Laura Gallego Garcia Die Kaiserin des blauen Lichts

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Inhaltsangabe zu „Die Kaiserin des blauen Lichts“ von Laura Gallego Garcia

Bipa und Aer leben wie viele andere Familien in den Höhlen. Draußen herrscht immer Winter, es ist neblig, kalt und ungemütlich. Nur hinter den Eisbergen, heißt es, im Ätherischen Reich, hat die Unwirtlichkeit ein Ende. Dort gibt es kein Leiden, Hunger und Durst existieren nicht. Bipa glaubt diesen Geschichten nicht. Doch Aer hat sich schon auf den Weg gemacht und Bipa beschließt, ihm zu folgen.

Was für eine tolle so unglaublich tiefgreifende Geschichte die zum Nachdenken über den Sinn unseres irdischen Körpers anregt - 5 Sterne!

— Prinzessin
Prinzessin

Ein sehr gutes Buch das sehr fesselnd ist.

— Angie_Nbb
Angie_Nbb

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  • Opak oder ätherisch das ist hier die Frage???

    Die Kaiserin des blauen Lichts
    Prinzessin

    Prinzessin

    22. September 2015 um 22:30

    "Hoffnung war ein positives Gefühl, so hieß es zumindest. Aber Bippa kannte die bittere Wahrheit: Die Hoffnunf konnte grausam sein, überaus grausam...sie konnte aus einem verliebten Mädchen eine gebrochene Frau machen, die sich in ihren Träumereien und Erinnerungen an eine unwiederbringlich verflossene Zeit verlor. Die Hoffnung konnte jemand bis an den Rande des Wahnsinns treiben. - aus Die Kaiserin des blauen Lichts von Laura Gallego Garcia Mein Listenbuch No7/9 in diesem Jahr ist geschafft :) ich bin wirklich begeistert und kann glücklich und zufrieden sagen dieses Buch ist ein absoluter Schatz!!! Es ist mir vor Jahren als Mängelexemplar in die Hände gefallen und ich war interessiert aber dann lag es doch jahrelang auf dem SUB :( Endlich durfte es den Weg in meine Hände und jetzt auch in mein Herz finden. Ich dachte erst, es sei so ähnlich wie Narnia und hatte schon Angst ich müsse einen billigen Abklatsch davon lesen... aber so war es absolut nicht! Dieses Buch ist so toll. Es lässt einen so viel über das irdische Dasein grübeln. Über die Vor- und Nachteile des Lebens und des Todes, des opak seins oder des ätherisch seins. Ich habe Bippa und Aer so sehr in mein Herz geschloßen und gebe mit sehr gutem Wissen und Gewissen 5 Sterne für eine so wundervolle Geschichte die immer und überall zwischendruch locker leicht verschlungen werden kann. Toll!!!

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  • Die schönsten Weihnachtsbücher und Winterbücher 2013 - welche lest ihr in diesem Jahr?

    Daniliesing

    Daniliesing

    Ich persönlich liebe ja den Winter, weil es eine wunderbare Zeit zum Lesen ist. Man kann es sich dann so toll mit einem Buch und einem Kakako eingekuschelt gemütlich machen. Jedes Jahr lese ich auch ein paar Weihnachts- und Winterbücher und wollte einfach mal fragen, wer das noch so macht? Habt ihr Lust, hier einfach mal zu erzählen, welche Bücher ihr dieses Jahr in der Vorweihnachtszeit lesen möchtet? Habt ihr schon welche im Blick? Ich fände es klasse, wenn wir uns hier bis Weihnachten über unsere Entdeckungen austauschen und damit natürlich auch tolle neue weihnachtliche Bücher entdecken können. Ich habe gerade mal meine Bücher zusammengesucht (Foto angehängt), die ich dieses Jahr zus Auswahl hätte. Teilweise sind es Neuerscheinungen aber auch schon ältere Bücher, die ich leider noch nicht geschafft habe zu lesen. Was lest ihr gern in der Weihnachtszeit - was wollt ihr 2013 lesen? Ich bin neugierig :-)

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  • Rezension zu "Die Kaiserin des blauen Lichts" von Laura Gallego Garcia

    Die Kaiserin des blauen Lichts
    thiefladyXmysteriousKatha

    thiefladyXmysteriousKatha

    10. December 2012 um 17:32

    Die Kaiserin des blauen Lichts Bipa und Aer leben wie viele andere Familien in den Höhlen. Draußen herrscht immer Winter, es ist neblig, kalt und ungemütlich. Nur hinter den Eisbergen, heißt es, im Ätherischen Reich, hat die Unwirtlichkeit ein Ende. Dort gibt es kein Leiden, Hunger und Durst existieren nicht. Bipa glaubt diesen Geschichten nicht. Doch Aer hat sich schon auf den Weg gemacht und Bipa beschließt, ihm zu folgen. Inhalt Eins gab es vier Jahreszeiten auf der Erde. Doch dann erstrahlte plötzlich ein blauer Stern am Himmel und der ewige Nebel begann. Nun ist auf der Erde immer Winter. Bipa lebt mit ihrem Vater und den anderen Bewohnern in den Höhlen. Dort halten alle zusammen und versuchen das Beste aus der Situation zu machen. Bipa arbeitet hart und deswegen kann sie den Träumer Aer nicht leiden: Dieser glaubt an die Kaiserin des blauen Lichts. Angeblich lebt diese hinter den eisiegen Bergen. Aer will unbedingt dorthin, da sein VAter einst zu diesem Ort gegangen ist. Bipa verachtet ihn dafür, doch in den kommenden Jahren verliebt sie sich in den Träumer. Als Aer verschwindet ist sie traurig versucht aber ihre Gefühle zu vergessen. Doch als er wieder auftaucht, ist er total verändert. Dann verschwindet Aer ein zweites Mal. Nun macht sich Bipa auf ihm zu folgen, denn sie ahnt, dass die Kaiserin nicht so gut ist wie alle Saagen es behaupten. Bipa gerät in ein gefährliches Abenteuer. Cover Was für ein wundervolles Cover. Es passt perfekt zu der eisigen Welt von "Die Kaiserin des blauen Lichts" und auch zum Winter. Das Buch ist ein wahres Schmuckstück für mein Regal. Ich würde 5 Sterne für das Cover geben. Meinung Das Buch hörte sich extrem interessant an und auch die meisten kritiken waren durchaus positiv. Daher hatte ich angenommen, dass mich das Buch begeistern würde. leider war dies nicht der Fall. Mir hat irgendetwas gefehlt. Die Grundidee war wirklich super und die Geschichte ist auch spannend. Dennoch hat mich Bipa oft genervt, bzw. ihre Einstellung hat gestört. Ich habe allerdings Nevado total gemacht. Die Geschichte war mir im Endeffekt aber zu skuriel. Daher habe ich 3 Sterne vergeben.

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  • Rezension zu "Die Kaiserin des blauen Lichts" von Laura Gallego Garcia

    Die Kaiserin des blauen Lichts
    saralina

    saralina

    12. September 2012 um 17:27

    Inhalt Eis und Schnee beherrschen Bipas Welt. Dichter Nebel liegt über den Höhlendorf, in dem sie lebt. Draußen herrscht immer Winter und durch das ewige Eis gibt es kein Durchkommen. Nur hinter den Eisbergen, im Ätherischen Reich bei der Kaiserin des blauen Lichts, hat die Unwirtlichkeit ein Ende. Es gibt dort kein Leid, Hunger, Durst und Kälte sind nicht existent. Doch Bipa kann diesen Geschichten keinen Glauben schenken, zu praktisch veranlagt ist die junge Höhlenbewohnerin, die sich unter der Erde liebevoll um die Tiere der Gemeinschaft kümmert. Doch dann macht sich ihr Freund Aer auf den Weg zur Kaiserin und Bipa beschließt, ihm zu folgen - in den sicheren Tod, wie alle meinen. * Meine Meinung Der Klappentext erinnerte mich zunächst an eine abgewandelte Form von "Die Schneekönigin" und ich mag Geschichten, die sich in winterlichen Regionen abspielen, generell sehr gern. Dennoch konnte mich "Die Kaiserin des blauen Lichts" nicht überzeugen, obwohl das Buch von der Thematik her zunächst wunderschön anmutet. Allerdings gelingt es der Autorin nicht auf den 250 Seiten, die außerdem mit großer Schrift gedruckt sind, Atmosphäre zu schaffen. Die Protagonistin Bipa sucht sich ihren Weg durch das Eisland, man erfährt jedoch kaum etwas über ihre Gefühle und es ist für mich bis zum Schluss unverständlich, warum das pragmatisch denkende Mädchen sich überhaupt auf den Weg gemacht hat. Selbstverständlich ist sie in ihren Freund Aer verliebt, aber auch dieser Teil der Geschichte wird kaum ausgschmückt. Aus diesem Grund war es mir nicht möglich eine Bindung zu den Personen aufzubauen und auch die Beschreibung der Umgebung, die ich bei einer Fantasygeschichte eigentlich erwarte, fällt sehr dürftig aus. Dem Buch hätten einige Seiten mehr sicher gut getan, zwischendurch hatte ich den Eindruck, die Autorin hat an einigen Stellen einfach keine Lust mehr gehabt der Geschichte mehr Tiefgang zu verleihen. Von atemberaubender Fantasy ist man hier weit entfernt, Bipa läuft seitenweise durch karge Eisberglandschaften und wenn dann doch einmal etwas passiert verlässt sie den Ort nach kurzem Aufenthalt bald wieder. Es gelingt zu keiner Zeit Spannung aufzubauen und auch das Ende ist mehr als unbefriedigend. Somit ist Bipas Reise fürchterlich langweilig, jegliche Situation, die zu etwas Interessantem hätte führen können, wird sofort unterbrochen und das Mädchen zieht weiter. Dabei tauchen so viele Wesen auf, die etwas mehr Text durchaus würdig gewesen wären! Zu gerne hätte ich mehr über Bipas Schneegolem erfahren, leider bleibt der Leser nur mit einigen Sätzen über die Herstellung dieser Kreaturen zurück. Ähnlich verhält es sich bei den Wassermenschen, den Einwohnern der Glasstadt und der Kaiserin selbst, die als Namensgeberin des Buches nur in einigen wenigen Sätzen erwähnt wird. Ich ärgere mich über so viel verschenktes Potenzial.

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  • Rezension zu "Die Kaiserin des blauen Lichts" von Laura Gallego Garcia

    Die Kaiserin des blauen Lichts
    Stephie2309

    Stephie2309

    05. May 2011 um 23:50

    Bipa und Aer leben in einer Welt aus Eis. Vor langer Zeit hat sich die Sonne, die keiner von Beiden je zu Gesicht bekommen hat, verzogen und eine neue Eiszeit verursacht. Die Menschen und einige wenige Tiere haben sich in Höhlen und Tunnel tief im Erdinneren verzogen und fristen dort ihr Dasein, geschützt vor den kalten Schneestürmen in der Außenwelt. Etwas anderes kennen die Menschen nur durch alte, überlieferte Erzählungen und Legenden, an die Bipa allerdings nicht glaubt. Aer jedoch glaubt an all diese Legenden, zumal sein eigener Vater nicht zu den Höhlenmenschen gehörte und einst von weit her gekommen ist, ehe er wieder verschwand und nie mehr gesehen wurde. Die restlichen Höhlenbewohner sind fest davon überzeugt, dass Aers Vater draußen in der Kälte erfroren sein muss. Aer und seine Mutter glauben aber, dass er einfach dorthin zurückgekehrt ist, wo er her kam. Es muss also doch noch etwas anderes geben, ein Leben außerhalb der Höhlen. Er glaubt auch an die Legende vom Ätherischen Reich und seiner Kaiserin, wo die Menschen angeblich niemals frieren oder Hunger leiden. Aer ist sich sicher, dass diese Legende wahr ist und eines Tages macht er sich plötzlich auf den Weg dieses Reich zu finden. Nachdem ein Suchtrupp erfolglos mehrere Stunden im Schneesturm nach Aer gesucht hat, wird er für Tod erklärt. Doch das ist er nicht und er kommt noch einmal wieder um Bipa zu beweisen, dass die Höhlen nicht der einzige Ort zum Leben sind. Dies war jedoch der einzige Grund, warum er überhaupt noch einmal zurückgekommen ist. Er bleibt nicht lange und macht sich erneut auf den Weg. Bipa fühlt sich schuldig, weil sie sich nicht genug bemüht hat ihn davon abzuhalten und macht sich allein auf die Suche nach ihm. Sie ist fest entschlossen Aer zu finden und ihn nach Hause zurück zu bringen, ob er will oder nicht … Die Kaiserin des blauen Lichts ist eine spannende, fesselnde und vor allem abwechslungsreiche Abenteuergeschichte, die aus der Masse anderer Jugendbücher heraus sticht. Die Welt, die Laura Gallego Garcia erschaffen hat, steckt voller Überraschungen und es macht Spaß sie zu entdecken. Zu Beginn ist die Handlung noch sehr realistisch, die Fantasy-Elemente kommen erst im späteren Verlauf zum Zuge. Bipa, Aer und die anderen Höhlenbewohner leben ihr Leben fast vollständig in den Höhlen und Tunneln um vor der Kälte geschützt zu sein. Nach draußen gehen sie nur äußerst selten. Sie leben von Pflanzen, die sie in den Höhlen finden bzw. anbauen können und kleinen Tieren, die sie dort ebenfalls hüten. Ab und an gehen die Erwachsenen auch tiefer in die Erde hinein um dort zu jagen, wohin sich die größeren Tiere und Insekten zurückgezogen haben. Jeder hat eine bestimmte Aufgabe, die er erfüllen muss. Bis auf Maga, die Schamanin, Heilerin und Älteste des Dorfs, kennt auch niemand etwas anderes, außer aus Erzählungen und Legenden. Bipa ist sehr pragmatisch veranlagt. Sie glaubt nicht an die Legenden und Märchen. Sie hält sich sehr an die Realität und glaubt nur an das, was sie mit ihren eigenen Augen sieht. Für sie muss immer alles einen Nutzen haben. So kann sie auch nicht verstehen, warum jemand etwas herstellt, was nur hübsch aussieht, aber eben sinnlos ist. Ihre Ansichten vertritt sie auch immer sehr direkt und sagt immer was sie denkt, auch Aer gegenüber, dem sie häufig klar macht, dass seine Ideen sinnlos oder sogar dumm sind. Seinen Glauben an die Legenden, insbesondere die des Ätherischen Reichs und seiner Kaiserin, kann sie ihm jedoch nicht nehmen. Aer ist überzeugt davon, dass es mehr im Leben geben muss als die Höhlen und von klein auf hat er immer wieder gesagt, dass er dieses Leben eines Tages hinter sich lassen würde. Zwischen ihm und Bipa, die nach einem Streit aus Kindertagen jahrelang kein Wort mit Aer gewechselt hat, entwickelt sich dennoch langsam eine Art Freundschaft. Solange Aer sie nicht von den Arbeiten abhält, die sie für wichtig hält, hört sie sich seine Fantasien immer geduldig an und sagt ihm ehrlich ihre Meinung, was er sehr an ihr schätzt. Genau aus diesem Grund fühlt sich Bipa schließlich auch so schuldig und verantwortlich nach Aers zweitem Verschwinden. Die anderen Dorfbewohner wollten immer, dass Bipa ihn wieder zur Vernunft bringt und ihm sein Vorhaben ausredet. Sie hat das jedoch immer abgelehnt, weil sie Aer nicht zu sehr ins Herz schließen wollte, nur um ihn dann wieder zu verlieren. Da niemand außer ihr Vater, der sich allerdings um Aers arme Mutter kümmern soll, bereit ist Aer zu suchen und dabei vermutlich sogar das eigene Leben zu riskieren, nimmt Bipa sich dieser Aufgabe an. Sie will ihn finden, ihm Vernunft einprügeln und ihn zurück nach Hause bringen, wo er hingehört. Dass sie noch mehr Gründe für die Suche nach ihm hat, weiß Bipa noch nicht oder will es sich zumindest noch nicht eingestehen. Gut ausgerüstet macht Bipa sich also auf den Weg um Aer zu finden. Dabei muss sie nicht nur Schneestürme und lange Fußmärsche überstehen, sondern sich auch mit anderen Lebewesen auseinander setzen, von dessen Existenz sie bisher nicht einmal etwas geahnt hatte. Sie trifft auf ihrer Reise auf viele verschiedene Menschen, von denen fast alle den Wunsch haben zur Kaiserin des Ätherischen Reichs zu gelangen. Dazu muss man sich allerdings Wandeln, d.h. man muss sich Stück für Stück in einen Ätherischen verwandeln, also alle körperlichen Bedürfnisse und schließlich sogar den Körper selbst ablegen, damit man nicht mehr Sklave seiner Körperlichkeit ist. Dadurch können sie ewig weiter leben, verzichten aber, zumindest laut Bipa, auf alles, was das Leben erst lebenswert macht. Im Gegensatz zu all diesen Menschen hat Bipa jedoch kein Interesse daran sich zu wandeln, wodurch sie auf Unverständnis, Ablehnung und sogar Feindseligkeit trifft. Sie möchte einfach nur Aer finden, ohne immer dünner, blasser oder gar durchsichtig zu werden. Sie versucht deshalb sich auf eigene Faust durchzuschlagen. Das ist allerdings weit schwieriger als sie es sich vorgestellt hat und sie muss einen weiteren Weg gehen, als sie es je gedacht hätte, denn Aer ist schnell, und er wandelt sich. Einen großen Teil der Strecke wird Bipa von einem Golem aus Schnee begleitet, den sie versehentlich zum Leben erweckt hat. Dies war aber ein großes Glück für sie, denn der Schneeriese, den sie schließlich Nevado tauft, rettet sie mehr als einmal aus einer gefährlichen Situation. Bipas abenteuerlicher und beschwerlicher Weg ist aufregend und fesselt den Leser an die Seiten. Sie trifft interessante, aber auch gefährliche Menschen bzw. Lebewesen, die ihr nicht alle wohl gesonnen sind. Immer, wenn sie Aer ein Stück näher kommt, entfernt er sich wieder von ihr, wodurch die Spannung konstant aufrechterhalten wird. Mehrmals ist Bipa kurz davor aufzugeben, schöpft dann aber neuen Mut und neue Kraft, bis sie irgendwann schon so weit gekommen ist, dass sie einfach nicht mehr umkehren kann. Außerdem sorgt auch ein sehr trauriges und bewegendes Erlebnis noch einmal zusätzlich dafür, dass Bipa nun eigentlich gar keine andere Wahl mehr hat als ihr Ziel zu erreichen. Des Weiteren entdeckt Bipa zum Schluss auch endlich den wahren Grund für ihre Reise und wird sich endlich ihrer Gefühle bewusst. Der tolle Schreibstil trägt ebenfalls dazu bei, dass man die Handlung bis zum Schluss gebannt verfolgt und die Einstellung Bipas, dass sie stolz auf ihren Körper ist und nicht nur aus Haut und Knochen bestehen will, könnte man außerdem durchaus als Kritik an dem wachsenden Magerwahn interpretieren. Lediglich das Ende ist ein wenig kritikwürdig. Es kommt ein bisschen zu schnell und überrumpelt den Leser fast. Außerdem wäre mehr Erklärung nötig gewesen um alles zu verstehen. So bleiben schließlich leider einige Fragen ungeklärt, wie z.B. was es nun tatsächlich mit der Kaiserin auf sich hatte, auf die man wohl nie eine Antwort erhalten wird. Die Kaiserin des blauen Lichts ist eine außergewöhnliche Fantasy-Geschichte, die einen auf eine abenteuerliche und spannende Reise mitnimmt, auf der man die verschiedensten Orte und Kreaturen kennen lernt, mit der Protagonistin mitfiebert und gebannt verfolgt, wie sie versucht ihr Ziel zu erreichen. Nur das Ende ist nicht ganz zufrieden stellend, denn es fehlt an Erklärungen, sodass sich einige Zusammenhänge dem Leser nicht vollständig erschließen.

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  • Rezension zu "Die Kaiserin des blauen Lichts" von Laura Gallego Garcia

    Die Kaiserin des blauen Lichts
    Charlousie

    Charlousie

    08. March 2011 um 16:02

    Inhalt: Bipa und Aer leben mit ihrer Familie und anderen Menschen in den Felsendörfern. Bei ihnen ist immer Winter, immer ist es kalt und immer ist die Nahrung knapp. Dennoch geht es ihnen recht gut. Bis Aer das Schimmern des blauen Sterns entdeckt, der ihn magisch anzieht. Er meint, dieser Stern rufe ihn und er müsse zu ihm gehen. Bipa hält das für prahlerische Gedanken, bis Aer wirklich verschwunden ist und sie ihm folgt. Auf ihrer Reise kommt sie dem Geheimnis des blauen Sterns, der Eiskönigin und der Göttin der Erde immer näher. Menschen wie Aer gehen zur Eiskönigin, um ihren oparken Körper hinter sich zu lassen und ätherisch zu werden, Körperlos, durchscheinend, durchsichtig. Doch was hat die Eiskönigin davon und warum wird Bipa, die opark bleiben will, von der Göttin beschützt? Die Beweggründe der Eiskönigin sind grausamer, als Bipa oder sonst jemand ahnte… Meine Meinung: Leider habe ich mir von „Der Kaiserin des blauen Lichts“ mehr versprochen. Laura Gallego Garcia erzählt diese Geschichte in einem märchenhaften Erzählstil, der mir nicht besonders gefallen hat. Die Geschichte fing langsam an und steigert sich, indem Aer verschwindet und Bipa ihm folgt. Das ganze Buch über reist sie nur und wodurch?- durch Schnee! Die Idee von einem oparken, also nicht durchscheinenden, fleischlichen Körper im Gegensatz zu ätherischen, also durchsichtigen, sich im Begriff der Auflösung befindenden Körper, hat mir gut gefallen und Frau Garcia hat diese Ideen gut miteinander verbunden und umgesetzt. Auch das Ende der Geschichte gefiel mir besser, als die Handlung insgesamt, dennoch übte sie irgendeine Anziehungskraft auf mich aus, so dass ich kaum mit dem Lesen aufhören konnte. Die Gestaltung des Covers ist so treffend und passend, wie selten eine Buchgestaltung. Die Farben, der Titel und die Verzierungen stimmen so richtig auf die Geschichte ein und vermittelten mir im Vorfeld die richtige Stimmung. Die Reise von Bipa war mir zu langatmig, auch wenn sie seltsamen und spannenden Kreaturen begegnet und einige Rätsel des Lebens lüftet. Je weiter sie geht, desto mehr erfährt sie, das ist schön, doch ich habe mir von diesem Roman eine andere Art von Geschichte gewünscht. Das Ziel, das Bipa erreicht, um Aer zu retten und nach Hause zurückzubringen, hat diesen Roman in meiner Gunst wieder aufsteigen lassen. Denn so ergeben kleinere Details, die Bipa auf ihrer Reise erfährt, auf einmal einen großen Sinn und endlich habe ich gewusst, warum die Menschen oder auch Wesen sich dauernd von Opark und Äther unterscheiden. Die Ausarbeitung der Charaktere kam ein wenig zu kurz. Ich weiß jetzt am besten Bescheid, wie Bipas und Aers Welt funktioniert und welchen Sinn alles hat, doch Aer und Bipa blieben mir bis zum Schluss ziemlich fremd. So habe ich mit ihnen nicht besonders mitfiebern können und ihre Gefühle ließen mich so kalt, wie diese Welt es ist. Das ist wirklich schade, denn Laura Gallego Garcia konnte mich trotzdem an einigen Stellen richtig begeistern, weil sie völlig neue Elemente in ihre Geschichte einwob und viele magische Augenblicke schaffen konnte. Mein Fazit: Insgesamt habe ich „Die Kaiserin des blauen Lichts“ richtig gerne gelesen. Einige Ausarbeitungen fielen mir zu knapp aus und so wurden die Gefühle nicht richtig zu mir transportiert. Dennoch ergibt dieses Werk einen höheren Sinn, wenn man erst einmal die Auflösung und das ganze Große begriffen hat. Der Schreibstil von Laura Gallego Garcia ist wie gewohnt zwar sehr gut, doch in ihren Märchenstil konnte ich mich nicht so richtig einfinden. Deswegen bin ich insgesamt froh über diese etwas andere Art der Geschichte, die mit der Zeit richtige Lichtblicke offenbarte, mir aber für die volle Punktzahl an einigen Stellen zu flach und unausgereift erschien.

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  • Rezension zu "Die Kaiserin des blauen Lichts" von Laura Gallego Garcia

    Die Kaiserin des blauen Lichts
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. May 2010 um 20:50

    Dieser Fantasyroman ist nicht einfach nur ein Roman der voller Fantasie geschrieben ist, sondern zugleich auch ein Liebes- und Abenteuerroman. In "Die Kaiserin des blauen Lichts" entführt uns die Autorin Laura Gallego Garcia in die Welt von Bipa und Aer, die in den Höhlendörfern leben. Eine Welt voller Kälte und dennoch voller Frieden, denn jeder kümmert sich um jeden. Aer wird jedoch von dem blauen Licht der Kaiserin angelockt, einen blau leuchtenden Stern, der manchmal durch die neblige Wolkendecke scheint und die Menschen dazu verleitet, in das Reich der Kaiserin zu folgen. Schon sein Vater der selbst vor Jahren verschwand, kam angeblich aus dieser Welt und versuchte in diese zurück zu kehren. Seitdem trauert Aers Mutter seinem Vater nach. Angeblich gibt es im Reich der Kaiserin keinerlei Empfinden, weder Hunger noch Schmerz, allerdings auch keine Liebe. Als Aer plötzlich verschwindet, um das sagen umworbene Reich der Königin zu finden, spürt die vorlaute und dickköpfige Bipa ihre Zuneigung zu ihm. Lange hat sie versucht sie Herz zu verschließen, damit sie nicht verletzt werden konnte und das gleiche Schicksal wie Nuba, Aers Mutter, erleiden muss. Während alle anderen Höhlenbewohner ihn längst verloren glauben, nimmt Bipa all ihren Mut zusammen und begibt sich auch die Suche nach Aer. Sie will ihn zurückbringen, kostet es was es wolle, allein um ihrer selbst willen. Bipa nimmt den Leser mit in eine Welt aus Glas und Kälte, Eis und Schnee, die durchsichtig und kalt und ohne jegliche Gefühle ist. Eine fast zu perfekte Welt, die den Leser ob jung oder alt, erkennen lässt das das scheinbar perfekte, nicht immer perfekt ist. In diesem Roman spiegeln sich Abenteuer, Liebe und auch Fantasie wieder. Jedes Kapitel ist liebevoll mit Zeichnungen von Eiskristallen verziert. Egal ob Sommer oder Winter dieses Buch macht zu jeder Jahreszeit Spaß. Der Schreibstil ist einfach und die Autorin schafft es, den Leser, dank ihrer detaillierten Beschreibung, in diese fantastische Welt, voller kurioser Gestalten, eintauchen zu lassen. Das Buch hat 255 Seiten und lässt sich gut lesen. Da es sehr interessant und spannend geschrieben ist, habe ich es innerhalb eines Tages durchgelesen. Das Cover ist hellblau und schön verziert mit Eisblumen und Eiskristallen so das für mich allein schon das Cover ein wahrer Blickfang ist.. Laura Gallego Garcia wurde 1977 in Spanien geboren. Für ihren ersten Roman "Finis Mundi" bekam sie den renommierten Preis "El Barco de Vapor". Mit der Idhuntrilogie schaffte sie dann den Durchbruch zur Bestseller-Autorin.

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