Laura Brodie Stimmen in der Nacht

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Inhaltsangabe zu „Stimmen in der Nacht“ von Laura Brodie

Eine harmlose Studentenparty in einer kleinen amerikanischen Universitätsstadt endet mit einem Ausbruch von Gewalt im Haus der Dozentin Emma. Ihre kleine Tochter Maggie hat alles mit angesehen. Zehn Jahre später kommen die Erlebnisse von damals wieder hoch: Maggie, inzwischen fünfzehn, wird von alten Albträumen gequält, hat Probleme in der Schule, schwänzt den Unterricht. Sie selbst weiß nur, dass ihr ihre neue Mathelehrerin, die ihr nie ins Gesicht sieht, unheimlich ist. Warum löst Grace, die Lehrerin, die altbekannten Ängste in Maggie aus, die längst überwunden schienen? Und was ist vor zehn Jahren wirklich geschehen?

Ein tolles Werk, das zum Nachdenken anregt! :D

— Unzertrennlich

Spannend und psychologisch sehr tiefgründig, starke Charaktere, zwar mit ein paar Längen, aber sehr lesenswert!

— MaggieGreene

Ein unbeschreiblich beklemmendes Gefühl, die Autorin reizt das Nervenkostüm der Leser!

— Floh

sehr spannend

— Synan

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  • Was passierte wirklich in der Nacht

    Stimmen in der Nacht

    kointa

    01. February 2017 um 17:16

    Die erste Hälfte des Buches fand ich sehr gut. Flüssig und leicht aus der Sicht von Maggie geschrieben. Die Schwierigkeiten mit Ihrer Lehrerin und dem Leben nach dem "Vorfall" als sie gerade als sie 5 Jahre war. Dann kam eine Wendung in der Geschichte mit der ich so nicht gerechnet hätte und dies fand ich auch noch sehr gut. wollte ich doch nun wissen was damals wirklich geschah, den nichts war anscheinend so wie es schien. doch leider hat sich die Autorin dann in Details verloren, die mit dem damaligen Ereignis nichts zu tun haben und auch die Geschichte nicht voran bringt. Es wurde aus verschiedenen Sichten plötzlich geschrieben. Die Spannungskurve fiel immer weiter ab und auch das ende fand ich sehr dürftig. Wirklich sehr schade, denn hätte man die Spannung ausgebaut, wäre es ein toller Thriller geworden.

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  • Stimmen in der Nacht

    Stimmen in der Nacht

    daydreamin

    23. April 2016 um 19:47

    Geschrieben im Januar 2013:Ich weiß überhaupt nicht, wie ich die Rezension so richtig anfangen soll. Ich könnte in eigenen Worten die Handlung nochmal wiedergeben, aber inhaltlich würde ich dann auch sicher nicht mehr als der Klappentext verraten. Je mehr man über den Inhalt sagen will, desto mehr nimmt man dem Buch seinen Zauber, der hauptsächlich durch ganz unerwartete Wendungen entsteht.Davon lebt glaube ich der ganze Roman, der auch einige Krimi-Elemente enthält. Laura Brodie versteht es den Leser Dinge annehmen zu lassen, die überhaupt nicht passiert sind. Sie schreibt diese niemals konkret aus, aber durch das Drumherum denkt man einfach, dass es genau so passiert sein muss. Bis eben die Autorin hingeht und mit einem Satz alles über den Haufen wirft, was man sich so vorgestellt hat.Der Schreibstil ist top und die Charakter fand ich allesamt wunderbar ausgearbeitet. Jeder hat seine Stärken und seine Schwächen und das ist jetzt wirklich nicht so dahergeschrieben, jeder Charakter hat wirklich krasse und „neue“ Züge, die das ganze Buch noch spannender und erfrischender machen.Das einzige, wofür ich einen Stern abziehe, war die Tatsache dass ich gerne mal Zeilen übersprungen und ganze Seiten überflogen hab. Ab und zu verzettelt sich eine Figur mit nebensächlichen Gedankengängen und die fand ich dann etwas langweilig. Aber genau das spricht auch irgendwie für das Buch, denn es war offensichtlich so spannend, dass ich es teilweise kaum aushalten konnte. Fazit Insgesamt war das Buch super. Stellenweise etwas zu trocken beziehungsweise zu langgezogen aber ansonsten hab ich nichts zu meckern. Die Figuren waren gut ausgearbeitet und authentisch, die Story an sich sehr frisch und man wurde ständig überrascht. Leseempfehlung!

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  • Stimmen in der Nacht

    Stimmen in der Nacht

    _Sahara_

    29. December 2015 um 14:28

    Mein letztes Buch für das Jahr 2012! Eine harmlose Studentenparty endet mit einem Ausbruch von Gewalt im Haus der Dozentin Emma. Ihre kleine Tochter Maggie hat alles mit angesehen. Neun Jahre später kommen die Ereignisse von damals wieder hoch - und die alten Ängste erwachen erneut in Maggie. Was ist damals wirklich geschehen? Das Buch ist recht spannend geschrieben. Es wird immer wieder mal in Rückblenden erzählt, was damals geschehen ist. Die Geschichte spielt aber auch in der Gegenwart. Die Nacht änderte das Leben aller Anwesenden. Maggie arbeitet das ganze in einer Therapie auf. Schlimm, wie eine Lüge, ein ganzes Leben verändern kann. Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Es konnte mich nicht so richtig fesseln, war aber auch nicht langweilig. ©_ Sahara_ (Rezi aus 2012)

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  • Stimmen in der Nacht

    Stimmen in der Nacht

    buchstabentraeume

    08. October 2015 um 14:38

    Ich fand das Buch eher mittelmäßig. Es war mir zu ruhig und irgendwie konnte ich die Auflösung des Ganzen zu schnell erahnen. Obwohl die Autorin noch Kleinigkeiten eingebaut haben, die man natürlich nicht erwarten konnte und die dadurch umso erschreckender wirkten. Das Buch ist zwar wirklich eine nette Abhandlung darüber, wie man mit Schuldgefühlen umgeht und andererseits lernt, zu verzeihen, aber die Autorin konnte mich nicht fesseln. Maggie war die einzige Person, zu der ich so etwas wie eine Beziehung aufbauen konnte, die anderen Charaktere waren mir alle zu flach. Den Schreibstil der Autorin empfand ich ebenfalls als sehr angenehm, aber nicht sooo einnehmend, wie ich es von anderen Autoren bzw. Büchern kenne. Aber meist ist es ja sowieso die Kombination Stil-Handlung, die überzeugt. Und hier konnte das keines von beiden so wirklich.

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  • meine hohen Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Ein Buch, wie ich es mir erhofft hatte!

    Stimmen in der Nacht

    Floh

    Diesen viellagenden Roman-Thriller "Stimmen in der Nacht" der Autorin Laura Brodie habe ich ausschließlich aufgrund des spannenden Klapptextes, des Titels und des Covers ausgewählt. Ein Buch, welches sofort in mein Beuteschema passt. Die ersten Faktoren stimmten sofort, die Erwartungen waren hoch, kann das Buch all die Vorstellungen erfüllen und den Erwartungen gerecht werden? Erschienen im dtv Verlag (http://www.dtv.de/) Inhalt: "Eine harmlose Studentenparty in einer kleinen amerikanischen Universitätsstadt endet mit einem Ausbruch von Gewalt im Haus der Dozentin Emma. Ihre kleine Tochter Maggie hat alles mit angesehen. Zehn Jahre später kommen die Erlebnisse von damals wieder hoch: Maggie, inzwischen fünfzehn, wird von alten Albträumen gequält, hat Probleme in der Schule, schwänzt den Unterricht. Sie selbst weiß nur, dass ihr ihre neue Mathelehrerin, die ihr nie ins Gesicht sieht, unheimlich ist. Warum löst Grace, die Lehrerin, die altbekannten Ängste in Maggie aus, die längst überwunden schienen? Und was ist vor zehn Jahren wirklich geschehen?" Zum Schreibstil: Ich lese absolut gerne Romane und spannende Thriller. Ich liebe dezente Spannung, Nervenkitzel, Geheimnisse, Ausweglose Situationen und etwas Mystik und dunkle Schatten. Solche Romane, wie dieser, ziehen mich magisch an, da sie für mich immer noch eine ganz eigene Schärfe und ganz spezielle Note des Ausdrucks innehaben. Spannung einer ganz anderen intensiven Art mit interessanten Themen und mystischer Brise. Autorin Laura Brodie beherrscht das Genre Roman-Thriller perfekt, denn mit ihrem Schreibstil begibt sie sich in die Welt der unglaublichen Verrate, der Geheimnisse, dunklen Schatten, unausgesprochenen Wahrheiten und düsteren Vorahnungen. Und trifft somit genau den Stil der Genre-Liebhaber. Laura Brodie spielt gekonnt mit der Spannung und dem Feld der undurchdringlichen Geheimnisse. Sie zeigt eine Welt der unbekümmerten Jugend, die nach und nach aus den Fugen gerät und eine Verkettung unbeschreiblichen Nervenkitzels nach sich zieht. Mit ihrem Buch und ihrer Story trifft sie den Geschmack der jungen und sich noch jung-fühlenden Leser. Autorin L. Brodie trifft den Kern der Zeit und wirkt somit nicht aufgesetzt oder gekünstelt. Eine gelungene Gratwanderung, der dem Wunsch der Romanleser, der Krimifans aber auch den Thrillerliebhabern gerecht wird. Mit ihrem Erzählstil und der Wahl der Protagonisten und Themen schafft sie es, ihre mörderische und von Schatten und Stimmen umsäumte Geschichte an die Oberfläche zu holen und das Nervenkostum des Lesers zu reizen. Eine Welt, die erschüttert, erschreckt, wachrüttelt und unheimlich viel unausgesprochenes birgt. Bereits mit seinem Debüt hat sich die Autorin einen Namen gemacht, und ich bin mir sicher, dass es nicht das letzte Buch sein wird, welches ich von ihr lesen möchte. Schauplätze: Der Autorin Laura Brodie gelingt es durch reale Darstellung der Schauplätze eine Welt des jugendlichen Alltags zu schaffen. Sehr genau hat sie die Eindrücke eingefangen und gibt diese im Buch an die Leser weiter. Gerade das Familienleben, die Schule und die Wand der vereimlichten Gehemnisse mit dem Wettlauf gegen die Zeit und die Vergangenheit der Hauptprotagonistin Maggie mit ihrer Mutter Emma bringt unheimlich viel Tempo und Facette in das Geschehen. Neben all der Sorge um die Mutter und der damaligen Ereignisse und dem Aufkreuzen von Lehrerin Grace ist da noch der Tag der Studentenparty aus vergangenen Jahren. Doch es teilt sich alles in Gut und Böse, in Gesagt und Ungesagt, in Laut und Leise und in Stimmen die endlich gehört werden wollen..... Und das Böse hat es sich zur Passion gemacht Maggies Leben von einem Moment auf den nächsten in eine Hölle zu verwandeln. Das ganze Geschehen wird durch die gelungene Darstellung der autorin Laura Brodie mit nützlichen und vielen Details zum Leben und Tod erweckt. Sie versprüht amerikanische Leichtigkeit, bunten Schulalltag, viel Herz und Facette, auch in der Skizzierung der Kulissen und des Lebens. Sehr gut gemacht. Auch der Umgang mit aktuellen Medien und der Zeitgeist der Jugendlichen passen sich hervorragend in das Geschehen ein und runden die Geschichte stimmig ab. Ich fühlte mich gleich mitgerissen und konnte mich kaum von den Kulissen und Schauplätzen lösen. Sehr nahegehend und sehr intensiv. Charaktere: Auch bei der Wahl der Charaktere punktet die Autorin weiterhin bei mir, auch wenn ich hier einen halben Stern in der Gesamtwertung abziehe. Laura Brodie hat Protagonisten erschaffen, die alltäglicher und realer nicht wirken können. Gleich zu Beginn ermöglicht sie ihren Lesern ein klares Bild der einzelnen Persönlichkeiten und bietet zusätzlich eine gelungene Auswahl an Nebenrollen und Einblicke in einzelne Passagen der Vergangenheit, die sich wie ein Schleier über alles legt. . Gerade das Seelenleben und die Gedankenwelt von Maggie und ihrer jungen Mutter Emma lassen den Leser nicht mehr los. Dann diese grausamme Vorahnung und all die Visionen, die Maggie erlebt, als die Mathelehrerin Grace in ihr Leben tritt. Ein Schicksal, eine Begegnung, welche für Maggie zur Zerreissprobe wird. Gerade bei der Darstellung und Verkörperung von Grace hätte ich mir mehr Feuer vorstellen können. Da sie ja Dreh- und Angelpunkt und Schlüsselfigur ist, hätte ich mir hier etwas mehr Fokus auf ihre Aura vorstellen können. Dennoch ist auch dieser Charakter zwar minutiös gezeichnet, doch ein gewisses Etwas fehlt hier doch. Bei Maggie stellt sich die nagende Frage, kann eine junge Seele und die junge Leichtigkeit all diese Strapazen durchstehen ohne wahnsinnig zu werden? Tief und eindringlich wird hier ein jeder Charakter vorgestellt. Gekoppelt mit einer tragischen Nacht und einer dramatischen Tragödie, wirken alle Personen sehr gut geschildert und verkörpern ihren Part im Roman gekonnt. Man identifiziert sich schnell mit einzelnen und findet Eindrücke aus der eigenen Jugend wieder. Meinung: Manches wirkte auf mich sehr einnehmend und fesselnd, so soll ein Thriller sein. Sehr beklemmend, und ich musste beim Lesen häufig meinen Blickwinkel verstellen, das hat mir wirklich gut gefallen. Dieses Buch ist so leise geschrieben und ruft so laut hinaus, Stimmen, die sich Gehör verschaffen, die an den Nerven und am Verstand nagen. Dennoch treffen die Schilderungen, Schicksale, Verscheierungen und Ereignisse mit den Dialogen, den Gedanken und den Problemen, die Maggie und auch Mutter Emma erfahren, den Leser mitten ins Herz.  Jedoch drifftet diese Handlung nicht in Melancholie und Herzschmerz ab, sondern baut sich zu einer Spannung auf, die sich beim Lesen kaum noch ertragen lässt. Das ist genau dass, was ich an romanähnlichen Thrillern so sehr schätze, diese gedrosselte Form von mörderischer Spannung und stetig nagenden Nervenkitzel ohne ins Bodenlose oder Abstossende zu gleiten. Ich bin sehr bewegt, erschüttert und auch gerührt. Aber vor allem bin ich entsetzt, schockiert und auf Alarmbereitschaft. Ich wurde unterhalten, durfte gespannt die Dinge verfolgen, wurde in die Irre geführt und fühlte mich in das Geschehen aus "Stimmen in der Nacht" mit allen Sinnen verwickelt. Laura Brodie bedient viele Emotionen und glänzt mit Spannung und Überraschungen! Die Autorin: "Laura Brodie studierte Englisch in Harvard und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Töchtern in Lexington, Virginia. Sie ist Professorin für Englisch an der Washington and Lee University." Zum Cover: Neben Titel und Klapptext hat mich das Cover sofort gefesselt. Ein junges Mädchen (Maggie?) liegt auf dem Boden und lauscht. Sind es die Stimmen in der Nacht? Dieses Cover ist wieder einmal ein Eyecatcher und eine stimmige Wahl zum Inhalt. Fazit: Das Buch hat meine Erwartungen erfüllt, mich gefesselt, behgeistert und unterhalten. Klare Leseempfehlung für seichte Thriller mit hohem Nervenkitzel und Story.

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    Sabine17

    16. October 2014 um 22:42
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