Ich bin mir wirklich nicht sicher, was ich von dem Buch und von Laura selbst halten soll. Ich finde es schon bewundernswert, dass sie diese Reise wirklich geschafft hat, aber anderseits sehe ich das als Mutter eher kritisch. Sie war 14 als sie allein los ist und ich finde, dass es einfach zu gefährlich ist. Mir geht es dabei nicht unbedingt um die Überfahrten selbst, sondern um ihre Landgänge. Sie kommt an den Häfen an, lernt dort Leute kennen und zieht mit denen los, lässt sich auf die Boote zum Essen einladen. Sie ist allein und wenn was passiert weiß keiner wo sie abgeblieben ist. Vielleicht bin ich einfach nur zu ängstlich, aber ich würde das nie zulassen.
Ansonsten war es zeitweise schwierig zu lesen, wenn man vom Segeln absolut keinen Plan hat, dafür war einfach zu viel fachliches dabei. Irgendwann ergibt sich das meiste aber aus dem Kontext und man kommt irgendwie klar.
Ich gebe 3,5 Sterne und runde auf 4 auf.





