Isabellas Plan vom Glück

von Laura J. Coleman 
4,2 Sterne bei13 Bewertungen
Isabellas Plan vom Glück
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Pachi10s avatar

Sehr schöne Geschichte - mit ein paar Märcheneffekten

K

sehr schön

Alle 13 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Isabellas Plan vom Glück"

Romantisch, spannend, witzig: eine Liebesgeschichte mit Tiefgang!
Die lebenslustige Isabella Thompson lebt in New York ein Leben nach ihrem Geschmack: Sie hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser und kümmert sich im Tierheim ihrer Freundin Suzanne aufopferungsvoll um verwaiste Hunde, ohne dafür auch nur einen Cent zu bekommen. Als sie eines Tages durch Zufall dem wohlhabenden Gabriel Dallaway McAllister begegnet, dessen Leben durch Zwänge und Prinzipien kontrolliert wird, ist für beide schnell klar, dass sie es keine Minute miteinander aushalten können ohne sich gegenseitig umbringen zu wollen- zu verschieden sind ihre Ansichten vom Leben! Doch leider meint es das Schicksal nicht gut mit ihnen und so führt eine Krise von Gabriel dazu, dass Isabella einen profitablen Plan ausheckt, der sie stärker aneinander bindet, als ihnen beiden anfangs lieb ist …
'Isabellas Plan vom Glück' ist bereits unter dem Titel 'Die reiche Bettlerin' von der Autorin selbstpubliziert worden und wurde für feelings überarbeitet.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426216125
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:344 Seiten
Verlag:Feelings
Erscheinungsdatum:02.02.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Pachi10s avatar
    Pachi10vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr schöne Geschichte - mit ein paar Märcheneffekten
    Sehr schöne Geschichte - mit ein paar Märcheneffekten

    Isabella ist Single und lebt von einem Tag in den anderen. Die einzige Verpflichtung die sie Ernst nimmt, ist das Hundeheim ihrer besten Freundin Suzie. Sie arbeitet dort unentgeltlich und als sie eines Tages versucht Spenden für das Heim aufzutreiben, trifft sie auf Gabriel.

    Gabriel ist ein Traum von einem Mann und reich, aber schnell ist dem Leser klar, dieser Typ hat nicht nur eine Macke, dieser Mann ist völlig kaputt. Er leidet unter einer Wasch-Zwangsstörung und hat eine Phobie vor Körpern- aber auch vor Sozielkontakten.

    Isabella und Gabriel treffen ein seltsames Abkommen und allen Widrigkeiten zum Trotz, verlieben sie sich ineinander.

    Grundsätzlich ist der Roman sehr schön, gut geschrieben, romantisch und kurzweilig. Das Paar erleidet auch ein paar Rückschritte bevor es zum Happy End kommt. Märchenhaft ist für mich die "Blitzheilung" von Gabriels doch tiefsitzenden psychischen Problemen und Störungen. Ich würde bezweifeln, dass Menschen die regelrechte Panik vor Körperkontakten haben, sich so schnell ändern können aber ich würde gerne daran glauben.

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    K
    KRLeserinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: sehr schön
    sehr schön

    Die süße Geschichte zwischen der Tierliebhaberin Bella und dem völlig gegensätzlichen Gabriel hat mich sehr berührt. Ich hatte eine sehr oberflächliche Geschichte erwartet, aber eine mit Tiefgang erhalten. Besonders gut gefallen hat mir auch der flüssige Schreibstil und dass die Personen richtig greifbar wurden.

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    Luna0501s avatar
    Luna0501vor einem Jahr
    Unerwartet aber wunderschön

    Sie bewahrt ihn vor sich selbst, woraufhin er sie rettet... 

    Eingestellt war ich auf eine lockere und lustige Liebesgeschichte mit ein paar Schwierigkeiten. Dass ich mit so einem Problem konfrontiert wurde, war für mich dann doch etwas überraschend. Denn Gabriel ist krank. Er und Isabella gehen einen echt verrückten Deal ein, der das Leben des 34 -Jährigen wirklich Hardcore über den Haufen wirft. Es fliegen die Fetzen, die Leidenschaft kocht hoch und große Gefühle bescherten mir Herzschmerz und Gänsehaut, aber auch Bedauern, Verzweiflung und Traurigkeit. Es war eine richtige Achterbahnfahrt der Gefühle!

    Dass sich ein Problem, wie der männliche Protagonist, so regeln lässt wie im Buch, erschien mir zeitweise etwas unrealistisch. Was mich aber nicht davon abgehalten hat mit ihm zu leiden oder mit Isabella zu weinen. Sie ist eine starke Persönlichkeit und schafft es den starren Kerl wortwörtlich an der Hand zu nehmen und ihm zu zeigen, was es heißt zu leben.

    Aber das Schicksal meint es nicht gut mit den zwei und sie müssen auf ihrem Weg schwere Rückschläge verkraften. Leider nicht immer gemeinsam - und zwischenzeitlich hat mir das echt das Herz zerissen. 

    Ob Gabriel sein Problem unter Kontrolle kriegt und ob Isabella dann noch an seiner Seite steht, müsst ihr selbst herausfinden. Fakt ist, dass in dieser süssen Story eine Tiefe steckt, die ich so keinesfalls erwartet hätte.

    Die Schreibweise war leicht und flüssig. Ich hätte es schwer anfangs ins Buch rein zu kommen, muss aber mit viel Respekt sagen, dass es daran lag, wie Gabriel´s Art nunmal ist. Die Kapitel sind abwechselnd aus den Erzählsichten der Protagonisten geschrieben und die Autorin hat es geschafft, beide selbst in der Art wie sie reden und sich geben, einen ungeheuren Ausdruckswechsel zu vollziehen. Daher war das erste Kapitel aus Gabe's Sicht genauso trocken und organisiert, wie er anfangs ist. Es ist wirklich beeindruckend.
    Manchmal fand ich Zwischensequenzen einen Hauch langwierig, deshalb könnte mich "Isabella's Plan vom Glück" nicht komplett überzeugen. Ab und zu erschien es eben auch nicht ganz nachvollziehbar, dafür war es sehr greifbar und ich konnte mich in die Charaktere einfühlen.

    Wer eine Geschichte mit heißen Szenen, aber genauso viel Dramatik und einer ernsten Hintergrundgeschichte mag, kommt hier sehr auf seine Kosten. Laura J. Coleman hat es geschafft, mich in eine Lebensgeschichte mitzunehmen, die alles andere als einfach ist und meine Emotionen durcheinander zu wirbeln. 

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    Line82s avatar
    Line82vor 2 Jahren
    Witzig, herzergreifen, spannend


    Diese drei Worte beschreiben dieses Buch wunderbar. Isabella tut alles um das Tierheim ihrer Freundin zu retten und stößt dabei auf den wohlhabenden Gabriel. Dieser ist etwas seltsam und krank. Isabella möchte Gabriel helfen, seine Krankheit zu überwinden und erlebt auf diesem Wege wunderschöne und witzige Stunden mit ihm.


    Zu keiner Zeit des Buches ist das Ende vorhersehbar, die Spannung wird vom Anfang bis zum Schluss gehalten. Dieses Buch war für mich sehr unterhaltsam und zügig lesbar. Kann es nur weiterempfehlen.

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    SinjeBs avatar
    SinjeBvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Liebesroman mit schönen Ansätzen, aber stellenweise zu Hollywood-mäßig dick aufgetragen und v. a. am Anfang sehr langatmig.
    Es ist gar nicht so einfach, den Tag wahren Glücks zu finden

    Zum Inhalt:

    Gabriel Dallaway McAllister gehört zu New Yorks High Society. Reich und erfolgreich ist er, aber sein Leben bestimmen Zwänge und Panikattacken. Und in genau so eine Panikattacke platzt ihm Isabella hinein, als sie für das Tierheim ihrer besten Freundin mit der Klingelbüchse unterwegs ist. Die Mitzwanziger, die - zum Leidwesen ihrer Familie - ihr Leben nimmt, wie es ist, und die Dinge auf sich zukommen lässt, passt so gar nicht zu dem gebügelten, wundgewaschenen "Kontrollfreak". Aber der hat nun mal das nötige Kleingeld, um das marode Tierheim zu retten. Also lässt Isabella nicht locker, sodass Gabriel ihr schließlich einen Deal vorschlägt: Er spendet ein erkleckliches Sümmchen, wenn es Isabella gelingt, ihm einen Tag Glück zu bescheren. Abenteuerlustig willigt sie ein, aber dann kommt alles anders ...

     

    Meine Meinung:

    Da hatte ich mal wieder so richtig Lust auf einen Liebesroman, und die Umschlaggestaltung, die so herrlich zum Inhalt passt (New Yorker Kulisse, Pärchen mit Hund), nebst Klappentext (der sich im Nachhinein als außerordentlich kreativ entpuppt) ließen mich mal wieder zu einem E-Book greifen. Lust hatte ich auf Gegensätze, vielleicht eine kleine Cinderella-Story und Seufzermomente.

    Aber wo soll ich nun anfangen? Denn "Isabellas Plan vom Glück" hat - zumindest auf zwei Dritteln - wirklich Pageturner-Potenzial, ist aber auch gespickt mit jeder Menge Kopfschüttelmomenten und geballter Dramatik, dass sich keine Begeisterungsstürme einstellen wollen. 

    Die ersten 10% der Story zu schaffen, war eine ordentliche Geduldsleistung. Die Autorin schleift uns hier durch Gabriels gesamtes Leiden. Seine Morgenrituale werden en détail auseinandergepflückt, um uns schon mal mit Gabriels Zwangsverhalten zu erschlagen. Die Erklärung wird auch gleich mitgeliefert: erdrückendes, überforderndes Elternhaus. 

    Erst nachdem Gabriel als gequälter Held in geradezu epischer Breite eingeführt wurde, kommt Isabella ins Spiel (klar, alle Welt nennt sie natürlich Bella). Sie ist erfrischend (und gleichzeitig auch beängstigend) sorglos, hat etwas für Hunde übrig und ist nicht auf den Mund gefallen. Und damit macht Bella schon wieder richtig Spaß. Immerhin ist sie Garant für wunderbare Schlagabtäusche mit Gabriel, die für eine Dynamik sorgen, die der Roman nach seinem langatmigen Anfang dringend braucht. So ist es auch recht amüsant, zu beobachten, wie Isabella Gabriels Forderung nach einem Tag Glück auf ihre Weise umzusetzen versucht. Dem Titel entsprechend folgt sie ihrem Plan, der eigentlich eher ein "Bauchentscheidungsding" ist, denn Minenfeld Gabriel stellt für sie Neuland dar. Dabei geht - ob naiv oder bewusst ist nicht ganz klar - recht ignorant mit Gabriels Zwangsstörungen um, lockt ihn aber immer wieder aus der Reserve und findet sich schließlich, für beide einigermaßen überraschend, in seinem Bett wieder. 

    Laura J. Coleman hat ein Händchen für intime Szenen, die keinem Schema F folgen, sondern angenehm unperfekt ohne Hochleistungsanspruch erzählt werden. 

    Dann aber hält Hollywood Einzug. Es geschieht ein folgenschweres Ereignis, das Paar wird über lange Zeit durch technische Widrigkeiten  (und Gabriels umwerfende Sozialkompetenz - wie kann der Mann bloß eine so große Firma leiten?) und zurechtgebogene Intrigen getrennt und muss sich sein Happy End hart erarbeiten. 

    Meinen Seufzermoment bekam ich dann aber doch noch, dank eines Hundes, und glücklicherweise war dieser Moment überraschend unkitschig und glaubhaft.

    "Isabellas Plan vom Glück" bietet Romantik, sprühende Dialoge, nicht zu verachtende erotische Szenen und ein dramatisches Hintergrundproblem, dem der Rechercheaufwand der Autorin und ihr Respekt gegenüber Erkrankten anzumerken ist. So bleibt es denn roter Faden und löst sich nicht unrealistisch in Wohlgefallen auf. 

    Anzumerken ist dem Roman allerdings auch, dass er von einer deutschen Autorin nach Amerika verortet wurde. Fixpunkte vermag ich an dieser Stelle nicht zu nennen, lediglich bestand während der gesamten Lektüre das Gefühl fort, dass die personale Erzählung einen ausländischen Blick auf New York wirft, statt einen Eindruck der Selbstverständlichkeit zu vermitteln. (Erst nach der Lektüre habe ich mich schlau gemacht und festgestellt, dass es sich um eine deutsche Autorin handelt. Wahrscheinlich aber würde ein zwangsgestörter Gabriel in der deutschen Bankenmetropole Frankfurt in den Buchhandlungsregalen verstauben.) 

    Daneben zeigt "Isabellas Plan vom Glück" einen gewissen Hang zur allgemeinen Gefälligkeit und Seichtigkeit trotz aller Tragikmomente, ganz so, als seien Charaktere und Story einem Fernsehfilm entsprungen, wie wir ihn schon vielfach gesehen haben, Hütte im Schnee inklusive. Mehr Ausgewogenheit hätte dem Roman sicher gut getan.

     

    Empfohlen sei "Isabellas Plan vom Glück" dennoch allen, die gern eine Liebesgeschichte für zwischendurch konsumieren und sich an ausgewalzten Romananfängen nicht stören (und nicht emetophobisch sind).

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    Turtlestars avatar
    Turtlestarvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Freundschaft, Vertrauen, Liebe, Intrigen, Schicksal und das Glück!
    Isabellas Plan vom Glück

    Isabella Thompson mag Ihr Leben. Sie hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser und hilft nebenbei im Tierheim Ihrer besten Freundin Suzanne aus. Der verkorkste und steinreiche Gabriel Dallaway Mc Allister hat mit einigen Zwängen zu kämpfen und führt dadurch ein nicht ganz normales Leben. Isabella ist für das Tierheim unterwegs, als sie auf Gabriel trifft. Beiden ist sofort klar, dass sie den anderen nicht im geringsten ausstehen können. Und doch gehen Sie einen Deal ein. Einen Deal, der ihre Leben ganz schön aus der Bahn wirft.
    Die Autorin Laura J. Coleman hat einen schönen Roman über Freundschaft, Liebe, Vertrauen und das Glück geschrieben. Ich war von Anfang an mitten drin. Durch ihren Schreibstil vermittelt sie nicht nur die Geschehnisse, sondern auch die Gefühle und Gedanken von Isabella und Gabriel. Die Kapitel sind mal aus der Sicht von Isabella und mal aus der Sicht von Gabriel geschrieben, was das ganze auflockert und ich konnte so mit beiden Protagonisten mitfühlen. Mir hat das Buch gefallen und konnte es zum Ende nicht weglegen, war ich doch wieder mal zu neugierig. =0)

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    nefs avatar
    nefvor 2 Jahren
    Laura J. Coleman - Isabellas Plan vom Glück

    Inahlt:
    Isabella Thompson hat es sich in den Kopf gesetzt so viel Geld wie möglich für das Tierheim ihrer besten Freundin Suzie zu sammeln. Um damit Erfolg zu haben, schnappt sie sich den plüschigsten Hund, die Sammelbüchse, ein alberndes Plakat und macht sich auf den Weg ins absolute Bonzen-Viertel New Yorks. Vor dem großen Gebäude der 'Dallaway Corporation' wird sie von einer älteren Dame angesprochen, die in Erinnerungen an ihren verstorbenen Hund schwelgt.
    Dabei entgeht ihr natürlich nicht der überstylte Anzugtyp mit Handy am Ohr. Ohne lange darüber nachzudenken stürmt sie zu um und quatscht ihn an. Das sie dabei in sein Telefonat platzt ist ihr völlig egal. Der Typ sah nach viel Geld aus und wenn Isabella eines kann, dann den Leuten einen Knopf an die Backe quatschen.

    Gabriel kann es kaum fassen. Da kommt diese Frau auf ihn zu gerannt und faselt irgendwas von Spenden. Warum sollte er für ein Tierheim spenden? Er mag noch nicht einmal Tiere. Zudem störte sie ihn bei einem wichtigen Telefonat. Als er sie mehr schlecht als Recht abgewimmelt hat, kann er nicht schnell genug von dort wegkommen.
    Der Tag war alles andere als angenehm für ihn, aber daran hat er sich beinahe gewöhnt. Die letzten Wochen ging es ihm besonders schlecht. Er schläft kaum, hat häufiger das Bedürfnis seinen Zwängen nach zu geben und spürt jeden Tag eine größere Wut. Er weiß nicht warum es so ist, aber er weiß, dass es so nicht weiter gehen kann.
    Am nächsten Tag gerät er erneut mit seinem Vater aneinander. Die darauffolgende Panikattacke treibt ihn raus aus dem Gebäude. Wer hätte gedacht, dass er da auf die gleiche kleine Nervensäge trifft wie am Tag zuvor? Doch heute kann er sie nicht abblitzen lassen, dafür fehlt ihm schlichtweg die Kraft.

    Bella ist nach dem erfolgreichen Tag zuvor wieder vor dem gleichen Gebäude, wild entschlossen es diesem Anzugträger zu zeigen und bei ihm Geld locker zu machen. Als sie ihn an diesem Tag erspäht ist sie schon dabei auf ihn zuzustürmen, als sie merkt wie schlecht es ihm geht. Sofort meldet sich ihr Helfersyndrom. Seine Schwäche ausnutzend macht sie sich daran ihn aus der Reserve zu locken. So erfährt sie von seinen Zwängen und Problemen mit anderen Menschen.
    Wie kann ein Mann so kompliziert sein? Als sie ihn dazu bringt mit ihr einen Burger essen zu gehen, bekommt er langsam wieder etwas Farbe. Na bitte, geht doch. Der Anzugtyp sieht sogar richtig gut aus.

    Gabriel war noch nie so offen zu jemandem. Nicht einmal zu sich selbst. Er wusste nicht warum, aber irgendwie ist dieses flippige Wesen vor ihm anders als gedacht. Da kommt ihm eine blöde Idee und vielleicht seine Rettung. Er bietet Isabella einen Deal an - sie soll ihn innerhalb eines Monates glücklich machen, dafür bekommt sie 1 Millionen von ihm für ihr Tierheim. Der Schock in ihrem Gesicht ist Gold wert, auch wenn er schon kurz danach an seinem Verstand zweifelt, lässt sie keinen Zweifel aufkommen, dass sie es ernst meint.
    Sofort verabreden sie sich für den nächsten Tag und die Mission gewinnt.

    Wird Isabella es schaffen Gabriel aus seinen Zwängen zu befreien und ihn glücklich zu machen? Was macht ihn glücklich? Und wie kam es überhaupt erst zu dieser Situation? Die wichtigste aller Fragen ist aber - wie soll sie es mit ihm nur aushalten? Er ist ihr zutiefst unsympathisch und doch zieht er sie magisch an.

    Meinung:
    'Isabellas Plan vom Glück' von Laura J. Coleman hat mich mal wieder so richtig begeistert. Die Grundidee ist nichts Neues - einfaches Mädchen errettet stinkreichen Problemkerl. Das haben wir schon häufiger gelesen, aber gerade hier machen die Charaktere so viel aus. Gabriel ist ein echtes A*** - allerdings ein erzogenes. Isabella eine ausgemachte Frohnatur und hat ein loses und sehr freches Mundwerk. Sie sind also wie Feuer und Wasser und das Spiel beginnt bei der ersten Begegnung. Man weiß worauf es hinaus läuft, aber der Weg ist sehr holprig, bis es noch sehr dramatisch wird.
    Ich konnte kaum aufhören zu lesen und habe mit beiden sehr mitgefiebert. Beide vollziehen eine Wandlung und man kann nicht mal sagen bei wem es eine größere Veränderung ist. Während Gabriel oft an sich selbst zweifelt, unterstützt Isabella ihn wo sie kann. Aber auch sie kommt an ihre Grenzen.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen und durch die kürzeren, aber nicht zu kurzen, Kapitel hat man genug Perspektivwechsel zwischendurch um von beiden Seiten die Gefühlswelt kennen zu lernen. Auch wenn ich Gabriel zwischendurch gern ein paar gepfeffert hätte, konnte man doch alle seine Ausbrüche und Stimmungswandel nachvollziehen. Ich hätte noch ewig weiter lesen können, aber irgendwann war das Buch leider vorbei.
    Auch die erotischen Szenen sind wohl dosiert gestreut und übertünchen nicht die eigentliche Story.

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    Kati87s avatar
    Kati87vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: An manchen Stellen etwas zu überdramatisiert, mehrere deplatziert wirkende Wendungen, interessante Protagonisten und ein fast tolles Setting
    3,5 Sterne für den Plan vom Glück...

    Schreibstil:
    Der Schreibstil ist einfach gehalten, es werden dem Leser hier keinerlei Stolpersteine in den Weg gelegt. Somit kann das Buch auch sehr schnell ausgelesen werden. Kurz - hat mir gut gefallen, ich kann nichts negatives an dem Stil finden.
    Die Geschichte ist in der Auktoriale Erzählperspektive geschrieben.

    Meinung:
    Das Buch startet mit einem Einblick in die tägliche Routine des Protagonisten Gabriel. Dies sorgt für einen gewöhnungsbedürftigen Start, mehr dazu aber später im Detail. Der Einstieg in die Geschichte ist im Ganzen recht einfach gehalten, man wird nicht mit vielen Informationen überhäuft und findet sich dennoch gut zurecht.
    Isabella schafft es schnell Sympathie zum Leser aufzubauen. Sie ist ein schlagkräftiger Charakter, der kein Blatt vor den Mund nimmt und weiß sich durchzusetzen. Durch ihre Gelegenheitsjobs und die manchmal fehlenden finanziellen Mittel, wirkt sie ungebunden und vermittelt das Bild eines sprunghaften Charakters. Mit ihrem Leben ist sie glücklich, jedoch begleiten wir sie auch durch Rückschläge, die Meisten davon klein aber auch einen Größeren. Die Handlungen von ihr sind nachvollziehbar, auch wenn man selbst nicht in allen Situationen so wie sie handeln würde.
    Gabriel hat es mir manchmal gar nicht so leicht gemacht. Dies beginnt schon am Anfang des Buches, da sein Tagesablauf überhaupt nicht normal (für mich jedenfalls) ist. Sein ganzes Leben ist ein einziger Zwang, dies wirkt sehr befremdlich. Charakterlich schwer gestört, macht dieser Charakter in dieser Geschichte eine deutliche Entwicklung, die natürlich vorherzusehen war. Im Laufe der Geschichte konnte ich dann auch für ihn Sympathie entwickeln.
    Bei den Nebencharakteren lernt man keinen wirklich sehr genau kennen, meist sind sie oberflächlich angeschnitten, was okay ist schließlich wird die Geschichte von den Protagonisten gut ausgefüllt. Zum einen hätten wir Suzanne, die beste Freundin von Isabelle, die eine fröhliche und freundliche Art hat. Ganz anderes sind da schon die Eltern von Gabriel, sie kommen selten vor, bleiben dem Leser dafür nachhaltig und nicht positiv in Erinnerung. Über weitere Charaktere möchte ich an der Stelle lieber nichts vorweg nehmen.
    Es gibt einige Dinge im Buch, die für mich nicht bis zum Ende durchdacht wirkten und eher den Eindruck vermittelten, als ob man hier auf Teufel komm raus ein paar Twists einbauen wollte um es spannend zu gestalten. Dies klappt nicht immer und hat bei mir eher für Fragezeichen gesorgt, auch wenn die Handlungen der Charaktere daraufhin nachvollziehbar waren. Vielleicht wäre nur eine oder zwei Wendungen vorteilhafter gewesen, auf die sich die Autorin dann besser hätte konzentrieren können. Wovon ich mir ebenfalls mehr gewünscht hätte - das Setting. Sehr gut gewählte Schauplätze, aber leider zu wenig Eindrücke vermittelt.
    Isabellas Plan vom Glück könnte man als eine Geschichte beschreiben, über den Kampf zurück ins Leben. Der Tiefgang geht hier an manchen Stellen leider verloren, zum Beispiel bei den ersten erotischen Handlungen der Protagonisten. Das Buch hat dennoch seine schönen und reizvollen Momente, die nicht alles Negative ausgleichen können, aber zu unterhalten wissen.

    Fazit:
    An manchen Stellen etwas zu überdramatisiert, mehrere deplatziert wirkende Wendungen, interessante Protagonisten und stellenweise blitzt das tolle Setting durch.




    Ich vergebe 3,4 von 5 Sternen!

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    sollhabens avatar
    sollhabenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein ausgesprochen passender Titel zur Geschichte, diese hat mehr Tiefgang als erwartet. Das Glück hält sich leider nicht immer an Pläne.
    Isabella und Gabriel - unterschiedlich wie Tag und Nacht

    Isabella hält sich mit Gelegenheitjobs über Wasser. Sie liebt Tiere und hilft ihrer Freundin Suzie in deren Tierheim. Hin und wieder verschlägt es sie mit einem Pappschild nach Manhattan, um dort Spendengelder zu sammeln. Im Zuge ihrer "Bettelei" trifft sie auf Gabriel, der sie beim ersten Mal einfach abschüttelt, wie ein lästiges Insekt und beim zweiten Mal nur knapp verfehlt, um ihr vor die Füße zu kotzen.
    Isabella - genannt Bella, kümmert sich um ihn und sobald er sich wieder gefasst hat, möchte er sich um jeden Preis wieder los werden. So ergibt sich eine Vereinbarung, die beide verändern wird.


    Wie hat es mir gefallen?


    Ich erwartete eine locker leichte und flockige Liebesgeschichte rund um zwei komplett unterschiedliche Menschen. Bekommen habe ich eine wundervolle Liebesgeschichte mit Tiefgang.
    Bella und Gabe (ist kürzer als Gabriel) sind wie Tag und Nacht. Bella ist spontan, ohne Filter zwischen Gehirn und Mund, unordentlich und liebt mit ihrem ganzen Körper. Gabe ist in jedem Moment kontrolliert, angespannt, mag keine Berührungen und zwanghaft in viele Aspekten seines Lebens.
    Es sind genau diese Spannungen, die der Geschichte den Pepp verleihen. Aber besonders überrascht und berührt haben mich, die kleinen Momente zwischen den zwei Hauptfiguren. Hier hat oft die Wirklichkeit zugeschlagen. Die Realität ist manchmal so grausam und gemeinsam strotzen sie den Widrigkeiten des Lebens.


    Ich möchte sonst nicht viel über die Geschichte verraten, denn sie soll euch genauso überraschen wie mich. 



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    Lese-Krissis avatar
    Lese-Krissivor 2 Jahren
    Isabellas Plan vom Glück... muss einige Umwege gehen

    Aufmachung des Buches
    Das Cover von „Isabellas Plan vom Glück“ von Laura J. Coleman zeigt die Schatten eines Pärchen, das mit einem Hund Gassi geht. Im Hintergrund erkennt man die Skyline von New York. Das Bild ist passend zum Inhalt des Buches gewählt und gefällt mir gut.

    Inhalt
    Isabella hilft gelegentlich bei ihrer Freundin Suzie im Tierheim aus, in dem sie sich um die Hunde kümmert. Um Spenden für das Heim zu erhalten, macht sich Isabella in der City von New York auf und trifft auf den reichen Unternehmer Gabriel. Er erweist sich allerdings als unangenehme Person und bringt Isabella zur Weißglut. Doch schließlich gehen die beiden ein Deal ein. Gabriel spendet fürs Tierheim und Isabella soll ihm verhelfen glückliche Momente zu erleben. Gabriel hat nämlich seine eigenen Probleme, die sein Leben ziemlich beeinflussen und erschweren. Isabellas Abneigung zu Gabriel wird bald auf die Probe gestellt…

    Meine Meinung
    „Isabellas Plan vom Glück“ ist mal eine etwas andere Liebesgeschichte und das macht das Buch sehr lesenswert. Die chaotische Isabella trifft auf Gabriel, der sein Alltag total durchgeplant hat. Dies hat aber einen Grund. Gabriel hat Zwänge. Zum Beispiel kann er keine Berührungen ertragen und wäscht bzw. schrubbt seine Hände bis sie wund und blutig sind. Somit ist es für Gabriel eigentlich auch unmöglich eine richtige Beziehung zu führen. Seine Situation wirkt aussichtslos. Als Isabella in sein Leben tritt, ändert sich alles. Zunächst können sich die beiden überhaupt nicht leiden, doch als Isabella von Gabriels Leiden erfährt, wird sie ehrgeizig. Sie möchte ihm helfen. Sie versucht mit ihm Dinge zu unternehmen, die für Menschen ohne diese Zwangskrankheit ganz normal wirken. Nach und nach entwickeln sich auch Gefühle zwischen Isabella und Gabriel. Doch immer wieder gibt es Tiefschläge, die das Glück der Beiden verhindert. Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Ich habe bisher kein Liebesroman gelesen, in dem einer der Hauptcharaktere solche Phobien hat, dass er keine Berührungen verträgt. Es war interessant zu lesen, wie Isabella Gabriel nach und nach aus der Reserve lockt und ihm hilft. Auch die Liebesgeschichte, die sich dabei entwickelt, war wundervoll zu erleben. Isabella und auch der zunächst arrogante Gabriel sind mir sehr ans Herz gewachsen.

    Isabella muss während der Geschichte dramatische Tiefschläge erleben. Die eigentlich taffe, humorvolle und selbstbewusste Frau benötigt bald selbst Hilfe um aus einem Schneckenhaus wieder heraus zu kommen. Kann Gabriel, der ja eigentlich selbst seine Probleme hat, Isabella helfen? Der Grund für Isabellas Situation war sehr schockierend. Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Hier ist Taschentuchalarm vorprogrammiert. 

    Gabriel leidet an seinen Zwängen. Es ist schon sehr erschreckend darüber zu lesen. Man erfährt auch, wie es möglicherweise zu seiner Krankheit gekommen ist. Seine Eltern sind nicht das Paradebeispiel für gute Erziehungsberechtigte. Seine Vergangenheit ist auf Lügen aufgebaut und er steht immer wieder im Familienunternehmen unter Druck. Gabriel kann einem nur leidtun. Als ein totgeglaubter Freund auftaucht, werden seine Zwänge zunächst noch schlimmer.

    Lustig ist, dass Isabella Gabriel zu Beginn direkt duzt, während Gabriel umgekehrt lange das „Sie“ aufrecht erhält. Ich dachte mir oft, wann duzt er sie endlich?! Es hat lange gedauert.

    Der Schreibstil von Laura J. Coleman hat mir gut gefallen. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Die Kapitel sind oft sehr kurz. Eigentlich mag ich ja kürzere Kapitel, aber hier geht es schon stark an die Grenze. 

    Mein Fazit
    Ich bin froh, dass ich die Geschichte lesen durfte. Mir hat diese außergewöhnliche Liebesgeschichte gut gefallen. Von mir erhält das Buch vier gute Sterne. Ein Muss für alle, die gerne Liebesromane lesen.

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