Laura Esquivel

 3.8 Sterne bei 112 Bewertungen
Autor von Bittersüße Schokolade, Como agua para chocolate und weiteren Büchern.

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Rezension zu "Bittersüße Schokolade" von Laura Esquivel

Rezension zu 'Bittersüße Schokolade' von Laura Esquivel
-Moni-vor 5 Jahren

Eine alte Tradition der Familie de la Garza schreibt vor, dass die jüngste Tochter, Tita, nicht verheiratet werden darf, da sie dazu bestimmt ist, ihre tyrannische Mutter bis an deren Lebensende zu pflegen.
Zu Beginn fügt sich Tita ihrem Schicksal, doch ihre Liebe zu Pedro, die durch die betörenden Düfte und kulinarischen Genüsse ihrer Gerichte immer tiefer entfacht wird, ermutigt sie, leider erfolglos, zu rebellieren. Doch sie kämpft weiter um ihr Recht, zu leben und zu lieben, auch als Pedro ihre ältere Schwester heiratet, um Tita nahe sein zu können. Sie legt all ihre Verzweiflung und Emotionen in die Gerichte, die sie täglich zubereitet und beeinflusst damit die Wirkung, die das Essen auf ihre Familie hat.

Die Charaktere sind sehr vielseitig und tiefgründig.
Der Handlungsverlauf lässt Realität und Fantasie verschmelzen und verleiht dem Buch damit einen Hauch Mystik. Titas verzaubernde Rezepte werden beiläufig in die Handlung eingeschoben.

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glasperlenspiel13s avatar

Rezension zu "Bittersüße Schokolade" von Laura Esquivel

Rezension zu "Bittersüße Schokolade" von Laura Esquivel
glasperlenspiel13vor 6 Jahren

Bittersüss trifft es genau richtig. Diesen scheinbaren Widerspruch erfährt der Leser in Form einer tragischschönen Liebesgeschichte, ohne dass diese dabei allzu kitschig erscheint. Bitter meint es das Schicksal im Mexiko des frühen 20. Jahrhunderts vor allem mit Tita, der jüngsten Tochter von Mama Elena. Denn in dieser Rolle muss sie eine alte Tradition befolgen, die besagt, dass sie ihre Mutter im Alter pflegen muss und damit auch nicht heiraten darf. Versüßt wird ihr Leben durch Pedro, ihrer einzig wahren Liebe. Schon früh gesteht er auch ihr seine Gefühle, muss sich aber der Tradition beugen, die von Mama Elena strengstens eingehalten wird. Um Tita trotzdem nahe zu sein, heiratet Pedro daraufhin die ältere Schwester Rosaura. Probleme sind damit natürlich vorprogrammiert.

Tita verbrachte ihre Kindheit vorwiegend in der Küche bei Nacha, der Küchenfee des Hauses und erfährt von klein auf all die Geheimnisse der mexikanischen Küche. Und so wird jedes Kapitel mit einem alten mexikanischen Rezept eingeleitet. Titas besondere Kochkünste bleiben auf dem Hof jedoch nicht ohne Konsequenzen. Da ist der Chabela-Hochzeitskuchen, den Tita unfreiwillig mit ihren Tränen würzt und so der Hochzeit von Pedro und Rosaura ein unrühmliches Ende beschert oder die Wachteln in Rosenblättern, die Gertrudis, Titas zweite Schwester, Wollust offenbaren.

Ob Tita und Pedro am Ende doch noch zueinander finden, solltet ihr unbedingt nachlesen. Leicht und schnell liest sich dieses Büchlein, das vor Liebe und Leidenschaft nur so strahlt. Da ich selbst gern den Kochlöffel schwinge und in Mexiko auch schon am Herd stand, um Tamales zuzubereiten, interessierten mich die Rezepte ganz besonders. Eine wunderschöne Liebesgeschichte, die alle Sinne anregt.

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Cibo95s avatar

Rezension zu "Bittersüße Schokolade" von Laura Esquivel

Rezension zu "Bittersüße Schokolade" von Laura Esquivel
Cibo95vor 7 Jahren

Was für eine skurrile, verworrene, märchenhafte Geschichte um die Liebe, das Leid und das Essen ... Ich habe die ganze Zeit überlegt, ob es sich um ein mexikanisches Märchen handelt, aber geschrieben wurde die Geschichte 1989.
Im 19. Jahrhundert, zu Zeiten der Revolution herrschen in Mexiko harte Sitten und Gebräuche, gerade die Mädchen sind gefangen in engen Traditionen und das Schicksal hängt oft an der Reihenfolge der Geburt.
So geht es auch Tita, jüngste Tochter von Mama Elena, eine boshafte Matrone, die ihre Farm mit harten Zügeln führt ... Tita soll niemals heiraten und sich stattdessen im Alter um ihre Mutter kümmern. Doch Tita verliebt sich in Pedro und Pedro in Tita ... der bescheuerte Kerl macht genau das Falsche. Anstatt mit Tita zu fliehen, heiratet er deren ältere Schwester Rosaura, um in Titas Nähe zu sein. Ja, vorhersehbar, totales Chaos in der Familie und die meisten Menschen in der Geschichte finden leider kein Glück.
Tita hat von der alten Nacha die Geheimnisse der Küche gelernt und ist in der Lage, ihre Emotionen in die Gerichte einfließen zu lassen. Sodass diese entweder erotisch verlockend oder bitter schmecken können.
Über die Jahre hinweg findet Tita viel Unglück und wenig Liebe ... wird es ein Happy End geben? Das verrate ich nicht ... allerdings sind die Geschichten und die Wege um Tita ziemlich skurril beschrieben, eben märchenhaft.
Jedes Kapitel ist einem mexikanischen Gericht zugeordnet, welches beschrieben wird ... ich habe so einen Hunger auf das Essen bekommen. Mal schauen, ob ich ein mexikanisches Rezeptbuch finde =)
Skurriler Lesespaß, empfehlenswert ...

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