Laura Joh Rowland Der Kirschblütenmord

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Inhaltsangabe zu „Der Kirschblütenmord“ von Laura Joh Rowland

Japan, 1683. Zwei Tote treiben im Fluss. Alles sieht aus nach einem gewöhnlichen shinju, dem Selbstmord eines Paares aus unglücklicher Liebe. Doch Sano Ichirõ, jüngstes Mitglied der Polizeitruppe von Edo, ahnt, dass mehr dahintersteckt. Hin- und hergerissen zwischen seiner Neugier und dem Ehrenkodex des Samurai versucht Sano das Geflecht der Intrigen zu entwirren. Die Spur führt in die Kreise des Adels, zu einer Verschwörung gegen den Shõgun.

Aufregend und fremdartig - ein Krimi hinter einer exotischen Kulisse.

— nscho-tschi
nscho-tschi

Zum Teil etwas langatmig, aber insgesamt ein interessanter, exotischer historischer Krimi. Allerdings nichts für zart besaitete Leser.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Der Kirschblütenmord
    nscho-tschi

    nscho-tschi

    14. August 2016 um 19:52

    Das feudale Japan im Jahre 1683. Sano Ichiro, vom Stand der Samurai, beginnt sein Amt als Ordnungshüter eher unwillig. Doch als die Bearbeitung eines Doppelselbstmordes aus unglücklicher Liebe in seinen Aufgabenbereich fällt, erkennt Sano, dass womöglich nur er allein die Wahrheit ans Licht bringen kann. Denn die Wahrheit in diesem Fall wird mit aller Macht vertuscht und hinter ihr verbergen sich noch weit andere Geheimnisse, über denen die viele lieber Staub sehen wollen... In "Der Kirschblütenmord" führt Laura Joh Rowland den Leser tief in die rohe und exotische Welt eines vergangenen Japans. Ein fremdartiger Schauplatz der Ehre und Gewalt in Politik und Gesellschaft, in der auch nicht zuletzt die Ständeordnung eine bedeutende Rolle spielt. Von ausführlichen und teilweise sehr schönen und detailverliebten Beschreibungen, wird eine anhaltende Grundspannung geschaffen. Wo der Leser mehr Einzelheiten zu ahnen scheint als der detektivische Protagonist, klafft sogleich eine Spalte auf, die alle möglichen und neuen Erkenntnisse zu Tage fördern könnte. Schöne Formulierungen und gnadenlos brutale und entsetzliche Handlungen können den Leser erschaudern lassen, auch wenn dazwischen manchmal ein Gleichgewicht zu fehlen scheint. Ich habe diesen Roman teils mit Hingabe, teils mit Verwunderung, teils mit Abscheu mancher Handlungen gelesen. Wer mal aus den nordeuropäischen/amerikanischen Kriminalromanen einen Schritt in eine fremdartige Welt wagen will, der sollte "Der Kirschblütenmord" durchaus in Erwägung ziehen!

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  • Rezension zu "Der Kirschblütenmord" von Laura Joh Rowland

    Der Kirschblütenmord
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. July 2011 um 21:10

    Echt genial geschrieben. Ich freu mich schon auf den z. Band der Reihe!! Sehr zu empfehlen.
    Man kann ihn einfach nicht aus der Hand legen.

  • Rezension zu "Der Kirschblütenmord" von Laura Joh Rowland

    Der Kirschblütenmord
    Angelika_Diem

    Angelika_Diem

    26. January 2011 um 18:38

    Held dieses Abenteuers (und der Folgebände der Serie) ist San Ichiro, frisch gebackenes Mitglied der Polizeitruppe von Edo. Eigentlich ein Geschichtslehrer, der nur durch die Fürsprache eines wohlhabenden Mentors zu seinem Posten gekommen ist. Er versucht allen gerecht zu werden, seinem Fürsprecher, seinem Vorgesetzten, den Bürgern und vor allem natürlich seiner Familie und den Hoffnungen, die sein alter Vater in ihn setzt. Jetzt soll er den angeblichen Selbstmord eines Paares aufklären, der, wie sich bald herausstellt, gar keiner war. Und damit steht Ichiro vor einem riesigen Dilemma: Sein Drang die Wahrheit herauszufinden gegen den Gehorsam gegenüber seinem Vorgesetzten (und damit gegenüber seinem Gönner und schlussendlich seinem Vater). Er entscheidet sich für das erste und von da an ist sein Weg nicht nur steinig sondern auch voller Fallstricke und Felsbrocken. Mehr möchte ich vom Inhalt her nicht verraten. Die Autorin hat sich sehr bemüht, das alte Edo auferstehen zu lassen. Es wimmelt von japanischen Ausdrücken, die noch dazu kursiv geschrieben sind und im Anschluss an 474 Seiten Spannung erläutert werden. Mir persönlich wurde dadurch der Lesefluss zu sehr unterbrochen. Es ist eben ein schwieriger Spagat zwischen zwei Lesergruppen: jene, die wie ich schon einiges zur Geschichte Japans gelesen haben und anderen, die weder wissen was ein 'Eta' ist noch was der Anhang ' 'san' an einem Namen bedeutet. Die Autorin versucht viele der Ausdrücke auch meist gleich zu erklären, sodass die Leser nicht ständig zwischen Glossar und Geschichte hin und her blättern müssen. Dadurch aber zieht sich manche Beschreibung und manche Szene etwas in die Länge. Die Leser tun sich nicht schwer damit, in San Ichiro hinein zu schlüpfen, der Mann hat kaum Kanten, ist freundlich, bemüht, aufrichtig. Vor allem ist er, was einen guten Kriminalsten ausmacht, scharfsinnig und hartnäckig. Zudem ist sein Denken sehr westlich, er reflektiert was in seiner Umgebung alltäglich und gewöhnlich sein müsste. So bedauert er den grausamen Umgang mit Gefangenen, bemitleidet die Eta ein wenig, ekelt sich vor dem Geruch nach Urin im Gefängnis usw' Andererseits, wenn sein Denken wirklich authentisch wäre, hätte er wenig Interesse daran gehabt, sich aus Wahrheitsliebe mit seinem Vorgesetzten anzulegen und den Fall aufzuklären.

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  • Rezension zu "Der Kirschblütenmord" von Laura Joh Rowland

    Der Kirschblütenmord
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. December 2010 um 09:07

    Der Kirschblütenmord von Laura Joh Rowland Die Frage war ist es nun ein Roman oder ein Krimi? Am Anfang habe ich mich persönlich schwer getan mit den ganzen Namen und japanischen Wörtern , aber da es mein erstes Buch aus diesem fremden Land war habe ich mich nicht abschrecken lassen und nach ein paar Tagen einen neuen Versuch gestartet...zum Glück. das Cover finde ich recht schlicht, ws wiederum zum Roman paßt. Es war nicht ganz einfach zu begreifen das es dem Sano san nicht gestattet war Erkundigungen über den shinju einzuholen und so zu versuchen den shinju ( Selbstmord von zwei Liebenden ) aufzuklären. Ich habe schon einige Bücher gelesen die zu einer anderen zeit spielen, aber hier hat sich mir auch eine andere Welt aufgetan die ebenso faszinierend wie einschüchternd auf mich gewirkt hat. 1683 - eine Zeit wo Gehorsam und Ergebenheit dem Vorgesetzten gegeüber ebenso Bestandteil des Lebens waren, wie die Achtung der Eltern. Die Rangordnung innherhalb der Gesellschaft, die in der heutigen Zeit gar nicht leben ließe, hat mich erschreckt. Die Beschreibung der Autorin von der Landschaft und den Teehäusern, den Bergen und Häusern hat mir ein sehr gutes Bild geschaffen .Die Schwierigkeiten denen sich der Sano san gegenüber sah , denen er nicht ausgewichen ist um Licht ins Dunkel zu bringen obwohl der Ehrenkodex der Samurai ihn eigentlich davon abhalten sollten, haben mich sehr beeindruckt . Aber die Verbissenheit und dem Mut des Sano san konnte ich mich nicht entziehen. Die Spur führt ihn zu einer der adeligen Familien im Land und auch dort kann er nur zaghaft seine Fragen vortragen , die ihm erneut in Schwierigkeiten bringen., denn die Fürstin Niu ist über seine Besuche nicht erfreut und wenig hilfreich. Die Frage ob sie etwas weiß wird sich erst sehr spät beantworten. Der Tod seines Schreibers belastet Sano san ebenso, wie die Krankheit seines Vaters, denn er weiß um die Scham der Eltern über das Verhalten des Sohnes, der sich nicht dem Ehrenkodex der Samurai unterwirft. Getrieben von dem Wunsch oder Bedürfnis den shinju aufzuklären begibt sich Sano san immer wieder in Gefahr und erfährt auf diesen Wegen wie es zum Tod der Liebenden und einigen Anderen gekommen ist.... Fazit: nach anfänglichen Schwierigkeiten ein spannender und fesselnder Krimi

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  • Rezension zu "Der Kirschblütenmord" von Laura Joh Rowland

    Der Kirschblütenmord
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. October 2009 um 16:05

    In seinem ersten Fall muss Sano Ichiro seinen eigenen Zwiespalt überfinden. Wie kann er die Lehre des “bushido” (Der Weg des Kriegers) einhalten, wenn er sich gegen die Befehle seiner Vorgesetzen handeln muss? Niemand außer Sano Ichiro möchte nämlich die Wahrheit über den angeblichen shinju herrausfinden. Dabei ermittelt Sano in allen Bereichen, die zu damaligen Zeiten als Tabu galten. Ein wenig konstruiert wirkt die Geschichte dadurch und auch der Mörder wird relativ schnell entlarvt. Sehr schön ist auch das Glossar am Ende des Buches

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