Laura Gallego Garcia Zwei Kerzen für den Teufel

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Inhaltsangabe zu „Zwei Kerzen für den Teufel“ von Laura Gallego Garcia

Caterina, genannt Cat, ist die Tochter eines Engels. Trotzdem kann sie weder fliegen noch hat sie einen besonderen Draht zu Gott. Sie ist eine ganz normale 16-Jährige, die sich nur etwas besser mit Engeln und Dämonen auskennt als andere Sterbliche. Doch eines Tages wird sie tiefer in die überirdische Welt hineingezogen, als ihr lieb ist. Ihr Vater, ein niedrigrangiger Engel, wird ermordet. Cat setzt alles daran, den Mörder zu finden, und kommt einer Verschwörung auf die Spur, die ihre ganze Welt durcheinanderbringt. Denn offensichtlich hängt auch sie mit drin, in diesem Projekt, das die gesamte Menschheit bedroht …

Eine gute Idee mit einer (leider) schlechten Umsetzung

— AmeliaShepherd

Super schön und spannend. Sehr verwoben aber trotzdem logisch. Wunderschön *.*

— Seite540

ein wirklich gutes buch :)

— dreamer

Lest es! Zwei Kerzen für den Teufel ist sooooo... Magisch und unerträglich schön!!

— Charlousie

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  • Einst waren sie Feinde, aber dann verliebten sie sich Doch ihre Liebe blieb nicht unbestraft….

    Zwei Kerzen für den Teufel

    AmeliaShepherd

    03. June 2016 um 22:17

    Die Idee dieses Buches ist sehr gut und auch interessant. Die Handlung ist auch gut, nur leider reicht das nicht. Leider ist der schreibstyl der Autoren überhaupt nicht mein Ding. Er ist recht kindlich, bzw. auf „jugendlich“ gemacht (ich wollte euch gerne ein Beispiel nennen, aber ich finde kein konkretes, es war einfach das Buch insgesamt). Dadurch, dass ich mit dem Schreibstyl nicht zurechtgekommen bin hat sich das lesen des Buches sehr gesogen und habe fast 3 Wochen für es gebraucht. Auch werden neue Handlungsstränge sehr plump eingeführt und die Hauptdarstellerin reagiert manchmal, meiner Meinung nach, sehr übertrieben. Was ich  sehr schade finde, denn ich kann nichts anderes wirklich aussetzten! Die Story ist genial, das kann ich gar nicht oft genug betonen!! Denn es handelt sich mal um etwas anderes als das was ich sonst lese. In dem Buch steht nicht eine verworrene, unsterbliche Liebesgesichte, sondern Cats „Rachefeldzug“. Leider kann ich an dieser Stelle nicht mehr „gutes“ oder „schlechtes“ über das Buch sagen. Ich kann allen empfehlen dieses Buch zu lesen, die an erster Stelle kein Problem mit dem von mir beschrieben Schreibstyl haben. Als kleinen Hinweis noch, das Buch hat sehr viel mit Engeln und Dämonen. Also auch mit Gott und Luzifer, wenn man auf die Themen Gott oder Religion „allergisch“ reagiert, sollte man das Buch nicht unbedingt lesen. Aber auch wenn man sehr religiös ist, ist „Zwei Kerzen für den Teufel“ nicht unbedingt eine Empfehlung, weil (Ich kann das nicht wirklich begründen, ohne zu spoilern, deswegen hoffe ich, dass ihr trotzdem versteht was ich meine) hier ein neuer Ansatz für die „Entstehung“ der Menschen ausgedacht wurde.Ansonsten empfehle ich das Buch weiter.

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  • interessante Idee, aber mangelhafte Umsetzung

    Zwei Kerzen für den Teufel

    VroniMars

    09. February 2015 um 19:57

    In dem Buch "Zwei Kerzen für den Teufel" der spanischen Autorin Laura Gallego García geht es um Cat, die Tochter eines Engels. Diese sucht mit Hilfe des Dämonen Angelos die Mörder ihres Vaters. Die beiden kommen dabei auch einer Verschwörung auf die Spur. Was mir an dem Buch gefallen hat, sind der Titel, das Cover und Idee an sich. Das wars aber dann auch schon. Im Gegensatz dazu hat mir einiges nicht gefallen. Zuallerst fand ich den Erzählstil schrecklich, gerade am Anfang des Buches. Die Autorin verwendet die Ich-Perspektive, wobei sie den Leser regelmäßig anspricht: "Wisst Ihr denn nicht....", "Hab ich euch schon erzählt, dass...". Sowas kenne ich eigentlich nur aus Kinderbüchern und da soll das auch bitte bleiben. ***SPOILER*** Darüber hinaus fand ich die Umsetzung der Geschichte nicht gelungen. Zunächst plätschert die Story vor sich hin, wobei immer viel erklärt wird, was aber nicht unbedingt immer zum Verständnis beiträgt. So nimmt sich die Autorin sehr viel Zeit die Engels- und Dämonenschwerter zu erklären: sie bestehen aus Engels- bzw. Dämonenessenz, sie können aber umgepolt werden, wenn z.B. ein Engelsschwert mehrmals von einen Dämon benutzt wird und andersherum, es wird nur ein neuer Engel geboren, wenn ein Engel von einen Dämon getötet wird und andersherum, usw. Letztendlich haben die Schwerter aber gar keine so große Bedeutung in der Geschichte, weshalb ich mich frage, wen das alles interessieren soll.  Des Weiteren waren manche Handlungen und Aussagen für mich nicht nachvollziehbar.   Cat bekommt unerwarteten Besuch von einem Dämon in ihrem Hotelzimmer. Er meint, sie soll ihn morgen ohne Schwert treffen. Und was macht sie? Sie lässt das Schwert im Hotel!!!! Dass sie sich wundert, als der Dämon mit ihrem Schwert antanzt, wundert mich wiederrum :) Naja schließlich soll die Protagonistin erst 16 sein. Dann kann man ja nochmal ein Auge zudrücken.  Alles in allem kann ich nur sagen: interessante Idee, aber mangelhafte Umsetzung

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  • Buchverlosung zu "Zwei Kerzen für den Teufel" von Laura Gallego Garcia

    Zwei Kerzen für den Teufel

    MissDuncelbunt

    Liebe Lesegemeinde :D Wir haben uns heute hier versammelt, um ein Buch den Besitzer wechseln zu lassen. Ich möchte mein Exemplar von "Zwei Kerzen für den Teufel" verlosen. Das Buch ist schon einmal gelesen und ein Mängelexemplar, aber in einem sehr guten Zustand. Die Bewerbungsphase endet am 30. August 2014 um 13:59, ausgelost wird am 31.  Der Gewinner wird benachrichtigt und sollte mir innerhalb der nächsten Woche seine Adresse zukommen lassen, damit ich das Buch sobald wie möglich versenden kann.  Wer möchte, kann sich noch auf meinem Blog umschauen, um die Wartezeit zu verkürzen ;) Extralose gibts dafür aber nicht.  Hinterlasst einfach einen Kommentar, wenn ihr teilnehmen wollt. Viel Glück! 

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  • Rezension zu "Zwei Kerzen für den Teufel" von Laura Gallego Garcia

    Zwei Kerzen für den Teufel

    Ines_Mueller

    14. April 2014 um 14:00

    "Im Nebel seiner Qual entfernt er sich, immer noch nach Marie rufend, seiner Frau vielleicht oder seiner Tochter. Ich schaudere vor Entsetzen. Wie lange dieser arme Geist wohl schon in der Dunkelheit umherirrt?" Laura Gallego Garcias Jugendbuch "Zwei Kerzen für den Teufel" geisterte schon so lange durch meinen Wunschzettel, dass es schlichtweg allerhöchste Zeit wurde, dass ich dieses Buch las. Leider erwies es sich nicht als ganz so gut wie gedacht, trotzdem konnte die Autorin mich in einigen Punkten vollauf überzeugen.  Schon von der ersten Seite an erfuhr meine Lesefreude einen herben Dämpfer, denn der Schreibstil entpuppte sich als umgangssprachlich und gepickt mit einigen Brüchen, die dem Leser sofort auffallen. Ich muss zugeben, dass der Schreibstil für ein sechzehnjähriges Mädchen sehr authentisch wirkte, aber ich bin schlichtweg kein Fan von Umgangssprache in Büchern. In vielen Fällen verhindert sie, dass ich Zugang zu einem Buch finde - ebenso in diesem Fall. Bei den Charakteren sah es nicht gerade besser aus, denn die beiden Protagonisten Cat und Angelos konnten keinen Tiefgang aufweisen, sodass der Leser kaum in der Lage war, eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Im Falle von Cat löst sie sogar kleine Anfälle von Antipathie aus.  Die Geschichte selbst dümpelt eher vor sich hin und kommt kaum von Fleck. Der Leser begleitet Cat und Angelo zu einem Gespräch nach dem anderen, ohne rechtes Interesse zu erwecken. Die Lesefreude sank von Seite zu Seite und nur mein schnelles Vorankommen hinderte mich daran, "Zwei Kerzen für den Teufel" zwischenzeitlich zur Seite zu legen. Was dieses Buch letztendlich gerettet hat, war das Konzept der Thematik Engel - Dämonen. Ich möchte an dieser Stelle nicht mehr verraten, doch kann ich sagen, dass Laura Gallego Garcia einen Entwurf geschaffen hat, der durch eine faszinierende und innovative Idee besticht. Immer wieder war ich von der Gewandtheit der Autorin erstaunt und freute mich auf die nächste Erklärung. Auch die Darstellung von der Herkunft des Menschen fand ich vollauf überzeugend. Fazit: Ein faszinierender und innovativer Weltentwurf ließ die umgangssprachliche und einfache Sprache, sowie die extrem flachen Charaktere fast verblassen. Drei Sterne gibt es von mir!  

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  • Rezension zu "Zwei Kerzen für den Teufel" von Laura Gallego Garcia

    Zwei Kerzen für den Teufel

    Eine_Leserin


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  • Rezension zu "Zwei Kerzen für den Teufel" von Laura Gallego Garcia

    Zwei Kerzen für den Teufel

    KleinerVampir

    29. April 2012 um 14:02

    Buchinhalt: Die sechzehnjährige Caterina, genannt „Cat“, ist ein Halbengel. Als ihr Vater, der Engel Iah-Hel, unter mysteriösen Umständen getötet wird, macht sich Cat mittellos und nur mit dem Engelsschwert ihres Vaters auf die Suche nach seinem Mörder. Hilfe erfährt sie lediglich von Pater Juan Pedro, doch auch diesen verlässt Cat, als sie einen ersten Hinweis in ihrer Suche bekommt. Cat lernt den jungen Dämon Angelo kennen, von dem sie glaubt, dass er ihr Hinweise auf den Mörder liefern kann. Die beiden sind sich zunächst spinnefeind, doch Angelo verspricht ihr Hilfe und so arrangieren sie sich. Bei einer anstrengenden Suche quer durch Europa sucht Angelo seine zahlreichen Dämonenkontakte auf, doch das bleibt nicht unbemerkt und die Schergen ihrer Gegner schubsen Cat vor einen U-Bahn-Zug, wo sie ihren Verletzungen erliegt. Statt ins Jenseits überzuwechseln, bleibt Cat als Geist auf der Erde mit Angelo als Medium. Schon bald erfahren die beiden, dass die Dämonenfürstin Madonna Constanza eine wichtige Rolle in Cats Vergangenheit spielt—Cat erfährt das düstere Geheimnis ihrer eigenen Herkunft und das der ganzen Menschheit. Cat ist die erste der „neuen Generation“, Menschen, die sowohl Engels- als auch Dämonenblut in sich tragen. Cat und Angelo kommen einer weltweiten Verschwörung auf die Spur, in der nicht nur die Dämonen, sondern auch die Engel die Fäden ziehen. In einem atemberaubenden Showdown können die beiden das Ende der Menschheit gerade noch abwehren und Cat versucht, Angelos Leben zu retten. Die beiden gestehen sich schließlich ein, dass sie mehr als nur Freundschaft füreinander empfinden. Doch ist es dafür bereits zu spät? Persönlicher Eindruck: Die Geschichte wird aus der Sicht von Cat erzählt, die Sprache ist eingängig und die Charaktere sind sympathisch und nachvollziehbar. Die Spannung steigert sich, als Cat den Dämon Angelo kennen lernt und aus Feinden zuerst Verbündete und schließlich sogar Freunde werden. Obwohl es die beiden nicht zugeben, ist diese Bindung sogar so stark, dass nicht einmal Cats Tod sie zerstören kann. Die Suche nach der Wahrheit und die Verschwörung sind schlüssig und spannend, besonders das letzte Drittel und der Epilog des Buches berührten mich zutiefst. Auch wenn einige Dinge im Zusammenspiel zwischen Engeln und Dämonen nicht neu sind, gibt es doch immer wieder Überraschungen—so zum Beispiel, als sich herausstellt, dass der Engel Gabriel und der Dämonenfürst Azazel in Wirklichkeit weiblich sind. Nur durch das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse kann die ganze Welt als solche bestehen und nicht nur die Dämonen, auch die Engel müssen erkennen: gegen die Liebe ist keiner gefeit, selbst wenn die beiden Liebenden von Natur aus Feinde sind. Ein großartiges Leseerlebnis!

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  • Rezension zu "Zwei Kerzen für den Teufel" von Laura Gallego Garcia

    Zwei Kerzen für den Teufel

    ...BooKs...

    13. July 2011 um 10:45

    Eine Geschichte die sich mit der Erschaffung der Engel, Dämonen und der Menschen befasst. Caterina ist eine der weinigen Menschen die noch an Engel glauben, denn ihr Vater war einer. Doch sie selbst ist kein Engel, denn ihre Mutter war ein Mensch. Die Engel und Dämonen zu dieser Zeit haben schon längst vergessen wo sie eigentlich herkommen und wie die Menschen erschaffen wurden. Es gibt viele Mythen, doch wie die Schöpfung der Menschen wirklich war weiss niemand mehr. Als Cats Vater ermordet wird, ist ihr klar das es ein Dämon gewesen sein muss, denn allein das Schwert eines Dämons kann einen Engel töten. Cat macht sich sofort auf den Weg um den Mörder ihres Vaters zu finden und ihn zu rächen. Zuerst macht sie halt in Madrid bei einem alten Bekannten, der zugleich auch Geistlicher ist. Bei ihm findet sie einen Platz zum Schlafen, doch sie macht sich so bald wie möglich wieder auf den Weg. Ihr nächstes Ziel ist eine Buchhandlung die ihr Vater einmal besucht hatte als sie noch zusammen waren. Als sie dort ankommt merkt sie das der Besitzer dieser Buchhandlung ein Engel ist und bittet ihn um Hilfe, doch dieser rät ihr sich aus der ganzen Sache mit Dämonen und Engeln rauszuhalten. Verzweifelt weil sie auch von den Engeln keine Hilfe erwarten kann, will sie sich direkt an die Dämonen wenden und macht sich in der Nacht auf in eine Kneipe, da Dämonen das Nachtleben sehr zu schätzen wissen. Dort trifft sie Angelo, ein Dömon der ihr Anfangs nicht helfen will, doch dann entschließt er sich doch dazu ihr zu helfen. Und schon bald ist Cats Welt nicht mehr das was sie mal war. Wie wurden die Menschen wirklich erschaffen.? Sind Dämonen wirklich gefallene Engel, oder verbirgt sich mehr dahinter.? Und wer war ihre Mutter, wirklich nur ein Mensch.? Das ist ein seehr spannnders Buch, das mich von dem ersten Satz an gefesselt hat. Es ist aus der Sicht von Cat erzählt und so kann man sich gut in sie hinein versetzen, und fühlt auch vielleicht mit ihr mit. Ihr würde dieses Buch jedem weiter empfehlen, da es mir sehr gut gefallen hat, und ich es kaum mehr aus der Hand legen konnte. :)

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  • Rezension zu "Zwei Kerzen für den Teufel" von Laura Gallego Garcia

    Zwei Kerzen für den Teufel

    BlueNa

    26. April 2011 um 11:17

    Engel vs. Dämonen . Cat ist 16 und bisher mit ihrem Vater, einem Engel, durch die halbe Welt gezogen. Doch nun ist ihr Vater tot, ermordet von Dämonen und Cat findet sich plötzlich allein in der Welt wieder. Nur ihr Wunsch nach Rache an den Mördern ihres Vaters treibt sie an und führt sie über Barcelona, wo sie von einem unbekannten Wesen angegriffen wird, nach Madrid. Dort wird sie erst von einem Engel ziemlich unwirsch abgewiesen und trifft den jungen Dämonen Angelo, der sich überraschend bereit erklärt, ihr zu helfen. Ob das an dem Engelschwert lag, dass sie ihm an die Gurgel gehalten hat, oder etwas anderes dahinter steckt? Weitere Nachforschungen führen Cat und Angelo nach Berlin, wo etwas geschieht, dass Cats Leben eine ganz neue Wendung gibt… . Laura Gallego García hat mit „Zwei Kerzen für den Teufel“ einen Jugendroman geschrieben, der sich auf lockere Art und Weise mit dem mythologischen Thema Engel und Dämonen befasst. Durch die menschliche Hauptprotagonistin Cat lernt man Engel und Dämonen aus ihrer Sicht kennen und auch die Vorurteile, die sie gegen die jeweiligen Spezies hegt, obwohl sie mit dem Wissen aufgewachsen ist, dass beide Seiten existieren und seit Anbeginn der Zeiten gegeneinander kämpfen. Auch auf die Problematik der Herkunft des Menschen geht die Autorin ein und weicht hier vom herkömmlichen Glauben ab. Das fand ich aber durchaus erfrischend, da nicht immer die ausgetrampelten Pfade begangen werden, sondern auch mal querfeldein gelaufen wird. . Der Schreibstil von Frau García ist sehr flüssig zu lesen. Er ist direkt auf ein jüngeres Lesepublikum zugeschnitten, das heißt es gibt oft kurze, knappe Sätze und auch ein wenig Teenie-Slang, der aber nie blöd oder unpassend wirkt. Die Geschichte selbst wird aus Cats Perspektive erzählt, sie fungiert als Ich-Erzählerin und man weiß als Leser immer nur genau so viel, wie auch sie weiß. Ich habe den Erzählstil als sehr passend und erfrischend empfunden. . Die Figuren sind vor meinem inneren Auge sofort zum Leben erwacht. Gerade Cat, von der man alle Gedanken und Gefühle kennt, wirkt überaus lebendig und ich konnte ihre Beweggründe fast immer sehr gut nachvollziehen. Sie hat ein aufbrausendes Temperament, ist dickköpfig und kann einem Dämon schon mal Kontra geben. Trotz ihrer jungen Jahre handelt oder benimmt sie sich selten kindisch. Ihr Begleiter Angelo ist ein Dämon: fies, gefühlskalt und, ja genau: dämonisch! Und trotzdem hilft er Cat, erst freiwillig und dann gezwungenermaßen. Seine Beweggründe dafür erfährt man erst ganz zum Schluss. Auch einer breiten Palette an Erzengeln und weiteren Dämonen und Höllenfürsten begegnet man im Laufe der Geschichte, und auch sie sind alle klar und intensiv gezeichnete Charaktere. . Die Covergestaltung der Klappenbroschur finde ich ganz schön. Hier ist die Rückseite eines Menschen mit Engelsflügeln und einem Engelschwert zu sehen, um die sich ein paar Ornamente ranken. Der Hintergrund ist in schwarz und rötlichem braun gehalten auf dem Der Titel und der Name der Autorin, sowie das Schwert erhaben eingeprägt sind. . „Zwei Kerzen für den Teufel“ ist ein kurzweiliger, schön geschriebener und konstruierter Jugendroman, der ohne Liebeskitsch auskommt, mir ein paar sehr schöne Lesestunden beschert hat und mit einem Ende aufwartet, das ich so nicht unbedingt erwartet hätte

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  • Rezension zu "Zwei Kerzen für den Teufel" von Laura Gallego Garcia

    Zwei Kerzen für den Teufel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. February 2011 um 18:26

    Inhaltsangabe des Verlags: »Engel gibt es wirklich...mein Vater war einer von ihnen.« Caterina, genannt Cat, ist die Tochter eines Engels. Trotzdem kann sie weder fliegen noch hat sie einen besonderen Draht zu Gott. Sie ist eine ganz normale 16-Jährige, die sich nur etwas besser mit Engeln und Dämonen auskennt als andere Sterbliche. Doch eines Tages wird sie tiefer in die überirdische Welt hineingezogen, als ihr lieb ist. Ihr Vater, ein niedrigrangiger Engel, wird ermordet. Cat setzt alles daran, den Mörder zu finden, und kommt einer Verschwörung auf die Spur, die ihre ganze Welt durcheinanderbringt. Denn offensichtlich hängt auch sie mit drin, in diesem Projekt, das die gesamte Menschheit bedroht … Zum Buch: Cat weiß, dass es Engel gibt. Denn ihr Vater war einer. Und sie weiß auch, dass es Dämonen gibt. Denn einer von ihnen hat ihren Vater ermordet. Und Cat schwört Rache. Laura Gallego García schafft eine Welt, die unserer auf den ersten Blick vollkommen gleicht und doch total anders ist. Ihre Engel und Dämonen sind erfrischend anders, der Geschichte fehlt die übliche Kitsch-Komponente, denn obwohl Cat sehr wohl romantische Gefühle hegt, steht die Rache für ihren Vater doch im Vordergrund. Und auf ihrem Rachefeldzug hat die vorlaute und entsetzlich kratzbürstige Cat nur einen einzigen Begleiter: Angelo, einen überheblichen Dämon, der von seiner Unsterblichkeit so sehr gelangweilt ist, dass er sich dazu bereit erklärt mit Cat die Unterwelt aufzumischen. Die Autorin schafft eine actiongeladene Welt voller Überraschungen, in der die Welt der Sterblichen nicht nur von uns Menschen, sondern eben auch von verborgenen Engeln und Dämonen bewohnt wird. Der Sprachstil der Autorin ist alles andere als schlecht, im Gegensatz, nur leider hapert es mit dem Aufbau der Geschichte etwas. Der eine oder andere Handlungsstrang verläuft sich ins leere und auch wenn es in diesem Buch um den Kampf zwischen Gut und Böse geht, ist es stellenweise nahe zu unmöglich zu sagen, wer auf welcher Seite steht. Fazit: Nicht schlecht, aber wirklich überzeugen konnte mich das Buch nicht. Als Zwischendurchlektüre war es allerdings durchaus angenehm zu lesen. Für Fans actiongeladener Fantasy also ganz empfehlenswert, wer jedoch auf eine Engel-Dämonen-Liebesschnulze hofft, sollte sich ein anderes Buch suchen.

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  • Rezension zu "Zwei Kerzen für den Teufel" von Laura Gallego Garcia

    Zwei Kerzen für den Teufel

    dreamer

    07. January 2011 um 19:29

    Der Kampf der Engel und Dämonen . Die 16-jährige Cat ist die Tochter eines Engels. Sie reist mit ihrem Vater in der Welt herum, bis er hinterhältig ermordet wird. Cat schwört Rache, sie macht sich auf die Suche nach dem Mörder und gerät dabei in eine Intrige die die gesamte Welt betrifft. Allein der Dämon Angelo hilft ihr, widerwillig aber doch kommen sie einem Geheimnis auf die Spur das die gesamte Schöpfungsgeschichte auf den Kopf stellt. Wird Cat ihre Rache bekommen oder ist die ganze Geschichte zu groß für die Jugendliche? . Meine Meinung Ich bin schon immer fasziniert gewesen von Engeln und Dämonen da kam mir „Zwei Kerzen für den Teufel“ gerade recht. Die Geschichte von Cat liest sich wirklich leicht, man schließt die widerspenstige Kratzbürste gleich in sein Herz. Ein wirklich passendes Buch für Himmlische Fans aber auch Dämonenfreaks. Der Titel passt wie die Faust aufs Auge, lässt aber nicht allzu viel auf den Inhalt schließen also haltet euch fest. . Er ist nämlich alles andere als langweilig, da die Autorin wundervoll mit der Schöpfungsgeschichte, den Engeln und den Dämonen eingegangen. Selbst jene die sich für dieses Thema eher nicht interessieren könnte die Thematik der Erzengel und Luzifer wirklich interessant sein, vor allem da hier auch unbekanntere Quellen zugezogen werden, aber natürlich auch die Einfälle der Autorin das versteht sich :) Verrat, Geheimbünde und Intrigen erwarten den Leser auf jeder Seite. . Zu den Charakteren bleibt nur zu sagen, dass ich sie wirklich mag. Einerseits Cat die sich den Mund nicht leicht verbieten lässt und selbst dann nicht aufgibt wenn es schon aussichtslos scheint. Andererseits Angelo, der Dämon, welcher schon Jahrtausende existiert und mit Cat aus der ewigen Langeweile ausbricht. Er zeigt Grausamkeit, Gefühlskälte aber auch teilweise Verständnis für die Menschenwelt, die ihm eigentlich egal sein sollte. Herrliche Charaktere die auf diesen knapp 400 Seiten von allen möglichen Seiten beschienen werden und kaum ein Gefühl auslassen. Von Laura Gallego Garcia werden meinerseits sicher noch einige Bücher folgen und ich hoffe auch wenn die Hoffnung nicht allzu groß ist ;D das von diesem Roman noch eine Fortsetzung folgt. . Fazit Ein wunderbarer Roman über die Schöpfung der Menschen und den Krieg der himmlischen bzw dämonischen Heere – in wunderbarer Verpackung. Hier gebe ich 5 von 5 Sterne und sage jedem der bei Engeln und Dämonen hibbelig wird: Auf in die Buchhandlung!

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  • Rezension zu "Zwei Kerzen für den Teufel" von Laura Gallego Garcia

    Zwei Kerzen für den Teufel

    Fantasie_und_Träumerei

    01. December 2010 um 18:24

    KLAPPENTEXT: Engel können eigentlich nicht sterben. Sie altern nicht, werden nie krank und ihre Wunden heilen blitzschnell. Nur das Schwert eines Dämons kann einen Engel töten. Als Caterinas Vater, der Engel Iah-Hel, ermordet wird, muss sie deshalb auch nicht lange überlegen. Der Killer? Ein Dämobn! Obwohl Cat selber nur ein Halbengel ist und weder fliegen kann noch andere übermenschliche Fähigkeiten hat, macht sie sich auf die Suche nach dem Mörder. Dabei kommt sie einer Verschwörung auf die Spur, die mehr als nur ihr eigenes Leben bedroht und ein völlig neues Licht auf den Ursprung der Menschheit wirft. ZUR AUTORIN: Laura Gallego García schreibt schon seit sie 11 Jahre alt ist. Mit 21 Jahren veröffentlichte sie ihren ersten Jugendroman, "Finis Mundi", der in Wirklichkeit aber schon ihr vierzehntes Buch war, und mit dem renommierten Preis "El Barco de Vapor" ausgezeichnet wurde. Im DTV sind außer "Finis Mundi oder die drei magischen Amulette" und der "Geheime Welt Idhun"-Reihe noch weitere Bücher von Laura Gallego García erschienen. EIGENE MEINUNG: Es wundert mich, dass ich noch nie zuvor von Laura Gallego García gehört bzw. gelesen habe, denn die sympathische junge Autorin hat mich mit ihrer Schreibe sehr überzeugt. Sprachlich niveauvoll und dennoch leicht und flüssig zu lesen, kreiert sie einen Fantasyroman, der sich von anderen Fantasyromanen zum Thema "Engel" stark abhebt. Es geht zwar, wie in so vielen Engelbüchern, um eine Verschwörung Gut gegen Böse, dennoch entspricht die Geschichte nicht dem üblichen Engel-Geschichten-Klischee, ist weder flach noch kitschig. Gut durchdachte Handlungen unterstrichen von bildhafter Schreibe regen den Leser dazu an Seite um Seite die Geschichte um Cat, die Tochter eines Engels, mutig, abenteuerlustig und mit einem ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit, und dem charmanten aber dennoch mit dämonentypischen Eigenschaften ausgestatteten, machohaften und egoistischen Dämon Angelo, zu verfolgen. Wer in dieser Geschichte engelsgleich ist und wer dämonisch, ist nicht immer so einfach auseinander zu halten, was dem Ablauf und der Spannung der Geschichte sehr zu Gute kommt. Eine Geschichte, die eigentlich auf religiösen Wurzeln beruht, von der Autorin jedoch völlig neutral umgesetzt wird, so dass sie auch von Lesern gemocht wird, die mit Religion, der Schöpfungsgeschichte und Engeln eigentlich nicht so viel anfangen können, da es weniger eine Religionsgeschichte als ein Abenteuer- bzw. Fantasyroman ist. Die Autorin verblüfft mit unverhofften und überraschenden Handlungen, so dass die Story nie langweilig wird. Dies wird wohl nicht das letzte Buch sein, dass ich von Laura Gallego García gelesen habe. Einen Stern Abzug bekommt das Buch, da ich manchmal nicht ganz durchblicken konnte, wer nun auf der guten und wer auf der bösen Seite ist und die Fäden, die die Autorin spinnt auch schon mal im Leeren enden. Dies tut dem Gesamtbild jedoch kaum Abbruch, weshalb "Zwei Kerzen für den Teufel" von mir sehr gute 4 Sterne bekommt, was auch ein bisschen an dem Epilog liegt, der mir eine kleines bisschen Gänsehaut verursacht hat.

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  • Rezension zu "Zwei Kerzen für den Teufel" von Laura Gallego Garcia

    Zwei Kerzen für den Teufel

    Marie1990

    06. November 2010 um 13:03

    Caterina, genannt Cat, ist die Tochter eines Engels. Trotzdem kann sie weder fliegen noch hat sie einen besonderen Draht zu Gott. Sie ist eine ganz normale 16-Jährige, die sich nur etwas besser mit Engeln und Dämonen auskennt als andere Sterbliche. Doch eines Tages wird sie tiefer in die überirdische Welt hineingezogen, als ihr lieb ist. Ihr Vater, ein niedrigrangiger Engel, wird ermordet. Cat setzt alles daran, den Mörder zu finden, und kommt einer Verschwörung auf die Spur, die ihre ganze Welt durcheinanderbringt. Denn offensichtlich hängt auch sie mit drin, in diesem Projekt, das die gesamte Menschheit bedroht … Laura Gallego García entführt den Leser mit ihrem neuen Roman in die Welt der Engel und Dämonen. In dieser atmosphärisch dichten Geschichte um Cat erfährt man viel über Engel und fremde Städte, wodurch das Lesen auch zur Bildung beiträgt. Die Geschichte wird durch einen Ich-Erzähler, Cat, erzählt und vermittelt so Nähe zur Hauptfigur. Der Leser lernt mehr über ihre Gedanken- und Gefühlswelt, was an manchen Stellen lustig, aber auch tragisch ist. Dieser spannende Roman aus dem Urban Fantasy- Genre bedient keine Klischees, da viele biblische und apokryphische Quellen von der Autorin mit eigenen Ideen vermengt wurden und so einen eigenständigen Schmöker schaffen, der den Leser fesselt und gut unterhält. Durch die bildhafte und schnörkellose Sprache wird das Augenmerk auf die Aufklärung des Mordes an Cat's Vater gelegt, sodass es in diesem Roman nicht um das Thema Liebe geht, obwohl es zu einer unterschwelligen Annährung zwischen Cat und Angelo kommt, Das Cover ist wirklich hübsch gestaltet und zeigt die Rückansicht eines Engels (wahrscheinlich Cat) mit zarten durchscheinenden Flügeln und einem Schwert auf dem Rücken, der auf eine nächtlich beleuchtete Stadt schaut. Laura Gallego García appelliert mit ihrem Roman an die Menschen mehr auf ihre Umwelt zu achten und in Frieden miteinander zu leben, um das Gleichgewicht der Welt aufrecht zuerhalten. Fazit: Ein spannender und lehrreicher Engelroman, der zwar nicht ganz an die Klasse der "Idhún"- Trilogie heranreicht, aber dennoch unterhaltsame Stunden bereitet. 4/5 Sternen Herzlichen Dank an den dtv-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

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  • Rezension zu "Zwei Kerzen für den Teufel" von Laura Gallego Garcia

    Zwei Kerzen für den Teufel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. October 2010 um 14:14

    Kurzbeschreibung: "Engel gibt es wirklich...mein Vater war einer von ihnen." Caterina, genannt Cat, ist die Tochter eines Engels. Trotzdem kann sie weder fliegen noch hat sie einen besonderen Draht zu Gott. Sie ist eine ganz normale 16-Jährige, die sich nur etwas besser mit Engeln und Dämonen auskennt als andere Sterbliche. Doch eines Tages wird sie tiefer in die überirdische Welt hineingezogen, als ihr lieb ist. Ihr Vater, ein niedrigrangiger Engel, wird ermordet. Cat setzt alles daran, den Mörder zu finden, und kommt einer Verschwörung auf die Spur, die ihre ganze Welt durcheinanderbringt. Denn offensichtlich hängt auch sie mit drin, in diesem Projekt, das die gesamte Menschheit bedroht... Zur Autorin: Laura Gallego García wurde 1977 bei Valencia in Spanien geboren. Die Historikerin und Hispanistin hat sich auf die Literatur des Mittelalters spezialisiert. Für ihren ersten Roman "Finis Mundi" bekam sie den renommierten Preis El Barco de Vapor. Mit der Idhún-Trilogie hat sie den Durchbruch zur internationalen Bestsellerautorin geschafft. Laura Gallego García lebt in einem kleinen Dorf in der Nähe von Valencia. Und eine Tausendstelsekunde bevor der Zug gegen meinen Körper prallt, ihn verstümmelt und das, was mich ans Leben bindet, durchtrennt, begreife ich, dass ich nicht in der Lage war, den Dämon zu erkennen, bis ich neben ihm am Rand des Abgrunds stand ... bis es zu spät war. (Seite 134) Rezension: Caterina, genannt Cat, ist die 16-jährige Tochter des niedrigrangigen Engels Iah-Hel, der bei ihrem gemeinsamen Aufenthalt in Polen ermordet wird. Sie schwört Rache und macht sich auf die Suche nach dem Mörder ihres Vaters. Sie ist sich sicher, dass der Tod ihres Vaters auf das Konto der Dämonen, der Feinde der Engel, geht. Unvermutete Hilfe findet sie bei dem jungen Dämon Angelo, der ihr seine Hilfe anbietet, natürlich nicht ganz ohne Eigennutz. Doch schon bald müssen die beiden Verbündeten erkennen, dass sie es mit sehr mächtigen Gegnern zu tun haben, die ihre eigenen Pläne verfolgen: Die eine Seite will die ganze Menschheit ausrotten, die andere will das verhindern. Cat lernt im Laufe der Geschichte ihre leibliche Mutter kennen, von der sie immer dachte, sie wäre tot. Doch die scheint nicht das zu sein, was man unter einer fürsorglichen Mutter versteht. Angelo und Cat werden durch ein einschneidendes Erlebnis aneinander gebunden, Cat entwickelt tiefe Gefühle für ihn, doch werden die beiden es meistern, den schon so lange währenden Krieg zwischen Engeln und Dämonen, aus dem jeder Beteiligte seinen eigenen Nutzen ziehen will, beenden zu können? Laura Gallego García gelingt mit ihrem Buch "Zwei Kerzen für den Teufel" ein spannender Roman im Bereich Urban Fantasy. Die Engel scheinen momentan vom Thema her auf dem Vormarsch zu sein. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Cat. Der Leser erfährt sehr viel über die Geschichte und Hierarchie der Engel, was aber keinesfalls trocken daherkommt, sondern von der Autorin sehr bildhaft und interessant geschildert wird. Leider bleibt die Beziehung zwischen Cat und dem Dämon Angelo ziemlich unausgegoren, ich hätte diesbezüglich eigentlich mit mehr gerechnet, doch das scheint den beiden versagt zu bleiben. Laura Gallego Garcías Roman hebt sich in jedem Fall von gängigen und momentan im Trend liegenden Büchern positiv ab. Man muss sich auf die Geschichte einlassen können und auch etwas Geduld aufbringen, da das Thema Engel und Dämonen doch recht komplex behandelt wird und nicht einfach auf Wesen verweist, die fedrige Flügel besitzen. Zur Gestaltung des Buchs: Das Cover der Klappbroschur ist in verschiedenen Brauntönen gehalten. Man sieht die Rückansicht einer Frau (Cat) mit weißen, durchscheinenden Flügeln und einem Schwert, das sie auf dem Rücken trägt, Blumenornamente verzieren die Optik. Das Schwert und die Ornamente sind in Spotlackoptik hervorgehoben, der Name der Autorin und der Titel des Buches sind geprägt. Fazit: "Zwei Kerzen für den Teufel" entführt den Leser in die Welt der Engel und Dämonen, und das auf eine sehr eigene, komplexe Art und Weise. Wer sich hierauf einlässt, wird mit einer spannenden, aber auch lehrreichen Geschichte belohnt, für die ich ein "Empfehlenswert" vergeben möchte. Wertung: 4 von 5 Punkten

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  • Rezension zu "Zwei Kerzen für den Teufel" von Laura Gallego Garcia

    Zwei Kerzen für den Teufel

    Charlousie

    26. September 2010 um 19:48

    Inhalt: Das Buch „Zwei Kerzen für den Teufel“ von Laura Gallego Garcia handelt von Caterina, genannt Cat und ihrem Vater, der ein Engel ist, aber gleich am Anfang ermordet wird. Seit Cat sich entsinnen kann, ist sie mit ihm umhergezogen und will jetzt Rache am Mord ihres Vaters üben. Weil sie trotz Engelsabstammung jedoch nur ein Mensch ist, benötigt sie dafür Hilfe. Zunächst wendet sie sich an einen Engel, der sie abweist. Deswegen sucht sie notgedrungen bei einem Dämon Hilfe, Angelo, der sie unterstützen will, jedoch nicht ohne eigene Hintergedanken. Mit der Zeit wird aus einem kleinen Racheansinnen etwas viel größeres und Cat sieht sich gemeinsam mit Angelo mehreren mächtigen Feinden gegenüber, dabei wissen sie gar nicht, wer wirklich ihr Feind ist und wer ihr Verbündeter. Eines wird den beiden dabei klar, es gibt zwei wichtige Prophezeiungen, die in einem weit entfernten und unbekannten Zusammenhang mit der Ermordung ihres Vater stehen. Die eine zeigt eine Welt, in der die Menschheit vollkommen ausgerottet wird und die andere zeigt eine andere Option, wie die Menschheit doch noch gerettet werden könnte. Letztlich ist das Cat eigentlich alles zu viel, denn nachdem ihr ein folgenschweres Malheur passiert ist, wodurch sie unwiderruflich an Angelo gebunden wurde, will sie in diesem riesigen Krieg, in dem alle Parteien, Engel als auch Dämonen, ihr eigenes Spiel treiben und Cat und Angelo nur als Spielfigur benutzen, lediglich ihre eigene Rache üben und Frieden finden. Ihre aufkeimenden Gefühle Angelo gegenüber vereinfachen die Sache nicht gerade und als dann auch noch ihre verschollene und all die Jahre totgeglaubte Mutter auftaucht ist für Cat das Chaos perfekt, während die Welt in einem ewigen Krieg zu verenden droht. Meine Meinung: Ich bin von diesem Buch einfach nur geplättet. Der Trend neigt sich in Richtung Engelsroman, der der „neue Vampir“ zu werden scheint. Wenn jedoch alle Engelsromane so lehrreich und toll wären, wie dieser, habe ich gar nichts dagegen. Das schöne an verschiedenen Engelstheorien ist, dass man irgendwann viele Versionen, Spekulationen und Theorien über die Entstehung der Menschheit und Gott selbst hat und sich von diesen ganzen Möglichkeiten, die aussuchen kann, die einem am Besten gefällt. Laura Gallego Garcia spinnt eine fesselnde und atmosphärisch dichte urban Fantasy Geschichte, zwischen Dämonen und Engeln, indem ein Menschenmädchen ihren eigenen Weg zu finden versucht, was die Autorin alles wunderbar auf die heutige Zeit überträgt. Somit setzt sie sich mit Gut und Böse auseinander und entführt die LeserInnen in eine Welt, in der „weiß“, nicht gleich weiß und „schwarz“, nicht gleich schwarz ist. Geschickt werden im Laufe der Handlung Geheimnisse gelüftet, wodurch sich wiederum neue Möglichkeiten und Perspektiven der Denkrichtungen ergeben, die ich beim Reflektieren des Geschehens auf heutige Situationen transferieren konnte, was den gesamten Roman erst so richtig interessant machte; und der entscheidende Faktor ist, weshalb er sich von anderen Romanen positiv abhebt. Mich reizte besonders die unterschwellige Liebesbeziehung der Protagonistin Cat zum Dämon Angelo, der stets ein wandelndes Mysterium bleibt, wobei die „Liebe“ zwischen Cat und Angelo für meinen Geschmack viel zu kurz kommt. Vielleicht ersehnte ich mir eine intensivere Spannung der Gefühle zwischen den Beiden und nicht dieses versteckte, halbe Ding, das etwas wage bleibt. Die vertrackten Handlungsstränge des Romans machen dieses kleine Manko sofort wieder wett, denn was ganz harmlos anfing, entwickelte sich zu etwas unbeschreiblich, überirdisch Begeisterndem. Und wer weiß, ob sich am Ende nicht doch eine tiefere Liebe zwischen Cat und Angelo kristalisierte? Da ich nicht zu viel verraten will, muss man dieses fabelhafte Buch wirklich lesen, um herauszufinden, ob und wie sich Angelo und Cat näher kommen und so bekommt man einen kleinen Ansporn dazu. Mein Fazit: Ich habe „Zwei Kerzen für den Teufel“ verschlungen und genossen. Es bot mir ein Leseerlebnis, bei dem ich für ein wenig Geduld mit einer Action reichen Handlung belohnt wurde, bei der ich meinen Kopf bemühen musste und daraufhin in eine Welt voller dunkler Materie gesogen wurde. Nach diesem Werk betrachte ich viele Dinge aus anderen Perspektiven und denke lieber zwei Mal über gewisse Dinge nach und sehe sie in einem ganz anderen Licht, bevor ich voreilige Schlüsse ziehe. Bücher, die so etwas zu bewirken vermögen, sind selten und haben für mich etwas absolut magisches an sich, weswegen ich diesen Roman allen LeserInnen empfehle, die Lust haben sich auf etwas völlig Neues einzulassen.

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