Amalia von Flatter - Vampire tanzen nicht mit Feen

von Laura Ellen Anderson 
4,6 Sterne bei16 Bewertungen
Amalia von Flatter - Vampire tanzen nicht mit Feen
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Eine schöne Geschichte über Freundschaft, Mobbing und Anderssein. Meine Tochter fand es super!

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Ein durchaus gelungener (un-)gruseliger Vampirspaß für große und kleine Leser.

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Inhaltsangabe zu "Amalia von Flatter - Vampire tanzen nicht mit Feen"

Willkommen in Nokturnia – wo du dich vor Glitzer gruselst und Vampire deine Freunde sind!
Amalia ist ein ganz normales Vampirmädchen, mit kleinen Fangzähnen und zwei monster-guten Freunden. Ihre Eltern wollen wie jedes Jahr ein großes Fest feiern und – Juhu! – dieses Mal ist sogar noch ein anderer Vampirjunge eingeladen! Doch Prinz Marillo stellt alles auf den Kopf und entführt Amalias kleinen Kürbis! Gemeinsam mit ihren Freunden macht Amalia sich auf den Weg, um ihr geliebtes Haustier zurückzuholen ...
Monster-Spaß und Lacher garantiert – Nokturnia steckt voller Überraschungen!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783505140860
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:Egmont Schneiderbuch
Erscheinungsdatum:01.02.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    saras_bookwonderlands avatar
    saras_bookwonderlandvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein durchaus gelungener (un-)gruseliger Vampirspaß für große und kleine Leser.
    Willkommen bei den Wesen der Nacht!

    Willkommen in Nokturnia – wo du dich vor Glitzer gruselst und Vampire deine Freunde sind!

    Amalia ist ein ganz normales Vampirmädchen, mit kleinen Fangzähnen und zwei monster-guten Freunden. Ihre Eltern wollen wie jedes Jahr ein großes Fest feiern und – Juhu! – dieses Mal ist sogar noch ein anderer Vampirjunge eingeladen! Doch Prinz Marillo stellt alles auf den Kopf und entführt Amalias kleinen Kürbis! Gemeinsam mit ihren Freunden macht Amalia sich auf den Weg, um ihr geliebtes Haustier zurückzuholen …

    Monster-Spaß und Lacher garantiert – Nokturnia steckt voller Überraschungen!

    Quelle: Schneiderbuch

    BUCHINFOS:
    Amalia von Flatter – Vampire tanzen nicht mit Feen* | Autor: Laura Ellen Anderson | Serie: Amalia von Flatter | Seiten: 224 | Einband: gebunden | Erschienen am: 01.02.2018 | ISBN: 978-3-505-14086-0 | Preis (D): 12,00€ | Verlag: Schneiderbuch Egmont

    COVER:
    Das Cover ist super süß und ein echter Hingucker. Ich bin großer Fan der Illustrationen, die sich übrigens auch überall im Buch wiederfinden. Farblich ist das Cover in lila und schwarz gehalten und vermittelt damit das perfekte Feeling für den Inhalt des Buches.

    MEINE MEINUNG:
    Amalia ist ein Vampir und wohnt mit ihren Eltern (Graf und Gräfin) in Nokturnia. Jedes Jahr richten Amalias Eltern den Barbarischen Ball aus und jedes Jahr ist Amalia dort das einzige “Kind”. Bis jetzt – denn der König von Nokturnia hat sich mit seinem Sohn für den Ball angemeldet. Amalia ist völlig aus dem Häuschen und hat das erste Mal wirklich Lust auf den grausigen Ball. Doch es kommt natürlich anders als gedacht. Marillo, der Sohn des Königs, ist nämlich so ganz und gar nicht nett. Er ist gemein zu Amalias besten Freunden Todd und Flora, er nimmt ihr Kürbinian, ihr Haustier, weg und tut alles, um es den anderen schwer zu machen. Natürlich steckt viel mehr hinter Marillos Verhalten und bis Amalia das rausgefunden hat, ist sie längst in ein grausig-monsterisches Abenteuer geschlittert.

    Die Geschichte von Amalia von Flatter ist wirklich einzigartig. Auch wenn der Handlungsverlauf an das Leben eines ganz normalen Kindes erinnert, machen die Ideen und die Kreativität der Autorin etwas ganz Besonderes aus dem Buch. So sind die Dialoge zur schaurigen Thematik angepasst worden und der Graf und die Gräfin sprechen sich zum Beispiel mit “mein schauderhafter Stinke-Atem” (S. 18/19) an. Ebenso wird das Essen mit den kuriosesten Namen betitelt und es stehen Gerichte wie Achselschweiß-Shake, Eiter-Eclairs und Fingernagelkuchen auf dem Speiseplan. Man sieht also schon, das Buch ist durch und durch vampirisch-echt.

    Doch hinter diesen ganzen monsterhaften Details verbirgt sich eine echt schöne Geschichte. So geht es vor allem um Freundschaft, Zusammenhalt, Toleranz und Akzeptanz. Die Autorin vermittelt diese Werte spielend leicht und vor allem unheimlich unterhaltsam und das Buch strahlt am Ende eine Tiefe aus, die ich anfangs so gar nicht erwartet hätte.

    Der Schreibstil ist locker-leicht und einfach zu verfolgen, ohne dabei zu kindisch zu wirken. Der Handlungsverlauf schreitet rasch voran und die Story ist recht kurzweilig, sodass es Kindern in der entsprechenden Altersklasse einfach fallen sollte, der Geschichte zu folgen. Vor allem, weil das Buch auch noch so unglaublich toll und monsterisch illustriert ist. Die vielen Bilder machen echt was her und unterstreichen perfekt den Handlungsverlauf, ohne der Geschichte die Show zu stehlen.

    Mir hat der Reihenauftakt von Amalia von Flatter gut gefallen. Es war toll zu sehen, dass hinter dieser verrückten Buchidee sogar etwas Tiefe und jede Menge Werte versteckt waren. Besonders überzeugt haben mich letztlich aber die Kreativität und die vielen kleinen, feinen Details – Das Setting, die witzigen Namensgebungen und einfach schon der Gedanken, dass die Wesen der Nacht Angst vor Einhörnern und Glitzer haben.

    BEWERTUNG:
    Ein durchaus gelungener (un-)gruseliger Vampirspaß für große und kleine Leser. Mir hat das toll illustrierte Buch wirklich gefallen und ich empfehle die Geschichte gerne weiter.

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    Lucinda_im_Wunderlands avatar
    Lucinda_im_Wunderlandvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Gelungenes, lustiges Buch, nicht nur für Kinder, die magische Geschichten mögen.
    Magische Geschichte über Freundschaft und Toleranz

    „Vampire tanzen nicht mit Feen“ ist der Auftakt zur Reihe rund um das Vampirmädchen Amalia von Flatter. Dieses Kinderbuch habe ich von lieben Freunden zum Geburtstag bekommen – wenn Goths einen anderen Goth beschenken, kommt dann sowas bei raus.

    Das Cover ist sehr kindlich gehalten, ein bisschen düsterer durch die Farbwahl. Von der Haptik ist dieses Buch wirklich schön, durch die Bindung lässt es sich richtig gut lesen. Dadurch, dass es sich um ein Kinderbuch handelt, ist die Schrift sehr groß und für Kinder ab 8 Jahren gut geeignet.

    Was mich an Amalia besonders begeistert, sind die wunderwunderschönen Illustrationen im Inneren. Das gesamte Buch ist liebevoll in schwarz-weiß illustriert. Bilder und Text harmonieren  gut miteinander, ich hatte nicht das Gefühl, dass eines von beidem im Vordergrund stand.
    Die Illustrationen sind der Geschichte angepasst und sind dadurch zwar süß, aber auch natürlich etwas düster und kindlich-morbid.

    Die Geschichte ist zwar relativ kurz, bringt aber durch die witzige Wortwahl ein nettes Lesevergnügen für zwischendurch. Zumindest wenn man ein Erwachsener ist. Mein 8jähriges Ich hätte dieses Buch definitiv geliebt und ein paar tolle Tage damit verbracht.
    Der Leser erfährt viel über Freundschaft, Zusammenhalt, warum Vorurteile niemals gut sind, übers Anderssein und dass eben dieses manchmal gar nicht so schlimm ist.

    „Vampire tanzen nicht mit Feen“ ist ein gelungenes, lustiges Buch, das ich an alle Eltern weiterempfehlen kann, deren Kinder magische Geschichten mögen. Und natürlich auch Erwachsenen, die im Herzen immer noch Kinder sind.

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    Osillas avatar
    Osillavor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Bei "Amalia von Flatter" handelt es sich um eine neue Kinderbuchreihe von der Autorin Laura Ellen Anderson.
    Eine witzige, etwas schräge und vor allem ungewöhnliche Geschichte.

    Bei "Amalia von Flatter" handelt es sich um eine neue Kinderbuchreihe von der Autorin Laura Ellen Anderson. Normalerweise stehen Glitzer und Einhörner bei Büchern für junge Leserinnen meist im Mittelpunkt. Nicht so bei dieser neuen Reihe, wo es Vampire und Monsterfreunde gibt, wo Kürbisse als Haustier gehalten werden und selbstgemachte Zehenmarmelade auf dem Frühstückstisch (in der Nacht) steht.

    Laura Ellen Anderson lebt in England und arbeitet als Illustratorin. Zum ersten mal schrieb und illustrierte sie ein Kinderbuch komplett selbst. Dabei entstand "Amalia von Flatter".

    Amalia von Flatter ist ein Vampirmädchen und wohnt in Nokturnia. Des Nächtens vertreiben sich hier Monster ihre Zeit. Amalias Eltern veranstalten jedes Jahr ein großes Fest, doch in diesem Jahr haben sich der König und sein Sohn angemeldet. Prinz Marillo ist alles andere als liebenswürdig und stellt Amalias Alltag auf den Kopf. Als er dann auch noch ihren geliebten Kürbis entführt, steht für sie fest, dass sie sich gegen den Prinzen zur Wehr setzen muss.

    In die Geschichte hinein zu finden, fiel uns etwas schwer. Die ersten 80 Seiten zogen sich etwas und meine Tochter war oftmals leicht gelangweilt. Auch die Beschreibungen des sonderbaren Essens sowie die gegenseitige Anrede der Protagonisten („Mein Dunkler“ Seite 13, „mein kleiner Garstling“ Seite 17) waren gewöhnungsbedürftig und für 6 bis 7-jährige wohl eher unverständlich.
    Nach der umfangreichen Vorstellung von Nokturnia und seinen Bewohnern zog die Handlung dann aber gut an und es wurde spannend. Die einzelnen Charaktere sind gut gezeichnet und Amalia von Flatter ist ein wirklich liebenswertes Mädchen mit tollen Freunden, die jederzeit zu ihr halten. Natürlich bleibt auch die große Überraschung am Schluss nicht aus.
    Im Anschluss finden sich noch drei Rezepte von Gerichten, die im Buch erwähnt wurden.

    Das Cover hat uns gut gefallen, es hebt sich von den typischen Mädchenlektüren besonders gut ab, da es größtenteils in schwarz und lila gehalten ist, mit wenigen rote Akzenten.
    Die vielen schwarz-weiß Zeichnungen sind gut gelungen und sorgen hier und da für echten Ekel, wenn da ein abgehackter Finger liegt oder ein Augapfel über die Seite kullert. Die Liebe zum Detail ist hier deutlich zu erkennen. Zu Beginn gibt es eine große Karte von Nokturnia, sowie einige Portraits der Protagonisten. Neben den vielen fantasievollen Zeichnungen sind einige Seiten auch einfach so mit Verzierungen versehen.

    Dieses Buch hebt sich von der gängigen Kinderliteratur für Mädchen ab. Das große Schriftbild lädt junge Leser ein, aber auch zum Vorlesen ist das Buch gut geeignet. Wenn man sich durch die längere Vorstellung dieser uns unbekannten Welt gearbeitet hat, macht das Buch wirklich großen Spaß und meine Tochter ist schon ganz gespannt auf die noch folgenden Bücher dieser neuen Reihe.

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    lehmass avatar
    lehmasvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein vielversprechender Reihenauftakt mit viel Humor und Fantasie!
    Ein vielversprechender Reihenauftakt mit viel Humor und Fantasie

    Amalia von Flatter ist ein kleines Vampirmädchen aus vornehmen Haus. Ihre Mutter Gräfin Violetta ist dabei den alljährlichen Barbarischen Ball vorzubereiten, während Graf Drakon sich vor allem für seine Kreuzworträtsel interessiert. Amalia gruselt es schon vor dem Ball, an dem sie teilnehmen muss, aber dann besteht die Aussicht, dass mit Prinz Marillo ein Gast in ihrem Alter teilnehmen wird. Leider entpuppt sich dieser Prinz als ein verwöhnter Flegel, der dann auch noch Amalias Haustier, den Kürbis Kürbinian, einfach mitnimmt und nicht mehr rausrückt. Zum Glück hat Amalia so tolle Freunde wie Todd, den Sensenmannnachwuchs und Flora, ein liebes Monster (sie sagt, sie gehört zu einer seltenen Yetiart), die Amalia bei ihren Befreiungsversuchen unterstützen und dabei einem großen Geheimnis auf die Spur kommen.

    Schon bevor man mit dem Lesen beginnt, fällt die liebevolle Gestaltung des Buchs auf. So gibt es eine Karte, auf der die Schauplätze verzeichnet sind und eine Bildergalerie mit den wichtigsten Nokturnianern. Jede Doppelseite weist Illustrationen auf. Diese sind zwar „nur“ in schwarz-weiß, aber das passt auch perfekt zum Buch. Ich habe in diesem Fall die Farbe nicht vermisst. Das Buch wurde übrigens von der Autorin illustriert.

    Die ersten paar Seiten brauchte ich etwas, um in die Geschichte einzutauchen, aber dann lies sie mich nicht mehr los und das Buch war in nullkommanix (weniger als einen Tag) ausgelesen. Das Buch hat mich voll überzeugt. Die Figuren und die Nokturnia-Welt sind wunderbar ausgestaltet. Die Geschichte sprüht vor lustigen Kleinigkeiten, ist spannend und auch skurril. So fallen der Mutter regelmäßig die Augen aus dem Kopf (also echt jetzt, nicht nur im übertragenen Sinn), die Lehrerin Mrs. Skelett muss öfter mal ihren Kopf zu Erholungszwecken abnehmen und die Nachtwesen haben schreckliche Angst vor Tagwesen wie Feen und Einhörnern. Glitzer ist seeehr gefährlich! Aber ob das alles so stimmt, was da in den Schulbüchern steht?

    Neben der ganzen Fantasywelt gibt es aber auch viele Parallelen zum Alltag und Problemen von Kindern, so dass das Buch auch viele Identifikationspunkte bietet und man die Figuren einfach liebgewinnt und mitfiebert. Die Freunde halten fest zusammen, gehen durch dick und dünn, es gibt Vorurteile zu hinterfragen, sich gegen Mobbing zu wehren und ein Tier zu retten. Und auch der Bösewicht hat ein Geheimnis und entwickelt sich durchaus noch ins Positive.

    Die große Schrift, die kurzen Kapitel und die vielen Bilder bringen jungen Lesern ein schnelles Erfolgserlebnis. Die meisten Kapitel enden so, dass man unbedingt wissen will wie es weitergeht und schnell noch ein Kapitel lesen muss. Can't stop! Perfekt gemacht!

    Fazit: Ganz großes Lob für dieses gelungene Anti-Glitzer-Buch mit viel Humor und Fantasie! Ein vielversprechender Reihenauftakt!

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    danielamariaursulas avatar
    danielamariaursulavor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Amalia von Flatter ist definitiv anders! Sehr lustig, etwas gruselig und sehr liebevoll! Wunderbare Zeichnungen der Autorin
    Sehr ungewöhnlich und witzig! Einfach klasse!

    Amalia ist ein ganz normales Vampirmädchen und lebt mit ihren Eltern und ihren Freunden in Nokturnia, dem Reich, in dem man sich vor Glitzer und Einhörnern gruselt und nachts zur Schule geht. Ihre besten Freunde sind Flora Zottelzeh, ein echt starkes Mädchen einer seltenen Yeti-Art (und ganz gewiss kein Monster!), Sensenmännchen Todd Schnitters und ihr Lieblingshaustier Kürbinian (ja ein Kürbis) das sogar mit in die Schule darf! Der alljährliche Barbarische Ball steht im Hause von Flatter unmittelbar bevor. Amalia findet ihn immer stinklangweilig, weil sie als Tochter des Hauses das einzige Kind ist. Daher freut sie sich umso mehr, als sie erfährt, daß nach vielen Jahren endlich auch der König und sein Sohn Prinz Marillo an dem Fest teilnehmen sollen. Doch als Prinz Marillo am nächsten Tag in die Schule kommt, ist er ganz anders, als Amalia ihn sich erträumt hat: total verzogen und missgünstig. Nichts als Ärger handelt er Amalia ein, der langsam auch die Entschuldigungen für sein schlechtes Benehmen aus gehen. Als er dann aber noch bei einem Besuch bei ihr, ihren geliebten Kürbinian als Geschenk fordert und mitnimmt, ist ihre Geduld am Ende. Gemeinsam mit ihren Freunden schmiedet sie einen Plan!

    Dieses Buch ist von der Autorin selbst total liebevoll und reichhaltig illustriert. Auf jeder Seite gibt es etwas zu entdecken und das beginnt schon mit dem Aufschlagen des Buches: Dort findet man direkt eine Übersicht über Nokturnia, der Stadt im Königreich der Nacht und eine Ahnengalerie mit „gruseligen Grüßen von unsern Lieblingsnokturianern“. Die Nokturianer sind dabei jeweils mit einem kurzen witzigen Steckbrief über ihre Vorlieben und Abneigungen präsentiert und da wartet schon so manche Überraschung auf die Leser, denn in Nokturnia ist alles etwas anders, als man es erwartet. So kann Amalias Mutter z.B. mit ihren Augen werfen, sofern sie ihr nicht aus dem Kopf fallen, Kürbis Kürbinian kann sprechen und hüpfen und in Koboldglibber kann man stecken bleiben, Aber natürlich ist das noch nicht so grauenvoll wie der Anblick von Einhörnern und Feen, diesen furchtbar wilden und gewalttätigen Kreaturen! Zuerst konnte uns Amalias Geschichte mit ihrer Originalität und den witzigen Einfällen begeistern, neben der wunderbar großen Schrift und den wirklich außergewöhnlich zahlreichen Illustrationen. Doch gewinnt die Geschichte an Erkenntnis hinzu. Nur weil alle etwas glauben, muss es noch lange nicht stimmen! Viele Vorurteile, haben sich über so viele Jahren in den Köpfen breit gemacht, daß es unvorstellbar erscheint, daß es anders sein könnte. Ein Prinz muß ja eigentlich schön und groß und stark sein, doch Marillo entspricht diesen Erwartungen so gar nicht. Sind dann auch noch andere für Fakten genommenen Überlieferungen etwa nicht wahr? Mit einem offenen Herzen kann man auch Vorurteile als unwahr entlarven und kann die Wahrheit mit offenen Armen empfangen. Diese ist dann oft genug der Gewinn echter Freunde, denen man ansonsten keine Chance gegeben hätte.

    Amalia und ihre Freunde muss man einfach ins Herz schließen. Sie sind unglaublich loyal und mutig, wie sie so für einander einstehen. So muss man dann auch ihre Geschichte lieben, mit all ihren skurrilen und wirklich unkitschigen und ungewöhnlichen Einfällen.

    Meine Jüngste (8 Jahre) liebt diese Geschichte, auch wegen des total angenehmen Druckbildes, das Leseanfängern sehr entgegen kommt. Es ist schon keine Fibelschrift mehr, aber dennoch sehr schön groß und übersichtlich. Aufgelockert, durch die originellen Bilder, können auch Lesemuffel zum Lesen animiert werden. Wir warten schon jetzt gespannt auf die Fortsetzung, denn es ist wirklich mal ein sehr ungewöhnliches Abenteuer, fernab von gängigen Schemata.

    Wir lieben es und bedanken uns ganz herzlich beim Schneiderbuch Verlag für dieses herrliche Rezensionsexemplar.

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    Jess_Nes avatar
    Jess_Nevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Süße Illustrationen und eine schöne, ulkige Geschichte
    Nokturnia, die Welt der Nachtwandler (wo alle sich vor Glitzer fürchten)

    Ein wunderschön gestaltetes Kinderbuch, das mich, obwohl ich schon aus dem Alter der Zielgruppe heraus bin, sehr gut unterhalten konnte. Es ist mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet; einer doppelseiteigen Karte von Nokturnia (dem Ort dieser ulkig-genialen Geschichte) und einer Doppelseite mit den Portraits der Hauptfiguren, sowie fantastischen Illustrationen auf jeder Seite, sodass ich es schon zu meinen Favouriten im Kinderbuch-Bereich zählte, bevor ich überhaupt mit dem Lesen begonnen hatte.

    INHALT 

    Das Vampirmädchen Amalia gehört zu einer der angesehendsten Familien von Nokturnia und auch dieses Jahr organisiert ihre Mutter Gräfin Frivoletta den allseits beliebten Barbarischen Ball, auf dem sich jährlich die verschiedensten Schreckgestalten tummeln und bis zum Sonnenaufgang feiern. Dieses Jahr hat sogar der Herrscher von Nokturnia zugesagt, auf der Feier zu erscheinen, zusammen mit seinem Sohn Prinz Marillo. Amalia freut sich riesig darüber, da so endlich jemand gleichaltriges auf der Feier sein wird. 
    Doch der Vampirjunge ist alles andere als die düster-schillernde Persönlichkeit, die Amalia sich erhofft hatte und zu allem Überfluss entführt er auch noch Amalias Hauskürbis Kürbinian. Zusammen mit ihren Freunden Flora, die einer sehr seltenen Yeti-Art angehört und Todd, einem kleinen Sensenmann, der für verstorbene Frösche zuständig ist, macht sie sich auf den Weg ihr Haustier aus Prinz Marillos Fängen zu befreien und entdeckt dabei ein dunkles Geheimnis, was ganz Nokturnia erschüttern könnte. 

    MEINE MEINUNG 

    Da ich mich generell für alles interessiere, was im entferntesten mit Halloween zu tun hat, war es keine große Überraschung das der erste Band aus der 'Amalia von Flatter'- Reihe mich derart begeistert konnte. Hier kann man wirklich sagen, von außen und von innen hui. 'Vampire tanzen nicht mit Feen' ist eine süße, kurzweilige Episode aus dem Königreich Nokturnia, in dem sich zur Abwechslung mal die Monster der Nacht vor Lichtwesen wie Einhörnern und Engelskatzen fürchten und alles verabscheuen was glitzert und funkelt. Die stilistische Umsetzung der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, der Erzähstil ist relativ einfach, aber ohne platt oder zu kindlich zu wirken. Die vielen Wortneuschöpfungen und das stimmige Setting machen dieses Buch zu etwas ganz besonderem. 

    Hinter den knuffigen Illustrationen und der süßen Erzählung verbirgt sich eine Tiefe, die ich ihr ausgehend vom Klappentext nicht zugetraut hätte.  Ich finde hier verbirgt sich eine besonders für Kinder wichtige Botschaft zum Thema Freundschaft und Zusammenhalt und das es hinter allem was jemand tut, auch wenn er im ersten Moment gemein und fies erscheint, einen Grund gibt, wieso er oder sie sich so verhält und das man manchmal jemanden erst besser kennenlernen muss um ihn ganz zu verstehen. Auch das Thema Vorurteile und was sie anrichten können, wird hier angesprochen. Mich hat hat die Geschichte berührt und auch des öfteren zum Schmunzeln gebracht. 
    Man könnte die Geschichte auch gut nutzen, um Kindern die Angst für Vampiren oder dem Monster unter dem Bett zu nehmen. Alle Monster, die hier beschrieben werden, sind absolut ungruselig und selbst die Vampire trinken kein Blut, sondern Achselschweißshakes. 

    Nachdem ich das Buch in einem Zug quasi inhaliert hatte, war ich aber etwas traurig, Amalias Welt schon wieder verlassen zu müssen. Ich hoffe sehr, dass Band 2 'Amelia Fang and the Unicorn Lords' vom Schneiderbuch - Verlag auch ins Deutsche übersetzt wird, da das Ende von Band 1 zwar relativ abgeschlossen war, jedoch schon einen Ausblick auf das nächste Abenteuer von Amalia und ihren Freunden gegeben hat. 

    FAZIT
    Ein ganz tolles Kinderbuch für Fans (un)gruseliger Vampirgeschichten, vergleichbar mit den Filmen 'Hotel Transsilvanien' und der Serie 'Mona der Vampir' mit einem Hauch 'Nightmare before Christmas.' Wer gerne Dinge in diese Richtung liest und schaut, wird auch Amalia von Flatters Abenteuer in Nokturnia lieben. In meinem Bücherregal erhält es auf jeden Fall einen Ehrenplatz.  

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    Tine_1980s avatar
    Tine_1980vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Etwas schräg, aber total witzig und ein bisschen anders toll!
    Eine anders tolle Geschichte!

    Amalia ist ein ganz normales Vampirmädchen und zwei monsterguten Freunden. Als ihre Eltern in Nokturnia wieder wie jedes Jahr den Barbarischen Ball ausrichten möchten, ist Amalia wahnsinnig glücklich darüber, das dieses Mal endlich ein anderer Vampirjunge eingeladen ist. Doch Prinz Marillo ist doch nicht so nett, wie angenommen, denn er entführt Amalias Freund, den kleinen Kürbis Kürbinian. Zusammen mit ihren Freunden gibt sie alles, um ihr geliebtes Haustier zurückzuholen.

     

    Das Buch ist schon vom Cover her einfach zuckersüß und dies setzt sich im Inneren fort. Schon zu Beginn findet man eine Doppelseite mit Nokturnia und seinen Örtlichkeiten und einen Familienstammbaum der Familie Flatter und Amalias Freunden.

    In der Geschichte selbst sind passend zum Geschehen immer wieder tolle Illustrationen. Teils sind die Seiten auch nur etwas verziert und es macht den Lesern total Spaß die Zeichnungen zu betrachten.

    Die Erzählung ist anders, etwas schräg und witzig. Meine Tochter mochte besonders Flora mit ihrem Sprachfehler und wollte unbedingt immer die Textpassagen vorlesen.

    Das Schriftbild ist relativ groß und ist für die Leser ab 8 Jahren sehr gut geeignet. Aber auch zum Vorlesen eignet es sich sehr gut und es machte auch mir sehr viel Spaß die Geschichte zu erleben.

    Es werden Werte wie Freundschaft, Zusammenhalt in die Geschichte verpackt, aber die sonst so süßen Feen, Elfen und Einhörner sind hier die „Bösen“ und Glitzer ist ganz gefährlich. So werden hier die Rollen vertauscht und es kommt eine andere, etwas verschobene neue Geschichte heraus, die mit ihren tollen Charakteren und witzigen Passagen punkten kann.

     

    Meine Tochter und ich geben hier eine eindeutige Leseempfehlung, wenn man eine andere, etwas schräge Geschichte mit tollen Illustrationen sucht. Einfach superwitzig!

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    Flattervor 9 Monaten
    Willkommen in Nokturnia

    Zum Inhalt: Klappentext

    Willkommen in Nokturnia - wo du dich vor Glitzer gruselst und Vampire deine Freunde sind!

    Amalia ist ein ganz normales Vampirmädchen, mit kleinen Fangzähnen und zwei monster-guten Freunden. Ihre Eltern wollen wie jedes Jahr ein großes Fest feiern und - Juhu! - dieses Mal ist sogar noch ein anderer Vampirjunge eingeladen! Doch Prinz Marillo stellt alles auf dem Kopf und entführt Amalias kleinen Kürbis! Gemeinsam mit ihren Freunden macht Amalia sich auf den Weg um ihr geliebtes Haustier zurückzuholen. Monster-Spaß und Lacher garantiert - Nokturnia steckt voller Überraschungen!


    Meine Meinung:

    Amalia ist total genervt. Jetzt findet auch noch ein großes Fest statt, das ihre Eltern geben wollen. Darauf hat sie ja so gar keine Lust. Aber es nützt alles nichts, ihre Mutter besteht darauf, dass Amalia teilnimmt. Das kann ja wieder nur total langweilig werden... Ich fand Amalia von Anfang an total klasse. Sie ist eine super Freundin und ein kleiner rebellischer Teenager. Mit ihr hat man von der ersten Seite an enorm viel Spaß. Die Eltern sind, wie Eltern eben so sind...nur vieeeellll schlimmer. Über den Vater hab ich mich kaputt gelacht. Er pfeift auf Etikette und gesellschaftliche Veranstaltungen, macht aber seiner Frau zu Liebe alles mit. Wenn auch auf seine ganz eigene Art. Die Mutter geht in ihrer Rolle als Gastgeberin total auf und bekommt um sich herum nicht wirklich viel mit. Die Gespräche untereinander fand ich zum schießen und vor allem die Kosenamen, die in dieser Familie herrschen, sorgen für Lacher. Mein heimlicher Liebling ist Amalias kleiner Kürbis. Prinz Marillo nervt viel (was der Geschichte enormen Pepp verleiht) und auf Nokturnia wird es nie langweilig. Es gilt Geheimnissen auf die Spur zu kommen und alte Freundschaften neu auflammen zu lassen. Der Schreibstil ist locker und flüssig und zieht den Leser in eine wunderbar skurrile Geschichte hinein. Ich freue mich schon sehr auf Band 2.


    Cover:

    Zauberhaft gruselig, mit tollen Farben und einer wunderbaren Amalia. So kann der Lesespaß beginnen.


    Fazit:

    Ein wundervolles Kinderbuch über ein Vampirmädchen, das das Herz am rechten Fleck und es dennoch faustdick hinter den Ohren hat.



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    Buchraettins avatar
    Buchraettinvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Schräg, lustig, tolle Illustrationen- verpackt in einer nicht wirklich gruseligen Vampirgeschichte, die durchaus auch Überraschungen birgt
    Schräg, lustig, tolle Illustrationen- verpackt in einer nicht wirklich gruseligen Vampirgeschichte,

    Das Kinderbuch eignet sich für alle Fans von Monstern, Vampiren und vor allem schrägen Geschichten. Es ist voller witziger Einfälle, mit lustigen Wortneuschöpfen und den dunklen Kreaturen wie z.B. den Vampiren.
    Im Mittelpunkt der Geschichte steht Amalia, sie ist die Tochter einer Grafenfamilie und eine Vampirin. Ihre Freunde sind ein Yeti, ein kleiner Kürbis und der kleine „Todd Schnitters“. Eines Tages kündigt sich nun hoher Besuch an in ihrem Haus. Der König kommt zu Besuch und bringt seinen Sohn mit. Amalia hofft auf einen Spielkameraden, aber der Prinz entpuppt sich und er bringt eine Menge Trubel und Überraschungen mit.
    Schon das erste Durchblättern des Buches zeigt tolle und witzige Illustrationen. Zu Beginn des Buches findet man ein Inhaltsverzeichnis und daran anschließend eine doppelseitige Karte von „Nokturia“, eine Stadt, ein Königreich in dem Vampire, Yetis und viele weitere dunkle Wesen zu Hause sind.
    Sehr gelungen fand ich auch das tolle Personenverzeichnis. Die Figuren aus der Geschichte werden hier mit einer Zeichnung und einer kurzen Beschreibung vorgestellt.
    Die Schrift im Buch ist recht groß. Besonders gut gefallen haben mir die vielen Illustrationen im Buch. Die Zeichnungen der Figuren, Ornamente und auch Verzierungen der Seiten. Das lockert das Buch auf, lädt ein zum Lesen und Entdecken der Geschichte.
    Es erinnert einen Leser schon an unsere menschliche Gesellschaft. Auch diese Kinder müssen zur Schule gehen, haben Freunde, Spielkameraden oder sind auch mal total verwöhnt. Schmunzeln musste ich bei den schrägen Ideen, den Abwandlungen unserer Menschenwelt und deren Anpassung sozusagen in dieser Vampirwelt mit ihren anderen ungewöhnlichen Wesen.
    Manchmal hat es einen ganz leichten Gruselfaktor, man muss schmunzeln beim Lesen. Es ist aber auch eine Geschichte über Freundschaft, die auch hier zwischen verschiedenen Wesen besteht.
    Was mir gut gefallen hat, sind diese Art Vorurteile, die der Leser vielleicht hat, die werden hier mal umgekehrt. Die dunklen Wesen. Monster, Vampire, die eher böse sind, wie wir wohl meinen.
     Auf anderen Seite kennt man die Elfen und Einhörner, schön, nett, zauberhaft.
     In dieser Welt haben die Vampire Angst vor den „bösen“ Feen. Erzählen sich darüber Gruselgeschichten und als Leser schmunzelt man sich durch die Geschichte.
    Doch kann kommt ein Geheimnis ans Licht.
    Was das ist? Das muss jeder Leser hier selbst entdecken. Zusammen mit der lustigen und auch ein wenig schrägen Geschichte rund um das Vampirmädchen Amalia ihren Freunden.
    Schräg, lustig, tolle Illustrationen- verpackt in einer nicht wirklich gruseligen Vampirgeschichte, die durchaus auch Überraschungen birgt.


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    mona537s avatar
    mona537vor 23 Tagen
    Kurzmeinung: Eine schöne Geschichte über Freundschaft, Mobbing und Anderssein. Meine Tochter fand es super!
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