sie eine berühmte Schriftstellerin wird. Und Jim, wie er für die Kunst seinen Beruf als Anwalt hinter sich lässt. Wir sehen Partner kommen und gehen, reisen mit ihnen nach London, New York und Los Angeles. In all den Jahren nimmt ihre Liebe immer wieder ungeahnte Wege, von den ersten drei Treffen bis hin zum Finale: Drei Liebesgeschichten, ein Paar.  Meine Meinung Ich muss bei dieser Rezi mit der Gestaltung des Buches anfangen. Der Schutzumschlag gefällt mir gar nicht so sonderlich gut. Unter dem Umschlag kommt die wahre Schönheit hervor, denn das das Buch hat ganz tolle Verzierungen und wunderschöne Farben. Innerhalb des Buches wird mit diesen Verzierungen und Farben weiter gearbeitet. Wir erleben nämlich die Leben von Jim und Eva in 3 unterschiedlichen Versionen. Dabei wird halt der Frage nachgegangen "Was wäre, wenn ich einen anderen Weg eingeschlagen hätte?". Dafür bekommt jede Version im Buch eine andere Farbe und jede Seite ist in dann eben in der passenden Farbe markiert. Das ist total hübsch und man kann sich immer wieder vergewissern in welcher Version man sich befindet und muss nicht zurück blättern. Dennoch kann man das Buch nicht einfach so mal eben runter lesen. Diese Versionen erfordern natürlich, dass man mit denkt und aufpasst. Man muss sich immer wieder ins Gedächtnis rufen, welche Version jetzt eigentlich welche ist. Das kann zwischenzeitlich ganz schön schwierig werden, weil in jeder Version SO viel passiert. Es werden Entscheidungen getroffen, Ehen geschlossen, Ehen getrennt, es werden Kinder geboren, es wird sich belogen und betrogen. Da muss man erstmal mitkommen. Trotzdem finde ich diese Art der Geschichte absolut gelungen und wollte unbedingt wissen, welche Wege die beiden einschlagen. Zu Beginn dachte ich, dass Jim und auch Eva in den Versionen zu unterschiedlich werden würden und man nachher das Gefühl hätte, dass man von 3 ganz unterschiedlichen Jims und Evas spricht, aber das war nicht der Fall. Denn im Großen und Ganzen haben die beiden an allen 3 Versionen an ihren Überzeugungen festgehalten und auch ziemlich ähnliche Charaktereigenschaften an den Tag gelegt. Aber es war auch nicht alles perfekt. Ein ganz großer Kritikpunkt ist für mich die Mischung aus zwei Theorien. Einerseits bekommt das Schicksal seinen Teil in der Geschichte. In allen 3 Versionen sterben die gleichen Menschen zur gleichen Zeit an den gleichen Gründen. Das ist für mich ein Festhalten an der Theorie des Schicksals. Aber viele andere Sachen sind nach dem Zufall gehandhabt. Ich finde es noch logisch, dass in allen 3 Versionen andere Kinder entstehen. Diese entstehen ja nicht zur gleichen Zeit und daher ist es auch logisch, dass es unterschiedliche Menschen sind. Dennoch hat mich die Namensgebung völlig verwirrt. In allen 3 Versionen heißen die Kinder VÖLLIG unterschiedlich. Dabei hätte ich es logischer gefunden, wenn die ersten Kinder in allen 3 Versionen zumindest ähnliche Namen gehabt hätten. Oder beeinflussen die äußeren Umstände die Namenswahl/-wünsche so erheblich? Das fand ich irgendwie merkwürdig. Und es gibt noch ein paar weitere Sachen, die halt solche Themen ansprechen. Mir ist da diese Mischung aus Zufall und Schicksal zu willkürlich. Ich glaube ich hätte es besser gefunden, wenn man an einer Theorie festhält, also entweder sind einige Punkte im Leben einfach vorherbestimmt oder es ist gar nichts vorherbestimmt. Die Mischung von beidem fand ich nicht sonderlich gelungen. Kleinigkeiten, wie die ständige Untreue von fast allen Charakteren, haben mich ebenfalls häufig gestört. Manchmal war es einfach zu viel Drama und dabei zu unrealistisch. Dennoch kann man die Geschichte gut lesen und wenn man auf etwas außergewöhnliche Liebesgeschichten steht, dann gefällt einem das Buch ganz sicher. Fazit Eine schöne Liebesgeschichte, die der Frage "Was wäre, wenn.." nachgeht. Dabei erleben wir 3 Versionen des Lebens von Jim und Eva. Es ist ein schönes Lesevergnügen mit viel Drama für das man einiges an Konzentration benötigt, um die Versionen nicht durcheinander zu schmeißen. Mir halt leider die Vermischung von Schicksal und Zufall nicht gepasst. Ich hätte mir das Festhalten an einer Theorie gewünscht. Daher lande ich bei 3 Sternen!

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  • wie das Leben so spielt

    Drei mal wir

    Klene123

    23. June 2016 um 18:06

    In diesem Buch geht es um drei Versionen von Evas und Jims Leben. Drei Versionen wie sich ihr Leben hätte abspielen können. Sie sind meist hintereinander gereiht und mit verschiedenen Farben gekennzeichnet. Per Blumenranken am Rand ausgeschmückt, die sich auch im Buchband wiederfinden. Das Coverblatt hab ich übrigens abgemacht, es gefällt mir gar nicht und spiegelt auch die Geschichte nicht wirklich wieder...naja aber egal, sowas ist sowieso immer Geschmackssache. Die drei Versionen stellen verschiedene Wege da für die sich die beiden entschieden haben, nach ihrer ersten Begegnung. Ab hier begleitet man die Beiden und ihre Gedanke etwa 60 Jahre lang. Man sieht wie sie erwachsen werden, Arbeit beginnen, selbst Eltern werden, durch Trauer und Freude gehen und einfach leben. Durchweg sind es sehr realistische Figuren, die die Autorin zeichnet und auch die Nebenfiguren sind interessant. Man will eigentlich immer wissen, was mit den Beiden geschieht, denn auch in der "Nicht-Zusammen" Geschichte treffen sich ihre Wege. Hier sind die Erzählungen auch manchmal parallel, deswegen ist hier nicht flott flott durchzulesen sondern man muss sich ab und an konzentrieren. Was bei tieferen Geschichten auch ein bisschen schwierig war, denn manche Vorfälle hat man so 3x gelesen nur aus einem leicht anderen Blickwinkel und das fand ich persönlich nicht soooooo interessant. Dennoch schwingt immer etwas sehr Nachdenkliches mit: Was ist hier der richtige Weg? Welchen findet man am Schönsten? Ich finde man kann es gar nicht richtig sagen und das macht das Buch irgendwie aus: denn egal wie sie sich entscheiden, das Schicksal hat eben die Hand auch noch im Spiel und das Leben zeichnet einen. Sich vor allem mal gehen lassen, ist hier die Botschaft nicht immer alles genau zu durchdenken, denn vielleicht hat ja die Zukunft was ganz anderes mit einem vor. Dazu auch: nicht immer auf die Anderen hören, denn Eva lässt sich in ihren Entscheidungen doch manchmal zu arg beeinflussen und kommt damit wohl nicht sehr weit. Für alle drei Versionen gibt es eine tolle Synthese, die einem nicht so mit diesem entspannten Gefühl zurücklässt, dass man hier einen seichten Liebesroman gelesen hat. Sondern man ist ein bisschen nachdenklich, aber mit allem Passierten dennoch versöhnt. Dieses Gefühl ist wirklich irgendwie toll und macht auch die Bewertung von 4 Sternen für mich aus, obwohl ich zwischendrin schon ein bisschen Mühe hatte dabei zu bleiben.

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  • Entspanntes Lesen ist was anderes

    Drei mal wir

    Buechernixen

    06. June 2016 um 09:08

    https://youtu.be/7Q9IliLTYRs

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  • Rezension zu "Drei mal wir"

    Drei mal wir

    ElkeK

    30. May 2016 um 06:03

    Inhaltsangabe: England 1959: Jim und Eva treffen sich zufällig auf einem Waldweg. Eva hat ein Problem mit ihrem Fahrrad und Jim ist ihr behilflich. Diese Situation ist die Grundlage für drei Versionen ihrer Liebesgeschichte, die sich bis zum Jahre 2014 zieht. Drei Liebesgeschichten, die unterschiedliche Wege gehen! Version: Jim und Eva lernen sich bei ihrer zufälligen Begegnung auf dem Waldweg kennen und verlieben sich sofort ineinander. Eva ist zu diesem Zeitpunkt allerdings noch mit dem vielversprechenden Schauspieler David Katz zusammen. Schnell löst sie die Beziehung auf und beginnt ein ereignisreiches Leben mit Jim an ihrer Seite., Version: Jim und Eva treffen sich zufällig auf dem Waldweg, doch mehr wie ein paar Worte und Blicke wechseln sie nicht. Während Jim von einer Liebelei zur nächsten flattert, beginnt Eva eine ernsthafte Beziehung mit David Katz. David allerdings hat große Ambitionen als Schauspieler und vernachlässigt dabei seine Ehe mit Eva., Version: Jim und Eva verlieben sich sofort ineinander, als sie sich zufällig auf dem Waldweg begegnen. Eva beendet ihre Beziehung mit David Katz sofort, Jim beendet seine. Doch nach kurzer Zeit stellt Eva fest, dass sie von David schwanger ist. Als dieser bereit ist, seine Verantwortung zu übernehmen, verlässt sie Jim und schlittert in eine ungewisse Zukunft. Mein Fazit: Dies ist ein sehr bemerkenswertes Buch. Als ich es im März auf der Leipziger Buchmesse geschenkt bekam, konnte ich mit dem Klappentext erst nicht viel anfangen und legte es an die Seite. Auch Rezensionen dazu beachtete ich kaum. Aber dann bot sich die Gelegenheit zu einer gemeinsamen Leserunde und bei den Vorbereitungen dazu nahm ich das Buch mehr und mehr wahr. Rein optisch gesehen ist es sehr schön gestaltet, mit den verschiedenfarbigen Blumen-Mustern auf der Seite (zu jeder Version eine eigene Farbe). Und dann begann die Leserunde. Der Prolog ist schon mal sehr interessant: Dort wird beschrieben, wie die beiden Hauptfiguren geboren werden, wie die Lebensumstände der Familie sind und womit sie unter anderem auch ihr Leben lang zu kämpfen haben. Eva ist die (eigentlich) uneheliche Tochter eine jüdischen Auswanderin. Während der Ausreise aus Österreich lernt die Mutter Jakob kennen, der ihr und dem ungeborenen Kind ohne groß zu fragen eine Zukunft bietet. Jim wird in einen Künstler-Haushalt geboren. Der Vater ist ein berühmter Maler, der es jedoch mit der Treue nicht so genau nimmt. Der Vater stirbt, als Jim zehn Jahre alt ist. Und bürdet dem Jungen damit auf, für seine kranke Mutter zu sorgen, denn ihre psychische Instabilität und die vielen Behandlungen machen Jim es schwer, seinem Lebenstraum zu folgen, selbst Maler zu sein. Nun lernen sich Eva und Jim auf dem College kennen. Sie sind jung, unbedarft und voller Träume. Ihre Liebe bestimmt ihr Lebensweg, auf die eine oder andere Weise. Denn die Autorin hat ja drei verschiedene Versionen von dem Liebesgeschichte parat. Es gibt neben der ersten Begegnung auf dem Waldweg noch drei weitere Orte und Zeiten, wo sie in allen drei Versionen aufeinander treffen. Wieder gibt es Möglichkeiten, Entscheidungen zu treffen, Chancen zu ergreifen oder auch eben nicht. Welche Entscheidungen sie auch treffen, es hat immer Auswirkung auf ihr weiteres Leben – ob mit oder ohne einander. Die Idee zu diesem Buch empfinde ich als genial. Beim Lesen des Buches fragte ich mich immer wieder, wie mag es denn enden? Treffen alle drei Versionen aufeinander? Werden Eva und Jim doch noch zueinander finden oder sich trennen? Ich will nicht spoilern, aber das Ende finde ich sehr gelungen. Zwischendrin werden verschiedene gesellschaftliche Themen berührt – und mehr oder weniger vertieft. Selbstbestimmung der Frau, konventionelle Rollenverteilung innerhalb der Familie (Mann ist Ernährer/ Frau kümmert sich um Kinder und Haushalt), Treue, Scheidung, Sucht-Probleme, Homosexualität und gelegentlich wurden auch zeitgeschichtliche Ereignisse mit eingeflochten. Ich glaube, dass sich viele Leser und Leserinnen in der einen oder anderen Geschichte irgendwie wiederfinden können, denn im wahren Leben sind die Entscheidungen, die wir treffen, nicht immer glücklich oder richtig. Ich jedenfalls konnte das eine oder andere sehr gut nachvollziehen. Allerdings ist dies auch das große Problem in diesem Buch: Auf knapp 500 Seiten werden drei Liebesgeschichten in all ihren Facetten beschrieben, durchschnittlich also gute 160 Seiten für eine Version. In diesen 160 Seiten werden sehr viele Details und Infos gepackt, die für diese eine Version wichtig sind. Das ist  sehr verwirrend, denn die drei Versionen werden ja nebeneinander erzählt und wehcseln sich stets ab. Sie bekommen Kinder, Enkelkinder, gehen fremd oder es sterben nahestehende Menschen. Und in allen drei Versionen sind es andere Personen, andere Namen, andere Orte und andere Lebensläufe. Wer sich da nicht konzentriert und eher oberflächlich liest, wird bald nicht mehr mitkommen. Ich habe auf mein gutes Gedächtnis vertraut und konnte das Buch ohne Notizen lesen (Notizen stören mich beim Lesefluss). Zum anderen bleiben da Jim und Eva selbst oft auf Strecke. Es ist dem Leser nicht immer möglich, die Figuren emotional zu greifen. Sie bleiben Figuren, die ich zwar kenne, aber ansonsten blass und unnahbar bleiben. Erst zum Ende hin werden sie emotional greifbar und das ist bei dem Buch wirklich sehr sehr schade. Zuweilen wirken die Helden auch eben wie Anti-Helden, weil sie sich nicht immer so verhalten haben, wie ich es als Leserin mir vielleicht wünschte. Aber vielleicht ist auch das eben interessant: Mir waren sie dadurch eben besonders authentisch. Trotz der zwei großen Mängel vergebe ich vier Sterne für dieses Buch, denn es ist trotz allem, wenn man sich voll und ganz auf die Geschichte einlässt, ein sehr unterhaltsames Buch über die Frage: Was wäre wenn …

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  • Was wäre wenn? Ein wunderbarer Debütroman

    Drei mal wir

    PMelittaM

    Cambridge, Oktober1958: Der Anglistikstudentin Eva Edelstein läuft ein Hund vor das Fahrrad, während sich der Jurastudent Jim Taylor in der Nähe aufhält. Der Roman erzählt drei Versionen, wie es weitergehen könnte: In Version eins fährt Eva beim Ausweichen über einen rostigen Nagel, hat einen Platten und Jim hilft ihr, die beiden verlieben sich. In Version zwei kann Eva problemlos ausweichen, sie fährt weiter ohne Jim kennen zu lernen. Version drei beginnt wie Version eins, doch die beiden trennen sich schnell wieder. Bereits optisch kann der Roman punkten, das Motiv des Schutzumschlages ist liebevoll und in schönen Farben gestaltet (auch wenn es nicht ganz zum Inhalt des Romans passt), auch der Buchdeckel darunter ist hübsch bedruckt. Die drei Versionen sind farblich voneinander abgegrenzt, nicht nur dadurch, dass sie jeweils farblich mit „Erste Version“ usw. betitelt sind, jede Seite hat einen floralen Druck in der jeweiligen Farbe (rot – blau – grün). Ein Lesebändchen rundet den positiven Ersteindruck ab.Auch die Erzählung hat mir sehr gut gefallen, schon die Idee ist sehr originell und die Autorin hat diese in meinen Augen gut umgesetzt. Obwohl sich die drei Versionen sehr unterschiedlich entwickeln, gibt es doch Gemeinsamkeiten, zeitliche Fixpunkte, wie Geburtstage oder Todesfälle, aber auch Menschen, die die beiden Protagonisten begleiten, Eltern, Geschwister, Freunde, die in jeder der drei Versionen auftauchen. Bei Eva und Jim gibt es bestimmte Charaktermerkmale, die erkennen lassen, dass es sich, trotz unterschiedlicher Entwicklungen, immer um die selben Menschen handelt. Andererseits gibt es auch prägnante Unterschiede, Menschen, die nur in jeweils einer Version auftauchen, wie Lebensgefährten oder Arbeitskollegen. Auch die Kinder unterscheiden sich in jeder Version, die Namen sind anders, das Alter, das Geschlecht, der Charakter. So wird es etwas einfacher gemacht, die Versionen unterscheiden und das jeweilige Geschehen zuordnen zu können.Denn das Ganze erfordert schon ein aufmerksames Lesen. Die Versionen werden nacheinander im selben zeitlichen Kontext erzählt, in der Regel alle drei hintereinander für einen bestimmten Zeitabschnitt (z. B. „Juli 1961“). Ich habe den Lektürestart so gelegt, dass ich nicht zu oft unterbrechen musste und in Paketen gelesen, also alle Versionen eines Zeitabschnittes hintereinander weg – und ich hatte nur bei einer einzigen Szene kurzzeitig Probleme, diese zuzuordnen.Wahrscheinlich hat jeder schon einmal darüber nachgedacht, was wäre, wenn das Eine oder Andere nicht passiert wäre, wenn man diesen oder jenen Menschen nicht getroffen, Dies oder Jenes nicht gesagt hätte. Für mich sind das faszinierende Überlegungen, wahrscheinlich hat das dazu beigetragen, dass mich der Roman so berührt hat. Vor allem gefällt mir gut, dass keine Version perfekt ist, jede hat Vor- und Nachteile für die Protagonisten, zeigt aber auch, dass das Leben in jeder Form lebenswert sein kann. Die Autorin hat es geschafft, keine losen Fäden zu hinterlassen, Sehr gut gefällt mir auch die Verknüpfungen der einzelnen Versionen durch die bereits erwähnten Fixpunkte. Und wer genau hinschaut, erkennt, dass die Versionen schon mit leicht unterschiedlichen Ausgangssituationen starten, z. B. hat Jim in Version 1 ein anderes Buch dabei als in Version 3.Erzählt wird durchgehend im Präsens über mehrere Jahrzehnte. Ich fand es sehr spannend zu lesen, wie sich in den verschiedenen Versionen die Leben der Protagonisten, ihr Verhältnis zueinander und zu anderen Bezugspersonen entwickeln. Ich konnte mich gut in die beiden, vor allem aber in Eva, hineinversetzen und zwar in jeder Version, wenn auch auf unterschiedliche Weise.Für mich hat Laura Barnett ein erstklassiges Debüt geschrieben. Bei mir hat der Roman einen Nerv getroffen und mich emotional gepackt. Der Roman ist ein weiteres meiner Lesehighlights in diesem Jahr, ich empfehle ihn gerne weiter, jedoch sollte man bereit sein, geduldig und aufmerksam zu lesen, und sich auf alle drei Geschichten einzulassen. Ich bin gespannt auf weitere Romane der Autorin.

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    • 6
  • Drei mal wir ... aber nur einmal mit mir!

    Drei mal wir

    gsimak

    26. May 2016 um 15:42

    Zum Inhalt Eva hätte mit ihrem Fahrrad beinahe ein kleines Hündchen angefahren. Sie weicht aus und handelt sich dadurch einen kaputten Reifen ein. Ein junger Mann geht vorbei. Doch, er geht gar nicht vorbei, bleibt stehen und bietet ihr seine Hilfe an. Er hat Flickzeug in seiner Jackentasche. Meint er. Er hat doch keines dabei. Eva sieht dem Studenten Jim in die Augen und weiß, dass hier etwas Unwiderrufliches passiert. Jim blickt in Evas strenge Augen und weiß, dass diese Begegnung etwas zu bedeuten hat. Meine Meinung Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht wo ich anfangen soll. In dieser Geschichte ist sehr viel passiert. Ehen wurden geschlossen und Kinder geboren. Wir begleiten die zwei Liebenden von 1958-2014! Wir erleben mit, wie Eva und Jim in drei verschiedenen Versionen immer wieder zusammen kommen. Aber, nicht jedes mal als Paar.Sie bekommen Kinder. Sie müssen Abschied nehmen, von geliebten Menschen. Sie haben gescheiterte Ehen zu verkraften. Jim ist Künstler. Ohne sich dessen bewusst zu sein, malt er ein Bild von Eva- >>Die lesende Frau<<.Eva wird Schriftstellerin. Auch wenn sich beide in einer Version befinden, in der sie nicht zusammen sind, fühlen sie eine tiefe Verbundenheit. Normalerweise mag ich verworrene Familiengeschichten. Ich reise auch gerne nach Paris, Griechenland und Rom. Aber, jedes Kapitel in einer anderen Version ist sehr anstrengend.Der Name von den Kindern wechselt genauso häufig, wie der Beziehungsstatus von Eva und Jim. Kaum habe ich mich in einem Kapitel so richtig wohl gefühlt, war im nächsten wieder eine andere Version, die nicht viel mit der vorherigen gemeinsam hatte. Die Kinder hatten andere Namen. Der Wohnort war auch oftmals nicht mehr der Gleiche. Es werden ganz normale Alltagsprobleme angesprochen. Man erlebt mit, dass eine Patchworkfamilie nicht für jedes Kind gut ist. Von der Thematik her hätte mir das Buch gut gefallen. Der Schreibstil hat mir leider nicht ermöglicht, einen Beziehung zu den Protagonisten aufzubauen. Es wurde in der dritten Person erzählt. Ich hatte von keiner Person ein Bild vor Augen. Auch die Umgebungsbeschreibungen fielen etwas mager aus.Bei der Liebe von Eva und Jim hätte ich mir mehr Emotionen gewünscht. Auch sämtliche Ehepartner blieben blass in der Geschichte. Jim war mir unsympathisch. Eva zu passiv. Sie hatte, für meinen Geschmack, zuviel hingenommen.Was seine Mutter betraf, tat mir Jim leid. Die depressive Frau hatte den Tod von ihrem Mann nie verkraftet. Zu Lebzeiten war der Künstler nie treu. Eva erfährt am Sterbebett ihrer Mutter ein großes Geheimnis. Fazit Selten war ich von einem Buch so enttäuscht wie von >>Drei mal wir<<. Ich hatte regelrechte Lese-Schleudertraumas! Entspanntes lesen war einfach nicht möglich. Die verschiedenen Versionen hätten, meiner Meinung nach, immer komplett erzählt werden sollen. So wurde man regelrecht von einer- zur nächsten Version geschleudert. Kaum hatte man für jemand etwas Sympathie entwickelt, war an dessen Stelle eine andere Person getreten.. Den Prolog fand ich schön.Das Ende hat mir auch gefallen. Es fanden gute Dialoge statt. Menschen wurde der letzte Weg erleichtert. Ich habe bei diesem Buch an einer Leserunde teilgenommen. Wir haben uns gegenseitig dazu animiert, weiterzulesen. Ansonsten hätte ich das Buch wahrscheinlich abgebrochen. Die Autorin verdient allen Respekt für ihr Werk. Es war bestimmt nicht einfach, jedes Kapitel in einer anderen Version zu schreiben und zu einem stimmigen Ende zu bringen. Das Ende ist wirklich gut gelungen. Das Cover und die Blümchenverzierungen auf jeder Seite sind wunderschön.Leider konnte mich der Inhalt nicht überzeugen. Danke Laura Bennett Danke Elke und Conny für das gemeinsame Lesen. Es hat sehr viel Spaß gemacht!

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  • Drei verwirrende Versionen von Eva und Jim

    Drei mal wir

    ConnyKathsBooks

    26. May 2016 um 12:01

    Alles beginnt mit einem weißen Hund, welcher der 19jährigen Studentin Eva im Jahr 1958 beim Fahrradfahren plötzlich über den Weg läuft. Eine kleine Ursache mit großer Wirkung und drei möglichen Ausgängen, in denen Eva ihren Jim entweder gleich kennenlernt oder erst später. Drei unterschiedliche Versionen einer Liebesgeschichte, die über die Jahrzehnte durch alle Höhen und Tiefen des Lebens geht und geprägt ist von verpassten Chancen und nicht eingeschlagenen Wegen. Doch das Schicksal führt Eva und Jim immer wieder zusammen; eine Liebe über alle Versionen hinweg, zwischen zwei Menschen, die einfach füreinander bestimmt sind. "Drei mal wir" ist der Debütroman von Laura Barnett. Optisch ist das Buch schon mal ein Hingucker, denn die verschiedenen Versionen sind farblich voneinander abgehoben und auch die netten Blümchenverzierungen auf jeder Seite laden sofort zum Lesen ein. Die drei Varianten von Eva und Jim umfassen einen Zeitraum von 1958-2014 und werden zudem parallel erzählt; eine ungewöhnliche und einzigartige Idee der englischen Autorin, die damit ihrer Liebesgeschichte einen ganz besonderen Reiz verleiht. Doch die komplexe Story erfordert viel Konzentration beim Lesen. Anfangs noch irgendwie faszinierend und interessant, schwirrt einem spätestens zur Mitte regelrecht der Kopf von den drei Versionen mit all ihren unterschiedlichen Details, feinen Nuancen und "Was wäre wenn" - Momenten. Denn alles ist dennoch durch Hinweise und Ereignisse miteinander verflochten. Trotz umfangreicher Notizen (die ich unbedingt empfehle) kam ich oft nicht mehr mit, besonders bei den zahlreichen Namen der Kinder, Enkel und Freunde sowie den Orten und Zeiten. Entweder findet man das Ganze irgendwann nur noch genial oder gibt vor lauter Verwirrung völlig entnervt auf. Gut, dass ich das Buch in einer Leserunde las, da konnte man sich austauschen und zum Durchhalten anspornen. Ein weiterer großer Kritikpunkt ist für mich das Paar selbst. Denn Eva und Jim sind keine Sympathieträger; vor allem Jim nicht. Alles, was die beiden während der ganzen Jahre durchleben, all ihre Erfolge und Misserfolge, Partnerschaften, Trennungen oder Affären berühren nur selten und sind mir im Grunde egal. Dazu trägt auch der recht unpersönliche Schreibstil im Präsens und aus der dritten Person bei. Ich hätte gern mit dem Paar mitgefiebert, mitgelitten oder mich mit ihnen gefreut, leider zumeist Fehlanzeige. Die einzige wirklich bewegende Stelle für mich ist das "Und so endet es" - Kapitel von 2014. Dessen Mittelpunkt bildet in allen drei Versionen ein sehr trauriges Ereignis, bei dem Eva und Jim sich in jeder Variante zur Seite stehen, was auch immer vorher war. Das finde ich gut gelungen. Zudem wird mit kleinen Begebenheiten die Brücke geschlagen zum Beginn, als Eva und Jim sich kennenlernten. Alles in allem doch noch ein runder und versöhnender Abschluss. Insgesamt konnte mich "Drei mal wir" trotzdem nur von der Idee her überzeugen, denn die Umsetzung fällt mir einfach zu verwirrend, langatmig und außer am Schluss zu emotionslos aus. Ich kann daher leider nur 3 Sterne vergeben.

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  • Bittersüßes und zutiefst berührendes "Was wäre, wenn...?"

    Drei mal wir

    LaLecture

    22. May 2016 um 23:51

    InhaltEva und Jim lernen sich 1958 als Studenten in Cambridge kennen - oder auch nicht. Sie werden ein Paar - oder sehen sich jahrelang nie wieder. Der Leser verfolgt drei Versionen von Eva und Jim, ihres Lebens, das von verschiedenen Ereignissen, Entscheidungen und Menschen geprägt ist und die beiden über mehr als 50 Jahre hinweg immer wieder zusammenführt.Meinung"Drei mal wir" spielt mit Fragen, die sich sicher einige Menschen schon gestellt haben: Was wäre, wenn ich ihn damals angesprochen hätte? Was wäre, wenn ich um sie gekämpft hätte? Was wäre, wenn ich uns nicht aufgegeben hätte? - Wie hätte unser Leben ausgesehen?Drei Versionen beschreibt Autorin Laura Barnett von Evas und Jims Leben; drei Versionen, die sich Kapitel für Kapiel abwechseln. Damit der Leser dabei nicht durcheinander gerät, sind die Kapitel jeweils durch Verzierungen am Rand farblich markiert, sodass man immer eine Orientierung hat. Trotzdem fällt es nicht immer leicht zu folgen, da sich zwei Versionen anfangs sehr ähneln und generell viele Parallelen zwischen den drei Versionen bestehen. Teilweise muss man sich bei der Lektüre gut konzentrieren und es empfiehlt sich, das Buch schnell und ohne Unterbrechung durch andere Lektüren zu lesen.Auf diese Weise umspannt die Geschichte mehr als 50 Jahre aus Evas und Jims gemeinsamen und getrennten Leben, erzählt von ihrer Jugend, ihre Eltern, ihren Kindern, von Liebe und Trennungsschmerz, Vertrauen und Betrug, großen Täumen und bitterer Enttäuschung. Der Leser erfährt, welche Details einen riesigen Unterschied für das gesamte spätere Leben der Figuren machen und welche Ereignisse in allen Versionen eintreten, welche Entscheidungen immer getroffen werden. Durch letzteres wird wunderbar gezeigt, dass Eva und Jim trotz allem in allen drei Versionen die gleichen Menschen sind; bloß, dass sie unterschiedliche Entscheidungen getroffen haben.Interessant ist hierbei, dass man, auch wenn man anfangs vielleicht eine Lieblingsversion hat, später nicht genau sagen kann, welche Version man für die für Eva und Jim beste hält. Man wünscht sich vielleicht eine bestimmte Zukunft für beide und lernt dann einige Kapitel später, dass vielleicht eine andere Version beide glücklicher machen würde. Eine wunderbare Anregung darüber nachzudenken, ob man immer verbissen an einer Entscheidung hängen sollte, auch wenn sie vielleicht nicht optimal ist und man dadurch andere Möglichkeiten komplett ausschließt, die vielleicht das Potential hätten, einen glücklich zu machen.Die Auflösung der drei Erzählstränge ist meiner Meinung nach genial, nicht zu kitschig, nicht wie man es erwartet hätte, aber gleichzeitig auch wunderschön und einfach richtig für alle Beteiligten. Auf den letzten Seiten habe ich einige Tränen vergossen.Doch man kann die Geschichten auch einzeln betrachten, denn auch abseits des "Was wäre, wenn? ist "Drei mal wir" ein wunderschöner Roman und vor allem - und das ist wichtig zu betonen - nicht nur ein Liebesroman. Es geht um das ganze Leben zweier Menschen, von der Universität bis zum hohen Alter. Natürlich spielt auch die Liebe - Evas und Jims aber auch die der beiden zu anderen Personen - eine Rolle, doch auch der berufliche Werdegang und die Prioritäten, die man vor allem als Frau damals noch setzen musste, oder das Verhältnis zu den eigenen Kindern nimmt großen Raum ein.Man muss sich darauf einlassen, dass "Drei mal wir" ein sehr ruhiges Buch ist, dann kann man sich in den verschiedenen, bittersüßen Versionen des Lebens der beiden Protagonisten verlieren und anhand ihrer Entscheidungen auch für sich selbst lernen.Eva und Jim sind wunderbare Figuren, nicht im Sinne von kitschig-perfekt, sondern authentisch, mit Fehlern und aus Sicht des Lesers unklugen Entscheidungen, die sie treffen. Sie geben nach, wo sie nicht sollten, schweigen, wo sie reden sollten, und geben auf, was sie nicht aufgeben sollten, aber sie wachsen dem Leser, nachdem man sie fast ihr ganzes Leben begleitet hat, auch ans Herz, weil man ihre Träume und Ängste kennt und sie trotz oder gerade wegen all ihrer menschlichen Entscheidungen sympathisch sind.Doch - und das finde ich sehr beeindruckend in Anbetracht der Tatsache, dass viele von ihnen aufgrund der enormen Zeitraffung im Buch nur in wenigen Kapiteln vorkommen - auch die Nebenfiguren wirken, auch wenn man in ihre Gedanken natürlich keine Einblicke bekommt, alle einzigartig und wie Personen, denen man selbst im Leben begegnen könnte - Eltern, Kinder, Freunde, Kollegen. Laura Barnett hat sich hier eindeutig viele Gedanken und sehr viel Mühe gemacht.Zuletzt gilt mein großes Lob den Gestaltern der deutschen Ausgabe, die einfach - innen und außen - wunderschön ist. Der schlichte aber süße Schutzumschlag, die passend dazu gestalten bunten Seiten zwischen den drei großen Teilen des Buches und die hübschen aber nicht überladen wirkenden Verzierungen auf den Innenseiten - eine sehr gelungene Komposition.Fazit"Drei mal wir" hat mich nicht nur von der Gestaltung sondern auch vom Inhalt her begeistert. Ehrlich, liebevoll, philosophisch und romantisch, ohne jemals kitschig und belehrend zu wirken, erzählt es drei Versionen des Lebens zweier überaus liebenswerter Figuren, die dem Leser ans Herz wachsen und teilweise selbst die Augen öffnen. Ich vergebe 4,5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung an alle Fans realistischer und berührender Liebes- und Lebensgeschichten.

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  • Drei mal wir

    Drei mal wir

    nellsche

    21. May 2016 um 13:08

    Inhalt/Klappentext: Eva und Jim sind neunzehn und Studenten in Cambridge, als ihre Wege sich 1958 zum ersten Mal kreuzen. Eine Fahrradpanne führt die beiden zusammen. Was dann passiert, wird den Rest ihres Lebens bestimmen. Wir folgen drei unterschiedlichen Versionen ihrer Zukunft, zusammen und getrennt. Sehen Eva dabei zu, wie sie eine berühmte Schriftstellerin wird. Und Jim, wie er für die Kunst seinen Beruf als Anwalt hinter sich lässt. Wir reisen mit ihnen nach London, New York und Rom. In all den Jahren nimmt ihre Liebe immer wieder ungeahnte Wege, von den ersten drei Treffen bis hin zum Finale: ein Paar, drei Liebesgeschichten. Meine Meinung:Zuerst muss ich der Gestaltung des Covers und des Buches ein sehr großes Lob aussprechen! Ich habe selten ein so liebevoll gestaltetes Buch in den Händen gehalten. Sogar jede Seite hat im unteren bereich einen floralen Druck in drei verschiedenen Farben, was unheimlich schön aussieht. Der Inhalt des Buches sprach mich sofort an, denn wer denkt nicht irgendwann mal “Was wäre wenn …”. Ich war also sehr gespannt auf die Geschichte. Leider fiel es mir sehr schwer, den jeweiligen Versionen gedanklich zu folgen. Es finden sich zwar auf jeder Seite Hinweise in Form von Überschriften und farblichen Gestaltungen, die die Versionen optisch unterschied, doch mir fiel die inhaltliche Zuordnung schwer. Ich musste leider zu oft überlegen, so dass ich mich nicht komplett in die Geschichte fallen lassen konnte. Ich habe mich deshalb ziemlich durch das Buch gekämpft. Die verschiedenen Charaktere sind mir auch nicht wirklich ans Herz gewachsen, sondern recht blass geblieben. Dennoch muss ich sagen, dass das Buch auch viele sehr schöne Botschaften mit sich bringt, z.B. dass die Liebe manchmal einfach ihre Zeit braucht. Meine persönliche Meinung zu diesem Buch sollte bitte niemanden davon abhalten, die Geschichte selbst zu lesen, denn die Meinungen gehen hier sehr auseinander. Ich vergebe zwei Sterne.

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  • Drei mal wir

    Drei mal wir

    weinlachgummi

    18. May 2016 um 19:09

    Ihr wollt auch die Bilder sehen?  *Blog Beitrag*Was wäre wenn? Stellt ihr euch auch manchmal die Frage Was wäre wenn? Ich liebe solche Gedankenspiele, auch wenn sie oft zur Melancholie verleiten. Ein kleiner Moment, der alles verändert, eine Entscheidung, die das ganze Leben beeinflusst.Und genau darum geht es in diesem Buch. So war mein Interesse geweckt, doch dann häuften sich die negativen Rezensionen und ich wurde unsicher. Zum Glück habe ich mir doch selbst ein Bild von dem Buch gemacht, den ich fand es großartig, auch wenn ich mit dieser Meinung ( im Deutschsprachigem Raum) recht alleine dastehe.Der Aufbau des Buches hilft dem Leser, die Orientierung zu behalten. So steht oben auf der Seite immer die jeweilige Version und die Seitenzahl. Am Anfang jedes Kapitels findet man den Handlungsort und das jeweilige Datum. Noch dazu gibt es ein Blumenmuster in der unteren Ecke, welches durch seine Farbe dem Leser ganz leicht in Erinnerung ruft, bei welcher Version er sich gerade befindet. Dadurch fand ich das Buch auch nicht verwirrend. Ich musste zwar manchmal noch mal Vorblättern, aber dies geschah sehr selten. Natürlich muss man sich hier beim Lesen etwas mehr konzentrieren und ein zeitnahes Lesen ist auch zu empfehlen. Aber dafür bekommt man eine sehr ungewöhnlich erzählte Geschichte geboten, mit viel Gefühl und bitteren Beigeschmack. Die Geschichte ist ungewöhnlich aufgebaut. Wie der Titel vermuten lässt. Gibt es drei verschiedene Versionen. Doch beginnt sie ganz gewöhnlich mit dem Anfang, nämlich mit der Geburt der zwei Hauptpersonen Eva und Jim. Doch dann fängt es auch schon an. Eine abenteuerliche Reise, durch drei Leben, mit vielen Tiefen und Höhen. Das Abenteuer des Lebens. Das Buch spiel über einen Zeitraum von über 70 Jahren. Noch dazu aus der wechselten Sicht von Eva und Jim. Und es gibt drei unterschiedliche Versionen der Geschichte. Dies alles auf gerade mal 500 Seiten. Deswegen werden manche Dinge auch nur kurz angeschnitten und Jahre übersprungen. Doch der Kern bleibt. Eine lange Zeit wusste ich beim Lesen nicht wohin mich das Buch führen würde. Ich habe ständig darauf gewartet, dass sich die richtige Version herauskristallisiert. Doch gibt es überhaupt die eine richtige Version? Ist es so leicht? Man trifft einmal die richtige Entscheidung und alles wird gut, oder zeigt sich letztendlich doch erst am Ende, welches der richtige Weg war. Weil man nie weiß, wohin er einen noch führen wird.Immer wieder habe ich beim Lesen Pausen eingelegt, weil es mich zum Nachdenken anregte. Noch dazu hat es mich ab einem Gewissenspunkt völlig in seinem Bann gezogen, sodass ich mich in die Geschichte hinein versetz fühlte. Ich kann nicht behaupten die Charaktere wären mir sehr sympathisch gewesen, dazu war die Sicht auf sie irgendwie zu distanziert durch die ständigen Wechsel. Doch konnte ich sie mir ganz genau Vorstellen, hatte sie bildlich vor Augen.Fazit:Ich fand es großartig.Sehr ungewöhnlich erzählte Geschichte über die große Frage Was wäre wenn.Stimmt nachdenklich.Man sollte sich bewusst sein worauf man sich einlässt.

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