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Suselpi

vor 4 Jahren

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Die junge Líl-Laë von den Arkhalaéyi lebt in einer Welt in der das Zwielicht herrscht. Es ist nicht heller Tag und keine tiefste Nacht. Das Land litt unter diesem Zustand. Und doch wollte die junge Sternenstürmerin ihren zweiten Namen um in die Welt hinaus zu ziehen und die Zerstörung mit eigenen Augen sehen. Auf ihrer Reise lernt sie den Zauberer Lîskith kennen. Auf der Irrlichtfährte soll er ihr den Weg nach Hause leuchten.

Der zweite Teil des Buches handelt von Líl-Laës Sohn Jeónathar. Auch ihn zieht es fort aus seinem Horst, doch anders als seine Mutter zieht er nicht mit seinem zweiten Namen fort, sondern begibt sich auf die Suche nach ihm. Auf seine Reise erlebt er wie grausam diese Welt sein kann und wie sie zugleich auch etwas positives schaffen kann. Seine neue Begleiterin führt ihn durch die Welt und hilft ihm dabei zu finden wonach er sucht. Er lernt die Liebe kennen und doch treibt ihn seine Reise voran. Am Ende seiner beschwerlichen Reise findet er seinen Namen und etwas wonach er schon länger Ausschau gehalten hat.

Die Charaktere haben so viel Seele und wachsen einem einfach ans Herz. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Weder die Geschichte noch die Personen sind vorhersehbar. Die Geschichte endet zwar nicht so wie ich es mir gewünscht hätte, aber sie lässt Raum für eine Fortsetzung. Na ein Glück. Aber das bedeutet leider auch, dass nun ein weiteres Buch auf meiner Wunschliste stehen wird. Ich kann das Buch wirklich jedem Fantasy-Fan empfehlen. Auch wenn es anfangs Schwierigkeiten gibt. Zähne zusammenbeißen und weiterlesen! Glaubt mir! Es lohnt sich!

Autor: Laura Flöter
Buch: Nirgendland
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