Der Engelseher

von Laura Flöter 
3,7 Sterne bei12 Bewertungen
Der Engelseher
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Schöne Engelsgeschichte. Für mich jedoch sprachlich zu überladen. Weniger farbenfrohe oder tiefschwarze Stiltrümpfe wären mehr gewesen.

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Zart keimende Liebe in einer düsteren Welt. Schlüssige Figuren und ein spannender Plot. Das ganze ist gewürzt mit Laura Flöters bildreicher ...

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Inhaltsangabe zu "Der Engelseher"

Die Liebe zwischen Mensch und Engel ist verboten. Vor allem, wenn es die Liebe zu einem schwarzen Engel ist.
Von Anbeginn dienen die weißen Engel unsichtbar den Menschen, beschützen sie und helfen ihnen, den richtigen Pfad zu finden.
Seit seinem gescheiterten Selbstmordversuch kann Jeásh Engel sehen. Gegen alle Regeln verliebt er sich in einen schwarzen Engel.
Schwarze Engel jedoch führen die Menschen auf Irrwege und stürzen ihre Seelen ins Verderben.
Seinen Kampf kann Jeásh nur gewinnen, wenn er bereit ist, einen hohen Preis dafür zu zahlen.
Ein Engel und ein Sterblicher auf der Suche nach sich selbst. - Ihre Schicksale sind untrennbar miteinander verwoben.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783927071513
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:200 Seiten
Verlag:Fabylon
Erscheinungsdatum:01.01.2012

Rezensionen und Bewertungen

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    Elmar Hubers avatar
    Elmar Hubervor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Engelseher" von Laura Flöter

    “ Der Weiße wagte nicht, sich auch nur für einen Herzschlag lang von seinem Schutzbefohlenen abzuwenden – sein Einfluss war zu einem bloßen Hauch geworden, und wenn er auch diesen noch dem Schwarzen überließ, würde er den Sterblichen verlieren. Er war so jung, keine zwanzig Jahre – so viel war noch übrig, für das es sich zu leben lohnte, aber er wünschte nur den Tod herbei.“

    Inhalt:
    Jedem Menschen stehen ab seiner Geburt zwei Engel zur Seite. Die weißen Engel schützen die Menschen vor den düsteren Einflüssen, die danach trachten ihre Seelen in den Abgrund zu ziehen, die schwarzen Engel dagegen heißen sie dort willkommen. Der junge Jeash ist so stark von seinem Todeswunsch getrieben, dass sein weißer Engel Malach versagt und der Junge sich von einem Hochhausdach in die Tiefe stürzt. Da opfert Malach sein Herzblut, um Jeash zu retten und nur Ezariel, Jeashs schwarzer Engel, bleibt als Beschützer des Jungen. Doch Jeash ist ken gewöhnlicher Mensch, denn er vermag, seinen Engel zu sehen. Eine Gabe die den Menschen normalerweise verwehrt ist.

    " … den schwarzen Engeln gingen die dunklen Töne na, und es war ihnen nicht gegeben, Farbe in der Welt zu sehen außer Schwarz und Weiß, wo ihre lichten Geschwister sie bunten Reigen sahen. Was also, zum Morgenstern, ging da vor sich? Und noch während er dastand und den Bruder, den er liebte und dr die andere Hälfte seines Schicksals war, am liebsten in die Arme schließen wollte, sah er noch etwas anderes.“

    Meinung:
    Mit DER ENGELSEHER legt Jungautorin Laura Flöter einen beeindruckenden Roman weit abseits bekannter Phantastikklischees vor. Zwar verwendet die Autorin allseits bekannte Zutaten der Urban Fantasy (Menschen und Engel, die sich ineinander verlieben), doch steht hier bei Weitem nicht das Liebesglück zwischen zwei Spezies und schon gar keine gemeinsam zu bestehenden Abenteuer in Groschenheftmanier im Vordergrund. Obschon DER ENGELSSEHER eine Grundstory um die Liebe zwischen Mensch und Engel aufweist, konzentriert sich die Autorin wesentlich stärker auf die zerrissenen und schwermütigen Innenwelten ihrer Figuren.

    Die wirkliche, alltägliche Welt kommt in dem Roman so gut wie nicht vor. Viel mehr wirkt die komplette Handlung mit ihrer Handvoll Personen wie in einer fremden Sphäre angesiedelt oder wie aus einer fremden Welt heraus beobachtet. Sehr stark trägt außerdem zu dieser traumhaften Stimmung bei, dass viele Dinge hier scheinbar willkürlich geschehen, ohne recht nachvollziehbar motiviert zu sein.
    Die Handlung ist dementsprechend nicht durchgängig entwickelt, sondern springt eher von Szene zu Szene, wo sie dann jeweils verweilt um wiederholt tief und schwer in das Innenleben der Protagonisten einzudringen.
    Wer damit leben kann, dass das Geschehen des Öfteren auf der Stelle tritt, wird mit einem außergewöhnlichen, herausfordernden Leseerlebnis belohnt, das Laura Flöter mit ihrem bewusst ausladenden und elegischen Schreibstil hier bietet.

    DER ENGELSEHER ist bereits der siebente Beitrag aus Alisha Biondas ARS LITTERAE-Reihe, die für außergewöhnliche Leseerlebnisse in ansehnlicher Aufmachung konzipiert ist. Das Titelbild, wie auch die Innengrafiken, wurde eigens für den Roman von Crossvalley Smith gestaltet und fügt sich samt Titeldesign wieder sehr passend in das schöne Reihenlayout von Atelier Bonzai ein. Insgesamt wirkt das Buch durch das Überformat, die Verarbeitung und das vortreffliche Innere sehr hochwertig.

    Fazit:
    Herausfordernde Lektüre und ein nicht alltäglichen Leseerlebnis in gewohnt guter Aufmachung.

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    angel2212s avatar
    angel2212vor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Engelseher" von Laura Flöter

    Der Engelseher

    Jeash, bekommt wie jeder sterbliche Mensch bei seiner Taufe zwei Engel zur Seite gestellt.
    Malach und Ezariel, Malach ist der weiße Engel und Ezariel der schwarze.
    Sie sollen ihn auf dem Weg in seinem Leben begleiten. Doch bei Jeash läuft das gründlich schief.
    Malach hat seinem Schützling bei einem Selbstmordversuch etwas von seinem Herzblut abgegeben um ihn von der dunklen Seite etwas weg zu bekommen. Doch Jeash hat weiterhin überwiegend seine dunklen Schatten um sich und so wendet Malach sich von seinem Schützling ab und verschwindet.
    Ezariel dagegen bleibt weiterhin an seiner Seite.

    Malach wird nun, da er dies getan hat zu einem grauen Engel, er erlischt. Nun macht er jagt auf Jeash und will ihn töten. Durch das Band das während der Taufe entstanden ist, kann er Jeash und Ezariel immer und überall aufspüren. Um dies zu verhindern gehen Jeash und sein schwarzer Engel zu einer Hexe um das Band zu zerstören. Dafür muss Jeash seine Taufe wiederufen und wird zu einem Anathema.

    Doch nun kann auch Ezariel ihn nicht mehr spüren, der sich gerade erst in ihn verliebt hat.

    Wird Leash so vor Malach entkommen?
    Und was passiert nun mit Ezariel, wird er nun auch zu einem grauen Engel, da er seine Bestimmung nicht erfüllt hat?

    Der Engelseher ist eine Geschichte um die weißen und schwarzen Engel.
    Ich habe mich teilweise recht schwer getan mit dem Buch, da es für mich persönlich hier und da etwas zu kompliziert geschrieben ist. Verschiedene Textstellen waren für mich nicht verständlich.
    Die Stimmung in dem Buch finde ich auch sehr düster dar gestellt.
    Die Liebesgeschichte zwischen Mensch und Engel, die eigentlich verboten ist, und hier zwischen Jeash und Ezariel dar gestellt wird gefällt mir gut.
    Der Schreibstil der Autorin, ist in diesem Buch sehr poetisch gewählt.

    Fazit
    Ein Buch mit einer sehr schönen Grundidee. Der Schreibstil ist einfach Geschmacksache. Für mich gleitet dieses Buch in Richtung Dystophie.
    Ich hätte mir persönlich gewünscht, das verschiedene Dinge ein wenig mehr ins Detail gegangen wären. Im großen und ganzen ein schönes Buch, besonders für Leute die eine poetische Erzählweise gerne mögen.

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    LaDragonias avatar
    LaDragoniavor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Engelseher" von Laura Flöter

    Klappentext:
    *Die Liebe zwischen Mensch und Engel ist verboten. Vor allem, wenn es die Liebe zu einem schwarzen Engel ist.*

    Von Anbeginn dienen die weißen Engel unsichtbar den Menschen, beschützen sie und helfen ihnen, den richtigen Pfad zu finden.
    Seit seinem gescheiterten Selbstmordversuch kann Jeásh Engel sehen. Gegen alle Regeln verliebt er sich in einen schwarzen Engel.
    Schwarze Engel jedoch führen die Menschen auf Irrwege und stürzen ihre Seelen ins Verderben.
    Seinen Kampf kann Jeásh nur gewinnen, wenn er bereit ist, einen hohen Preis fafür zu zahlen.

    _Ein Engel und ein Sterblicher auf der Suche nach sich selbst. Ihre Schicksale sind untrennbar miteinander vewoben..._

    Meine Meinung:
    Den Engelseher kann man meiner Meinung nach im Bereich Dystophie ansiedeln, da er in einer düsteren unbekannten Welt zu spielen scheint. Dies und auch die Geschichte bzw. den ganzen Hintergrund um die Engel und Nephillim macht dieses Debüt von Laura Flöter zu einem durchaus interessanten, aber auch etwas anderen Buch über Engel.

    Aber leider muß ich gestehen, das ich von Anfang an nicht wirklich warm wurde mit diesem Buch, obwohl ich normalerweise sehr gerne Lektüre über Engel lese. Die ersten 50 Seiten schleppten sich nur so dahin und ich hätte es wirklich ein paar Mal fast weggelegt.
    Im Laufe der Lektüre wird das Buch zwar dann spannender und auch interessanter, aber mein Fall war es leider nicht so wirklich.

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    RoteZoras avatar
    RoteZoravor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Engelseher" von Laura Flöter

    _Die Liebe zwischen Mensch und Engel ist verboten. Vor allem, wenn es die Liebe zu einem schwarzen Engel ist._
    Vor langer Zeit trennte sich der Morgenstern mit seinem Gefolge von der Herrin. von da an wurdem jedem Menschen bei der Taufe zwei Engel zur Seite gestellt. Ein weißer Engel der Herrin und ein schwarzer Engel des Morgensterns.
    Jeásh kann nach einem missglückten Selbstmordversuch seine Engel sehen. Doch sein weißer Engel ist verloschen und braucht ihn zum Überleben. Nur sein schwarzer Engel kann Jeásh jetzt noch helfen...
    Ich hatte mich sehr über das Buch gefreut, um so größer war dann leider die Enttäuschung.
    Aber ich denke, dass lag weniger am Erzählstil von Laura Flöter, sonder eher an dem Thema an sich. Meine Erwartung richteten sich an eine Geschichte in der heutigen Zeit! Das Buch ist aber eine Art Dystopie und beginnt in der fiktiven Stadt Toch Eleth.
    Abgesehen von der Thematik und dem Setting, hat mir der Stil der Erzählung sehr gut gefallen! Viele Metaphern, eine schöne bildliche Sprache! Die erschaffene Welt konnte ich mir immer gut vorstellen.
    Darum sollte man, wenn möglich, erst einmal in die Geschichte reinlesen. Vielleicht ist es dann etwas für euch!

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    Kiwi33s avatar
    Kiwi33vor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Engelseher" von Laura Flöter

    Jeásh ist ein Engelseher. Seit seinem Suizidversuch kann er die beiden Engel, die ihm, wie jedem Menschen, bei seiner Taufe zur Seite gestellt werden, sehen. Malach, den weißen Engel, dessen Aufgabe es ist Jeásh vor Unglück zu bewahren und Ezariel, seinem schwarzen Engel, dessen Aufgabe es ist ihn auf Irrwege zu führen...

    Eine Liebe zwischen Engel und Mensch ist verboten, aber was ist, wenn die Liebe genau dort hin fällt? Genau das passiert Jeásh und Ezariel und sie begeben sich auf die Suche nach Antworten auf viele offene Fragen und auf die Suche nach sich selbst.

    Dieses Buch ist in einer sehr schönen, poetischen Sprache geschrieben und vermag es, den Leser mit in die Höhen und Tiefen der Suche der Beiden zu ziehen. Man begibt sich beim Lesen gemeinsam mit Jeásh und Ezariel auf einen Weg zu sich selbst. Gibt es wirklich nur schwarz und weiß? Kann man "seine Farbe" ändern? Kann man sich selbst für eine Richtung entscheiden? Es gibt viele Denkanstöße und ist keineswegs ein oberflächliches Buch, welches man "mal schnell zwischendurch" lesen kann. Es ist ein Buch, dass es verdient gelesen und genossen zu werden. Es ist etwas ganz besonderes, was auch nach Leseende noch nachwirkt.

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    Favole-Lunavor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Engelseher" von Laura Flöter

    Von der Taufe an, werden die Menschen von zwei Engeln begleitet, einem schwarzen und einem weißen, unbemerkt. Ganz anderes jedoch ist es bei Jeash, dieser kann seit einem gescheiterten Selbstmordversuch seine beiden Begleiter sehen. Auf der Flucht vor dem weißen Engel, kommen sich Jeash und sein schwarzer Engel Ezariel näher und es entwickelt sich eine zarte Liebesbeziehung. Jedoch wird das Ganze getrübt von den schwarzen Abgründen die Jeash in seiner Seele spürt und dem Versuch sein Leben vor dem weißem Engel zu retten. Und auch Ezariel kämpft mit seinen unbekannten Gefühlen und seiner Bestimmung.

    Laura Flöter beschreibt in ihrem Debütroman, eine zarte, wunderschöne Liebesgeschichte und die Suche nach der Identität ihrer beiden Hauptprotagonisten. Leider ist die Sprache, die sie dafür nutzt, teilweise zu überladen mit Metaphern, so dass es an mancher Stelle schwer fällt, der eigentlichen Geschichte zu folgen. Auch ist die düstere und schwere Grundstimmung, die vor allem von Jeash ausgeht, bestimmt nicht jedermanns Geschmack. Leider bleiben auf Grund der Kürze des Buches einige wichtige Aspekte ungeklärt, wie beispielsweise die Beweggründe des weißen Engels. Trotz alledem ist es ein schöner Roman und vor allem für Leser geeignet die sich an bildreicher und poetischer Sprache erfreuen können.

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    ferkels avatar
    ferkelvor 7 Jahren
    Kurzmeinung: Schöne Engelsgeschichte. Für mich jedoch sprachlich zu überladen. Weniger farbenfrohe oder tiefschwarze Stiltrümpfe wären mehr gewesen.
    Rezension zu "Der Engelseher" von Laura Flöter

    "Die Liebe zwischen Mensch und Engel ist verboten. Vor allem, wenn es die Liebe zu einem schwarzen Engel ist." Zu seiner Taufe werden jedem Menschen zwei Engel zur Seite gestellt. Der weiße Engel hilft seinem Schützling, den richtigen Weg durch sein Leben zu finden. Der schwarze Engel versucht ihn davon abzubringen und seine Seele zu verführen. Auch Jeash wird von der hellen und der dunklen Seite begleitet. Bis etwas schreckliches passiert. Seit seinem Selbstmordversuch kann Jeash Engel sehen. Und er verliebt sich - in den schwarzen Engel Ezariel. Wider aller Gebote bestehen Jeash und Ezariel einen finsteren Kampf in einer düsteren Welt. Dabei finden sie nicht nur zueinander, sondern auch zu sich selbst.

    Die Idee von der Liebe zwischen dem Menschen und seinem Engel gefällt mir sehr gut. Sie wird im "Engelseher" in einer Endzeitwelt sinnlich und bildreich dargestellt. Doch leider überzeugt sie mich nicht. Jeash ist nicht nur ein Mensch (ich möchte an dieser Stelle nicht spoilern) und dass er deshalb so sehr leidet, ist schlüssig dargestellt. Es ist sehr emotional und verlangt vom Leser einiges ab. Doch Jeashs Schmerz empfinde ich als erdrückend, weil es schlichte Verzweiflung spiegelt ohne Ausweg. Jeashs Entwicklung ist stimmig, doch Ezariels nicht. Warum er sich für Jeash entscheidet und vor allem, warum er sich verwandelt (auch hier möchte ich nicht spoilern) hat sich mir nicht erschlossen. Jeashs weißer Engel Malach, der auch eine wichtige Rolle im Buch einnimmt, ist mir jedoch das größte Rätsel. Seine Beweggründe werden zu ungenau erläutert und sein Ende finde ich aufgesetzt.

    Die Sprache ist schön, gehoben, intensiv, berührend und lyrisch. Doch den exzessiven Gebrauch von starken Adjektiven, Vergleichen und anderen Stilmitteln empfand ich beim Lesen mitunter als schwülstig und übertrieben. Zu abstrakt war so manche Beschreibung, um sie zu fassen. Hier hätte weniger mehr sein sollen.
    Im "Engelseher" gibt es viele bekannte Elemente, die man mit den Engeln verbindet wie die Schatten, Nephilim oder Himmel und Hölle. Die Erklärung der Welt, die die Autorin mit diesen schafft, kommt für mich leider viel zu kurz, sodass ein Teil der Handlung nicht stimmig ist.

    Sehr gut gefällt mir dagegen, dass das Buch nicht vom Spannungsmoment abhängig ist, sondern auch ohne viel Action einen gleichmäßigen Lesefluss flördert. Dass neben der Liebe noch weitere wichtige Themen wie Religion, Macht und Angst anklingen, zeigt gekonnt, dass auch ein Stück Dystopie in der Geschichte steckt, und offenbart einige Gemeinsamkeiten mit unserer Gesellschaft.

    Mit weniger farbenfrohen oder tiefschwarzen Stiltrümpfen und mehr Hintergrundwissen zur Welt des Engelsehers wäre es der perfekte Engelsroman.

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    tobias_genesiuss avatar
    tobias_genesiusvor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Engelseher" von Laura Flöter

    Ich bin sehr gespannt auf die ganze sache!
    Alles was ich bisher gesehn/gelesen habe war sehr sehr fein!
    Ich wusste garnicht, dass ich jemanden kenne der so gut schreiben kann.
    Laura hast du gut gemacht.
    Mfg Diego

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    Phantagrafies avatar
    Phantagrafievor 7 Jahren
    Kurzmeinung: Zart keimende Liebe in einer düsteren Welt. Schlüssige Figuren und ein spannender Plot. Das ganze ist gewürzt mit Laura Flöters bildreicher ...
    sameas avatar
    sameavor 6 Jahren

    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Laura_Floeters avatar

    Buchpräsentation und Lesung – Laura Flöter: DER ENGELSEHER. Dystopische Phantastik mit einer Prise Romantik. Fabylon, Februar 2012

    Magst Du die poetische, reichhaltige Sprache von Peter S. Beagle – und hättest Du's gern noch ein wenig düsterer? Fandest Du „Priest“ super – oder „Franklyn“? Hast Du genug von kleinen Mädchen, die einen übernatürlichen Super-Lover finden/wollen/haben? Liest Du vielleicht sowieso lieber abseits vom Mainstream? Dann ist mein Roman „Der Engelseher“ vielleicht etwas für Dich!

    Der Engelseher“ spielt in Toch Eleth, einer dystopischen Stadt irgendwann in der Endzeit: Katastrophen haben weite Teile des Landes verheert; die menschliche Gesellschaft ist zur Farce verkommen; eine korrupte, totalitäre Kirche beherrscht die Massen durch den Terror der Inquisition. Das Augenmerk des Romans aber liegt auf Jeáshs Geschichte: Der Protagonist hat versucht, sich umzubringen, und ist seitdem in einer psychiatrische Anstalt – denn angeblich kann er 'Engel sehen'. Als Malach, der eigentlich sein Schutzengel sein sollte, sich plötzlich gegen Jeásh wendet, muss Ezariel, welcher doch Luzifer die Treue geschworen hatte, tun, was er doch gar nicht kann: einen Sterblichen beschützen. Jeásh und Ezariel sind plötzlich aufeinander angewiesen – und die Reise, auf die sie sich begeben müssen, verändert alles und für immer.

    Auf der KrähenCon in Krefeld stelle ich meinen ersten Roman vor. Ich lese daraus und freue mich anschließend auf alle denkbaren Fragen rund um das Schreiben im Allgemeinen und den „Engelseher“ im Speziellen!

    Noch Fragen? Am Besten über mein facebook-Profil - www.laurafloeter.de -> profile/web2.0

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    Bilder und Worte zwischen Tag und Nacht

    Die Stipendiatin Ute Schätzmüller lädt gemeinsam mit der Autorin Laura Flöter zum Atelier Soirée in der Künstlerscheune Odenthal

    "In der Dämmerung gingen der Morgen- und der Abendstern für immer unter. Und von Stund an begleitete nicht ein Engel jeden Menschen, sondern zwei." In diesen Worte aus Laura Flöters Roman „Der Engelseher“, der vor Kurzem als Beitrag zur Reihe ARS LITTERAE des Fabylon-Verlags erschienen ist, zeichnet sich bereits der ihr Werk durchziehende Konflikt ab, der neben der Liebe als kosmologisches Prinzip ein Hauptmotiv bildet: Zwischen Gut und Böse, Schwarz und Weiß, Licht und Dunkelheit.

    Folglich wählte Ute Schätzmüller, die derzeitige Stipendiatin des Förderpreises Bildende Kunst Odenthal, die Abenddämmerung zwischen Tag und Nacht, um die Künstlerin und Autorin Laura Flöter zur Lesung aus ihrem Roman und zum gemeinsamen Ausstellungsabend in die Künstlerscheune einzuladen.

    Am 18. August um 18:00 beginnt ihr Atelier Soirée, zu dem die Künstlerinnen herzlich einladen. Beide haben als Schülerinnen von Professor Jörg Eberhard an der Universität in Essen Kunst studiert und bereits im letzten Jahr ihre erste gemeinsame Ausstellung, den „Prolog“ ihrer Zusammenarbeit, realisiert. Das Atelier Soirée bildet das erste Kapitel der Ausstellungsreihe „Lichtspiel - Schattenspiel“, der noch viele weitere Kapitel folgen sollen. Die Ausstellungen der beiden Künstlerinnen vermögen es, durch die Ähnlichkeit der Motive und des thematischen Rahmens und der doch großen Unterschiede der beiden künstlerischen Positionen zu bestechen. Jörg Eberhard brachte dies während der Einführungsrede zur Ausstellung 2011 treffend zum Ausdruck: Beide sind sich darin so ähnlich, dass sie sehr stark auf Literatur reagieren – Ute verwandelt literarische Vorlagen in erzählende Bilder, und bringt die Texte so „zum Schweigen“. Lauras Bilder dagegen wollen erzählt werden, sie bringt Materiealien zum Sprechen.“ 

    Atelier Soirée 18.August 18:00 Uhr

    Dorfstraße 7a, 51519 Odenthal

    Weitere Informationen zu dem Event in der Künstlerscheune gibt es unter Atelierscheune2012.wordpress.com

    und den Webseiten der Künstlerinnen

    www.ute-schaetzmueller.de / www.laurafloeter.de


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    Magst Du die poetische, reichhaltige Sprache von Peter S. Beagle – und hättest Du's gern noch ein wenig düsterer? Fandest Du „Priest“ super – oder „Franklyn“? Hast Du genug von kleinen Mädchen, die einen übernatürlichen Super-Lover finden/wollen/haben? Liest Du vielleicht sowieso lieber abseits vom Mainstream? Dann ist mein Roman „Der Engelseher“ vielleicht etwas für Dich!

    Der Engelseher“ spielt in Toch Eleth, einer dystopischen Stadt irgendwann in der Endzeit: Katastrophen haben weite Teile des Landes verheert; die menschliche Gesellschaft ist zur Farce verkommen; eine korrupte, totalitäre Kirche beherrscht die Massen durch den Terror der Inquisition. Das Augenmerk des Romans aber liegt auf Jeáshs Geschichte: Der Protagonist hat versucht, sich umzubringen, und ist seitdem in einer psychiatrische Anstalt – denn angeblich kann er 'Engel sehen'. Als Malach, der eigentlich sein Schutzengel sein sollte, sich plötzlich gegen Jeásh wendet, muss Ezariel, welcher doch Luzifer die Treue geschworen hatte, tun, was er doch gar nicht kann: einen Sterblichen beschützen. Jeásh und Ezariel sind plötzlich aufeinander angewiesen – und die Reise, auf die sie sich begeben müssen, verändert alles und für immer.

    Auf der RatCon 2012 stelle ich meinen ersten Roman vor. Ich lese daraus und freue mich anschließend auf alle denkbaren Fragen rund um das Schreiben im Allgemeinen und den „Engelseher“ im Speziellen!

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