Laura Joh Rowland Die rote Chrysantheme

(12)

Lovelybooks Bewertung

  • 20 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(6)
(2)
(3)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die rote Chrysantheme“ von Laura Joh Rowland

Japan 1698. Sano Ichirô, Samurai, oberster Ermittler und Ratgeber des Shôgun, hat Neider am Hof von Edo, die seinen wachsenden Einfluss fürchten. Da geschieht ein grausamer Mord: Fürst Mori, der Erbe des Shogun, wird tot und verstümmelt aufgefunden, neben ihm Sanos schwangere Frau Reiko, nackt und blutverschmiert. Sano selbst hat Schwierigkeiten, Reikos Erklärungen Glauben zu schenken. Als er die Wahrheit hinter den Aussagen der Verdächtigen zu ergründen sucht, wird ihm klar, dass es für ihn um alles oder nichts geht. Seine einzige Spur ist eine weiße Chrysantheme rot gefärbt mit Blut.

Stöbern in Krimi & Thriller

In ewiger Schuld

Spannung pur

MellieJo

Portugiesische Rache

Eine schöne Reihe, die sich wunderbar als Reisebegleiter für euren Sommerurlaub eignet und auch die Gelegenheitsleser schnell mitreißen wird

Anka2010

Der Mann zwischen den Wänden

Toller Erzählstil. Jedoch verliert sich das Erzählte in einem atmosphärisch dichtem Meer aus Absurditäten, für die mir die Fantasie fehlt.

Ro_Ke

Totalausfall

Furioser Pageturner! Absolut lesenswert, großartig. Chapeau!

DreamingBooks

Die Verlassene

eine spannende Idee, phasenweise etwas langatmig

Kaffeetasse

Böse Seelen

Solider Thriller, konnte mich aber nicht richtig mitreißen.

JuLe_81

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Die rote Chrysantheme" von Laura Joh Rowland

    Die rote Chrysantheme
    Taschenkrebs

    Taschenkrebs

    07. August 2011 um 17:33

    Auch im 11. Band der Serie erreicht es Frau Rowland ein stimmungsvolles Bild des alten Japan zu vermitteln. Besonders gut gelingen ihr die negativen Charaktere, so den schwachen Shogun, der ein Spielball seiner Liebhaber ist, Polizeichef Hoshina mit seiner Profilneurose und vor allem der fiese Kammerherr Yanagisawa, auf dessen in den letzten Kapiteln angekündigte Rückkehr aus der Verbannung ich mich freue. Nur vor dieser dunklen Folie sind die eindimensional positiven Charaktere des Ermittler-Ehepaars überhaupt erträglich. In diesem Buch nimmt sich die Autorin auf emotional packende Art und Weise des brisanten Themas der Päderastie an. Auch sonst liegt es ihr fern, die gute alte Zeit zu beschönigen. Störend sind allenfalls (wie in allen Bänden der Serie) die vielen Wiederholungen, auch auf sprachlicher Ebene. So blicken alle Schurken verschlagen drein. Auch überzeugte mich nicht der Kunstgriff, als Spannungselement das dem Ermittlerpaar drohende Todesurteil einzusetzen. Es liegt in der Gesetzmäßigkeit von Serien, dass der Leser ganz genau weiß, dass die Helden für den Folgeband benötigt werden. Insgesamt bietet das Buch trotz dieser Einschränkungen eine spannende Lektüre, bei der man nebenbei eine Menge lernt.

    Mehr