Laura Esquivel Bittersüße Schokolade

(68)

Lovelybooks Bewertung

  • 89 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 2 Leser
  • 6 Rezensionen
(25)
(20)
(17)
(4)
(2)

Inhaltsangabe zu „Bittersüße Schokolade“ von Laura Esquivel

<p>»Stehn einmal Tisch und Bett bereit, verpaß nicht die Gelegenheit!« Die Welt dieses spritzigen Erfolgromans ist von sehr unterschiedlichen Frauen geprägt, Frauen, die die Männer in ihrer Umgebung völlig in den Schatten stellen. Im Mittelpunkt steht Tita, die kämpfen muss um ihr Recht, zu leben und zu lieben, wie ihr Herz es befiehlt.</p>

Dramatische Liebesgeschichte mit viel Küche, Feuer und Tränen. Eine Spur Fantasy bzw. Wunde ist auch dabei. Leider nicht meine Art von Buch.

— Markus_Mayer
Markus_Mayer

ein außergewöhnliches Buch. Nur zu empfehlen! :)

— Thesulu
Thesulu

Einfach nur schön zu lesen! Absolut lesenswert - auf jeden Fall für alle Fans von ideenreichen, nicht alltäglichen Liebesgeschichten.

— Leseratte73
Leseratte73

Stöbern in Romane

Babydoll

Für meinen Geschmack kam mir die Protagonistin zu schnell und mit zu wenig tiefgehenden Ängsten über die Gefangenschaft hinweg.

Evebi

Underground Railroad

Pflichtlektüre - schnörkellose, eindringliche aber auch hoffnungsvolle Geschichte über die Sklaverei und eine Flucht in die Freiheit

krimielse

Sonntags in Trondheim

Das Auseinanderleben der Familie Neshov

mannomania

Sommer unseres Lebens

Schöne Sommerlektüre

MissB_

Der Sommer der Inselschwestern

...Drei Frauen, die sich wundervoll ergänzen! Gefühlvoll & mitreißend...

Buch_Versum

Und morgen das Glück

Schöne Geschichte über die Achterbahnfahrt einer Frau, die alles verliert und ganz neu anfangen muss!

Fanti2412

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, in denen es ums Essen geht

    Daniliesing

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 8 austauschen!

    • 76
  • Verlosung der Lieblingsbücher 2013 vom LovelyBooks-Team - unsere Buchtipps für euch!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Es ist schon zu einer kleinen Tradition geworden, dass wir euch hier über die Weihnachtszeit auch mal unsere Lieblingsbücher vorstellen, die wir in diesem Jahr gelesen haben. Deshalb grübelt das gesamte LovelyBooks Team schon seit ein paar Wochen, welche Bücher wir euch empfehlen und als Buchpaket unter euch verlosen wollen. Denn die Entscheidung ist jedem von uns in diesem Jahr überhaupt nicht leicht gefallen, aber das kennt ihr bestimmt auch selbst. Neben dem Buchpaket mit den 10 Lieblingsbüchern vom Team verlosen wir außerdem einen Kobo GLO E-Reader in schwarz. Hier dürfen sich also gleich 2 Gewinner sehr freuen! Unsere Buchtipps: 1. miadonna empfiehlt: "Die Tochter der Wälder" von Juliet Marillier Ich drehe die Regeln dieses Jahr für mich etwas um und nenne nicht mein Lieblingsbuch für dieses Jahr, sondern möchte die letzte Gelegenheit nutzen euch eine Autorin ans Herz zu legen, die in Deutschland leider nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die sie eigentlich verdient hätte. Für mich ist das richtig, richtig schmerzhaft, weil ich in einigen ihrer Serien feststecke, die jetzt nicht weiter übersetzt werden. Es geht um Juliet Marillier, die mir mit ihren Büchern diese besonderen Lesemomente ermöglicht, wie ich sie das letzte Mal als Teenager z. B. bei der Lektüre von den Nebeln von Avalon hatte. Das ist jetzt über 20 Jahre her und ich habe angenommen, dass mir dieses Gefühl 'völlig in der Geschichte zu leben' einfach nicht mehr passieren kann, weil ich a.) zu erwachsen b.) zu unaufmerksam c.) zu fantasielos geworden bin. Als mir dann Dani von ihrer Lieblingsreihe 'Sevenwaters' erzählte, wurde ich zwar hellhörig, aber ich hatte nicht mit diesem Geschenk gerechnet. "Die Tochter der Wälder" hat mich mit Haut und Haaren gefressen, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, ich musste mich wegen akuten Leserfiebers bei der Arbeit krank melden, die großen Abenteuer warteten schließlich auf mich. Nachdem ich die Tochter der Wälder gelesen hatte, musste Nachschub her und ich las mich im Anschluss durch alle verfügbaren Bücher und Reihen von Juliet Marillier. Normalerweise bin ich von irgendeinem Band dann enttäuscht, aber das ist mir einfach nicht passiert. Leider war irgendwann trotzdem Schluss, denn die Autorin findet keinen Verlag in Deutschland, weil sich ihre Reihen und Serien nicht in der Masse durchgesetzt haben. Wie traurig ist das denn? Deshalb hier an dieser Stelle noch einmal meine Empfehlung für die Bücher von Juliet Marillier. Und wer weiß, wenn sich jetzt alle Leser auf ihre Bücher stürzen, dann komme ich vielleicht doch noch einmal in den Genuss eines dieser raren Lesemomente... 2. MissBookarazzi empfiehlt: "Silver Linings" von Matthew Quick Mir fiel es dieses Jahr schwer, ein Buch zu finden, das mich so richtig begeistert hat. Doch mir ist schließlich eins aus dem Frühjahr eingefallen, das meiner Meinung nach zu wenig Aufmerksamkeit erhält und auf eine bestimmte Weise besonders ist! Die meisten sind durch die Oscars eher mit dem Film vertraut. Ich finde jedoch, man sollte zuerst das Buch kennen. "Silver Linings" ist ein versteckter Bücherschatz von Matthew Quick, der den Leser durch zwei eigene und verrückte Charaktere mitreißt und in die ungewöhnliche Geschichte von Pat und Tiffany entführt, die einen immer wieder überrascht und die verschiedenen Facetten des Lebens durch einen bemerkenswerten Blickwinkel sehen lässt. Das Buch ist sicherlich nicht für jeden Lesegeschmack geeignet. Aber wer ein Herz für skurrile und liebenswerte Charaktere hat, der wird Pat und Tiffany gerne auf ihrer Suche nach ihrem eigenen Happy End begleiten! 3. sarah_elise empfiehlt: "Bettler und Hase" von Tuomas Kyrö Urkomisch, verschroben und überaus liebenswürdig ist nicht nur der rumänische Antiheld Vatanescu sondern der gesamte Roman „Bettler und Hase“ des finnischen Autorenstars Tuomas Kyrö. In einer einzigartigen Manier mit fantastischen Elementen hangelt sich der rumänische Auswanderer in tiefem Vertrauen auf die westeuropäische Wohlstandsgesellschaft durch die kriminelle Unterwelt Finnlands; stets getrieben von der Sehnsucht nach finanzieller Sicherheit. Nachdem er Menschenhändler Jegor entkommen konnte, begibt sich Vatanescu auf einen Road-Trip quer durch Finnland und rettet versehentlich ein Kaninchen, das er „Hase“ tauft. Und während der treu-naive Protagonist sich schwertut, richtige Entscheidungen zu fällen, verfügt „Hase“ über den überlebenswichtigen Instinkt, bei Gefahr Reißaus zu nehmen. Auf ihrer Suche nach dem Glück trifft das komische Duo auf Gestalten der kuriosesten Facetten. Armut, Menschenhandel und organisierte Kriminalität stellen nicht die optimalen Rahmenbedingungen für ein modernes Märchen dar, doch Tuomas Kyrö schafft es mit rabenschwarzem Humor und seinem rumänischen Forrest Gump den Leser zu verzaubern. Wo Vatanescus Reise endet und welche Rolle der finnische Ministerpräsident und Facebook spielen, wird nicht verraten, doch die Lektüre unterhält und lehrt uns die Sehnsucht der Menschen nach Gerechtigkeit und Humanität in einer kapitalistischen Gesellschaft. 4. DieBuchkolumnistin empfiehlt: "Troposphere" von Scarlett Thomas Die britische Autorin Scarlett Thomas hat mit “Troposphere” ihren siebten Roman geschrieben und darin mit Ariel Manto eine weibliche Hauptdarstellerin geschaffen, die mir sympathischer nicht sein könnte: sie ist verrückt, witzig, rothaarig, im ständigen Schwanken zwischen Pessimismus und Hoffnung, stark und liebevoll und süchtig nach ständigem Wissensnachschub und Austausch über ihre verschiedenen Theorien rund um unsere Existenz. Gerade die vielen naturwissenschaftlichen und philosophischen Erläuterungen machen den Roman wahrscheinlich für viele Leser völlig untauglich – für mich machten genau diese Diskurse den Reiz aus und sie fordern jederzeit volle Aufmerksamkeit.Ein Roman, an dem sich die Geister sicherlich scheiden – ich bin sofort reingekippt und wollte nie mehr raus. Eines der Bücher, die ich immer wieder und wieder lesen will und dabei stets Neues entdecken werde, denn vorhersehbar ist hier nur eines: man ist nach dem Buch schnell ebenso süchtig wie Ariel Manto nach der Troposphäre. 5. malano empfiehlt: "Leb wohl, Schlaraffenland" von Roland Düringer und Clemens G. Arvay Man könnte sagen: "Das Buch zum Film", auch wenn es keinen Film im klassischen Sinne gibt, sondern ein Videotagebuch! Seit 2. Januar dieses Jahres hat sich der österreichische Kabarettist und Schauspieler Roland Düringer, einem interessanten Selbstversuch unterzogen und zwar: Wie wäre es in der heutigen Zeit ein Leben wie in den 70ern (seiner Kindheit) zu führen, abseits von Telefon, Internet, e-Mail, Bankomatkarte, Auto, Supermärkten und ständiger Verfügbarkeit... Roland Düringer hat also begonnen nach und nach, die Werkzeuge der heutigen Zeit zu reduzieren oder wegzulassen und beobachtet was dies für sich und sein Leben bedeutet und hat dies in Form eines Videotagebuches auf www.gueltigestimme.at festgehalten und dokumentiert. Und da mich nun dieses Videotagebuch und Düringers Experiment seit Anfang dieses Jahres begleiten, empfehle ich euch somit quasi das neu erschienene "Buch zum Film" mit dem Titel: "Leb wohl, Schlaraffenland - Die Kunst des Weglassens", oder wie in der Inhaltsangabe beschrieben: ein Leben wie früher zu führen und dabei die Zukunft zu gewinnen. 6. Kari empfiehlt: "Ich bin verboten" von Anouk Markovits In diesem Jahr hat mich ein Buch ganz besonders ergriffen, das mir sogar noch nach Monaten immer wieder ins Gedächtnis rückt. Klammheimlich schleicht es sich in meine Gedanken, während der Bahnfahrt nach Hause oder wenn ich mir gerade eine neue Lektüre aussuche. Die Rede ist von „Ich bin verboten“ von Anouk Markovits, einem Roman, der die Geschichte einer streng gläubigen jüdischen Familie vom Zweiten Weltkrieg bis in unser 21. Jahrhundert hinein erzählt. Die Autorin, welche selbst als Satmar-Chassidim, einer jüdischen Sekte, aufwuchs, berichtet von diesem streng regulierten und kontrollierten Leben, das vor allem Frauen in ihre Grenzen weist. Durch zwei weibliche Hauptfiguren, die zwar unterschiedliche Wege beschreiten, aber auf ihre Art und Weise mutig und entschlossen sind, ihr Leben zu meistern, beschreibt Anouk Markovits, wie enge Fesseln ein Leben voller Möglichkeiten zu einem ungelebten Leben werden lassen können. Ihr Erzählstil ist wie ein Sog, der den Leser diese völlig fremden Leben hautnah erleben lässt. 7. kultfigur empfiehlt: "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke ist Vorlage und Inspiration für viele andere Science-Fiction Bücher, Serien und Filme (u.a. "V - Die Besucher"). Die Geschichte erzählt von der Begegnung der Menschen mit einer außerirdischen Rasse, die plötzlich mit riesigen Schiffen am Himmel über den Metropolen der Welt auftauchen. Es ist das Ende der Menschheit wie wir sie kennen. Doch was wissen wir schon ... 8. doceten empfiehlt: "Shotgun Lovesongs" von Nickolas Butler "Shotgun Lovesongs" ist inspiriert von der Lebensgeschichte und Musik von Bon Iver und damit ein toller Roman über Freundschaft und über die große Frage, was das Leben eigentlich wirklich ausmacht. Butler schafft es, im Leser Fernweh und Heimweh zugleich zu wecken. Fernweh nach der wunderbaren Natur Wisconsins, nach dem Wechsel der Jahreszeiten und dem einfachen, idyllischen Leben auf dem Lande dort. Heimweh nach der eigenen Familie und den Jugendfreunden, die zumindest in meinem Fall sehr weit weg wohnen und die für mich immer noch sehr wichtig sind. Viel wichtiger ist aber, dass das Buch die Musik von Bon Iver selbst aufgreift. Die großen Themen des Romans sind auch die Themen der Songs von Justin Vernon. "Shotgun Lovesongs" ist Bon Iver zwischen zwei Buchdeckeln - das ist toll und darin liegt auch der gelungene Geniestreich von Butler! 9. Trumans empfiehlt: "Monster" von Benjamin Maack „Monster“ von dem deutschen Autor Benjamin Maack ist mir schon im Buchladen sofort ins Auge gefallen, durch sein schlichtes, aber unglaublich stimmiges Cover: schemenhaft blickt der Betrachter in die Tiefen eines Waldes. Sonst Nichts. Wald, Autor und Titel und mein erster Eindruck wurde beim Lesen gefestigt. „Monster“ beinhaltet einzelne Erzählungen, die aber doch zusammengehören. In jeder steht eine Figur mit Namen Benjamin im Zentrum. Immer sind es Personen, die herumirren, ihren von Gewalt oder Sexualität verstörten Blick umherschweifen lassen und erschreckend Unkonventionelles tun. Maack erzählt höchst atmosphärisch und packend, überzeugend und provokant. 10. Daniliesing empfiehlt: "Wunder" von R.J. Palacio Oft lese ich Bücher und mag sie sehr gern. Doch selten lese ich ein Buch und kann nicht anders, als es wirklich zu lieben! “Wunder” liebe ich!  Die US-amerikanische Autorin Raquel J. Palacio hat mit ihrem Buch “Wunder” ein echtes Buchwunder geschaffen. Ich habe es aufgeschlagen und wollte nur mal kurz reinlesen, doch nach nur ein paar Seiten war ich schon mitten in der Welt von August, liebevoll Auggie genannt, angekommen. Ein erstaunlich gefühlvoller Jugendroman, der deutlich zeigt, wie bedeutsam es ist, wer wir wirklich sind und wie unwichtig in diesem Zusammenhang Äußerlichkeiten sind, die nur einen so geringen Teil der Persönlichkeit eines Menschen ausmachen. Seid ihr neugierig auf unsere 10 Lieblingsbücher 2013 geworden? Dann habt ihr jetzt bis einschließlich 6. Januar Zeit bei der Verlosung eines Buchpakets mit allen 10 Büchern mitzumachen. Eine kleine Anmerkung zu "Die Tochter der Wälder": Da das Buch vergriffen ist, müssen wir erstmal schauen, ob wir noch ein Exemplar auftreiben können. Alternativ wird sonst ein anderes Buch von Juliet Marillier im Paket liegen. Bitte gebt bei eurer Teilnahme außerdem an, ob ihr das Buchpaket oder den Kobo GLO gewinnen möchtet bzw. ob euch beides interessiert. Jetzt müsst ihr uns nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Welches Buch würdet ihr euch am meisten zu Weihnachten wünschen und wieso? Falls ihr erst nach Weihnachten mitmacht, erzählt uns doch stattdessen, welche Bücher ihr geschenkt bekommen habt! Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

    Mehr
    • 1017
  • Rezension zu 'Bittersüße Schokolade' von Laura Esquivel

    Bittersüße Schokolade
    -Moni-

    -Moni-

    20. September 2013 um 13:49

    Eine alte Tradition der Familie de la Garza schreibt vor, dass die jüngste Tochter, Tita, nicht verheiratet werden darf, da sie dazu bestimmt ist, ihre tyrannische Mutter bis an deren Lebensende zu pflegen. Zu Beginn fügt sich Tita ihrem Schicksal, doch ihre Liebe zu Pedro, die durch die betörenden Düfte und kulinarischen Genüsse ihrer Gerichte immer tiefer entfacht wird, ermutigt sie, leider erfolglos, zu rebellieren. Doch sie kämpft weiter um ihr Recht, zu leben und zu lieben, auch als Pedro ihre ältere Schwester heiratet, um Tita nahe sein zu können. Sie legt all ihre Verzweiflung und Emotionen in die Gerichte, die sie täglich zubereitet und beeinflusst damit die Wirkung, die das Essen auf ihre Familie hat. Die Charaktere sind sehr vielseitig und tiefgründig. Der Handlungsverlauf lässt Realität und Fantasie verschmelzen und verleiht dem Buch damit einen Hauch Mystik. Titas verzaubernde Rezepte werden beiläufig in die Handlung eingeschoben.

    Mehr
  • Rezension zu "Bittersüße Schokolade" von Laura Esquivel

    Bittersüße Schokolade
    glasperlenspiel13

    glasperlenspiel13

    09. September 2012 um 14:08

    Bittersüss trifft es genau richtig. Diesen scheinbaren Widerspruch erfährt der Leser in Form einer tragischschönen Liebesgeschichte, ohne dass diese dabei allzu kitschig erscheint. Bitter meint es das Schicksal im Mexiko des frühen 20. Jahrhunderts vor allem mit Tita, der jüngsten Tochter von Mama Elena. Denn in dieser Rolle muss sie eine alte Tradition befolgen, die besagt, dass sie ihre Mutter im Alter pflegen muss und damit auch nicht heiraten darf. Versüßt wird ihr Leben durch Pedro, ihrer einzig wahren Liebe. Schon früh gesteht er auch ihr seine Gefühle, muss sich aber der Tradition beugen, die von Mama Elena strengstens eingehalten wird. Um Tita trotzdem nahe zu sein, heiratet Pedro daraufhin die ältere Schwester Rosaura. Probleme sind damit natürlich vorprogrammiert. Tita verbrachte ihre Kindheit vorwiegend in der Küche bei Nacha, der Küchenfee des Hauses und erfährt von klein auf all die Geheimnisse der mexikanischen Küche. Und so wird jedes Kapitel mit einem alten mexikanischen Rezept eingeleitet. Titas besondere Kochkünste bleiben auf dem Hof jedoch nicht ohne Konsequenzen. Da ist der Chabela-Hochzeitskuchen, den Tita unfreiwillig mit ihren Tränen würzt und so der Hochzeit von Pedro und Rosaura ein unrühmliches Ende beschert oder die Wachteln in Rosenblättern, die Gertrudis, Titas zweite Schwester, Wollust offenbaren. Ob Tita und Pedro am Ende doch noch zueinander finden, solltet ihr unbedingt nachlesen. Leicht und schnell liest sich dieses Büchlein, das vor Liebe und Leidenschaft nur so strahlt. Da ich selbst gern den Kochlöffel schwinge und in Mexiko auch schon am Herd stand, um Tamales zuzubereiten, interessierten mich die Rezepte ganz besonders. Eine wunderschöne Liebesgeschichte, die alle Sinne anregt.

    Mehr
  • Rezension zu "Bittersüße Schokolade" von Laura Esquivel

    Bittersüße Schokolade
    Cibo95

    Cibo95

    24. January 2012 um 09:21

    Was für eine skurrile, verworrene, märchenhafte Geschichte um die Liebe, das Leid und das Essen ... Ich habe die ganze Zeit überlegt, ob es sich um ein mexikanisches Märchen handelt, aber geschrieben wurde die Geschichte 1989. Im 19. Jahrhundert, zu Zeiten der Revolution herrschen in Mexiko harte Sitten und Gebräuche, gerade die Mädchen sind gefangen in engen Traditionen und das Schicksal hängt oft an der Reihenfolge der Geburt. So geht es auch Tita, jüngste Tochter von Mama Elena, eine boshafte Matrone, die ihre Farm mit harten Zügeln führt ... Tita soll niemals heiraten und sich stattdessen im Alter um ihre Mutter kümmern. Doch Tita verliebt sich in Pedro und Pedro in Tita ... der bescheuerte Kerl macht genau das Falsche. Anstatt mit Tita zu fliehen, heiratet er deren ältere Schwester Rosaura, um in Titas Nähe zu sein. Ja, vorhersehbar, totales Chaos in der Familie und die meisten Menschen in der Geschichte finden leider kein Glück. Tita hat von der alten Nacha die Geheimnisse der Küche gelernt und ist in der Lage, ihre Emotionen in die Gerichte einfließen zu lassen. Sodass diese entweder erotisch verlockend oder bitter schmecken können. Über die Jahre hinweg findet Tita viel Unglück und wenig Liebe ... wird es ein Happy End geben? Das verrate ich nicht ... allerdings sind die Geschichten und die Wege um Tita ziemlich skurril beschrieben, eben märchenhaft. Jedes Kapitel ist einem mexikanischen Gericht zugeordnet, welches beschrieben wird ... ich habe so einen Hunger auf das Essen bekommen. Mal schauen, ob ich ein mexikanisches Rezeptbuch finde =) Skurriler Lesespaß, empfehlenswert ...

    Mehr
  • Rezension zu "Bittersüße Schokolade" von Laura Esquivel

    Bittersüße Schokolade
    pinketuerklinke

    pinketuerklinke

    23. October 2010 um 18:35

    "Bittersüße Schokolade" ist eine mystische Liebesgeschichte, die von der jungen Tita handelt. Als jüngste Tochter muss sie unverheiratet bleiben, um später einmal ihre Mutter zu pflegen. Pedro liebt Tita aus tiefstem Herzen, doch ihre Mutter verwehrt den beiden ihren Segen und beharrt auf die alte Tradition. So heiratet Pedro Titas Schwester, um ihr dadurch nah sein zu können. Für Tita ist diese Situation kaum zu ertragen. Sie legt all ihre Verzweiflung und Liebe in die Gerichte, die sie täglich zubereitet. Sie betört alle Menschen in ihrer Umgebung mit ihren Kochkünsten und kämpft unerlässlich für ihre Rechte. Der Roman erstreckt sich über 12 Kapitel. Jedes Kapitel enthält ein köstliches traditionelles Rezept, dass Tita voller Hingabe zubereitet. Sie steckt ihre ganzen Emotionen in die Zubereitung und beeinflusst damit die Wirkung, die das Essen auf ihre Familie hat. Nur so kann sie Pedro ihre Gefühle mitteilen. Die Frauen in diesem Buch sind alle sehr starke Persönlichkeiten. Sie lassen sich von den Männern nicht den Mund verbieten. Nur die junge Tita hat keine Rechte und wird von ihrer Mutter in die Küche verbannt. Doch sie findet einen Weg sich zu emanzipieren. Die Charaktere sind allesamt facettenreich und tiefgründig. Die dunklen Seiten ihrer Persönlichkeiten kommen keinesfalls zu kurz. Alle Figuren, bis auf Tita, leben ihre Gefühle aus. Im Handlunsverlauf vermischen sich die Grenzen zwischen Realität und Phantasie. Man fragt sich, ob Titas Tränen der Verzweiflung während der Zubereitung des Mahls wirklich die Kraft haben, den Hochzeitsgästen Übelkeit zu verschaffen oder ob es bloß Titas Träume sind, die den Leser verzaubern. Die Rezepte werden in Absätzen eingeschoben. Das mag eines der besonderen Merkmale des Buches sein, mich haben sie aber zeitweise im Lesefluss gestört. Daher einen Punkt Abzug.

    Mehr
  • Rezension zu "Bittersüße Schokolade" von Laura Esquivel

    Bittersüße Schokolade
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. May 2009 um 18:03

    Ein sehr schöne Idee, jedes Kapitel ist einem Gericht gewidmet, das in der Geschichte von Tita und ihrer Familie eine wichtige Rolle spielt. Und Tita kocht! für ihr Recht zu leben, für ihr Recht zu lieben wie und wen sie will, gegen ihre Mutter, die aufgrund einer alten Tradition Tita an sich bindet und ihr die Heirat mit ihrer großen Liebe Pedro untersagt. Eine sehr schön geschriebene Familiengeschichte.

    Mehr
  • Rezension zu "Bittersüße Schokolade" von Laura Esquivel

    Bittersüße Schokolade
    DieBuecherLesende

    DieBuecherLesende

    21. May 2007 um 12:31

    Dieses Buch ist wunderbar zärtlich, zum Träumen und alles um sich herum vergessen. Perfekte Urlaubslektüre oder einfach was Schönes für zwischendurch.